1. Sonstiges

Sind wir Angsthasen ….

und muss des­halb der Staat eingreifen?

Vor kur­zem habe ich die­sen Ar­ti­kel ge­le­sen: http://www.20min.ch/s​chweiz/zuerich/story/​25-Jaehrige-im-Bus-be​spuckt—und-keiner-h​ilft-17644107 Mar­tina B. aus dem Zürcher Ober­land war abends mit dem Bus auf dem Heim­weg, als ein Mann sie be­drohte und sogar an­spuck­te. Nie­mand hat rea­giert. Wieso nicht? Weil sie sich ge­duzt ha­ben? -> o.k., zur Si­cher­heit sollte man nicht duzen (um Ab­stand zu wah­ren, Re­spekt zu zei­gen und die Men­schen in der nahen Um­ge­bung auf­merk­sam zu ma­chen, dass man den Men­schen nicht wirk­lich kennt). Was hätten die Men­schen tun können? Die Chauf­feu­se/­den Chauf­fer alar­mie­ren, damit die­se/r al­len­falls bei einer Hal­te­stelle Unterstützung kommt? Was hätte die Be­trof­fene ma­chen können? -> Rufe wie z.B: „Hey, Sie im roten Pull­over, hel­fen Sie mir mal, bitte“, damit sich jener Mensch im roten Pull­over be­trof­fen fühlt und ein­grei­fen muss? Es gibt ei­nige Din­ge, die man tun kann ohne je­man­den zu ver­let­zen inkl. Sam­meln von Namen und Num­mern möglicher Zeu­gen.

Schein­bar kommt es zu oft vor, dass nicht ein­ge­grif­fen wird (so auch bei mir pas­siert, als mich ein älterer Schwei­zer schi­ka­nierte weil er of­fen­bar seine Macht de­mons­trie­ren wollte und mich als Opfer aus­such­te). Dies auch im Wis­sen oder Un­wis­sen, dass man möglicherweise wegen feh­len­der Hil­fe­leis­tun­gen auch an­ge­pran­gert wer­den kann.

Da kommt mir doch glatt die Präventionskampagnen ei­ni­ger Stel­len und Diens­ten in den Sinn und der Möglichkeit, der Sen­si­bi­li­sie­rung​ (auch sei­tens Po­li­tik wenn der Mensch überfordert ist).

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Comments to: Sind wir Angsthasen ….
  • Juli 2, 2015

    Das heisst 86% sind Angsthasen, oder waren es vor meinem Nein zum Blog 100%. Kürzlich habe ich an einer Haltestelle einen Rüppel ohne Worte, aus dem Tram nach Bern Bümpliz West Side unerwartet hinaus befördert. Er war der Meinung, eine Frau mit Kinderwagen mehrmals unsittlich an zu rempeln. Auch da haben verschiedene Mitfahrende nur dof geglotzt. Der Mann wollte zurück ins Tram hechten, ist dabei aber ziemlich unsanft auf die Nase gefallen. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Ja, wir sind zum grössten Teil ANGSTHASEN und DRUECKEBERGER geworden.

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  • Juli 4, 2015

    Ich danke euch allen. Es gibt Kurse und Tipps, wie man als Betroffene oder Mensch in der Umgebung in solchen Situationen umgehen kann. Dies nebst dem Schutz auch damit eine Situation nicht eskaliert und man nicht belangt werden kann (Körperverletzung, fehlende Hilfeleistung).

    Einige finden sie hier:
    http://selbstvertei​digung.ch/posts/741 oder hier: http://moderne-kampfk​unst-selbstverteidigu​ng.ch/wp-content/uplo​ads/2011/11/Strategie​-und-Taktik-in-der-Se​lbstverteidigung1.pdf​

    Mehr kann sicher gefunden werden. Da den Menschen offenbar lieber ist, wegzuschauen und viele Betroffene mit solchen Situationen überfordert zu sein scheinen, könnte man durchaus mal eine Sensibilisierungskamp​agne starten.

    Könnte ev. sogar bei Demos Schäden minimieren? …..

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    • Juli 19, 2021

      ..ich finde die Kurse sollten unsere Justizbehörden besuchen,die ihre “Klientele”mit ihren beschlossenen Gesetzesparagraphen die Arbeit nicht ausgehen lässt.Wenn man sich die Kommentare in 20 Min.zu Gemüte führt,lässt sich erahnen,wie schlimm der Vertrauensverlust,geg​enüber unseren sog. Vollzugsbehörden schon ist.Grundsätzlich möchte nämlich jeder helfen!…aber die CH Justiz und ihre Gestze,machen ihre Menschen zu “Feiglingen”,weil ein Eingreifen zu oft zu irritierenden Verurteilungen führt.

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  • Juli 6, 2015

    Unsere Justiz macht so ziemlich jeden zum Angsthasen!…..die Polizei erklärt,man soll keine unnötigen Risiken eingehen,und sich an den Chauffeur wenden,oder direkt die Polizei alarmieren.Mischt sich jemand ein und erwischt eins??…siehe oben!…selber schuld!..unter diesen Umständen,und in Anbetracht der hiesigen Gesetzgebung,die Täter zu Pflegefällen,und die Opfer zu “Schuldigen”stempelt,​ist es ratsam doch eher wegzuschauen.Linke Kuscheljustiz macht die Leute zu “Wegschauern”,weil sie schlussendlich noch für Ihr “Tun” bestraft werden.

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  • Juli 8, 2015

    ” „Hey, Sie im roten Pull­over, hel­fen Sie mir mal, bitte“, damit sich jener Mensch im roten Pull­over be­trof­fen fühlt und ein­grei­fen muss? ”

    So weit so gut Frau Säggesser, aber was “bitte” erwarten Sie vom roten Pulli? Dass er den Typ gewaltlos wegbeamen?! Denken Sie fertig! Zeugen, was wollen Sie damit? Am anderen Tag eine Anzeige aufgeben gegen Unbekannt? Ist das etwa ihr Rat?

    Zum Glück gibt es noch Männer und Frauen wie Herr Rohner. Die man nicht erst nötigen muss, ihr Leben und ihre Existenz zu riskieren um solchen Typen die Stirn zu bieten. Denn genau darauf läuft es hinaus! Leider sind es viel zu wenige mutige Einzelkämpfer die solchen Typen zeigen wo es lang geht.

    Der Rest ist in der Tat überfordert oder aber denkt wie die 20minuten Leser!!! Und das Problem lösen wir nicht mit Selbstverteidigungsku​rsen. Sondern mit kollektivem Selbstbewusstsein und ….. in der Hose!

    Anstand ist und bleibt nun mal Erziehungssache! Und wenn der Rechtsstaat nicht mehr weiß, wenn er erziehen muss, müssen wir uns selber helfen. Aber unseren roten und grünen Pullundern….

    Der Experte rät sich “deeskalierend” zu verhalten, also ihn gewähren zu lassen und sich nicht zu widersetzen.

    Die Frau wollte aber nicht Opfer seinund hat ganz natürlich reagiert. Aber nicht laut genug und sie hat die anderen Fahrgäste nicht “genötigt”. Ja sie war sicher überfordert! Ja ein Kurs hätte ihr ev. etwas gebracht, aber das kann ja nicht die Zukunft sein! Psychologische Selbstverteidigungsku​rse sonst gibt es kein ÖV Billet und bis zum braunen Gürtel ein L?

    Und das verkauft man uns als Lebensqualität und Bereicherungen?

    Und da sind wir beim nächsten Problem, Kampfsportler laufen erst Recht Gefahr in Unrechtstaats schizophrene Mühlen zu geraten, wenn sie tatsächlich eingreifen!

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