1. Medien & Kommunikation

Schweiz – Trends im Online Gaming

Apps und Games am dem Smartphone sind der Trend der letzten Jahre. Kaum eine Branche ist derartig schnell gewachsen wie die des online Gamings. Waren es vor Jahren noch herkömmliche Browsergames, so überschwemmen Handy-Spiele und Apps aktuell den Markt im Spielebereich. Doch eine Branche profitiert von dem Boom am meisten und zwar die des online Glücksspiels.

Begann die Revolution der Slotmaschine schon in den 90er Jahren, kam es in den letzten Jahren zu einem unvergleichbaren Boom. Man wuchs stetig, konnte Gewinne über Jahre sogar vervielfachen. Aktuell zählt der online Casino Bereich zu den umsatzkräftigsten Branchen weltweit. Statistiken in puncto Umsätze und Gewinne können leicht im Internet recherchiert werden.

Rasante Entwicklung durch mehrere Faktoren begünstigt

Was viele nicht wissen ist, dass Glücksspiel auch schon zu Konsolenzeiten ein äußerst beliebtes Produkt war. Neben Poker-Varianten gab es auch Slot-Maschinen, die an der Konsole gespielt werden konnten. Unter anderem war es Sony mit der Playstation, die schon damals vermehrt auf Glücksspiel gesetzt hat, allerdings nur in einer Spielgeldvariante. Dass man fortan von zu Hause um echtes Geld spielen konnte war schlichtweg revolutionär. Beflügelt durch die Möglichkeiten im online Casino haben es Anbieter wie JohnSlots geschafft mit der Zeit ein an Spielvariationen unfassbar gut ausgetüfteltes Grundportfolio zu erschaffen. Vor allem die Quantität bei online Casinos sorgt für ein abwechslungsreiches Spielvergnügen. Doch erst in Kombination mit immer spannenderen Neuerungen sorgt man letztlich für Fortschritt.

Vielfa​​lt an Möglichkeiten ebnen den Weg

Das online Casino könnte schon alsbald in die Zukunft katapultiert werden. Vor allem die virtuelle Realität ist ein spannender Faktor im Gambling Markt. Wenn man bedenkt, dass die Live-Dealer Funktion guten Anklang fand, könnte die VR-Technologie diesen Bereich noch gehörig optimieren, oder eben ordnungsgemäß abrunden. Denn die Live-Kommunikation mit dem Dealer ist das Eine. Das quasi Live-Vor-Ort-Sein das Andere. Eine virtuelle Realität in online Spielcasinos könnte die Branche nochmals ein großes Stück nach vorne bringen. Wenn man die rasante Entwicklung bedenkt, ist dies nicht zwingend nur noch Zukunftsmusik.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Schweiz – Trends im Online Gaming
  • November 23, 2017

    Es gibt gesunden Stress, der motivierend wirkt, weil dessen Leistung den Wert in der Gesellschaft festlegt und damit auch den Selbstwert des Menschen. Lieder haben nicht alle Menschen das Glück, dem Leistungsdruck mithalten zu können, was eben genauso wieder Einsamkeit und soziale Ausgrenzung zu Depressionen und Schlafstörungen führen kann. Ich gratuliere Ihnen von Herzen für das Glück, wenn sich Ihre Leistung in der Gesellschaft auszahlt und Ihnen die nötige Wertschätzung zurückgibt. Das ist wahrlich ein Grund zum glücklich sein…

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  • November 24, 2017

    Die Anzahl der gestressten Personen korreliert mit der Marktflutung durch Stresspsychologen die den Patienten erklären, dass sie gestresst seien.

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  • November 24, 2017

    Stressfaktor abbauen?

    Ja, am besten durch Blockierung blödsinniger und umweltschädigende Events wie olympische Spiel, Massenaufläufe wie Mega open air – Konzerte usw.

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    • Juli 19, 2021

      Es geht hier aber um den Stress am Arbeitsplatz. Natürlich macht sich die moderne Gesellschaft auch noch selbst zusätzlich Stress.

      Bei der Arbeit entsteht nicht selten Stress durch ungeeignete Führungskräfte, welche ein schlechtes Bild von ihren Mitarbeitern haben und sie nur als Kostenfaktor sehen.

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    • Juli 19, 2021

      Das Organisieren und das Ausführen monströser Anlässe ist Stress am Arbeitsplatz für die Einen und gleichzeitig sinnloser Freizeit- oft verbunden mit Drogen-Stress für die Anderen.

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  • November 24, 2017

    Aufschlüsse darüber gibt der Arzt und Buchautor Ulrich Renz:

    Auseinander driftende Arbeitswelten
    “Währe​nd sich für die Globalisierungsverlie​rer Arbeit mehr denn je nach Zwang anfühlt, nach purer Daseinsnotwendigkeit,​ sieht die gebildete Mittelschicht sie als Mittel zur Selbstverwirklichung.​ Während die einen sich in ihrem Berufsleben mit einer immer breiter werdenden Definition dessen abfinden müssen, was für sie als zumutbar zu gelten hat („Es gibt keine Drecksarbeit“), wird Arbeit im oberen Bereich zu einem großen Abenteuer, auf das man schon lange begierig gewartet hat. Das moderne Individuum arbeitet nicht aus Not oder äußerem Zwang, sondern aus einem inneren Trieb. Weil es nämlich meint, nur so ganz zum Menschen zu werden.”

    Pro Woche fünf Stunden weniger arbeiten? Eine Auszeit vom Job nehmen? Mehr Zeit für die Kinder? In Umfragen sind das die Glücksfantasien des deutschen Vollzeitbeschäftigten​. Doch die Realität sieht anders aus: immer mehr Überstunden, immer mehr Druck, immer weniger Zeit für sich und die Liebsten. Warum hat es die Arbeit so leicht, sich in unserem Leben so unverschämt breitzumachen? Warum lassen wir es zu, dass unser eigener Plan vom Glück an die Wand gedrückt wird? Warum sitzen wir der Wahnvorstellung auf, dass es Erfüllung und Anerkennung nur über Arbeit gibt?

    http://www.arbeit​swahn.de/Das%20Buch.h​tm

    Und wozu all die Maschinen, die Automatisierung / Digitalisierung wenn man am Ende gleich viel oder gar noch mehr arbeiten soll wie früher? Und immer weniger Zeit hat?

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  • November 25, 2017

    Lächerlich.

    Man hatte hatte nie mehr Freizeit, Ferien und geregelte Arbetiszeiten als im Jahre 2017.

    Wie gestresst war man wohl als Fabrikarbeiter bei 6 Tagen, 10 Stunden, keinem Urlaub und keiner Unfallversicherung oder sonstigen Sozialversicherung?

    Das Problem ist eher, dass man dank Internet und Handy 24/7 erreichbar ist, auch in den Ferien. Wie viele schauen in das Geschäfts-E-Mail auch in den Ferien?

    Vorher war man eben weg und erst nach den Ferien wieder verfügbar. So solle es man auch handhaben. Ferien sind Ferien.

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    • Juli 19, 2021

      “Man hatte nie mehr Freizeit, Ferien und geregelte Arbeitszeiten als im Jahre 2017.”

      Dies gilt längst nicht mehr für alle, vielleicht für Kanton- Gemeinde und Staatsangestellte.
      D​ank dem Neoliberalismus, welcher alle Vorschriften kippen und am liebsten kein Arbeitsrecht haben möchte und alles dem Markt überlassen will zusammen mit der Globalisierung hat sich die Lage vieler Arbeitnehmer verschlechtert.

      ht​tps://www.blick.ch/ne​ws/wirtschaft/chauffe​ure-wegen-paeckli-boo​m-am-anschlag-laenger​-als-zwei-jahre-macht​-diesen-job-keiner-id​7646679.html

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    • Juli 19, 2021

      Ich rede von der Schweiz und vom Büroangestellten (und dem Löwenanteil der Angestellten).

      Es mag Berufe geben, wo es anders ist. Und in Ländern wie Bangladesch und anderen mag es so wie bei uns im 19. Jahrhundert.

      In gewissen Branchen kann man schon lange nicht mehr mit westlichen Arbeitsbedingungen konkurenzfähg sein.

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    • Juli 19, 2021

      Da hab ich Glück, mein Smartphone-Androide-V​ersion ist zu alt, kann nicht mit dem Geschäfts-PC abgleichen, so wird ich von G-Mails verschont und Telefone nehm ich nach Feierabend nicht mehr an, so wird ich nicht gestresst !

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    • Juli 19, 2021

      Hier ein zwei Beispiele von künstlichem Stress im Büro.
      1. In der Europa-Allee gleich beim HB Zürich hat die UBS ein Bürohaus eingerichtet. Niemand hat einen festen Arbeitsplatz. Am Morgen holen sich die Banker ihren Büro-Rolli und fahren irgendwo an einen der langen Tischreihen. Wenn alle kommen, gibt es nicht genügend Tische. Weil die Planer (nach amerikanischem Muster) gerechnet haben, dass ja immer Abwesende sein müssen (Krankheit, Unfall, Militär, Weiterbildung). Trotz “Fabrikhallen-Flair”,​ Anzug mit Kravatte ist Pflicht.

      2. Mein Nachbar ein Versicherungsagent arbeitete wie verrückt und verkaufte total für Fr. 150 000.- (statt der Vorgabe von 130 000.-) Versicherungsprämien an Kunden. Der Vorgesetzte “lobte” den Einsatz auf seine Art: “Wenn Sie das geschafft haben, so können Sie im nächsten auch Jahr 200 000.- “. Gemeint war die neue Vorgabe. Wenn er dies nicht erreicht, so hat er zur Mehrarbeit noch Prämienabzug, wegen “Unterschreitung ” der Vorgaben.

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    • Juli 19, 2021

      @Alex Müller, unsere Firma baut neu und wird auch die Arbeitsplätze, so ist es vorgesehen, ohne festen Arbeitsplatz einrichten.
      Nun ich arbeite deshalb nur noch bis ende Juni dort und das nur zu 60%, ich nable mich so langsam von der Arbeit ab, obwohl es mir dort bis anhin gut gefällt, und werde dann ein Privatier.

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  • Januar 1, 2018

    Standardisierte Arbeitswelt:

    Der Wissenschaftler Michael Falkenstein hat 2010 gemeinsam mit Kollegen untersucht, wie sich monotone Arbeit auf die Hirnleistung auswirkt. Sie testete die kognitiven Funktionen bei Arbeitern im Bochumer Opel-Werk. Ergebnis: Das Gehirn der über 50-jährigen Fließbandarbeiter altert deutlich schneller als das Hirn Gleichaltriger, die Autos auf anregendere Weise zusammenmontieren. Das Arbeitsgedächtnis lasse nach, so dass die Arbeiter sich Aufgabenfolgen nicht mehr gut merken konnten.

    https://w​ww.welt.de/print/die_​welt/hamburg/article1​22257402/Als-das-Flie​ssband-kam-rannten-di​e-Arbeiter-davon.html​

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