1. Aussenpolitik

Schweiz finanziert atomare Aufrüstung (Vers. 2)

Schweiz fi­nan­ziert ato­mare Aufrüstung!

 

Alle Verfassungen dienen dem jeweiligen Land.  Auch unsere dient unserer Sicherheit, dem Zusammenleben und der Wohlfahrt. Ihr wichtigster Zweck: „Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und Sicherheit des Landes“.  Weit hinten, in Art. 54, nach „Wahrung von Unabhängigkeit und Wohlfahrt“, sagt sie, dass wir Not und Armut in der Welt lindern wollen. Als jetzt noch reiches Land wollen wir uns das leisten, aber unsere Sicherheitsbedürfniss​e kommen zuerst.

 

Laut Bundesrat haben wir kein Geld für eine glaubwürdige Armee. Gleichzeitig findet er  Geld um die Entwicklungshilfe auf 11.5 Milliarden Fr. zu erhöhen.  Der Nationalrat bewilligte sie.

 

Es ist höchst erstaunlich, dass SP Nationalrat und Parteikollege Hans-Jürg Fehr in seinem Vimentis-Artikel „Ein Schritt nach vorn“,  wo er diesen Entscheid preist, so tut, als schreibe die Verfassung – auf die er  übrigens ein Gelübde abgelegt hat -riesige Mittel für die Entwicklungshilfe vor. Gleichzeitig „vergisst“ er deren ersten und wichtigsten Zweck.

 

Es gibt Länder , die die Welt realistisch sehen. Anders als unsere Politiker räumen sie ihrer Landesverteidigung die höchste Priorität ein und rüsten atomar auf. Sie haben deshalb nicht genug Geld für ihr armes Volk. Da springt dann die Schweizer Entwicklungshilfe ein. Sie hat allein von 2010-2012 in den Atommächten Indien, Pakistan und Nordkorea 106.5 Millionen Franken ausgegeben.

 

 

Go​tthard Frick

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Comments to: Schweiz finanziert atomare Aufrüstung (Vers. 2)
  • Juni 13, 2012

    Guten Tag Herr Frick
    Sie sprechen ein wahres Wort gelassen aus.
    Auch verkaufen wir an Indien Pilatus-Flugzeuge, obschon wir genau wissen, dass dort Millionen von Kindern zum Arbeiten gezwungen werden, unter himmeltraurigen Verhältnissen.
    Gewis​s alle schweizerischen Hilfswerke senden viel Geld, Kleider, Medikamente etc. dorthin! Jeder Atommacht müssten sämtliche Gelder gesperrt werden!
    Was ist das für ein Staat, der solches Gebaren unterstützt?
    In Bern sollten gewisse “Herren” langsam zur Besinnung kommen!

    Wir verschleudern Milliarden CHF ins Ausland, aber vergessen, dass auch in der Schweiz Leute unverschuldet an der Armut leiden!
    Wenn z.B. ein Arbeiter Krebs bekommt, dann wird er von unserer “Gesellschaft” fallen gelassen! Der soll selber schauen, dass er und seine Frau, weiter existieren können!
    Auf jeden Fall muss er erst sein ganzes Erspartes aufbrauchen, bis er etwas erhält!
    Dann die grösste soziale Ungerechtigkeit: Die sog. “Heiratsstrafe” bei der AHV! Hier wird der verheiratete Rentner so richtig gehend nach Strich und Faden, betrogen! Die Politiker merken das natürlich nicht, weil sie eine gute Pensionskasse haben! Mit dem Verlust eines 13. haben sich die Rentner ja bereits abgefunden.

    Ihre werte Partei, Herr Frick, sollte hier schon lange für Ordnung sorgen!
    Das wäre ihre verdammte Pflicht!
    Statt dessen verbringt sie die grösste Zeit mit internen Problemen. Auch setzt sie die Hilfe an Ausländer viel grösser ein, als im eigenen Lande! Auf diese Weise hat die SP schon viele Tausend Stimmen verloren!

    Wünsche Ihnen einen schönen Tag.

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