1. Sonstiges

Schon wieder COOP!

Lasagne mit Pferdefleisch!

Bei unseren Aufenthalten in der Schweiz kaufen wir bei COOP Fleisch ein, weil unser Schweizerfleisch besser ist als das in Deutschland. Die Bedienung erleben wir als freundlich und kompetent – Danke!

Jedoch – wir sind sehr unangenehm überrascht, ja verärgert, dass COOP bereits zum zweiten Mal in einem Fleischskandal steckt. Im November 2011 kam ans Tageslicht, dass COOP an seiner Frischfleisch-Theke ursprünglich abgepacktes Fleisch der Selbstbedienung – bei dem das Verkaufsdatum überschritten war – nun offen verkauft. Das ist in den Filialen auf Befehl der COOP-Fleischverantwor​tlichen geschehen!

Nun müssen wir in der „NZZ“ wie im „Tagesanzeiger“ lesen, dass in der COOP-Lasagne „verdi alla Bolognese“ Pferdefleisch gefunden worden ist. Wie im November 2011 heisst es nun „COOP wolle die Kontrollen intensivieren“. An den Kontrollen liegt es ganz sicher nicht, sondern an der Mentalität der COOP-Fleischverantwor​tlichen. Fachleute können Pferdefleisch von Auge von Rindfleisch unterscheiden, auch der Geruch ist anders.  Es fragt sich nur, ob man unterscheiden will – oder darf.

Der Bundesrat hat sich von Lobbyisten der Lebensmittelbranche einwickeln lassen: Er hat die Absicht, die Deklarationspflicht für verarbeitete Lebensmittel zu lockern – eine Schnapsidee! Oder haben die Lobbyisten dem Bundesrat geflüstert, selbst die Lebensmittelbranche wisse eigentlich nicht, was sie verarbeite, daher sei eine genaue Deklaration ein Betrug an den Konsumenten?

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Schon wieder COOP!
  • Februar 15, 2013

    ….. da gebe ich Ihnen voll Recht!
    Das ist ein Skandal, darum bin ich schon seit einigen Jahren Vegetarier geworden!
    So esse ich lieber Gemüse vom eigenen Garten, als verdorbenes Fleisch von Tieren aus Tierfabriken!
    Pietro​ Vogelsang

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  • Februar 15, 2013

    Coop kauf ja nicht das Fleisch, sondern die fertige Lasagne ein.
    So verarbeitet können auch Fachleute Pferdefleisch nicht mehr von Auge erkennen.
    Der Betrug fand in der Produktion statt.
    Mich verwundert, dass Sie als FDPler nach mehr Staat schreien.
    Pferdeflei​sch ist weder giftig noch ist es ungesünder als Rindfleisch.
    Für mich ist das Vergehen gleich schlimm, wie wenn in einem Birchermüesli Gersten- statt Haferflocken sind.
    Es ist zwar Betrug, weil etwas falsches Deklariert wird.
    Der echte Skandal ist aber, dass einwandfreie Lebensmittel einfach vernichtet werden, statt sie umzudeklarieren und zu einem reduzierten Preis zu verkaufen oder wenn nötig zu verschenken.
    Wir sollten nicht vergessen, dass auch heute noch jeden Tag Menschen an Hunger sterben. Die würden sich dieser Lasagne nicht verweigern.
    Und Ihnen Herr Meyer empfehle ich weiterhin in Deutschland einzukaufen.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist Betrug, weil der Preis nicht stimmt, Herr Amsler! Ansonsten folgen Ihrem Rat ja auch bereits viele Schweizer und kaufen im Ausland ein. Aber das soll ja auch nicht recht sein 😉

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    • Juli 19, 2021

      Bitte lesen Sie meinen Kommentar Herr Barner. Auch ich sage, dass es Betrug ist. Und natürlich ist es bedenklich, dass bei heutigen Produktionsmethoden COOP nicht mehr weiss, bzw. nicht sicherstellen kann, was in ihren eingekauften Fertigprodukten ist. Da haben wir ja noch Glück, dass es “nur” Pferdefleisch statt Rindfleisch ist. Wenn das Kontrollsystem das nicht merkt würde es wohl auch Gammelfleisch nicht bemerken.
      Trotzdem finde ich es einen Skandal, dass COOP einwandfreie Lebensmittel einfach vernichtet um das Thema möglichst rasch vom Tisch zu haben.

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    • Juli 19, 2021

      Lasagne mit Pferdefleisch müsste viel billiger verkauft werden. Den zusätzlichen Gewinn nenne ich Betrug. Nebst Ihren Feststellungen…

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  • Februar 15, 2013

    Kaufen Sie doch Ihr Fleisch in der Schweizer Metzgerei, Herr Jürg Walter Meyer! Lasagne und Bolognese macht man übrigens selber. Es ist kinderleicht und gibt nicht viel Arbeit. Rezepte stellt Google jede Menge gratis zur Verfügung. Wie gesagt, das Fleisch beziehen Sie in der privaten Metzgerei. Sie tun hierdurch etwas für die Umwelt. Denken Sie an die Energie, die durch das Vorkochen und Tiefkühlen und den Transport für diesen Scheiss verloren geht. Denken Sie zudem an die unnötige Verpackung.

    Und noch etwas. Kaufen Sie Ihrer Partei zuliebe in der Schweiz! Sehr wahrscheinlich beziehen Sie Ihren Lohn auch hier. Die Empfehlung des Peter Amsler sollten Sie keines Falls beachten. Die Auflagen, die die Schweizerbauern punkto Tierhaltung erfüllen müssen, sind in der Schweiz viel strenger. Dies rechtfertigt einen Preisaufschlag. Und mögen Sie bitte den CH-Bauern ihren streng verdienten Lohn gönnen!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Meyer, noch viiiiiiiiiiel besser: Kaufen Sie das Fleisch direkt beim Bauern! Das ist am Sichersten! Und unterstützt erst noch den richtigen Produzenten!

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  • Februar 17, 2013

    @Herr Meyer. Fleischskandal(e) gibt es auch in der Migros http://www.tagesanzei​ger.ch/wirtschaft/unt​ernehmen-und-konjunkt​ur/Der-Fleischskandal​-erreicht-die-Migros/​story/16253445

    Sow​eit ich sehe, wurde hier der Konsument in die Irre geführt wegen falsch deklariertem Produkt (inwieweit Coop was dafür kann – Coop hat ja auch gehandelt – frage ich mich. Pferdefleisch ist ja nicht per se ungesund… Richtige Deklaration “Ja, bitte”!, gentechnisch veränderte Produkte (auch wenn nur ein Teil zwecks Herstellung eines Produktes gentechnisch verändert wurde), “Nein, danke!”…..

    Nebs​t Haltbarkeitsdatum, Verpackungsgrösse beachten. Nicht alle können bei einem Bauern oder auf einem Markt einkaufen um nur die Menge, welche gerade gebraucht wird zu bekommen…..

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  • Februar 17, 2013

    @Herr Meyer. Wenn dann das Thema “Beschiss” schon da ist. So gilt es auch solches zu beachten.

    Premium-​Produkte sind oft Mogelpackungen http://www.kassenstur​z.sf.tv/Nachrichten/A​rchiv/2012/11/13/Them​en/Konsum/Premium-Pro​dukte-sind-oft-Mogelp​ackungen

    Oder dass in kleineren Filialen oftmals nur die teureren Varianten eines Produktes verkauft werden weil der Kundes es angeblich wünscht. Sorry, wenn Menschen und ev. sogar Rentner gezwungenermassen in einer kleinen Filiale einkaufen müssen weil es sonst nichts in der Nähe gibt und über kein Auto verfügen, müssen diese wohl das teuerere Produkt nehmen….

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