1. Sicherheit & Kriminalität

Öffentlicher Aufruf zum Mord, ein absolutes NO GO !

 
 
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Kaputte Bril­le, ka­put­ter Köppel. 

Kaputte Bril­le, ka­put­ter Köppel.

Mord-Drohu​​ng gegen Herrn Roger Köppel.

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft

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Bei Télé-Basel fand heute 21-9.15 ein Gespräch  u.a. mit dem verantwortlichen Redaktor vom involvierten “Strassenmagazin Surprise”, Herrn Amir Ali statt, wobei er als Verantwortlicher Redakteur mit dieser Aufforderung zum Mord in seinem öffentlichen Presse-Erzeugnis, konfrontiert wurde, warum er denn so etwas überhaupt publiziert habe ?;

Seinen Antwort; “Ja er habe dies in einem “künstlerischen Kontext” gesehen, jedoch nicht damit gerechnet, dass es ein dermassen Ausmass an Protesten von Seiten der Leser bei der Redaktion auslöse. Er sehe ein, dass dies wohl ein Fehler war.  (Eine Entschuldigung an die Adresse von Herrn Köppel ist ihm aber nicht über die Lippen gekommen).

 

Schlus​​​sfolgerungen;

1. Hier wird im öffentlichen “Strassenmagazin Surprise” zum Mord an Herrn Roger Köppel, Redaktor & Verleger der Weltwoche (WW) aufgerufen, mit den klaren, eindeutigen  Worten “Tötet Roger Köppel”, was ein klarer Straftatbestand darstellt nach StGB.

2. Öffentlich zum Mord aufrufen, das sehe ich als eine ganz neue, von den staatlichen Organen der Schweiz jetzt nicht mehr zu tolerierende Hetze und Aufruf zum Totschlag, öffentliche Aufforderung zu verbrechen oder zu Gewalttätigkeit.

 

3.  Dieser Aufruf zum Mord erinnert mich an die Slogans der Nazi, wie z.B. “Kauft nicht bei Juden”, schlagt sie tot. Sind wir in der Schweiz jetzt schon so weit ? Ich jedenfalls werde in Zukunft keinen Batzen mehr für diese “defaitistische Zeitschrift” ausgeben, und da werde ich wohl nicht der Einzige bleiben in der ganzen Konsequenz. Bis heute ist meines Wissens nicht einmal eine Entschuldigung, das Mindeste, vom Redaktor bei Herrn Köppel und seiner Frau & Kinder (Ja Herr Köppel hat eine Familie).

 

4. Meiner Rechtsauffassung nach hat die Strafbehörde gegen diese Gefährdung der öffentlichen Ordnung mit aller Konsequenz & schärfe jetzt vorzugehen und umgehend Anklage zu erheben gegen die Verantwortlichen “Brandstifter”, wegen dem Aufruf zum Mord, dem öffentlichen Aufruf zu einer Straftat.

Dem Verfasser des Schock-Inserats, das in der Strassenzeitung «Surprise» zum Mord an Roger Köppel aufrief, drohen jetzt die vollen Konsequenzen. Die Polizei ermittelt, ob es sich dabei um eine Straftat handelt. In grossen Buchstaben ruft das Inserat in der aktuellen «Surprise»-Sonderausg​​​abe ja zum Mord an Weltwoche-Chef und SVP-Politiker Roger Köppel gerade heraus explizit auf. “Tötet Roger Köppel” steht da ganz klar und deutlich, unmissverständlich. Darunter eine zerschlagene Brille, wie sie auch der 50-Jährige Herr R. Köppel trägt. Hinter der geschmacklosen Aktion steckt Skandal-Künstler Philipp Rauch (34). “Er muss sterben”, sagte er vergangene Woche noch im Gespräch mit Blick.ch. “Im Namen der Menschheit.” Was von den einen als “künstlerische Metapher” verstanden werden soll, ist eine reine, feige Alibi-Übung, sich einfach alles meinen erlauben zu können. Wichtig ist aber, wie es der Leser versteht, und da ist die Aufforderung klar und unmissverständlich, wie die Leser Anrufe dies aufzeigten. Ob von Rechts- oder von Links-Extremen, die Schweiz darf solche Exzesse keinesfalls zulassen, auch ein “”links/grünes Richtergremium” nicht, soll unsere demokratische Rechtsordnung so nicht schnellstens den “Bach runter” sausen.  Entsprechende Vorermittlungen wurden jedenfalls bereits eingeleitet. “Wir haben die Stadtpolizei damit beauftragt, den Inhalt des Inserats und weiteren Aussagen in diesem Zusammenhang zu prüfen”, bestätigt Daniel Kloiber von der Zürcher Staatsanwaltschaft. Ein Entscheid kann aber frühestens nächste Woche erwartet werden.

 
Zu schützen gilt es damit auch die in der Bundesverfassung (BV) verankerte Meinungs- und Informationsfreiheit (ohne Verletzung des Strafgesetzbuches) sowie der Medienfreiheit in der Schweiz.

 

 

1 Die Meinungs- und Informationsfreiheit ist gewährleistet.

2 Jed​​​e Person hat das Recht, ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten.

3 Jede Person hat das Recht, Informationen frei zu empfangen, aus allgemein zugänglichen Quellen zu beschaffen und zu verbreiten.

 

 ​​​

1 Die Freiheit von Presse, Radio und Fernsehen sowie anderer Formen der öffentlichen fernmeldetechnischen Verbreitung von Darbietungen und Informationen ist gewährleistet.

2 Zen​​​sur ist verboten.

3 Das Redaktionsgeheimnis ist gewährleistet.


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Comments to: Öffentlicher Aufruf zum Mord, ein absolutes NO GO !
  • September 22, 2015

    Mit was man alles so eine Aufforderung zu einer Straftat nachträglich noch zu kaschieren versucht, ist schon erstaunlich.

    Schlussfolgerunge​n;

    1. Wie weit ist unsere Gesellschaft schon gesunken, dass man so etwas versucht mit “Kunst” zu rechtfertigen, zu kaschieren ?

    2. Wie ich gelesen habe, sind gerade letzthin die Ausgaben für “Kunst” unter dem Regime von BR-Berset, SP, wieder am deutlichsten enorm gestiegen. Ich hoffe doch, dass dieser “Monsieur” nicht noch vom Bund auch noch subventioniert wird ?
    Frau Susanne Rotzetter, Sie wissen da sicher genauestens Bescheid. Danke.

    3. Linke “Kunst” wie “La Suisse n’existe pas” war ja schon damals SKANDAL genug

    Quelle;
    htt​p://www.aargauerzeitu​ng.ch/limmattal/zueri​ch/toetet-roger-koepp​el-strassenmagazin-su​rprise-verteidigt-sic​h-129562237

    vgl. auch die Lesermeinungen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger, wieso sprechen Sie gerade mich an? Kulturförderung steht nicht zuoberst auf meiner Prioritätenliste.

      http://www.bak.admin.​ch/org/01308/05620/in​dex.html?lang=de

      r​echts: Zahlen und Fakten Bundesamt für Kultur 2014. Dort finden Sie alles Wesentliche.

      Ich halte viel von künstlerischer Freiheit, die Interpretationsmöglic​hkeiten zulassen. Aber selbst wenn die Worte “Tötet Köppel” eine Fiktion in einem Theaterstück ist, ist dieser Beitrag in der Sonderausgabe “Was braucht die Schweiz” des Strassenmagazins Surprise unentschuldbar.

      Ich kaufe das Heft Surprise regelmässig. Der Erlös geht zum grössten Teil an die Surprise-Verkäufer, also an Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chancen haben. Und die Themen sind interessant. Meine Hoffnung ist, dass der Verkauf dieses Heftes nach der unglücklichen Provokation keinen Schaden erleidet.

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    • Juli 19, 2021

      Jede Aufforderung an Leib und Leben Schaden anzurichten ist nicht hinzunehmen und zu bestrafen!
      Nur die SVP-Plakate und Propaganda betreffend Überfremdung suggeriert, dass Menschen aus anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion, unser mit Schulden geschaffenen Wohlstand (wie hoch wäre der Fleiss ohne Schuldengeld wohl ausgefallen?) nicht gefährden dürfen, auch wenn dies aus Systemgründen niemals geschehen kann! “Töten” mit der Kraft der Worte und Empfindungen (Ausgrenzung)! Nur gleichgesinnte (konservativ) Menschen finden ihre Heimat in dieser Partei!

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    • Juli 19, 2021

      Susanne Rotzetter, Wenn ich Ihrer Aussage glauben dürfte: “Der Erlös geht zum grössten Teil an die Surpriese Verkäufer…..” Dann mache ich seit Jahren das einzig richtige. Ich gebe den Verkäuferinnen und Verkäfern jeweils den Betrag bar auf die Hand, ohne dieses Schreiben mit mir nach Hause zu nehmen, weil ich damit nicht die Provitöre der Schreib und Verlegungsgilde füttern will.

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    • Juli 19, 2021

      das mache ich auch, Herr Rohner, Heft kaufen.

      Auszug aus den Bestimmungen für Verkäufer:

      “Sie verdienen netto CHF 2.70 pro verkauftes Heft. Das entspricht der Differenz vom Einkaufspreis zum Verkaufspreis. Es geht so: Sie kaufen das Heft bei uns für CHF 3.30, verkaufen es für CHF 6.00 und behalten die restlichen CHF 2.70. Ein kleiner Betrag, CHF 0.30, geht an die Sozialversicherung AHV und ist bereits abgezogen”.

      Anmerk​ung von mir: man kann auch mehr geben als den offiziellen Verkaufspreis 😉

      «Mir imponiert, dass jede Verkäuferin, jeder Verkäufer selber für den Erfolg arbeitet. Selbstverantwortung ist der richtige Baustein für den Start in ein neues Leben.»

      Emil, Kabaretist

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    • Juli 19, 2021

      Susanne Rotzetter, ich kaufe keine dieser Hefte. Ich drücke den Verkäuferinnen und Verkäufern jeweils die 6.00 Franken Bar in die Hand und lasse Diesen das Heft. So provitieren Diese von meinen 6.00 Fr. und dem Weiterverkauf 2.70 Fr.Dies erbibt eine Einnahme für ein Heft von 8.70 Fr. Die Verleger und Mitprovitöre der Verkäufer gehen dann beim überlassenen Exemplar eben leer aus.

      Habe ich Sie recht verstanden, “Sie kaufen das Heft bei uns für Fr. 3.30”. wenn ich dies recht verstanden habe, dann verlegen Sie dieses Heft, verkaufen es den Verkäufern, um es dann für Fr. 6.00 Denen wieder ab zu kaufen. Damit bezahlen Sie als Verleger in Wirklichkeit nur Fr. 2.70. Gratuliere!

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    • Juli 19, 2021

      Ich glaube, Sie haben etwas missverstanden, Herr Rohner. Es handelt sich um einen Auszug aus den Bestimmungen von Surprise für die Strassenverkäufer. Nachzulesen hier: http://www.vereinsurp​rise.ch/strassenverka​uf/

      Der Verlag Surprise deckt zuerst selbstverständlich die eigenen Kosten für die Zeitschrift (Redaktion, Fotografen, Layout, Administration, Unkosten, Druckerei). Diese Kosten betragen ca. CHF 3.30 pro Heft. Zu diesem Selbstkostenpreis kann der Strassenverkäufer das Heft kaufen und für CHF 6 weiterverkaufen.

      Z​u den Selbstkostenpreisen des Verlages: Würden Sie die Selbstkosten (wie oben beschrieben) selber tragen? Dann wären Sie in Kürze pleite.

      Im Übrigen, ich habe keinerlei Beziehungen zu Surprise, ausser dass ich das Heft kaufe. Es hat immer interessante Themen und ich kann so die Strassenverkäufer direkt unterstützen.

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    • Juli 19, 2021

      Jetzt ist für mich klar, dass der Satz: “Sie kaufen das Heft bei uns” ein Schreibfehler Ihrerseits war. Damit ist in der Sache alles klar. Danke für Ihre Beiträge und Antworten.

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    • Juli 19, 2021

      Das war kein Schreibfehler von mir, dieser Text steht in den Bestimmungen von Surprise für die Strassenverkäufer, genau wie ich es in meiner vorletzten Antwort geschrieben habe:

      Auszug aus den Bestimmungen für Verkäufer:

      “Sie verdienen netto CHF 2.70 pro verkauftes Heft. Das entspricht der Differenz vom Einkaufspreis zum Verkaufspreis. Es geht so: Sie kaufen das Heft bei uns für CHF 3.30, verkaufen es für CHF 6.00 und behalten die restlichen CHF 2.70. Ein kleiner Betrag, CHF 0.30, geht an die Sozialversicherung AHV und ist bereits abgezogen”.

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    • Juli 19, 2021

      @ Susanne Rotzetter,

      Wie ich gelesen habe, steht “Surprise” am Rande einer Pleite.
      Falls die Redaktion diese strafrechtsrelevante Publikation (öffentlicher Aufruf zum Mord an einem Menschen) i.d. Absicht so widersinnig tätigte, weil sie sich mehr Publizität, somit mehr Umsatz versprochen hat, so finde ich dies sehr bedenklich, ja verwerflich.

      Ich werde nie mehr so eine Zeitschrift kaufen, als Konsequenz. Fehler dar man machen, aber dieser Chefredaktor von Surprise Ali …. hatte nicht mal den Schneid, sich in der TV-Runde öffentlich zu entschuldigen, den Fehler einzugestehen.

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  • September 22, 2015

    Schlimm wie unsere demokratischen Werte von dieser irrsinnigen, unkontrollierten, muslimischen Einwanderung zerstört werden. Juristisch gesehen ist ein öffentlicher Aufruf zum Mord bei uns eine Drohung an Herrn Roger Köppel. Dies kann man juristisch angehen und den Amir Ali zur Zeche bringen. Der soll für solches Handeln zahlen, wie es sich im gehört in unserem Staat. Der soll lernen sich bei uns an unsere Normen und Regeln zu halten, sonst kann er gehen der Ali.

    Nie wieder werde ich das Strassenmagazin Surprise finanziell unterstützen!!!

    Ro​ger Köppel vertritt seine Meinung und dies ist bei uns legal. Ich bin es eh satt wie alle Vertreter der SVP regelmässig in der linken Lügenpresse diffamiert werden, obwohl die Partei den grössten Wähleranteil hat. Immer mehr und mehr erleben wir durch unsere falsch verstandene Humanität und den haltlosen Einwanderungswahn der Gutmenschen, wie jeder der nicht pro Asyl, pro Isamisch, pro oh kommet doch all ausspricht, zur Zielscheiber der muslimischen Einwanderer wird. Und dies wie Charlie Hebdo sind nur erst Vorboten eines muslimischen Bürgerkriegs der sich Europa selber antrut. Die Kreuzritter würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie sehen würden, wie unsere abendländische Selbstmord begeht. Ich wünschte mir für zukünftige Generationen, dass sie sich nicht diesen religiösem Unsinn aussetzen müssten. Doch der Zerstörungswahn schreitet täglich ein. Humanität hat da seine Grenzen, wo der Schweizer in seiner Identität und seinem Rechtsempfinden angegriffen wird. Menschen, die hierherkommen müssen sich bewusst sein, dass es nur unsere Regel des Zusammenlebens gibt. Das Abendland ist (noch nicht und ich hoffe nie) muslimisch…. ich bin und bleibe Christ, weil ich der Islam mich nicht überzeugt.

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  • September 22, 2015

    Herr Hottinger, ich finde dieses “Inserat” genauso geschmacklos und ein Straftatbestand wie Sie.

    Mir ist aber absolut unklar, was Sie damit politisch aussagen wollen. Sie sortieren es in “Sicherheit, Kriminalität > Justiz, Rechtssystem” ein. OK. Aber wo bleibt die politische Aussage?
    –> Dass die Polizei einschreiten muss? (tut sie ja bereits)
    –> Dass man etwas verbotenes noch verbotener machen muss? (unnötig!)

    Ich verstehe die Aussage Ihres Artikels einmal mehr nicht.

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    • Juli 19, 2021

      @ J. Wolf,

      1. Die politische Aussage ist, dass durch dieses Inserat, billig, geschmacklos, niederträchtig, öffentlicher Aufruf zur physischen GEWALT, die Politik heute i.d. Schweiz wieder beim FAUSTRECHT angekommen ist.

      2. Dies bestätigen mir auch die gewaltsamen Ausschreitungen in Bern und Basel, in der Innerstadt, wo z.B. dutzende Schaufenster von Läden grausamst zerkratzt worden sind, die Polizisten mit Flaschen und Steinen sogar attakiert worden sind.

      3. Solange Sie dies auch noch als unpolitisch einstufen wollen, SOS, so tun Sie mir aber wirklich echt leid, Sorry.

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  • September 22, 2015

    @ Wer noch nicht von der Niedertracht dieses “Tötungs-Aufrufes” i.d. Öffentlichkeit ganz überzeugt ist, dem hilft bestimmt dies;

    1. “Die aktuelle Sonderausgabe widmet sich den eidgenössischen Wahlen und der Frage «Was braucht die Schweiz?». Die Antworten sind vielschichtig, diejenige auf Seite 18 aber eindeutig: Roger Köppel (50) braucht die Schweiz ganz offensichtlich nicht.

    2. Zumindest nicht in den Augen von Skandal-Künstler Philipp Ruch (34). Seine Aufforderung ist unmissverständlich: «Tötet Roger Köppel!». Den Grund für die Wut und den Hass hinter dem Aufruf verrät er, indem er die Reihenfolge der drei Wörter ändert: «Köppel Roger tötet!»

    «Er muss sterben», ist Ruch deswegen überzeugt. «Im Namen der Menschheit.»

    3. Zusammen mit dem Zentrum für Politische Schönheit (ZPS), einem vom 34-Jährigen gegründeten Aktionskünstler-Kolle​ktiv, hat er Köppel in seinem neusten Stück eine zentrale Rolle gewidmet. «2099» wird am Samstag in einer Woche am Theater Dortmund uraufgeführt.
    «Wenn er tot ist, wird es besser»

    4. Die Handlung ist abgehoben: Fünf Philosophen reisen aus der Zukunft zurück ins Heute, ins Jahr 2015. Hier versuchen sie, das Publikum davon zu überzeugen, das Rad der Geschichte zu drehen, bevor es zu spät ist. Zu spät ist es dann, wenn SVP-Köppel mit seinem Gedankengut ganz Europa unterwandert und unzählige Menschenleben auf dem Gewissen hat. «Köppel wird zum Chef-Ideologen des 21. Jahrhunderts», sagt Ruch und vergleicht ihn mit Alfred Rosenberg, dem prägenden nationalsozialistisch​en Denker der NSDAP.

    5. Im Gespräch mit dem Regisseur wird klar, dass sein Theater zu grossen Teilen von seiner persönlichen Meinung geprägt ist. «Bereits jetzt wird Köppel in Deutschland hofiert, sagt in Talkshows komplett inakzeptable Dinge, die Rechtsextreme hier sonst nicht einmal denken», meint Regisseur Ruch. Und Rechtsradikale kennt Deutschland gut, gerade in Dortmund sorgt die Neonazi-Szene immer wieder für Schlagzeilen. «Für die ist er eine Lichtgestalt, eine rhetorische Galionsfigur», so Ruch. Werde Köppel jetzt nicht gestoppt, ende das in einer Katastrophe.

    Aber was, wenn jemand die Aufforderung ernst nimmt, in ihr mehr als eine künstlerische Metapher sieht? Was, wenn Roger Köppel in zwei Wochen wirklich tot ist? «Dann wird es auf jeden Fall besser», sagt Ruch. «Wir kämpfen für die Menschenrechte. Wenn Roger Köppel umgebracht wird, können viele Leben gerettet werden. Das ist das kleinere Übel.»

    Quelle;
    ht​tp://www.blick.ch/new​s/schweiz/deutscher-k​uenstler-mit-mord-auf​ruf-toetet-roger-koep​pel-id4158180.html

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  • Oktober 19, 2015

    @ Herr Roger Köppel,

    1. Herzlichen Glückwunsch für Ihren überwältigenden Wahlerfolg, der ja selbst Sie überraschte, jedenfalls in diesem Ausmass. Sie haben einen scharfen, aber i.d. Sache stets zutreffende, nie beleidigenden Intellekt, sehr gute Argumente, und werden den Nationalrat politisch sicher sehr bereichern. Ich freue mich für Sie besonders, auch weil Sie zuvor (vgl. diesen Blog) mit nichts zu entschuldigende Weise hätten “fertig” gemacht werden sollen.

    2. Hinter der geschmacklosen Aktion steckt Skandal-Künstler Philipp Rauch (34). “Er muss sterben”, sagte er vergangene Woche noch im Gespräch mit Blick.ch. “Im Namen der Menschheit.”

    3. Ich habe gehört dieser Urheber sei psychisch unstabil, somit strafrechtlich gar nicht fassbar, jedoch der verantwortliche Redaktor vom involvierten “Strassenmagazin Surprise”, Herrn Amir Ali, wurde seiner
    Verantwortung​ sicher auch in keiner Weise gerecht. Nicht einmal in einer TV-Sendung hatte er den nötigen Charakter, sich dafür öffentlich auch nur zu entschuldigen. Das finde ich schade, denn Fehler macht doch jeder mal, doch Einsicht in eigene Unvollkommenheit bringen halt die Wenigsten auf.

    http://bazonline.​ch/news/standard/ich-​bin-selber-ueberrasch​t/story/13143229State​ment Roger Köppel nach seiner brillanten Wahl;

    4. Wer die “Elephanten-Runde” kurz nach den Wahlen gesehen hat, konnte diesbezüglich nur noch staunen, wie die Wahlverlierer (Mitte/Links) völlig uneinsichtig – als sei überhaupt nichts geschehen – die jahrzehntelang gepflegte Konkordanz jetzt wieder spielen zu lassen, meinten trotzig ablehnen zu müssen. Für mich wie kleine Kinder, zu keinem Kompromiss bereit, ein sehr schlechtes Beispiel für unsere Jugend & Jungen Wählern/Innen. Und was SP-Präsident Levrat geboten hat, ist meiner Meinung eine Ohrfeige für unseres demokratische System, für jede Schweizer Stimmbürgerin und jeden Schweizer Stimmbürger.

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