1. Sonstiges

Revolution der Vernunft statt Klassenkampf

Die Wahl von Do­nald Trump hat welt­weit viele Men­schen ü­ber­rascht, scho­ckiert, gelähmt – hof­fent­lich aber auch wach gerüt­telt. Mit dem Er­folg an den ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­dent­schafts­w​ah­len hat der Po­pu­lis­mus einen neuen Höhe­punkt er­reicht, ob­wohl er ü­ber­haupt kein neues Phäno­men ist. In Eu­ropa – und auch in der Schweiz – ist seit län­ge­rer Zeit ein stei­gen­der Er­folg po­pu­lis­ti­scher Iso­la­tio­nis­ten festzustellen.

Nun hat SP-Präsident Christian Levrat seine Lösung verkündet: Aufruf zum Klassenkampf! Das ist kein bisschen weniger populistisch als das, was er bekämpfen will. Wenn Linkspopulismus die Antwort auf Rechtspopulismus ist, dann gewinnt am Schluss der Populismus. – Was wir dringend brauchen, ist eine Revolution der Vernunft.

Dafür muss schleunigst das Märchen widerlegt werden, dass Populisten nahe am Volk seien und dessen Sorgen ernst nehmen. Das Erfolgsrezept der Populisten basiert auf dem Gegenteil: Missbrauche die Sorgen der Menschen und schüre zusätzliche Ängste. – Und wer für das Schüren dieser Ängste mit Erfolg belohnt wird, dürfte kein ernsthaftes Interesse daran haben, die entsprechenden Probleme zu lösen. Gelöste Probleme können nicht mehr bewirtschaftet werden. Und wer will schon darauf verzichten, wenn ausgerechnet dies sein Erfolgsrezept ist?

Neuerdings bringt man ja sogar Verständnis dafür auf, dass in Wahlkämpfen systematisch gelogen wird. Es sei halt Wahlkampf mit spezifischen Gesetzmässigkeiten, wo offenbar der Zweck die Mittel heiligt – also auch die Lügen. Solche Rechtfertigungen stammen übrigens genau von denjenigen Populisten, die angeblich mehr Volksnähe haben als die sogenannte „classe politique“. Solchen Unsinn liest man inzwischen fast täglich und irgendwann glauben alle, es sei wirklich so. Dabei müssen sich in der Schweiz sämtliche Volksvertreterinnen und Volksvertreter alle vier Jahre einer direktdemokratischen Wiederwahl stellen. Mit einem solchen System ist eine „classe politique“ mit mangelnder Volksnähe schlichtweg nicht möglich.

Das mediale Spektakel um populistische Aussagen – von rechts und links – macht den Populismus omnipräsent. Es ist keine Kunst zu lärmen. Und wer Lärm macht, verschafft sich Gehör. Dabei werden immer wieder lauthalse Forderungen mit machbaren Lösungen verwechselt. Das Gespür für die schweigende Mehrheit geht verloren. Sachlichkeit, Lösungsorientierung und Kompromissfähigkeit – sofern sie denn überhaupt mediale Resonanz finden – werden als Zeichen von Schwäche und Harmlosigkeit hingestellt. Doch exakt auf diesem Fundament wurde unser Staat gebaut und unser Wohlstand entwickelt. Und exakt dieses Fundament ist die Zielscheibe populistischer Schreihälse. Je mehr Mitläufer dieser Populismus erreicht, desto grösser wird sein Schaden sein.

Die Revolution der Vernunft braucht deshalb eine Rückbesinnung auf die bewährten Werte und Erfolgsrezepte der verantwortungsvollen Schweiz. Dazu muss die schweigende Mehrheit ihr Schweigen brechen.

BLOG’n’rol​l

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Comments to: Revolution der Vernunft statt Klassenkampf
  • November 17, 2016

    Auf diese Erklärung haben, Herr Landolt, sicher alle die jetzt so „schockierten“ Versager gewartet, um sich zu bestätigen, dass Devotismus angesichts von Obrigkeiten und Machtkonstruktionen die Welt doch so vernünftig macht.

    Obschon genau das der Grund für die Gewaltsohrfeige an die Eliten war, sind diese sich nicht zu schade zu behaupten, wer die Sorgen oder die Angst von Bevölkerungen wahr- und ernstnehme schüre damit die Ängste der Bevölkerungen.
    Popul​isten seien alle die sich gegen die Nichtstuerei und die Unterdrückung von Volksbeschlüssen oder Volksrechten wehren.

    Dabei fährt diesen „Eliten“ selbst die grauenhafte Angst vor den Verlusten ihrer Pfründe, welche sie sich auf Kosten der von ihnen „regierten“ Völker angerafft haben in die Glieder.
    Und hoffentlich werden die Völker diese „Elitenängste“ nicht ernstnehmen. Schon nur weil sie die Ängste der Obrigkeiten nicht schüren wollen…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hans Knall
      Den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich pflichte Ihnen zu 100% bei!
      Hinzufügen möchte ich noch, dass es zur Gepflogenheit der Politik-Elite gehört, die Politiker anderer Parteien der Lüge zu bezichtigen, dabei gehört die Wahrheitsfindung zur Taktik der Handwerker der Macht!
      Die wahre Macht sehe ich jedoch im Geldadel, welche das Establishment kreiert!
      Das Verstehen des Geldsystems in Entstehung, Funktion und Auswirkung in der Korrelation der arbeitsgeteilten Wirtschaft und Geldfluss (jeder arbeitet für den anderen und lässt den ihm zugestandenen Geldnettowert zirkulieren), würde helfen, die Wichtigkeit der Politiker zu beschränken!
      Geld muss ursächlich zuerst ausgeben (Schulden) werden bevor es eingenommen werden kann! Die Ersparnisse sind Schulden der anderen! Daraus lässt sich das Lügenspiel (Generationsvertrag und Demografie) in der AHV und BVG erklären! Kaufkraft im Umlauf = Wirtschaftsleistung!

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    • Juli 19, 2021

      Rainer Selk
      Ich labe nicht, sondern kann nicht verstehen, wie geradezu einfältig sich die Menschen von der Politik über den Tisch ziehen lassen?
      Wenn Sie dazu einen sachlichen Beitrag leisten könnten, wäre der Sinn eines Dialogs erfüllt!

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  • November 18, 2016

    Herr M. Landolt, BDP

    Ihre Mühe in Ehren, aber dies meinen Sie doch wohl nicht etwa im vollen Ernst ?;

    “Das Gespür für die schweigende Mehrheit geht verloren.”

    Ich meine richtig wäre:

    Das Gespür für die Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger geht bei Euch etablierten Parteien verloren, ist längst verloren gegangen.
    Sie schreiben zwar richtig, der Souverän kann alle vier Jahre die Legislative neu wählen, aber danach wird wieder ein Mobbing-Päckchen, natürlich alle gegen die SVP, die noch alleine des Volkes Puls spürt, darum alleine für Euch schon zu mächtig geworden ist. Die SP-, BDP, Grüne, GLP, (C)VP, FDP) IHR ALLE, Ihr futiert Euch doch grösstenteils um die wirkliche Meinung des Souverän, Recht und Verfassung (z.B. des MEI-Verfassungsartike​ls). Dies schleckt nun mal keine Geiss weg. Dieses “Mobbingpäckchen” regiert bereits zu lange von Oben herab das Volk, selbstherrlich wie die “Landvögte” in Brüssel, die fragen das Volk erst gar nicht, und diese Art von Herrschaft ist natürlich ein unwiderstehlicher “Happen”. Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach.

    Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger lässt sich aber nicht länger für Dumm verkaufen.

    Die “Binder Volksinitiative” z.B., ein bewundernswerter Kraftakt wurde von Herrn Binder fast ganz alleine gegen das ganze “Establishment” gewonnen. Präsident Trump lässt grüssen. Gäbe es jetzt die Volks-Bundesratswahl,​ Nationalrat Binder wäre Bundesrat, und da am richtigen Ort, beim Volk nämlich. Diese wurde von einer beeindruckenden Mehrheit vom Souverän gutgeheissen & in der Bundesverfassung rechtskräftig verankert. Und was geschieht ?. Trotzdem wird auch diese wie folgt (eben nicht) verwirklicht; Man suchte Schleichwege, und fand “Gesetzeslücken” um die Millionenbonis weiter auszurichten wie bisher. Dem Souverän zeigt man so den “Sti…….er”. Wenn nämlich die Parlamentarier/Innen in Bern die direkte Demokratie – einzigartig auf der ganzen Welt – verstehen und auch nachvollziehen würden, hätten sie ein Vollzugs-Gesetz verabschiedet, das diese Schleichwege unterbindet, unmöglich macht. Punkt.

    Die Geschichte wiederholt sich periodisch bekanntlich immer wieder. Wir stehen jetzt wieder genau da, wo die Bauern, die Bürgerinnen und Bürger mit Mistgabeln vor den goldenen Toren von Versailles lauthals protestierend & wütend dagegen an rannten. Die Königin fragte:

    “Mon dieu”, was wollen diese Menschen denn eigentlich ?”.

    ” Majestät” Sie wollen etwas zu Essen, sie haben Hunger, haben kein Brot mehr”.
    Königin: “Nun gut, dann sollen sie Kuchen essen.”

    Das gleiche Verständnis – abgehoben wie auch die “hohe” Politik heute – was das Volk wirklich bedrückt. Hat nicht jeder Parlamentarier X-dutzend Lobby-Mandate, einer angeblich sogar über 300 ? Ich dachte immer Sie sind ein Mann von Welt, d.h. weit gereist in vielen Kulturen “daheim”. Sorry, aber nun glaub ich eher, Sie werden wie diese Hochwohl-Geborenen “Blinden” beim Untergang der Titanic singend mit dem Sektglas in der Hand “absauffen” (als Politiker), bevor sie wahrnehmen, dass das unsinkbare Schiff sinkt.

    Spätestens bei den kommenden Wahlen – wie auch in den EU-Ländern Frankreich, Holland, Italien, Belgien, Deutschland – werden die etablierten Parteien jetzt ihr Waterloo erleben, was so sicher ist wie das Amen in der Kirche.

    Nichts ist so kostbar wie die Freiheit und nichts so wertvoll wie Vertrauen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger
      Ich korrigiere nicht gerne Zitate anderer Blogger. In der Regel überlasse ich dies dem Schulmeister Rudolf Oberli, oder wie er heisst. Aber hier mache ich eine Ausnahme.

      Marie Antoinette hat das nie gesagt, dass das Volk, wenn es kein Brot hat, Kuchen essen soll! Das hat meines Wissens der der Genfer Philosoph Jean-Jacques Rousseau, noch bevor Marie Antoinette auf der Welt war geschrieben. Allerdings in einem anderen Zusammenhang – aber eher an die Adresse der Frau oder einer Mätresse des Louis XIV. Zudem hat Rousseau von „Brioches“ und nicht von „Gâteaux“ und nicht von „Tartes“ gesprochen. Die Pamphletisten haben damals noch ganz andere Dinge verdreht (fast so wie der amerikanische Wahlsieger Donald Trump…) Eine berühmte Geschichte ist die berüchtigte Halsbandaffäre. Lesen Sie Steffan Zweigs Biographie über Marie Antoinette – hochinteressant.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl

      Merci für Ihre interessanten Ausführungen. Nun gut, ob dies nun genau diese Worte waren, finde ich gar nicht so wichtig, weil nämlich diese Worte die damalige (und heute eben wieder aufgekommene) Denkart fast aller Regierenden wieder spiegelt, nämlich dass die damaligen Könige/Innen im speziellen überhaupt keine Ahnung mehr hatten – in ihrem Luxus prassend – was das einfache Volk überhaupt für konkrete Sorgen plagen könnten. Und ist Nahrung nicht eine Voraussetzung für LEBEN überhaupt ?. Keine Nahrung bedeutet Todesurteil. Ich jedenfalls finde dieses Symptom bei der “Oberschicht” heute genau gleich wieder. Ja sicher, schauen Sie nur mal bei unseren Bundesräten/Innen, die bei einem Salär von CHF 450’000, plus div. Vergünstigungen & Privilegierungen, insgesamt 3/4 Millionen Jahresgehalt beziehen. Deshalb sie heute – wie damals die Königshäupter – wohl auch keinerlei Ahnung mehr haben, nämlich was die Bürger/Innen beschäftigt, plagt & krank macht vor Alltags-Sorgen. Glauben Sie denn ohne diese Diskrepanz hätte es 1798 damals eine franz. Revolution gegeben, in deren Folge die Mehrzahl der Monarchien von der Weltbühne für immer brutal mit grausamen Kriegen weggefegt wurden ?. Das Mittel des Krieges ist heute die Wirtschafts-Macht.


      Da die USA (noch) vor Europa seit 1989 ihrem Turbokapitalismus frönt, hat es nur folgerichtig jetzt die USA auch zuerst erwischt, nämlich mit der “Trump”-Revolution. Na ja, dann “schaun mer mal”, was diese so alles noch mit sich bringt. Jedenfalls vergesse ich das versteinerte Gesicht von Bundesrat Burkhalter am frühen Morgen der von Mr. Trump gewonnenen “Wahl-Schlacht” so schnell nicht mehr. Auf die Frage des TV-Kommentators; “Was wird sich denn jetzt ändern ?. Seine Antwort; “In den USA wird es wohl Veränderungen geben, aber bei uns i.d. Schweiz – n i c h t . Dokomentiert dies etwa nicht die gleiche Un-Verrückbarkeit, ja Sturheit wie damals bei Marie Antoinette und dem “Sonnenkönig” ?

      Marie – Antoinette finde ich ebenfalls hochinteressant, darum danke für Ihren Tipp.

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    • Juli 19, 2021

      Übrigens verdient ein US-Präsident rund 400’000.00 US-$,

      Schweiz. Bundespräsident/In 445’000 + Spesen 42’000, Total 487’000.00 US-$,,

      Deutsche (und EU) Regierungschefin, Bundeskanzlerin Merkel 235’000.00 US-$

      Britischer Regierungs-Chef/In 215’000.00 US-$

      Japanischer Regierungs-Chef 200’000.00 US-$.

      Präsident Trump hat kurz nach der Wahl zum neuen US-Präsidenten erklärt, er verzichte auf dieses Gehalt bis auf einen symbolischen US-$. Dies ist sicher für viele jetzt wieder ein Stein des Anstosses, denn dies könnte doch bald Schule machen.

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    • Juli 19, 2021

      Sie sind nicht einzig, der das nicht weiss, was ich Ihnen jetzt erzähle, Herr Hottinger. Aber mit Ihrem Vergleich Louis XIV, Marie Antoinette liegen Sie völlig falsch. Marie Antoinette ist als pubertierende Göre von Wien nach Paris-Versailles geschickt worden – Zwangsheirat! Während Louis XIV (Sonnenkönig und Prasser), längst tot war.

      Während jener Zeit, das hat der Marie Antoinette-Biograf Stefan Zweig noch nicht gewusst, ist in Island ein Vulkan geborsten. Jenes Ereignis hat weit über Europa hinaus die Wintermonate verlängert und die Sonne konnte Tags kaum durch die Stratosphäre zur Erde durchdringen. Dies hat in ganz Europa zu Hungersnöten geführt. Diese Erkenntnisse sind durch Eisbohrkerne in Grönland erforscht worden. Der Grund der jahrelangen Verdunkelung ist folgender: Der mehrere Wochen dauernde Vulkanausbruch hat kolossale Mengen von Schwefeldioxid in grosse Höhen ausgestossen. Das Schwefeldioxid durchbrach Regenwolken und vermischte sich mit deren Wassertropfen. Dadurch entstand Schwefelsäure, die sich in der Stratosphäre jahrelang festsetzte…

      Wie Sie richtig schreiben, Herr Hottinger, Hunger verursacht Tote. Nicht nur durch Verhungern, sondern auch des Kampfes um Nahrung wegen. Was würden Sie machen, wenn Sie als Familienvater Ihre Frau und Ihre Kinder nicht ernähren könnten…? Natürlich hat es die franz. Revolution nicht nur wegen des Vulkanausbruchs gegeben. Aber es war ein Teil des Problems. Frankreich war auch gewaltig verschuldet, wegen der Kriege in Amerika und andernorts.

      In diesem Zusammenhang sage ich Ihnen noch etwas anderes, Herr Hottinger. Vulkanexplosionen können jederzeit und überall stattfinden, wo sich Magmakammern befinden. Die ausbruchgefährdeten Stellen und Hotspots auf der Erde sind bekannt. Dort werden keine AKWs gebaut. Dass wieder einmal ein Mega-Ausbruch beschriebenen Ausmasses passiert ist Gewiss! Was nützen uns dann die Sonnenkollektoren? Und bitterkalt wird es dann auch werden. Fragen Sie unsere Grünen: Was dann? Aber die werfen uns höchstens Populistisch Angstmacherei vor.

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  • November 18, 2016

    Populismus – das neue Feindbild unserer Eliten

    Stammtische​ und ihre Wutbürger (Populisten) stellen die politische Themensetzung und Deutungshoheit der Hauptstrom-Journalist​en, Politiker und Kulturgrössen infrage. Wo die dringende Lösung politischer Probleme verschleppt wird oder Probleme verharmlost werden, reagiert die Stimmbürgerschaft verständlicherweise verärgert. Ihr Ärger ist als Aufruf zum Handeln für die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen zu verstehen.

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  • November 18, 2016

    “Nun hat SP-Präsident Christian Levrat seine Lösung verkündet: Aufruf zum Klassenkampf! (…)”

    Der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SPS) hat am letzten Parteitag von den Delegierten den Auftrag bekommen, Diskussionsvorschläge​​​​ zu weiteren konkreten Umsetzungsschritten des Parteiprogramms von 2010 vorzulegen. Darüber befinden die Delegierten der Sektionen am 3./4. Dezember 2016. Es werden rund 450 Delegierte mitbestimmen, die es gewohnt sind, nicht der Parteiprominenz nach dem Munde zu reden. Die Parteitags-Beschlüsse​​​​ der SPS sind für die Kantonalparteien und die Sektionen verbindlich.

    Es ist ja lieb und schön, dass sich weite politische Kreise für diese zweitägige Diskussion interessieren und von aussen (als Nicht-MItglieder!) auf den Parteitag der SPS Einfluss nehmen möchten. Weshalb warten sie nicht auf die Beschlüsse des Parteitages? Weihnachten feiert man ja auch nicht bereits im Advent.

    Hier kann unterdessen jedermann die Vorschläge des Parteivorstandes herunterladen:
    https​​​​://www.sp-ps.ch/de​/​p​a​rtei/wir-sind-d​ie​-s​p/​zukunftspart​eit​ag-​thu​n

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  • November 20, 2016

    Frage:
    Warum haben die Populisten überhaupt Erfolg?
    Antwort:
    We​gen der Ignoranten.
    Die Ignoranten welche nicht verstehen wollen, dass es vielleicht Leute gibt welche noch andere Sorgen haben als sich zu fragen, ob sie am morgen lieber die blau gestreifte Krawatte anziehen sollen oder lieber die rote und ob sie heute mit dem Mercedes, dem Porsche oder dem Jaguar in’s Büro fahren sollen.
    Oder ob sie den Urlaub nächstes Jahr am Toten Meer, den Malediven oder den kanarischen Inseln verbringen wollen.

    Und bei der Trump Wahl und den ganzen Reaktionen darauf wie viele Men­schen “ü­ber­rascht, scho­ckiert, gelähmt” sind frage ich mich wieso überhaupt? Kennen die denn Trumpf persönlich? Oder ist es nicht eher so dass sie ihre Meinung ALLEINE aus den Medien haben welche Rufmord und Hasstiraden losgelassen habe.
    Immerhin hat die brave Clinton zum 2ten Irakkrieg zugestimmt, Trump dagegen gemäss seinen Aussagen nicht! Erinnere: 2ter Irakkrieg: Der Irakkrieg (auch Zweiter Irakkrieg oder Dritter Golfkrieg) war eine völkerrechtswidrige Militärinvasion der USA, Großbritanniens und einer „Koalition der Willigen“ in den Irak.
    Bilanz: bis Ende 2011 mindestens 108.000 getötete Zivilisten

    Hier gibt mal eine Aussage über Trump:
    http://www.su​edostschweiz.ch/eggim​ann

    Nun, man wird sehen, was er tut.
    An ihren Taten werdet ihr sie erkennen!

    https://​de.wikipedia.org/wiki​/Irakkrieg#Get.C3.B6t​ete_Zivilisten

    Und​ wie viel Macht hat ein amerikanischer Präsident überhaupt?
    Mehr als Goldman Sachs, Wallstreet und die FED?
    Es wird wohl auch dort so sein wie der deutsche Politiker Seehofer sagte:

    “Diejenigen​ die zu entscheiden haben sind nicht gewählt und diejenigen welche gewählt wurden haben nichts zu entscheiden”

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  • November 22, 2016

    Tja, Herr Landolt, zumindest Sie und Ihre Partei, hat es bis jetzt ja nicht wach gerüttelt!

    Sonst würden Sie uns hier wohl kaum als Opfer des Populismus bezeichnen und uns damit als dumm und manipulierbar hinstellen. Wer nicht ihrer Meinung ist, ist ferngesteuert vom bösen Populismus und handelt wieder jeder Vernunft. Na herzlichen Dank auch! Ich bin sicher, sogar die “schweigende Mehrheit” fühlt sich ab solcher Sprüche, nun grausam ernster genommen. Kippen Sie doch bitte noch etwas mehr Öl ins Feuer und suchen den Fehler, dann wieder bei den “Populisten”!

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  • November 28, 2016

    Herr Landolt schlägt hier allzu sehr mit dem von Krethi und Plethi verwendeten Mode- Schlagwort „Populismus“ um sich. Es gibt, je nach Standort des Austeilers oder des so Bezeichneten, unzählige Definitionen dieses Begriffs, und man gewinnt das Gefühl, Herrn Landolts Definition dafür beschränke sich ganz einfach auf alles, was ihm nicht in den Kram passe und nicht der vorgegebenen, ihm eigenen Vernunft entspeche. Er fokussiert natürlich die SVP, ohne diese beim Namen zu nennen. Deren Gegner führen oft das SVP-Abstimmungsverhal​ten im Parlament ins Feld, wo bei gewissen Vorlagen die SVP in einem Sinne abgestimmt habe, was zum Nichterfolg einer ihrer eigenen Vorstösse beitragen würde. Dabei galt es aber, den Teufel nicht mit dem Beelzebub auszutreiben, d.h. , es wären sonst nur andere SVP-Postulate gefährdet worden. Das weiss NR Landolt natürlich, oder er hätte zumindest die Möglichkeit, sich die Gründe auszudenken. Aus lauterer Polemik wird das nun nach aussen so boshaft interpretiert, als stecke dahinter die blosse „Bewirtschaftung“, sozusagen als Lebenszweck, der von der SVP ins Rampenlicht gerückten Probleme.

    Herr Landolt war einmal Mitglied der SVP, als diese schon seit Jahren in der heutigen Form bestand. Er
    verliess diese Partei aus der Taktik, sich dem „Establishment“ anzuschliessen; die Abwahl Bundesrat
    Blochers und dessen Ersatz durch die mit etwelcher Niedertracht operierenden Widmer-Schlumpf hatten ihm das Gefühl gegeben, die dem „Establishment“ nicht zuzordnende SVP sei im Abstieg begriffen.

    Die Präsidentschaftswahle​n in USA haben ihn nun gänzlich aufgeschreckt , denn diese sind vornehmlich gegen das „Establishment“ gerichtet. Man weiss, dass alles politische Gedankengut von dort stets nach Europa herübeschwappt, und Herr Landolt ist jetzt aufs äusserste alarmiert, denn er sieht seine eigene Zugehörigkeit zum (politischen) Establishment in Gefahr, zumal auf europäischem Boden punktweise bereits einzelne entsprechende Entwicklungen eingesetzt haben. Es ist zu hoffen, dass er sich mit seinen Befürchtungen, den eigenen Lebensunterhalt in absehbarer Zeit mit der Rückkehr ins Bankkontor sichern zu müssen, für dieses Mal nicht täuscht. Es liegt uns also ein verzweifelter Hilfeschrei vor, den er zu untermauern versucht mit dem Aufruf, vom „Populismus“ abzukehren (also: „Seid nicht populistisch; wählt mich wieder!“).

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  • Mai 9, 2017

    Die SP ist ein Papiertiger und nicht ernst zu nehmen.
    Die einziger Revolution die die SP macht ist das verschachern unseres Landes an die EU.

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    • Januar 9, 2019

      Sie ist Mitglied der Sozialistischen Internationalen und assoziiertes Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Europas. Ihr Präsident ist seit März 2008 Christian Levrat.

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    • Januar 9, 2019

      Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz ist NICHT Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Europas, sondern dort assoziiert, Herr Nabulon.
      wikipedia.o​rg/wiki/Sozialdemokra​tische_Partei_Europas​

      Aus der mit Willy Brandt 1951 neu sozialdemokratisch reformierten Sozialistischen Internationalen (SI) wurde die SP Schweiz 2017 – zusammen mit zahlreichen (!) sozialdemokratischen Parteien – leider ausgeschlossen (!), weil sie mit Klagen drohten. Bei der SI ist unter Papandreu eine undemokratische und korrupte Führung entstanden; die SI funktioniert deshalb seit 2017 nicht mehr, da sie durch die Ausgeschlossenen nicht mehr finanziert wird. (Wikipedia)

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    • Januar 9, 2019

      Lesen Bildet Herr Rudolf Oberli, dazu das gelesene noch verstehen, das sind so Grundlagen die man haben sollte, will man in einem Forum mitschreiben…was zugegeben schwerer ist als pöbeln, was sie tun.

      **Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz ist NICHT Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Europas, sondern dort assoziiert, Herr Nabulon.
      wikipedia.o​​rg/wiki/Sozialdemokr​a​tische_Partei_Europ​as​**

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    • Juli 19, 2021

      Und was ist mit dem Verschachern von Unternehmen ans Ausland? War’s auch die SP?
      Neustes Beispiel Syngenta geht an China:

      https://www​.nzz.ch/wirtschaft/fr​agen-und-antworten-zu​r-uebernahme-durch-ch​em-china-wie-chinesis​ch-wird-syngenta-ld.1​55475

      Wie viele grössere Firmen gehören noch Schweizern?`
      Wie viel Boden wird jährlich ans Ausland verkauft?
      Die Geldgier verschachert alles.

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