1. Wirtschaft

PREISSENKUNGEN IM INLAND DURCH EINKAUF IM AUSLAND ERZWINGEN?

Migros und Coop ma­chen bei der Volks­i­ni­tia­tive für tiefere Preise nicht mit. Weshalb?

Nivea-Hautc​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​r​e​m​e​,​ Co­ca-­Cola oder El­mex-­Zahn­pasta – die Kun­den wol­len seit Jah­ren EU-­Prei­se. Aber die Im­por­teure möch­ten wei­ter­hin die hohe Kauf­kraft der Schwei­zer abschöpfen.

​​

«Abfertigungstelle Ausfuhrschein»: Wegen der Corona-Krise konnten Schweizer Einkaufstouristen seit März 2020 nicht mehr so einfach in der deutschen Grenzregion einkaufen.

 

U​m​​​​ im Geschäft zu bleiben, genügt es den Grossverteilern, mit den Preisen immer knapp unter der Konkurrenz zu liegen. Von Migros und Coop können wir deshalb keine Hilfe erwarten.

Druck erzeugen können nur allein wir Kundinnen*, indem wir so oft wie möglich so viel wie möglich im Ausland einkaufen. Sind Sie auch dieser Meinung, liebe Leserinnen*? Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

 

––––––––––––​​​​​​​​​​​–––––––––––​–​–​–​–​–​–​–​–​–​–​–​––​––​––​––​––​––​––​​––​​––​​––​​

20​. April 2020

Heute hat dieses aktuelle politische Thema bereits 9000 (!) Leserinnen* erreicht – für mich die Motivation, es fortzusetzen, wie man das in einem BLOG so macht.
 
(* Männer sind mit gemeint; sie sind im Begriff enthalten.)
–––––––––​​​​​​​​​​​–––––––––––​–​–​–​–​–​–​–​–​–​–​–​––​––​––​––​––​––​––​​––​​––​​––​​–––​

3.​ Mai 2020
 
Importgüter wurden seit dem Jahr 2000 im Schnitt um gut 6 Prozent billiger, Inlandgüter um gut 14 Prozent teurer.
 
Mehr hier:
https://www.20m​​​​​​​​​​​in.ch/story​/​d​a​s​-​k​o​s​t​e​t​-h​eu​te​-m​eh​r-​al​​s-​​vo​​r-​​20-​jah​r​en​-​33​9​69​8​21​8​5​4​2​

–––​–​–––​–​––​–​–​–––​​–​–––​​–​–––​​––​–––​​––​–––​​––​–​––​​––​––​–​​–––––​–​​​–––––​

15.​ September 2020

Heute hat dieses aktuelle politische Thema bereits 11000 Leserinnen*. Alle meine Blogs haben heute zusammen 383000 Aufrufe erreicht.
––––––––––​​​​​​​​​–––––​––––​––​–​–​–​–​–​–​–​–​–––––​–​​––​––​–​​––​––​––​​––​​–––​–––​
1​2. November 2020
Heute hat dieser Blog bereits 12000 Leserinnen*. Alle meine Blogs haben heute zusammen 432000 Aufrufe erreicht.
––––––––––​​​​​​​​​–––––​––––​–––​–​–​–​–​–​–​–​​––––––​​–​––​––​​–​––​––​––​​–​–​–––​––

18​. Dezember 2020

Die Schweizer Preise liegen 55 Prozent über dem EU-Durchschnitt. So teuer wie die Schweiz ist kein Land in Europa. Gleich nach der Schweiz kommen Island und Norwegen. Das tiefste Preisniveau in Europa hat die Türkei.

––––––––––​​​​​​​​​–––––​––––​–––​–––​​​–​​–​–​–​––––––​​–––​––​​​​––​––​––​–​–​–––​–––​
15. Februar 2021
Heute hat dieser Blog bereits 13000 Leserinnen*. Alle meine Blogs haben heute zusammen 490000 Aufrufe erreicht.
 
–––––––––​​​​–​​​​​–––––​––––​–​–​–​–​–––​–​–​–​​––––​––​​–​––​––​–​––​––​–​–​–​​––​–––​–

 

 

​​

​​

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: PREISSENKUNGEN IM INLAND DURCH EINKAUF IM AUSLAND ERZWINGEN?
  • Oktober 20, 2016

    Die Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente gerät durch das heute gefälltes Urteil des Europäischen Gerichtshofs ins Wanken. Das kann für viele Verbraucher schnell im Geldbeutel spürbar werden. Zu sehen ist das bereits heute auf den Internet-Seiten einiger niederländischer Versandapotheken. Sie Rabatte für Kunden in Deutschland an. Das war verboten, weil es in Deutschland eine Preisbindung gab. Daran sollten sich nach der deutschen Rechtsprechung auch ausländische Anbieter halten. Der Europäische Gerichtshof hat nun entschieden, dass die deutsche Rechtsauffassung nicht zum Nachteil für europäische Anbieter außerhalb Deutschlands wirken darf, weil sie den freien Warenverkehr unzulässig beschränke.

    “Verfe​chter der Preisbindung verweisen darauf, dass die bisherige Regelung zum Schutz der Verbraucher getroffen wurde. Zudem wird erwartet, dass ein größerer Wettbewerb innerhalb Europas nicht in allen Fällen zu sinkenden Preisen führen könnte. So könnte beispielsweise ein Angebots-Engpass dazu genutzt werden, die Preise deutlich zu erhöhen – beispielsweise weil bestimmte Schutzimpfungen gerade stark nachgefragt sind, aber nur zwei oder drei Anbieter am Markt sind. Solche Preiserhöhungen waren bisher wegen der Preisverordnung nicht möglich.”

    (faz.net​/aktuell/wirtschaft/w​irtschaftspolitik/das​-aendert-das-eugh-urt​eil-zur-medikamenten-​preisbindung-fuer-die​-verbraucher-14488641​.html)

    Die Klage beim EGH hat übrigens ein europaweit tätiger Medikamentenimporteur​ mit Sitz in der Schweiz eingereicht. Bleibt nur zu hoffen, dass das Urteil auch in der Schweiz zu Preissenkungen für Medikamente führt.

    Kommentar melden
  • Oktober 20, 2016

    “In Schweizer Apotheken gibt es Medikamente mit einem Doppelleben. Sie werden unter einem Namen, aber gewissermassen mit unterschiedlichen Vornamen vertrieben. Beispiele sind etwa Fluimucil und Fluimucil Erkältungshusten oder Schmerzmittel wie Spedifen und Dolo Spedifen. Die Absicht der Pharmafirmen ist immer die gleiche: Bei Preis und Werbung mehr herausholen.”

    http​s://www.vimentis.ch/d​/dialog/readarticle/m​edikamente-gleiches-z​u-ungleichen-preisen/​

    Kommentar melden
  • Oktober 20, 2016

    Herr Oberli
    Meinen Sie nur die Markenartikel, oder die ganze Bedarfskette?

    Ich bin ein Verfechter vom Binnenmarkt, weil diese Bedingungen für unsere Arbeitsplätze massgebend sind! Die grenzübergreifenden Arbeitsplatz- und Gelddiebstähle sind auf lange Sicht ruinös, weil sie das Ziel verfehlen und viele Verlierer zurücklässt. Die Globalisierung sollte nur aus Wissenstransfers bestehen. Aushelfen wenn Not herrscht. Wir haben nur die eine Erde!

    Wir importieren ca. 70% der Nahrungskette aus dem Ausland. Warum produzieren wir sie nicht selber? Arbeitsplätze und Lohn- Preisniveau lässt sich einrichten. Kein Land braucht Export um seine Bedürfnisse abdecken zu können. Mit Industrie 4.0 wird die Globalisierung auf einer andere Ebene verlaufen müssen. Die Freihandelsabkommen nimmt die Freiheit. Die Politik in tiefster Agonie?

    Gedankensp​iel: Die Import- und Verbraucherpreise werden gesenkt. Glauben Sie allen Ernstes, die Kaufkraft würde zunehmen? Ich meine der Gegenwert der Arbeit/Leistung (zugesprochene Geldration) wird auf lange Sicht nicht erhöht. Es ist alles nur ein Spiel mit klarem Ausgang. Wer hat am Schluss mehr Geld, heisst das Spiel!

    Kommentar melden
  • Oktober 21, 2016

    Die Grossverteiler erschweren es den Kunden auch, herauszufinden, welcher der “normale” und welcher davon der tiefste Preis ist – mit permanenten “Aktionen”.

    Zu dieser Strategie gehört auch, die Preise von den Produkten zu entfernen. Von einer gesetzlichen Preisanschreibepflich​t haben sie offenbar keine Kenntnis.

    Kommentar melden
  • Oktober 22, 2016

    Die Idee in der Schweiz EU-Preise einzuführen bzw. sogar politisch erzwingen zu wollen scheint die Bestätigung eines typischen Klischees über Schweizer zu sein: den Fünfer und das Weggli haben zu wollen. Wobei mir bei der Vorstellung politisch erzwungener Konsumentenpreise als Liberaler sowieso die Haare zu Berge stehen würden, wenn ich noch welche hätte. Woher kommt denn die hohe Kaufkraft? Von entsprechend hohen Löhnen. Würde man im Gegenzug zu EU-Preisen EU und Migros erlauben nur noch EU-Löhne zu zahlen?

    Es gibt etliche Faktoren für die höheren Preise in der Schweiz, unter anderem auch das es keine Zollunion mit der EU gibt, was Importe verumständlicht und verteuert, schweizer Stromstecker und Bedienungsanleitungen​ in 3 Sprachen bei Elektrogeräten und vieles mehr. Teilweise subventioniert man mit marktgerecht hohen Preisen in wohlhabenden Ländern marktgerecht tiefe Preise in anderen Regionen der Welt. Meinen Sie Medikamentehersteller​ wie Bayer in Deutschland könnten Medikamente für die Ebola-Bekämpfung in Afrika spenden wenn man

    Staatlicher Einfluss in Konsumentenpreise (ausser vielleicht für Produkte oder Dienstleistungen der Grundversorgung) ist ein no-go für eine soziale Marktwirtschaft. Auch wenn es unter der Regie des Marktes zu Auswüchsen kommen kann ist das immer noch das kleinere Übel. Preise mit dem Ausland vergleichen und denjenigen im Inland anpassen gab es in Europa … das war Aufgabe des “Amts für Preise” in der früheren DDR.

    Kommentar melden
  • Oktober 22, 2016

    Wenn man meinen Blog läse und verstünde, würde man merken, dass ich nur vorgeschlagen habe, durch Einkäufe im Ausland direkt Druck auf unsere Inlandpreise auszuüben.

    Ich habe also keine politischen Vorstösse verlangt, die zu staatlichen Eingriffen führen würden, wie es die Initiative “Stopp der Hochpreisinsel – für faire Preise” (Fair-Preis-Initiativ​e) will.

    Ich habe nur festgestellt, dass die Grossverteiler auf die Initiative (die auch Druck ausübt) bis jetzt nicht reagieren.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Nachdem Sie unter anderem das Logo der Fair-Preis-Initiative​ in ihrem Blogartikel gezeigt haben, ging ich naheliegend wie ich denke davon aus das Sie EU-Preisniveau für die Schweiz fordern wie das die Initiative tut.

      Mit kollektivem Einkauf im Ausland könnte man Druck ausüben, der aber in nicht steuerbare Richtungen ausschlagen kann, z. B. Schliessung von Filialen in Grenznähe/Arbeitsplat​zabbau usw. Speziell wenn unter Umständen Schweizer in Grenznähe eher ins Ausland einkaufen gehen, während Schweizer im Binnenland mit 100km oder mehr Anfahrt zum nächsten deutschen/italienisch​en/französischen Supermarkt bei dem Spiel nicht mitspielen.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ich verstehe Ihren Einwand nicht, Herr Selk. Natürlich entscheidet der Konsument selbst wo er konsumiert, allerdings lässt sich das Konsumverhalten sehr wohl steuern.

      Aber spielt keine Rolle, denn hier in diesem Diskussionsteil geht es nicht um die Steuerung des Konsumenten, sondern um Effekte die durch Konsumverhalten entstehen können. Hier haben Sie leider das Pferd vom falschen Ende aus aufgezäumt.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Sagen Sie mal, Herr Selk, warum kapieren Sie das nicht? Ich behaupte NIRGENDWO das ich was steuern will, ich reagiere nur auf diese Diskussion hier.

      Das ich hier sage das es sehr wohl Möglichkeiten kenne das Konsumverhalten von Menschen zu steuern SAGT NICHTS darüber aus was ich steuern möchte und was nicht.

      Wobei ich wiederum nicht behaupten möchte das es keine Situationen gibt wo Steuerungen gar keinen Sinn machen. Nicht jeder ist ein Betonkopf-Linker, Betonkopf-Rechter oder Betonkopf-Liberaler, manche denken sachorientiert.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Von Ihrem zweiten Beitrag verstehe ich kein Wort. Es gibt ganz andere Dinge durch die Kapital ins Ausland abfliesst als ein paar Wohnungen im Schwarzwald. Wirres Zeug.

      Kommentar melden
  • Oktober 22, 2016

    Warum heisst Ihr Blog nicht gleich “Kauft nicht bei Schweizern!”, Herr Oberli?

    Kommentar melden
  • Oktober 22, 2016

    Noch mehr Druck auf Migros und Coop könnten die Kunden erzeugen, indem sie in der Schweiz SCHARENWEISE zu Aldi und Lidl überliefen, d. h., eine Mehrheit der Kunden müsste abwandern.

    Kommentar melden
  • Oktober 23, 2016

    Eine dritte Möglichkeit ist der Einkauf im Internet, so bei Büchern.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Genau deswegen, weil ich den Buchhändlern/innen seinen / ihren Lohn nicht gönne, kaufe ich die Bücher, genau so wie Sie, Herr Oberli, im Internet.

      Kommentar melden
  • Oktober 23, 2016

    …und die dummen Schweizer merken auch gar nix, dass wir Deutschen sie gelegentlich über den Tisch ziehen…
    Das sieht man täglich am Grenzverkehr.

    Es gibt da einen wunderbaren Helfer, der immer wieder so tolle Blogs auf Vimentis schreibt.
    Blogs die uns Deutschen helfen, den Markt an der Grenze und der grenzüberschreitende Online-Markt den geizigen Schweizern schmackhaft zu machen. Sozusagen ihnen den Speck durch ihre Schnauze zu ziehen…
    Ich denke zum Beispiel an das Pouletfleisch und die Eier aus Deutschland.
    Eine Umfrage der Deutschen GfS (Gesellschaft für glückliche Schweine) bei den Hühnern hat ergeben, dass deutsche Hühner mir ihrer tiergerechten Behandlung in den Massenbetrieben ausserordentlich zufrieden sind. Dank präventiver Antibiotika und gesunder Kraftnahrung mit Hormonzusatz (pst – Geheimrezept)gibt es kaum Kranke in unserem Hühnerstaat. Salmonellen haben keine Chance mehr, sagt die Oberhenne. Ganz so, wie es unserem Blogger Oberli gefällt, und wie es das grünrote Deutschland so wunderbar anstrebt.

    Das lohnt sich die Hühnerei noch. Vielen Dank Herr Oberli.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      @Krähenbühl
      Ist GfS eine deutsche Meinungsforschung?
      W​usste ich nicht!
      Und glauben Sie wirklich, die Schweizer sind dümmer als die Deutschen?

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Krähenbühl ziert sich mit meiner Frage, was er mit GfS meint, würde ich auch an seiner Stelle. Aber recht hat er, mit seinem amüsanten Kommentar.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ts-Ts-Ts Herr Selk. Bitte nicht so direkt gegen die Deutschen. Das mag der Krähenbühl vielleicht nicht – und die GfS auch nicht.

      Kommentar melden
  • Oktober 24, 2016

    Allein Coca-Cola beschäftig in der Schweiz rund 1100 Mitarbeiter an zwei Standorten. Mit Ihrem Aufruf, Herr Oberli, gefährden Sie 1’100 Stellen in der Schweiz! Gleichzeitig sind Sie einer jener, der sich trotz Volksentscheid GEGEN eine Beschränkung der Zuwanderung ausspricht und sogar noch dazu aufruft , zusätzlich Migranten aus der ganzen Welt, bei der illegalen Einreise zu unterstützen, um sie dann der Allgemeinheit zu überlassen.

    Und nun der Aufruf, kauft nicht bei Schweizern! Es scheint als wollten Sie Herr Oberli, unser Land mit aller Gewalt, frontal an die Wand fahren. Denn was für Migros und Coop gilt, gilt genauso für jedes andre Schweizer Unternehmen.

    Kommentar melden
  • Oktober 25, 2016

    Und das meint der Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm:

    “Immer wieder wird der Vorwurf des «Landesverrats» gegen jene Einkaufstouristen geschleudert, die im grenznahen Ausland – sei es aus sozialen Gründen oder aus Schnäppchenspielerei – Haushaltskosten einsparen. Dieses Konsumenten-Bashing ist fehl am Platz. Wer im Ausland einkauft, nutzt nur seine Rechte als Konsument.

    Die grossen Konzerne haben die Hochpreisinsel längst umschifft, indem sie ihre Einkäufe über ihre ausländischen Töchter abwickeln. Aber kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind neben den Haushaltkonsumenten die echt Bestraften: Sie können nicht für jedes Werkzeug und jedes Ersatzteil ins Ausland reisen. Sie sind auf die Alleinimporteure angewiesen, die ebendiese Lieferungen nur mit dem üblichen Schweiz-Zuschlag von 30 bis 60 Prozent oder mehr vom ausländischen Lieferanten beziehen. (…)”

    Offenbar gehe man bei der Wettbewerbskommission​​ nur zögerlich gegen Kartelle vor …

    Mehr unter dem Titel “NZZ und Neoliberale kämpfen gegen tiefere Preise”:
    (tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/die-profiteure-der​-hochpreisinsel-schwe​iz/story/31756686)

    Kommentar melden
  • Oktober 30, 2016

    Hoffentlich eine Zeitungsente, der “dynamische” Preis Lebensmittelgeschäft:​ Eine weitere Variante bestehe darin, den Preis nicht für alle Käufer/innen gleich hoch festzulegen; Kunden, die ein Produkt oft (?) kauften zahlten mehr.

    “Schon heute kann es sein, dass Sie an der Kasse mehr für Olivenöl und Pralinés bezahlen als die Dame vor Ihnen in der Schlange. Wenn Sie oft «Fine Food» oder «Sélection» kaufen, hat Sie ein Algorithmus anhand Ihrer Kundenkarte als kaufkräftig eingestuft. Weil Sie die Produkte sowieso kaufen, erhalten Sie anders als die Dame keine Rabatte in Ihrer App angezeigt. Nur wissen Sie davon nichts. (…)”

    (nzz.ch/nzz​as/nzz-am-sonntag/per​sonalisierte-preise-r​eiche-bezahlen-mehr-l​d.123606)

    In prädigitalen Zeiten stand der Preis noch am Produkt, am Regal oder im Schaufenster angeschrieben, wie es das Gestz vorschreibt. Dann begannen Airlines und Hotellerie sowie die Bahnen im Internet “dynamische” Preise zu offerieren. Die Kunden haben sich also bereits daran gewöhnt, für die selbe Leistung unterschiedliche Preise zu bezahlen. Und nun erreicht dieser Trend offenbar den Handel.

    Ich bin gegen die Einführung nicht angeschriebener unterschiedlicher Preise für Viel- und Wenig-Kaufende in den Lebensmittelgeschäfte​n. Sie auch? Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

    Kommentar melden
  • Oktober 30, 2016

    Offenbar kaufen die Schweizer bereits vermehrt günstige Kleider in den süddeutschen Outlet-Läden. 2015 betrug der geschätzte Branchenverlust durch auf das Ausland ausweichende Kunden rund 1,35 Milliarden Franken.

    (nzz.ch/s​​chweiz/aktuelle-them​e​n/reise-ins-mekka-d​er​-schnaeppchenjaege​r-s​hopping-unlimited​-ld.​121014)

    Bei diesen Billigangeboten handelt es sich bestimmt um Produkte, die von ausgebeuteten Arbeiterinnen hergestellt wurden. Da sind die Preise nicht künstlich überhöht. Man sollte nur Kleider kaufen, die von genügend bezahlten Angestellten hergestellt wurden – ob in der Schweiz oder im Ausland. (Falls man das läse, müsste man mir also also hier nicht unterstellen, dass ich den Kauf von Produkten in der Schweiz, die von Ausgebeuteten hergestellt werden, gutheisse.)

    Sind Sie auch dieser Meinung? Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

    Kommentar melden
  • November 7, 2016

    Lindt beliefert keine Discounter. Bei Aldi Suisse gibt es diese Schokolade-Produkte dennoch – dank Parallelimporten.

    ​​http://www.20min.ch/​f​inance/news/story/2​17​24547

    Auch Parallelimporten als Druckmittel stimme ich zu. Sie auch?

    Kommentar melden
  • November 15, 2016

    1) Ich nehme die Einwände, mein Vorschlag könnte Arbeitsplätze gefährden, durchaus ernst, muss dem aber entgegenhalten, dass die Schweizer Unternehmen mit ihrer Produktion schon seit Jahrzehnten in Länder ausweichen, wo die Löhne sehr tief sind, so vor allem auch nach Ostmitteleuropa, selbst wenn das Arbeitsplätze in der Schweiz kostet.

    2) Den Einwand, normales Fleisch aus den EU-Ländern komme aus nicht tiergerechter Haltung muss man ebenfalls gelten lassen. Aber auch in der Schweiz wird die tiergerechte Haltung nicht durchgesetzt. Fleisch muss man in der Schweiz wie im Ausland von entsprechend zertifizierten Betrieben kaufen.

    Der Schwerpunkt der Einkäufe ennet der Grenze müsste bei den künstlich überteuerten Markenartikeln sowie bei den Büchern liegen. Was meinen Sie dazu?

    Kommentar melden
  • November 18, 2016

    Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat am 19. Oktober 2016 entschieden: Das deutsche Festpreissystem für EU-ausländische Versandapotheken im Zusammenhang mit der Abgabe rezeptpflichtiger Arzneimittel verstösst gegen den freien Warenverkehr. Geklagt hat ein schweizerischer Importeur von Arzneimitteln.

    htt​p://www.dgap.de/dgap/​News/adhoc/europaeisc​her-gerichtshof-zur-d​eutschen-festpreisbin​dung-boni-auf-rezeptp​flichtige-arzneimitte​l-sind-zulaessig/?new​sID=967295

    Offenba​r führen uns Klagen beim Europäischen Gerichtshof weiter. Kennen Sie weitere solche Verfahren?

    Kommentar melden
  • November 18, 2016

    Der Kampf gegen überhöhte Preise in der Schweiz ist eine zähe Angelegenheit. Jetzt soll Abzockern und Kartellen das Leben schwerer gemacht werden: Eine Volksinitiative will überhöhte Preise auf importierten Waren verhindern.

    https:​​//www.vimentis.ch/d/​d​ialog/readarticle/p​re​issenkungen-durch-​kau​fen-im-ausland-er​zwin​gen/

    “Seit Jahren zahlen wir in der Schweiz für absolut identische Produkte massiv mehr als zum Beispiel in Deutschland. Das Parlament schaut dieser Abzocke tatenlos zu. Die SKS hat deshalb zusammen mit verschiedenen Partnern die eidgenössische Volksinitiative „Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiativ​​e)“ lanciert. Setzen Sie ein Zeichen und unterschreiben Sie jetzt!

    Kleider kosten in der Schweiz durchschnittlich 40% mehr als in Deutschland, Zeitschriften sogar 70% und für Kosmetikartikel zahlt man im Mittel ebenfalls 70% mehr als in Deutschland, obwohl es sich um die exakt gleichen Produkte handelt. Solch grosse Preisdifferenzen lassen sich nicht mit höheren Kosten für Löhne oder Mieten begründen, die Schweizer Konsumenten werden schlicht und einfach abgezockt – und dies seit Jahren.”

    https://w​​ww.konsumentenschutz​.​ch/fair-preis-initi​at​ive/?gclid=CJHk5sS​Est​ACFUoW0wodmqIA9A

    S​ie können diese Initiative online unterschreiben – hier:
    https://www.ko​​nsumentenschutz.ch/f​a​ir-preis-initiative​/?​gclid=CJHk5sSEstAC​FUo​W0wodmqIA9A

    Kommentar melden
  • November 19, 2016

    Ich habe hier nie behauptet, man müsse die Grenze überqueren, um im Ausland einzukaufen. Man kann im Internethandel bestellen, und die Waren werden einem per Post zugestellt.

    Nicht alle Bestellungen im Ausland werden jedoch in die Schweiz versandt – oder offenbar oft zu übersetzten Umrechnungskursen. Es scheint sich zu lohnen, eine Lieferadresse an der Grenze einzurichten, und es gibt bereits Firmen, welche dieses Angebot machen. In diesen Fällen müsste man das Bestellte z. B. in Weil am Rhein abholen.

    “(…) Zahlreiche Shops wie etwa der Kleiderriese H&M beliefern Schweizer Kunden gar nicht. Andere bestrafen hiesige Konsumenten mit überhöhten Preisen. So zum Beispiel Esprit: Der schicke graue Cardigan-Pullover aus Angora-Kaschmir kostet bei Esprit Deutschland 69.95 Euro, in der Schweiz aber 135.90 Franken. Wer direkt beim deutschen Online-Shop von Esprit mit einer Schweizer Adresse bestellen will, erhält eine Fehlermeldung und den Hinweis, es beim Schweizer Online-Shop zu versuchen.

    Schweiz​​​er Konsumenten können sich mit einem simplen Trick dagegen wehren: mit einer Lieferadresse in Deutschland. Kioske und andere kleine Firmen sowie Privatpersonen nehmen an Standorten unmittelbar hinter der Grenze Pakete entgegen und informieren den eigentlichen Empfänger in der Schweiz. Dieser holt die Ware eigenhändig ab und bezahlt für diese Dienstleistung eine von Gewicht und Massen abhängige Taxe (siehe «Übersicht: Hier werden Ihre Pakete gelagert»).

    Das lohnt sich. So kostet der Esprit-Pulli inklusive der Taxe der Paketannahmestelle Lotto-Burg in Weil am Rhein umgerechnet 96 Franken – satte 30 Prozent weniger, als wenn man ihn in der Schweiz kaufte. Kommt dann noch ein Rabatt-Gutschein hinzu, den man zum Beispiel über das Shopping-Portal sparlabor.de einlösen kann, wird der Pulli noch günstiger.

    Das ist absolut legal. Und solange die Sachen nicht mehr als 300 Franken wert sind, ist der Import gratis. Erst bei einem Wert von über 300 Franken muss man die Ware am Grenzübergang verzollen und Mehrwertsteuer bezahlen. (…)”

    http://www.​​​beobachter.ch/konsu​m​/​kauf-leasing/arti​ke​l/​online-shopping​_de​r-t​rick-mit-der-​deut​sche​n-adresse/

    Ic​h bin dafür, solche Lieferadressen zu benutzen. Oder welche Vorschläge haben Sie?

    Kommentar melden
  • Dezember 1, 2016

    Bahnbillette für die Schweiz kann man ebenfalls im Ausland kaufen, so bei den Österreichischen Bundesbahnen Genf–Bregenz für 29 EUR, wenn man z. B. nach St. Gallen will. Profitieren Sie auch von der “Sparschiene” der ÖBB, weil bei der SBB die Durchquerung der Schweiz ein Vielfaches kostet?

    Kommentar melden
  • Dezember 8, 2016

    Für den Weihnachtseinkauf fahren immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz über die Grenze. Waren es vor drei Jahren noch 44 Prozent, die einen Teil ihrer Weihnachtsgeschenke im Ausland kauften, sind es nun 54 Prozent. Dies zeigt eine Studie der Uni St. Gallen.

    “Für die Studie haben Forschende Thomas Rudolph von der Universität St. Gallen 3000 Personen in der Schweiz, Österreich und Deutschland befragt, wie viel sie dieses Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben wollen und wo sie am liebsten einkaufen. In der Schweiz und Österreich liegt der Einkaufstourismus demnach gleichermassen im Trend: Je 54 Prozent der Österreicher und Schweizer tätigen Weihnachtseinkäufe im Ausland. Von den Deutschen nur 31 Prozent.”

    http://w​​ww.tagesanzeiger.ch/​w​irtschaft/standards​ch​weizer-kaufen-weih​nac​htsgeschenke-lieb​er-i​m-ausland/story/​26558​629

    Bei der Frage nach den Bestellungen bei Internet-Versandhäuse​​rn ist nicht klar, ob sich diese im Ausland befinden und ob diese Einkäufe in den obigen Zahlen inbegriffen sind.

    Kommentar melden
  • Dezember 12, 2016

    Die Abschaffung des Kapitalismus erfolgt ja nicht durch die SPS sondern kontinuierlich durch die Grossfinanz, die es bereits fertiggebracht hat, dass die globale Marktwirtschaft nicht mehr funktioniert! Den marktwirtschaftlichen​​​​ Auswüchsen müssen JETZT Zügel angelegt werden.

    Aktuell sind solche Aktionen wie Einkaufen im Ausland wichtig, um die Preiskartelle gegen die Schweiz zu brechen – ein Schrittlein in die richtige Richtung.

    Kommentar melden
  • Dezember 12, 2016

    Der Medikamentenimporteur​ “Zur Rose” mit Sitz in Frauenfeld und Steckborn bietet ab 2017 Medikamente in der Migros an. Die Krankenkassen hoffen auf günstigere Preise.

    http://www​.20min.ch/finance/new​s/story/29568795

    E​in Schritt in die richtige Richtung.

    Kommentar melden
  • Dezember 13, 2016

    13. Dezember 2016: In der Schweiz ist noch wenig von einer Teuerung zu spüren, das Gleiche gilt für den Euroraum. Die Zahlen vom Oktober zeigen für die Schweiz im Jahresvergleich nach wie vor ein um 0,2 Prozent schrumpfendes Preisniveau.

    http://www.tagesa​nzeiger.ch/wirtschaft​/standarddie-inflatio​n-ist-zurueck/story/2​3059161

    Erste Auswirkungen des Einkaufens im Ausland? Was meinen Sie?

    Kommentar melden
  • Dezember 13, 2016

    Unter bestimmten Voraussetzungen ist es Ärztinnen und Ärzten nun gestattet, in der Schweiz nicht zugelassene Medikamente selbst einzuführen und an die Patienten abzugeben. Sie benötigen dafür eine Bewilligung ihres Kantons.

    http://www.tagesa​nzeiger.ch/wirtschaft​/sozial-und-sicher/ni​cht-zugelassene-arzne​imittel-darf-sie-ein-​arzt-abgeben/story/29​807771

    Auch das hilft, die Preiskartelle zu brechen. Was meinen Sie dazu?

    Kommentar melden
  • Februar 21, 2017

    Ich habe bereits erwähnt, dass die Grossverteiler kein Interesse an einer billigeren Einfuhr von Markenprodukten haben, weil sie ja dann die Preise ihrer Eigenmarken auch entsprechend senken müssten. Migros und Coop erzielen auf ihren eigenen Produkten die höchsten Margen Europas.

    ZITAT
    Ei​ne Auswertung von Markenherstellern bringt Migros und Coop in Erklärungsnöte. Die Schweizer Detailhändler holen mit ihren Preisen mehr Marge heraus als ihre europäischen Pendants, wie die «Schweiz am Sonntag» schreibt. Sie bringen es demnach auf Bruttomargen von 40,2 (Migros) respektive 29,8 Prozent (Coop).
    (…)
    Für den Vizedirektor der Wettbewerbskommission​ (Weko), Patrik Ducrey, ist die hohe Marktkonzentration («faktisches Duopol») ein Grund, dass die Preise in der Schweiz höher sind als etwa in Deutschland. «Die hohen Bruttomargen sind eine Blackbox.»
    (…)
    Di​e Bruttomarge ist der Unterschied zwischen Verkaufspreis und Einkaufspreis ohne Mehrwertsteuer. Für Kartellrechtsexperte und Ex-Weko-Vizedirektor Patrick Krauskopf ist nicht ausgeschlossen, dass die Margen «aufgrund eines Marktmissbrauchs zustande kommen».
    ZITAT ENDE

    http://www.20​min.ch/finance/news/s​tory/Migros-und-Coop-​haben-hoechste-Margen​-in-Europa-24453052

    Offenbar müsste man das Ganze endlich kartellrechtlich prüfen, und allenfalls gibt es sogar Preisabsprachen zwischen den beiden Grossen.

    Wie würden Sie vorgehen, liebe 653 Leser/innen, um diesen Missstand zu beheben? Einkaufen im Ausland bewirkt ja in diesem Fall offenbar nichts.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli, was bedeutet Bruttomargen, das heisst doch bevor die Löhne usw. bezahlt sind oder ? Migros und Coop zahlen auch für Ungelernte rechte Löhne.

      Im Ausland einkaufen finde ich keine Lösung, denn das gefährdet Arbeitsplätze. Das müsste anders angegangen werden.

      Kommentar melden
  • März 1, 2017

    1. März 2017

    In der Schweiz wohnhafte Konsumentinnen und Konsumenten kaufen auch online immer häufiger im Ausland ein: Die Internet-Einkäufe bei ausländischen Firmen haben 2016 Jahr um 18% zugenommen.

    http:/​/www.derbund.ch/wirts​chaft/schweizer-kaufe​n-auch-online-immer-m​ehr-im-ausland-ein/st​ory/25106793

    Kommentar melden
  • März 4, 2017

    4. März 2017

    In Anbetracht des 2017 beginnenden Abbaus der Renten der 2. Säule, müssten mindestens entsprechende Preissenkungen durchgesetzt werden. Wie gesagt, man muss besonders auch bei Coop und Migros Druck machen.

    Aber wie, liebe 728 Leser/innen?

    Kommentar melden
  • April 18, 2017

    Ein typischer Rudolf Oberli Beitrag.

    Neustens heisst Rudolf Oberli zwar Walter Beck aber es bleibt die gleiche Person.

    Eine Person die nicht einmal den eigenen Namen verwenden kann, aber andere immer mal gerne auf Einhaltung der Diskussionsregeln aufmerksam macht.

    Herr Oberli/Beck/von Willdenstein oder wie heissen sie eigentlich wirklich?

    Kommentar melden
  • Juni 2, 2017

    Seit Oktober 2016 reiner Zumüll-Blog des überaktiven Blogtrolls Oberli/Beck/–/Wilden​stein..

    Kommentar melden
  • Juni 15, 2017

    Guten Tag Willi Frischknecht

    Wir informieren Sie, dass ein Kommentar von Ihnen zum Artikel “Preissenkungen durch Kaufen im Ausland erzwingen” gelöscht wurde.

    Link zum Artikel: https://www.vimentis.​ch/dialog/readarticle​/preissenkungen-durch​-kaufen-im-ausland-er​zwingen/

    Begründun​g: Regelverstoss

    Ihr Kommentar: Wie wäre es Herr Beck/Ober/von Wildenstein, wenn Sie ihre Fake Profile löschen würden und sich mit dem echten Namen anmelden würden?Dann könnte man mit ihnen auch diskutieren.Was Sie hier machen ist nur cut and paste Müll und noch zu Feige es unter dem richtigen Namen zu vertreten.

    Bitte halten Sie sich an unsere Diskussionsregeln, um eine faire und konstruktive Diskussion zu ermöglichen. Die Diskussionsregeln finden Sie hier: http://www.vimentis.c​h/dialog/regeln/

    B​ei wiederholtem Regelverstoss behalten wir uns vor, Ihren Zugang zur Plattform temporär zu sperren.

    Mit freundlichen Grüssen
    Ihr Vimentis Team

    Kommentar melden
  • Juni 17, 2017

    laut studien ist die schweiz 62% teuer als der eu-durchschnitt.

    kein wunder, gehen da einige, wenn sie können, ins grenznahe ausland um für mehr weniger geld mehr waren kaufen zu können.

    ehrlicherw​eise muss man aber auch sagen, dass das lohnniveau sehr viel höher ist als im ausland und damit die höheren preise damit zu erklären sind.

    in bulgarien ist ist preisniveau deutlich niedriger, aber damit auch das lohnniveau.

    Kommentar melden
  • Juni 27, 2019

    21. Juni 2019

    Das Einkaufen ennet der Grenze und übers Internet bringt in der Schweiz den Einzelhandel in Zugzwang. Der Bundesrat hat nun aber richtigerweise Massnahmen gegen den Einkaufstourismus abgelehnt. Nur Preissenkungen in der Schweiz reduzieren den sog. “Einkaufstourismus”. Für die Geschäfte in den Grenzregionen der Schweiz ist das im Moment hart.

    Z. T. nach:
    tagblatt.ch/os​tschweiz/33-seiten-lu​stlosigkeit-der-beric​ht-des-bundesrats-zum​-einkaufstourismus-hi​lft-nicht-weiter-ld.1​129039

    Kommentar melden
  • Juni 27, 2019

    24. Juni 2019

    Die Migros spürt die Konkurrenz von Aldi und Lidl und muss schlanker werden: Am Montag hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz ein umfassendes Kostensenkungsprogram​m angekündigt. Damit werden rund neunzig Stellen am Hauptsitz in Gossau/SG abgebaut. Der Kaufmännische Verband als Sozialpartner bedauert die Entlassungen. Er wird weiterhin versuchen, die schwierige Situation für die betroffenen Mitarbeitenden im neu verhandelten Sozialplan abzufedern und sozialverträgliche Anschlusslösungen zu finden.

    Z. T. nach:
    kfmv-winterthu​r.ch/?News=3121691

    Kommentar melden
  • Juni 28, 2019

    27. Juni 2019

    Schweizerinne​n* shoppten 2018 im In- und Ausland online für 9,75 Milliarden Franken. Aus dem Ausland wurden 33 Millionen Pakete in die Schweiz geliefert, 70 Prozent davon aus Asien.

    “Ab 2019 müssen ausländische Firmen, die mehr als 100’000 Franken Umsatz pro Jahr machen, Mehrwertsteuer auf Sendungen in die Schweiz bezahlen. Das könnte eine dämpfende Wirkung auf das Wachstum bei den Paketen aus Asien haben (…)”

    20min.ch/fi​nance/news/story/Schw​eizer-shoppen-fuer-10​-Milliarden-Franken-i​m-Netz-27873362

    (*​ Männer sind mit gemeint; die maskuline Form ist ja in der femininen enthalten.)

    Kommentar melden
  • Juni 28, 2019

    28. Juni 2019

    Zum Einkaufen im Ausland gehört mehr und mehr auch das sog. “Online-Shopping”. Offenbar haben hier Betrunkene einigen Anteil an der Zunahme: Zwischen Online-Shopping und Alkoholkonsum gibt es Parallelen. Man will sich in alkoholisiertem Zustand – meist zu später Stunde – oft etwas gönnen. Nicht nur in den USA, auch in der Schweiz nimmt die Konsumfreudigkeit zu später Stunde zu. Je tiefer die Nacht, desto unberechenbarer sei das Kaufverhalten. Man bestelle da oft mehrere gleiche Artikel …

    Z. T. nach:
    nau.ch/news/wi​​rtschaft/das-kaufen-​b​etrunkene-konsument​en​-im-netz-65545105

    Kommentar melden
  • Juni 29, 2019

    Hier ein interessanter Vorschlag aus Deutschland: Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer beim Einkauf in Deutschland soll begrenzt werden.

    “Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer beim Einkauf in Deutschland soll begrenzt werden – diese Aussage des deutschen Finanzministers Olaf Scholz (SPD) sorgte jüngst für erneute Diskussionen über den grenzüberschreitenden​ Einkaufstourismus. Scholz wollte eine sogenannte Bagatellgrenze prüfen lassen, dass die Mehrwertsteuer bei der Ausfuhr erst ab 175 Euro rückerstattet werden soll. Diese Idee kommt beim Gewerbe im Zurzibiet gut an. «Alles, was das Einkaufen in Deutschland teurer macht, können wir grundsätzlich begrüssen», sagt Peter Andres, Geschäftsführer des Wirtschaftsforums Zurzibiet. «Eine solche Grenze würde die Leute vielleicht wieder zur Besinnung bringen, dass Einkaufen in der Schweiz nicht teurer ist.» Die stille Hoffnung der Gewerbetreibenden: Schweizer kaufen wieder vermehrt zu Hause ein, Detailhändler können sich also über mehr Kundschaft freuen.”

    aargauerz​eitung.ch/aargau/zurz​ach/zurzibieter-gewer​bler-hoffen-auf-175-e​uro-bagatellgrenze-wu​erde-leute-vielleicht​-wieder-zur-besinnung​-bringen-134470704

    Kommentar melden
  • Juli 1, 2019

    3. Juni 2019

    Preissenkunge​n sind auch beim ÖV dringend nötig. Für den Preisüberwacher des Bundes sind Tarifsenkungen das «Gebot der Stunde». Die Fairness gegenüber dem Kunden sollte über dem Renditedenken stehen …

    Z. T. nach:
    20min.ch/schwe​iz/news/story/Preisue​berwacher-fordert-tie​fere-Billettpreise-11​827407

    Kommentar melden
  • Juli 1, 2019

    1. Juli 2019

    Rentiert sich die Fahrt über die Grenze nicht mehr für alle?

    Die deutschen Zöllnerinnen*, welche die grünen Ausfuhrzettel abstempeln, haben weniger zu tun: Weniger Schweizer Einkaufstouristinnen*​ haben die deutsche Mehrwertsteuer zurückverlangt. Viele Schweizerinnen* haben die Lust am Shoppen ennet der Grenze offenbar verloren.

    Nach:
    20min.ch/f​inance/news/story/Hab​en-Sie-das-Shoppen-im​-Ausland-aufgegeben–​15906794

    (* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Begriffe sind ja in den femininen bereits enthalten.)

    Kommentar melden
  • Juli 2, 2019

    72 Prozent der Schweizerinnen* im Alter haben im Zeitraum März bis Mai 2018 online eingekauft. Sie werden mit 78 Prozent in Europa nur von den Einwohnerinnen* des Vereinigten Königreichs überholt.

    In der Schweiz waren 2016 Bekleidung und Schuhe 37 Prozent teurer als in Deutschland. Für Gesundheitspflege-Art​ikel zahlen die Schweizerinnen hier immer noch das Doppelte.

    Nun werden aber ab 2019 die Online-Bestellungen im Ausland teurer: Ab dem 1. Januar 2019 müssen sich ausländische Versandhändlerinnen* in der Schweiz in das MWST-Register eintragen lassen, wenn sie mit ihren Sendungen in die Schweiz mehr als 100.000 CHF Umsatz erzielen. Sie werden also mehrwertsteuerpflicht​ig, und das schlagen sie auf die Preise.

    Nach:
    myp​aketshop.com/onlinesh​opping/online-shoppin​g-ausland/

    (* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Begriffe sind ja in den femininen bereits enthalten.)

    Kommentar melden
  • Juli 3, 2019

    Die Schweizer Versandhändler sind verärgert, weil die Post ihren Paketversand verteuern will. Auch hier wären doch Preisreduktionen am Platz.

    “Asiatische​ Anbieter wie Wish, Ali und Co. bezahlen zurzeit deutlich tiefere Paketpreise als Schweizer Online-Händler. «Einen wesentlichen Teil des Wachstums bei den durch die Post versandten Paketmengen verursachen China-Pakete, deren Transport heute vom Schweizer Handel quersubventioniert werden», sagt Rei von Competec.”

    20min.c​h/finance/news/story/​Online-Shops-kaempfen​-gegen-Post-Preise-10​659837

    Da die Tarife für China über den Weltpostverein geregelt werden, würden die Preiserhöhungen der Post für chinesische Versandhändler, die in die Schweiz liefern, keine Auswirkung haben. Es muss im in- und ausländischen Online-Handel für einen fairen Wettbewerb gesorgt werden. Das heisst: Im Ausland bestellen, bis Post die Preise senkt.

    Kommentar melden
  • Juli 10, 2019

    10. Juli 2019

    Frau Egli, eine Schweizer Sängerin, strahlt uns diese Woche aus dem Prospekt der deutschen Supermarkt-Kette Real entgegen, wo sie als Model für die Sportbekleidung einer deutschen Firma wirbt. Der Prospekt ist auch in grenznahen Gebieten in der Nordschweiz verteilt worden – um Kundinnen* für die Angebote von Real nach Deutschland zu locken.

    “Das bringt Marcel Fringer (51), FDP-Nationalratskandi​​dat und Präsident des Schaffhauser Gewerbeverbands, auf die Palme. «Ich kann absolut nicht verstehen, dass sich ein Schweizer Superstar für eine deutsche Billigkette für Werbezwecke hergibt», motzt er. Fringer spricht von einem «Schlag ins Gesicht des Schweizer Detailhandels». (…)”

    blick.ch/pe​​ople-tv/schweiz/poli​t​iker-sauer-wegen-de​ut​scher-werbung-mit-​egl​i-ich-wuerde-sie-​lieb​er-fuer-etwas-wi​e-tob​lerone-sehen-id​154125​64.html

    Auc​h ein SVP- und ein CVP-Politiker regen sich auf. Es nützt wohl wenig, wenn man diesen Leuten sagt, dass es den Schweizerinnen* frei steht, wo sie einkaufen, ob im In- oder im Ausland.

    Das Problem beim Kleidereinkauf besteht doch in der Schweiz wie in Deutschland vor allem in der Herkunft dieser Produkte. Werden sie umwelt- und sozialverträglich hergestellt? Wo? Aber das hinterfragt kaum jemand.

    Kommentar melden
  • Juli 18, 2019

    17.Juli 2019

    Mehrwertsteue​r-Rückerstattung erst ab 175 Euro?

    In Berlin schwirrt eine Idee umher, welche Folgen für Schweizer Einkaufstouristinnen*​ haben könnte. Bei Einkäufen in Deutschland sollen sie die deutsche Mehrwertsteuer nur ab einem gewissen Betrag zurückfordern können. Die deutschen Geschäfte an der Grenze wollen das jedoch verhindern. Damit wehren sie sich auch für die Schweizer Kundinnen*.

    Nach:

    blick.ch/news/wirtsc​haft/laeden-an-der-gr​enze-wehren-sich-fuer​-schweizer-einkaufsto​uristen-mehrwertsteue​r-rueckerstattung-ers​t-ab-175-euro-id15424​056.html

    Kommentar melden
  • Juli 29, 2019

    28. Juli 2019

    Letzten Dienstag ist der Euro unter 1.10 CHF gefallen. Dieser Trend geht weiter: «Die Parität kommt», sagt Raiffeisen-Chefökonom​ Neff.

    Mehr hier:
    blick.ch/news/​wirtschaft/schweizer-​tourismus-in-gefahr-d​er-euro-wird-bald-ein​en-franken-kosten-id1​5440779.html

    Diese​r tiefe Kurs fördert u. a. den preisgünstigen Einkauf ennet der Grenze und hilft damit, die Preise im Inland zu senken.

    Kommentar melden
    • Juli 29, 2019

      In ökonomischer Hinsicht, Herr Oberli, verfügen Sie über das Verständnis eines Wurmfortsatzes.
      Jeder weiss: der tiefe Kurs des EURO ist die Folge einer unermesslichen Geldmengenausweitung,​ welche laufend ausgedehnt wird. Man sagt dem auch Inflation.
      Und Inflation hat zur Folge, dass die Preise steigen, weil das Geld eben weniger wert wird.
      Betroffen von der Inflationspolitik der EZB sind vorab die EURO-Länder. Die Folge davon wird demnach ein entsprechender Preisschub in EURO sein. Also genau das Gegenteil von dem was Sie sich als Sozialistischer Wonneproppen erhoffen.

      Kommentar melden
  • August 1, 2019

    31. Juli 2019

    Die deutschen Zollbehörden an der Schweizer Grenze stempeln jährlich Millionen der sogenannten grünen Zettel ab – Schweizer Einkaufstouristen können damit die in Deutschland bezahlte Mehrwertsteuer von bis zu 19 Prozent zurückverlangen. Ab 2020 bekommen “Einkaufstouristen” nun nur noch einen grünen Zettel, wenn sie für mindestens 50 Euro eingekauft haben. Der Mindestbetrag gilt für jede einzelne Quittung.

    Nach:
    2​0min.ch/finance/news/​story/Bald-gibts-Baga​tellgrenze-fuer-Einka​ufstouristen-24402493​

    Die Grenze von 50 Euro wird den Einkaufstourismus kaum vermindern. Er geht erst zurück, wenn die Preise in der Schweiz genügend sinken.

    Kommentar melden
  • August 1, 2019

    Hans Knall sagte June 2017

    Seit Oktober 2016 reiner Zumüll-Blog des überaktiven Blogtrolls Oberli/Beck/–/Wilden​​stein..

    Kommentar melden
  • September 8, 2019

    7. September 2019

    Ein Schweizer kaufte in Genf bei Zara zwei Paar Jeans. Als er die Preisschilder entfernte, fiel ihm auf, dass unter den Etiketten ein anderer Preis durchschimmerte. Die eine Hose für 69.90 CHF war mit 39.95 EUR angeschrieben. Verärgert kratzte ein Kunde auch das Preisschild der zweiten Jeans weg. Und auch dort das Ergebnis: Er hatte 49.90 CHF für die Hose bezahlt. In Euro hätte der Preis 39.95 betragen.

    Wenn man den aktuellen Euro-Franken-Kurs von 1.09 als Berechnungsgrundlage nimmt, betrug der sogenannte Schweiz-Zuschlag bei der schwarzen Jeans knapp 15 Prozent. Vernichtender fällt die Rechnung bei der blauen Hose aus: Verglichen mit dem Preis im Euro-Land zahlte 20-Minuten-Leser F. in Genf 60 Prozent drauf!

    Die meisten Händler rechtfertigen die höheren Preise in der Schweiz mit höheren Infrastrukturkosten, höheren Mieten und höheren Löhnen als in der EU, was aber solche Unterschiede rechnerisch nicht erklärt.

    Mehr hier:
    20min.ch/finan​ce/news/story/Zara-Je​ans-kosten-in-der-Sch​weiz-60-Prozent-mehr-​27943198

    Kommentar melden
    • September 8, 2019

      Sowas aber auch. Man möchte etwas gegen “Klimanwandel” tun, aber die Preise sollen trotzdem tief bleiben.

      Auf das Billig-Steak möchte man doch nicht verzichten. Auf die Freiheit, jederzeit in das Flugzeug zu steigen zum Billig-Tarif auch nicht.

      Kommentar melden
  • September 8, 2019

    Wir haben Gewerbefreiheit, dass heisst jeder Verkäufer darf die Preise selber festlegen, das heisst aber auch, dass der Kunde nicht kaufen muss und diese Artikel beim günstigeren Konkurrent kaufen darf.

    Würden dies die Kunden konsequent tun müsse der teurere Laden seine Preise anpassen, aber da viele Kunden dazu zu bequem sind müssen wir teuer einkaufen.

    Kommentar melden
  • September 9, 2019

    9. September 2019

    Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat die Initiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise» lanciert. Ziel ist es, dass Schweizer Unternehmen ihre Waren im In- und Ausland freier beschaffen können. Dem Bundesrat geht die Fair-Preis-Initiative​ jedoch zu weit – er hat einen indirekten Gegenvorschlag entworfen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates wird sich im Oktober 2019 erneut mit der Vorlage befassen.

    Mehr hier:
    20min.ch/finan​ce/news/story/Wer-ver​dient-am-Schweiz-Zusc​hlag–25119321

    Kommentar melden
  • Dezember 10, 2019

    29. Mai 2019

    Leider geht dem Bundesrat die sog “Fair-Preis-Initiativ​e” zu weit:

    “Die Fair-Preis-Initiative​ will die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Schweiz stärken und die «Hochpreisinsel Schweiz» bekämpfen. Dies soll unter anderem durch eine Absenkung der Schwelle der Marktbeherrschung im Kartellgesetz und insbesondere eine damit verbundene Lieferpflicht für gewisse Unternehmen bewerkstelligt werden. Weiter soll durch ein grundsätzliches Verbot des privaten Geoblockings der diskriminierungsfreie​ Online-Handel gewährleistet werden. Der Bundesrat erachtet die vorgeschlagenen Massnahmen als ungeeignet und will deshalb die Abschottung der Schweiz durch Unternehmen mit einem indirekten Gegenvorschlag zielgerichtet und ohne volkswirtschaftlich schädliche Auswirkungen bekämpfen.”

    https:​//www.admin.ch/opc/de​/federal-gazette/2019​/4877.pdf

    Diskrimi​nierungsfreier Online-Handel ist eine der Voraussetzungen, mit denen in der Schweiz Preissenkungen erzwungen werden können. Die Initianten dürfen nicht aufgeben.

    Kommentar melden
  • Dezember 10, 2019

    So sind die Schweizer: Es sollen Schweizer Löhne sein, aber Preise wie im Ausland, um die Kaufkraft maximal auszunutzen. Dazu einen Deluxe-Sozialstaat, aber bitte nicht für Neuzugänger, die sich von dem vielen Speck angelockt fühlen.

    Kommentar melden
  • Dezember 11, 2019

    Es ist wirklich seltsam: niemand fragt sich, von was Schweizer Händler denn noch Schweizer Löhne bezahlen sollen, wenn sie nur noch EU-Preise für die Waren bekommen? Es scheinen nur sehr wenige die Zusammenhänge zu kapieren.

    Kommentar melden
    • Dezember 11, 2019

      EU-Preise? Das ist noch in den Sternen. Von einer Preissenkungswelle kann bisher überhaupt noch nicht die Rede sein.

      Hingegen ist die massive unkontrollierbare Umgehung der Mindestlöhne auf breiter Front bereits im Gange. Der Rahmenvertrag mit der EU tritt da offene Türen ein.

      Kommentar melden
    • Dezember 12, 2019

      Offene Türen kann niemand eintreten auch nicht der Vertrag mit der EU, der die Schweiz unmündig machen wird.

      Kommentar melden
    • Dezember 12, 2019

      Das Ignorieren der Zusammenhänge wenn es um mehr Umverteilung mehr Forderungen und mehr Hass auf die Produktiven geht, Herr Wagner, ist im sozialistischen Denken systemrelevant.
      Falls die Zusammenhänge nämlich berücksichtigt würden, so wäre jeder klassenkämpferische Hosentaschensozialist​ sofort als Witzbold entlarvt…

      Kommentar melden
    • Dezember 12, 2019

      So sind die Linken. Öffnung ja, aber ohne dass man lästige Konkurrenz bekommt und die Löhne leiden oder gar Staatsjobs an die lästige Konkurrenz geht.

      Dann lieber Almosenempfänger, die dankbar sind für den Luxus von Sozialhilfe und IV.

      Kommentar melden
  • Dezember 14, 2019

    Die Prämien würden deutlich sinken, wenn die Arzneipreise so günstig wie in der EU wären. Heute zahlen die Schweizer über die Krankenkassenprämien pro Jahr zusammen 1 Mia CHF zu viel für Medikamente.

    Mehr hier:
    aargauerzeitun​​g.ch/schweiz/schweiz​e​r-zahlen-eine-milli​ar​de-zu-viel-fuer-kr​ank​enkassenpraemien-​1357​93498

    Die Medikamente müssen endlich in der EU eingekauft werden.

    Kommentar melden
    • Dezember 14, 2019

      Wann endlich macht die SP ihre Versprechen vor den Abstimmungen wahr. Berset wollte sein Departement verlassen, weil vieles im Argen liegt. Ideen hat er keine, er lässt seine Chefbeamten etwas ausdenken (die wollen vor allem bewahren, somit müssen sie nichts ändern, alles SP Mitglieder).

      Kommentar melden
  • Dezember 15, 2019

    Um die Gewinnmarge hoch zu halten lassen Pharma Medikamente und Grundstoffe im billigen Indien und China herstellen.

    Diese Medikamente sind meist verunreinigt und Krebserregend, hab im TV gesehen wie in Indien in Lagerhallen am Boden diese Medikamente hergestellt und verpackt werden, Ratten sind dort herumgewuselt !

    Ausserdem beseht bei vielen Medikamenten (Blutdrucksenker usw.) Lieferengpässe, sie sind schlicht nicht mehr erhältlich.

    http​s://www.zeit.de/wirts​chaft/unternehmen/201​4-12/medikament-pharm​a-industrie-antibioti​ka-indien

    https://​www.brigitte.de/gesun​d/gesundheit/medikame​ntenengpass-in-apothe​ken–gibt-es-bald-kei​n-ibuprofen-mehr–116​81772.html

    https:/​/www.tagesschau.de/au​sland/antibiotika-113​.html

    read:https:/​/www.nzz.ch/wirtschaf​t/wenn-medikamente-to​eten-statt-heilen-ld.​1323222

    Kommentar melden
  • Februar 11, 2020

    Die Botschaft des Bundesrates zur Initiative ‘Stopp der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiativ​e)’ ruht nun seit dem 20. Mai 2019 bei den eidg. Räten. Eingereicht wurde die Initiative am 12. Dezember 2017 …

    https://www.bk.ad​min.ch/ch/d/pore/vi/v​is_1_3_1_3.html

    Kommentar melden
  • Februar 13, 2020

    13. Februar 2020

    “Die Bewegungen bei den Preisen sind eindrücklich. Das Ausmass lässt sich ablesen an einem Vergleich mit den Nachbarländern Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich. In all diesen Ländern erhebt das Statistikamt Eurostat die Preise von zig Waren und Services. Die Zahlen zeigen, was sich alles auf der Hochpreisinsel Schweiz getan hat seit 2005. Damals öffneten hierzulande die ersten Filialen von Aldi und Lidl die automatischen Schiebetüren.

    Schw​eizer Preise bröckeln im Vergleich zum Ausland. Diese Feststellung gilt generell. Beispiel Nahrungsmittel. In der Schweiz waren sie 2019 nur 2 Prozent teurer als im Jahr 2005. Doch in Deutschland kosten sie über 30 Prozent mehr als damals. In Frankreich beträgt der Aufschlag über 20 Prozent. In Italien sind es 27 Prozent und in Österreich gar 37 Prozent.”

    luzerner​zeitung.ch/wirtschaft​/die-hochpreisinsel-b​ebt-die-migros-wankt-​ld.1194308

    Kommentar melden
  • Februar 24, 2020

    20. Februar 2020

    Sparvorlagen haben es in der nationalrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit schwer. Denn jene, die von hohen Medikamentenpreisen profitieren, sind hier in der Mehrheit …

    Generika kosten deshalb in der Schweiz immer noch doppelt so viel wie im Ausland. Herr BR Berset möchte deshalb hier ansetzen und Höchstpreise verordnen. Damit könne man bis zu 500 Millionen CHF sparen, rechnet er vor. Doch Pharmafirmen, Spitäler, Ärzteorganisationen und Krankenkassen bekämpfen auch diese Preissenkung. Sie lobbyieren auch bei den Parlamentarierinnen*.​

    Nach:
    srf.ch/new​s/schweiz/schweizer-m​edikamentenpreise-das​-lobbying-der-pharmab​ranche-funktioniert

    Kommentar melden
  • Februar 25, 2020

    25. Februar 2020

    Viele importierte Produkte kosten in der Schweiz deutlich mehr als im Ausland. Das zeigt eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz. Laut den Studienautoren schotten ausländische Hersteller und Händler ihre Vertriebskanäle ab und verlangen hohe Schweiz-Zuschläge.


    Das grösste jährliche Sparpotenzial bei der Beschaffung im Ausland machten die Studienautoren bei der Bekleidung aus: 1,86 Milliarden CHF. Wie der Preisvergleich bei verschiedenen Shops zeigte, kosten Kleider vom selben Anbieter in der Schweiz im Durchschnitt einen Fünftel mehr als in Deutschland.

    Mehr hier:
    vimentis.ch/di​alog/readarticle/prei​ssenkungen-durch-kauf​en-im-ausland-erzwing​en/?jumpto=247975

    ​Ganz abgesehen vom Verkaufspreis: Es gibt weltweit KEINE Näherinnen, die nicht ausgebeutet werden …

    Kommentar melden
  • März 5, 2020

    5. März 2020

    In der nächsten Woche wird im Parlament die Eidgenössische Volksinitiative ‘Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise (Fair-Preis-Initiativ​e)’ behandelt werden.

    Es geht u. a. gegen die zu hohen Online-Preise und das sog. “Geoblocking”. Die Weko soll nicht nur bei Kartellen eingreifen können, sondern auch bei einer “relativen” Marktvormacht.

    Hie​r ist der Initiativtext:
    https​://www.bk.admin.ch/ch​/d/pore/vi/vis469t.ht​ml

    Es kann nicht angehen, dass in der Schweiz für importierte Waren das Doppelte bezahlt werden muss als in der EU.
    Wenn die Fair-Preis-Initiative​ nicht angenommen werden sollte, müssten sich die Schweizer nochmals ernsthaft den Beitritt zur EU überlegen …

    Kommentar melden
  • März 8, 2020

    7. März 2020

    Viele Produkte des täglichen Lebens sind in der Schweiz noch immer viel teurer all in den Nachbarländern; dieselben Produkte kosten in der Schweiz bis zu 173 Prozent (!) mehr. Dagegen will die Fair-Preis-Initiative​ angehen. Doch neue Zahlen zeigen, dass der Einkaufstourismus dennoch abnimmt. Er ist aber immer noch auf einem hohen Niveau:

    “Aus den Zahlen könne man nicht schliessen, dass die Initiative kalter Kaffee sei, meint Frau NR Prisca Birrer-Heimo (SP). «Der Einkaufstourismus ist noch immer auf sehr hohem Niveau.» Das zeige, dass die Preisunterschiede wahrgenommen würden und die Leute entsprechend reagierten, so die Konsumentenschützerin​ und Co-Präsidentin des Initiativkomitees.”

    blick.ch/news/polit​ik/trotz-tiefen-preis​en-ennet-der-grenze-e​inkaufstourismus-geht​-zurueck-id15785323.h​tml

    Kommentar melden
  • April 19, 2020

    16. April 2020

    Die Idee, durch Einkaufstourismus Preissenkungen in der Schweiz zu erzwingen, wird durch die Corona-Pandemie behindert: Der Bundesrat hat Shopping-Touren ins Ausland verboten. Diese Einschränkung des Reiseverkehrs dient dem gesundheitlichen Schutz der Wohnbevölkerung in der Schweiz und wird eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern.

    Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) hat jedoch in den vergangenen Wochen weiterhin ein reges grenzüberschreitendes​ Einkaufsverhalten festgestellt. Diese Kontrollen binden Ressourcen der EZV, die für die wirksame Kontrolle der Binnengrenzen benötigt würden. Zur Präzisierung der geltenden Praxis wird deshalb die COVID-19 Verordnung 2 mit einem Artikel ergänzt: Bei der Wiedereinreise in die Schweiz wird eine Busse von 100 CHF ausgesprochen, wenn ein Fall von Einkaufstourismus vorliegt und die Grenzüberschreitung ausschliesslich zu diesem Zweck erfolgt ist.

    Nach:
    https:​//www.admin.ch/gov/de​/start/dokumentation/​medienmitteilungen.ms​g-id-78807.html

    De​m Verbot des Bundesrates ist natürlich Folge zu leisten. Wie sich die Corona-Pandemie für die Entwicklung auf die Preise in der Schweiz auswirken wird, weiss noch niemand.

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen

Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu