1. Sicherheit & Kriminalität

Sahra Wagenknecht warnt vor Putins Atomwaffen-Drohung

Putin zeigt, dass er seine enormen militärischen Ressourcen einsetzen werde. Die letzte Karte wäre der Einsatz taktischer Atomwaffen. Wer mit dem Rücken zur Wand steht, der schlägt um sich.

Die Lieferung von Waffen bereitet nicht den Boden für Verhandlungen, sondern trägt zu einer weiteren Eskalation bei.

Wagenknecht kritisiert auch den ukrainischen Präsidenten Selenskyj, weil er nicht verhandeln will. Sie sagt: Moralisch mag das gerechtfertigt sein, aber politisch ist es unverantwortlich. Kiews Ziele seien völlig unrealistisch. Auf dieser Basis erreiche man nie einen Friedensschluss.

Noch unverantwortlicher findet sie, dass man ihn dabei noch unterstütze. So werde Deutschland immer tiefer in den Krieg hereingezogen.

Wer eine wertegeleitete Aussenpolitik verfolge, wolle im Kern: «Frieden, Waffenstillstand, einen Kompromiss, eine Verhandlungslösung».

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Sahra Wagenknecht warnt vor Putins Atomwaffen-Drohung
  • September 29, 2022

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Frau Wagenknecht hat Recht (wie so oft). Waffen liefern mit dem Ziel Frieden zu schaffen: Ein exemplarischer Widerspruch!

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  • Oktober 3, 2022

    \”Du kannst nicht mit jemandem über Frieden verhandeln,
    der gekommen ist, um dich zu töten!\”
    Golda Meir hat das gesagt.
    Dieser Person hat ganz anderes Gewicht, als die Wagenknecht.

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  • Oktober 4, 2022

    Wer sich gruseln möchte, schaue sich den Clip an, wo Liz Truss nach ihren Gefühlen gefragt wird angesichts des Umstandes, dass sie ein globales Armageddon auslösen könnte.

    Asked how she\’d feel about unleashing global nuclear annihilation, incoming UK Prime Minister Liz Truss didn\’t hesitate to announce she\’s \”ready to do it.\” Upon taking office tomorrow, she\’ll already preside over a substantial \”boots on the ground\” UK military presence in Ukraine pic.twitter.com/7j646XCzKJ

    — Michael Tracey (@mtracey) September 5, 2022

    Ihre gefühllose Antwort: «Das ist eine wichtige Pflicht eines Premiers. Ich bin bereit, das zu tun.»

    Diesen Satz könnte man sich auch aus Baerbocks Mund vorstellen.

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  • Oktober 4, 2022

    Fragen Sie mal einen Köppel über seine Gefühle.
    Er wird sein Schauspieltalent abrufen und Tränen hervorpressen.
    Das beherrscht übrigens der Trump ebenso.
    Das Ziel Putins wäre übrigens Eurasien zu gründen gewesen.
    Ein Russland von Portugal zur Beringstrasse…
    Wissen Sie, Alle Menschen werden Brüder, ist leider nicht realistisch.

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  • Oktober 5, 2022

    Eine neutrale Ukraine ist der Ausweg.
    Auch in der Schweiz sind erfreulicherweise langsam, aber sicher Stimmen wahrzunehmen, die zu einer differenzierten Analyse des Kriegs in der Ukraine bereit sind.
    Die Ukraine muss Kompromissbereitschaft zeigen, was Gebietsabtretungen betrifft. Und – für die Schweiz am wichtigsten: Anstelle der fatalen Debatte über Waffenlieferungen soll sich die Eidgenossenschaft überlegen, was sie dazu beitragen kann, dass es zu einem Friedensabkommen kommt.

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  • Oktober 11, 2022

    Putins Russland wird eine neutrale Ukraine nie zulassen.
    Also, erübrigen sich Verhandlungen.
    Apropos Gebietsabtretungen?
    Fast wie die Schweiz den Tessind den Italienern überlassen sollten.
    Oder das Bündenerland den Oesterreichern.
    Oder sollten wir unser Augenmerk den Liechtensteinern zuwenden?

    Sie schreiben viel, auf dieser Plattform, Herr Schneider.
    Und Sie wissen über jedes Problem eine tolle, aber leider unbrauchbare Lösung.

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  • Oktober 12, 2022

    @Hofer
    Wieviele tausend Tote wollen Sie noch in Kauf nehmen bis zu einem Frieden? Wird es der Ostukraine nach einem \”Sieg\” der Ukraine viel besser gehen? Siehe Ostdeutschland.

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  • Oktober 13, 2022

    Muss einer doch ein reichlich naives Stück Mensch sein, wenn er glaubt, Putins Russland wäre zufrieden wenn er die Ukraine hätte!

    Nach der Ukraine wäre die Moldau, nachher die baltischen Staaten, alsdann Polen, Deutschland… Putin will ein Eurasien unter seiner Herrschaft.

    Der Geschichtsprof. Thimothy Snyder, an der Yale University, hat ein interessantes Buch über Russland unter den verschiedenen Regierungen bis Putin geschrieben. In Deutsch heisst es \”Der Weg in die Unfreiheit\”. Herausgegeben 2018. H.H. Beck-Verlag. Dieses Buch empfehle ich Ihnen, zur Erweiterung Ihres Horizontes zu lesen.

    Auch interessant: Gestern Abend (12.10.22.) am Schweizer Fernsehen.
    https://www.srf.ch/play/tv/sendung/kulturplatz?id=d70e9bb9-0cee-46b6-8d87-7cbd8317a9c7

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  • Oktober 14, 2022

    Prima! Spielen wir weiter Powerplay gegen Russland, bis es auch bei uns klöpft und tätscht!

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  • Oktober 16, 2022

    Zu blöd um weiter darauf einzugehen.

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