1. Gesellschaft

Occupy – Paradeplatz vom kommenden Samstag 15. Oktober 2011

Bekanntlich ist die Wall-Street-Occupy Be­we­gung nach Eu­ropa übergeschwappt und macht auch vor der Schweiz nicht Halt. So kommt es am nächsten Sams­tag 15. Ok­to­ber 2011 zur Occupy-Paradeplatz. Wir von par­tei­frei­.ch führten be­reits am 30. Sep­tem­ber un­sere gegen die Ba­n­eknar­ro­ganz und Miss­wirt­schaft ge­rich­tete Per­for­mance durch, dies be­wusst an einem Frei­tag als Mit­ar­bei­ter und Kader am Ar­beit­platz waren und und uns zwangsläufig sehen und Hören muss­ten, die Geislechlöpfer waren nicht zu überhören.

Heute fand in Zürich eine gut besuchte Koordinationssitzung für Occupy – Paradeplatz statt. Hier entwickelt sich eine neue durch die Nutzung von Internetplattformen wie Facebook rasch zu rekrutierende weltweite Bewegung, –  keine regionale Eintagsfliege also, –   welche die Gesellschaft spaltende Erscheinungen schonungslos anprangert. Die Frage stellt sich, was denn die Ursachen und Motivation dafür sind? Eine massgebliche Ursache ist das seit Jahren ungebremste arrogante und von Misswirtschaft geprägte Fehlverhalten der Grossbanken (Lehmann Brothers, UBS AG u.a.m.). Wenn die Herren in den Teppichetagen auch der Schweizer Grossbanken nicht endlich umdenken und sich wieder in die Dienste von Realwirtschaft und Mittelstand stellen, statt gierig und spekulativ immer mehr Profit und Boni in die eigenen Taschen zu scheffeln, ist der Schritt zur Verstaatlichung nicht mehr weit! Die Aktionäre sind aufgerufen, die heutige Führungsgarde in den Verwaltungsräten auszuwechslen, denn nur so kann eine neue von Ethik und sozialem Verantwortungsbewusst​sein geprägte Unternehmenskultur geschaffen werden. Organisieren wir uns und werden wir aktiv!

Dazu bedarf es endlich eines aktionärsfreundlicher​en Aktienrechts, das die Hürden für die  Mitwirkungsrechte wie Traktandumsanträge, Sonderprüfung und Einberufung einer ausserordentlichen Generlaversammlung endlich senkt!

Dafür möchte ich mich als Ständerat (gerade im Interesse des Bankenplatzes Zürich) oder als Nationalrat mit meiner reichen Erfahrung als Aktionärsanwalt und ehemaliger Bundesverwaltungsrich​ter mit FINMA-Dossiers aktiv und kompromisslos einbringen.

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