1. Gesellschaft

Nette Liedchen, aber keine Hymne!

Die sechs präsentierten Entwürfe, wel­che den Text des „Schweizerpsalms“ er­set­zen soll­ten sind zwei­fel­los Lie­der, aber keine Hym­nen. Auch die Me­lo­die hat zum Teil unter der Mo­di­fi­zie­rung ge­lit­ten.

 

Ich hörte die sechs Entwürfe und wartete auf eine Gemütsregung oder eine Ergriffenheit. Sie kamen nicht.

 

Die Texte sind mehr oder weniger gelungen, nur fehlt jedem Lied das gewisse Etwas.

Sie stellen keinen Vergleich zur heutigen Hymne dar: Keine Emotionen und kein Schauer, der den Rücken hinunterläuft!

 

Ja​, es sind Gesangstexte, welche man bei einem gemütlichen Lagerfeuer singt… Nicht mehr und nicht weniger. Ich stehe aber zu unserem heutigen „Schweizerpsalm“ und kämpfe für ihn weiter!

 

blick.ch/​blick-online, vom 02.04. schrieb darüber unter dem Titel:”Das sagt SVP-Estermann zur neuen Hymne”

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Nette Liedchen, aber keine Hymne!
  • April 3, 2015

    Frau Estermann

    Haben wir in userer Politik tatsächlich keine grösseren Probleme, als dass man sich in der Regierung über solche Dinge Gedanken macht? Womöbglich startet man dann noch eine vom Steuerzahler bezahlte Umfrage, eine Abstimmung und schlussendlich eine PUK.

    Nehmt doch einfach Kinderlied von Charlie Sheen, dann passt das langsam zu unserer Politik in der Schweiz….

    Schöne​ Ostern… oder will man diese nun auch Umbenennen? Wär ja auch noch ein Thema das man aufgreifen könnte.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber D. Schweizer und H. Narr: Das ist eben der Unterschied zwischen unserem Land und vielen anderen: Hier kann das Volk (=der Souverän=der, der das Sagen hat) auch bei der Landeshymne mitreden. Wem das nicht passt, der soll es sein lassen. Auch das ist erlaubt. Das Ganze hat übrigens mit anderen anstehenden “grösseren” Problemen wie dem zu teuren Verwaltungsapparat nichts zu tun. Man kann auch 2 Probleme gleichzeitig lösen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stamm

      Habe ich irgendwo bezweifelt, dass das Volk das nicht bestimmen dürfe?

      Aber dass man 2 Probleme gleichzeitig lösen könne, steht auch nicht in Frage, nur sind es halt nicht 2 sondern 100te die gelöst werden müssten. Und irgendwie scheint mir das gleich, wie wenn der Chef der Nestle sich um das Klopapier kümmert.

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  • April 3, 2015

    Was wir singen ist gleich doch in unseren armen Schweiz macht man noch ein drama um solche Sachen anstelle mal. Den zu großen und zu teuern Verwaltungsapparat zu bekämpfen oder unsere Räte um die Hälfte zu reduzieren, das sie mal effektiv voll arbeiten können.

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    • Juli 19, 2021

      Hansruedi Narr, könnten Sie wenigstens für mich, ein etwas Begriffsstutziger erklären was Sie mit Ihrem Beitrag meinen. Besten Dank zum voraus.

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  • April 3, 2015

    Wie wäre es mit einem Signal-Horn-Tüdel von Tina Turner, unserer überaus geschätzten Neuschweizerein?

    Eine ‘Sireneneinlage’ von TT wäre allerdings problematisch, denn die könnten die NATI Fussballer dann doch nicht singen…..

    Mir gefällt unsere derzeitige NHy, so wie sie ist. Der alle drei Jahre wiederkehrende Wunsch einer Änderung ist auch das mal kaum von Erfolg gekrönt. Aber das isr Geschmacksache.

    Fehlt aber nur noch das ‘Gehammer von ewigiie Liiiebi’ in der NHy. Dann hätten wir dort soetwas wie das Gegenteil zum Badenweiler Marsch!

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  • April 3, 2015

    Yvette Estermann, ganz Ihrer Meinung. Denke, diese Hymmnenvorschläge kommt von EUtourbos. Die sind mit Sicherheit der Meinung, dass unsere Nationalhymmne nicht mehr zu einem EU Bündnisstaat passen würde. Nobel muss die Welt zu Grunde gehen, jedoch ohne meine persönliche Unterstützung.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Herr Rohner

      Die Blogs von Frau Estermann, die das Brauchtum der Schweiz oder den “Sonderfall Schweiz” betreffen, erwärmen offenbar die Seelen vieler SchweizerInnen. Deshalb haben sie ja auch immer Zuspruch, wie dieser Blog und andere zeigen:

      Brauchtu​m Schweiz (Patriotismus, Nostalgie, Heimatstolz)

      – Blo​g zur Beibehaltung des Schweizerpsalms (Motion 2014)
      – Blog für dauernde Präsenz der Schweizerflagge am Bundeshaus (Motion 2014)
      – Blog: Waffeninitiative NEIN (Abstimmung Waffeninitiative 2011)
      – Blog für die Wahl des Bundesrates durch das Volk (Abstimmung 2013)
      – Blog für Staatsverträge durch das Volk (Abstimmung 2012)
      – Blog mit einer 1. Augustrede
      – Blog Laudatio für einen Volksschauspieler


      “Sonderfall Schweiz” (Alleingang, kaum durchführbar)

      – Bl​og zur Abschaffung der Sommerzeit( Motion 2008)
      – Blog zur Aufhebung des Glühlampenverbotes (Motion 2012)

      Erstaunlich ist nur, dass ich mich – obschon ich meist gegenteiliger Ansicht bin als Frau Estermann – ebenfalls als aufrechte Schweizerin fühle. Die Schweiz ist halt vielfältig und die SchweizerInnen lieben ihr Land auf unterschiedliche Weise.

      Ob alte oder neue Landeshymne ist mir eigentlich egal, weil für mich unwichtig. Es scheint tatsächlich eine Frage einerseits des Brauchtums und des “Sonderfalles Schweiz” und anderseits des persönlichen Geschmacks zu sein und hat nichts mit Euroturbos zu tun. Ich zum Beispiel möchte nach Möglichkeit nicht in die EU, werde mich aber für die Beibehaltung der bilateralen Verträge einsetzen.

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  • April 3, 2015

    Ja, liebe Yvette,
    es sind z.T. Lieder für das Pfadi-Lager-Feuer (lustig u?) aber sicher keine Hymne, schon gar keine Landes-Hymne.
    Die jetzige hat Inhalt, ist würdig -auch gehaltsvoll- und einen grossen Sinn der unserer Grundlage von 1291 -auch heute noch- Halt gibt. Sie kann nur “andächtig” gesungen werden.
    Sie ist auch rührend und anerkennt den Schöpfer der für uns als Geschöpf da ist. Wenn nichts mehr geht, dann holt man beim Schöpfer -bei Gott- die Hilfe. Warum soll das in der heutigen -materialistischen, sekularen & hedonistischen- Zeit nicht Platz haben?
    Wer die Herkunft (Vergangenheit) nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten. Also bleiben wir bei unseren Wurzeln und gehen überzeugt und freudvoll mit der bisherigen Nationalhymne in die Zukunft!
    “Trittst im Morgenrot daher………..Gott im hehren Vaterland…..”

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  • April 4, 2015

    So ein Theater um eine Landeshymne, die erst 1981 eigenmächtig durch einen Beschluss des Bundesrates verordnet wurde.

    1961 legte der Bundesrat fest, der sog. Schweizerpsalm sei die provisorische Landeshymne. Er reagierte damit auf die häufigen Verwechslungen zwischen der britischen und der schweizerischen Nationalhymne, die damals noch zur gleichen Melodie gespielt wurden. In Grossbritannien lief der Text seit 1745 unter „god save the queen“, derweil in der Schweiz das Lied „rufst du mein Vaterland“ 1811 von Johann Rudolf Wyss getextet wurde.

    Nach dreijähriger Probezeit konnten sich die Kantone 1965 zur provisorischen Landeshymne vernehmen lassen, und sie taten es so, wie man es von ihnen erwartete: 12 waren dafür, 6 dagegen, und 7 votierten für die Verlängerung des Provisoriums, – ein Nullentscheid! die Suche nach einer neuen Landeshymne, die eingeleitet wurde, führte jedoch nicht zu einem höheren Konsens, sodass der Bundesrat 1981 der unwürdigen Übung ein Ende setzte und den Schweizerpsalm eigenmächtig zur unverwechselbaren offiziellen Landeshymne erklärte.

    Mir ist es eigentlich egal, ob die Schweiz eine neue Landeshymne erhält oder die Alte beibehält. Mir fällt aber jedes Mal, wenn die Landeshymne an einem Anlass gespielt und gesungen wird auf, dass sich der Dirigent und die Musiker bemühen, ein flottes Tempo anzuschlagen, die Teilnehmer an solchen Veranstaltungen aber immer langsamer singen und krampfhaft ab der zweiten Strophe von den aufgelegten Texten ablesen. Ich meine, das ist nicht gerade ein Gütezeichen für die heutige Landeshymne. Melodie und Text sollten freudvoll gesungen werden können. Ich singe zwar jeweils anstandshalber mit, verspüre aber keinen “Schauer, der den Rücken hinunterläuft”.

    Qu​​elle:

    http://www.​s​tadtwanderer.net/?p​=1​57

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  • April 6, 2015

    Als die schweizer Eishockey-Nationalman​nschaft an der Weltmeisterschaft 2013 in Stockholm das Halbfinale gegen die USA mit 3:0 Toren gewonnen hatte, sang nach dem Spiel ein schwedischer Bass-Sänger unsere Nationalhymne. Als ich dies sah hatte mich diese kräftige Präsentation zu Tränen gerührt. Der Stolz hat mich überwältigt. Jedes Wort war klar verständlich und dieser Gesang war für die ganze Fangemeinschaft in der ganzen Welt gewidmet.

    Ich würde es Schade finden, wenn jetzt eine neue Hymne gewählt wird.

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  • Juli 11, 2015

    Wenn in einer Hymne heute noch von Gott und Beten die Rede ist, gehört sie auf den Müllhaufen der Landesgeschichte. Warum nicht wie in Spanien eine Hymne nur mit Musik, ohne Text? Der Gesang klingt ja meist ohnehin ein wenig peinlich.

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