1. Medien & Kommunikation

Nein zur Internet Zensur

Wie man gross lesen kann, will das Par­la­ment die Zen­sur im In­ter­net ein­führen.

Angeblich um die Lizensen der CH-Kasinos zu schützen vor ausländsichen Kasinos im Internet.

Mit dem Argument kann man so gut wie jede Zensur einführen, eine Einladung für jede Lobby um die ausländische Konkurenz auszusperren und zu blockieren.

Das manin der liberalen Schweiz eine Massnahme einführen, die eher zu einer Diktatur gehört, ist schon erstauntlich.

Heute sind es ausländische Kasinos, übermogen CNN, BBC, New York Times, Twitter, Facebook, etc. Alles was im Sinne des Parlament Staatsfeinde sind.

Eine Partei wie die FDP, die angeblich liberal ist, unterstützt etwas was Putin und Erdogan sehr gut zu Gesicht steht.

Wie auch immer, die Zensoren werden sich auf alle Fälle einem Referendum stellen müssen.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Nein zur Internet Zensur
  • März 2, 2017

    Keine Sorge Tor Browser installieren und die Sache ist schon wieder gegessen. Hat auch noch den Vorteil die Staatsschnüffler können nicht mehr mitlesen.

    Aber natürlich Sie recht die Zensur ist deplatziert in einem freuen Land.

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  • März 2, 2017

    Das ist eine Irrtum, Herr Frischknecht,
    Der Nachrichtendienst kann jeden Tastendruck mitlesen, wenn er will. Ueberwachung ist zwar noch keine Zensur, aber der Schritt dazu ist schnell gemacht.

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    • Juli 19, 2021

      ja Herr Rofa , der Nachrichtendienst könnte alles mitlesen, ist aber nicht gestattet, nur wenn ein Gericht das verfügt hat. Es ist natürlich schwer nachzuweisen ob trotzdem gelesen wird, aber offiziell verwenden können diese das auf keinen Fall.
      Das Parlament möchte Glücksspiele sperren. Diese Glücksspiele sind aber auf Homepages von anderen Ländern, wo das Glücksspiel erlaubt ist. Mit dem Eintritt auf diese Homepage bin ich also in einem anderen Land, mit anderen Gesetzen. Ungefähr so wie auf einem Kreuzfahrtschiff eines anderen Landes. Was ich in einem anderen Land tue, kann die Schweiz ohne Aufforderung dieses Landes nicht bestrafen.
      Die Freiheit in ein anderes Land zu gehen und Glücksspiele zu machen (ob im Internet oder in Wirklichkeit) zu unterbinden, ist für ein freies Land nicht statthaft, auch wenn der Gedanke der Suchtverhinderung angedeutet wird, geht es ums Geld der Schweizer Casinos. Es bleibt aber den Schweizern unbenommen nach Campione (bei mir, ich wohne im Tessin) zu gehen, auch im Internet,

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rova
      Weiss zwar nicht in wie weit sie den Tor Browser kennen, er ist aber bekannt das die Nachrichtendienstlich​e ihre liebe Mühe haben mit dem Browser. Wobei dies auch nicht so wichtig für mich, ich habe nichts böses vor. Ich verwende ihn aber zum IP Sperren zu umgehen, z.B. Preischeck im Ausland, wenn diese mich mit einer CH IP auf die CH Seite umleiten.

      Ansonsten gibt es auch noch die Lösung mit einem Proxy-Server und schon ist Sperre ausgehebelt.

      So eine Sperre kostet nur viel Geld und nützt so gut wie gar nichts.

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    • Juli 19, 2021

      Das mit der Suchtverhinderung kann doch niemand glauben. Es geht um Protektionismus zu Gunsten der Schweizer Kasinos.

      Schon interessant, wie mächtig diese Lobby sein muss, wenn sie so viele Parlamentarier in der Tasche hat.

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    • Juli 19, 2021

      Genau Herr Eberhart. Zwar müssen die Schweizer Casinos ein Konzept haben, um Spielsüchtige auszuschliessen. Da sollten die Angestellten feststellen, wer spielsüchtig ist und diesen Lokalverbot geben. Sie müssten also ihre eigenen Kunden disziplinieren. Ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben seinerzeit diese Konzepte etwas genauer angeschaut, keines hatte einen Einfluss auf Spielsüchtige. Auch süchtige Alkoholiker können nicht verhindert werden, wenn einige Geschäfte denen keinen Alkohol verkaufen. Nur wenn der Süchtige selbst aufhören will.
      Auch auf den ausländischen Internetspielen gibt es manchmal eine Seite, die das Suchtverhalten verhindern soll (meistens unter Responsible Gaming) mit dem gleichen Erfolg (also keinem).
      Für eine Suchtverhinderung müsste der Staat viel Geld in die Hände nehmen die Suchtverhinderungsang​ebote der Schweizer Casinos sind eine Farce.

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  • März 8, 2017

    > Eine Partei wie die FDP, die angeblich liberal ist, unterstützt etwas was Putin und Erdogan sehr gut zu Gesicht steht.

    um nur eine der gemachten Aussagen zu zitieren, wie wenn das Eine mit dem Anderen etwas zu tun hätte. Ich bin aber eigentlich nicht einmal erstaunt darüber, mit welch blauäugigen Schein-Argumenten Einige offenbar hier versuchen, buchstäblich den Teufel an die Wand zu malen, dabei aber völlig ignorierend, dass die Spielsucht ein echtes Problem darstellt, und doch letztlich wieder der Staat, durch uns, die Steuerzahler|innen, für die sorgen muss, die dem Spieltrieb verfallen sind, und so vielfach um Hab und Gut kommen.

    Und dann spricht man von Selbstverantwortung, Mündikgeit, und anderen Dingen, und das wohl nur, um sicherzustellen, dass der Vater Staat ja nicht in Versuchung kommt, zu kontrollieren, was seine Kinder sich so Alles reinziehen, allein im Zimmer, und vor dem Schirm.

    Nur, Schönreden wird dieses Mal nicht funktionieren. Im Gegenteil, es wird höchste Zeit, dass man auf breiter Front beginnt, die Situation zu verstehen, so, wie Diese existiert. Und das kann nur geschehen, wenn man ganz klar, und ohne jede Rücksichtnahme , darüber zu sprechen beginnt, was das Internet so Alles offeriert. Und so werden wir, in dieser Diskussion, auch bei den Unmündigen, unserem Nachwuchs, landen, und uns zu vergegenwärtigen haben, was es in einem Halbwüchsigen wohl auslöst, am Screen miterleben zu dürfen, wie man zum Beispiel Menschen mit einer Motorsäge in ihre Bestandteile zerlegt, lebend natürlich, oder auf Brettern angenagelten junge Frauen eine Stunde lang zuzusehen, wie sie langsam zu Tode gefoltert werden.

    Wenn wir solchen, und anderen Mist wirklich wollen, dann brauchen wir keine Zensur. Nur dürfen wir uns nachher auch nicht darüber wundern, wenn die Menschen zuletzt nicht nur jeden Respekt voreinander verlieren, sondern auch jedes Mitgefühl. Und all das nur, weil es wahrscheinlich sehr sehr viele KRANKE gibt, die den Mist im Web wahrscheinlich brauchen, damit sich überhaupt noch irgendwo was bewegt.

    Es gaht daher nicht nur um Kasino’s, es geht um sehr viel mehr, über was es endlich einmal zu reden gehen würde. Aber es ist genau so wie mit dem normalen Sex, auch hier hat es die Menschheit bis dato noch nicht geschafft, auch nur einigermassen damit klar zu kommen, nach aussen zumindest, man mimt die Keuschen, und die Anständigen, wohl in der Hoffnung, ander würden dann glauben, es sei wirklich so.

    Und es soll jetzt ja Niemand kommen, und mir darüber etwas erzählen wollen, seitdem ich Inhaber eines Etablisselemts bin, welches mit Erotik zu tun hat, spricht NIEMAND mehr über Sex, oder macht gar einen faulen Witz, wenn ich mich an einen Tisch mit Bekannten in der Beiz setze, wo früher mal dieses Thema zum alltäglichen Tratsch gehörte. Nicht zu sprechen von einigen Bekannten meiner Frau, die den Kontakt zu ihr abbrachen, als sie wussten, dass sie beruflich jetzt etwas mit Sex zu tun hat…

    Zu lange schon, meiner unmassgeblichen Meinung nach, scheint es keine Regeln mehr zu geben. Im gleichen TV, in welchem auf Kanal 98 in stundenlanger endloser Wiederholung der unbefleckte Leib Maria’s gepriesen wird, räkeln sich geile nackte Schnecken auf dem Kanal nebenan, und auf dem nächsten Kanal werden trotz klaren Gesetzen den Leuten eindeutige Arznei Mittel angepriesen, bis runter zum 10’000 jährigen Wasser aus Island, oder Werbung gemacht, für Produkte, im sogenannt limitierter Auswahl, obwohl Alle wissen, dass man bei Bedarf täglich neue machen wird. Um nicht zu sprechen von all den ESO Freaks, die vor Allem den armen Frauen das Geld zum Sack raus ziehen, mit ihrem faulen Zauber, auch Geld, was nachher in der Kasse fehlt, um auch noch etwas für die Kinder übrig zu haben.

    Wenn das aber Freiheit ist, habe entweder ich, oder Andere, irgend etwas wirklich falsch verstanden. Leute abhängig machen, und sowas dann Freiheit nennen, das können doch nur selber Abhängige. Und das Schlimmste daran ist, dass letztlich wieder die Allgemeinheit für die Erkrankten und sonst Geschädigten aufkommen muss, in vielerlei Art und Form, und zu teil gewaltigen Kosten dazu.

    Entweder sind wir also gewillt, endlich wieder Verantwortung zu übernehmen, auch und vor Allem gegenüber unserem Nanchwuchs, oder dann gestehen wir uns wenigstens ein, bereits schon abhängig geworden zu sein. Und daher auch schon nicht mehr in der Lage, die Situation einigermassen ‘neutral’ beurteilen zu können.

    Aber von Freiheit, oder gar Selbstverantwortung zu labern, inebesondere, wenn es um ein Medium geht, welches ALLEN und zu jeder Zeit zur Verfügung steht, und selbst Eltern keinen Einfluss mahr darauf haben, was sich ihre Kinder so reinziehen, wenn diese allein sind, ist doch wirklich nur Schaumschlägerei, wohl Derer am Meisten, die selber etwas zu verstecken haben.

    Meine Meinung, und ich schimpfe mich wirklich liberal. Aber wenn selbst Eltern ihre Funktion nicht mehr ausüben können, aufgrund technologischen Fortschritts, wer sonst, ausser dem Staat, könnte es denn ? Es bleibt uns, im Interesse unserer Kultur, Zivilisation, und unseres Nachwuchses, ja gar keine andere Wahl. Und wenn wir DENEN, die das nachher zu ‘handlen’ haben, nicht trauen, müssen wir halt in Zukunft Solche wählen, von Denen man ganz klar weiss, wohin der Weg führen soll.

    Es wird sowieso noch sehr Vieles ändern, in den kommenden Jahren. Und der früher so erfolgreiche Schweizer Pragmatismus ist für die Zukunft kein Rezept mehr. Wir werden daher wieder klare Mehrheiten brauchen, und klarere Reglen, die dann auch klar durchzusetzen sind, zumindest, wenn wir wirklich gewillt sind, dass unsere Kultur, und Nation, überhaupt noch überlebt.

    So gesehen, bräuchten wir wahrscheinlich sogar jemand wie einen Putin, oder Erdogan, oder dann zumindest einen Trump, damit wenigstens etwas in Bewegung käme. Denn die Idee was ja gut, damals, von Friede, persönlicher Freiheit und Individualismus, nur, was daraus wurde, hat mit dem, was unsere Anliegen damals waren, schon längst nichts mehr gemein.

    Es wurde zum Kommerz, und die gelenkte Manipulation garantiert jährliche Milliardengewinne für Die, die sie zu nutzen wissen.
    Und die einzige Freiheit, die wirklich blieb, ist die Freiheit der Auswahl, wie zwischen Adidas und Puma, den n schon das ist heute matchentscheidend, für Kinder von Eltern, die Wert darauf legen, in der eigenen Gruppe zumindest als gleichwertig akzeptiert zu werden.

    Für Die, die wie ich, in einen freien Land freier und mündiger Bürger|innen zu leben glauben. Das taten WIR, als junge Schnuufer noch, wo gelegentlich eine Ohrfeige eines Schroters noch reichte, um Einen wieder auf die grade Bahn zu bringen, und weder Puma noch Addidas Begriffe waren, die man zu tragen hatte, um Jemand zu sein.

    Und z.B. Schwule und Lesben gab es auch schon, nur machten sie damals nicht so einen Wind. Und der Rest der Anderen auch nicht. Nur, um es noch anzumerken.

    Zuviel​, um es zu korrigieren, aber es musste raus.

    PS: Und das mit TOR, und anderem Schischi, man muss ja trotzdem und genau gleich über einen Provider ins Netz, und der weiss immer, wer man ist. So viel zumindest sollte man sich klar sein, bevor man sich in ‘Sicherheit’ wähnt …

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    • Juli 19, 2021

      “PS: Und das mit TOR, und anderem Schischi…”
      Nur weil ich mich über einen Provider ins Netz einlogge heisst nun eben nicht das er meine Spur verfolgen kann, auch das sollte man wissen. Und wenn man ganz sicher gehen will findet man natürlich auch im Netz viele Tipps und Tricks zum anonymisieren.

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    • Juli 19, 2021

      Eine Spur verfolgen, mit Sicherheit nicht, die Spur legen ALLE selber, der Provider wird muss nur loggen, was als Resulat dann runterkommt. Man nennt sowas verfügbare Datenmenge, und die wird auch protokolliert, wenn sie unterhalb der verfügbaren Limite bewegt, oder gar keine Limite existiert. Logisch eigentlich doch, oder nicht ?! 🙂

      Und wie Sie sicher wissen, muss ein Provider solche Logs auch eine Zeitlang speichern, in Deutschland glaub ich sogar bis zu 6 Monaten.

      Aber ich will Sie nicht beunruhigen. Nur, Insider wissen nicht erst seit Wikileaks, was man alles kann, wenn man will, die richtigen Leute und Programme hat, und an den richtigen Fäden hängt.

      Eher erstaunlich aber ist die nicht unbedeutende Zahl Derer, die wohl wirklich glauben, mit offener und kostenloser Software das System übertölpeln zu können, und das dann auch noch mit Browsern mit aktiviertem Javascript, Active-X, Shockwave, und all dem interaktiven Mist.

      Um nur mal von MS-basierenden Desktop Maschinen zu reden, denn spätestens, seit man weiss, dass fast jeder Tastendruck auf ein iPhone bei Apple mitgelesen werden kann, ist ja Datenschutz auf Mobilgeräten sowieso kein Thema mehr.

      Mit ein guter Grund, die Thematik endlich auf mal im Grundsatz zu diskutieren, es macht wenig bis gar keinen Sinn, die Datenspur von Kriminellen, kostenpflichtig, z.B. bei Apple USA anfordern zu müssen, auf dem Dienstweg, und über Konsulate, wenn man schon die Möglichkeiten hat, es selber zu tun.

      Und wenn man schon davon spricht, dass die Welt zunehmend unsicherer würde, wird es doch sicher jedem normalen Menschen einleuchten, dass es gar keine Alternative gibt. Falsche Rücksichtnahme wäre fehl am Platz, wenn es um die innere und äussee Sicherheit geht, die Bewohner dieses Landes haben Anspruch darauf, von diesem Staat geschützt zu werden, vor Ereignissen, die dazu geeignet sind, das System und/oder die Bewohner|innen dieses Landes in irgend einer menschlish/human/gese​llschaftlich negativen Form zu beeinflussen.

      Ich traue einem Statt aber sowas zu, aber auch nur unter Rahmenbedingungen, die aber von Spezialisten klar definiert wurden, frei von föderalen oder anderen Hemmnissen, oder politischen, religiösen, oder kulturellen Weltanschauungen.

      ​Ob es aber bei uns funktioniert, ich weiss es nicht. Und wenn ich daran denke, welche Grabenkämpfe allein schon die SP zurzeit durchmacht, weil es offenbar immer noch solche gibt, die an eine neue Versozialisierung und Enteignung der Besitzstände träumen, kann ich mir fast nicht vorstellen, wie man, gesamt-politisch, unter solchen Vorzeichen überhaupt noch etwas schaffen kann, was dann auch wirklich etwas taugt.

      Entweder hört man einfach damit auf, die grösstenteils ja noch nicht mal stimmfähigen JSP Schreihälse mit in die Erwachsenen-Diskussio​n einzubeziehen, oder dann merken vielleicht die Wähler|innen der Umverteiler-IdeologÍi​nn|en irgendwann dann schon, den Falschen vertraut zu haben.

      Aber die Welt will ja betrogen sein, denn die nackte Wahrheit ist selten geil. Auch wenn das, was wir heute bereits mit erleben, ja erst der Anfang eines ganz neuen Kapitels in der Geschichte der Menschheit ist. Und irgendwann werden in werdenden Menschen ihre Regeln und Grenzen so vorprogrammiert sein, dass die Ueberwachung dann nur noch dazu dient, festzustellen, ob und wieso sich trotzdem irgendwo ein Programmfehler einschlich, der den einen oder anderen Einsatz von ‘Personal und Diensten’ erforderte.

      Auch wenn jetzt Einige von mir denken mögen, ich hätte wahrscheinlich auch Einen…
      Dachten damals Viele nämlich von Orwell auch.

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