1. Sonstiges

Plädoyer für mehr Anstand und gegenseitigen Respek

Die hier auf Vi­men­tis in einen Blog mit dem Titel „Anstand?“ hin­ein­ko­pierte Ko­lumne von SV­P-­Mann Tho­mas Fuchs und die zahl­rei­chen Kom­men­tare dazu haben mich zu die­sem Blog­bei­trag, mei­nem ers­ten, in­spi­riert. Man könnte ja ei­gent­lich er­war­ten, dass in einem Blog mit dem Titel „Anstand“ die­ser auch in den Kom­men­ta­ren zu­min­dest halb­wegs be­ach­tet wird. Lei­der ist dies nicht der Fall, in an­de­ren Blogs auf Vi­men­tis wird dar­auf teil­weise auch kom­plett ver­zich­tet. Kein Blog, in wel­chem nicht be­lei­digt wird. Aber auch aus­ser­halb des In­ter­nets ist dies immer häufiger zu be­ob­ach­ten. Des­halb habe ich das fol­gende Plädoyer für mehr An­stand und ge­gen­sei­ti­gen Re­spekt verfasst.

Beleidigungen als Normalfall?

Bekennt sich jemand zur politischen Mitte, wird dieser als „Windfahne welche […], […] Verunsicherung schaffen um daraus Eigennutz ziehen zu können“, „Rosinenpicker“, „Paschas“,… betitelt. Politisch linksgerichtete Personen werden als „Rote Ratten“, dem Pejorativa „Gutmenschen“ und „Pöbel“, „Sozialschmarotzer“, „Verräter/Verkäufer der Schweiz“,… bezeichnet und gehören sowieso alle dem randalisierenden, vandalisierenden und linksextremen Schwarzen Block an. Politisch rechtsgerichtete Personen sollen alle Fremdenhasser, Rassisten oder Rechtsradikale sein. Bundesräte werden als völlig unfähig dargestellt oder einzelne davon abschätzig als „Königsmörderin“, „Verräterin“ oder „Pianistin“ bezeichnet. Die Justiz wird nur noch als „Kuscheljustiz“ bezeichnet, Ämter als völlig unfähig, die Medien als komplett unausgewogen und einseitig dargestellt. Diese Liste liesse sich noch fast unendlich weiterführen. Wird auf die unpassenden oder beleidigenden Begriffe oder schlicht inhaltliche Fehler hingewiesen, so heisst es, es handle sich dabei nur um eine klare Sprache, man müsse halt Missstände offenlegen, man lasse sich die Meinungsfreiheit nicht nehmen oder es handle sich gar nicht um die eigene Meinung, sondern um die einer anderen Person, die man nur wiedergebe (ohne dies jedoch so zu kennzeichnen und kommentieren).

Fehlt​ritte werden ausgeschlachtet und pauschalisiert

Ähnli​ches lässt sich immer dann beobachten, wenn ein Fehltritt eines Politikers, und sei er noch so unbedeutend, öffentlich wird. Ob es sich jetzt dabei um eine Straftat welche zu einer Verurteilung geführt hat oder um einen, ich nenne es jetzt mal, verbalen Fehlgriff handelt, immer kommt es zu den gleichen Reaktionen: Die Unterstützer reden den Fehltritt klein, schreiben die Veröffentlichung einem systematischen Mobbing zu und argumentieren nach dem Motto „wir nicht, sie auch“. Die Gegner reiten genussvoll auf dem Fehler herum und halten es für ein für die Gegenseite typisches Verhalten. Kommt es zu einem Fehltritt, so wird dieser immer pauschalisiert und als Sinnbild für das Verhalten der ganzen Partei dargestellt.

Zu einem kleinen Teil: Selbstverschulden der Parteien/Politiker

G​erade bei der Reaktion auf Fehler ist es meines Erachtens so, dass die Reaktionen der politisch andersdenkenden oft verhindert oder deren Inhaltsleere und Fehlerhaftigkeit blossgestellt werden könnten mit einer durchdachteren eigenen Reaktion. Statt sofort auf die anderen zu zeigen und gross Mobbing oder „ich nicht, er auch“ zu schreien, wäre es in der Regel besser, hinzustehen, und die eigenen Fehler einzugestehen. Das ist keinesfalls ein Zeichen von Schwäche, sondern eines von Stärke und innerer Grösse.

Zum grössten Teil: Völlig unnötige Beleidigungen/Beschim​pfungen/…

Zum grössten Teil sind die Beleidigungen, Beschimpfungen,… aber nicht auf eine vorhergehende (evtl.) schlechte oder falsche Reaktion der betroffenen Personen zurückzuführen, sondern meines Erachtens auf fehlenden Respekt und Anstand. Aus meiner Sicht sind sie oft auch ein Zeichen argumentativer Schwäche. Wer wirklich gute Argumente hat und von diesen überzeugt ist, hat keinen Grund, die andere Seite zu beleidigen, die Argumente sprechen für sich. Aber auch wer argumentativ unterlegen ist, hilft seiner Sache nicht mit Beleidigungen, sondern schadet ihr mehr.

Mehr Anstand und gegenseitiger Respekt nötig

Um mehr Anstand zu erreichen, ist es meiner Ansicht nach unerlässlich, dass wir zu gegenseitigem Respekt zurückfinden. Dieser stellt somit einer Art Zwischenstufe dar. Zuerst einmal sollte respektiert werden, dass alle Parteien nur das Beste für die Schweiz und das in der Schweiz lebende Volk wollen. Unterschiedlich ist nur die Ansicht, was den „das Beste“ genau ist. Niemand will die Schweiz ans Ausland verkaufen oder auflösen. Es gibt einfach unterschiedliche Ideen, wie dieses „Beste“ erreicht werden kann. Ob dies jetzt, ich überspitze hier bewusst, die totale Abschottung vom Ausland oder die Einführung des Kommunismus ist, die Wege sind unterschiedlich, das Ziel ist aber grundsätzlich dasselbe. Gegenseitiger Respekt bedeutet keinesfalls, dass der Weg der anderen unterstützt oder verstanden wird, er muss einfach als eine andere Idee anerkannt werden. Es gibt keinen grundsätzlich falschen und richtigen Weg, jeder kann genauso erfolgreich sein wie auch scheitern. Es ist auch keine Schande, zuerst den einen Weg zu beschreiten und sich dann später dennoch für den anderen zu entscheiden. Alles was dazu nötig ist, ist, den anderen Weg und damit den politischen Gegner zu respektieren. Hat man dies erkannt, ist es auch offensichtlich, dass Beleidigungen/Beschim​pfungen/… absolut unnötig und daneben sind. Nur sachliche und anständig vorgebrachte Argumente können andere Personen vom eigenen Weg überzeugen, wer keine solchen hat und stattdessen nur beleidigt und beschimpft, zeigt nur die Schwäche der eigenen Argumente auf und hilft damit dem politischen Gegner.

Bildlich gesprochen kann man vielleicht sagen, dass sämtliche Wege zum „Besten“ für die Schweiz am Anfang nicht in einem idealen Zustand sind. Mit sachlichen Argumenten kann man andere überzeugen, Pflastersteine aus ihrem Weg herauszubrechen und den eigenen Weg damit zu verbessern. „Argumentiert“ man nur mit Beleidigungen, so riskiert man, dass andere Personen den eigenen Weg verlassen und dessen Pflastersteine mitnehmen. Die meisten Personen, gerade politisch wenig interessierte und informierte, werden in der Regel den Weg beschreiten, welcher sich im besten Zustand befindet. Diesen Weg wird langfristig dasjenige politische Lager besetzen, welche einerseits die sachlich besten Argumente hat und anderseits die anderen mit Anstand und Respekt behandelt.

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Comments to: Plädoyer für mehr Anstand und gegenseitigen Respek
  • März 7, 2014

    Plädoyer für mehr Anstand und gegenseitigen Respek, ist sicherlich zu Unterstützen. Aber rot ist rot und grün ist grün.

    Mann nimmt sich selber viel zu wichtig und ist zu dünn heutig, in Foren muss man damit leben. Denn Schriftliche Auseinandersetzung fehlt immer der Ton wie Gestik!

    Würden da die Vimentis Schreiberling gegenübersitzen, sähe das ganz anders aus.

    Im gegenteil, diese Gnadenlose Austeilerei hat schon vieles ans Tageslicht gebracht! Aus diesem Mix bildet sich Meinungen. Das Problem ist doch, keiner unterstützt Schmarotzer oder Minimalisten, ausser man ist selber einer. Aber es würde ein fanatischer linker nie den Daumen nach oben drücken selbst wenn er gegen Schmarotzer und Minimalisten ist. Das ist das selbe wie in der Politik, die Parteien bekämpfen sich so oder so und diese End-Stabilisierung haben wir den Mitteparteien zu verdanken.

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    • Juli 19, 2021

      Ich bin mir durchaus bewusst, dass in Foren ein rauerer Umgangston herrscht als wenn sich die Schreiberlinge gegenüber sitzen würden. Aber auch im schriftlichen Argumentieren kann man zumindest ein Mindestmass an Anstand wahren, doch nicht einmal dieses Mindestmass wird hier teilweise gewahrt. Man kann auch Sachen überspitzt formulieren und dabei trotzdem sachlich bleiben.

      Klar bekämpfen sich die Parteien so oder so, und das ist auch gut so. Zumindest von den nationalen und erfahrenen Politikern darf aber erwartet werden, dass sie sich auf einer sachlichen Ebene bekämpfen und auch gute Ideen der Gegenseite anerkennen können.

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    • Juli 19, 2021

      Wahren, Herr Moser, kann man den Anstand schon, aber müssen?

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    • Juli 19, 2021

      Müssen sicher nicht. Aber Anstand wahren unterstützt die sachliche Argumentation und kann daher einen Einfluss auf die Glaubwürdigkeit einer Person bzw. die Glaubhaftigkeit der von ihr gemachten Aussagen haben. Wer den Anstand wahrt, dient der Sache sicher mehr, als derjenige, der nur pöbelt.

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Moser, vollkommen einverstanden. Aber Foren sind Ventile, Dampf ablassen! Ich nehme keine einzige Persönliche Attacke ernst. Hier werde ich einfach meine Meinung los und Pasta. Ich knalle den Schmarotzer und Minimalisten den Spiegel in die “Sorry” Freesse. Empöre mich über Carlos und das Sozialsystem das so einfach nicht gerecht ist. Da in Vimentis kann man nicht sachlich Diskutieren, Nie! Schauen den werde gang von vielen hier, Anständig u.Korekt, mit der Zeit wird draufgetroschen. So ist das!

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    • Juli 19, 2021

      Ich wurde bisher noch nicht ernsthaft persönlich angegriffen auf Vimentis. Ich habe den Blog allerdings auch nicht nur in Bezug auf das Internet geschrieben. Auch abseits des Internets wird meines Erachtens immer wie mehr beleidigt und beschimpft.

      Im Internet kann man meiner Meinung nach schon sachlich diskutieren und ich habe mich hier auf Vimentis auch schon an einer Diskussion beteiligt, die bis zum Schluss sachlich blieb. In diesem Punkt bin ich somit nicht ganz Ihrer Meinung Frau Wacker. Wenn es soweit ist, dass man nur noch drauflos drischt, wäre es evtl. an der Zeit, sich (für eine gewisse Zeit) von Vimentis zu verabschieden…

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    • Juli 19, 2021

      Ja Herr Moser, vielleicht haben sie recht mit der Pause. Natürlich ja es gibt gute sachlich Diskussionen, aber nicht bei links rechts.

      Da ist der Graben zu gros, während die einen für Eigenverantwortung und gegen Sozial missbrauch und ausbau der Sozialindustrie Kämpft, wollen die anderen mit allen mittel koste es was es wolle diesen Apparat noch mehr aufblähen. Da werden Sie nie Sachliche Diskussionen finden. Alleine schon der Nutznießer wegen die mit allen mittel versuchen das Sozialkässeli weiter grosszügig offen zulassen!

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    • Juli 19, 2021

      Das ist richtig Frau Wacker, sobald auf gewissen “heiklen” (Sozialindustrie, Armee, Entwicklungshilfe, Verhältnis zur EU,…) Gebieten Rechte und Linke miteinander zu diskutieren versuchen, artet dies häufig aus. Ich denke, dies liegt aber oft auch daran, dass gar nicht versucht wird, die andere Meinung zu verstehen und die eigene zu hinterfragen. Die anderen Kommentare werden dann kaum mehr ganz gelesen, sondern es wird mehr darauf abgestellt, was vermutet wird, was die Gegenseite sagen wollte. Man versteckt sich also fast etwas hinter Klischees und Vorurteilen. Das ist schade, da es eine sachliche Diskussion tatsächlich praktisch verunmöglicht.

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    • Juli 19, 2021

      Bin voll Ihrer Meinung! Ich habe im Freundes Kreis auch linke, die Diskussionen sind Anständig – Heftig! Vor allem wenn es um Existenz geht, da bin ich völlig auf Eigenverantwortung, Leistungsmensch, Föderalismus und da wird immer Heftig. Ich wehre mich zwar dagegen, dass wir zu Batterie-Hüner für Wirschaft und Politik werden. Aber es kann ja auch nicht sein, dass Reiche und der Staat für alle sorgen sollen und müssen. Ja da Dampfts in der kieste 😉

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  • März 7, 2014

    Ihr Problemchen, Herr Moser gibt’s schon länger. Man kann’s auch mit Abgeklärtheit nehmen, wie Mani Matter:

    e Löu, e blöde Siech, e Glünggi un e Sürmu
    hei einisch zäme Krach gha, es risegrosses Gstrürm, wüu
    dr Glünggi het zum Löu gseit, är syg e blöde Siech
    und dä isch sofort zum Sürmu, was ja o nid jede miech
    und er het ihm das verzellt und gseit
    dr Glünggi syg e Sürmu
    u dr Sürmu het`s em Glünggi gseit
    u dä macht druus es Gstürm u
    verzellt?s em blöde Siech, u wo dä drvo het ghört
    het er gseit zum Löu, är syg e Löu, und das het dise gstört
    und er hout em blöde Siech eis um d`Ohre, dass es blüetet
    u dr Glünggi louft drzue u gryft jitz ou no y u wüetet
    u dr Sürmu u dr Glünggi u dr Löu u dr blöd Siech
    hei di ganzi Nacht lang gschleglet
    bis am andere Morge früech.

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  • März 7, 2014

    Danke für diesen Blog, Herr Moser

    Meines Erachtens auf den Punkt genau.

    Meine Meinung dazu: Aus dem Rückhalt “vermummt als zuweilen Mehrfachfaker” im Internet/Vimentis als Paradebeispiel, aus dem Glashaus Steine zu werfen ist einfacher inkl. zuweilen zu löschen was einem nicht behagt, als mit Rückgrat zu seiner Meinung offen hinzustehen und den Schwächsten des Landes eine kleine Stimme zu geben versuchen, statt Lobbyismus zu vertreten.

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    • Juli 19, 2021

      Ganz sicher ist es im Internet einfacher. Problematisch finde ich jedoch auch ein Thema, was Sie angesprochen haben: Es gibt sicherlich Personen, die mehr als ein Account haben. Nur ist das sehr schwer zu beweisen. Und soviel ich weiss, wird dem Blogautor auch nicht mitgeteilt, wer den Löschauftrag gab. Anschuldigungen bzgl. Löschen und Mehrfachaccounts können also praktisch nur auf Vermutungen basieren. Meines Erachtens ist aber beides – d.h. sowohl ungerechtfertig gelöschte Beiträge als auch aktive Mehrfachaccounts – zu verurteilen.

      Ein Lösungsansatz könnte sein, dass man sich als betroffener Autor, d.h. auch wenn man unterstützt wird in einem unanständigen Ton, sich von diesem anderen Autor distanziert. So verlieren unanständige Blogger sowie solche mit Mehrfachaccounts irgendwann auch den Rückhalt in ihrem eigenen politischen Lager.

      Sicher ist es wichtig, den Schwächsten im Land eine Stimme zu geben. Doch alle haben eine Stimme verdient, nicht nur diese. Wichtig ist einfach, dass die Stimmen einigermassen ausgewogen verteilt werden.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Herr Moser

      und deshalb distanziere ich mich von ihrem Blog, da Sie sich hinter Dinge stellen, welche ich nicht vertrete. Danke

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    • Juli 19, 2021

      Sehen Sie Herr Moser, Ihren wie Frau Habegger Kommentar bekommen unverständlicher weise Daumen runter über. Ja, es gibt Deppen mit denen müssen wir leben. Ich bin schon überzogen, dass viel Kommentare erst gar nicht gelesen werden, man kennt die Politische Einstellung und schon wird Däumchen gedrückt ohne den Hinhallt zu kennen. Bei Frau Habegger z.B sieht man das ganz klar. Es kann niemand gegen invalide sein oder gegen die guten Anregungen von Frau Habegger. Sie trägt den SVP stempel und schon wird Negativ
      Gevotet. Aber sie kriegen von mir jetzt ein Däumchen nach oben! 🙂

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    • Juli 19, 2021

      @Frau Habegger: Dürfte ich wissen, welche Punkte das sind? Ich bin immer gespannt auf Anregungen und offen für andere Meinungen.

      @Frau Wacker: Danke für Ihren Daumen nach oben. Allerdings bedeuten mir die Daumen nicht wirklich viel, zu schnell ist einer angeklickt ohne sich über den Kommentar selber Gedanken gemacht zu haben, wie Sie ja selber auch schreiben.
      Ich bin nicht sicher, ob die Bewertungen bei Frau Habegger tatsächlich nur aufgrund des Reizwortes “SVP” so negativ ausfallen. Ich kann mir auch vorstellen, dass es auch mit der Art Ihrer Beiträge zusammenhängt. Oft bestehen ihre Blogs hauptsächlich aus einem Link oder einem hineinkopierten Drittkommentar. Diese bilden sicher eine gute Ausgangslage für eine Diskussion, ich persönlich würde es aber auch begrüssen, wenn nicht der Link oder Drittkommentar im Vordergrund steht, sondern die eigenen Gedanken und Überlegungen. Ob man deswegen gleich eine negative Bewertung abgeben muss, bleibt dahingestellt. Von mir aus kann man die Daumen auch abschaffen.

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    • Juli 19, 2021

      Dürfen Sie, Herr Moser. Wer “vermummt/verdeckt”​ aus dem Rückhalt “schiessen” muss, zeigt meines Erachtens wenig Rückgrat. Sei es im Internet oder auf der Strasse.

      Dass neben meinem Namen SVP steht und ich mich erst noch als Frau politisch für die Schwächsten engagiere, stinkt gewissen Kreisen mächtig.

      Logisch, es widerspricht doch dem landläufigen Clichée gegen diese Partei, welche angeblich gegen Behinderte sein soll.

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    • Juli 19, 2021

      Ich befürworte keineswegs, wenn jemand aus dem Rückhalt schiesst. Das zeigt tatsächlich wenig Rückgrat. Allerdings habe ich kein Problem mit anonymen Bloggern, solange diese anständig sind und sachlich diskutieren.

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    • Juli 19, 2021

      Diese Auffassung kann ich z. T. teilen, erlebe jedoch weitaus anderes auf Vimentis.

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    • Juli 19, 2021

      Eigentlich wäre das Plädoyer von Herrn Moser eine Selbstverständlichkei​t – könnte/müsste man doch meinen, da es sich ja um erwachsene Menschen handelt. Nicht nur auf Vimentis scheint dies nicht der Fall zu sein, sondern viel mehr auch unter den Politikern in sämtlichen Parteien sowie sogar im Bundesrat mangelt es an Respekt und Toleranz!

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  • März 9, 2014

    Danke Herr Moser

    Frau Habegger und Frau Wacker

    Ausgerechne​t Sie erwarten Anstand und Respekt. Es wäre gut daran, wenn Sie Ihre Blogs auf gewisse Details überprüfen, die Sie geschrieben haben. Es wäre auch gut daran auf Schlagwörter zu verzichten, weil:

    1. Dies niemand versteht

    2. Viele sich vor den Kopf gestossen fühlen

    3. Viele, die sich in verschiedensten Sektoren auskennen als ‘linke’ betitelt werden.

    Den ersten Kommentar, den ich gelesen habe, kommen bereits die Wörter ‘Schmarotzer’ und ‘Minimalisten’ oder beispielsweise ‘fanatische Linke’. Ich persönlich müsste 1 Flasche Schnaps getrunken haben, bis mir vielleicht so etwas überhaupt in den Sinn kommen würde.

    Seit letzter Zeit habe ich auch ein Bisschen ausgeteilt, dazu stehe ich und es macht auch Spass, gebe ich offen zu. Bin zufrieden damit und geniesse auf dem Balkon an diesem schönen Sonntag die Sonne.

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