1. Politisches System

Schuh- und Eierwerfer – Totengräber der Demokratie !

SCHUH- UND EI­ER­WER­FER – TOTENGRÄBER DER DE­MO­KRA­TIE !

 

Eines der vielen grossen Probleme unserer Zeit – das ich hier nicht näher begründen will – ist, dass sich in Wirtschaft und Politik die Führungskräf-te wegen der stets noch zunehmenden Grösse von Konzernen, Institutio- nen, Verwaltungen vom „Volk“ immer weiter entfernen.

 

Heute werden die hohen Politiker in fast allen Ländern der Erde vom Volk abgeschirmt. In gewissen Ländern werden Strassen und Plätze lange vorher gesperrt, bis dann ein von Polizei auf Motorrädern eskor-tierter Konvoi grosser schwarzer Limousinen unter Sirenengeheul in rasendem Tempe vorbeifährt.

 

Wir sind zu Recht stolz auf unser – trotz seiner Schwächen – einmaliges demokratisches System. Was auch Ausländern immer wieder zutiefst erstaunt und was uns sehr freut, ist es auf der Strasse, im Tram, Zug oder Bus einem Bundesrat oder einer Bundesrätin zu begegnen, ohne dass sie oder er von zahlreichen Polizisten umringt wäre.

 

Aber viele Menschen gehen gegen Leute anderer Meinung mit körper-licher Gewalt vor oder bewerfen sie oder ihre Wohnungen mit Eiern. Wer erinnert sich nicht an die Bauern, die Bundesrätin Leuthard bei einem Besuch Stiefel anwarfen? Leider wird durch die als Gegenmassnahmen getroffenen, immer einschränkenderen Sicherheitsmassnahmen​ die Volksnähe und damit auch die Demokratie auch bei uns durch solche Menschen langsam zerstört.

 

Die gewaltbereiten Menschen können ihre negative, destruktive, bestialische Seite, die jeder Mensch in sich trägt, selbst in einer Demokratie nicht unter Kontrolle halten. Deshalb wird es weiterhin Kriege geben. Die Medien berichten uns ja täglich von den extremen Beispielen dafür.

 

Zum Schluss noch ein Beispiel eines Schweizerbürgers aus meinem Bekanntenkreis. Er liess sich schon vor vielen Jahren aus der Armee ausmustern. Aber als der Angriff auf Bundesrätin Leuthard erfolgte, meinte er, wenn das so weitergehe, werde er im Zeughaus sein Sturm-gewehr holen, um unsere Politiker zu verteidigen. Er hatte auch die Gefahr erkannt, die von solchen Totschlägern der Demokratie ausgehen.

 

Gotthar​d Frick, Bottmingen           ​                     ​               17.10.2014

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Comments to: Schuh- und Eierwerfer – Totengräber der Demokratie !
  • Oktober 17, 2014

    Die Gewaltbereitschaft nimmt ja ständig zu. Beispiel OLMA. Obwohl ich in St. Gallen wohne, bin ich schon seit über 10 Jahren nicht mehr dort gewesen. Vor lauter Suff werden die Leute aus allen Schichten immer agressiver und unberechenbarer. Pöbeln, urinieren an Stände und wenden Gewalt an, was das Zeug hält. Kindisch, oder? Die Fussballspiele: Immer wieder Sachbeschädigungen durch vermummte Hooligans. Die Einbrüche bei Einfamilienhäusern: Dieses Phänomen nimmt auch ständig zu. Oder Frauen können im Dunkeln nicht einmal den Heimweg antreten ohne dass sie angepöbelt werden. Ihre Partei ist ja gegen Videoüberwachung durch die Polizei als Kostenersparnis bei Ermittlungen. “Hilfe, was geschieht mit diesen Aufnahmen?” Gewaltbereite Menschen sind mit sich selber nicht zufrieden, was ich sowieso nicht verstehe. In der Schweiz wird es jemandem schnell zu langweilig. Obwohl es abertausende von Möglichkeiten gibt sich innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu bewegen und dabei glücklich zu werden, da die diversen Chancen für jedermann da sind, wird einfach blind Gewalt angewendet und gejammert. Nelson Mandela hat ironischerweise einmal in der Schweiz gesagt:

    “Wenn in der Schweiz jemand Selbstmord verübt, springe ihm nach.”

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  • Oktober 17, 2014

    Schon erstaunlich, Herr Frick SP, dass Sie als Beispiel für die „negative, destruktive, bestialische Seite des Menschen (auch) in unserer Demokratie“, ausgerechnet die Aktion der paar Jurassischen Bauern nehmen, die mit etwa zehn Gummistiefeln an der Käseolympiade vor fünf Jahren herumgepöbelt haben. Nicht mal die Alphornbläser wurden damit verscheucht, geschweige denn die Bundesrätin gefährdet.
    http://www.srf.ch/p​layer/tv/tagesschau/v​ideo/leuthard-mit-sti​efeln-beworfen?id=a9d​7839e-a493-47b1-9292-​857d29674ff1

    Was „gewalttätige Demo“ bedeutet, können Ihnen viele Berner oder Zürcher aus eigener Erfahrung erzählen. Da gibt es Verhaftungen, Strassenschlachten, hunderte von „Sicherheitskräften“ in Kampfmontur, blockierte Innenstädte, schwerverletzte Polizisten und Sachbeschädigungen in Multimillionenhöhe. Auffallenderweise sind die Urheber dabei meist die sogenannten „Linken“ oder die „Antifaschisten“ oder die „Autonomen“ usw., Bauern führen da höchstens mal ein Fuder Mist vors Bundeshaus um zu protestieren.

    Meines Erachtens ist vor allem wichtig, dass „das Volk“ wieder einmal erklärt bekommt, wie unser Land funktioniert. Zum Beispiel, dass es gar niemanden gibt, der die Macht hätte, die Wünsche von Protestierenden zu erfüllen!

    Man muss schon in der Schule lernen, dass ein Protest oder ein „auf die Strasse gehen“ gar keinen Sinn macht weil wir ja nur gegen „das Volk“, welches „die Macht“ hat, also gegen uns selbst, ausrufen können. Es wäre sogar logischer, wenn der Bundesrat gegen seine vorgesetzten Bürger protestieren würde als umgekehrt.

    Im Gegensatz zu allen anderen Ländern der Welt, hat das Volk bei uns das Recht, die Gesetze zu ändern, wenn es ihm nicht passt. Die Bürger können mit demokratischen Mitteln die Regierung zum entsprechenden Handeln zwingen.
    Die wirklichen Totschläger der Demokratie, sind jene die immer vom „Volksrecht auf Demonstrationen“ schwafeln und den Unzufriedenen die demokratischen Möglichkeiten verschweigen oder vorenthalten wollen. Es sind jene, die mit der „Manipulation der Massen“ hantieren wollen. Die das Volk lenken wollen. Die sich selber als Machtelite sehen.

    Und Ihr Bekannter soll sein Sturmgewehr lieber in den Besenschrank stellen und es nur hervornehmen, wenn die Freiheit unseres Landes bedroht ist. Zur Verteidigung der guten Laune einer Bundesrätin ist ein Leserbrief wohl das effektivere Mittel.

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    • Juli 19, 2021

      Hier noch eine kleine Feinheit zum Verständnis der Schweiz und der Schweizer: Stoppen Sie den oben verlinkten Video bei 1:05 und achten Sie auf die Gummistiefel.
      Ordnung muss sein, auch im Destruktiven und im Bestialischen…

      La Suisse existe! Vive la Suisse!

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    • Juli 19, 2021

      Weitestgehend mit Ihnen einig, Herr Knall, mit einer “kleinen” Korrektur.

      Ihr Zitat: „Die Bürger können mit demokratischen Mitteln die Regierung zum entsprechenden Handeln zwingen“ drückt mir nur ein müdes Lächeln ab. Die Bürger können das eben NICHT! Wenn die Regierenden nicht wollen, dann können wir Normalos unternehmen was wir wollen – Es bewegt sich nichts! So ist das! In dem Fall haben wir nur eine Möglichkeit: Weg mit den Widerspenstigen, Abwahl sofort! Die Neugewählten hätten dann etwas, das sie sich hinter die Ohren schreiben könnten. Vielleicht (?) würde es besser, wer weiss?

      Siehe auch hier: http://www.vimentis.c​h/dialog/readarticle/​das-schweizer-parlame​nt-vom-volk-getrieben​-und-zuegelloser/?ope​n=136810&jumpto=13682​5

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    • Juli 19, 2021

      Noch ‘ne Feinheit:

      Stoppen Sie das Video bei 0:23 und 0:57 und Sie sehen die unauffällig in “braun” gekleideten Herren mit den aus der Mode gekommenen Kravatten, die in Ruhn-Stellung unsere allseits geliebte Doris vor dem Pöbel beschützen.

      Soviel​ zum freien und ungeschützten Bewegen an der Öffentlichkeit!

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    • Juli 19, 2021

      Natürlich polemisiere ich, Herr Knall, denn “braun” ist eine Farbe die, irgendwie, definiert werden kann. Die Anzugsfarbe der Ruhn-Stellung-Herren beschreibt dieses Adjektiv deshalb nur ansatzweise wieder. 🙂

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    • Juli 19, 2021

      Ehrlich, ich bin überrascht, wie man/frau meinen vorigen Kommentar überhaupt bewerten kann, egal mit welchem Daumen. 2 Stimmen, null Prozent Zustimmung! *gröhl* Und alles nur, weil ich im Intro vergessen habe zu warnen: “Vorsicht Sarkasmus”!

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  • Oktober 18, 2014

    Nun, Herr Frick, glauben Sie mir bitte, es bedarf ziemlich eiserner Selbstdisziplin, um beim Anblick, ja nur schon beim Gedanken an gewisse glupschäugige Damen im Bundeszwerglirat, nicht an faule Eier zu denken. Das heisst nun nicht, dass ich bei andern Mitgliedern dieses hochwohllöblichen Rates nicht sofort an faule Tomaten denke.

    OK, Scherz beiseite! Sie haben Recht und es ist gut so, dass selbst unsere höchsten Behördenmitglieder immer noch unbehelligt in der Beiz einen Jass klopfen können. Aber das bleibt nicht mehr lange so, wenn diese Mit- und Ohneglieder den Volkswillen weiterhin so sträflich missachten. (Siehe auch hier: http://www.vimentis.c​h/dialog/readarticle/​das-schweizer-parlame​nt-vom-volk-getrieben​-und-zuegelloser/?ope​n=136810&jumpto=13682​5 ) Und wenn’s denn mal soweit sein sollte, lieber Herr Frick, werde ich mein Sturmgewehr sicher nicht aus dem Zeughaus holen, nicht um diese Damen und Herren zu verteidigen.

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  • Oktober 19, 2014

    1. Nachdem SP-BR Sommaruga die Ecopop-Ini als “fremdenfeindlich” verunglimpfte, wendet sie diesen ideologisch verblendete Sicht automatisch auch auf die 51 %, also auf die Mehrheit der MEI-Befürworter/Innen​ an, was ich als äusserst intolerant & auch undemokratisch bezeichnen würde.

    2. FDP-BR Burkhalter droht neulich via Presse gar dem Stimmbürger/Innen & Souverän; “Die Bilateralen wären tot, bei einer Annahme von Ecopop.” Erstens müsste das gar nicht zum Nachteil der Schweizer/Innen sein, und zweitens bewirkt eine Drohung beim Souverän höchstens genau das Gegenteil, vgl. auch die Lesermeinungen dazu.

    Quelle;

    h​ttp://bazonline.ch/sc​hweiz/standard/Dieser​-Ansatz-ist-fremdenfe​indlich/story/1946769​9

    http://bazonline​.ch/schweiz/standard/​Die-Bilateralen-waere​n-sofort-tot/story/21​010754

    Dazu nur ein Beispiel;

    1. Die Schweiz hat für 12 Milliarden harte CH-Fränkli die NEAT selber gebaut, selber bezahlt, Deutschland und Italien sind aber die Hauptprofiteure. In dem Verkehrsabkommen (sogen. bilateraler Vertrag) mit Deutschland & Italien wurde folglich klar bindend vereinart, dass Deutschland und Italien gemäss dem Willen des Schweizer-Souveräns i.S. angenommener “Alpenschutzinitiativ​e, in der Bundesverfassungfest verankert, diese ihre Anschlüsse an diese NEAT (Lastwagen auf die Schiene durch den Gotthard & Simplon) zeitlich ausbauen & so dessen Betrieb (NEAT) sicher stellen. Diese bilateralen Vertrasbestimmungen haben beide aber nicht erfüllt, & jetzt bezahlt der Schweizer Souverän & Steuerzahler Deutschland und Italien durch Erlass (VO) v. BR Leuthardt, diese auch noch diesen Vertragsbrüchigen, als ob es sich bei diesen um Entwicklungsländer handelte. Dies verstehe und begreife wer will, ich verstehe es nicht mehr.

    2. Die Erlaubnis der Schweiz gegenüber der EU, dass Lastwagen die Schweiz (Gotthard, Simplon ect.) von 28 auf 40 Tönner erhöht, neu durchqueren dürfen, kostet die Schweiz CHF 900.00 pro LKW. Der damalige SP-BR Leuenberger liess dieses Entgegenkommen der Schweiz (übrigens ein klarer Verstoss gegen die Alpenschutzinitiative​, welche in der Bundesverfassung verankert ist) sich mit einer LSV-Abgabe von lediglich 300 CHF im Verkehrsabkommen abgelten, also gut nur 1/3 der effektiven Kosten. Dies bedeutet ein jährlich sich wiederholende Milliarden-Verlustges​chäft zu Gunsten der EU, also eine jährliche Subventionierung. Wieso kündigt die Schweiz dieses für die Schweiz krass einseitige (Abgase. Lärmbelästigung, finanziell desaströses Verlustgeschäft) eigentlich nicht von sich aus längst, resp. bringt es nicht mal als Gegendruck in die Gespräche über die Frage der Personen-Freizügigkei​t ein ? Diese EU-Länder sind hier doch die wirklichen “Rosinenpicker” z.L. der Schweizer/Innen, die der Bundesrat doch vertreten müsste.

    3. Weitere 2-3 Milliarden CHF bürdet uns Italien jährlich wieder ganz klar vertragsbrüchig auf, indem es die Schengen- & Dublinverträge einfach nicht anwendet, die Asylanten bewusst nicht im System registriert, und diese mit 400 Euro beschenkt, damit sie nach Norden (Schweiz / Deutschland / Schweden) weiterziehen können.

    Darum die Frage; Wie beliebt ist der Bundesrat noch bei der Bevölkerung ?

    Fast 60% der Schweizer Bevölkerung sind in der aktuellen Krise nicht zufrieden mit der Politik des Bundesrats. Das zeigt das neuste Barometer von L’illustré. Laut der Westschweizer Zeitschrift ist die Zustimmung so tief wie seit 20 Jahren nicht mehr.
    Lediglich 42% von 600 Stimmberechtigten unterstützen die Politik der Landesregierung. Deutschschweizer gehen mit dem Bundesrat härter ins Gericht als Romands: In der Deutschschweiz äusserten sich 61% negativ, in der Westschweiz lediglich 50%.

    Quelle;

    ht​tp://www.swissinfo.ch​/ger/zufriedenheit-mi​t-bundesrat-auf-rekor​dtief/7666976

    Die Umfrage ist zwar 5 Jahre alt, ich denke jedoch Heute wird die Zustimmung für den aktuellen Bundesrat noch höchstens zwischen 82 – 85 % liegen, wenn überhaupt. Dies wird auch mit ein Grund sein, warum ich keine aktuellere diesbezügliche Studie aufgefunden habe.
    Wer eine solche hat, kann diese hier ja nachreichen. Danke.

    Schlussfolg​erungen;

    a) Ich finde es zwar auch wie Sie Herr Gotthard Frick, prinzipiell als ein gutes Zeichen, wenn Bundesräte/Innen ohne Begleitschutz in öffentlichen Verkehrsmitteln sich fortbewegen können.

    b) Nachdem SP-BR-Sommaruge ö f f e n t l i c h 51 % der Stimmbürger/Innen als fremdenfeindlich desavouierte, und solcherart beleidigte, ja auch verleumdete, FDP-BR-Burkhalter die Stimmbürger/Innen sogar als Bundespräsident ö f f e n t l i c h für so dumm einstuft, indem er meinte, diese derart einschüchtern zu können, wird es wohl auch nicht mehr lange dauern, bis Bundesräte – wie der damalige Bundeskanzler Kohl ja auch am Schluss seiner Karriere – mit faulen Eiern und Tomaten von wütenden Bürger/Innen, gar mitten ins Gesicht “bedient” werden. Gross überraschen würde mich dies jedenfalls nicht mehr, weil einmal ist es doch auch genug, für die eigentlich doch sehr toleranten Schweizer/Innen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Bin mir das zwar nicht so sicher und hab es auch nicht nachgelesen. Doch ich würde hier “behaupten” dass die Beschränkungen der Transitfahrten nur im Transitabkommen bestanden haben, welches damals vom Verkehrsminister so ausgehandelt wurde. Aber mit übernahme des Verkehrsabkommens mit der EU (im Gesamtvertrag Schengen usw) ist soweit mir bekannt ist keine solche Limite mehr vorhanden.

      So gesehen hat die ganze EU noch grösseren Profit an der NEAT als es damals dem Bürger so “verkauft” wurde. Und wenn ich mich zurück errinnere hatte damals das Transitabkommen Herr BR Ogi in der Hand

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    • Juli 19, 2021

      @ Dany Schweizer,

      Es besteht eine gesetzliche Limite ab 2015 von 650’000 Fahrzeugen durch den Strassen-Gotthardtunn​el, doch es sind momentan 1.25 Millionen, welche die in der Bundesverfassung verankerte Alpenschutzinitiative​ ignoriert resp. so aushebelt.

      Wir müssten jetzt rechtsgleich wie in Italien, Frankreich, Oesterreich (und neuerdings in Deutschland sogar für Bundesstrassen) eine Tunnnelgebühr für den Gotthard- & Simplon Tunnel mindestens CHF 100.– pro Durchfahrt und Fahrzeug verlangen, zwecks Kostenbeteiligung Baukosten, Unterhalt & Revisionen.

      Wieso wendet unser z.Zt. leider äusserst schwacher Bundesrat hier nicht schon lange auch gleiches Recht an wie in unseren Nachbarstaaten, wo er ansonsten ja auch jegliches “Gräni-Gesetz” sogar automatisch von der EU übernimmt, unter vermehrter Ausschaltung des Souveräns, also eine kalte Abschaffung der direkten Demokratie. Diese scheuen ja die EU-Kommissare wie der “Teufel das Weihwasser”.

      Solan​ge die EU-Kommissare unsere direkt Demokratischen Volksentscheide derart ignorieren und missbilligen, wie sie auch die negativen Volksentscheide der Franzosen und Holländer in Bezug einer EU-Verfassung ignorierten, bleibt ein EU Beitritt tabu.
      Jedoch mit aktuellem zunehmenden Zerfall der EU besteht immerhin die Chance, dass diese Kommissare – durch die immer grösser werdenden Schwierigkeiten – eines Tages bereit sein werden, das förderatives, direktdemokratische Erfolgsmodell der Schweiz schlussendlich 1 zu 1 zu übernehmen. Denn schon der deutsche Philosoph Immanuel KANT sagte vor 250 Jahren; “Ein vereinigtes EUROPA müsste eine vergrösserte SCHWEIZ sein, denn nur eine direkte Regierungsform von unten nach oben hat auf Zeit Bestand, eine Regierungsform von oben nach unten, ist auf Zeit zum scheitern verurteilt, weil sich bei letzterem die Menschen weder respektiert noch verstanden fühlen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Besten Dank für die Ausführung. Da haben Sie recht, dass unser BR längst auf bestehende Verträge pochen sollte. Oder rigeros die Übermenge an Fahrzeugen an der Grenze stehen lassen. Schon als Zeichen, dass auch wir uns Quer stellen können und werden, wenn man unsere Entscheide nicht akzeptieren will.

      Dass die EU in der Lage ist eine “grosse Schweiz” zu werden, sehe ich eher problematischer. Theoretisch ja, wäre denkbar. Aber Praktisch nicht umsetzbar. Stellen Sie sich nur mal vor, was passieren würde, wenn jedes Land (dann evtl ein Kanton) Initiativen einreichen könnte. Diese müssten dann über die ganze EU abgestimmt werden.

      Denke, dass dazu scho die mentalitäten der Völker zu verschieden sind, um da eine vernünftige Abstimmungsvariante zu finden. Der Verwaltungsapparat würde vermutlich um ein vielfaches grösser als er heute schon ist.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Schweizer,

      Bei meinen Ausführungen, dass der Bundesrat sich i.S. Vertragseinhaltung von der EU nicht ständig “über den Tisch” ziehen lassen sollte, indem die Interessen der Schweiz von der EU zunehmend einfach ignoriert werden, sind wir uns hoffentlich ja auch schon einig.
      Da die LKW-Durchquerung der Schweiz CHF 900.0 kostet, die EU aber nur 300 CHF LKW-Gebühr akzeptierte, müsste der BR jetzt endlich auch diesen Milliarden teuren “Schmachvertrag” für die Schweiz sofort aufkündigen & neu verhandeln, aufgrund der in der Bundesverfassung verankertem Alpenschutzartikel dann neu abschliessen. Eine zusätzliche Tunnelgebühr pro Transit von CHF 100.00 würde diese Masse an LKW schon bedeutend reduzieren, da viele dann den Brenner oder Frankreich wählen würden. Wir müssen halt auch einmal unsere Trümpfe in die Wagschale werfen. CH-LKW könnten – wie die Deutschen dies jetzt ja uns vormachen – durch eine adäquate Verkehrssteuer-Entlas​tung schadlos gehalten werden.

      Ich habe auch Verständnis, dass man eine EU als eine vergrösserte Schweiz nicht 1 zu 1 auf Europa wird übertragen können, jedoch mit Sicherheit den Grundsatz unserer förderativen, direkten Demokratie, von unten nach oben, wo eben eindeutig & klar der Souverän das Sagen hat. Übereifrige Machtmissbräuche wie z.B. momentan der sehr gefährliche Umgang EU-Ukraine-Russland, was den Frieden sehr gefährdet, wären dann nicht mehr so einfach möglich.
      Dieses “Regionaldenken” manifestiert sich ja bereits seit langem z.B. in Schottland oder bei den Katelanen um Barcelona/Spanien, in Norditalien ect., indem diese Menschen dort wieder in regionaler Politik direktdemokratisch selber bestimmen wollen, wie ihr Leben auszusehen hat. Das bedingt aber, dass die Kommissare in Bruxelles natürlich Macht an die einzelnen Länder & Regionen der EU abgeben müssten, was eine schwer zu knackende Nuss sein wird. Denn wer die Macht hat, gibt sie bekanntlich nicht mehr freiwillig so schnell her, im Gegenteil.
      Die direkte Demokratie in einer zeitgemässen EU könnnte man auch erst mal auf die Länder beschränken, wobei gleichzeitig dem Europaparlament aber endlich die eigentlichen Funktion eines Parlamentes zugestanden werden müsste. Also weniger Macht den EU-Kommissaren, mehr Macht dem EU-Parlament, denn heute kann dieses “Parlament” ja überhaupt über ein Gesetz selber abstimmen, dies tun vorwiegend die Kommissare selber.

      Die Verschiedenheit der EU-Völker sind ja auch bereits in der Schweiz vorgegeben, durch die total unterschiedlichen Kulturen der französischen, italienischen, deutschen und rätoromanischen Schweiz.

      Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass will die EU in der jetzigen Form nicht untergehen, muss sie sich schnellstens dezentraler & demokratischer ausrichten, sodass die Menschen die Gewissheit bekommen, über ihr Geschick & Leben selber direkter Einfluss ausüben zu können, eben wie in der Schweiz. Unsere Schweiz ist diesbezüglich das Vorbild vieler, einer Mehrheit würde ich behaupten in Europa.
      Denn solche Äusserungen höre ich übrigens immer öfters bei meinen Auslandaufenthalten von den dortigen Menschen.

      Wir Schweizer/Innen müssen uns aber sehr hüten, dass unsere direkte Demokratie nicht zusehends durch die Hintertüre uns jetzt doch noch abhanden kommt. Dies geschieht nämlich zunehmend z.B. auch durch “den europäischen Gerichtshof”, die 3. Macht im Staate, der Jurisprudenz, wo unser BR-Präsident Burkhalter meinte;

      “Noch offen ist die Rolle des Europäischen Gerichtshofes (EuGH). «Es gibt für den EuGH eine Lösung innerhalb unserer roten Linien, die wir aber mit der neuen Mannschaft der EU bestätigen müssen», sagt Burkhalter. Es gehe darum, dass der EuGH zwar eine Interpretation zu einem Entscheid abgeben könne. «Aber diese Interpretation ist nicht die letzte Phase. Die Schweiz kann sagen, sie sei nicht einverstanden, diese EuGH-Interpretation zu implementieren.»

      Wir können nur hoffen er bleibt standhaft dabei, denn die Schweiz ist ein souveränder Staat und (noch) nicht Mitglied dieser noch immer viel zu zentralistisch gesteuerten EU.

      http://bazonli​ne.ch/schweiz/standar​d/Die-Bilateralen-wae​ren-sofort-tot/story/​21010754

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Wenn ich die LSVA umrechne komme ich auch ca. 370.– LSVA, dazu kommen noch ca. 30.– für Strassenverkehrssteue​r. So liegen wir bei einer reinen Durchfahrt bei ca. 400.– netto. Was hier aber nicht mit einberechnet ist, sind die Kausalbeträge die entstehen. Aber mit ca. Fr. 400.–/Weg Basel-Chiasso dürfte so mal wenigenst im Gunde gedeckt sein.

      So wären wir mit Ihren Vorschlag von fr. 100.– für eine Tunneldurchfahrt sicher mal im grünen Bereich.

      Ich denke auch, dass sich die EU langfristig ein neues System erarbeiten muss. Ein derartiges Multigebilde hat und kann auf lange Sicht kein Bestand haben.

      Auch die ganze Idee mit Schengen wird sich die EU neu überdenken müssen. Zuviele “Unkrufe” werden langsam laut. Und selbst Deutschland hat heute massiv Probleme mit Arbeitsplätzen, die aus Osten belegt wird. Diese wandern halt auch dem höheren Gehalt nach, und Deuschland wandert in die Schweiz, auch dem höheren Löhnen nach. Und wohin sollen denn wir??

      Ist doch eine ganz logische Reaktion. Wir das Hochlohnland zieht schlussendlich alles an wie ein Magnet. Wir werden irgendwann die höchsten Arbeitslosenzahlen haben und die umliegenden Länder keine Arbeitskräfte mehr.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Schweizer,

      Ihre Schlussfolgerungen sind so logisch und nachvollziehbar im Interesse der Schweiz, dass im den Bundesräten/Innen wünsche, dass Sie diese Einsichten auch doch noch einmal haben werden, zum Schutze und Wohle der Schweizer/Innen, wozu sie eigentlich durch ihren Eid auf unsere Bundesverfassung verpflichtet sind.

      Es bleibt die logische Frage, warum Sie Herr Schweizer dies verstehen, eine Mehrheit des jetzigen Bundesrates aber leider nicht ?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Da ich ein sehr pragmatischer Mensch bin, vermute ich auch nachvollziehen zu können warum der BR anders handelt.

      Unsere BR stecken in einer Zwickmühle. Sie sind der Wirtschaft “verpflichet” da viele der Parlamentarier in der Wirtschaft verankert sind. Sollten aber, da im Rampenlicht von Bern, dem Volke dienen. Die Herren BR haben in Bern eigentlich den “dümmsten” Job.

      Es mag vielleicht eine These sein. Aber wenn die den Stände- und Nationalrat mal durchkämme, ist zu erkennen, dass ländliche und Bauern (vorallem Grossbauern) in der SVP oder Mitteparteien sitzen. In der Mitte finden wir mehrheitlich Firmenchefs und Links “Studenten”, Professoren oder einfach sagen wir mal Jene die gut verdienen und sich dieses Links leisten können.

      Nun versuchen Sie mal mit einem solchen Mix in den Räten Mehrheiten für irgend welche Dinge zu finden. Nicht dass ich diesen Mix für schlecht finde, im Gegenteil. Nur sind halt so dann die Zielrichtungen wirklich komplett konträr und ein Regieren in einer direkten Demokratie wird dann etwas speziell.

      Und da unsere direkte Demokratie in den Räten immer eine Mehrheit finden müssen um etwas erreichen zu können, sind halt vielfach Kompromisse an der Tagesordnung. Und keiner Dieser Herren in Bern wird zugeben, dass er mit der “Gegenseite” einen Kompromiss eingegangen ist. Etwas blöd geschildert wäre, wenn man nun sagen würde, dass z.B. ein Vorstoss am grünen Tisch “ausgepockert” wird.

      Daher – Nein BR möchte ich ganz klar nie sein. Wenn dann viellicht einer der Parlamentarier. Aber auch das ist nicht mein Styl. Ich denke, man würde mich schnell aus dem Ratsraum stellen, weil ich nicht einfach ein Sesselfurzer bin, der lieber im Sitz hocken bleibt, als er sich auf die Gratwanderung der Nichtmehrwahl begibt. Vielfach das Motto: Einfach nicht auffallen, dann ist sein Sitz nicht gefärdet und die Chance dass man wieder gewählt wird ist grösser.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Schweizer,

      Kann Ihnen im Prinzip ganz zustimmen.

      Was wir als Stimmbürger und als Souverän (gesetzgebende Instanz) aber vermehrt jetzt vom Bundesrat einfordern müssen, ist dass er als Exekutive uns wieder vermehrt respektiert, indem er z.B. Volksinitiativen wie z.B. die MEI oder die Meinung der Mehrheit; – KEIN EU-Beitritt – nicht weiterhin einfach ignoriert, sondern im Sinne der Mehrheit inhaltlich genau so umsetzt, wie es die Mehrheit des Souveräns wünscht, nicht wie es dem Bundesrat gerade passt.

      Dass die Räte ihre Lobby primär vertreten, wie ihr eigenes Portmonnaie, respektive nur ihre Karriere, ist mir auch klar.
      Wieso uns der Bundesrat immer wieder z.B. damit zu erpressen versucht, die Schweiz müsse Verträge einhalten, selber bei der EU aber seit Jahren nicht selber den Mut und die Courage hat, die Einhaltung der Schengen- & Dublinverträge strikte einzuhalten, was uns Schweizern/Innen jährlich 2-3 Milliarden Kosten verursacht. Was unternehmen denn unsere “Sesselfurzer” in den Räten in Bern denn dagegen ?
      Vielleicht ist es an der Zeit, mal zu einem diesbezüglichen Steuerstreik aufzurufen, von uns unten nach oben, denn wie heisst es doch so treffend; “Wer bezahlt, der befiehlt, was mit diesem Geld zu geschehen hat.

      Seien wir als Souverän also sehr wachsam, und beschützen wir wenigstens unsere direkte Demokratie, unseren Rechtsstaat vor einer schleichenden, heimlichen “automatsischen übernahme durch die EU. Eine automatische Übernahme ihrer Gesetze verlangt sie ja bereits seit Jahren von der Schweiz.

      ****


      Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

      Abraham Lincoln

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger

      Ich denken wir dürfen gespannt sein was nun abläuft. Mit den vergangenen, laufenden und kommenden Initiativen könnte es durchaus sein, dass die Herren in Bern vielleicht mal erwachen.

      Wenn ich das Votum hier von Frau Riklin lese, scheint es langsam beim BR angekommen zu sein, dass das Volk unzufrieden ist mit dem Ablauf. Zugeben wird man das sicher nicht, sondern man wird erst sich mal eine Weile beklagen, dass zuviele Initiativen eingereicht würden. Der BR sei überfordert/überlaste​t usw.

      Stelle mir nämlich vor, dass nicht das Volk überfordert ist mit den Abstimmungen, sondern unser BR. Wie soll er all seine Ideen umsetzen (eigenmächtig) wenn das Volk pausenlos einen Strich durch die Rechnung macht.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Schweizer,

      Genau so ist es, sie – die Bundesräte/Innen – können sich gar nicht vorstellen,
      dass s i e etwas falsches machen, was der Souverän gar nicht will, nicht so bestimmt hat. Ihr EGO ist ihr grösstes Obstakel dabei.
      So fragte mich mal ein Buddhist; Was ist der grösste Sieg für einen Menschen ?”
      Wir “Westler” haben damit doch unsere Mühe, so sagte er nach einer Weile; “Der grösste Sieg eines jeden Menschen ist der über sein
      eigenes E G O “.

      Allen Bundesräten/Innen wünsche ich von Herzen diese Erleuchtung, zum Wohle der Schweizer und der Schweizerinnen.

      **​**

      Ein Egoist ist ein unfeiner Mensch, der für sich mehr Interesse hat als für mich.

      Ambrose Bierce

      ****

      Das​ Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.

      Albert​ Einstein

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    • Juli 19, 2021

      Tja Herr Hottinger

      Als Buddhist empfehle ich dem BR folgendes für den Erfolg:

      “Für gesundes mentales und emotionales Wachstum brauchen wir eine sanfte, erfahrene und ausbalancierte Einstellung die unsere Extreme vermeidet. Werden wir arrogant oder selbstgefällig, so besteht das Gegenmittel darin, sich seiner eigenen Probleme und Leiden bewusst zu werden, um uns auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Fühlen wir uns jedoch überwältigt, mutlos, hilflos oder depressiv. Dann ist es wichtig an unsere positiven Eigenschaften oder Erfolge zu denken um der Seele einen Auftrieb zu geben.”

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    • Juli 19, 2021

      Das ist ein guter Rat! – für uns Alle

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  • Oktober 19, 2014

    Bin 72 Jahre alt und solange ich mich besinnen kann wurden die Bundesräte schlecht hingestellt.
    Mir kommt zum Beispiel in den Sinn, dass es früher einen Witz gab der lautete:
    Im Bundesrat gebe es, 6 Flaschen und 1 Spühler.
    Ich denke das ist einfach zum grossen Teil schweizerisch dieses mit den Worten den anderen schlagen.

    Ich glaube, gerade Bundesräte welche gewählt wurden geben sicher das Beste. Leider ist es so, dass viel auf denen herumgeritten wird, weil die in verschiedenen Parteien sind und waren.

    Wir können stolz auf unsere Bundesräte sein, nur merken viele Schweizer das leider nicht.

    So wie wir mit unseren Bundesräten umgehen als Nichtskönner, Lügner usw. können die machen was sie wollen, es ist einfach nicht Recht. Was glauben Sie, wenn wir bei der Arbeit vom Chef immer so beurteilt worden wären, hätten wir auch keinen Aufsteller erhalten.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Schopfer, ich erinnere mich auch, dass die Bundesräte oft schlecht hingestellt wurden. Dieses “Schlechthinstellen” hat aber Formen angenommen, die bedenklich sind. Es ist nicht nur die Gewaltbereitschaft, die Herr Frick anspricht, die mir Sorge bereitet, sondern auch die verbalen Attacken auf den Bundesrat. Vimentis ist diesbezüglich noch einigermassen harmlos. Wenn ich mir aber die Facebook-Seite einer (Ex?)-Bloggerin ansehe, schaudert es mich. Von ihr selber, aber vor allem von ihren “Facebook-Freunden” lese ich unter anderem folgende Diffamierungen betreffend der Schweizerregierung:

      Bundesverräterin
      F​aules Pack
      Scheissregierun​g
      Schweizfeindlich
      ​Hosenträger in Bern
      Schleiereule Schlumpf
      Schlümpchen​
      Schlumpfinchen
      Lan​desverräter
      Quotenta​nten, Emanzen, Hyänen
      Sommaruga-Soz​ifilz-Import-Entourag​e
      Sommaruga-Gutmensc​hen-Clans
      Usw.

      Au​ch durch solche Herabwürdigungen wird unsere Demokratie langsam zerstört. Das gegenseitige Aufheizen mit noch böswilligeren Äusserungen ist bedenklich.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rotzetter, Sie scheinen ja die Facebook Seite von besagter ‘(Ex?)-Bloggerin’ besonders gut zu kennen, wie ist es sonst zu erklären, dass Sie fast alle Ausdrücke kennen, die dort vorgebracht werden. Lesen Sie dort täglich mit? Erstaunen würde es mich nicht….

      ——

      Witz der Woche:

      Bundesrätin​ Sommaruga schreitet über den Bundesplatz. Vor ihr stürzt eine ältere Dame. Bundesrätin Sommaruga hilft ihr natürlich beim Aufstehen. «Ich bin Bundesrätin Sommaruga und als Dank für das Aufstellen können Sie ja bei den nächsten Wahlen der SP Schweiz die Stimme geben.» Die ältere Dame schüttelt den Kopf und antwortet kühl: «Liebe Frau Bundesrätin, ich bin auf das Füdli gefallen, nicht auf den Kopf.»

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    • Juli 19, 2021

      Frau Schopfer, Sie schreiben ganz richtig: “Ich glaube, gerade Bundesräte welche gewählt wurden geben sicher das Beste”. Das glaube ich auch….. aber das reicht halt einfach nicht, wie wir tagtäglich feststellen dürfen.

      Die Bundesräte haben null Bock darauf, den Volkswillen zu vollziehen. Als Mitglieder der obersten Executive sie aber gerade dazu verpflichtet. Nur, der “Siebenzwärglirat mit dreifacher Schneeflittchenbehind​erung” (übrigens meine Lieblingsbezeichnung für den BR) will lieber eine eigene Politik machen und bei seinen Kollegen in unseren Nachbarländer, der EU und im fernen Amerika “lieb Kind” sein.

      Zugegeben, Politiker haben es ist nicht leicht, mit uns als Volk. Aber das wissen sie eigentlich schon bevor sie zur Wahl antreten. Also sollten sie sich hinterher nicht beschweren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wummer

      Sorry – habe kein Erbarmen mit unserem BR. Es war jedem sein eigener Wille diesen Job anzunehmen. Sie streiten sich ja regelrecht um jeden Sitz. Siehe BDP mit welchen miesen Mitteln ein Sitz “ergatter/gestohlen” wurde. Sogar die bisher geltende Sitzverteilung hat man ins Wanken gebracht. Und genau das sind solchen Dinge, die eine Unruhe, Instabilität hervorrufen.

      Entwe​der man mach seinen Job als Ratsmitglied so wie es in der Verfassung steht, so wie es das Volk möchte, oder man ist fehl am Platz. So geschieht das dauernd in unserer Wirtschaft. Wenn der Chef nicht respektiert wird, nicht ausgeführt wird was der Chef sagt, fliegt man.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer,

      Zwische​n “kein Erbarmen haben” und verbalen und sogar gewalttätigen Attacken gibt es einen Unterschied. Unsere Regierungsmitglieder dürfen und sollen kritisiert werden, aber nicht mit primitiven Schmähungen und tätlichen Bedrohungen. Herr Frick prangert zu Recht an, dass durch die als Gegenmassnahmen getroffenen einschränkenden Sicherheitsmassnahmen​ die Volksnähe und damit auch die Demokratie auch in der Schweiz langsam zerstört wird.

      Zu den Herabwürdigungen unserer Bundesratmitglieder gehört auch die “Lieblingsbezeichnung​ für den Bundesrat” von Walti Wummer-Schön: ” der “Siebenzwärglirat mit dreifacher Schneeflittchenbehind​erung”. Na ja, wer so etwas lustig findet…… Das war wohl nichts mit meiner Bemerkung, dass Vimentis diesbezüglich noch harmlos sei.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rotzetter

      Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion führen, wer was wie gesagt hat, oder was verbale Attacke sei.

      Solche “Bezeichnungen” wie Herr Wummer gibt es schon seit es den BR gibt und gehören wohl kaum in eine verbale Attacke.

      Wenn es in den Bereich von Gewalttätigkeit geht, da gebe ich Ihnen recht. Nur müssen leider auch unsere BR damit rechnen, dass das Umfeld auch “härter” wird. Das ist nicht ein Phänomen der Schweiz, sondern der Menschheit. (Siehe umliegenden Länder, was da bereits schon üblich ist). So gesehen sind unsere BR noch immer auf Rosen gebettet.

      Ich billige damit nicht die heutige Entwicklung, sondern sehe diese Realistisch. Und da müssen oder sollten auch unsere Herren in Bern mit der Zeit ein etwas dickers Fell bekommen, sofern sie sich durch solches angegriffen fühlen.

      Sicherlich​ sind Verbalitäten wie A…Lö, Idio… und ähnliches nicht der übliche und sachliche Umgang und gehören somit nicht in die Kategorie Respekt und Anstand.

      Und da sind wir wieder bei meiner Aussage “kein Erbarmen”. Ein BR ist oder sollte sich solcher verbalen Attacken bewusst sein und muss damit umgehen können, diese dementsprechend einstufen und darauf reagieren. Doch gibt es da noch einige Sprichwörter dazu:

      “wer den Teufel an der Nase kitzelt, muss sich nicht wundern, wenn er niest”
      “wer sich in die Höhle des Löwen begibt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er gebissen wird”
      usw.

      Wir können Menschen nicht ändern. Wir können nur dafür Sorge tragen, dass wir nicht werden wie die Menschen. ( Buddha )

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rotzetter, wenn ich mir Ihren Kommentar mit dem Katalog wüster Beschimpfungen ansehe, denke ich, dass mein „Siebenzwärglirat“ direkt eine liebevolle Bezeichnung für den BR darstellt. Dass Ihnen die „Schneeflittchenbehin​derung“ erst recht nicht gefällt, kann ich nachvollziehen, stört mich aber nicht im Geringsten.

      Der „Siebenzwärglirat“ ist im Übrigen nicht diffamierend, nicht lustig -was immer darunter verstanden wird-, auch nicht bösartig, sondern charakterisierend gemeint. Es entspricht durchaus dem Charakter der Damen und Herren (besser so?), dass sie alle wie Zwärgli gegenüber andern Staaten und deren Politiker auftreten. Anstatt Charakter zu zeigen und stolz „ihr“ selbstbestimmtes Volk gegenüber Goliath zu vertreten und für seine Freiheit einzustehen, verkaufen sie uns mit manch‘ üblen Tricks ans Ausland. Es sprengt den Umfang meines Kommentars, drauf detaillierter einzugehen.

      Der BR ist unbestritten das Spitzengremium in unserem Staat. Es wäre sensationell, wenn er sich auch so benehmen und so handeln würde. Gute Nacht.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Noser, es hat ja auch gar niemand erwartet, dass Sie das lustig finden oder lachen müssen. Ich verdiene meine Brötchen nicht mit der SVP, wie oft muss ich das Ihnen noch sagen. Wir sind ein Privatkomitee und nicht von der SVP gesponsert. Der Witz zielt auf die SP, nicht auf die Bundesrätin. Insofern kann man nicht von einer Personenbeleidigung sprechen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Meier

      Sie denken einfach zu fixiert auf die SVP stell ich fest.

      Ich denke auch die BR hätte über diesen Witz gelacht, denn man muss oder sollte lernen auch über sich lachen zu können. Aber es ist so und so hab ich den Witz von Herr Gurtner auch verstanden, das er diesen über die SP gemacht hat und nicht über die Person.

      Und gehen Sie doch mal nach Österreich setzen sich zu den Einwohnern, lachen etwas mit denen, dann erschrecken Sie aber nicht, welche Witze dann kommen. Sie würden vermutlich, so wie Sie sich jetzt geben, aufstehen und beleidigt davon laufen.

      Ich blieb sitzen und hab mitgelacht und zwar herzhaft….

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    • Juli 19, 2021

      Nein Frau Noser, der Witz von Herrn Gurtner zielt nicht auf die Bundesrätin sondern auf die SP. Da gebe ich Herrn Gurtner recht. Solche Witze sind harmlos und durchaus üblich und werden in ähnlicher Form gegen alle Parteien gemacht. Absolut tolerierbar.

      Ander​s sieht es aus mit der “Lieblingsbezeichnung​​ für den Bundesrat” von Walti Wummer-Schön: “Siebenzwärglirat mit dreifacher Schneeflittchenbehind​​erung”. Hier werden explizit die drei Bundesrätinnen diffamiert.

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    • Juli 19, 2021

      Oh mannnnn seid Ihre Nachtragend….

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe zwar im vorhergehenden Kommentar klargestellt, dass diese Bezeichnung von mir aus gesehen nicht diffamierend, nicht bösartig und schon gar nicht “lustig” daherkommt, sondern charakterisierend. Aber um ehrlich zu sein, Frau Rotzetter, ist es mir völlig egal, wie Sie mit diesem Ausdruck für den BR klarkommen. Wenn Ihnen mein Begriff nicht passt, haben Sie ein Problem, nicht ich.

      Ach ja, bevor Sie in das alte Schema zurückfallen:

      – Ic​h bin kein SVP-ler, stimme aber meistens für diese Partei
      – Bei der Alpeninitiative war ich dafür und hoffe, dass sie endlich vollzogen wird von unserem BR (Sie wissen schon, dem Siebenzwärglirat)
      – ​Ich bin gegen die zweite Gotthardröhre, weil über deren Verwendung und Gebrauch der BR (eine der Schneeflittchenbehind​erungen im Siebenzwärglirat) doch nur lügt, wie gedruckt
      – Mit vollem Herzen habe ich bei der Masseneinwanderungsin​tiative „JA“ gestimmt
      – Und ganz klar war für mich die Annahme der Zweitwohnungsinitiati​ve bei der die SchlappschwänzInnen von BR, NR und SR vor lauter Ausnahmen das Volksanliegen total gebodigt haben
      – Für die Ausschaffungsinitiati​ve hätte ich sogar 3x JA in die Urne geworfen – wird auch nicht vollzogen
      – Zudem bin ich überzeugt, dass unsere Sozialhilfe in grossem Umfang nicht nur von renitenten Asylanten, sondern in grösserem Stil von all‘ den SOZIs ausgenützt wird, die als Betreuer und Anwälte für dieses äh .. für diese Leute tätig sind!

      Falls das nicht reicht, dass Sie es mir so richtig geben können (was auch immer), fragen Sie mich, wie zu den meisten politischen Problemen stehe. Ich informiere Sie gerne über meine Meinung, aufrichtig und ehrlich. Genauso wie der Siebenzwärglirat eben handeln sollte.

      Ich sagte es schon. Gute Nacht!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wummer-Schön, wie kommen Sie darauf, dass ich es Ihnen “so richtig geben” möchte? Ihre politischen Präferenzen interessieren mich nicht, auch nicht, bei welchen Themen Sie dafür oder dagegen sind.

      Es geht hier um den Blog von Herrn Frick “Schuh- und Eierwerfer”, und in meiner Antwort an Frau Schopfer habe ich darauf hingewiesen, dass mir nicht nur die Gewaltbereitschaft, die Herr Frick anspricht, Sorge bereitet, sondern auch die verbalen Attacken auf den Bundesrat. Einige Beispiele aus einer Facebookseite habe ich angeführt und hinzugefügt, dass auch durch solche Herabwürdigungen unsere Demokratie langsam zerstört wird und dass ich das gegenseitige Anheizen mit noch böswilligeren Äusserungen für bedenklich halte.

      Wenn Sie unsere drei Bundesrätinnen als “dreifache Schneeflittchenbehind​erung” betiteln, ist das eine Diffamierung. Die drei Bundesrätinnen sind keine Flittchen!

      Und wenn Ihnen unsere Bundesrätinnen nicht passen, Herr Wummer-Schön, ist das Ihr Problem und nicht meines. Der Anstand würde es jedoch gebieten, ein anderes Wort als “Schneeflittchenbehin​derung” zu gebrauchen.

      Das wars, auch Ihnen gute Nacht!

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    • Juli 19, 2021

      Mir gefällt es nicht, wie unser gesamter BR handelt und den Volkswillen explizit nicht vollzieht, sondern im eigentlichen Sinne torpediert. Das ist, zugegeben, mein Problem. Es freut mich für Sie, dass Sie keines damit haben.

      Ach ja, zum Gesamtbundesrat gehören nicht nur die Zwärgli sondern eben auch drei Schneeköniginnen. Mitgegangen, mitgehangen!

      Danke​ für die Guten Wünsche zur Nacht. Ich schlafe immer gut.

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  • Oktober 21, 2014

    Ja, die Regierung (Parlament, Bundesrat etc.) hat es wahrlich nicht leicht in der globalisierten Welt die Geschicke der Schweiz zu lenken. Der Ton ist rauer geworden und entsprechend können sich auch die Fronten verhärten (es wird dem Volk ja auch zumindest teilweise durch Parlamentarier vorgelebt). Dies macht es auch nicht leichter. Denn alles was man tut hat Konsequenzen, die manchmal schwer abschätzbar sind. Verschiedene Interessen fliessen auch noch rein und wollen berücksichtigt werden. Nicht zuletzt dank den Einsitzen in Verwaltungsräten und Mandaten. Egal was sie tun, richtig wird es nie ganz sein. Doch macht unsere Regierung einen guten Job, wenn man sieht wie gut es der Schweiz (noch) geht. Mich schaudert es auch, wenn ich solche Wörter sehe und der Ex-Bloggerin (?) – wie in einem Beitrag weiter unten vermerkt wurde. Und es sei nebst den anderen Kommentatoren angeraten, sich bewusst zu sein, dass Beiträge ein Fall für die Justiz werden können http://www.bernerzeit​ung.ch/region/emmenta​l/FacebookDebatte-zu-​Asylzentrum-Schafhaus​en-Verfahren-eingelei​tet/story/13995326

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      Nichts im Leben ist ohne Konsequenzen. Falsch ist es sicher mal, wenn man mit solchen droht. Oder nie gelernt hat mit solchen zu leben und das Beste daraus zu ziehen. Denn wir können nicht Wissen, wie es geworden wäre, wenn man es anders gemacht hätte.

      “Man gibt Dir schrupelige Orangen? Presse Orangensaft und freue Dich daran.”

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    • Juli 19, 2021

      Kann Ihnen nur beipflichten, Herr Schweizer, das Sägesser-Mehl ist ein schauderhafter Betroffenheits-Pfupf mit eingearbeiteter Zensurdrohung und Justiz-Konsequenzen-H​allodri.

      Für den Mülleimer.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Knall. Darf ich Ihren Kommentar als Beispiel nehmen, dass der Verfasser des Blogs recht hat -> der Ton und Umgang so rauer wurde? Wünschen Sie sich eine Plattform auf dem Personen angegriffen werden anstelle Sachlichkeit aus verschiedenen Perspektiven zwecks Meinungsbildung? Wünschen Sie sich eine Plattform von nur gleichgesinnten die nur die Kommentare abnicken? Ich ziehe die Sachlichkeit klar vor! Ich ziehe klar vor, dass man Dinge von verschiedenen Seiten her beleuchten kann. Alles andere ist langweilig, bringt verhärtete Fronten und nicht weiter zu Lösungen. Die Gesetzgebung mit welcher die Justiz betr. Facebookgruppe „Schafhausen“ auf den Plan gerufen wurde gilt auch hier. Was online gepostet wurde hat niemand mehr im Griff und das Internet vergisst nie.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      Ja der Ton ist rauer geworden. Das bestreitet auch niemand. Aber das ist nicht ein Phänomen aus diesem Forum, sondern eines der Menschheit.

      “Wenn wir mangels einer inneren Disziplin all die Emotionen, die uns durch den Kopf gehen, unter dem Vorwand ausleben, dass sie zum Ausdruck gebracht werden müssen, dann kann das zu schwerem Missbrauch führen; es mag uns sogar schwer fallen, die Gesetze unseres Landes zu respektieren. Die menschlichen Emotionen haben kein Ende, und die Macht der negativen Gefühle ist grenzenlos.” (dalai-lama)

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    • Juli 19, 2021

      Wie meinen Sie das jetzt, Frau Sägesser, …als Beispiel dass der Verfasser Recht hat? Soll mit meinem Kommentar bestätigt werden, dass „viele Menschen gegen Leute anderer Meinung mit körperlicher Gewalt vorgehen oder deren Wohnungen mit Eiern bewerfen“? Oder sehen Sie darin meine bestialische Seite?

      Nein, ich wünsche mir keine Plattform auf der Personen angegriffen werden, anstelle Sachlichkeit und so. Aber ich wünsche mir auch keine Plattform, auf der anderen mit justiziellen Konsequenzen gedroht wird um deren Meinungsäusserungen zu unterdrücken.

      Im Übrigen betrifft meine Schmähung nicht Sie als Person, sondern den von Ihnen geposteten Betroffenheits-Schaud​er mit eingearbeiteter Zensurdrohung und sonstigem Hallodri.

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  • November 23, 2016

    Auch in diesem Blog taucht mehrmals die Meinung auf, der Bundesrat politisiere am “Volk” vorbei.

    In der Legislaturperiode 2015 bis 2019 folgten aber die Abstimmenden bisher IMMER den Anträgen des Bundesrates, auch im Jahr 2016 bei allen 5 (!) Vorlagen einer einzigen Volksabstimmung. Auf so einen Vertrauensbeweis kommt sonst weltweit keine demokratische Regierung. Der von der Bundesversammlung gewählte Bundesrat hat also das VOLLE Vertrauen der abstimmenden Bürger/innen.

    Auch​​​​ ich war bei einigen Vorlagen des Bundesrates schliesslich bei der Minderheit. Deshalb würde ich dem Bundesrat aber nie vorwerfen, er politisiere an den stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern vorbei.

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  • November 23, 2016

    Dass, Herr Frick, Bundesräte ohne Polizeischutz mit dem Tram zur Arbeit fahren können, ist der beste Beweis dafür, dass die Klage über potenzielle körperliche Gewalt gegen Regierungs-Politiker ziemlich weit hergeholt ist.

    Am ehesten noch, werden SVP-Politiker von primitiven Linksextremen auf diese Weise angegangen. Die Beispiele der brutalen Attacke gegen NR Bortoluzzi der Morddrohungen gegen NR Glarner oder die inzwischen jahrzehntelange, enthemmte Hetze gegen alt-BR Blocher usw. sprechen dabei Bände.

    Aber es darf nicht verschwiegen werden, dass die Gegenwehr der nicht-linksextremen Bürger halt im gleichen Ausmass zunimmt, wie die eigenmächtige und gegen den beschlossenen Volkswillen agierende Classe Politique ihre Arbeit verweigert um eigene Vorstellungen mit manipulatorischer Verve auszuleben.

    Was wir brauchen ist nicht eine Zurechtweisung der Bürger, sondern eine Renaissance der direkten Demokratie und die Wiederherstellung der „von-unten-nach-oben-​Hierarchie“ wie sie unserer Staatsform eigentlich entsprechen würde.

    Ändern muss sich nicht das Volk, sondern dessen Auftragsnehmer.

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    • Juli 19, 2021

      Die Medien haben seit 1984 immer wieder über tätliche Angriffe auf “rechte” wie “linke” Politiker/innen berichtet, Herr Knall– zuletzt über den Angriff auf Herrn alt-BR Blocher am 17. September 1916. Die Mitteilungen enthalten keine Angaben über den politischen Hintergrund der Täter.

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  • November 23, 2016

    “Schuh- und Eierwerfer – Totengräber der Demokratie !”

    Wo trifft man denn bitte in der Schweiz auf diese Schuh- und Eierwerfer, Herr Frick? Sind sie barfuss und mit Eierkörben und Schaufeln unterwegs?

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