1. Gesellschaft

Polygamie und Inzest im Heidiland

Der jü­disch-christ­li­ch​en Tra­di­tion ent­springt die Mo­no­ga­mie, die Ehe zwi­schen Mann und Frau und der dar­aus re­sul­tie­rende Fa­mi­lie. An­de­ren Ideo­lo­gien ent­springt die Idee, die tra­di­tio­nelle Ehe zu be­sei­ti­gen und die Fa­mi­lie zu zer­stören. *Die Pri­vat­recht­pro­fes​­so­rin In­ge­borg Schwen­zer, die mit ihrer Part­ne­rin zu­sam­men­lebt, führt seit Jah­ren einen Kreuz­zug gegen tra­di­tio­nelle Nor­men. Sie stu­dierte in Ber­ke­ley der Hoch­burg der Gen­der-Pio­nie­rin Ju­dith But­ler, deren Ziel die De­kon­struk­tion aller Ge­schlech­te­ri­den­​ti­täten und -rol­len ist. „­Sug­ge­rier­t“ wird in dem Gut­ach­ten eine Zu­nahme von Kin­dern, die von les­bi­schen Müt­tern ge­bo­ren wer­den, wel­che in einer ein­ge­tra­ge­nen Part­ner­schaft le­ben. Im Jahr 2012 sind es in der Schweiz ganze 44 Kin­der ge­we­sen. Um die Re­la­tion nicht zu ver­lie­ren, es kamen 82164 Kin­der im sel­ben Jahr schweiz­weit zur Welt.* Dass sich Min­der­hei­ten gut zu po­si­tio­nie­ren wis­sen und die Gunst der Stunde durch das sim­ple Wört­chen „­zeit­gemäss“ er­hei­schen, ist nichts Neues und dass nie­mand das Stigma „un­zeit­gemäss“ auf­ge­setzt be­kom­men will, auch.

Kaum hat der deutsche Bundespräsident Gauck die Schweiz verlassen, sorgt schon wieder eine deutsche Privatrechtsprofessor​in für Schlagzeilen. Die Ehe soll abgeschafft und Polygamie sowie Inzests als neue Formen des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft „befürwortet“ werden. Hinter diesem verblüffenden Gutachten, welches vom Justizdepartement von Simonetta Sommaruga in Auftrag gegeben wurde, steht die oberste SP Kinderschützerin der Stiftung Kinderschutz (und vermutlich auch oberste (Christenhasserin?) Jaqueline Fehr. Ob der österreichische Psychoanalytiker und Bestsellerautor Dr. med. Raphael M. Bonelli in seinem aktuellen Interview im Zürcher Tagesanzeiger wohl an sie gedacht hat?

„Zeitgemäss“ war schon einiges, wie etwa die Forderung der Grünen und der „Experten“ von gestern den Sexualstrafrechts-Par​agraphen 174- 176 den gesellschaftliche Veränderung anzupassen. Sex zwischen Kindern und Erwachsenen wäre dann möglich gewesen.

Zweifelsoh​ne gibt es Veränderungen, ob die daraus gezogenen Konsequenzen allerdings immer einer Gesellschaft zum Wohle dienen? Epirische Untersuchungen zeigen da ein anderes Bild. Schon Tolkien („Herr der Ringe“) hatte in einem Brief an seinen Sohn unzeitgemässe Erkenntnisse zusammengefasst, die vielleicht zeitgemässer denn je sind:

“Der Teufel ins erfinderisch und Sex ist sein Lieblingsthema”.

O​b wohl der Tag kommen wird, an dem Christen den Staub von den Füssen schütteln und das vormals evangelische Mitteleuropa verlassen müssen? Bloss wohin? Tipps sind herzlich willkommen! Bitte keine evangelischen sondern lieber katholische oder orthodoxe!

* Basler Zeitung 30. April 2014

Posted in: Gender, Gesellschaft und Politik, Zweifel an Experten
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