1. Sonstiges

Nachhaltigkeit – Vor und nach den Wahlen

Was ist Nachhaltigkeit?

Viel​e Politiker und Politikerinnen bemühen nun wieder – jetzt, kurz von den Regierungs- und Grossratswahlen im Kanton Aargau – das Wort “Nachhaltigkeit” für allerlei Dinge. Eigentlich wäre ja klar, was Nachhaltigkeit bedeutet:

“Regeneri​erbare lebende Ressourcen dürfen nur in dem Masse genutzt werden, wie Bestände natürlich nachwachsen”, so lautet die ursprüngliche Definition, herkommend aus dem forstwirtschaftlichen​ Nachhaltigkeitsdenken​. Also nur so viele Bäume fällen, wie nachwachsen. Erstmals festgeschrieben 1560. Die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland definierte wie folgt: “Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse zufrieden stellt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zufrieden stellen zu können.”

Vor den Wahlen – nach den Wahlen

Vor den Wahlen versprechen die Politikerinnen und Politiker jeweils alles. Jede und jeder will “nachhaltig” sein. Tatsachen werden zurechtgebogen, Argumente verdreht und viel von der Zukunft gesprochen, die sowieso niemand voraussehen kann. Ein gutes Mittel für Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ist zu schauen, was Politiker tun – nicht, was sie sagen. Ich selber bin politisch noch ziemlich grün hinter den Ohren, aber ein kleines Zeichen habe ich gesetzt, im wahrsten Sinne des Wortes: Dank einer Baumpflanzaktion in Erlinsbach zusammen mit dem örtlichen Förster konnten wir an einem geeigneten Ort einen gestuften Waldrand verwirklichen. Die 31 gepflanzten Bäume werden – so Gott will – uns alle “nachhaltig” überleben. Gleichzeitig sind dank eines Baumsponsorings über 2’000 Franken für die nachhaltige Stiftung zu Gunsten der Kantha Bopha Hospitals von Dr. Beat Richner zusammengekommen. Mehr dazu hier www.marcel-notter.ch.​

Was will ich sagen?

Ich werde mich auch nach den Wahlen – ob gewählt oder nicht – weiter für eine lebenswerte Umwelt einsetzen. Für uns und für die, die nach uns kommen. Wenn einer alleine sowas tut, bewirkt es noch nicht viel. Ich suche also weitere Menschen, egal zu welcher Partei gehörend, mit denen sich eine nachhaltige Politik für unseren schönen Kanton Aargau realisieren lässt.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Nachhaltigkeit – Vor und nach den Wahlen
  • September 10, 2012

    Leider wird der Begriff “nachhaltig” immer mehr missbraucht. So ist “nachhaltiges Wachstum” ein Paradoxon erster Güte. Mit “nachhaltig” wird heute alles und jedes in Wolle gepackt verkauft. Verzichten wir doch auf diesen Begriff und reden wir jeweils Klartext. Für die CVP ist das allerdings ein schwieriges Unterfangen.

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