1. Sonstiges

NIcht Schusswaffen töten, sondern der Mensch

Nicht Schuss­waf­fen töten, son­dern der Mensch!

Kain hatte kein Sturmgewehr und tötete Abel trotzdem. Jetzt soll wegen der EU eine alte Schweizer Tradition, Teil des Wehrwillens, abgeschafft und das Volk weitgehend entwaffnet werden. Viele Kräfte bei uns, die schon lange an der Zerstörung der Schweiz als unabhängigem, direktdemokratischem,​ neutralem, friedlichem und wehrhaftem Land arbeiten, stimmen jetzt zu. Aber warum wird von ihnen angesichts von 216 Verkehrstoten und 3785 Schwerverletzten (im Jahr 2016) durch den Strassenverkehr nicht gefordert, Autos und Motorräder etc. nur noch gegen den Nachweis zuzulassen, dass z.B. ohne Auto der Beruf nicht ausgeübt werden kann? Da müsste wohl die Mehrheit der Fahrzeugbesitzer, darunter viele Befürworter der Schusswaffenabschaffu​ng, auf ihre Fahrzeuge verzichten.

Es stimmt, die Schweiz steht bei den von der zuständigen UNODC erfassten 218 Ländern weltweit an 3. Stelle, was die Zahl der Schusswaffen pro 100‘000 Personen betrifft. Aber mit ihrer jährlichen Tötungsrate von 0.6 auf 100‘000 Einwohner haben nur 8 Länder eine tiefere Rate als wir (von 0 für Liechtenstein und Monaco, dann steigend über Singapur, Japan, Franz. Polynesien, Hongkong, Kuwait, bis zu Bahrein auf 0.5,). Mit anderen Worten, wir gehören zu den sichersten Ländern der Welt. Dagegen leben 11% der Weltbevölkerung in Ländern mit einer jährlichen Tötungsrate von 20 bis 91 auf 100‘000 Einwohner. (Quelle: Auf Wikipedia.org von UNODC United Nations Office on Drugs and Crime übernommene Statistik aus dem Jahr 2014).

Während der Jahrtausende bis zur Erfindung von Feuerwaffen wurden Millionen von Menschen ermordet, im Streit getötet, fielen in grossen Schlachten. Schon in der Antike wurden in Kriegen ganze Völker ausgelöscht. Die Höhlenbewohner benützten Steinbeile und -Messer, Keulen und dergleichen. Spätere Generationen hatten sich ein Arsenal von Stich- und Hiebwaffen, Pfeilbogen und Armbrüste geschaffen, sie brannten ganze Dörfer und Städte nieder. Dann kamen Schusswaffen dazu. Aber der Mensch änderte sich nicht und benützte einfach dieses neue Mittel für den gleichen Zweck. Finden heute in Ländern mit sehr viel weniger Schusswaffen weniger Gewaltverbrechen statt als in der Schweiz?

Ein Blick auf China ist aufschlussreich. Mit einer Tötungsrate von nur 1 auf 100‘000 Einwohner steht es bei den sicheren Ländern weit vorne, wenn auch hinter der Schweiz. Im Vergleich zur Schweiz hat seine Bevölkerung rund 9 mal weniger Schusswaffen. Seine Feuerwaffengesetze sind drakonisch. Selbst der illegale Besitz eines Luftgewehrs kann zu mehreren Jahren Gefängnis führen. Nur Jäger, Mitglieder von Sportschützenvereinen​, Sicherheitsfirmen etc. dürfen Schusswaffen haben. Bemerkenswert ist, dass die MIAO, ein kleiner Volksstamm im Süden (über China verteilt 9 Mio. Stammesmitglieder) Glattrohrgewehre besitzen darf, weil sie ein wesentlicher Teil ihrer uralten Kultur sind.

Wie kommt den China mit so wenig Schusswaffen zu einer jährlichen Tötungsrate von 1 auf 100‘000 Einwohner? Während zweier Chinaaufenthalten hat der Verfasser systematisch zwei Tageszeitungen der kommunistischen Partei Chinas auf Verbre-chen durchsucht. Auch auf der Webpage der Schweizer Botschaft (Reisehinweise) in Beijing werden einige grosse Fälle genannt. Welche Mittel benützen Gewalttäter, auch die Amokläufer dort? Messer, Beile, Hammer, Autos, Sprengstoff, Benzin, alles was sich eignet. In den letzten Jahren gab es sehr viele Amokläufe in Kindergärten, Schu-len, auch in Supermärkten. Ein Psychiater in Shanghai nannte als Grund „Soziale Rache“ der zahlreichen Chinesen, die mit der Entwicklung nicht einverstanden sind oder davon negativ betroffen werden. Einige Beispiele: So fuhr ein Auto absichtlich in eine Gruppe von 28 Kindergartenkindern, verletzt einige tödlich, viele andere schwer; ein Passagier brachte in einem vollen Bus 10 Liter Benzin zu Explosion und riss 47 mit in den Tod, 38 erlitten schwere Verbrennungen; einige mit Messern bewaffnete Täter erstachen am Bahnhof von Kunming 134 Menschen und verletzten viele hundert schwer; mit einem Messer erstach ein Mann 8 Primarschüler; ein anderer erschlug mit einem Hammer 7 Kindergartenkinder, 2 Erwachsene und verletzte 11 weitere schwer; ein Angreifer stach auf 23 Primarschüler und eine älter Frau ein, konnte aber sofort überwältig werden (in diesem Fall überlebten alle Kinder); vor dem Tiananman Platz, dem Herzen Beijings, fuhr ein Fahrer sein Auto in eine Gruppe von Menschen, tötet dabei 5 und verletzt zahlreiche andere; in einer Stadt verursachten mehrere Sprensätze 11 Tote und Dutzende von Verletzten. (Der Verfasser hat Datum und Ort fast aller hier skizzierter Fälle).

Die Schusswaffengegner behaupten, ohne Schusswaffen könnten Selbstmorde massiv reduziert werden. Gibt es in China keine Selbstmorde? Wie bringt man sich ohne Schusswaffe um? Am „populärsten“ ist der Sprung aus dem Fenster. Bei den für die Arbeiter errichten Schlafsilos sieht man in China immer wieder auf der Höhe der Decke des Erdgeschosses horizontal weit nach aussen und rund um die Gebäude reichende Netze, mit denen diejenigen aufgefangen werden sollen, die sich durch einen Sprung aus dem Fenster umbringen wollen. Foxconn baute in Südchina Schlafsilos für 30‘000 neue Mitarbeiter (enge 8er-Zimmer mit 4 doppelstöckigen Kajütenbetten), die nach der Entlassung der 30‘000 Apple-Mitarbeiter in den USA die Montage der Apple-Produkte übernahmen. Da die Bauten soeben fertiggestellt worden, aber die Netze noch nicht installiert waren, hatten sich schon 28 der soeben eingezogenen ArbeiterInnen durch Sprung aus dem Fenster umgebracht. Auch in Ungnade gefallene führende Parteimitglieder bringen sich so um, bzw. werden aufgefordert, ihrem Leben so ein Ende zu setzen. Am 18.02.2013 veröffentliche die kommunistische Parteizeitung GLOBAL TIMES einen Artikel über 24 chinesische Spitzenbeamte – Mitglieder der KP – die zwischen 2009 und 2013 Selbstmord begangen hatten: 16 durch Sprung aus dem Fenster, 5 hatten sich erhängt, 1 sich vor den Zug geworfen, und 1 sich eine Schlagader aufgeschnitten. Bei einem war die Todesursache unklar. Nicht einer hatte sich erschossen. Die Zeitung schrieb, sie und die Leser glaubte der offiziellen Begründung – Depressionen – nicht. Sie forderte eine wahrheitsgemässe Information.

Wie im Titel gesagt: Gewalt gegen das Leben geht vom Menschen aus und hängt nicht von den Mitteln ab. Verhindern wir eine weiteren Schritt auf dem Weg zur Abschaffung der Schweiz.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: NIcht Schusswaffen töten, sondern der Mensch
  • März 9, 2018

    Sie können sich winden wie Sie wollen, Herr Frick, es gibt hier zu viele Schusswaffen und es passieren auch bei uns zu viele Unfälle und Verbrechen mit Schusswaffen. Ja, Waffen töten nicht, es sind die Menschen. Aber dann könnten wir ja mit dieser Begründung noch vieles andere erlauben: Handgranatenbesitz, Haschisch, Laserpointer, Laserkanonen, 50er-Tempolimite innerorts sofort aufheben…… Wir sollten Männer verbieten, denn den Grossteil der Verbrechen mit Waffen verüben doch solche!

    Kommentar melden
    • März 10, 2018

      Herr Helmut Barner,

      Sie können sich drehen und wenden wie sie wollen, es ist immer der Mensch, der eine Waffe bedient, oder zu schnell und unachtsam mit dem Fahrzeug fährt, Hunde nicht richtig erzieht, aus Gewinnsucht schlechte Bausubstanzen erstellt, usw…

      Es ist immer der Mensch…

      Kommentar melden
    • März 16, 2018

      Kommt mir etwas spät in den Sinn: Es wird in mehreren Ländern an der Entwicklung von “automatischen Waffen” gearbeitet. z.B. selbstfahrende kleine Raupenfahrzeuge, die selbständig entscheiden, auf was sie bei ihrem “Vormarsch” schiessen. So will man Soldaten sparen. Schuld wäre dann auch niemand mehr.
      Und das verändert den Slogan: “Nicht Waffen töten, sondern Menschen” ins Gegenteil.

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Herr Alex Müller,
      Das sehe ich gar nicht so.

      Schon lange arbeiten Menschen an Systemen für die totale Überwachung (Händy und App), Innovationen für die Kriegsmaschinerie (Sensoren für das aufspüren von Leben) usw, sind sich dessen nicht bewusst.

      Noch sind diese Systeme sehr empfiindlich, noch und noch nicht so autonom, noch…

      Kommentar melden
  • März 9, 2018

    Aber mit Schusswaffen ist es leichter.
    Wir reden nicht von Einzelmorde, so betrüblich jeder Einzelfall ist, sondern von organisiertem Verbrechen an der Menschheit.
    Gäbe es keine Rüstungsindustrie und Waffen, die Sicherheit nicht so einfach getötet zu werden würde wachsen.

    Würde zudem eine Bedingungslose Grundsicherung unsere Existenz sichern, die Selbstmorde könnten sicher rapid reduziert werden?
    Wer in diesem Zusammenhang die Finanzierungsfrager stellt, versteht das Geldsystem in seiner Entstehung, Funktion und Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft nicht!
    Das Geld (sämtliche Wirtschaftsfaktoren) steckt im Preis für das Endprodukt, wird demnach vom Konsumenten oder Nutzer mit dem ihm zugeordneten Geldgegenwert der Arbeit oder Ersatzanspruch, getragen. Das Geld besteht aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen.

    Kommentar melden
    • März 10, 2018

      Noch 1950 ,als ich Kind war und in Chur wohnte , war mein Vater Bezirksstatthalter von Chur. Er musste jeweils ausrücken, wenn ein unnatürlicher Todesfall passierte. Suicide wurden nicht bekann gegeben und auch keine Statistik herausgegeben. In Katholischen Friedhöfen durften “Selbstmörder” nicht beerdigt werden.

      Kommentar melden
    • März 10, 2018

      >> Aber mit Schusswaffen ist es leichter.

      Richtig.​ Schusswaffen sind Tools. Meine Meinung ist: Sowohl die Linken, wie die Rechten haben recht. Begründung:
      – “Gun control” senkt Massenerschiessungen.​ (siehe Australien oder Deutschland)
      – Gesellschaftliche Veränderungen haben aber auch massgeblichen Einfluss.

      Dazu die Aussage eines Amerikaners (Paul Craig Roberts, Republikaner) über die Zeit in den USA vor etwa 50 Jahren:

      Zitatanfan​g:
      In my day most of us had guns. By the age of 10, 11, and certainly by 12, we had our first .22 rifle or 410 shotgun. None of us ever shot anyone. My uncle brought back from WW II a .45 pistol, a .30 caliber M1 carbine and ammunition galore. As soon as we were able to ride bicycles, my friends and I were at Granny’s playing with the weapons, loading and unloading them. Granny wasn’t the least bit worried. We knew everything about safe handling and never to point a gun at anyone, ourselves included. In the 1960s it was common for high school students in rural areas during deer season to take their deer guns to school in their cars and trucks. It was a commonplace sight to see a rifle or shotgun hanging across the back window in a pickup truck cab.
      Zitatende.

      D​ie Zahl der Waffen in privaten Händen war in den USA also schon um 1950, 1960 herum sehr gross, aber es gab noch keine Attentate der heutigen Art. Daraus folgt, dass die Anzahl der Gewehre in der Bevölkerung gar nicht die alleinige Ursache dafür SEIN KANN. Simple logic.

      Schlussfolg​erung: Es hängt halt auch von der Gesellschaft ab. Eine Gesellschaft, in der sich die Bevölkerung untereinander bekämpft und immer schwierigeren wirtschaftlichen Zeiten ohne viel Hoffnung auf Besserung entgegengeht, eine Gesellschaft, in der Leute mit etwas anderen Ansichten/Eigenschaft​en sofort ausgeschlossen und diskriminiert (“mentally ill”) werden, produziert solche Unfälle in steigendem Ausmass.
      Einige wenige derjenigen Leute, die sich von der Gesellschaft ausgeschlossen und persönlich angegriffen fühlen, wehren sich dann eben auf diese Weise gegen diese Gesellschaft.

      Amer​ikanische Politiker, welche jeden Attentäter als “mentally ill” und seine Tat als “teuflisch” bezeichnen, verschlimmern die Situation und beweisen ihre gesellschaftliche Inkompetenz.

      Eine andere Interpretation: Es wäre möglich, dass die Berichterstattungen falsch sind und solche Attentate geplant werden. ICH schliesse Verschwörungen in den USA nicht aus, wenn ich mir so ansehe, was die Ziele der sog. “Neocons” dort sind.

      Kommentar melden
    • März 10, 2018

      Quelle des Zitats:
      A Real Solution fo School Shootings (Paul Craig Roberts, Rep, Ex Mitglied Regierung Reagan)
      https://www.​paulcraigroberts.org/​2018/02/18/real-solut​ion-fo-school-shootin​gs/

      Kommentar melden
    • März 10, 2018

      Giorgio Plaz

      Ich bleibe dabei, der Waffengebrauch liegt im Ermessen des einzelnen Menschen, demnach würde nur ein Waffenverbot, mehr Sicherheit bringen!
      Zum Spielen = völliger Unsinn!

      Der Umkehrschluss, Deiner Diagnose: “Die Bedingungslose Grundsicherung”, habe ich mehrfach erläutert, welche die Existenzkämpfe und Armut beendet, würde die Gesellschaft beruhigen und den privaten Waffengebrauch “verhindern”?

      Mott​o: Aufrüsten und Sichern!

      Kommentar melden
    • März 10, 2018

      Eine Gesellschaft wie Sie sie beschreiben, Herr Plaz, einfach obrigkeitlich entwaffnen zu wollen, ist immer kontraproduktiv.
      Viel sinnvoller sind Bemühungen welche die eigentlichen Ursachen beseitigen helfen, die eine Bevölkerung dazu veranlassen, sich untereinander zu bekämpfen.

      Und dazu gehört der Waffenbesitz durch freie Bürger sicher nicht…

      Kommentar melden
    • März 11, 2018

      Herr Knall

      >> Viel sinnvoller sind Bemühungen welche die eigentlichen Ursachen beseitigen helfen, die eine Bevölkerung dazu veranlassen, sich untereinander zu bekämpfen.

      Da gebe ich Ihnen recht.

      Kommentar melden
    • März 11, 2018

      Eine wichtige Voraussetzung dazu wäre die “Bedingungslose Grundsicherung”, welche ich mehrfach erläutert habe. Damit würden Existenzkämpfe und Armut beendet, würde die Gesellschaft beruhigen und den privaten Waffengebrauch “verhindern”?
      Wer die dazu die einfältige “Finanzierungsfrage” hat die Auswirkung des Geldsystems in der arbeitsgeteilten Wirtschaft noch nicht begriffen.
      Es wäre höchste Zeit, sich an sein eigenes Denkvermögen zu erinnern?
      Hinweis: Kaufkraft ist Planwirtschaft, andernfalls die Produkte und Dienstleistungen (sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert) damit nicht eingetauscht werden könnten. Vertrauenssache!

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Herr Georg Bender,

      “Ich bleibe dabei, der Waffengebrauch liegt im Ermessen des einzelnen Menschen, demnach würde nur ein Waffenverbot, mehr Sicherheit bringen!*
      Zum Spielen = völliger Unsinn!

      Zitat aus einem Bericht; Als Mordwaffe diente eine Axt, ein Hammer, ein Messer, eine Metallstange…usw.

      Wenn das eine weh wäre, wobei das eine Illusion ist, kommen andere gefährliche Gegenstände in Einsatz.

      Die Umstände, warum getötet wird, sollten verändert werden. Wenn aber jemand auf seinen Nebenbuhler eifersüchtig ist, (Fremdgang) denn so zwischenmenschliche Probleme sind einer der Gründe für Mord oder Totschlag, nutzt die Finanzierung nichts.

      Kommentar melden
  • März 9, 2018

    Herr Frick,
    Ihre Ausführungen über China möchte ich ergänzen mit Zahlen von Schusswaffentoten in den USA:
    2017 : Vorfälle 58851 > Dabei Tote 12094. Davon Kinder von 0-17: 3800
    2018: (bis 16.Februar): > Dabei Tote 6734. Davon Kinder von 0-17 : 428

    Verrückt ist dabei: In den USA darf man bis 18 keine Zigaretten kaufen und keine Lose. Aber Schusswaffen können schon ab 16 frei gekauft werden. Eltern und Schützenverein trainieren schon Kinder im Schiessen.
    – Auffällig in den USA : Die Polizei macht von der ihren Schusswaffe häufig Gebrauch.
    – Das wäre in der Schweiz nicht denkbar. Jeder Waffeneinsatz von der Polizei wird im von einem Staatsanwalt untersucht.
    Noch ein Wort zur Gewalt: Meist sind die Motive > Eifersucht, Neid, Geldgier, Rachsucht, Machtrausch. Oder > Reaktionen auf Beleidigung, Übervorteilung, Machtlosigkeit, falsch verstandenes Gerechtigkeitsgefühl oder religiöse Verblendung.
    Dabei wird nicht am häufigsten die Schusswaffe gebraucht.

    Kommentar melden
    • März 9, 2018

      Unterdrückung & Mobbing / Bossing (z.B Fall Günther Tschanun, Kronospan, ZKB) Diskriminierung, Behördenwillkür (Leibacher) zerstörte Existenzen (Jürgen Hermann) Zwangsräumungen (Kneubühl), sollten als Motive wohl auch nicht fehlen?
      Liste der Amokläufe in der Schweiz findet man hier:

      http://www.2​0min.ch/schweiz/news/​story/Amoklaeufe–die​-die-Schweiz-erschuet​terten-21725659

      Ka​nn man sagen, dass bei genannten Fällen die Opfer gewissermassen im weitesten Sinn noch eine gewisse Mitschuld trugen ist es besonders perfide wenn Amokläufer einfach wahllos fremde Menschen umbringen, welche mit ihren Problemen nicht das Geringste zu tun haben. Wie bei dem Amokläufer in Salez welcher in einem Zug ein Brand auslöste und mit einem Messer 2 fremde Frauen und schliesslich sich selbst umbrachte.
      Man sieht also, dass es auch ohne Gewehr geht, nur ist die Hemmschwelle vielleicht kleiner, da man mit einem Gewehr nicht so nahe heran muss.

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Ich denk mir, es bringt nicht sehr viel mit einer Gesellschaft zu diskutieren, welche nicht bereit ist, das mindeste an Sicherheit was man erwarten kann, zu erbringen.

      Die Lebenslange Verwahrung ohne die Möglichkeit, jemals wieder raus zukommen. Ich weiss auch nicht was das für Menschen sind, welche an Therapien glauben, sich dafür einsetzen, geht etwas schief, (Wiederholungstäter) muss man die Konsequenzen seiner ärztlichen Diagnose nicht tragen. Wenigstens müssen die mit der Erkenntnis der Fehldiagnose weiterleben und diese Mitschuld mittragen.

      Ja, man sieht, man kann als Psychopath Kehlen durchtrennen, und bekommt noch eine sogenannte faire Verhandlung.

      Wer in solchen Situationen zögert und zaudert, ist nicht fähig das mitzutragen für die öffentliche Sicherheit, was erwartet wird.

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Zurück zum Thema ” Nicht Schusswaffen töten sondern der Mensch”.
      Heute 17.März 18 Titelt die r NZZ, Seite 15. “Der Finger m Abzug wird obsolet”.
      Dazu eine Foto von einem Panzerroboter, der selbständig “operiert”. Es gäbe also ethische und juristische Fragen. Die Schweizer Botschafterin bei der UNO in Genf sagt: Wir wissen nicht was wir verbieten sollen. Wir müssen zuerst schauen, welche ragen dies Waffen aufwerfen”.
      Eine weitere Entwicklung ist auch die Möglichkeiten einer kleinen Drohne. Beispiel: ein Drohne mit wenigen Gramm Sprengstoff und Gesichtserkennung fliegt durch ein offenes Fenster eines Hörsaals und tötet .
      Der ober erwähnte südkoreaniscche kampfroboter von Samsung überwacht eine Zone von 4 Km Abstand mit Hilfe von Kameras . Er kann “Objekte” verfolgen und mit seinem Maschinengewehr angreifen. Wenn man bedenkt, dass z.B. zur Grenze nach Nordkorea alle 50 m ein Wachposten steht, benötigt dies 120 000 Soldaten /Jahr. Der Kampfroboter über wacht allein ein Zone von 4 Km .
      – Das Bon mot: Waffen töten nicht, Menschen töten” gilt also nicht mehr.

      Kommentar melden
  • März 9, 2018
  • März 10, 2018

    Bezeichnenderweise wird die Diskussion über den freien Waffenbesitz durch Bürger immer und ausschliesslich zum Thema „damit verursachte Todesfälle“ geführt.
    Andererseit​s werden die Aspekte der persönlichen Sicherheit, der Verteidigungsmöglichk​eit und vor allem der durch Waffen verhinderten Todesfälle entweder gar nicht angesprochen oder als reaktionär vom Tisch gewischt.

    Was sich die heute noch über das Recht auf Waffenbesitz verfügenden (Stimm-) Bürger wieder einmal in ihrer ganzen Weisheit durch den Kopf gehen lassen sollten ist die zweitausend Jahre alte Wahrheit, formuliert durch den römischen Politiker Cicero:

    „Geschehen​ wird, was die wollen die die Macht haben. Und die Macht wird immer bei den Waffen sein!“

    Kommentar melden
  • März 11, 2018

    Zum Beispiel die Handie-Benutzung am Steuer, zu zu teils schweren Umfällen führt, wäre doch ein sehr passender Vergleich. Aber da werden ganze Völkerstämme mit Sicherheit behaupten, das sei doch gar nicht zu vergleichen.

    So sind wir halt, ein Haufen Kinder, von denen alle glauben, auch erwachsen zu sein, nur weil sie gross geworden sind. Und die, die natürlich Angst um ihr Leben haben, weil sie so viel zu verlieren hätten, sind ja sicher auch dafür, dass nur ihre Leibwächter noch Waffen tragen dürfen.

    Und so schliesst sich der Kreis.

    Kommentar melden
  • März 11, 2018

    Sie bringen gleich mehrere Vergleiche die hinken, Herr Frick, und die zeigen wie schwach die Argumentation der Schusswaffenbefürwort​er ist.

    Sie fragen „gibt es in China keine Selbstmorde“? Natürlich gibt es in China Selbstmorde, gemäss Zahlen der WHO 8.7 Selbstmorde pro 100‘000 Einwohner … in der Schweiz 12.2 Selbstmorde pro 100‘000 Einwohner, also gut ein Drittel mehr.

    Sie fragen warum man nicht angesichts von über 200 Verkehrstoten im Jahr nicht Autos nur noch bei beruflichem Bedarf erlaubt, und ignorieren völlig das komplett andere Risiko/Nutzen-Verhält​nis von Autos gegenüber Schusswaffen. Nach Ihrer Logik, unter völlig missachtetem Risiko/Nutzenverhältn​is, müsste man sogar Kopfkissen verbieten, weil man damit Menschen ersticken kann.

    Schusswaffen​ haben keinerlei „zivilen“ Nutzen, man kann nicht drauf schlafen, sich damit kein Brot schneiden und nicht damit zur Arbeit oder in die Ferien fahren. Im Verhältnis zu dieser absoluten Nutzlosigkeit ist jedes kleinste Risiko von Missbrauch eigentlich zu hoch. Auch dem vermeintlichen Nutzen der Selbstverteidigung stehen Risiken wie Fehleinschätzungen und damit Notwehreskalation gegenüber … dazu gibt es aus den USA genug traurige Beispiele. Zudem wäre mal interessant zu erfahren wie oft Waffen in der Schweiz wirklich zu einem wirksamen Selbstschutz beigetragen haben, und wie oft das Gegenteil der Fall war.

    Ich erinnere mich gut an einen Ostersonntag in den Achtzigern, als meine Mutter tränenüberströmt vom Telefon zurückkam: meine Tante hatte sie angerufen und ihr mitgeteilt das Ihr amerikanischer Ehemann während eines Osterspaziergangs von sinnlos im Wald herumballernden Jugendlichen versehentlich erschossen wurde. Jerry wurde gerade mal 28 Jahre alt.

    Leute die betonen Schusswaffenbesitz wäre „nötig um die Familie zu schützen“ richten dann unter Umständen folgendes an:

    https://www.st​ern.de/panorama/stern​-crime/texas–mutter-​erschiesst-toechter–​-um-ehemann-zu-bestra​fen-6928066.html

    W​äre man als Bürger verantwortungsvoll wäre man dafür die Regeln für Schusswaffenbesitz zu verschärfen, selbst wenn man sich selbst für verantwortungsbewusst​ halten würde. Stattdessen wird mit „Tradition“ argumentiert … äusserst schwach.

    Kommentar melden
    • März 11, 2018

      Warum muss man eigentlich Probleme welche in den USA bestehen was Waffen anbelangt, auf die Schweiz übertragen?

      Kommentar melden
    • März 11, 2018

      Das machen sogar die Amerikaner selbst.

      Ein Artikel der Washington Post nach dem Massaker in Florida widmete sich ausführlich mit der Situation in der Schweiz und Deutschland:

      https​://www.washingtonpost​.com/news/worldviews/​wp/2018/02/15/europe-​had-school-shootings-​too-then-they-did-som​ething-about-it/

      D​ie Amerikaner scheinen da tief im Schlamassel zu stecken.
      Viele sind Fans der Schweiz, weil man bei uns state-of-the-art Maschinengewehre nach der RS gratis frei Haus bekommt 🙂

      Zitat aus der Washington Post (1. englisch):

      “Switze​rland has one of the world’s highest ratios of firearms per person, with an estimated 45.7 guns per 100 residents, according to the Small Arms Survey. Only two countries have a higher ratio: Yemen, with 54.8 guns per 100 residents, and the United States, with 88.8 guns per 100 residents. Other studies have even indicated the share of households with weapons may almost be the same in Switzerland as it is in the United States.”

      und 2. auf deutsch “https://translate.go​ogle.ch”-übersetzt:

      “Die Schweiz hat laut dem Small Arms Survey eine der höchsten Feuerwaffenquoten pro Kopf der Welt, mit schätzungsweise 45,7 Schuss pro 100 Einwohner. Lediglich zwei Länder haben eine höhere Quote: Jemen mit 54,8 Geschützen pro 100 Einwohner und die Vereinigten Staaten mit 88,8 Geschützen pro 100 Einwohner. Andere Studien haben sogar darauf hingewiesen, dass der Anteil der Haushalte mit Waffen in der Schweiz fast gleich hoch sein kann wie in den USA.”

      Kommentar melden
    • März 11, 2018

      Es ist umgekehrt, Herr Wagner.

      Waffen in Bürgerhand haben sehr wohl grossen Nutzen. Vorab als Möglichkeit zur Selbstverteidigung im Falle eines Angriffs mit Waffengewalt. Und insbesondere zur Verhinderung eines Staatsstreiches durch bewaffnete Gruppen.

      Wo Waffen explizit wirklich keinen „Nutzen“ bringen, ist im Fall von Selbstmord oder Mord. Dort bringen sie nur Schaden.

      Es ist völlig falsch, mit der Absicht möglichen Schaden zu verhindern, auf den permanent vorhandenen Nutzen von Waffen zu verzichten.

      Kommentar melden
    • März 11, 2018

      Haben Sie ein Beispiel das irgendwann, irgendwo mal eine private Waffe jemanden vor einem Angriff mit Waffengewalt gerettet hätte? Immerhin, als Gegengewicht in einem Risiko/Nutzenvergleic​h müsste das spürbar öfter passieren als das jemand mit einer privaten Waffe zu Schaden kommt.

      Das Beispiel von der “Verhinderung eines Staatsstreiches durch bewaffnete Gruppen” ist so drollig, da brauche ich kein Gegenargument, das wirkt für sich selbst.

      Wenn Ihnen zum belegen “permanent vorhandenen Nutzens von Waffen” nur so abstruse Beispiele einfallen Ist das für mich und meine Argumentation sehr beruhigend.

      Kommentar melden
    • März 11, 2018
    • März 12, 2018

      Man kann, wenn man seriös diskutieren will, Herr Wagner, nicht mit solchen Beurteilungskriterien​ operieren.

      Man kann also nicht seine politische „Meinung“ darauf stützen wie oft man in der Spalte „Unglücksfälle und Verbrechen“ schon die Resultate von Waffenmissbrauch geschildert bekommen oder wie oft bereits ein Staatsstreich stattgefunden hat.

      Vernünftige Leute kommen damit zurecht, Waffen nicht in erster Linie als Instrument zum Angriff auf Andere, sondern eben als Instrument zur Verteidigung gegen solche Angriffe einzustufen. Es geht also darum, einem Angriff durch unvernünftige Leute etwas entgegensetzen zu können, ohne jetzt darauf zu hoffen, dass das tatsächlich nötig sein wird.

      Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie es drollig finden, wenn man die Staatsstreich-verunmö​glichende Wirkung der Waffen in Bürgerhand erwähnt oder nicht. Auch wenn momentan keine akute Gefahr besteht, so könnte eine „Machtergreifung“ eben bei veränderter Gefahrenlage wirksam verhindert werden.

      Im Weiteren ist die Symbolkraft des bewaffneten Bürgers als Machthaber über seine eigene Freiheit nicht zu unterschätzen.

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Man kann sehr wohl über Risiko-/Nutzenverglei​che Unverhältnismässigkei​ten aufdecken, und zwar gerade in einer vernünftigen und seriösen Diskussion. Wenn sich 5 Leute im Jahr durch private Schusswaffen vor einem Angriff schützen können (wobei Sie offensichtlich kein einziges Beispiel nennen können), man diesen Schutz jedoch mit 50 Fällen von Missbrauch “erkaufen” muss, ist das eine solche Unverhältnismässigkei​t.

      Mir sind Schusswaffen in der Hand jener die in einem Rechtsstaat das Gewaltmonopol innehaben sehr viel lieber als das irgendwelche Privatleute 40 Jahre nach Ihrer Militärzeit meinen Sie müssten bewaffnet in irgendetwas eingreifen. Und dann vielleicht noch von einem anderen “Gewaltamateur” über den Haufen geschossen werden, der jemanden mit einer Waffe herumstreifen sieht und hier nicht den heimatschützenden Patrioten, sondern ebenfalls eine Bedrohung sieht und meint seinerseits mit einer Waffe eingreifen zu müssen.

      Mit Pathetik a la “Symbolkraft des bewaffneten Bürgers als Machthaber über seine Freiheit” können Sie mich sowieso nicht überzeugen, da verlassen wir die sachliche Diskussion vollends.

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Ihr Aufrechnen von Missbrauchsfällen mit Fällen bei denen Waffen sinnvoll eingesetzt werden, Herr Wagner, ist kindisch. Vor allem wenn Sie auf dem von ihnen vermuteten Verhältnis die Argumentation für ein Waffenverbot für Bürger aufbauen wollen.

      Vorab ist es eine allgemein bekannte Tatsache, dass sich Verbrecher eben gerade dadurch auszeichnen, sich nicht an Verbote zu halten. Es sind also, im Gegensatz zu den gesetzestreuen Bürgern die Verbrecher, die nach einem solchen Verbot allein über Waffen verfügen würden.
      Damit ist klar: Die von Ihnen als Beispiel angeführten 50 Fälle von Missbrauch würden durch ein Verbot nicht verhindert. Andererseits kämen aber die 5 Fälle von rechtstreuen Bürgern dazu, die sich eben nicht mehr durch private Waffen vor einem Angriff schützen könnten.

      Im Übrigen müsste man, wenn man sich auf Ihrem Diskussionsniveau bewegt das in zynischer Weise von Opfervergleichszahlen​ ausgeht, auch darauf hinweisen, dass sich das Verhältnis wohl zugunsten der Verteidigungserfolge und zu Ungunsten der (eben verhinderten) Missbrauchsfälle ändern würde, wenn mehr verantwortungsvolle Bürger über Waffen verfügen würden.

      Wenn wir schon Opfer zu beklagen haben, und das ist auch mit Verboten nicht zu verhindern, dann lieber vermehrt unter den Verbrechern statt unter den freien und selbstverantwortliche​n Bürgern.

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Ihr beharren auf Ihrem “Spielzeug” ist kindisch, nicht meine Argumentation.

      Ihr​e Aussage das die 50 Fälle von Missbrauch nicht stattfinden würden ist weltfremd. Nicht wenige Fälle von Schusswaffenmissbrauc​h sind Affekttaten, das heisst ganz normale Bürger geraten in eine psychische Ausnahmesituation und nutzen die verfügbare Waffe um diese aufzulösen … also keine Leute die per se Kriminelle sind. Solche Taten würden erheblich erschwert. Diverse Selbstmorde könnten auch verhindert werden, da sich bestimmte psychische Krankheiten nicht nur in tiefer Depression, sondern auch dadurch bedingte Antriebslosigkeit äussern: allein das Haus verlassen zu müssen um sich auch nur in der nächsten Apotheke genügend Schlaftabletten für einen Selbstmord zu holen kann schon Selbstmorde verhindern.

      Woher Sie den Glauben nehmen das mehr bewaffnete “verantwortungsvolle Bürger” Missbrauchsfälle verhindern könnten ist mir schleierhaft. Eventuell gäbe es einen gegenteiligen Effekt: aufgrund starker Bewaffnung der Bevölkerung würden die Verbrecher ebenfalls aufrüsten, und z. B. unter bestimmten Umständen wie einer nächtlichen Begegnung in einem dunklen Haus anlässlich eines Einbruchs auch schneller schiessen als so schon.

      Sie denken leider regelmässig um ein paar Ecken zu wenig.

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Herr Frank Wagner,
      Bis vor wenigen Jahren vertraute ich meinen Jahrgängen welche mit mir Dienst geleistet haben vollkommen, dass sie diese Waffe nicht Missbräuchlich einsetzen würden.
      Man musste sogar Pflichtige dazu zwingen, ihr Obligatorisches zu schiessen. Es war für viele mehr eine Last, die Waffe zu Hause zu haben, die (Diskussion Waffen ins Zeughaus) hat dann aus dem unbescholtenen Dienstpflichtigen einen “möglichen potentiellen Mörder” gemacht. Warum kommt mir hier Genderstreit in den Sinn?

      Das Thema kann man glaube ich, nur mit Erwachsenen und Verantwortungsvollen Menschen diskutieren, die über etwas Geistiges Niveau verfügen.
      Sonst artet es einfach in Lügenmärchen und Pöbeleien aus.

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Wenn wir halt auf dem Niveau von gegenseitiger Opferzählung bleiben wollen, Herr Wagner, dann müssen Sie trotzdem logisch bleiben.

      Nimmt man die gesamte Anzahl an möglichen Missbrauchsinstrument​en (also Schusswaffen) als Grundlage, dann muss auch ehrlicherweise darauf hingewiesen werden, dass eine ungleich grössere Anzahl von Waffen nicht für einen Mord oder einen Selbstmord durch unvermutet auftretende psychische Störungen bei vernünftigen Bürgern eingesetzt wird, sondern zweckdienlich als Sportgerät oder zur legitimen Selbstverteidigung bereitstehen. Dagegen werden die meisten Missbräuche durch Verbrecher verantwortet, die sich durch Verbote nicht vom Waffenbesitz abhalten lassen.

      Ein Waffenverbot würde demnach mehr Waffen verbieten, die potentiell zur Verhinderung von Angriffen benützt werden, also solche die einem Missbrauch dienen.

      Angesichts​ der genannten Tatsache, dass die Mehrheit der Missbräuche durch Verbrecher und nur ein sehr kleiner Teil der Fälle durch psycho-Normalbürger begangen werden und im Bewusstsein, dass Verbrecher per se nicht durch Verbote gestoppt werden können, müssten doch eigentlich auch „Dead-Body-Counter“ wie Sie erkennen können, dass eine Entwaffnung der Bürger unter dem Strich nur den Waffen-Missbrauchern nützen würde!

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Herr Knall:

      Zitat:

      “​Ein Waffenverbot würde demnach mehr Waffen verbieten, die potentiell zur Verhinderung von Angriffen benützt werden, also solche die einem Missbrauch dienen.”

      Belegen Sie bitte endlich, vielleicht nur mit 2 – 3 Fällen, wo sich jemand erfolgreich, aber auch verhältnismässig mit einer privaten, legalen Waffe in der Schweiz gegen einen Angriff wehren konnte, dann nehme ich solche Argumentation wieder ernst … Ihr Vergleich tatsächliche Todesopfer gegen potentielle Vorteile ist zynisch.

      Herr Nabulon:

      Man macht keine unbescholtenen Dienstpflichtigen zu “potentiellen Mördern” … Sie schreiben so etwas und werfen anderen Unsachlichkeit vor? Machen Geschwindigkeitsbegre​nzungen auf Strassen Autofahrer zu potentiellen Rasern?

      Zitat:

      ​”Das Thema kann man glaube ich, nur mit Erwachsenen und Verantwortungsvollen Menschen diskutieren, die über etwas Geistiges Niveau verfügen.”

      Applaus​ für dieses Paradebeispiel für Argumentation eines verantwortungsvollen,​ erwachsenen Bürgers mit geistigem Niveau.

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Da sehen Sie, wie unhaltbar Ihre „Begründung“ für ein Waffenverbot ist, Herr Wagner, dernach auf diese Weise weniger Tote zu beklagen wären.

      Anstatt zu fordern, sämtliche Waffen müssten verboten werden weil ein sehr kleiner Teil davon zu einem Verbrechen oder zum Suizid verwendet wird, müssten Sie mit mir zusammen logischerweise eigentlich viel mehr das Gegenteil fordern:

      Nämlich dass das Recht auf die Waffen in Bürgerhand nicht beschnitten wird, weil der allergrösste Teil davon als Vorsorge zur Lebensrettung oder für Sportzwecke gehalten wird.

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Herr Knall, so lange Sie die lebensrettende Wirkung von privatem Schusswaffenbesitz nur behaupten können, aber nicht belegen, ist Ihre Argumentation überhaupt nichts wert.

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Wissen Sie, Herr Wagner, hier geht es weniger ums Belegen, dafür vielmehr ums Überlegen…

      Kommentar melden
    • März 12, 2018

      Sie dürfen sich gern Ihre eigenen Wahrheiten zusammenträumen, Herr Knall, aber sollten dann nicht von mir verlangen Sie ernst zu nehmen. Was bringen Überlegungen wenn diese am Ende an der Realität scheitern?

      Kommentar melden
    • März 13, 2018

      Herr Wagner,
      Was man aus folgenden Gegebenheiten deuten will? Zum Thema Selbstschutz und Waffe, ist jedem Leser(in) offen.
      Da wohnt eine Familie recht abgelegen in der Schweiz. Offenbar aber so, dass die Familie schon zweimal überfallen wurde zu Hause. Nach dem ersten Überfall / Einbruch wenn die Bewohner zu Hause sind, besorgt sich die „Hausfrau“ einen Elektroschocker. Und zwar einen starken guten, (in der Schweiz verboten). Nun tritt der Fall ein, der niemand zu glauben wagte, der zweite Überfall / Einbruch geschieht, die „Hausfrau“ ist alleine zu Hause. Sie macht das was jeder vernünftige Mensch macht, alarmiert die Polizei, und sichert sich mit dem Elektroschocker. Die Polizei rät der Frau, sich ruhig und versteckt zu halten, bis die Polizei eintrifft. Leider bemerken die Einbrecher die Frau, treffen auf sie, der Elektroschocker wird effizient eingesetzt. Der eine Einbrecher klappt zu Boden, der andere rennt aus Panik davon. Als die Polizei eintrifft, finden sie einen jammernden „Einbrecher“, und eine etwas in komischer Stimmung befindliche Frau.
      Das Ende der Geschichte: Die Frau wird wegen einsetzen einer verbotenen Waffe (Elektroschocker) mit einer recht hohen Geldbusse belegt. Ausserdem für schuldig befunden, einem Menschen / Einbrecher, körperlichen Schaden zugefügt zu haben.
      Das und das weitere Vorgehen gegen „Waffen“ zeigt mir jedenfalls ganz klar, was diese „Linken..(verbotener Name) erreichen wollen. BürgerInnen und Bürger die sich nicht mehr getrauen zur Wehr zu setzen. Bürger(Innen) die nach immer mehr Überwachung und Sicherheit lechzen, damit der Vollkommene Überwachungsstaat aufgebaut werden kann.
      Entwaffnen der Bevölkerung, damit man nachher den Schärgen des Staates schutzlos ausgeliefert ist.
      Dabei hätte jeder das Recht, einem Einbrecher am richtigen Ort ein Loch zu verpassen, so seine Familie und sich selber zu schützen.
      Und, es ist halt so, wieder einmal, wer kriminelle schützt, wird selber genug Dreck am Stecken haben, ….

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Herr Frank Wagner,

      Mit einem Verbot des privaten Waffenerwerbs, mit der Initiative Waffe ins Zeughaus, werden alle diese Verantwortlichen Normalen Bürgerinnen und Bürger so hingestellt, als seien sie unverantwortlich, und mögliche Täter.
      Und genau das wird immer wieder hervorgekramt, ausser dem schreibt man “Spielzeug” um es noch als Kindisches Verhalten abzutun.
      In der Schweiz ist der Erwerb, das Besitzen bestens geregelt.
      Als noch jeder Schweizer Mann dienstpflichtig war, wurde ausserdem genau instruiert, wie die Schusswaffe gehandhabt wird. Schiess Veranstaltungen in dem sich Sportschützen übten und gemessen haben, mit grosser Sorgfalt und Verantwortungsbewusst​sein geführt.
      Und je länger je mehr macht es wieder Sinn, sich einmal auf die Pflicht als Bürger In zu erinnern, wie die Freiheit der Bürger und eines Landes entstehen, gehalten werden.

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Herr Nabulon:

      Also, erst einmal: in der Threaderöffnung geht es um eine Verschärfung des Waffenrechts nach Schengen-Regeln, KEIN Verbot privaten Waffenerwerbs. Die neue Schengenrichtlinie betrifft hauptsächlich Waffen mit denen sehr grosser Schaden angerichtet werden kann, wie halbautomatische Waffen mit denen man ohne Nachladen viele Schüsse hintereinander abfeuern kann.

      Die Aussage „Wenn man mir den Waffenkauf verbietet macht man mich zum potentiellen Täter“ ist Kleinkindertrotz. Als verantwortungsvoller Bürger würden Sie Regularien zustimmen, so lange Sie keine Lösung anbieten könnten um Missbrauch zu verhindern.

      Dazu kommt: mit Ihrer Argumentation könnte man sämtliche Verbote kritisieren: Geschwindigkeitsbegre​nzungen machen jeden Autofahrer zum potentiellen Raser, die Promillegrenze jeden Autofahrer zum potentiellen Säufer usw … stören Verbote grundsätzlich? Oder nur wenn Sie selbst betroffen sind?

      Den Vorfall in Ihrem vorherigen Post, können Sie den belegen? Hätte die Frau sich nicht auch mit einem legalen Schocker, oder einem Pfefferspray verteidigen können? Es ist überhaupt kein Problem sich angemessen zu verteidigen, aber man darf dabei nicht übertreiben.

      Artik​el 15 StGB

      Wird jemand ohne Recht angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umständen angemessenen Weise abzuwehren.

      Wichti​g ist hier „in angemessener Weise abwehren“ … die Artikel ab. 15 des StGB regeln Notwehr, auch übertriebene Notwehr je nach Grund usw. Wenn man Fälle nur aus Zeitungsartikeln (oder aus subjektiver Sicht des Betroffenen) kennt mag man an Anti-Waffen-Entscheid​ungen glauben, wenn man das Gesetz mal liest kann man aber erkennen das Richter hier sehr differenziert entscheiden können, und warum der Einsatz eines verbotenen, besonders starken Teasers unter Strafe steht.

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Herr Frank Wagner,
      Das ist kein Vorfall der durch die Medien wanderte, zum Glück. Der Vorfall das Urteil kann aber im entsprechenden Gericht eingesehen werden. Ich werde mich aber hüten, aus Persönlichkeitsschutz​ Gründen, hinweise dazu geben.

      Der Richter, die nicht beteiligten Personen können solch eine Situation (meiner Ansicht nach) überhaupt nicht beurteilen. Ausserdem können sie auch den Psychischen Zustand (Schock ähnlich) nicht beurteilen, der ist bei jeder Person anders.
      Somit kann nicht geurteilt werden, ob der Einsatz der Verteidigung im richtigen Mass stattfand.
      Das ist eine auf Emotionaler Ebene ablaufende Sache, in dem nach Meiner Ansicht, einzig und alleine die Verbrecher jene sind, die Schuld haben. “Mein Haus ist mein Schloss”. Das darf ich verteidigen, auch wenn dabei beim Einbrecher grosser Schaden entsteht. Der Überfallene ist in jedem Fall 100% freizusprechen.

      Ne​in, ein Gericht wird das nie richtig beurteilen können, da diese nicht dabei waren. Punkt.

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Und Herr Frank Wagner,
      Wir brauchen kein verändertes Waffengesetz. Wer Dienst leistet, bekommt von Staat einen Halbautomaten. Wer Dienst leistet, sollte einen guten Leumund haben.
      Er trägt eine Verantwortung, das ist in der Schweiz so Einzigartig, Weltweit.

      Kommentar melden
    • März 18, 2018

      Herr Nabulon, der extra starke, verbotene Teaser wurde sicher nicht in einem psychischen Ausnahmezustand, unmittelbar unter Bedrohung, angeschafft. Das Gesetz berücksichtigt solche Ausnahmesituationen, ich glaube daran, das man in einem Gerichtsverfahren, unter Berücksichtigung von Stellungnahmen aller Beteiligten, zu einer fairen Beurteilung der Situation kommt.

      Ihr „Mein Haus ist mein Schloss“ hat unter dem Namen „stand your ground“ in den USA zu echten Tragödien und hunderten Toten zusätzlich geführt, darunter zum Beispiel ein Teenager der aus jugendlichem Blödsinn auf der Suche nach Bier in eine offene Garage eingedrungen ist und vom Besitzer erschossen wurde. Befurworten Sie die Todesstrafe für Bierdiebstahl? Es hat gute Gründe warum man übertriebene Notwehr unter Strafe stellt.

      Ihr letzter Beitrag ist von erschütternder Naivität. Wenn es so wäre wie Sie hier behaupten hatte es die Diskussion gar nicht. War der Mörder vom Hönggerberg, der mit seinem Sturmgewehr eine 16-jährige Schülerin erschoss die er gar nicht kannte verantwortungsvoll? War derjenige der kürzlich den Anwalt Martin Wagner erschoss verantwortungsvoll? War Gerold Stadler verantwortungsvoll als er seine Ehefrau Corinne Rey-Bellet und deren Bruder erschoss und deren Mutter schwer verletzte? Können Sie garantieren das ein junger Rekrut der heute sein Sturmgewehr bekommt nicht in 20 Jahren in einer psychischen Ausnahmesituation um sich schiesst?

      Kommentar melden
    • März 19, 2018

      Sehen sie, Herr Frank Wagner,
      Der Teenager der aus Blödsinn in eine Garage eindringt, um nach Bier zu suchen. Ist ja nicht so schlimm. Der Teenager wird 40, dringt in ein Haus ein auf der Suche nach, (Oh mein Gott) per zufall steht man in fremden Eigentum, (eben, fremdes Eigentum) Mein und Dein wird nicht mehr Unterschieden…Per Zufall beim Bier suchen, besoffen vergewaltigt man gleich die Person, weiblich die per zufall im Haus ist,…Sonst ist man ja kein böser Mensch, die Triebe haben ihn dann einfach dazu getrieben..

      Kommentar melden
    • März 19, 2018

      Der Extra starke Elektro Schocker wurde angeschafft, um sich wehren zu können. Und zwar einer der auch Wirkt, nicht ein Teil das keine Wirkung zeigt. (Darum Verboten).

      Die Leute sollen sich also ohne sich zu wehren, überall überfallen lassen? Sie sollen als Prävention halt gar nicht am Abend nach Hause gehen, fahren, oder abgelegen wohnen, weil da überall die Gefahr lauert, überfallen zu werden?

      Das Gericht soll nach so einem Geschehnis (Täterschutz) beurteilen, ob der nur per Zufall in fremdem Eigentum drin war, und sonst ja gar kein so böser Mensch ist, der Resozialisiert werden muss.
      Was die Opfer erleben, an Psychosen, dumm gelaufen, zum Falschen Zeitpunkt am falschen Ort?

      Beziehungsdel​ikte, ergreifen einer Schusswaffe, (sonst der Hammer?) oder ein anderer Gegenstand?
      Soldaten welche eigentlich nie hätten Dienst tun dürfen? Sie haben Hönggerberg schon mitverfolgt?

      Es garantiert niemand, siehe auch diese Fälle wo mit Fahrzeugen Menschen absichtlich zu Tode gefahren werden, dass jemand durchdreht, und Unheil anrichtet.
      Der nächste will sich als Feuerwehrmann hervortun, …fackelt Häuser ab,

      Dann schauen Sie einmal dafür, dass es mehr Gesetze und Verbote gibt, (ich werde mich gegen Sinnloses wehren dagegen) und…Konsequenz, es muss weiter bespitzelt werden, überwacht werden, sonst nutzt das alles nichts
      Und natürlich resozialisiert werden…

      Kommentar melden
    • März 20, 2018

      Da ist ein Vorfall, alles läuft innert Sekunden Minuten ab, hat eine Eigendynamik, vom psychischen Zustand der Opfer über den psychischen Zustand der Täter, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, in dem der Vorfall geschieht. Es ist ein schlechter Witz, im Nachhinein als Unbeteiligte beurteilen zu wollen, ob es angemessen war oder nicht.
      Nicht einmal die Beteiligten selber wissen ganz genau, was wie abgelaufen ist.
      Klar ist am Schluss nur, dass ein (mehrere Aggressor) versucht haben, an Sachwerte zu gelangen, „nicht dementsprechend sozialisiert sind“ Mein und Dein nicht unterscheiden können.
      Und ja, die Verteidigungsmassnahm​e wurde bei klarem Verstand erworben. Wenn der Wille nicht da ist, sich zu schützen, zu verteidigen, braucht man so was nicht.
      Was ich dann aber von solchen „Mannsbildern“ halte, muss ich nicht schreiben…

      Kommentar melden
  • März 12, 2018

    > Schusswaffen​ haben keinerlei „zivilen“ Nutzen…

    na, daran erkennt man, dass Sie sich mit dieser Materie nur sehr einseitig befasst haben. Der zivile Nutzen von Waffen besteht nämlich darin, Anderen klarzumachen, dass ein möglicher Angriff mit Gefahren verbunden sein kann. Aber das kann natürlich auch nur jemand beurteilen, der einmal einige Zeit lang ausserhalb unseres so wohlbehüteten Landes lebte.

    Und zum Thema ‘Haschisch’, da scheinen Sie ja auch auf der Schiene der Pharma-Industrie zu fahren, und in spätestens einigen Jahren werden vielleicht auch Ihnen die Augen noch aufgehen, wenn die Mehrheit der Bevölkerung zu verstehen beginnt, weshalb denn überhaupt, und aufgrund welchen Druckes, man sich dazu entschloss, diese so grauenhaft gefährliche Droge zu verbieten. Wobei, gefährlich ist sie ja höchstens für die Pharma-Industrie, es geht immerhin um sehr viele Milliarden pro Jahr, aber das nur nebenbei.

    Wund wir sollten besser die Frauen verbieten, als die Männer, denn Frauenhass ist lebenslänglich, aber dass wissen natürlich auch nur Solche, die es selber erlebten. Männer sind dazu nämlich zu faul.

    Träumen Sie daher ruhig weiter, Ihren Traum vom Leben ohne Haschisch, Waffen, Laserpointer, und Tempolimite.

    Kommentar melden
    • März 12, 2018

      An wen konkret wenden Sie sich? „Waffen keinen zivilen Nutzen“ könnten Sie mich meinen, aber zu Haschisch habe ich mich überhaupt nicht geäussert? Sie können auf Beiträge direkt antworten, das macht vieles einfacher.

      Ihr „ziviler Nutzen“ ist ebenfalls an den Haaren herbeigezogen. Niemand der Sie angreifen will würde davon absehen nur weil er weiss das Sie eine Waffe auf dem Dachboden haben.

      Kommentar melden
    • März 17, 2018

      Niemand bricht nicht ein, nur weil die Haustüre abgeschlossen und die Fenster verriegelt sind.
      Der Bürger der an Selbstschutz denkt, Herr Wagner, hat seine Waffe nicht auf dem Dachboden. Die ist Griffbereit, einsatzbereit.

      Kei​n Gesetz verhindert Kriminelle Handlungen. Es tritt erst dann in Kraft, um Überführte Täter abzuurteilen.

      Der Hohn der heutigen “Richter”, man verurteilt den Selbstverteidiger mehr, wie der / die Einbrecher welche per Zufall in dem Haus Wohnzimmer gelandet sind.

      Kommentar melden
    • März 20, 2018

      Herr Frank Wagner,
      sie und jene die Daumen oben geben sind Menschen, die wirklich keine Ahnung haben, wie mögliche Kriminelle denken und handeln.
      Es wird der Oma, dem Opa, der eben etwas Geld von der Post oder Bank abgeholt hat, Überfallen, weil ein Angreifer da nur Minimale bis gar keine Gegenwehr zu erwarten hat.

      Und Einbrecher schauen meist die Gegend ganz genau an, auch nach den Gesichtspunkten Abwehr, Verteidigung. Meiden Häuser und Siedlungen in denen es zu viele Hunde gibt. Meiden Häuser mit Alarmanlagen. Meiden Häuser von denen gemunkelt wird, dass mit dem den Bewohnern nicht gut Kirschen essen ist.

      Diese Kriminellen sind meist die noch grösseren Feiglinge wie jene, die nicht bereit sind, sich zu verteidigen. Und jene die Abraten sich nicht zu wehren sind ebenso…

      Kommentar melden
    • April 5, 2018

      Herr Nabulon, sorry das ich so spät erst antworte, habe die Antwort übersehen.

      Ich möchte nicht das Oma und Opa zukünftig bewaffnet zur Post gehen um Geld abzuholen, ich will auch keine Schiessereien auf offener Strasse weil sich jemand bedroht fühlt.

      Die feigen Kriminellen suchen sich bevorzugt Häuser für ihre Einbrüche aus in denen gar niemand zu Hause ist. Aber schön das Sie die Alternativen zur Selbstverteidigung per Schusswaffe gleich selbst aufzählen: Alarmanlagen, Hunde etc.

      Kommentar melden
    • April 5, 2018

      > Ich möchte nicht das Oma und Opa zukünftig bewaffnet zur Post gehen

      Wer möchte das denn schon ? Aber man kann nicht auf der einen Seite ALLES an Kultur, Tradition, Rechten, und Heimatgefühl einfach ersetzlos abschaffen, mit den Grenzabständen und Bauvorschriften dazu, und dann erwarten, dass die Menschen sich gegenseitig mit Liebe, Zuneigung und guter Nachbarschaft überschütten.

      Und was man noch gar nie berücksichtigt hat, ist doch die Tatsache, dass über Jahrzehnte lang ganz normale Menschen in Millionengrössen kriminalisiert wurden, verfolgt, gebüsst, und sogar eingesperrt, obwohl diese NIE irgend etwas getan haben, was irgendwem Anderes zu Schaden gereicht hätte.

      Grad gestern Nacht irgenwo auf der Glotze kam eine Reportage, über das Verhältnis der amerikanischen Ordnungs-Kräfte mit ihrer Bevölkerung. Und ganz genau so, wennauch (noch) in einem etwas kleineren Rahmen, geht es auch bei uns zu und her. Der Respekt vor den Ordnungshütern, vor Allem bei der jüngeren Bevölkerung, ist doch ständig nur noch am Sinken. Ein Polizist wurde für breite Kreise zum potentiellen BöFei, zu Einem, mit dem man am besten auf weiten Absand steht.

      Und auch wenn man selbst vielleicht absolut lupenrein daherkommt, sie Alle haben auch Freunde, die wegen irgend einem Scheiss gefilzt wurden, als hätten sie Sprengstoff im Sack. Aber die besoffenen Kollegen daneben liess man in Ruh.

      Und doch Alles nur, weil weil es um Milliarden geht, pro Jahr. Und natürlich auch um hohe Besoldungen, vom Pharma-Boss bis runter zum letzten Politiker, der ja auch Rücksicht darauf nehmen muss, dass seine Pfründe nicht versiegen.

      Und sogar der glatte Herr Glättli von den Grünen sitzt ja irgendwo in einem Säufer-Verband, der davon lebt, dass gesoffen wird. Auch wenn er selber offenbar langsam der Meinung ist, es sei doch alles nur (gelenkte) Hysterie, und irgendwann müsse man sich wahrscheinlich mit den (schon jahrtausende bekannten) Realitäten auch politisch abfinden.

      Die REALE Welt aber wird langsam erwachsen. Und wie mehr sich der Staat in den Augen seiner Bürger|innen so verhält, wie ein artfremdes Wesen, desto wichtiger werden die Waffen, um mit der gelebten Realität noch umgehen zu können. Oder zumindest die Möglichkeit zu haben, sich selber noch wirkungsvoll verteidigen zu können.

      Auch das ist ein urmenschliches Bedürfnis, wie fressen, saufen, oder haschen halt auch.
      Deshalb wäre es sicher sehr viel angenehmer, wenn der Opa mit der Oma nur mit einem Joint in der Hand auf die Post gehen müsste, und man friedlich und fröhlich den Tag geniessen könnte, ohne Angst davor, irgendwo einem ‘Idioten’ begegnen zu müssen, der Einem deswegen filzt…

      Wenn Sie wissen, was ich damit meine. Man kann auch kriminalisiert werden, und ist man es erst, dann kommt es ja gar nicht mehr drauf an …

      Kommentar melden
    • April 6, 2018

      Es ist aber nun mal so, dass “Schwache* überfallen werden….

      Es gibt auch in der Schweiz genügend Fälle, wo im Wissen dass es Bewohner im Haus hat, eingebrochen wurde. Endete mit Mord, oder Vergewaltigung, Schändung…

      Die Täter, ein kommen und gehen über die Grenzen…gut, es gibt auch die Beziehungsdelikte, da liest man weniger, Frau wurde erschossen, sondern mit dem Hammer oder Beil auf offener Strasse erschlagen…

      Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Finanzen & Steuern
OECD-Mindeststeuer: Mehreinnahmen gehören den heute steuergünstigen Kantonen. Die Zuweisung von Mehreinnahmen an den Bund führt faktisch zu einer materiellen Teilharmonisierung der Gewinnsteuern. Die Einführung der Mindeststeuer ist nicht für eine weitere innerstaatliche Umverteilung zu missbrauchen.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu