1. Medien & Kommunikation

Netzsperren: Musikbranche fordert Rechtsgleichheit

Es war so zu er­war­ten: Nach den Schwei­zer Ka­si­nos ver­langt nun die Lobby der Mu­sik­bran­che auch Netz­sper­ren für sich.

Anderer stehen wohl auch in der Warteliste, um sich vor ausländischer Konkurenz zu schützen.

Wer sagt, diese Netzsperren für Schweizer Kasinos seien eine Ausnahme, lügt oder ist zu naiv.

Besonders erfolgreich war die Lobby der Schweizer Kasinos darin, dass ausländische Anbieter erst gar keine Lizens bekommen.

Deshalb: Nein zum Heimatschutz für Schweizer Kasinos.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Netzsperren: Musikbranche fordert Rechtsgleichheit
  • April 23, 2018

    Zensur oder sperren im Internet geht gar nicht.

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    • April 23, 2018

      🙂 Natürlich geht das (durch ihre IP Adresse, die einer Region eines Landes zugeordnet werden kann) und es wird auch oft gemacht, zum Beispiel von Fernsehstationen, die ihr Angebot aus rechtlichen Gründen nur Teilnehmern des eigenen Landes zur Verfügung stellen dürfen.

      Kann man das umgehen? Ja. Ist aber nicht ganz einfach.

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    • April 25, 2018

      Ich nehme mal an Herr Nabulon meinte es im Sinn von Das ist ein No go… Bitte was ist an einer IP Sperre schwierig diese zu umgehen? Also ich mache das bei bedarf mit 2 Klicks ..

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    • April 25, 2018

      Herr Frischknecht

      Ich benutze zum Beispiel die Lokalisierung der IP Numern auf meinem Server, um anzuschauen, woher die Leute alle kommen, die sich Seiten auf meinem Server anschauen. Dazu brauche ich keine Drittprogramme (kein google analytics oder so), sondern nur einen Zugriff auf eine Datenbank, die mir sagt, aus welchem Land die IP des Benutzers, der eine Seite auf meinem Server anschauen will, stammt.
      Mit “ein paar Klicks” könnte ich zum Beispiel nur Benutzer aus Argentinien zulassen. Alle anderen sehen dann “404 page does not exist”.

      Um die Sperre zu umgehen, brauchen Sie einen Dienst, der ihre Anfrage mit einer IP aus Argentinien weiterleitet, die Antwort des Servers entgegennimmt und sie Ihnen (das heisst ihrer IP Nummer) zurücksendet. Eine Art Relais-Station.

      Al​so nehme ich an, dass Sie geblufft haben. Macht aber nichts 🙂

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    • April 25, 2018

      Ja dass ist mir alles bekannt. Nur verstehe ich nicht was daran schwierig sein soll.
      Ich Verwende z.B.Tor und schon ist die Speere umgangen. Im übrigen wird vermutlich VPN schon aus Sicherheitsgründen vermehrt eingesetzt werden in der Zukunft , dann sind diese IP Sperre so oder so nutzlos.

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    • April 25, 2018

      Nö. Die Sperre ist nur “umgangen” wenn die letzte IP Nummer des TOR Netzwerks zufälligerweise dem richtigen Land zugewiesen ist.
      Wenn Sie zum Beispiel die BBC Programme live schauen wollen, brauchen Sie eine englische IP.

      Sonst sehen sie hier:
      https://www.bb​c.co.uk/iplayer/episo​de/b0b15gk7/the-split​-series-1-episode-1

      den Text:
      BBC IPlayer only works in the UK. Sorry, it’s due to right issues.

      Bis vor einem Jahr etwa hatte ich allerdings Zugriff auf so eine Relais-Station und konnte alle Programme des UK live sehen. War cool 🙂

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    • April 25, 2018

      Hier geht es aber um den Ausgang aus der Schweiz heraus, somit ist es egal welches Land gerade ausgewählt wurde.
      Das was sie beschreiben ist ein Geoblocking seitens eines Anbieters, dass sind zwei Paar Schuhe. Im übrigen ist es egal, sobald man dann VPN eines vernünftigen Anbieters ins Spiel bringt, ist weder die IP Speere so wie auch Geoblocking ein echtes Problem. Einfach etwas mühsam…

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    • April 25, 2018

      Ja, die Anbieter können damit das Angebot auf Länder beschränken.

      Im Übrigen:
      Die ganze Verbindung Schweiz-USA geht über eine Satellitenverbindung in Bern.
      Selektive Blockierung von IP’s: No Problem.

      VPN ist ein Protokoll, das auf dem IP (TCP/IP) Protokoll aufbaut – deshalb gilt das auch für VPN Verbindungen.

      Von der technischen Seite her könnte man entweder das eine machen, oder von Anbietern verlangen, dass sie nur Verbindungen aus dem eigenen Land, oder eine Liste von Ländern zulassen.

      Technisc​h kein Problem – aber es ist natürlich zu hoffen, dass sich Widerstand dagegen aufbaut, sodass das Internet weiterhin “offen für alle” bleibt.

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    • April 25, 2018

      Wenn natürlich jemand glaubt, es sei technisch gar nicht möglich und man müsse deshalb nichts tun, dannnnn ….könnte dieser jemand irgendwann mal blöd aus der Hose schauen 🙂

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    • April 25, 2018

      Eine dritte Möglichkeit wäre, die Sperre bei den ISP’s (Internet Service Providers) zu machen.
      Egal, ob Sie via Telefonleitung, Glasfaser, Cablecom oder Mobile Network (Handy Luftschnittstelle) surfen, geht die Kommunikation immer erst zu Ihrem ISP. Dort können Zieladressen schon gesperrt werden.

      Relais-Die​nste (wie TOR) stehen ab diesem Zeitpunkt im Graubereich und können gesetzlich belangt werden.

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    • April 26, 2018

      Ja ich meinte Internet Zensur geht gar nicht. Überall wo kontrolliert wird, zensiert wird, wird das Missbraucht.

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    • April 28, 2018

      Normative Aussage:
      Internet Zensur geht (moralisch) gar nicht (moralisches No Go): Ok
      Deskriptive Aussage:
      Internet Zensur geht (technisch) gar nicht: Falsch.

      Normativ: Wie soll etwas sein? (im Sinne einer Forderung)
      Deskripti​v: Wie läuft etwas tatsächlich ab (im Sinne einer realen Beschreibung)

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    • April 28, 2018

      Oha ein Oberlehrer… eigentlich war der Satz klar verständlich auch ohne zusätzliche Erläuterung.. (Manchmal reicht einfache Logik)

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    • April 28, 2018

      Nö, ich finde Lehrer nicht so cool.

      Einfache Logik ist gut.

      Es geht nur darum, wir oft (1) moralisch oder (2) beschreibend argumentieren.
      Manch​mal ist es hilfreich, wenn man sich bewusst ist, ob man moralische Regeln aufstellen will (“geht gar nicht”) oder einen Ist-Zustand beschreibt.

      Das Ausgangsargument von Herrn Nabulon kann man auch als moralischen Imperativ bezeichnen. Vor allem Linke argumentieren so. Also mir gefällt das 🙂

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