1. Ausländer- & Migrationspolitik

Schweizer Hilfe für Flüchtlingskinder im Nordlibanon

Schulen für Flüchtlingskinder

Jü​rg Bi­schoff, Beirut

Bildung für Flüchtlingskinder: ein Schul­zim­mer in der Pro­vinz Ak­kar, das mit Schwei­zer Hilfe re­no­viert wor­den ist. Bil­dung für Flüchtlingskinder: ein Schul­zim­mer in der Pro­vinz Ak­kar, das mit Schwei­zer Hilfe re­no­viert wor­den ist. (Bild: DEZA)

Syrische Flüchtlinge ma­chen ein Drit­tel der Be­woh­ner der nord­li­ba­ne­si­sche​​n Pro­vinz Akkar aus. Ihre Kin­der sol­len mit gleich­alt­ri­gen Li­ba­ne­sen zur Schule gehen.

Schule im Zelt

In Ak­kar, der nördlichsten Pro­vinz Li­ba­n­ons mit einer lan­gen Grenze zu Sy­ri­en, sind 100 000 Flüchtlinge un­ter­ge­kom­men, rund 30 Pro­zent der Bevölkerung. Es gibt über 300 «informelle Zeltsiedlungen», wie diese Lager po­li­tisch kor­rekt ge­nannt wer­den. Die li­ba­ne­si­schen Behörden wol­len das Wort «Lager» ver­mei­den, weil es an den Ex­odus der Palästinenser er­in­nert, die 1948 für ver­meint­lich kurze Zeit nach Li­ba­non flüchteten und dann ge­blie­ben sind. Würden nun auch die rund 1,5 Mil­lio­nen Syrer blei­ben, die in Li­ba­non Zu­flucht ge­fun­den ha­ben, könnte dies das prekäre de­mo­gra­fi­sche – und damit po­li­ti­sche – Gleich­ge­wicht des Lan­des er­neut aus dem Lot bringen.

Verglichen mit vielen anderen sieht das Lager proper aus. Die Zelte sind solide gebaut, und aus jedem ragt der Rauchabzug eines kleinen Ölofens. Am Eingang stehen zwei Wassertanks und drei Latrinen, und die Bewohner bestätigen, dass sie Lebensmittelgutschein​​e erhalten. Die Hilfe des Uno-Hilfswerks für Flüchtlinge (UNHCR) sowie verschiedener Nichtregierungsorgani​​sationen (NGO) kommt an, und die Bewohner des Lagers sind offenbar gut organisiert. Das ist wohl darauf zurückzuführen, dass die Leute hier Nawar sind, so heissen die nahöstlichen Roma, denen das nomadische Leben vertraut ist und die sozialer Ausgrenzung mit verstärkter Solidarität in der Gruppe begegnen.

Mitten im Dorf steht das Schulzelt, in dem etwa 25 Schülerinnen und Schüler eben eine Prüfung hinter sich haben. Der Lehrer, selber ein Flüchtling aus Aleppo, der im Auftrag einer NGO in zwei Lagern die Kinder unterrichtet, ist mit seinen Schülern zufrieden. «Als ich anfing, konnte keines der Kinder lesen und schreiben.» Er weist auf die fünf Tische, von denen jeder eine Klasse bildet, und berichtet, wie weit jede es gebracht habe. Die Fünftklässler könnten jetzt schon ein paar englische Sätze, sagt er stolz.

Nach dem Schulbesuch lässt sich einer der Männer die Gelegenheit nicht entgehen, dem Schweizer Botschafter Barras die Frage zu stellen, die fast alle Flüchtlinge beschäftigt: Ob es denn stimme, dass die Schweiz Flüchtlinge aus Syrien aufnehme, und was man denn tun müsse, um Aufnahme zu finden ? Der Botschafter erklärt, welchen zwei Flüchtlingsgruppen die Schweiz Aufnahme gewähre – Mitgliedern von Familien, von denen ein Teil bereits in der Schweiz ist, und schutzbedürftigen Personen, wie alleinstehenden Frauen mit Kindern oder Behinderten. Der Fragesteller insistiert nicht, er hat offensichtlich nicht das Gefühl, dass sich ein Versuch lohnen würde.

Die Schweiz unterstützt die Hilfsbereitschaft der Einheimischen finanziell.

Unter den syrischen Flüchtlingen in Libanon sind über 400 000 Kinder im schulpflichtigen Alter, von denen nur knapp ein Viertel in die Schule geht. Dafür gibt es viele Gründe: Die mangelnden Kapazitäten der libanesischen Schulen, der weite Weg zwischen dem Wohnort und der Schule, die Armut der Flüchtlinge, die sie dazu treibt, ihre Kinder zum Arbeiten anzuhalten. Wie alle öffentlichen Dienste werden die Schulen in Libanon arg vernachlässigt, was sich etwa in der schlechten Bezahlung der Lehrer zeigt oder am oft schlechten Zustand der Schulhäuser. In der peripheren Provinz Akkar, in der 40 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, ist die Vernachlässigung durch den Staat besonders gravierend. Die Deza hat ihr Hilfsprogramm deshalb am Grundsatz ausgerichtet, dass die Schweiz die Hilfsbereitschaft der Einheimischen unterstützt. In den letzten drei Jahren haben bis zu 2500 Familien, die Flüchtlinge in ihren Häusern aufnahmen, einen monatlichen Beitrag von rund 200 Franken erhalten. Dazu kommt seit letztem Jahr ein Programm zur Renovation von Schulhäusern, in denen sowohl libanesische wie auch syrische Kinder zur Schule gehen.

Das Projekt hat zum Ziel, die Kapazität und Belastbarkeit der Gebäude zu verbessern, damit am Nachmittag syrische Schüler unterrichtet werden können. In der oberen Schulstufe unterschieden sich libanesische und syrische Lehrpläne zu stark, als dass die Schüler gemeinsam unterrichtet werden könnten, erklärt Laurent Gross, der Leiter des Deza-Projekts, bei einer Tour durch die Schulhäuser, die renoviert werden. Eine Sekundarschule in Akroun, in der bisher der Unterricht nur am Vormittag stattfand und deshalb nur 5 von 85 Schülern Syrer waren, wird bald neue Klassen am Nachmittag aufnehmen können.

Mit Deza-Beiträgen sind im letzten Jahr 13 Schulhäuser in der Gegend renoviert worden, dieses Jahr sollen 14 weitere dazukommen. Auf den Baustellen der zweiten Phase, durch die Gross die Schweizer Delegation führt, werden Dächer abgedichtet, elektrische und Wasserleitungen erneuert, Toiletten eingebaut, Innen- und Aussenwände frisch gestrichen. Gross berichtet, der Fund von Asbest in den Gebäuden habe die Arbeiten verzögert. Mit schweizerischer Sorgfalt hat der Projektleiter Proben des gefährlichen Stoffs an die ETH geschickt und sich erkundigt, wie dieser sicher zu beseitigen sei. Nun wird der Asbest unschädlich gemacht, indem er in Beton eingegossen wird.

Heimkehr nicht in Sicht

«Die Krise ist gross, und die Möglichkeiten unserer Gemeinden sind klein», erklärt Dr. Ghazi, der Sprecher einer Gruppe von Dörfern in Akroum, der Schweizer Delegation, «wenn wir die Schweiz nicht hätten, könnten wir die Last nicht bewältigen.» Die Gemeinden sind erleichtert, dass es kaum Neuankömmlinge gibt, einerseits weil in den Gebieten jenseits der Grenze kaum mehr Kämpfe stattfinden, andererseits weil die Regierung strenge Kriterien für die Einreise von Syrern eingeführt hat. Aber die Tausenden, die da sind, fürchten sich, nach Hause zurückzukehren, weil ihre Dörfer von regimetreuen Truppen besetzt sind. «Niemand weiss, wann es in Syrien eine Lösung geben wird», sagt einer der Ältesten, «niemand weiss, wann die Flüchtlinge in ihre Häuser zurückkehren können.»

 

Schlussf​​olgerungen;

 

1. Grösste Wirkung echter findet Hilfe vor Ort;

Diese Schweizer Hilfe vor Ort ist für einmal gut zu heissen & zu unterstützen, denn jeder 1000 CHF Schein bewirkt dort das 120-fache an Resultaten wie i.d. Schweiz selber. Darum ein grosses Bravo. Da bin ich sofort dafür, dass wir den Libanon und auch Jordanien, das ja auch Millionen von Flüchtlingen aus demselben Kulturkreis (Syrien, Irak) vorläufig aufgenommen hat, Schutz vor weiterer Verfolgung durch die ISIS & die Syrische Regierungstruppen gewährt, noch vermehrt finanziell vor Ort ebenso noch stärker zu unterstützen. Genau dies ist die richtige Flüchtling- & Entwicklungshilfe, nämlich dort direkt vor Ort, wo wir weitaus die grösste Wirkung erzielen können.

 

2.  Schulhausbau & Unterricht für Kinder am sinnvollsten.

Prinzi​​piell ist Schulbildung für Kinder global in jeder Region, auch in der Schweiz selber, die effektivste Hilfe für eine eigenständige Fortentwicklung des Individiums, somit jeder Gemeinschaft & Gesellschaft, weil Kinder sind die ZUKUNFT. Nirgendwo ist Geld so gut eingesetzt wie bei den Kindern. Da können wir noch mehr tun, aber nicht bloss Geld schicken, auch selber dann überwachen. Ich kenne ein Schweizer Ehepaar, das in Afrika mit 55’000 CHF eine ganze Schule aufgebaut hat, aber immer klug nur Teilzahlungen an einen afrikanischen Vertrauensmann überweist, und dann selber periodisch den Fortschritt des Schulbaues noch selber direkt vor Ort überwachte, bevor die nächste Tranche einer Überweisung genehmigt wurde. Ihnen auch ein grosses BRAVO, dieses Paar weiss eben ganz genau, wie Afrikaner ticken.

Nicht wie der Bund, als hunderte von Millionen nach Asien flossen, nach dem letzten grossen Tsunami um Weihnachten, eine ganze Siedlung neu aus dem Boden gestampft wurde – ohne die reellen Bedürfnisse der Einheimischen je nach zu fragen – ist diese Neubausiedlung heute bedauerlicherweise – eine Blamage für die Schweiz – nur eine neue Bauruine, weil an den Bedürfnissen der Einheimischen vorbei gebaut, diese die Bevölkerung gar nie angenommen hat, es ist niemand eingezogen, sie verblieben in ihren Holzverschlägen.

 

3. Kein herausreissen aus der angestammten Kultur.

Ein weiterer wichtiger Grund, meiner Auffassung nach sogar der Wichtigste ist, das Hilfe vor Ort nicht nur am effektivsten ist, sondern die Menschen so eben nicht erst ganz aus ihrem Ursprungsland & ihrer gewohnten Kultur herausrissen werden. Den auch jede Pflanze wächst & gedeiht doch nur genau dort richtig & auch sehr prächtig, wo genau das ihr entsprechende, adäquate Klima nun mal schöpfungsgemäss herrscht. Beim Menschen verhält sich das genau gleich.

 

4. Offenes “Scheunentor-Schweiz”​​ die ineffizienteste, schlechteste Asylpolitik.

Insofer​​n würde ich sogar behaupten, dass  durch diese heute grossmehrheitlich ineffiziente Flüchtlingspolitik des offenen “Scheunen-Tores Schweiz” von Frau SP-BR S. Sommaruga, die Ursprungsländer genau dadurch eben auch nur extrem geschwächt werden, weil diese mehrheitlich ausschliesslich sehr jungen Männer, in der Folge natürlich in ihrer Heimat dann schmerzhaft fehlen, nämlich zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur. So beisst sich die Schlange ewig nur in den eigenen Schwanz. Jüngstes Beispiel solcher Verfehlter “Flüchtlingspolitik” ist doch ganz offensichtlich momentan wieder ganz aktuell der Kosovo, wo damals in den 90-er Jahren schon der Bundesrat auf dieselbe weise grosszügig über 400’000 “vorläufig Aufgenommene” importiert hatte, mit dem Versprechen an den Souverän, als “Beruhigungstablette gedacht, dass diese nach dem Kriege wieder zurückkehren werden. Heute wissen wir alle, das war eine glatte Lüge. Viele – nicht alle – dieser Entwurzelten” haben i.d. Folge z.T. jahrelang der Polizei, den Strafbehörden, den Sozialpädagogen, den Strafrichtern nur allzu viel Beschäftigung & Verdienst verschafft. Wir haben seit Jahren sogar etwa 800 “Swiss-Boys” unserer Armee ständig im Kosovo dann noch stationiert, während diese inzwischen anerkannten Kosovo-Flüchtlinge (vorläufig aufgenommene) mit dem BMW oder Mercedes im Kosovo in die Ferien protzen gehen, aber leider nicht beim Aufbau “ihrer Heimat” mithelfen. An die 30-40’000 haben diese Monate  als “Flüchtlinge” ja wiederum den Kosovo verlassen. Offenbart diese Tatsache etwa nicht eine völlig verfehlte Schweizer Flüchtlingspolitik ? Darum Frau Br. S. Sommaruga, warum müssen wir  alle  Menschen, die zu uns kommen wollen, willkommen heissen, wie Sie sich  im Januar 2015 wiederum öffentlich geäussert haben ?. Was glauben Sie denn, wieviele “Zuwanderer-Flüchtlin​g​e”, die später zu über 90 %  unsere Sozialkassen mit Sicherheit enorm belasten werden, wie z.Zt. die zehntausende junger Eriträer ja eindrücklich negativ vordemonstrieren, glauben Sie denn wirklich den Schweizern/Innen, denn wie lange noch aufbürden & zumuten zu können ?

 

5.  Völlig verfehlte, gescheiterte “Kosovo-Flüchtlingspo​​litik.

Wäre es nicht eine viel bessere Hilfe, z.B. im Kosovo bei der Entwicklung einer Verfassung dank unserer demokratischen Tradition einen wesentlichen Beitrag damit zu leisten, damit erstmals wirklich demokratische Wahlen dort stattfinden könnten ? Heute ist dort die Regierung doch korrupt & mafiös derart durchtränkt, dass ich für die sofortigen Rückzug unserer “Swiss-Boys” jetzt plädiere. Sagte nicht unser geistiger Landesvater Niklaus von Flüe (Bruder Klaus) schon sehr richtig; “Macht den Zaun nicht zu weit”, sowie; Mischt Euch nicht in fremde Händel”. Alles schon wieder vergessen ?

 

6. Kinder unterschiedlicher Religionszugehörigkei​​t (Christen, Moslems, Juden) in denselben Klassen unterrichten.

Wenn wir in der Nahost Region Syrien/Irak wirklich einen kleinen Beitrag zum Frieden leisten wollen, so müssen wir richtig bei den Kindern anfangen, in den Schulen, bei deren Bildung. Auch in dieser Region sind die Kinder die Zukunft. Eine Vision die ich habe, wäre, dass die Kinder unterschiedlicher Religionszugehörigkei​​t (Christen, Moslems, Juden) zusammen in denselben Klassen unterrichtet würden, ohne jedwelche Ideologie oder “die Geistlichkeit” im Hintergrund. Ganz neutral  müsste der Unterricht gestaltet sein, dies wäre Voraussetzung & endlich ein Lichtblick auf ein friedliches Zusammenleben dieser monistischen drei Religionen. Christus gibt ja auch hier ein gutes Beispiel ab; “Kommet her ihr Kinderlein, ich will euch erquicken”. Er liebte die Kinder, weil diese völlig unvoreingenommen, sehr wissbegierig & offen für alles sind, sie brauchen nur eine weise Führung, die sie in eine mündige Eigenständigkeit führt, und eben sicher nicht in eine dogmatische Religion. Die Naturvölker kannten & kennen dies übrigens heute noch, Mädchen & Jungen werden mit 15 Jahren mit speziell aufwendigen, sehr sinnvollen Indivituations-Ritual​​en zur Frau resp. zum Manne geführt & liebevoll begleitet, so eben “eingeweiht” zum mündigen Erwachsenen. 

Quell​​e;

http://www.nzz.ch​​/schweiz/schulen-fue​r​-fluechtlingskinder​-1​.18503559?extcid=N​ews​letter_17032015_T​op-N​ews_am_Morgen

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Comments to: Schweizer Hilfe für Flüchtlingskinder im Nordlibanon
  • März 19, 2015
  • März 19, 2015

    Libanon hat gemäss UNHCR 2013 178 Flüchtlinge pro 1’000 Einwohner und ist damit traurige einsame Spitze; Platz 2 Jordanien mit 88u, Platz 3 Tschad mit 34.

    http://www.unh​cr.ch/service/zahlen-​und-statistiken.html

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  • März 25, 2015

    Das eine tun und das andere nicht lassen. Hilfe vor Ort sollte man nicht gegen Hilfe für Flüchtlinge in der Schweiz ausspielen.

    Wie Herr Kerner weiter unten ausführt, haben die Nachbarländer der Krisengebiete mit Abstand die meisten Flüchtlinge pro Einwohner. Nur die wenigsten fliehen weiter als ins Nachbarland. Dass jetzt unsere Anti-Ausländer-Politi​ker wegen viel weniger Flüchtlingen jammern und diese auch noch in die jetzt schon ausgelasteten bis überlasteteten Nachbarländer schicken wollen, ist egoistisch und zynisch. Aber leider nicht überraschend.

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    • Juli 19, 2021

      Vielen Dank für die ergreifenden Worte..Mir rollte fast ein Tränchen über die Backen. Und dass notabene geschrieben von dem, welcher Botschaftsasyl befürwortet. Ach ja, die andereen Staaten in der EU nehemen Prozentural viel weniger Flüchtlinge auf. Und nün? Und was auch hier wieder vergessen geht, Flüchtlinge sind nicht gleich Flüchtlinge..Es gibt auch Scheinflüchtlinge die mit einem solchen Muster sicher auch eher abgeschreckt werden. Genau so würde die unmenschlichen Schlepperbande das Geschäft zu nichte gemacht. Warum untersützten Linke denn nur diese perfiden Menschenhändler?

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  • April 10, 2015

    Ich finde die Widersprüche in Ihrer Argumentation sehr interessant, Herr Hottinger: Sie beschreiben die demografischen Probleme in Grenzländern zu Syrien wie dem Libanon sehr eindrücklich, der hohe Anteil Flüchtlinge an der Gesamtbevölkerung, die Wohnsituation von Flüchtlingen und die Zukunftsperspektiven … gleichzeitig haben Sie mir erst vor ein paar Tagen erklärt das Sie jeden der aus einer solchen Lebenssituation flieht, der nicht im “ersten sicheren Land möglichst des gleichen Kulturkreises” verbleibt, ein Wirtschaftsflüchtling​ ist (und so ihre 98%-Quote begründet).

    Es ist durchaus gut jenen denen keine weiterführende Flucht offensteht vor Ort zu unterstützen, aber Schulen für ein paar hundert Kinder einzurichten und die Unterbringung von Flüchtlingen zu fördern sind nur Tropfen auf dem heissen Stein. Was spricht dagegen ein paar tausend Flüchtlinge pro Jahr aus einem Land aufzunehmen, wo es inzwischen Millionen davon hat? Mal ganz davon abgesehen das Aussagen wie “bleibt in eurem Kulturkreis” einen ganz üblen Beigeschmack haben.

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  • April 11, 2015

    1. Hilfe für die Menschen in ihrem angestammten Kulturkreis vor Ort ist meiner Lebenserfahrung nach immer Priorität einzuräumen, schon weil man damit ca. 120 mal mehr dort für diese Menschen erreichen kann. Nach Abflauen der Kämpfe & der Gewalt können sie dann viel einfacher auch wieder in ihre angestammte Heimat zurück kehren.

    2. Dass Frau SP-BR S. Sommaruga aber jetzt 3000 Syrer aufnehmen will, mittels Lügen-Bueben-Trickli betr. der Kosten gegenüber den übrigen Bundesratskollegen/In​nen, also so mehr als jedes europäische Land, auch wie England, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, alles ehemalige Kolonialstaaten, die primär in der Pflicht stehen, finde ich ein no go, auch weil für mich dies immer auch gleichzeitig bedeutet; Sie wollen es besser wissen, was gut ist für diese Menschen, als GOTT selber, was sehr arrogant und ziemlich hochnäsig daher kommt. Ja das ist meine Meinung. Menschen aus sehr kulturfremden Regionen machen auch i.d. grossen Mehrzahl immer naturgemäss viel mehr Probleme, besonders zu tausenden gibtsvermehrt Schwierigkeiten mit der Integration, als kulturnahe, was beweist, dass sie hier nie ganz heimisch & glücklich werden können, eben weil GOTT ihre Bestimmung an ihrem Ursprungsland als adäquat & richtig hält, er es so bestummen hat. Und dies respektiere ich als richtig, nicht diese besserwisserische Anmassung einer politischen Partei, welcher auch immer.

    3. Menschen in Not helfen ist eine Menschen- & Christenpflicht, aber warum primär jetzt nicht mal auf Christen aus Syrien beschränken, da Christen heute ja weltweit am meisten wegen ihrer Religion verfolgt werden ? Wieso helfen wir denn nicht primär unseren verfolgten Christen-Schwestern & Brüdern dort vor Ort vor dem verbrennen in einer Kirche oder sonstigem ermorden & Abschlachten ?

    4. Zudem herrschen die IS-Schlächter & Kopfabschneider in Syrien & dem Irak über 2/3 des Landes, kann uns Bern denn garantieren, dass die IS – wie sie ja bereits ankündigte –
    nicht auch ihre Krieger zu hunderten als 5. Kolonne sehr leicht unter “Asyl” in europäische Länder einschleust als “Schläfer”, bis diese ein Attentat-Auftrag erhalten ? Und Unterstützung von Verbrechern ist auch i.d. Schweiz strafbar.

    5. Wir alle Nicht-Muslime sind ja bekanntlich “Ungläubige”, die alle von der IS getötet werden müssen, früher oder später. Und so wie sich unsere Politiker/Innen verhalten, haben die IS-Kämpfer ja damit vielleicht ja nicht einmal so Unrecht. Die EU ist jedenfalls seit langem auch schon auf dem absteigenden “Ast” der Gotttlosigkeit, indem Sie Krieg und Gewalt u.A. auch z.B. i.d. Ukraine schürte, und unsere Bundesräte/Innen, jedenfalls Einige, hächeln einfach recht gedankenlos einfach Brüxelles hinter her.

    6. Nicht zuletzt verstösst diese unrühmliche SELEKTION weniger Menschen klar auch gegen unsere Bundesverfassung (BV) Art. 7 und Art. 8, die Rechtsgleichbehandlun​g.

    Art. 7 Menschenwürde

    Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.

    Art. 8 Rechtsgleichheit

    1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    7. Hingegen BV-konform ist nur die verstärkte Hilfe vor Ort und für ALLE Menschen GLEICH,
    eben ohne jedwelche SELEKTION.

    *******​

    Ein Glück bleibt es bei alledem, wenn man
    in der Einsamkeit mit sich selber fertig werden kann.
    Aber wie viele sind gebunden und müssen ihr Elend
    im Verkehr mit Menschen verdoppelt tragen.
    von Friedrich Nietzsche

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    • Juli 19, 2021

      Viele die sich öffentlich so provokativ als “Helfer & Gutmenschen” aufspielen, sind sich offensichtlich gar nicht so bewusst, dass sie in Tat & Wahrheit gerade JENEN in die Hände spielen, die für diese verbrecherischen Konflikte eigentlich direkt verantworlich sind.

      Quellen-Vide​o;
      https://www.youtu​be.com/watch?v=44I6lk​A0dMQ&feature=youtu.b​e

      Ja die Geheimdienste & ihre Geheimarmeen, also nie ganz den Verstand ausschalten.
      So bekommt dann der Jugoslawien- & der Ukraine-Krieg inkl. der Krim, wieder in ein ganz anderes Blickfeld.

      Die Philosophie wird ja vielfach nur verlacht, als unrealistisch, doch zeigt sich einmal mehr;

      “Die Wahrheit ist immer dort zu finden,
      wo sie am wenigsten vermutet wird”

      griechischer​ Philosoph

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    • Juli 19, 2021

      Zu Ihrem Punkt 1:

      Die Situation von Flüchtlingen zum Beispiel im Libanon lässt sich auf keine Weise “ca. 120mal” mehr verbessern. Eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen wäre bezahlte Arbeit, eine eigene Wohnung und damit ein selbstbestimmtes Leben … wie möchten Sie das schaffen im Libanon? Für eine Million Leute? Wollen Sie eine entsprechende Wirtschaftsinfrastruk​tur subventionieren?

      O​b und wann die Flüchtlinge wieder nach Syrien zurück können, das ist nicht absehbar. Es gibt Konflikte wie z. B. der Palästinenser-Konflik​t der inzwischen Menschen jahrzehntelang in Flüchtlingslagern hält.

      Zu Ihrem Punkt 2:

      Ich hätte gerne belegt das die Schweiz mit 3’000 Flüchtlingen aus Syrien mehr Flüchtlinge aufnimmt als jedes andere europäische Land. Nach Infos die ich im Internet fand (“Pro Asyl”) hat allein Deutschland seit 2013 20’000 syrische Flüchtlinge aus den Anrainerstaaten Syriens aktiv nach Deutschland geholt.

      Erschreckend finde ich Ihre Anspielung auf göttlichen Rassismus indem Sie behaupten die räumliche Trennung ethnischer Gruppen wäre gottgewollt. Ich persönlich finde kulturelle Vermischung übrigens für positiv, nicht für negativ … so lange beide Seiten offen für den jeweils anderen sind, und so z. B. Schweizer die Integration von Syrern etc. auch zulassen möchten.

      Zu Ihrem Punkt 3:

      Ich glaube kaum das christliche Nächstenliebe nur für Menschen des gleichen Glaubens gelten sollte. In der Regel ist die Bevorzugung von Glaubensgenossen etwas, was eher dem Koran vorgeworfen wird, unter anderem auch von Ihnen. Glauben Sie Jesus Christus hätte bei seinen Wundern nach ethnischen oder religösen Kriterien selektiert?

      Zudem:​ Sie behaupten wiederum das 80% aller wegen ihres Glaubens verfolgter Menschen Christen wären, wiederum ohne das irgendwo zu belegen. Wie begründen Sie das?

      Zu Ihrem Punkt 4:

      Flüchtlinge die man ins Land holt werden in Deutschland zumindest vom UNHCR, dem Auswärtigen Amt etc. vorgeschlagen. Es wird nicht einfach gelost. Man hat es schon in der Hand Risiken betreffend Terrorismus zu minimieren.

      Zu Ihrem Punkt 5:

      Ich halte die “Gottlosigkeit” in der EU, also wenig bis gar keinen Einfluss von Religion auf die Staatsführung, für ausserordentlich positiv. Religiöser Einfluss auf die Politik hat über Jahrhunderte für viel Leid und Probleme gesorgt, und tut es teilweise heute noch.

      Zu Ihrem Punkt 6:

      Schlagen Sie mal den Begriff “Rechtsgleichheit” in einem Lexikon Ihrer Wahl nach, und Sie werden feststellen wie unsinnig Ihre Argumentation ist. Rechtsgleichheit bedeutet nicht alle Menschen gleich zu behandeln (denn dann müssten wir entweder alle Flüchtlinge aufnehmen die kommen wollen oder gar keine), sondern das Ungleichbehandlung sachlich begründet werden muss (Differenzierungsgebo​t). D. h. wenn man Einwohner von Flüchtlingslagern danach selektiert ob sie einfacher integrierbar sind (Sprachkenntnisse, Voraufenthalte, Familienmitglieder im Aufnahmeland etc.) oder besonders schutzwürdig (Minderjährige etc.), dann widerspricht das nicht dem Gebot der Rechtsgleichheit. Und es entlastet zudem auch die Situation der in den Flüchtlingslagern zurückgebliebenen.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      1. Wie ich schon mehrmals schrieb, sind 1000 CHF z.B. im Libanon kaufkraftmässig 120 x besser, das heisst dass finanzielle (berwachte) Hilfe vor Ort 120 x je nach Kaufkraft halt, sinnvoller ist, also kann vor Ort viel besser, viel mehr geholfen werden.

      2. 3000 Syrier sind pro Kopf der Bevölkerung im Verhältnis zu Deutschland dann 30’000, wogegen D nur 2000 im Verhältnis zur Schweiz aufnimmt.

      3. Der Ort der Geburt ist “göttlich”, jede Seele sucht sich diesen, im vollen Bewusstsein was sie für Freude & Leid erwartet, selber & sehr gerne aus. Sie verstehen es immer vorzüglich, allles zu verdrehen, Hauptsache, sie können einen Menschen diffamieren, verleumden.

      4. Selektion ist Selektion, da können Sie sich ihre Ausflüchte sparen, und als der Herr den Rechtssinn herabregnen liess, haben Sie sich offenbar verdrückt unter ein Dach.

      Solange Sie nicht mit Respekt & Anstand anderer Auffassungen & Meinungen begegnen können, werde ich Sie künftig einfach ignorieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Hottinger!

      Falls Ihr Punkgt 3 stimmen würde, würde ich behaupten, dass dann Ihre Seele wohl sehr egoistisch gewesen wäre, da Sie sich ja in vollem Bewusstsein wohl einen Ort (Shwweiz) voller Freuden und mit wenig Leiden (viele Flüchtlinge und sich herzlich begrüssende afrikanische Mamas) und nicht einen Ort des Leidens wie z.B. Sudan ausgwählt hat. Aber wie gesagt, ich glaube nicht, dass Sie damit recht haben und folglich ist ihre Seele auch nicht egoistisch.

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    • Juli 19, 2021

      1. Sie verstehen nicht, das einfach Geld nichts bringt.

      2. Der Vergleich “pro Kopf der Bevölkerung” ist unsinnig, die reine Anzahl “Köpfe” sagt nichts über die Möglichkeiten aus Asylanten aufzunehmen und zu versorgen. In der Schweiz ist der Wohlstand höher, der BIP pro Kopf ist nahezu doppelt so hoch wie in Deutschland. Die Schweiz kann sich also im Verhältnis mehr Asylanten “leisten” … im Endeffekt betreffen die Sozialkosten für das Asylwesen nur einen unteren einstelligen Prozentsatz der jährlichen Steuereinnahmen.

      Z​udem: Sie sprachen nicht von Aufnahmen “pro Kopf”, sondern von “mehr Flüchtlinge als andere europäischen Länder”. Formulieren Sie präziser, und wir verstehen uns richtig.

      3. Ich bleibe bei meiner Aussage das Ihr Statement der gottgewollten Trennung kultureller Gruppen Ihrem Gott Rassismus unterstellt. Ansonsten müssen Sie mir mit “göttlich” etc. nicht kommen, Sie sollten mitbekommen haben das ich Ihren Aberglauben nicht teile.

      4. Ich bleibe dabei das Sie den Begriff “Rechtsgleichheit” nicht verstanden haben. Ich lasse mich aber nicht mehr in endlose Diskussionen über Begrifflichkeiten mit Ihnen ein, das ist fruchtlos. Die von Ihnen kritisierte Art Selektion findet auch im Asylverfahren statt, halten Sie das für einen Fehler? Soll die Schweiz ohne Selektion jeden Asylbewerber aufnehmen? Möchten Sie jedem Bürger zum Beispiel Sozialhilfe zugestehen? Möchten Sie das alle Menschen gleich viel verdienen? All das ist dieselbe Selektion die Sie hier kritisieren.

      Diese​s ständige Beleidigtsein nur weil ich Ihre Auffassungen und Meinungen nicht teile wird zunehmend mühsam. Speziell Ihre Reaktion auf meinen Hinweis betreffend des Missverständnisses zum Begriff “Rechtsgleichheit” zeigt das Sie meine Auffassungen & Meinungen auch nicht respektieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner!

      Sie haben völlig recht, die Flüchtlingsproblemati​k mit Geld zu lösen versuchen ist der völlig falsche Weg. Man sollte dringend mehr Missionare in diese Länder schicken, die den Ungläubigen dort endlich beibringen, dass es Gott so will, dass sie in der Sahelzone leben und gefälligst dort zu bleiben haben, auch wenn es hat dortnicht genug zu essen hat und es halt immer wieder Kriege gibt. Wenn diese Menschen dann sechsmal in solchen Gebieten geboren worden sind und treu den Natur- und Schöfgungsgesetzen gehandelt haben, dann dürfen sie ja vielleicht das siebte Mal in der Schweiz geboren werden. Ironiebutton aus (Ironie nicht gegen Sie, Herr Wagner)

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Sobald Sie auf der sachlichen Ebene verbleiben wie bei Ihrem letzten Votum, respektiere ich Sie & erstatte Replik ebenso auf rein sachlicher Ebene wie folgt;

      1. CASH niemals einfach unkontrolliert in fremde Länder senden, wie es ja unser sehr schwacher Bundesrat heutzutage leider total ineffektiv seit Jahren praktiziert, weil es dann die Despoten dort nur für sich selber und ihre eigene Kaste verprassen, die einfachen Menschen,das Volk hingegen geht nicht nur leer aus, sie werden mit der z.B. mit diesem Geld bezahlten Privatarmee unterdrückt & noch mehr versklavt. Wo bleibt denn da das Recht, die Gerechtigkeit ?. Macht sich da der “helfende” Bundesrat/Innen nicht SCHULDIG, und alle die das noch unterstützen aus reiner Unwissenheit ?. Ja ganz genau, RECHT bleibt gänzlich auf der Strecke, ins GEGENTEIL verkehrt.
      Was glaubt Ihr denn, warum ist in Afrika trotz tausenden von Milliarden US-$ “Entwicklungshilfe” die letzten 70 Jahre bis heute keine Besserung des Infrastrukturen, der Sozialsysteme, der Bildung zu verzeichnen, sondern sogar eine eklatante Verschlimmerung ?

      2. Ein einfacher Bauer sagte mir in der Innerschweiz schon vor 12 Jahren;
      “Diee Alte mache Schöchli,
      & die Jungä verdüend si wieder”.

      auf deutsch;
      Die alten Menschen (Eltern) bauen einen Betrieb, Sachwerte ein Leben lang auf,
      und die Jungen verprassen das ganze dann dumm leichtfertig schnell wieder,
      weil sie deren Wert gar nicht zu erkennen mögen, wenn sie es nicht
      mit erarbeitet oder zumindest von den Eltern dazu mit Strenge, aber liebevoll dazu eingeführt worden sind.

      3. Nach dem Natur- & Schöpfungsgesetz, das ein Kleinbauer zu erfassen vermag, gilt;
      “Was Ihr säet, das werdet Ihr ernten,
      im GUTEN wie im BÖSEN.”

      Er muss gar nichts mehr nur glauben, weil er es eben selber z.T. mühsam erlebt. Unsere geistige SEELE vermag sich eben nur in einem stofflichen, materialisierten Körper,
      durch Erfahrungen von FREUDE & LEID, überhaupt weiter zu entwickeln.
      Man sehe sich dazu nur mal den CH-Film “Dällebach Kari”, 1970 von Kurt Früh genau an;

      Quellen-Video;​
      https://www.youtube​.com/watch?v=79WE237a​wzw

      4. Schlussendlich kann man unmöglich gegenseitig befruchtend miteinander diskutieren, solange die Grundlagen eigener Lebenserfahrungen ganz anderer Art sind. Ich glaubte z.B. niemals einfach irgend etwas, sondern wollte es immer selber wissen, wobei selber mutig hinterfragen ein sehr guter Schlüssel ist, das “Tor zur objektiven Wahrheit” selber so leicht aufstossen zu können. Darum gehöre ich auch keinerlei religiöser Gemeinschaft, & folgerichtig auch keiner politischen Partei an.

      Nochmals, immer öfters stellt sich dann heraus, dass man selber den bisherigen Standpunkt lieber schnell wieder aufgibt, weil man bitter feststellen muss, dass man bislang auf dem falschen Fuss erwischt worden ist. Ich bin zutiefst überzeugt, kein Mensch ist aus sich bewusst nur schlecht, jeder will wohl auch für das GUTE, somit das LEBEN einstehen, doch durch die heute gängig ständige FALSCHINFORMATIONEN in fast allen öffentlichen Medien (Presse, TV, Internet ect.) in Wirklichkeit leider nur das BÖSE und schlussendlich der TOD unterstützt werden.

      Beispiel-Video;
      https://www.youtube.c​om/watch?v=44I6lkA0dM​Q&feature=youtu.be

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    • Juli 19, 2021

      Zu Punkt 1:

      Ich weiss nicht in welchem Zusammenhang das was Sie schreiben zu meinem Statement passt. Meine Aussage ist das es Dinge gibt die Sie mit Geld nicht kaufen können: Sie können mit egal wie viel Geld nicht den Libanon so “umbauen” das Libanesen plus über eine Million Flüchtlinge dort ein lebenswertes Leben führen können. Interessant finde ich zudem das Sie bisher erklärt haben, Leute vor Ort zu unterstützen wäre sinnvoller als Leute hierherzuholen, sich jetzt aber plötzlich scheinbar doch sehr kritisch äussern betreffend Zahlungen ins Ausland.

      Zu Punkt 2:

      Keine Ahnung was Sie damit sagen wollen.

      Zu Punkt 3:

      Dito.

      Zu Punkt 4:

      Ich bin mit Ihnen einig, hinterfragen ist wichtig. Lebenserfahrungen schätze ich jedoch eher als subjektiv ein, und damit eher vorurteils- als wahrheitsfördernd. Das einzige was helfen kann eine möglichst objektive Wahrnehmung von Themen zu erreichen ist sorgfältige Recherche der Fakten und Wahrheiten. Gerade hier auf Vimentis kann man wirklich häufig sehen wie Menschen die das nicht tun mit widersprüchlicher oder nachweislich falscher Argumentation auf die Nase fallen.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      1. Sie fallen wieder in alte Muster, so schwer von Begriff können doch auch Sie nicht sein;
      Es gilt eben zu unterscheiden, ob Geld in der nahen Umgebung, in demselben Kurturkreis, indem man dort sinnvolle Projekte mit Cash aufzieht, selber überwacht, somit die Menschen aus ihrem angestammten Kulturkreis, IHRER HEIMAT nicht entfremdet, entwurzelt.

      2. Wie die jungen Menschen, so eben auch die jetzigen zwei Bundesrätinnen, die mit an grosser Wahrscheinlichkeit nie selber einen eigenen Betrieb mit Angestellten aufgebaut haben, ansonsten sie nicht mit Milliarden CHF ins Ausland nur so um sich werfen würden.

      3. Dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

      4. Vorteilsfördernd wie Sie schreiben, ist hinterfragen nur für einen Egomanen & Egoisten, für Wahrheits-Sucher mündet das ganze in sinnvoller LEBENSERFAHRUNG.

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    • Juli 19, 2021

      Zu Punkt 1:

      Wir kommen bezüglich Begrifflichkeiten wie “angestammter Kulturkreis” etc. nicht auf eine Linie, Herr Hottinger. Niemand wird gezwungen bis nach Europa zu flüchten, aber so mancher hat keine Probleme damit sich auf einen anderen Kulturkreis einzulassen … auch viele Schweizer Auswanderer nicht. Nicht jeder findet Einflüsse fremder Kulturen negativ.

      Zu Punkt 4:

      Ich schrieb nicht “vorteilsfördernd”, sondern “vorURteilsfördernd”.​ Aber selbst wenn das nur ein Schreibfehler war verstehe ich Ihren Hinweis auf Egomanen & Egoisten nicht. Die Wahrheit suchen muss man IMMER … wer irgendwann Sachverhalte nur nach Lebenserfahrung beurteilt, dessen Urteil wird allzu anfällig auf Klischees und Vorurteile. Oftmals hat man auf Vimentis das Gefühl das vielen Menschen die Wahrheit nicht wirklich wichtig ist, so lange diese ihren eigenen subjektiven Vorstellungen und Empfindungen widerspricht.

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    • Juli 19, 2021

      Noch etwas Herr Hottinger:

      Mir gehen Ihre Empfindlichkeiten je länger je mehr auf die Nerven. Ich werde keine Zeit aufwenden nur um darauf aufzupassen welche Formulierung Ihnen vielleicht mal wieder nicht passen könnten. Wenn Sie nicht in der Lage sind kontroverse Diskussionen zu führen ohne immer wieder beleidigt zu sein sollten Sie es vielleicht lassen.

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    • Juli 19, 2021

      @ F. Wagner,

      Sorry, ein Schreibfehler hat sich eingeschlichen, Korrektur;

      “4. VorURteilsfördernd wie Sie schreiben, ist hinterfragen nur für einen Egomanen & Egoisten, für Wahrheits-Sucher mündet das ganze in sinnvoller LEBENSERFAHRUNG.”

      ​Schön, hier sind wir uns doch wenigstens mal einer Meiung, wenn Sie schreiben;

      “Oftmal​s hat man auf Vimentis das Gefühl das vielen Menschen die Wahrheit nicht wirklich wichtig ist, so lange diese ihren eigenen subjektiven Vorstellungen und Empfindungen widerspricht.”

      Das​ gleiche Gefühl habe ich nämlich oftmals auch.

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  • April 11, 2015

    Flüchtinge aus Syrien, die auch im Libanon ihr Dasein fristen, sind entstanden durch was?

    U. a. durch CIA und Israel getriebene Kriegsspiele via Söldner der ‘Acadamie’ (früher Black WAter) usw., die Syrien den hinterlevantischen Frühling bringen sollten. Sie haben das, jenseits der Frage, ob Assad ‘ein Lieber oder Böser’ ist, nicht geschafft, aber unendlich viel Leid verursacht. Auch die Engländer haben da mitgemischt in diesen ‘Koalitionen der Willigen’, jenseits jeglichen UNO Mandates.

    Was sie allerdings in Tunesien und Libyen angerichtet haben, dürfen wir täglich beobachten.

    Bleibe​n also die Folgen, nämlich die Flüchtlinge und jene müssen nun per Schiff direkt nach USA durchgereicht werden.

    Wir reden hier über Millionen von Flüchtlinge, hören aber nichts über deren Aufnahme in Saudi Arabien, in Bahrein, Oman oder Israel. Im Gegenteil, in Israel herrschen in Sachen dieser Asylanten / Flüchlinge mehr als rigide Regelungen. Vielleicht setzen Sie sich auch mal damit auseinander, auch mit der Frage, wann wir hier die ersten Asylanten aus dem Jemen erwarten müssen. Und klar auch, dass für deren Flucht die Schweiz ‘solidarisch’ blechen muss! Das ist alles völlig korrumpiert und abgefahren.

    Also wird das kunterbunte multi-kulti Opernschauerschauspie​l​ durch Verdrängung und Schuldkomplexe weitergedreht, bei möglichst viel Geld für die Asylimportindustrie.


    Was spricht dafür, ein paar tausend Flüchtlinge aufzunehmen? Alles, denn wir haben bereits viel zu viele davon. Die schweiz bringt es ja nicht mal fertig, aufgenommene Kosovo-Albaner wieder zurück zu schaffen. Aber eben, dort herrschft ja ‘Krieg’ oder wie?

    Der von Herrn Wagner herbeigerederte ‘übler Geschmack’, fällt auf ihn zurück, denn Menschen hilft man nicht per Flüchtlingsimport und Geschmacksrichtungen,​​ sondern möglichst nahe dort, wo sie her kommen.

    Oder ist Überfüllung, Verdichtung bis zur Kompression nun Titelgebot der Libbberalen? Für mich ist das daneben und im Kern menschenverachtend.

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    • Juli 19, 2021

      @ Lars von Limaa,

      Endlich mal Jemand der seine fünf Sinne noch anwenden kann, & noch nicht ferngesteuert ist, BRAVO & Gratulation für ihre treffende Stellungnahme, bin zu 120 % einverstanden.

      Auc​h wenn Sie schreiben;
      “Was spricht dafür, ein paar tausend Flüchtlinge aufzunehmen ? Alles, denn wir haben bereits viel zu viele davon. Die schweiz bringt es ja nicht mal fertig, aufgenommene Kosovo-Albaner wieder zurück zu schaffen. Aber eben, dort herrschft ja ‘Krieg’
      oder wie ?”

      Wir Schweizer & Schweizerinnen waren ja damals alle solidarisch mit den Kosovaren, als der damalige Bundesrat uns versicherte, wir müssen 400’000 Kriegsflüchtlingen aufnehmen wegen unserer “hunanitären Tradition”, nach dem Kriege müssen diese ja dann alle wieder zurück, mithelfen ihre Heimat wieder aufzubauen. Das Gegenteil, wir wurden alle nur frech angelogen, die Mehrzahl blieb ebenso frech einfach, und wurden sogar noch eingebürgert, um den Ausländeranteil möglichst tief zu halten. Mit Ihnen kam aber auch die Blutrache in unseres schöne & friedliche Land, die Gefängnissinsassen sprechen da eine klare Sprache. Diese “Hilfe” kann aus heutiger Sich also nachweislich als eine “Beförderung der Kriminalitätsrate” der Schweiz angeprangert werden, denn das sozialistische Geschwafel von “Integration” betreiben ist eine egoistische Illusion, die nur der eigenen Klientel (Soziologen, Psychologen, Psychiatern ect.) die Taschen füllt. Somit geht es ihnen gar nicht um die “Flüchtlinge”.

      Schon Jesus Christus lehrte; “Ich aber sage Euch, bis ins siebte Glied”. Will heissen, es dauert ganze sieben Generationen, bis der göttliche Ursprung der Herkunft sich an die irdische, materialistische Welt des vom eigenen EGO ausgewählten Zielfluchlandes angepasst hat.

      Darum nochmals, HILFE VOR ORT, vor allem Kindern & jugendlichen eine Schulbildung ermöglichen, nur das ist effektive, echte & wirklich menschlich empathische HILFE.

      *******

      ​”Eigensinn ist kein Fehler des Verstandes, er ist ein Fehler des Gemüts. Diese Unbeugsamkeit des Willens, diese Reizbarkeit gegen fremde Einrede hat ihren Grund nur in einer besonderen Art von Selbstsucht”.
      von Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

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    • Juli 19, 2021

      Bin einverstanden. Danke, denn die Verdrehung nimmt langsam ungeheure Ausmasse an.

      Siehe in diesem Kontext Martin Schulz / EU, der dieser Tage Herrn Zypras bei seinem Besuch in Moskau vorschreiben wollte, wann der ein freundliches Gesicht Putin gegenüber zu tragen habe und wo nicht, wegen der ‘Stimmung’!. Wo sind wird eigentlich?

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    • Juli 19, 2021

      @ Danke Ihnen auch, Herr Limaa,

      Ja was Sie im 2. Absatz von M. Schulz / EU da beschreiben, muss einem “Gmerkigen” doch sofort sehr bekannt vorkommen, diese Staatsmacht-Gleichmac​herei, dieser “Einheitsbrei” der Macht, das Ex-Politbüro in Moskau & Ost-Berlin lässt schön grüssen unsere “SP-blindenPolitiker/​Innen”. Nur meine Meinung als Bürger unserer (noch) souveränen, freiheitlichen Eidgenossenschaft, die es gegen diese Gleichmacherei, diesen Zentralismus, zu verteidigen gilt, mit dem Stimmzettel der direkten Demokratie, was einem Teil unserer Bundesräte/Innen & den Kommissaren in Brüssel, wie ein “vergifteter Pfeil” in “ihrem Fleische” tief drinnen steckt.

      *******


      Die Geschichte lehrt die Menschen,
      dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.

      Mahatma Gandhi

      “Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit.
      Die glaubt niemand !”

      Max Frisch

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    • Juli 19, 2021

      Lassen wir einmal die griechenlandeigenen Probleme auf der Seite, so ist hier schlicht und einfach festzuhalten, dass sich diese EU vollkommen diktatorisch ‘gebährdet’.

      Die Tonart und das Verhalten von MS ist ungeheuerlich. Vergessen wir nicht, dass 2011 der damalige GR Präsident sein Volk über die Zunkft hatte abstimmen lassen wollen und jener Herr war von der sozialdemokratischen PASOK.

      Frau Merkel hatte damals ‘dafür keine Zeit’ und man hat GR mit Milliarden ‘gefüttert’ – nur, auch das hat nicht verhindert, dass in weiten Teilen des Landes die medizinische Versorgung zusammen gebrochen ist usw.

      Die EU ist kein Wirtschaftsgebilde mehr, sondern ein autokratisches Machtgebilde, jedoch kein Staat.

      Die EU sich selbst als ‘EU Fürsten’ verhaltenden Herrschaften nehmen sich Rechte heraus, die vollkommen abseits von den Entwicklungen in den EU Ländern selbst liegen. Selbstverständlich alles bei überbester Bezahlung!

      Und denen ist die Asyl- und Flüchtlingsfrage völlig egal. Nicht mal die Durschsetzung von Schengen können oder wollen sie mehr sicher stellen. Man könnte es etwa so bezeichnen: Lissabon verbot ‘Bail-out’. Das wurde einfach gebrochen. Dafür haben wir nun auch noch ‘Bail-in’. Und genau das geschieht in der Flüchtlingsfrage und zwar zum Nachteil wirklich Betroffener, vor allem in Deutschland.

      Die Gesamtentwicklung in der EU lässt leider befürchten, dass in einigen Ländern bürgerkriegsähnliche Enwicklungen kommen, vor allem in Italien, Frankreich und anschliessend sogar möglicherweise in der BRD.

      Geht das einher mit dem Grounding des EURO und des US $, ist das richtige niederträchtige Gemisch beeinander.

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