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Rauchen oder Nichtrauchen/Vorbeugu​ng oder Zwang!? Quo vadis?

Ich be­gann im Militär zu rau­chen, weil es immer wie­der hiess; „wir“ ma­chen kurz Rauch­pau­se?! Ab­so­lu­ter Quatsch!! Ich be­gann mit ca. 16 im ver­steck­ten zu Rau­chen (Der Rest mei­ner Fa­mi­lie war und ist bis heute Rauch­frei!) und ich durfte schon da­mals nicht überall wo ich ge­rade Lust verspürte Rau­chen. Übrigens während mei­ner Rau­cher­kar­rie­re, rauch­ten die meis­ten Kol­le­gen(in­nen) je­weils im Zug, am Ar­beits­platz und in den Re­stau­rants. Dies erst noch, ob man es nun glau­ben will oder nicht, unter Rücksichtsnahme der an­we­sen­den Nichtraucher.

Nun: Wenn man heute der Lungenliga glauben schenken will, werden sich die Kosten mit der Annahme der Initiative „Schutz vor Passivrauchen“ sich drastisch erholen. Die heutigen Erkenntnisse der vielfältigen Lungenkrankheitsbilde​r zeigen deutlich auf, dass sich mit solchen Gesetzesvorlagen weder kurz- noch längerfristig die Gesundheitskosten wirklich senken können.Einen der Gründe dafür, sehe ich, in der jetzigen Form des entstandenen Antirauchergesetzes! Durch die Tatsache, dass am Arbeitsplatz nicht mehr geraucht werden darf, zwingen viele Arbeitgeber die Arbeitnehmer sich mit einer unsozialen und diskriminierenden Lösung abzufinden.

Szenario​: Zwei Arbeitskollegen ein Raucher und ein Nichtraucher möchten Miteinander während der Pausenzeit gemeinsam ein Kaffeetrinken und dabei ein Gespräch führen, dies ist aber gemäss Gesetz nur noch möglich wenn einer sich unüblich verhält! Das heisst, entweder beide verbringen sitzend die Pause ohne Rauchutensilien oder beide halten ihr Gespräch ausserhalb des Pausenraumes, stehend und den Wetterverhältnissen ausgesetzt! Nachteil der sogenannten Naturlösung. Der Arbeitgeber kann, mit „gutem“ Gewissen dadurch mehr Krankheitstage in den Statistiken ausweisen. Viele Personalverantwortlic​he nutzen, diese Statistiken, als Grund, um mit sofortiger Wirkung bei Neueinstellungen, dass Faktum Raucher oder Nichtraucher den Anstellungsbewertungs​punkten gleichzusetzen.

Dies​e Zeiten sind vorbei wo ein guter Rucksack, bespickt mit Allgemein- und Fachwissen, wichtig war und das ist gut so! Der gesellschaftliche Druck auf die rauchende Minderheit ist angeblich wichtiger; als das Rücksichtsvolle und soziale Zusammenleben aller. Die Mit- und Eigenverantwortung ist ab sofort nicht mehr inhaltlicher Bestandteil der Elterlichen Erziehung, sondern Sache des Staates. Der Lungenliga sei dank, selbst die vielen Grills in den diversen Parks, haben neuerdings einen Katalysator. Damit ist ad absurdum gewährleistet, dass niemand durch Qualm und Gestank unnötig belastet wird.

Unsere Gesellschaft lässt es zu, dass ALLE nach dem Essen im Speiserestaurant, Ihre Zigarette draussen oder in einem Fumoir rauchen zu müssen. Jedoch darf ein jeder, eine oder zwei Wodkaflaschen, in aller Öffentlichkeit geniessen und bei Notwendigkeit ist es ebenso rechtens, pissend die Stadt zu markieren? Sollte dies aber bereits nicht mehr möglich sein, dann halt mittels kreativem Würgeeffekt,sichtbar für die ganze Stadt. In diesem Zusammenhang könnte man doch dies und das ohne Rot zu werden sagen. Leider lässt es das Gesellschaftsleben zu, dass auch Nichtrauchende Ihre schlechten Angewohntheiten bzw. Schwächen haben dürfen. Niemand wird ausgegrenzt, nur weil er/sie nach einem entsprechendem Lokalbesuch in der Öffentlichkeit sich pissend erleichtert oder sich angesichts anderer synthetischen/pflanzl​ichen Verführungen sich anderst sprich falsch benimmt.

Leider wird die Tatsache, dass der Alkoholmissbrauch ungleich höhere Kosten/Schäden verursacht, heute noch Tod geschwiegen. Die im sozialen Bereich tätigen Personen und Ämter, sowie die psychiatrischen Kliniken, können von vielen -des Alkohol wegens- Familiären Tragödien berichten, sofern sie überhaupt dürften.

Die Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ wurde eingereicht und als Zugabe wurde im Juni dieses Jahres eine weitere Initiative lanciert, welche das Rauchen unter freiem Himmel verbieten will/soll. Jetzt reichst! Den zwanghaften Drang dieser Gruppierungen, mit ihrem Willen die Gesellschaft und dies nur um den Willen einiger wenigen mittels Gesetz Massregeln zu wollen, ist unverhältnismässig und muss zwingend verhindert werden.

Selbstverstä​ndlich hat sich die Gesellschaft und deren Formen über die letzten Jahre und Jahrzehnte in natürlicher Weise über die Zeit und ohne Zwängerei verändert.

Deshalb ist es an der Zeit, ein weiterer Eingriffsver​such in unsere liberale Gesellschaft zu verhindern und die Initiative „Schutz vor Passivrauchen“ am 23. September abzulehnen.

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