1. Gesundheitswesen

Schweizer Medizinstudium integriert Krankenkassengesetze

Medizinstudenten stehen vor großen Hürden. Sie müssen nicht nur ein extrem anspruchsvolles Studium bewältigen, in dem sie selbst an ihre gesundheitlichen Grenzen gehen. Sie müssen zuerst auch noch den Numerus Clausus überwinden. Ist diese Hürde geschafft, darf ein Student sich freuen. Ein neuer Trend ist nun aber jener, dass Schweizer Studenten nach Rumänien abwandern. Ein Verlust für die Schweiz. Aus diesem Grund möchten Politiker gegensteuern und die Eintrittsprüfung abschaffen.

Drei Mal so viele Bewerber wie Studienplätze

Die Zahl der Bewerber in der Schweiz ist extrem hoch. In einem Semester kommt es zum Beispiel bei etwa 2000 Studienplätzen zu knapp 6000 Bewerbern. Ein Test für den Numerus Clausus entscheidet über den Erfolg und den Platz. Solch ein Risiko ist für Studenten natürlich auch hoch. Ein Studium im Ausland ist weitaus leichter zu beginnen.

Günstig und gut ist es in Osteuropa. Ein Beispiel hierfür ist die Universität Iuliu Hatieganu. Diese liegt in der Stadt Cluj Napoca. Weitere Alternativen liegen in Ungarn, Slowakei oder Tschechien. Und nicht nur die Schweizer streben nach Osteuropa, sondern auch viele deutsche Studenten.

Andere Voraussetzungen

Der​​​ Andrang ist auch dort sehr groß. Und doch fällt das Studium leichter. Wichtig ist nur, dass ein gutes Englisch mitgebracht wird und eine gewisse Bildung im Bereich Gesundheit, so der Fachmann vom Online Gesundheitsportal gesundheitsmagazine.c​om. Außerdem ist das Studium nicht ganz günstig. Glücklicherweise handelt es sich um preiswerte Länder. Studenten aus westlichen Ländern sind dort durchaus willkommen. Politiker sind nun um die Gunst der Studenten bemüht.

Veränderung​​​en über die Politik

SP-National​​​rat Angelo Barrile ist der Ansicht, dass man die Begrenzung von Studienplätzen in der Schweiz überdenken müsse. Selektiert würde nur nach den Personen werden, die die Prüfung für den NC gut ablegen. Dies sage aber noch lange nichts über eine fachliche Kompetenz der Personen aus. Es gehöre weitaus mehr dazu, ein Arzt zu werden. Es würden außerdem weitaus mehr Ärzte außerdem gebraucht werden.

Ausgeschrie​​​bene Stellen

Es würden viele Ärzte gebraucht werden, die in den Spitälern die Stellen besetzen könnten. So viele Ärzte machen in der Schweiz keinen Abschluss. Am besten gewinnt die Schweiz mehr Abgänger von den Universitäten. Ausgeschriebene Stellen müssten durch Fachkräfte besetzt werden können, die sich optimal für den Job eignen. Deswegen solle es nicht zum Hindernis werden, dass die Studienplätze in ihrer Anzahl eingeschränkt sind.

Attraktive Stellenangebote für Ärzte

Veränderungen​​​ an den Universitäten könnten dazu führen, dass Stellenangebote für Ärzte noch besser besetzt werden. Ein Vorteil für die Patienten, die Krankenkassen und für die Ärzte selbst.

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