1. Abstimmungen & Initiativen

Sind Sie Schweizer?

Sind Sie Schweizer?

 

Ja, ich auch. Aber offenbar lebt ein Teil meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger in einer andern Schweiz als ich.

 

In jener andern Schweiz herrschen Angst und Schrecken: Da wird die Schweiz mit Ausländern überflutet, von denen viele kriminell und gewalttätig sind; die den Schweizern die Jobs wegnehmen; die die Sozialwerke ruinieren; die den Schweizern ihre Heimat wegnehmen. Zu alledem gibt es auch noch Verschwörer, welche die Schweiz der EU anschliessen wollen.

 

Die Not muss so gross sein, dass jene Schweizer in den Städten asylantenfreie Zonen einrichten, bei jeder Familie auf dem Land einen Ausländer zwangsplatzieren und internationale Verträge wie die Menschenrechtskonvent​ion sowie die Personenfreizügigkeit​ und damit die Bilateralen Verträge kündigen, um sich zu schützen. Das hat aber zur Folge, dass innert kürzester Zeit viele Tankstellen und Restaurants schliessen müssen, die meisten Gebäude nicht mehr gereinigt werden können und die Ernten auf den Feldern verfaulen, weil schlicht nicht mehr genug Arbeitskräfte vorhanden sind, welche all diese Arbeiten erledigen könnten – oder wollten. 

Da zudem viele europäische Länder die Gelegenheit beim Schopf packten und den Firmen jener Schweiz mit unsinnigen bürokratischen Hindernissen das Leben schwer machen, sinkt der Wohlstand rapide.

 

Was an jener Schweiz so erstaunt, ist, dass offenbar viele schweizerische Qualitäten wie Beharrlichkeit, Schlauheit, Besonnenheit und Kreativität verloren gegangen sind. Es scheint, dass nur noch ein Gefühl regiert – die Angst!

 

 

In der Schweiz, in der ich lebe, ist bei weitem nicht alles Gold, was glänzt. Die Herausforderungen sind auch hier enorm: Frankenstärke und Eurokrise, Zuwanderung, Siedlungsdruck, Energieversorgung, usw. Aber bis jetzt hat die Schweiz diese Herausforderungen recht gut gemeistert. Sonst wäre sie nicht da, wo sie ist. Es geht den Menschen hier im grossen und ganzen gut. Und vor allem: Es bestimmt nicht die Angst!

 

In der Schweiz, in der ich  lebe, bestimmt viel mehr das Wissen um die eigenen Fähigkeiten die Lösungssuche. Mit Zuversicht und Besonnenheit wird versucht, die Probleme anzugehen. Dabei ringt man sich oft zu Kompromissen durch, um Lösungen zu finden, die möglichst allen zugute kommen. Das ist meist wenig spektakulär, dient aber dem ganzen Land. Und so wird die Schweiz gestärkt!

 

In der Schweiz, in der ich lebe, bestimmen Respekt, Achtung, Toleranz, Rücksicht und Freundlichkeit, aber auch Leistungswille, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen​ und Verbindlichkeit das Zusammenleben. Die CVP steht für diese Werte, vertritt sie konsequent und hat dadurch massgeblichen Anteil am Erfolg der Schweiz. Ich kandidiere für diese Partei, um diese Werte und damit unser Land zu stärken!

 

Welche Schweiz wählen Sie?


Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Sind Sie Schweizer?
  • Oktober 16, 2011

    Lieber Herr Kunz, ich habe mich sehr ueber ihren Artikel gefreut und kann diesen sehr unterstuetzen. Ich selbst bin zwar Mitglied und Kandidatin der SP, und waehle deshalb SP. Ich bin ueberzeugt, dass SP und CVP gut zusammenarbeiten koennen und werden, um unsere Schweiz zu erhalten und diese unsinnigen Aengste abzubauen.

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    • Juli 19, 2021

      Na ja, es ist auch doof wenn man z.B. Angst hat nur weil einer einer jungen Frau letzhin in Basel ins Gesicht geschossen hat, Leute denen die Kehle aufgeschnitten werden oder wenn Sozialarbeiterinen und Ehefrauen erschossen werden ist dies doch ein friedliches Umfeld und man muss sich dessen freuen!

      Wer da Angst hat dem ist wirklich nicht zu helfen, ich persönlich ängstige mich nicht, ich würd aber einem solchen Typ, würde er es bei mir oder meinem Umfeld versuchen solches zu tun, den Ar…. so aufreissen, dass er es nicht überleben würd, ob Ch oder Ausländer!

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  • Oktober 16, 2011

    Nie hätte ich gedacht, dass ich mal etwas von einem CVPler lesen würde, dem ich in allen Punkten zustimmen kann. Faszinierend. CVP würd ich aber trotzdem nicht wählen und mein Abstimmungscouvert ist längst raus 🙂

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  • Oktober 16, 2011

    Sehr geehrter Herr Kuenz,ich würde einen Leistungsnachweis einer Allglatten eigenwerbung bevorzugen um jemand meine Stimme zu geben!

    Nun habe ich da noch Fragen an sie,

    1.Die Schengener Aussengrenze wird nicht bewacht wie man versprach. Sogar der zuständige EU-Kommissar für die Aussengrenzen hat eingestanden, dass die Mittelmeer-Aussengren​ze “unkontrollierbar“ geworden sei.

    Dieser Vertragsteil wird nicht eingehalten!
    Sollen wir das einfach so hinnehmen?

    2.Im Widerspruch zum Schengenvertrag will Brüssel selber entscheiden, ob ein Schengenland bei besonderen Ereignissen vorübergehend Grenzkontrollen einführen darf oder nicht.

    Dieser Vertragsteil wird nicht eingehalten!

    Solle​n wir das einfach so hinnehmen

    3.Scheng​en, das „grenzenlose Europa“, ist definitiv zum Unsicherheitsraum geworden – mit einer massiven Zunahme der grenzüberschreitenden​ Kriminalität.

    Wurd​e uns nicht Versprochen, dass dies nicht der Fall sein wird?
    Was für massnahmen sehen sie vor?

    4.Kostenexplp​osion, Volk angelogen: Statt 7,4 Mio Franken jährlich und „Einsparungen von 80-100 Mio im Asylbereich“ (Bundesrat 2005) steigen die Asylzahlen massiv an, und die Kosten explodieren. Die Schengenkosten beliefen sich in den letzten 5 Jahren auf über 200 Mio Franken, und die Asylkosten des Bundes explodieren: 2010: 931 Mio; 2011: über 1 Mrd; 2012: über 1,1 Mrd Franken.

    Wir wurden zwar angelogen und müssen dies nun Bezahlen, auch in Zukunft!
    Ja ist ok?
    Was würden sie Ändern wollen und wie?

    5.Dublin funktioniert nicht: etwa 2/3 aller Asylanten wären Dublin-Fälle! Bis Ende August 2011 gab es aber nur 2191 (behauptete) Rückführungen von insgesamt 13‘000 Gesuchen.

    Ich frage mich weshalb setzt man mit aller Gewalt Kinder unter den Schulischen Druck, ja gerade Zuchtartig! Nur wegen der Pisa Studie? Wir hätten doch genug Personal für Jene Arbeiten die sie oben Ausführen!

    Die PFZ schadet der Schweiz enorm auch Ökologisch! Gegner der PFZ sehen sich Verraten und im Stich gelassen von unserer Regierung! Wohnungsmangel, Stau,
    Arbeitsplatz Verlust, Lohndumping, Scheinselbständige all diese Bedenken wurde im Vorfeld abgestritten. Eingetroffen ist es nun allemal. Schengen, die uns vorgegaukelten Kosten haben sich vervielfacht usw.

    Ihr Werbeschreiben ist ein Plakativer Blindflug der mich als Wähler nicht überzeugt meine Stimme an sie zu vergeben! Können sie mich mit Fakten überzeugen?

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  • Oktober 16, 2011

    Lieber Herr Kunz, ich kann mich meiner Parteifreundin und Mitkandidatin Cordula Roosa-Riedener nur anschliessen.

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  • Oktober 17, 2011

    Die CVP hat ein Problem: In dieser Partei gibt es gute Bürgerliche Politiker, aber es gibt auch Politiker wie Herr Kunz, der wohl eher in die SP gehört. Dieses breite Spektrum nimmt der Partei das Profil. Ich behaupte, als in den 70er Jahren das Frauenstimmrecht eingeführt wurde, traten viele Linksdenkende Frauen in Regionen (z.B. Luzern), wo die SP nicht stark war, der CVP bei. Leider konnten diese Frauen (z.B. Judith Stamm), die einst konservative Partei mit Linkem Gedankengut unterwandern. Dies wirkt leider bis heute nach (siehe Artikel Herr Kunz).

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  • Oktober 22, 2011

    Bravo Stefano! Deine Worte tönen gut in meinen Ohren… Angstmacherei ist ein schlechtes Rezept… Sorry, ich habe schon gewählt… Leider nicht die CVP, sondern noch etwas mehr links davon… 🙂 Und ich freue mich, wenn montags am Zürcher HB die unsägliche Flut von Angstmacherei-Plakate​n endlich verschwunden sind…

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  • November 3, 2011

    Viele Politiker laufen mit Scheuklappen rum und interessieren sich nur für sich, was im Lande passiert interessiert nicht, wenn es ihrer Ideologie nicht enspricht.

    Wir brauchen wieder Politiker die mit den Menschen leben, arbeiten, feiern und sprechen, nur im Elfenbeinturm sieht man die Welt zwar von weitem aber verschwommen!

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