1. Aussenpolitik

So viele Zuwanderer aus der EU wie noch nie

So viele Zu­wan­de­rer aus der EU wie noch nie

Quelle: Berner Zeitung 09.07.2014

http://​​​​www.bernerzeitung.​c​h​/​schweiz/standar​d/​So​-v​iele-Zuwande​rer​-au​s-d​er-EU-wie​-noc​h-ni​e/st​ory/11​81419​9

66’2​​00 Menschen sind 2013 wegen der Personenfreizügigkeit​​​​ in die Schweiz eingewandert. Die Hälfte davon kommen aus EU-Krisenstaaten.

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Wa​s die Bevölkerung der Schweiz schon lange zu spüren bekommt, scheint nun hoffentlich auch für Statistik-Fans belegtes Faktum zu sein.

 

 

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Comments to: So viele Zuwanderer aus der EU wie noch nie
  • Juli 9, 2014

    Ach, und den SECO Zahlen glauben Sie? Das wurde schon in der MEI Abstimmung beanstandet, Herr Rosamn, aber das haben Sie vermutlich kaum mitbekommen. Die tatsächlichen Zahlen wurden zwei Monate nach der MEI Abstimmung vorgelegt…

    Und übrigens, NOCH haben wir ein Mehr an Arbeitsplatzangebot, bei dem viele Inländische Mitarbeiter gegen billigere ausgetauscht werden.

    Dieses MEHR wiederum ist deshalb vorhanden, weil die Wirtschaft läuft und zwar besser als in der EU. Und genau das alles, samt Höchstarbeitlosigkeit​ in Italien, Spanien, Portugal, Griechenland etc. führt hier zu Massenanstürmen, weil die Arbeit haben MÜSSEN!

    Dass dabei z. B. auch Ärzte und Ingenieure usw. aus Griechenland, Bulgarien und Rumänien sind, die in ihren Ländern dringend gebraucht werden, ist eine bittere Randerscheinung für diese Länder.

    Die ärztl. Versorung der griechischen Inseln und in den genannten Länder ist regional zusammengebrochen. Nicht mal mehr Hebammen gibt es.

    Die Sterblichkeitsrate der Kinder in Griechenland hat erschreckende Ausmasse angenommen.

    So sorgt diese kirminelle EU für regelrechte Völkerwanderungen in den EU Ländern selbst und lobt die absure PFZ Freiheit.

    Das EU Asylproblem wird kräftig weiter verwaltet, wie wir gerade gestern wieder im TV sehen durften. Schengen wird ausgehebelt.

    Das birgt gewaltigen Sozialsprengstoff für die öffentlichen EU Sozialkassen, aus denen Menschen massenhaft beziehen, die nie eingezahlt haben und teilweise mit einem horrenden Anspruchsdenken hierher kommen. Nicht nur deshalb sind viele deutsche Gemeinden so ziemlich pleite.

    Australien​ lässt z. B. in Sachen Asylanten bestens grüssen.

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    • Juli 19, 2021

      Soweit ich die Berichte aus Australien mitbekommen habe, haben Sie dort ein wesentlich härteres Regime in Sachen Asylanten und Boatpeople. Hier ein Artikel aus der schweizerischen WOZ

      Die WOZ – Wochenzeitung

      Nr. 04/2014 vom 23.01.2014
      Australie​n – Noch schärferes Vorgehen gegen Flüchtlinge
      Von Daniel Stern

      Der neue australische Premierminister, Tony Abbott, macht, was er im Wahlkampf angekündigt hatte. Die australische Marine zwingt Bootsflüchtlinge, die vor der Küste aufgegriffen werden, zur Umkehr. Dabei sollen in den letzten Wochen auch Warnschüsse auf Flüchtlingsboote abgegeben worden sein. Dies berichteten in Indonesien gestrandete Asylsuchende. Die Marine habe zudem Flüchtlinge auf eigenen Schiffen bis vor die Küste Indonesiens gefahren und sie dort auf kleinen Rettungsbooten ausgesetzt. Ihnen sei schriftlich mitgeteilt worden, dass im Bootstank nur genug Benzin sei, um die indonesische Küste zu erreichen.

      Inzwisc​hen musste sich Tony Abbott bei der indonesischen Regierung für einige Aktionen seiner Marine entschuldigen, da diese offensichtlich in das Hoheitsgebiet Indonesiens eingedrungen war. Das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlingswesen hat derweil von Australien eine Erklärung verlangt. Es befürchtet, das Land verletzte mit den Aktionen internationales Recht wie auch die Genfer Flüchtlingskonvention​. Tony Abbott, der seit September 2013 die rechtsgerichtete Regierung anführt, hat zur Abschottung Australiens die Operation «Souveräne Grenzen» lanciert. Über seine jetzt in Szene gesetzten Abschreckungs- und Rückführungsmassnahme​n will er allerdings gegenüber der Öffentlichkeit keine Auskunft geben. Er begründete das damit, das sich Australien in einer Art Krieg befinde. «Dem Feind» – gemeint sind damit FluchthelferInnen – lasse man in einer solchen Situation keine Information zu viel zukommen.

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    • Juli 19, 2021

      Die früheren Berichte aus Australien weisen in eine andere Richtung: Rückschub von Boatpeople samt ihrer Schiffe und Schüsse. Können Sie im Internet selbst nachlesen, Herr Rosman.

      1938/39 wurde in Evian (Genfersee) eine Konferenz abgehalten, auch auf Wunsch der Schweiz, zu dieser Frage.

      Südamerika, die USA, GB und viele weitere Lànder haben geblockt und wollten keine Juden aufnehmen.

      Die damals mausarme Schweiz stand als Nachbar zu Österreich mehr oder weniger allein da.

      Ausgerechnet der deutsche Bundespräsident Gauck hat vor einigen Monaten hier in der Rede angeprangert, die Schweiz hätte zu wenig Juden aufgenommen. Wieso die überhaupt aus Österreich geflüchtet sind, unerschlägt aber der Herr Bundespräsident. Ausgerechnet er und sein Land, von dem die Unglaublichkeiten ausgegangen sind.

      Mit etwas anderen Vorzeichen, haben wir heute ein ähnliches Bild infolge Versagens von EU Brüssel.

      Was Lampedusa anbelangt, sehen wir ein grauenhaftes Versagen der EU Brüssel Politik.

      Gestern durften wir von einigen EU Ausenministern hören, einmal mehr, man wolle mit nordafrikanischen Staaten, genannt wurden Marokko und Libyen, das ‘Gespräch’ suchen, um ‘etwas’ gegen die Schlepper zu unternehmen. Das hätte man schon lange tun müssen.

      Das ist alles auf den Kopf gestellt und bar jeder Logik.

      Ausbaden dürfen das u. a. wir hier, mit teils grotesken Auswirkungen. Die Zeit- und Sozialbome ist am Ticken.

      Aber vielieicht haben Sie ja einen Rat, welche ‘Insel’ die EU beanspruchen kann, um dann das Flüchtlingselend, wie das Australien tut, dort, weit weg von interntionaler Beobachtung, ‘abzuwickeln.

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    • Juli 19, 2021

      Herr von Limaa

      schon vergessen? In Bern bastelt ein SP Regierungsrat nachhaltig an “einer Insel”, vernichtet reihum Spitäler und bastelt mit deutscher Führung an einer Krankmacherstadt in der Stadt.

      Man zentralisiert die “überschüssigen” Schweizer (Betagte, Kranke Behinderte), macht diese definitiv krank, missbraucht sie noch ein wenig zu Forscheritiszwecken und dann hat man neuen Platz für die Sommaruga-Soziimporte​.

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    • Juli 19, 2021

      Ihre, Herr Rosman, Unwissenheit und Ignoranz aus dem fernen Känguruhland kann hierzulande wohl kaum jemanden ernst nehmen.

      Weshalb lösen Sie nicht die Probleme Australiens? Weil Sie Angst haben dass die hiesiegen Misstände Sie erreichen könnte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Roman, was von dieser Insel und den dortigen Asylverhältnissen auch in den schon etwas zurückliegenden TV Nachrichten berichtet wurde, tönt völlig anders. Ich komme von dem Eindruck nicht los, dass Sie das entweder nicht wissen oder schön reden wollen.

      Ihre Steuertheorie bleibt eine, Herr Rsoman. Die Schweiz ist gerade dabei, Handelsverträge mit anderen Ländern neu abzuschliessen bzw. zu vertiefen.

      Ihre unterstellenden Aussagen, wonach mir die damalige Flüchtlingspolitik gefällt, spricht Bände.

      Mir gefällt überhaupt nicht, was damals infolge der NS Verfolgungen geschehen ist. Wieviele hat eigentlich Australien damals aufgenommen, Herr Rosmann?

      Sie sagen es richtig, Australien hat jede Menge Platz. Die Schweiz nicht mehr.

      Wir hatten vor einigen Jahren ca. 6 mio. Menschen hier und auch dann einen Ausländeranteil von > 20%, Heute sind wir bei 8 mio. und das soll nach dem Wunsch einiger völlig Verrückten auf 11 mio. steigen.

      Kein Land wird die Grenzen wegen der PFZ ‘zuschmeissen’, wie Sie das gerne hier darlegen. Die haben alle ihre wirtschaftlichen Eigeninteressen.

      Nicht die EU, mein Lieber, die Kunden wollen und kaufen die Produkte, ebenso, wie wir Produkte auch den EU Ländern kauft. Das sind Unternehmen und nicht Regierungen oder eine EU Administration.

      Was Sie hier an die Wand malen, ist eine EU nach DDR Manie, die es so nicht gibt und auch nicht geben wird, zumal die Eu kein Staat ist, auch wenn gewisse EU Protagonisten glauben, sich, in diese Denkrichtung bewegen zu dürfen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Professor Rosman, Sie sind noch nicht lange hier im Forum und haben keine Ahnung, wem Sie da genau Schreiben. Gute Nacht.

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    • Juli 19, 2021

      Walter Schweizer alias Frau Margit Noser, wer hier vom Sozialamt lebt, wollen wir nicht ausbreiten, gnädige Frau, oder wollen Sie doch?

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Margit Noser, lassen Sie es doch ganz einfach sein und reagieren Sie Ihren Frust woanders ab.

      Dass ein Mensch keine Schulden hat, ist Normalfall. Also nichts spezielles.

      Aber für Sie ist Blocher an allem Ihrem Unheil schuld? Man könnte es meinen und jeder, der nicht in Ihren Tenor einklingt, ist SVP oder wird seit monaten von Ihnen unter verschiedenen Namen, unter der Grütellinie bedacht.

      Ihre Namensunterstellungen​ spielen da kaum noch eine Rolle. Aber es diese Schweiz, dei Ihnen IV und / oder AHV ausrichtet, diese böse Schweiz. Nei aber au.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Von Lima

      Frau N. ist ein Opfer der psychosozialen Inkompetenzdienste der Linken (IV-Verdummungsbürokr​atie, welche lieber Menschen bürokratisch bewirtschaften und medizinisch abfüttern statt Ihnen zu helfen), welche zudem glauben, Rente sprechen und Menschen mit Medis abfüttern sei sozial und genügend für unsere Betroffenen, dafür im Gegenzug Kriminelle verhätschelen (müssen, seit gestrigen Menschengerschtsurtei​l aus Strasbourg)zu Lasten der Allgemeinheit. Frau N. ist bedauernswürdig.

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    • Juli 19, 2021

      WAlter Schweizer steht zu den Gebrechen von Margit Noser. Na sowas.

      Herr Professorr Rosnan, ich kenne weder Frau Hagegger, noch Sie persönlich. Unterlassen Sie bitte Bemerkungnen wie ‘ihre Freundin’. Das kratzt gewaltig an Ihrer professoralen Kompetenz, die ich von Ihnen voraussetzte.

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  • Juli 9, 2014

    Damit es nicht untergeht möchte ich etwas wiederholen, was schon Herr v. Lima erwähnt hat: Es ist die Abwanderung hochqualifizierter Menschen aus ihren Ursprungsländern. Kürzlich wurde am Fernsehen von einem APH in Rumänien berichtet, das von einem Hilfspfleger und einer Köchin (!) geleitet und geführt wird. Das medizinisch ausgebildete Personal war in den Westen abgewandert, weil dort die Verdienstmöglichkeite​n grösser sind. Auch die Töchter, die bis anhin ihre Eltern zu Hause geflegt hatten, stehen nicht mehr zur Verfügung. Sie arbeiten mehrheitlich als Seniorpairs im Westen, um die Ausbildung ihrer Kinder finanzieren zu können. Solange das soziale Gefälle innerhalb der EU dermassen gross ist, stelle ich die Personenfreizügigkeit​ nicht nur für die Schweiz, sondern für die ganze EU in Frage.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr gut Frau Votava, Sie haben erkannt wo das wahre Problem liegt. Die EU ist ein Geschwür und die Menschen in der EU kommen langsam dahinter.

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    • Juli 19, 2021

      Die EU hat bei der Gründung bereits gesagt, dass die Variable, die sich hinsichtlich ökonomischer lokaler Entwicklungen anpassen sollte die Arbeitskraft ist.
      Dass diese Aussage schlicht falsch ist, kann nun jeder einsehen; ein Einzelner ist viel zu sesshaft und bleibt in seinem sozialen Gefüge, auch wenn er/sie arbeitslos ist. Es wandern die Leute jedoch nicht weg von der EU, sie gehen dort hin wo sie gebraucht werden! Deshalb sieht man in den Pflegeheimen und Spitälern eine Mehrzahl ausländischer Arbeitskräfte. Das perverse daran? Wir geben keinen müden Rappen für ihre Ausbildung aus und nehmen deren fixfertige Leistung an und motzen darüber, sie würden Stellen klauen?
      Irgendwo müssen wir uns zwischen Xenophobie, Nationalismus und Arbeitsmarkt neu orientieren.

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    • Juli 19, 2021

      Völlig falsch, Frau Votava!

      1. Ein Grossteil dieser Leute wandert eben wieder zurück in ihr Heimatland. In der Schweiz sind das rund 70%.

      2. Die Heimatländer profitieren von den Auswandern. Einerseits finanziell andererseits durch zusätzliches Know-how bei der Rückkehr.

      3. Es ist volkswirtschaftlich sinnvoll, dass die Leute dort arbeiten, wo sie gebraucht werden.

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  • Juli 10, 2014

    Zu diesem inzwischen immer heikleren Thema möchte auch ich einen kleinen Beitrag einbringen.
    Habe hierzu u.a. die Kommentare auf den Artikel von Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch (SECO)in der Online-Ausgabe der 20min gelesen und die diesbezüglichen Erfahrungen aus allen Bürgerschichten zur Kenntnis genommen.

    Ca. 95% der Meinungen gehen in die gleiche Richtung – hier ein paar Auszüge:

    “Mein Sohn, 33J. bestens Qualifiziert findet seit Monaten keinen Job!”,

    “Die Nicht-Verdrängung von einheimischen Arbeitskräften ist eine glatte Lüge. Im Bereich der IT-Beratung (die ich aus eigener Erfahrung kenne) stossen ausländische Kräfte mit Dumpingpreisen vor, die sie nur dank ihrem Wohnsitz in Deutschland und Frankreich offerieren können. Die Schweizer Firmen werden dafür mit Billag- und anderen Gebühren richtiggehend drangsaliert. Die nette Dame hat von der Praxis erschreckend wenig Ahnung, wider besseres Wissen stellt sie absurde Behauptungen auf! Qui bono?”,

    “Wir, das Volk, haben von der Einwanderung: Lohndumping, Arbeitsmangel, Wohnungsmangel etc.. Und dauernd diese Geschichten von Wirtschaftserfolgen, die uns Kleinen nichts bringen!”,

    “So so der Wirtschaft bringt es viel? Sie meinen wohl eher die Top Manager können so noch mehr Bonus abkassieren. Dem Volk bringt es gleich gar nichts und auch nicht Wohlstand. Wenn das soviel bringt warum steigen dann die Löhne nicht? Ich kenne mehr als einen Arbeitgeber welcher einen ausländischen Vorarbeiter eingestellt haben und danach nur noch Landsleute von diesem eingestellt wurden! Man will uns hier wieder Honig ums Maul schmieren und das Volk leider mehr darunter als es profitieren kann”,

    “Es ist doch ganz normal, dass die Direktorin des SECO mit EU-Wurzeln, die Schweiz in die EU führen will. Sie macht dem Schweizer Volk Angst, dass die Kündigung des PA gravierende Folgen hätten”.

    Zu diesen Kommentaren kommen noch diverse Fakten (sogar von der SECO) hinzu:
    ca. 3000 Aussteuerungen p.M. (viele Ü50 Fachkräfte), Lohndumping, der selten geahndet oder nur mit kleinen Bussen bestraft wird, die immer weiter sinkende Kaufkraft der davon Betroffenen, immer mehr nur Teilzeit- u. Temporärstellen (Unternehmerrisiko immer mehr beim Arbeitnehmer), verdächtiger Anstieg der Zahl der Millionäre (Profiteure) usw. – das sollen alles Vorteile der ach so von den Wirtschaftsverbänden und Arbeigeber gewünschten Zuwanderung sein?

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    • Juli 19, 2021

      Vimentis: Und wieder einmal für einen Daumen rauf, gibt es drei % weniger.

      Roman Adolph. Genau so ist es. An die entscheidende Stelle wird ein Ausänder oder Ausländerin eingestellt. Und schon stellt Dieser oder Diese nur noch eigene Landsleute ein. Man findet in den verschiedensten Ländern der EU mehr schweizerische Stellen angeboten wie hier in der Schweiz.

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    • Juli 19, 2021

      Wissen Sie Herr Adolph, ich stehe auch schon 3 Jahrzehnte im Berufsleben und habe viel erlebt. Das “ich bekomme keinen Job weil Ausländer mich verdrängen” ist nicht immer, aber doch häufiger als man denkt eine Ausrede. Ich habe Firmen händeringend auf dem heimischen Arbeitsmarkt Leute suchen sehen, “einen Stapel Bewerbungen aber keiner mit passender Qualifikation” usw. …

      Über weitere der von Ihnen zitierten Kommentare kann ich nur den Kopf schütteln. Warum steigen die Löhne nicht? Das trotz einer schweren Wirtschaftskrise vor wenigen Jahren die Schweiz nicht in Probleme gerutscht ist, die Arbeitslosenquoten nicht gestiegen und die Armutsquote sogar gesunken ist doch bereits ein Erfolg. Der Hauptabsatzmarkt der Schweiz ist die EU: der Franken ist gegenüber dem Euro massiv teurer geworden … warum fragen sich die Leute nicht warum die Löhne nicht gesunken sind?

      Wissen Sie z. B. was passiert wenn ein Fabrikbesitzer für seine Fabrik 1’000 Leute braucht aber immer nur max. 800 – 900 findet weil irgendwelche Leute eine Begrenzung der Zuwanderung durchgesetzt haben? Er produziert im Ausland und die 800 – 900 Arbeitnehmer die er hat sitzen auf der Strasse. Manchmal wird in dieser Hinsicht um viel zu wenige Ecken gedacht.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Adolph,
      die Beschäftigung richtet sich nach der Konjunktur der Wirtschaft. Und die Wirtschaft richtet sich nach den Begehrlichkeiten der Aktionäre. Diese möchten Geld leider immer mehr Ausschüttung sehen. Darum lassen grosse Firmen – z.B. die UBS ihre IT-Leistungen in Indien machen. Weil dort gut geschulte Informatiker zu haben sind. Das tönt für Schweizer Fachleute natürlich nicht erfreulich. Aber auch wir Schweizer würden versuchen, eine Stelle im Ausland zu finden, wenn es dort mehr zu verdienen gäbe als hier. Im Moment ist es aus verschiedenen Gründen noch umgekehrt. Gute Fachleute kommen gerne in die Schweiz.
      Im 18.Jahrhundert als die Armut hier gross war, wurde jungen Schweizern (betrifft z.B,den Kanton Tessin) Geld gegeben, damit sie für immer auswandern. Weil der Bergkanton nicht mehr alle ernähren konnte. So wanderten viele über Genua per Schiff nach Übersee. Vielen ging das Geld vorher aus, bevor sie dort ankamen.

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    • Juli 19, 2021

      Die Löhne sind so hoch wie nie zuvor!

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    • Juli 19, 2021

      Dieter E.U.Lohmann

      Die Löhne sind so hoch wie nie.

      Wie recht Sie haben. Tatsächlich sind für einen Teil der Angestellten so hoch wie nie. Haben Sie es richtig verstanden, so hoch wie nie. Leider gilt dies nur für Abzocker, und mit Steuergelder der Arbeiterschaft finanzierte studierte Leute. Uebrigens was nützen 50 Rappen mehr Lohn, wenn sogleich 1 Franken in die Staats-, Kantons-, Gemeindekassen, sowie Krankenkasse und Versicherungen zurückfliesst.

      Ich​ weiss nicht warum Sie dermassen kalt gegenüber Herrn Adolph argumentieren. Dies tönt für alle Arbeitslosen, wenn nicht nur etwas kaltblütig, dann schon sehr Grosskotzig.

      PS: Wir warten noch auf Antworten auf Fragen in Sachen Rumänien.

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    • Juli 19, 2021

      Und Dieter E.U. Lohmann schweigt und schweigt und schweigt sich über unangenehme Fragen die ihm nicht passen weiterhin aus. Wirklich eine sehr starke Leistung. Er stellt Behauptungen auf und bleibt dann Fragen schuldig.

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  • Juli 10, 2014

    Da geht es offensichtlich noch vielen zu gut – mal abwarten – auch diese werden älter. Ad absurdum – ab 50 kaum eine Chance für einen Job und die Lebensarbeitszeit soll verlängert werden???

    Übrigens​​​: bei allen Handelsabmachungen ist immer noch das Wichtigste: Angebot, die Qualität, der Preis und die Nachfrage. Für entsprechende Verhandlungen ist der schweizer Korridor ausserdem auch eine Menge Wert – heisst: auch die Schweiz hat Trümpfe in der Hand.
    Aber solange unsere “Volksvertreter” im gleichen Golfclub spielen wie die Bosse der Wirtschaftsverbände und der grösseren Arbeitgeber wird sich vor der Hand nicht viel ändern und die Mitläufer lassen sich weiterhin blenden….

    Nachtr​​​ag:
    Mal überlegen… wieso ist diese Thematik/Problematik vor der Personenfreizügigkeit​​​ 2002 kein Thema gewesen???? Klar – es gibt Antworten, die aber einigen Profiteuren nicht passen und diese darum weiterhin auf Kosten des Volkes verdrängen.

    Wenige​ profitieren – das Volk zahlt….

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    • Juli 19, 2021

      Wenn man die Arbeitslosenquoten nach Alter anschaut weist die Gruppe über 50 noch die geringste Arbeitslosenquote auf.

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    • Juli 19, 2021

      Roman Adolph

      Da können Sie schreiben was Sie wollen, auch wenn es noch so wahr ist. Frank Wagner wird, wenn Sie mitmachen bis morgen in der Frühe Antworten finden. Er hat immer recht. Ich wünsche Ihnen statt dessen eine gute Nachtruhe.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Wagner!

      Aber Herr Adolph setzt mehr auf Mythen denn auf Fakten.

      Als nächstes wird er behaupten, die Zahlen seien manipuliert…

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    • Juli 19, 2021

      Es lebe die Lesekunst…

      Es ist nicht die Quote der Arbeitslosen Ü50 gemeint, sondern dank der PFZ die minimale Chance für diese Altersgruppe, nach einem Stellenverlust wieder einen Job zu finden.

      Mein Vater hat übrigens noch im Jahr 2001 mit 57 noch eine Stelle in einer Branche nach Wunsch gewechselt, in der heute fast nur noch ausländische (billigere) Kandidaten berücksichtigt werden (derzeit gab es eben noch keine PFZ und somit auch noch keine Rosenpickerei).

      Di​​e sogenannten Mythen verursachen übrigens nachweislich soviel Schulden bei den Sozialausgaben wie nie zuvor. Diese sind neben den Ausgaben für das Asylsystem bei den monatlich ca. 3000 Aussteuerungen zu finden, bei den die wenigsten Betroffenen (oft auch Fachkräfte!) wieder ein Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.
      Für die neu angebotenen Stellen sind diese Leute im Vergleich zu vielen Zugewanderten ja “zu teuer”. Da wird doch fast jeder Unternehmer schwach, kann er doch so elegant Lohnkosten (meist die grössten Aufwände in der Buchhaltung) sparen und so den Gewinn deutlich erhöhen….

      Aber offensichtlich gibt es immer noch einige Zeitgenossen, die die Zeichen der Zeit und diese Fakten ignorieren und sich weiterhin manipulieren lassen…

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    • Juli 19, 2021

      Roman Adolph:

      Es lebe das logische Denken …

      Wie stellen Sie sich vor das eine Altersgruppe die angeblich – einmal gekündigt – kaum mehr eine Chance auf einen neuen Job hat gleichzeitig die niedrigste Arbeitslosenquote aufweist?

      Wie erklären Sie sich das im Juni 2014 die Arbeitslosenquote bei 2.9% lag, 2006 jedoch, also vor der vollständigen Personenfreizügigkeit​ für Staatsangehörige EU-15 und EFTA noch bei 3.6%?

      Das Problem mit Leuten wie Ihnen ist das sie die Umstände ihres eigenen persönlichen Umfelds auf das grosse ganze projizieren. Das zeigt auch das ständige Anführen von Beispielen aus eben jenem persönlichen Umfeld. Was soll uns das Beispiel mit Ihrem Vater 2001 sagen? Das schaffen auch heute noch diverse mir bekannte Ü50 … bei anderen weiss ich ganz genau warum sie arbeitslos sind.

      Wenn die höheren Schulden bei den Sozialausgaben tatsächlich nachweisbar Folgen der Personenfreizügigkeit​ und damit der EU-Einwanderung sind dann bitte ich Sie mir das tatsächlich einmal nachzuweisen.

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    • Juli 19, 2021

      Frank Wagner

      Mir ist ein Satz durch Sie geschrieben besonders aufgefallen: Was soll uns das Beispiel mit Ihrem Vater 2001 sagen. Das schaffen auch heute noch diverse mir bekannte über 50 jährige… bei Anderen weiss ich ganz genau warum sie arbeitslos sind. Bitte erklähren Sie uns Ihr Wissen genau, was Sie damit meinen.

      So wie ich ohne Ihre vernünftige Erklährung diese Aussage verstehe, meine ich, dass diese Aussage an kaltblütigkeit und aroganz kaum mehr zu überbieten ist. Dabei wird mir speiübel.

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    • Juli 19, 2021

      Paul Rohner:

      Wenn Sie meine Aussage als Angriff auf Arbeitslose über 50 verstehen verstehe ich Ihre Reaktion. Tatsächlich war es aber nicht explizit so gemeint.

      Natürlich​ gibt es Arbeitslose die nerven: tun nichts um Ihre Situation zu verbessern, sind aber ständig am jammern und auf der Suche nach Sündenböcken. Wenn eine (längst nicht Ü50) Bekannte von mir z. B. in Bewerbungen von EDV-Kenntnissen schreibt die sie nicht hat und mein Angebot ihr da auf die Sprünge zu helfen mit “können wir ja immer noch wenn ich es wirklich brauche” beantwortet zum Beispiel. Zeit wäre kein Problem gewesen, sie war arbeitslos. Wenn genau die sich dann noch für Jobs bewirbt für die sie eigentlich nicht die Qualifikation hat, nur weil sie Lust drauf hat und meint “kann man alles lernen” vibrieren mir schon die Nerven. Ähnlich verhielt sich das mit einem Arbeitskollegen der Angst vor Kündigung hatte, dann nach einem Gespräch sich wieder sicher fühlte und 2 Wochen später an der Stempeluhr sich wegen einer halben Stunde Überzeit aufregte.

      Auf der anderen Seite kenne ich eine langzeitarbeitslose Verkäuferin Ü50 die keinen Job finden konnte und deshalb in die Altenpflege umstieg. Respekt.

      Manchmal braucht es eine Anpassung an geänderte Gegebenheiten, und das fällt dem einen oder anderen unterschiedlich schwer. Dem Überstunden-Meckerer aus obigem Beispiel wurde einige Zeit später wegen notwendig werdender, fehlender Englischkenntnisse (und mangelnder Bereitschaft englisch zu lernen) dann nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit​ doch der Job gekündigt. Mir wäre es vermutlich genau so gegangen: englisch kann ich zwar, aber ich habe als damals 45-jähriger Selbständiger vor wenigen Jahren auf der Suche nach einer Festanstellung ein Jobangebot aus dem Waadtland abgelehnt weil Französischkenntnisse​ erforderlich waren die ich nicht hatte. Der Witz: der Arbeitgeber hat klar gesagt “wir haben viele Bewerbungen, aber niemanden der so gut auf den Job passt, bitte arbeite für uns, das Problem mit dem Französisch lösen wir”. Auch in meinem aktuellen Job wären Französischkenntnisse​ von Vorteil, aber ich kann mich schwer überwinden.

      Lange Rede, kurzer Sinn: in der Regel gibt es Gründe warum jemand, ob alt oder jung, keine Stelle findet. Manche dieser Gründe sind abstellbar, andere nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Es gibt scheinbar immer noch die Mär, dass jeder der arbeiten will, auch eine Arbeit bekommt – aber lassen wird das…..

      Es ist auch schön zu hören bzw. zu lesen, dass es noch genug Menschen gibt, die Glück hatten. Dies aber zu verallgemeinen und sich auf sein Glück verlassen ist sehr fahrlässig, denn die Vorraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt werden immer schwieriger…

      Hie​r noch die fällige Antwort auf einige dieser “positiven” Kommentare, die im Klartext ja bedeuten, das alle, die seit der Einführung der PFZ in die Schweiz gekommen sind einen Job gefunden haben, ohne das jemand hier seinen Job verloren hat? Und schon gar nicht wegen dem niedrigeren Lohn der Zuwanderer – alles richtig? Es gibt also seit 2002 über 800000 neue Stellen?! – es darf gelacht werden…

      Übrigens​ – die Qualität der Arbeitsstellen war auch schon mal besser. Heute werden gegenüber früher viel mehr Temporär- u. Teilzeitjobs angeboten – das heisst, dass das Unternehmerrisiko immer weiter zu lasten der Arbeitnehmer wandert, die ja dann auch nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik​ auftauchen – wie praktisch.
      Auch ist ein Ansteigen an Praktikumsstellen zu verzeichnen, was auch sehr auffällig ist, weil nach dieser “Probezeit” die wenigsten einen Arbeitsvertrag bekommen – auch praktisch.

      Hier noch ein Extremfall: Eine Baufirma im Rheintal hat in Deutschland Praktikumstellen angeboten mit der Information, dass dies Unkosten für die Firma verursachen und diese darum eine Gebühr verlangen müsste (300.- Sfr. pro Woche). Die Leute haben das in Kauf genommen und sind nach 2 Wochen (der Auftrag der Firma war erledigt) mit einer fadenscheinigen Begründung doch nicht eingestellt worden (wie überraschend).

      Erg​änzend und und im Zusammenhang mit dieser Thematik: nur im letzten Jahr nahm die Zahl der Millionäre lt. “NZZ” und “Bilanz” in der Schweiz um 47500! auf nunmehr 330000 zu – was will uns das sagen?

      Zum Schluss noch einmal: ich mag es allen gönnen, die nicht in diese miesen Praktiken geraten…..

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    • Juli 19, 2021

      Es mag sein das es die Mär immer noch gibt das jeder der arbeiten will auch Arbeit bekommt … von mir können Sie das aber nicht haben, denn ich habe genau das ganz klar nicht gesagt. Und das man sich auf sein Glück verlassen soll genau so wenig.

      Zitat:

      “​… die im Klartext ja bedeuten, das ALLE, die seit der Einführung der PFZ in die Schweiz gekommen sind einen Job gefunden haben, OHNE das jemand hier seinen Job verloren hat? UND SCHON GAR NICHT wegen dem niedrigeren Lohn der Zuwanderer – alles richtig? Es gibt also seit 2002 über 800000 NEUE STELLEN?! – es darf gelacht werden…

      Es darf wirklich gelacht werden. Es stimmt natürlich nicht was Sie schreiben.

      Mal zu den Fakten:

      Sie meinen das es 800’000 neu geschaffene Stellen bräuchte damit der Arbeitsmarkt sämtliche Ausländer absorbieren könnte ohne das es einen Schweizer die Stelle kostet.

      Ich frage mich wo Sie diese Zahl her haben. Erstens wandern nicht nur Erwerbstätige ein, sondern zum Beispiel auch nicht berufstätige Mütter und Kinder mit zum Beispiel einem erwerbstätigen Familienvater. Zudem ist die Anzahl der Ausländer seit 2002 nicht etwa um 800’00 gestiegen, sondern um “nur” rund 400’000 Personen. Die Zahl der Erwerbstätigen ist um rund 300’000 gestiegen.

      Nochmal​: nehmen Sie nicht selbst erlebte Einzelfälle und projizieren Sie das auf das grosse Ganze.

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    • Juli 19, 2021

      Zunächst mal finde ich es grundsätzlich Schade, das hier gewissermassen Komentare anonym abgegeben werden – aber egal.

      Zum Thema:
      Wahrscheinlic​h stimmt es auch nicht, dass es 270000 Grenzgänger gibt, die den Einheimischen potenziell den Job kosten (s. z.B. Tessin) und das es auf der anderen Seite ca. 150000 offizielle Arbeitslose in der Schweiz gibt. Das sich das nicht immer decken würde, ist klar.

      Klar ist aber auch, das die Betroffenen (meist zu teuer ggü. den Grenzarbeitern) die schweizer Verhältnisse nicht so positiv sehen.

      Auch das jeden Monat ca. 3000 Leute ausgesteuert werden (Quelle BFS), stimmt wahrscheinlich auch nicht.

      Schade, dass sie nicht auf die neue Art vieler Arbeitsverhältnisse eingehen. Da müssten sie wahrscheinlich Farbe bekennen, denn zumindes in meiner Region (Umkreis ca. 50km) handelt es sich bei den angebotenen Jobs meist um Teilzeit oder Temporärstellen….

      Schön also, dass zumindest ihnen die Schweiz so schön erscheint (könnte sich fast um ein Vertreter der SECO handeln)…..

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    • Juli 19, 2021

      Herr Adolph, ich glaube Ihnen alles was Sie mir halbwegs plausibel nachweisen. Hier jetzt rumzutrötzeln “stimmt wohl auch nicht” wie ein Kindergartenkind nur weil ich Ihre Behauptungen nicht für allgemeingültig halte bringt uns kein Stück weiter.

      Grenzgänge​r gab es vor der Personenfreizügigkeit​ auch schon, noch dazu mehr Saisonniers. Aussteuerungen gab es vor der Personenfreizügigkeit​ ebenfalls bereits. Ihre Anzahl Arbeitslose interessiert mich so lange nicht wie Sie nichts zu meinem Statement sagen das die Arbeitslosigkeit seit 2006 von 3.6% auf 2.9% gesunken ist. Wussten Sie auch das die Armutsquote ebenfalls gesunken ist über die letzten Jahre?

      Es gibt sicher Fälle wie die, die Sie erwähnen. Die Frage ist ob sie allgemeingültig sind. Das haben Sie mir bisher nicht glaubhaft rüberbringen können. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.

      Mich würde übrigens immer noch interessieren wie Sie auf die 800’000 zusätzliche Stellen gekommen sind?

      Falls Sie mich meinen mit der Anonymität würde ich gern wissen was Ihr Foto ausmacht gegenüber meinem Realnamen ohne Foto.

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    • Juli 19, 2021

      Arroganz hat einer Diskusion noch nie geholfen – aber ich sehe diesmal darüber hinweg.
      Zu ihrem Anonym-Beitrag (ein Name ist Schall und Rauch – mit Foto und Berufsbezeichnung ist schon mehr Glaubwürdigkeit möglich) muss ich offensichtlich noch eimal Stellung nehmen:
      Nur weil scheinbar in ihrem Umfeld alles i.O. ist, soll in der Schweiz alles in Ordnung sein?
      Seit 2002 ist lt. BFS die Zahl der Einwohner in unserem Land (mit rückläufiger Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung) um genau 822.8 Tsd. gestiegen. Nachdem wir von unseren Volksvertretern informiert wurden, dass nur der einreisen darf, der einen Arbeitsvertrag vorweisen kann, bin ich offensicht auch hier wieder falsch informiert worden. Durfte denn jeder Zugereiste gleich seine ganze Familie mitbringen? – scheinbar…

      Schad​​​​e übrigens, dass sie nicht auf die immer weniger vorhandenen oder angebotenen Vollzeitstellen eingehen (auch ein Temporär- o. Teilzeitarbeiter kommt in der Arbeitslosenstatistik​​​​​ nicht mehr vor und übernimmt immer mehr das Arbeitgeberrisiko – wie praktisch).
      Nicht zuletzt stelle ich eine wichtige Frage:
      Warum hat die Mehrheit der Bevölkerung für einen Begrenzung der Zuwanderung gevotet? – Gemäss ihrer Ausführungen sollte doch alles in Ordnung sein…..

      Nochmal zum nachdenken:
      Erg​änzend und und im Zusammenhang mit dieser Thematik: nur im letzten Jahr nahm die Zahl der Millionäre lt. “NZZ” und “Bilanz” in der Schweiz um 47500! auf nunmehr 330000 zu – was will uns das sagen?

      Bei einer allfälligen Antwort bitte sachlich bleiben – wie es sich gehört….

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    • Juli 19, 2021

      Herr Adolph, ob Ihr Name, Ihre Berufsbezeichnung und Ihr Foto echt sind kann ich auch nicht beurteilen. Abgesehen davon ist das ziemlich irrelevant.

      Natürl​ich dürfen in der Schweiz arbeitende Ausländer ihre Familie mit in die Schweiz nehmen. Für Familiennachzug gibt es Regeln die öffentlich bekannt sind. Wenn Sie diese bisher nicht mitbekommen haben helfe ich Ihnen gern mit folgendem Link:

      https://www.​ch.ch/de/familiennach​zug-eu-efta/

      Immer​hin, wenn auch ohne es direkt zuzugeben, haben Sie die 800’000 neuen STELLEN aus Ihrem Beitrag von vor 5 Tagen inzwischen auf 800’000 neue EINWOHNER korrigiert. Wenigstens etwas.

      Ihre Frage betreffend warum eine – sehr geringe – Mehrheit der Bevölkerung für eine Begrenzung der Zuwanderung gestimmt hat, kann ich Ihnen nicht beantworten. Wenn ich jedoch nachrecherchiere das gerade Kantone mit hohem Ausländeranteil (Genf 40%, Basel Stadt fast 33% etc.) die Initiative teilweise wuchtig abgelehnt haben, während Kantone mit sehr niedrigem Ausländeranteil (z. B. Appenzell-Innerhoden mit knapp 10% Ausländern) die Initiative wuchtig angenommen haben frage ich mich schon ob gerade die Masseneinwanderungsin​itiative dazu taugt ihre These zu beweisen das die Leute nach Einschätzung ihres eigenen Umfelds entschieden haben. Es sieht eher danach aus das die Leute die mit vielen Ausländern zusammen leben das Problem nicht erkennen welches die SVP so schön dramatisiert hat.

      Was Zeitarbeit angeht: ich halte die Zeitarbeit für keine negative Sache. und mit der Übernahme des Unternehmerrisikos müssen Sie mir nicht kommen, ich war lange freiberuflich tätig und bin der Meinung das so manchem Vollkaskoangestellten​ mal ein bisschen Unternehmerrisiko inklusive erlernen unternehmerischen Denkens ganz gut tun würde.

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  • Juli 17, 2014

    Wir sollten uns freuen, dass so viele gut ausgebildete Einwanderer zu uns kommen. Ohne sie wären wir aufgeschmissen.

    Oder würden Blocher und Mörgeli unsere Alten und Kranken pflegen?

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    • Juli 19, 2021

      Dieter E:U: Lohmann

      Oder würden Blocher oder Mörgeli unsere Alten und Kranken pflegen. Danke für den Fehlpass Herr Lohmann.

      Sie behaupten doch immer, es kämen fast nur hochbegabte studierte Leute die man in der Schweiz nicht findet. Zählen Sie auch die Pflegeberufe zu den Spirzenleuten. Da frage ich mich, wieso eine Nachbarin eine Pflegefachfrau, seit 3 Jahren immer nur Aushilfsjobs durch das RAV, wenn Ihre sogenannten Spitrenleute Ferien oder Muttesrschaftsurlaub beziehen erhält.

      Uebrigens sei mir erlaubt zu fragen, würden Sie Herr Dr. Lohmann unsere Alten und Kranken pflegen. Ich bin überzeugt, Dr. Christoph Blocher und Herr Mörgeli würden noch lange vor Ihnen Alte und Kranke Menschen pflegen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Rohner

      Sie können offensichtlich nicht lesen. Ich sprach von gut ausgebildeten Leuten. Und gerade im unserer überalterten Gesellschaft gehört da das Pflegepersonal dazu.

      Dass vor allem gut ausgebildete Leute kommen wird auch im von Frau Habegger zitierten Artikel erläutert. Aber eben, lesen müsste man ihn, gell…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Lohman / Rosman

      Ausser Beleidigungen und Schweigen zu gestellten Fragen kommt von Beiden nichts.

      Herr Lohmann, Die Frage war, warum meine Nachbarin als Fachfrau in Sachen Pflege stempeln geht, wärend billigere Fachfrauen aus EU Länder importiert werden. Sie freuen sich, dass viele Pflege Fachleute aus der EU in die Schweiz kommen. Ich würde mich jedoch noch mehr freuen, wenn zuerst einmal schweizer Pflegefach Leute zuerst angestellt würden.

      Rosman, was schreiben Sie da hier für einen Blödsinn zusammen von Respektlosigkeit gegenüber dieser wichtigen Berufsgruppe. Offensichtlich sitze ich da im falschen Film mit zwei Herren die erstmals einen Kurs über richtiges Lesen und Anstand besuchen sollten. Herr Lohmann und Rosman euch beide nehme ich schon lange nicht mehr ernst.

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    • Juli 19, 2021

      Rohner

      Ihr Problem ist, dass Sie aufgrund von Einzelbeispielen irgend einen Blödsinn zusammenreimen. Bei uns gibts zum Glück immer noch einen freien Arbeitsmarkt und keine garantierten Arbeitsplätze wie in der ehemaligen Sowjetunion.

      Das​s wir in der Schweiz ganz einfach jährlich zu wenig Pfelgepersonal ausbilden ist ein Fakt. Junge Schweizer Frauen wollen eben nicht mehr “Krankenschwester” werden, wie es früher noch häufiger der Fall war. Gleichzeitig benötigen wir aber immer mehr Pflegefachkräfte, da wir immer mehr Alte und Pflegebedürftige Menschen haben.

      Bitte diese Fakten endlich mal zu Kenntnis nehmen…

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Dieter E.U. Lohmann

      Ihr Problem ist die Kaltschnäuzigkeit, wie im ersten Abschnitt beschrieben. Dass Sie sogar die ehemalige Sowjetunion zu Hilfe nehmen müssen. Dies ist ja wirklich abartig.

      Ihr Problem ist, Dass Sie nur mit Beleidigungen und persönlichen Anpöbelein antworten können.

      Ihr Problem ist weiter, das Sie irgendwelche unbelegten Behauptungen verbreiten und bei Fragen einem die Antworten schuldig bleiben, zB. in Sachen Löhnen vor der Revolution und heute nach Eintritt in die EU von Rumänien.

      Ihr Problem ist, dass Sie hunderte von Pfleger und Pflegerinnen in der Schweiz ob Hiesige oder Zugewanderte die gerne arbeiten würden als Einzelfälle abtun. Ich persönlich würde mich schämen für ein solch herabwüdigendes Geschreibsel.

      Iht Problem ist, dass sie jovial Dinge versprechen, die Sie dann nicht zu Halten gewillt sind oder gar nicht können weil nicht vorhanden.

      Ihr Problem ist, dass Sie Menschen, die Sie nicht persönlich kennen stinkfrech Duzen in Sachen (gell…)

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