1. Sonstiges

Ohrfeigen für renitente und weniger renitente Schüler

Worum geht es

Die SVP wünscht, dass Ohrfeigen in der Schule wieder erlaubt sein dürfen. Schliesslich hätte sowas noch niemandem geschadet.

Die Faktenlage

Geschlag​ene Kinder schlagen selber. Sie haben es nicht anders vorgelebt bekommen. Es ist natürlich auch eine Intelligenz- und Charakterfrage, ob ein Geschlagener selber zum Schläger wird.

Meine Meinung

ich denke, dass Rückschritte in der Schweiz nicht erlaubt und nicht wünschenswert sind. Die SVP ist jenseits jeglichen Fortschrittdenkens. Am liebsten will sie retour ins Jahr 1970.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Ohrfeigen für renitente und weniger renitente Schüler
  • Mai 13, 2016

    Herr Markus Bischof

    Die Erzkonservativen sind wahrscheinlich in der SVP vereint und fühlen sich berufen, die Prügelstrafen wieder einzufordern, weil ihr Intellekt so gestrickt sein muss!
    Wer die Vergangenheit in die Zukunft übertragen will, kann sich nicht entwickeln! Dieser Intellekt fühlt sich bei der SVP geborgen und darum wird die Zivilgesellschaft (Emanzipation von Obrigkeiten/Parteien)​ immer wichtiger, um Schaden zu verhindern!
    Der Rechtsrutsch weckt Erinnerungen!

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  • Mai 13, 2016

    1) “Die” SVP (Schweiz) “wünscht” nichts dergleichen. Wer denn genau, Herr Bischof? Könnten Sie uns bitte Ihre Quelle angeben?

    2) Körperstrafen sind in der Schweiz nicht explizit verboten wie in den anderen 20 Mitgliedländern des Europarates. Die Schweiz hat die entsprechende Charta nicht ratifiziert und wurde deshalb vom Europarat gerügt. Das heisst aber nicht, dass ein Kind bzw. sein Vertreter nicht erfolgreich in Strassburg wegen Körperverletzung klagen kann (auch wenn es nicht zu einer Verletzung gekommen ist).

    (nach 20min)

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    • Juli 19, 2021

      http://Www.kinderschutz.ch
      ​20 Minuten

      Ihr Kommentar, dass 2008 das Parlament nicht auf eine Initiative eingetreten ist, die explizit Schläge unter Strafe stellt, zeigt, wo wir heute stehen: Gestern noch standen wir am Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter.

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    • Juli 19, 2021

      Quelle: Blick vom 13.5.16
      SVP Waadt will wieder Schläge für Kinder einführen

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    • Juli 19, 2021

      Danke, Herr Bischof, für die Quellenangabe.

      “Die SVP Waadt will, dass Eltern wieder das Recht bekommen, ihre Kinder zu schlagen. In der Parteizentrale ist man entsetzt.”

      Es ist also nicht die SVP (Schweiz), wie ich vemutet habe, sondern die SVP Waadt. Das ist nun wirklich nicht dasselbe,

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    • Juli 19, 2021

      “Körperstrafen sind in der Schweiz nicht explizit verboten wie in den anderen 20 Mitgliedländern des Europarates. Die Schweiz hat die entsprechende Charta nicht ratifiziert und wurde deshalb vom Europarat gerügt.” (Rudolf Oberli)
      Und das erstaunt mich auch nicht besonders. Angesichts der in der Schweiz weit verbreiteten kulturellen, gesellschaftlichen (und damit teils eben auch zivilisatorischen) Rückständigkeit.

      “​​Das heisst aber nicht, dass ein Kind bzw. sein Vertreter nicht erfolgreich in Strassburg wegen Körperverletzung klagen kann (auch wenn es nicht zu einer Verletzung gekommen ist).” (Rudolf Oberli)
      Das dürfte in den meisten Fällen Wunschdenken, Theorie bleiben. Warum? Siehe meinen letzten Vimentis-Beitrag (“Recht und Rechtsstaatlichkeit: Privileg der Reichen?”).

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  • Mai 13, 2016

    Schlagen ist eine Intelligenz- und Charakterfrage. Wer Schläge einer Diskussion vorzieht, hat schon verloren. Fakt ist: Wer Schläge einstecken musste, schlägt eines Tages zurück. Und, Schläge psychischer Art sind ebenfalls gemeint.

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    • Juli 19, 2021

      “Fakt ist: Wer Schläge einstecken musste, schlägt eines Tages zurück. Und, Schläge psychischer Art sind ebenfalls gemeint.” (Markus Bischof)

      Das scheint mir eine etwas gewagte, vor allem aber gefährliche und jenen Geschädigten gegenüber, die aus ihrem Leid Konsequenzen gezogen haben und es anders machen, höchst unfaire Behauptung.
      Wenn Sie solche Pauschalisierungen verbreiten, ist es unerlässlich, die wissenschaftliche Studie, aus der Sie Ihre These beziehen, zu nennen und, wenn möglich, auch zu verlinken (oder wenigstens einen Artikel über die betreffende Studie). Es liegt zwar nahe anzunehmen, dass Menschen, die in einem Milieu der Körperstrafe aufwachsen und während der Adoleszenz oder später ihre Erziehung nie kritisch hinterfragen und reflektieren (können), ihrerseits ihre Kinder so erziehen werden, wie sie selber erzogen worden sind, in einem Milieu der Körperstrafe nämlich. Aber man kann doch nicht einfach behaupten, dass das pauschal auf alle Geschädigten zutrifft. Es trifft wohl am ehesten dort zu, wo sich auch keine Kultur der Selbstreflexion und Bildung etablieren konnte, die Veränderungsprozesse zulässt und Persönlichkeitsentwic​​klung fördert. Es trifft somit vermutlich also insbesondere auf eher bildungsferne Schichten zu. Und damit sind wir natürlich auch wieder bei der SVP und ihrer Klientel. Wenn diese SVP und ihre Klientel vor allem die Sprache der Prügel – gut “Schweizerdeutsch”? – gelernt haben und verstehen, dann muss man diesen gegenüber möglicherweise auch auf dem politischen Parkett diese Sprache sprechen, um verstanden zu werden? 😉
      Sie sprechen in diesem Zusammenhang ja von einer Intelligenz- und Charakterfrage. Das sehe ich auch so. Es ist aber auch eine Bildungsfrage. Und bei der Bildung will die SVP natürlich sparen.

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  • Mai 14, 2016

    Vom Kleinen zum Grossen. Was SVP Waadt denkt, denkt SVP Schweiz.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, wie gesagt, die SVP (Schweiz) ist entsetzt.

      Und weshalb gehen Sie jetzt in die Kommentarfunktion, Herr Bischof?

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    • Juli 19, 2021

      In diesen Punkten wurde alles gesagt. Ihr Standpunkt kongruiert nicht mit Meinem, das ist die Quintessenz daraus.

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  • Mai 14, 2016

    “Die SVP wünscht, dass Ohrfeigen in der Schule wieder erlaubt sein dürfen. Schliesslich hätte sowas noch niemandem geschadet.” Wo steht dass mit der Schule ?
    Einzig die Frage der Erziehungsmethode durch die Eltern war das Thema mach meinen Recherchen.
    Da aber auch SVP Schweiz Parteizentrale entsetzt ist über diese Forderung können sie sich über die SVP Waadt aufregen aber bitte bei den Fakten bleiben.

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    • Juli 19, 2021

      Heute ist es Haselruten-Romantik, Herr Frischknecht, damals war es schmerzhaft und demütigend, erinnern Sie sich jetzt? Bei mir war ausserdem jede Ohrfeige unverdient; ich wurde immer geschlagen, wenn ich nichts angestellt hatte. In allen andern Fällen liess ich mich doch nicht erwischen!

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    • Juli 19, 2021

      Natürlich schlägt man Kinder nicht, würde ich auch meinen Kindern nie antun.

      Mein Kommentar bezieht sich auch eine Behauptung. Der Verfasser schreibt “Die SVP wünscht, dass Ohrfeigen in der Schule wieder erlaubt sein dürfen. Schliesslich hätte sowas noch niemandem geschadet” Und wenn Sie den Rest meines Kommentars lesen sollte ihnen klar werden, dass ich und eben auch eine SVP solches Tun nicht gutheißen.
      Der Beitrag ist hauptsächlich Parteien Bashing.

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  • Mai 15, 2016

    Wer Gewalt erfährt wird selbst gewalttätig. Wenn die Eltern fluchen, so flucht das Kind im Erwachsenenlbeben genauso. Wenn eine Scheidung der Eltern vorliegt, gehen die Beziehungsprobleme von Söhnen und Töchtern genauso weiter. Wenn eine Tochter oder ein Sohn zu Hause nichts tun muss, hat es schwierig wirklich etwas in die Hand zu nehmen. Zusammengefasst, wenn im Elternhause Chaos herrscht, das Chaotische geht weiter. Deswegen bin ich der Meinung, eine Politik zu verhindern, wo Herausforderungen für den jungen Bürger durch den Staat entzogen wird. Wie beispielsweise beim bedingungslosen Grundeinkommen. Eine Herausforderung muss selbst geschmiedet werden und Spass machen. Da hilft ein Staat wohl kaum, sondern die richtige gewaltfreie auf Aktivität gerichtete Erziehung der Kinder. Die beste Voraussetzung ist nach wie vor, dass die Eltern zusammen bleiben und gemeinsam vordergründig den Kindern den besten Weg für die Zukunft mitgeben.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Kneubühler

      Da bin ich Ihrer Meinung. Aber mit dem Zusatz, dass es eine Charaktersache und Intelligenzfrage ist, wie man mit seinem Leben umgeht. Einhergehend mit Einsicht, Vernunft, Durchhaltewillen, Zähigkeit und viel Liebe. Liebe zu sich, zur Sache und zu Anderen.

      Das bedingungslose Grundeinkommen sehe ich gänzlich anders. Denn, wenn die Industrie 4.0 kommt, so haben wir in der Schweiz 45-70% Arbeitslosigkeit. Das ist einhergehend mit grössten sozialen Unruhen oder Bürgerkrieg. Niemand weiss das genau. Genau weiss man dennoch, dass diese Industrirrvolution 4.0 kommen wird. Und wenn sie kommt, müssen wir gewappnet sein. Dann muss die Unternehmenssteuerref​orm 4.0 ebenfalls fixfertig stehen. Und es sind noch viel mehr Herausforderungen anzugehen, als bloss diese. Vielleicht ist es noch zu früh, denken viele. Ich kann versichern, dass an Industrie 4.0 schon seit Jahren gewerkt wird und gerade deshalb ist es nicht zu früh, um Gegensteuermassnahmen​ auszudenken, damit man sie dann aus der Schublade holen kann und ohne Verzögerung umsetzen muss.

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  • Mai 16, 2016

    Die SVP wünscht, dass Ohrfeigen in der Schule wieder erlaubt sein dürfen. Schliesslich hätte sowas noch niemandem geschadet.” (Markus Bischof)
    Bei solchen Behauptungen interessant sind vor allem die Quellenangaben und im Zeitalter des Internets entsprechende Links.
    Abgesehen davon würde es mich angesichts der für viele SVP-Politikerinnen und – Politiker so charakteristischen Rückständigkeit aber überhaupt nicht erstaunen, wenn aus SVP-Kreisen die Forderung nach Wiedereinführung von Körperstrafen an Schulen verlauten würde. Es würde sozusagen zum “Beuteschema” der SVP passen.

    “Fakt ist: Wer Schläge einstecken musste, schlägt eines Tages zurück. Und, Schläge psychischer Art sind ebenfalls gemeint.” (Markus Bischof)
    “Wer Gewalt erfährt wird selbst gewalttätig.” (Felix Kneubühl)
    Das scheinen mir etwas gewagte, vor allem aber gefährliche und jenen Geschädigten gegenüber, die aus ihrem Leid Konsequenzen gezogen haben und es anders machen, höchst unfaire Behauptungen.
    Wenn Sie solche Pauschalisierungen verbreiten, ist es unerlässlich, die wissenschaftliche Studie, aus der Sie Ihre These beziehen, zu nennen und, wenn möglich, auch zu verlinken (oder wenigstens einen Artikel über die betreffende Studie). Es liegt zwar nahe anzunehmen, dass Menschen, die in einem Milieu der Körperstrafe aufwachsen und während der Adoleszenz oder später ihre Erziehung nie kritisch hinterfragen und reflektieren (können), ihrerseits ihre Kinder so erziehen werden, wie sie selber erzogen worden sind, in einem Milieu der Körperstrafe nämlich. Aber man kann doch nicht einfach behaupten, dass das pauschal auf alle Geschädigten zutrifft. Es trifft wohl am ehesten dort zu, wo sich auch keine Kultur der Selbstreflexion und Bildung etablieren konnte, die Veränderungsprozesse zulässt und Persönlichkeitsentwic​klung fördert. Es trifft somit vermutlich also insbesondere auf eher bildungsferne Schichten zu. Und damit sind wir natürlich auch wieder bei der SVP und ihrer Klientel. Wenn diese SVP und ihre Klientel vor allem die Sprache der Prügel – gut “Schweizerdeutsch”? – gelernt haben und verstehen, dann muss man diesen gegenüber möglicherweise auch auf dem politischen Parkett diese Sprache sprechen, um verstanden zu werden? 😉
    Herr Bischof spricht in diesem Zusammenhang übrigens von einer Intelligenz- und Charakterfrage. Es ist aber auch eine Bildungsfrage. Und bei der Bildung will die SVP natürlich sparen.

    “Körperstrafen sind in der Schweiz nicht explizit verboten wie in den anderen 20 Mitgliedländern des Europarates. Die Schweiz hat die entsprechende Charta nicht ratifiziert und wurde deshalb vom Europarat gerügt.” (Rudolf Oberli)
    Und das erstaunt mich auch nicht besonders. Angesichts der in der Schweiz weit verbreiteten kulturellen, gesellschaftlichen (und damit teils eben auch zivilisatorischen) Rückständigkeit.

    “​Das heisst aber nicht, dass ein Kind bzw. sein Vertreter nicht erfolgreich in Strassburg wegen Körperverletzung klagen kann (auch wenn es nicht zu einer Verletzung gekommen ist).” (Rudolf Oberli)
    Das dürfte in den meisten Fällen Wunschdenken, Theorie bleiben. Warum? Siehe meinen letzten Vimentis-Beitrag (“Recht und Rechtsstaatlichkeit: Privileg der Reichen?”).

    Körperstrafe ist absolut ein NoGo. Mit einer einzigen Ausnahme: Anscheinend gibt es etliche schweizer Politiker, die mit einer Tracht Prügel möglicherweise heilsam wieder einmal die gutbürgerliche “Nestwärme” verspüren würden, die ihnen das Elternhaus bot…

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  • Mai 17, 2016

    ….wir haben uns noch einen Spass daraus gemacht,vom alten Herr Lehrer mit der Haselrute eins auf die Finger zu kriegen.Es hat zwar ein bisschen “gefitzt”…..aber das war jeweils schnell wieder vergessen.Eine lange Nase machen,wenn er sich scheinbar über das Pult gebogen,in eine Lektüre vertiefte,hat genügt,um den “Ewischten”zu ihm nach vorne zu zitieren.Je nach Familiezugehörigkeit gab es ein,zwei,oder mehrere “Tatzen”!Die Beliebtheitsskala hat halt auch eine Rolle gespielt!Kindern aus eher zerrütteten Familien hat er auch schon mal den Hintern versohlt….!..trotzd​em sind die Klassenzusammenkünfte​ immer wieder ein Highlight in meinem Leben gewesen,weil das Schöne dass alle zusammen in unserer Schulzeit erlebt haben,bei weitem überwogen hat.Kein i.Pod in der Hand,sondern Regenwürmer!Keine Spielkonsolen,sondern​ Schnitzeljagd quer durch Dorf und Wald.Der See als Spielwiese!Ein kleines Floss bauen,und damit in See stechen!..Niemand hat nach Rettungswesten gefragt,niemand nach einer Erlaubnis!..ein halbes Fass als Schiffchen…!…wir waren so unglaublich frei…!…heute haben alle einen Schaden auf Dauer,wenn sie mal eine “Flatterä” erwischt haben,…..zwanzig Jahre später wollen sie “Wiedergutmachungslei​stungen “usw……!
    Aber Hand aufs Herz….!….die heutigen Schulen sind natürlich fantastisch!!…kein Vergleich zu meiner Zeit in den Fünfzigern!…Auch Ohrfeigen braucht es nun wirklich keine mehr und schon gar keine Haselrute!
    Die Lernmethoden sind heute total andere,als zu unserer Zeit!!…..aber eben….!…die Kehrseite sind halt viel sensiblere und gar etwas verweichlichte Kinderchen,die dann öfter Mühe bekunden,mit dem Alltag,der noch genau so hart sein kann,wie er schon früher war.

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