1. Sozialpolitik & Sozialsysteme

Sozialhilfe gestrichen!

Ein So­zi­al­hil­fe­be­zü​­ger wurde auf Not­hilfe ge­setzt und die Behörde er­hielt noch vor Ge­richt recht. Nun stelle ich mir diese Fra­gen zu fol­gen­dem Ar­ti­kel http://www.20min.ch/s​chweiz/zuerich/story/​Gemeinde-streicht-Man​n-zu-Recht-die-Sozial​hilfe-19509516 : Um wel­ches Be­schäf­ti­gungs­pro​­gramm ging es? Nur um ei­nes, damit er eine Struk­tur hat? Ei­nes, wel­ches den Ar­beit­ge­ber sub­ven­tio­niert und den So­zi­al­hil­fe­be­zü​­ger nicht wei­ter­bringt in der Stel­len­su­che? Ei­nes, wel­ches also «Pro For­ma» ist? Wel­che Be­schäf­ti­gungs­pro​­gramme wären sinn­voll? Si­cher kei­nes um Dinge zu ler­nen, die man be­reits ge­lernt hat. Si­cher ei­nes, wel­ches die So­zi­al­kasse auch ef­fek­tiv ent­las­tet. Wie soll sich der Um­gang mit den So­zi­al­hil­fe­be­zü​­gern ge­stal­ten und wie sol­len sich diese Ver­hal­ten? Wo ste­hen sei­tens Behör­den und Be­zü­gern die Rechte und Pflich­ten? Was müs­sen Behör­den und Be­zü­ger sich wirk­lich bie­ten las­sen? Will man mehr Bett­ler ge­ne­rie­ren und diese dann dank Bet­tel­ver­bot weg­wei­sen/­aus­gren​­zen oder gar ein­sper­ren? Wie auch immer … ich den­ke, man sollte die Würde des Men­schen (egal aus wel­cher Po­si­tion zu wel­cher Po­si­tion) nicht an­tas­ten und an­stän­dig mit­ein­an­der umgehen.

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Comments to: Sozialhilfe gestrichen!
  • April 7, 2016

    Werte Frau Sägesser
    Die Verantwortlichen setzen nur die von ihnen erwarteten Handlungen, um! Die Demütigung der Schwächsten liegt im System! Für diese “Arbeit” hat man Arbeitsplätze geschaffen! Im Wirtschaftsleben kann man noch einige unnötige Arbeitsplätze “entdecken”!
    Die den Aufgaben zugeordnete Geldverteilung (nicht getilgte Schulden), soll den Wettbewerb unter den Menschen beflügeln (motivieren)! Dabei wird jedoch die Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems, völlig ausser Acht gelassen! Wie entstehen eigentlich Gewinne und Aufbewahrung (Sparen), wenn doch der Tauschwert der Arbeit (Kosten), immer wieder gutgeschrieben wird? Dazu gibt es Geld- und Bewertungstechnische Gründe!
    Nebenbei: Die Steuervermeidungsstra​tegie der Politiker für Unternehmen und Private (Konstrukte wie nicht marktkonformer Steuerwettbewerb, Unternehmensreform und Panama Paper) sind Geschenke an die obere Skala der Menschen! Das Volk applaudiert! Schizophren?

    Mit dem BGE würde eine Auseinandersetzung (Demütigung und Willkür) zwischen Menschen ausgehebelt und der nicht im Einklang mit dem Geldsystem stehende Arbeitsplatz würde verschwinden! Die Politiker und andere Berater, könnten sich auf wesentliche Dinge konzentrieren, wenn überhaupt möglich?

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  • April 8, 2016

    Frau Sägesser greift in ihrer Rhetorik immer öfter zum Mittel der Suggestivfragen. Kommt Einer und stellt in seiner Replik unbequeme Gegenfragen oder weitergehende Erklärungen, schweigt sie wie ein Grab.

    So auch hier. Interessante, aber happige Kritik begleitet mit Gegenfragen des Herrn Ecklin an die Verfasserin dieses, gegen die Sozialämter gerichteten rundumschlagenden Blogs.

    Hier sind die Sozialämter Ziel des Angriffs und dort sind es z. B. die Stromkonzerne, wo ich, wie Herr Ecklin hier, ebenfalls auf eine Antwort warte. Lauter schwammige Vorwürfe auf die Stromkonzerne und deren Gewinne und Verpflichtungen, welche ja fast alle zu über 50% der Allgemeinheit gehören. Hier der verbindende Link zu jenem Blog, den ich überhaupt nicht begriffen habe: https://www.vimentis.​ch/d/dialog/readartic​le/politiker-von-link​s-bis-rechts-alarmier​t/

    Statt erklärender Worte der Verfasserin erhalten wir, wie fast immer stellvertretend, eine lehrreiche Belehrung über die Geldflüsse, doziert durch einen Raiffeisenbanker a.D. Das ist ja auch etwas…

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Krähenbühl. Danke für Ihre Antwort. Doch haben Sie nichts sachliches zu meinen Fragen? Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie mit dem heutigen System, dem wir fröhnen einverstanden sind? Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie mit dem Umgang der Behörde mit Bezügern/Bitt-, resp. Gesuchssteller einverstanden sind? Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie einverstanden sind, wie sich Bittsteller/Gesuchste​ller gegenüber Behörden verhalten (Juristische oder Private, denn Beschäftigungsprogram​me beinhalten diese Parteien) einverstanden sind? Wenn nicht, wo sehen Sie Verbesserungsvorschlä​ge? Sachlichkeit ist eher dienlich, wenn man Geschicke der Schweiz lenken möchte …

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser
      Sie verlangen von mir Sachlichkeit?
      Sie haben den Blog geschrieben – nicht ich!

      Ich habe meine Kritik an Ihr Werk zu wenig pointiert skizziert. Jedenfalls ist Ihre Reaktion noch schlimmer als zuvor. Ich spreche von Suggestivfragen. Damit meine ich Fragen, die bereits eine mehr oder weniger erkennbare Antwort verbergen. Oder wenn Sie wollen, dem Befragten bereits eine Antwort in den Mund legen.

      Ein typisches Parade-Beispiel.
      Ihr​e Frage: „Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie mit dem heutigen System, dem wir frönen einverstanden sind?“
      Mögliche Antwort: „Ja, Sie haben recht, ich bin nicht einverstanden.“ (Wer kann 100%ig damit einverstanden sein? Niemand.)

      Wie Sie sehen, Frau Sägesser, Ihre Fragestellung ist perfid. Das perfekte System gibt es nicht! Ich habe Ihnen vorgeworfen, dass Ihre Blogs fast immer diesem Stil entsprechen. Ein Stil übrigens, der aus einem Interview-Lehrbuch für Journalisten aus den 50er Jahren entsprechen könnte und heute für den modernen Journalismus verpönt ist.

      Noch etwas über das System, mit dem Sie offensichtlich gar nicht einverstanden sind. Wie Sie wahrscheinlich wissen, bin ich Deutscher Staatsangehöriger. Indessen kann ich das Schweizer System nicht kritisieren. Aber loben kann ich es. Es ist das beste auf dieser Welt!

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Krähenbühl

      Auch ich definiere grundsätzlich das System der CH als sehr gut ein. Ansonsten würden nicht einige Staaten sich an unserem System orientieren und versuchen die gleichen Ideen umzusetzen, was aber logisch nicht immer gelingt.

      Bsp?
      – Strassensteuer für Transporte. Sicher könnte man auch unser System verbessern, aber was z.B. D mit dem System versucht hat ging vollumfänglich in die “Hose”. Eine Steuer auf Transporte darf man NIE nur auf Autobahnen verlegen. Schon gar nicht in einem Land, welches meist paralell zur Autobahn Überlandstrassen besitzt.

      So hätte es noch div. Beispiele welche zeigen, dass man versucht die Systeme zu verändern. Aber durch die Tatsache, dass das Volk in der CH das “letzte Wort” hat oder sogar ein Referendum ergreifen kann gegen Entscheide, lässt einen relativ guten Mix zu und entwickelt Systeme welche nicht einfach von einer “Obrigkeit” oder sog. Superspeziallisten entworfen wurde, welche im Nachhinein nicht zugeben wollen, dass die Handhabung schlussendlich mehr kostet als der Ertrag und noch nicht mal einen Sinn ergibt.

      Auch wenn unser System sicher auch Fehler hat, so sagen Sie das richtig. Kein System ist Fehlerfrei.

      Zum Blog der Frau Sägesser kann ich nur beipflichten. Man kann auch bei gründlichem Lesen nicht wirklich erkennen, was Sie hier definieren möchten, ausser den “Vorwurf”, dass ein Sozialhilfeempfänger nun noch weniger erhält.

      Doch wir können davon ausgehen, dass auch wenn sie das BGE anspricht, das kaum eine Veränderung für diese Person ergeben würde. Auch wenn es nicht viel ist, was man in der CH erhält als Grundhilfe, so ist es immer noch mehr als an anderen Orten wo man gar nichts bekommt. Und das BGE würde bestimmt auch nicht mehr bezahlen.

      Um einen solchen Fall sachlich darlegen zu können, müsste man Fakten kennen und nicht einfach einen journalistischen Beitrag. Aber wir können bestimmt davon ausgehen, dass es einen Grund hat, warum diese Person tiefer eingestuft wurde. Sollte dies unter das Existenzminimum gehen, könnte sich diese Person wehren und mittels dargelegten Fakten das Existenzminimum einfordern. Dies steht JEDEM zu welcher in der CH gemeldet ist…. überigens auch einem Flüchtling.

      Bezug Flüchtling: Da dieser üblicherweise Kost und Logis hat oder bekommt, steht ihm auch ein Grundbetrag zur Verfügung, welcher er auch bekommt. Auch ohne Anwalt.

      Bezug Sozialhilfe oder Existenzminimum: Hier sollte oder könnte man sich orientieren, dieses ist abgestimmt auf den Bedarf, welcher nachweisbar ist. Es gibt heute KEIN fixes Existenzminimum mehr wie das früher der Fall war. Es wird aufgrund Miete, Nebenkosten usw. auf JEDE Person einzeln berechnet. Und die Minimalbeträge sind im Einzelnen bekannt oder nachlesbar.

      Sollte​ ein Hilfeempfänger sogar nachweisen können, dass er mit seinem Geld keine Kleider kaufen kann, ist das geregelt und er kann eine Ergänzung beantragen. Diese wird geprüft und wenn ablehnend auch mittels gestelltem Anwalt eingefordert werden, sofern diese Forderung gerechtfertigt ist.

      Wer das Sozialsystem in der CH kennt, kann nicht behaupten, dass Jemand nichts oder zuwenig erhält (zuwenig ist es immer, wenn es weniger wird). So gesehen ist es auch unsinnig ein BGE entwickeln zu wollen, in der CH, auch wenn er aus der ALV “fällt”, auch da noch das Minimum (berechnet auf seinen Bedarf) bekommt. Mit einem BGE würde man jedoch einfach ALLEN gleich viel bezahlen, egal ob es das braucht oder nicht und egal ob es reicht oder nicht.

      Somit müssten Personen denen es nicht reicht, auch wieder aufs Amt und Ergänzung beantragen. Einen effektiven Sinn gäbe auch das BGE nicht.

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  • April 8, 2016

    Besten Dank für die Antworten auf diesen Beitrag. Dieser Blog ist eigentlich dazu gedacht sich mal grundsätzliche Fragen über Sinn und Unsinn von Beschäftigungsprogram​men und wie man sich gegenüber Behörden, resp. Bittsteller verhalten soll (also kein Rundumschlag wie Herr Ecklin meldete. Zudem ist man eingeladen sich mal über die Konsequenzen und Aus- und Nebenwirkungen Gedanken zu machen. Gibt es denn Daumendrücker, welchen es egal ist und welche so „Behördenhörig“ sind? Negativ-Beispiele über Behördenwillkür kann man googlen und finden. Es gibt deren einige und gesetzlich ist offenbar noch nicht alles lückenlos geregelt inkl. Handlungsspielraum: http://www.beobachter​.ch/foren/uebersicht/​foren/list_post/f/so-​muessen-immer-mehr-sc​hweizer-iv-bezuegerin​nen-in-der-schweiz-le​ben/ http://www.beobachter​.ch/geld-sicherheit/s​ozialhilfe/artikel/da​s-system-sozialhilfe_​problemfall-sozialhil​fe/ Ebenso gibt es Sozialhilfetourismus und das „Vergrauen“ von Bezügern seitens Gemeinden damit die Kasse entlastet wird.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      Ein Sozialhilfeempfänger ist grundsätzlich KEIN Bittsteller. Und doch Beschäftigungsprogram​me sind sinnvoll um dieser Person einen “Sinn” seines Daseins zu geben und dass die Möglichkeit besteht, dass er seinen Willen wieder so “stärken” kann, dass er den “Ausstieg” aus der Sozialhilfe schaffen möchte. Denn das muss er selber tun.

      Fakt ist aber, dass viele welche in dieses System fallen in ein Loch geraten und nur schwer wieder heraus kommen. Der einzige Weg aus dieser Sozialhilfe ist nun mal “Hilfe zur Selbsthilfe”

      Es streitet sicher niemand ab, dass es “Einzelfälle” gibt, welche mit der Sozialhilfe und der Ergänzungsleistung nicht klar kommen. Das muss aber nicht aufgrund des fehlenden Geldes sein, kann auch das “Eigenverschulden” des Bezügers sein. Manche Menschen bekommen die Auslagen einfach nicht in den Griff.

      Nein das Gesetz lässt keinen Spielraum zu. Es definiert ganz klar, was JEDER bekommt. Die Grundlage ist immer ein Minimum für Person allein, Person Familie oder mit und ohne Kind, dieser Betrag ist klar definiert. Auf diesen wird dann klar gerechnet, was an Miete, Nebenkosten und ähnliches anfällt (Belegbar)

      Es kann natürlich sein, dass eine solche Person “gewungen” wird eine kleinere und billigere Wohnung zu mieten. Dies wird aber nur gemacht, wenn es sich über einen längeren Zeitraum ist (da könnte es eine Diskrepanz ergeben was ist länger).

      Aber wenn ein Sozialhilfeempfänger natürlich in einer 4 Z Wohnung lebt alleine, dürfte es schon sinnvoll sein, dass er diese tauscht mit einer kleineren billigeren (der Umzug kann überigens auch als Ergänzungsleistung bezogen werden)

      Wenn aber eine solche Person dann nicht auf die Idee kommt (wenn er die Wohnung nicht verlassen möchte) ein oder zwei Zimmer unter zu vermieten, scheint mir das schon etwas vermessen zu sein. Und wenn es ein guter Mieter ist, wird auch der Vermieter mit einer solchen Untermiete einverstanden sein. Da dieser bei einem guten Mieter gerne einfach die Miete hätte und woher die kommt ist ihm dann egal. Selbstverständlich mit der Bedingung, dass es keinen Aerger gibt im Haus durch eine solche Untermiete. Ich zumindest habe noch nie einen Vermieter getroffen, der sich gegen eine solche gestellt hat, wenn der Mieter sonst zuverlässig und korrekt war.

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    • Juli 19, 2021

      @Dany Schweizer. «Ein Sozialhilfeempfänger ist grundsätzlich KEIN Bittsteller» Na ja, in diesen und anderen Links sieht man dies anders -> mehr kann gegooglet werden http://www.quart-mond​e.ch/fileadmin/user_u​pload/documents/publi​cations/SKOS_Artikel.​pdf / http://tapschweiz.blo​gspot.ch/2015/07/b250​104.html

      Zudem lese ich diesen Begriff in einem Interview: Würde ich nicht dem Amtsgeheimnis unterstehen, würde ich sie gerne zu den Besprechungen mit den Bittstellern einladen (http://www.1815.ch/r​honezeitung/zeitung/f​rontal-interview/bei-​der-sozialhilfe-im-wa​llis-muss-dringend-ge​spart-werden/).

      “N​ein das Gesetz lässt keinen Spielraum zu. Es definiert ganz klar, was JEDER bekommt.” Nicht ganz. Das Gesetz sollte nicht zu starr sein. Man sehe sich die SKOS-Richtlinien an und wie Gemeinden verschieden auszahlen. Ein starres Gesetz mit (für dieses Beispiel) fixen Beträgen kann jedoch auch nicht das Ziel sein (Miete, Krankenkassen und Preise für Hygiene- und Lebenmittelsartikel – kurz Lebenskosten sind ja auch nicht fix, sondern unterliegen der Teuerung). Sonst müsste man immer das Gesetz anpassen.

      @Bernhar​d Ecklin. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es am Inhalt der Fragestellung liegt und nicht an der Form des Blogs, dass Sie gegen diesen sind. Persönlich kann ich Ihre Beiträge nicht nehmen, da wir uns nicht kennen. Entsprechend könnten Sie auch sachlicher sein? Menschen sollten nicht eingeschränkt werden indem man sie hindert infolge Fragestellungen sich mal Gedanken zu machen und auch kritisch zu sein.

      Die Menschen können sich nur im Rahmen der eigenen und gegebenen Möglichkeiten für sich selber sorgen und sich für die Gesellschaft einbringen. Der gelebte, globalisierte Kapitalismus lässt dies allerdings nicht immer zu. Entsprechend folgt dann die Entmutigung. Folglich sollten Unternehmen und Arbeitnehmer, Staat und Bürger die soziale Verantwortung wahrnehmen und nicht nur einseitig bei Bezügern (Sozialhilfebezüger, IV-Rentnern, Lohnbezüger). Sonst verschwindet das Gleichgewicht und dies kann dann andere Konsequenzen haben.

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  • April 8, 2016

    Kein Beschäftigungsprogram​m verlangt dem Betreffenden mehr ab als eine geregelte Arbeit. Egal was für ein Beschäftigungsprogram​m, es bringt IMMER mehr als beschäftigungslos herumzusitzen, und wenn es nur geordnete Tagesstrukturen, neue Kontakte und ein gezeigter guter Wille sind.

    Ich kann nachvollziehen das jemand der nur noch ein paar Jahre vom Rentenalter entfernt und bereits 6 Jahre sozialhilfeabhängig ist Mühe hat sich zu überwinden … aber GERADE DANN ist so ein Beschäftigungsprogram​m wichtig, und zwar auch wenn der Arbeitgeber davon subventioniert wird.

    Ich habe mal eine Bekannte gehabt die länger arbeitslos war: die hat sich schon für den wöchentlichen Gang zum RAV überwinden müssen, und als ich ihr bei Qualifikationen helfen wollte die sie zwar in die Bewerbungen geschrieben hat, aber gar nicht hatte, hies es immer “es ist noch Zeit genug dann wenn ich das brauche”. Solche Leute MUSS man aus dem Haus zwingen.

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    • Juli 19, 2021

      Gratuliere Herr Wagner

      Treffend erklärt. Kann dieser Aussage nur noch anfügen, dass auch ich Personen kenne, die genau das so empfinden. Und wenn man diesen nicht “zwangsweise” einen Tagesablauf definiert “verhängen” diese Alles.

      Die sog. Lustlosigkeit wird sich einschleichen und wie Sie das erklären, verschiebt man alles immer auf Morgen. Obwohl genau in solcher Situation ist Morgen meist zu spät.

      Es ist Richtig, dass grad Menschen z.B. Ü55 oder alter (evtl ohne grosse soziale Kontakte) sich “verkriechen” und in einem “lächmerama….loch” festhängen. Ausreden sind dann die Folge und die sozialen Kontakte werden immer weniger, was wiederum dazu führt, dass man Wichtiges immer noch weiter hinausschiebt.

      Man​ könnte dies auch mit dem Modebegriff “Burnout” verbinden. Solange die Aktivität einen Menschen in Bewegung hält, kommt das Gefühl der “Lustlosigkeit” nicht richtig hoch und man fällt nicht so stark in ein Loch. Ein Loch aus welchem man ohne “Hilfe” kaum mehr raus kommt.

      Doch auch hier “Hilfe zur Selbsthilfe” – Auch ein Burnout-Patient wird von einem Psychologen nicht gezwungen etwas zu tun, sondern er erklärt was zu tun wäre und wie man es angehen kann. Tun muss es der Patient selber. Tut er es nicht zwingt man ihn auch nicht dazu…. aber halt mit der Folge, dass dies dann evtl. wie in diesem Fall finanzielle Konsequenzen haben kann.

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    • Juli 19, 2021

      Wir müssen uns von der Erwerbstätigkeit als Sinn des Lebens verabschieden! Die Wirtschaft resp. Arbeitsmarkt wird sich dramatisch verändern, ob es den Ökonomiegelehrten passt oder nicht! Oder entwickeln die Uniabsolventen eine Zerstörung der Automatisation (künstliche Intelligenz), um den Arbeitsmarkt als Sinn für den Menschen, zu retten? Mea culpa, maxima culpa, oder “ceterus paribus”!

      Das geltende Sozialsystem beruht auch auf der Demütigungsstrategie!​ Die Arbeitsplätze für Arbeits- Psychologen, oder Psychiater konnten so geschaffen werden! Es dreht sich immer um Arbeitsplätze, weil Arbeit, Sinn des Lebens bedeuten muss! Diese dämliche Denklehre, findet den Ursprung im Ökonomiestudium! Gewinne maximieren, aber nicht wissen woher das Geld fliesst!

      Andernfalls hätten die Ökonomen, die Fehlkonstruktion des Steuern- und Sozialsystems längst erkannt! Die Demografie- und Generationsgeschichte​ als Märchen entlarven, würde zwar Arbeitsplätze “kosten”, aber die Menschen glücklicher machen! Dafür haben die Studenten jedoch nicht Ökonomie studiert!

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    • Juli 19, 2021

      “Wir müssen uns von der Erwerbstätigkeit als Sinn des Lebens verabschieden! Die Wirtschaft resp. Arbeitsmarkt wird sich dramatisch verändern, ob es den Ökonomiegelehrten passt oder nicht!”

      Wenn das passiert im vollen Umfang sehe ich sehr Schwarz für die menschliche Rasse.

      Gut zu Wissen, dass wenn nur ein Teil Ihrer Aussage wahr werden würde, dass ich dies nicht mehr in der Arbeitswelt erleben muss. Sinnlosigkeit des Daseins ist vorprogrammiert

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Ist die “Digitale Welt” bei Ihnen noch nicht angekommen?
      Sie haben völlig recht, dass die künftige Generation ein differenzierteres Intellekt entwickeln muss! Ich bin jedoch zuversichtlich, weil ich mir nicht anmasse, zu wissen wie die Welt sich entwickeln wird!

      Die spätere Generation wird aus der Aufgabenstellung heraus, die notwendigen Weichen stellen können! Oder neigen Sie zur Ansicht, dass die Generation vor ihnen, alles richtig gemacht hat!

      An den Verwerfungen tragen bekanntlich, wenn man den Nationalisten und Rechtsradikalen folgt, die “Ausländer” die meiste Schuld, also wäre die Aufgabenstellung simpel zu lösen: “Schafft einfach die Ausländer ab!”

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    • Juli 19, 2021

      “Ist die “Digitale Welt” bei Ihnen noch nicht angekommen?

      Auf solche Polemik kann ich verzichten Herr Bender. Sie haben nicht das Wissen, was und mit welchem Wissen ich handeln und schaffen kann oder werde. Sie aber haben noch nicht erkannt scheinbar, dass das Wesen des Menschen darin besteht ein Ziel und eine Aufgabe zu haben.

      Sollte wir diese er Menschheit entziehen durch zu hohe Digitalisierung, wird das auf das Wesen des Menschen einen grossen, eher negativen, Einfluss haben. Menschen brauchen Ziele und “Beschäftigung”. Wenn das nicht so wäre, wären alle Massnahmen der ALV überflüssig, um Menschen wieder in einen geregelten Alltag zu bringen.

      Es mag sein, dass man mit Roboter viel Arbeit “abnehmen” kann, aber dadurch werden Sie viele Menschen zu unnützen Individien “verdammen”. Nicht alle Menschen haben die Möglichkeit oder die “Fähigkeit” sich der Digitalisierung anzupassen. Das ist heute schon das grosse Problem, dass Menschen sich nicht mehr in dieser schnellen Welt zurecht finden. Wollen Sie diese einfach aufs Abstellgleis setzen?

      Und genau diese Menschen sind das Problem. Menschen die sich der schnellen Welt anpassen können, oder mit ihr versuchen zu leben, werden immer einen Weg finden. Aber zuviele fallen zwischen Stühle und Bänke.

      “Oder neigen Sie zur Ansicht, dass die Generation vor ihnen, alles richtig gemacht hat! “

      Ich masse mir halt nicht an, Kritik der vorherigen Generation zu erstellen. Sie hat das im besten Wissen und Gewissen gemacht. Und wie Sie vielleicht erkennen, sicherlich nicht schlecht, denn auch Ihnen geht es doch gut. Oder nicht?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Aus Ihren Ausführungen heraus hat sich für mich (subjektiv) die Frage aufgedrängt!

      Betre​ffend Aufgabe und Ziel, habe ich mich geäussert, muss nicht mir Ihrem antrainierten Wissen übereinstimmen! Die Menschheit ist fähig sich zu entwickeln, auch wenn Sie es nicht glauben können!

      Unsere Wirtschaft muss sich eben noch mit Demütigungssystemen aushelfen, weil damit Arbeitsplätze geschaffen werden, auch wenn völlig unnötig, man strebt ja dem Ziel entgegen?

      Ich masse mir nicht an, den künftigen Generationen die Fähigkeit abzusprechen, um das Leben, lebenswert zu gestalten! Ein gleichgeschaltete Bildung (betreutes Denken) hat m.E. eine ähnliche Auswirkung auf eine Gesellschaft, wie Unwissen!

      Ich bin mir jedoch bewusst, warum es mit gut geht! Nicht mein Verdienst, weil die Schweiz zu den privilegierten Ländern gehört, welche der Schuldenwirtschaft (Aufbewahrung = höhere Zuordnung der Wertschöpfung als ich für den sehr guten Lebensstandard verwenden musste), frönen durfte!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      “Betre​ffen​d Aufgabe und Ziel, habe ich mich geäussert, muss nicht mir Ihrem antrainierten Wissen übereinstimmen!”

      W​issen trainiere ich mir nicht an, sondern erarbeite mir das mittels zusammentragen von Informationen.

      Bitte lesen Sie korrekt und wenn Sie einen Kommentar dazu abgeben auf den Text bezogen und nicht was Sie falsch gelesen haben.

      Es steht nicht, dass:

      – Sie sich anmassen würden, sondern ich masse mir nicht an…..
      – ich nicht geschrieben habe die künftigen Generationen, sondern die Vergangenen.

      “Nich​t mein Verdienst, weil die Schweiz zu den privilegierten Ländern gehört, welche der Schuldenwirtschaft (Aufbewahrung = höhere Zuordnung der Wertschöpfung als ich für den sehr guten Lebensstandard verwenden musste), frönen durfte! “

      Es mag nicht Ihr Verdienst sein, das kann ich nicht definieren oder werten. Jedoch bin ich auch ein Teil davon, der dafür gesorgt hat, dass es uns und auch Ihnen gut geht. Den Rest möchte ich nicht kommentieren. Entspricht absolut nicht meiner Meinung.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer
      Bei der kommenden Generation, gehören wir zu der Vergangenen! Ich habe also unsere Generation gemeint, welche ich wohl kritisieren kann und darf!

      ” Aber zu viele fallen zwischen Stühle und Bänke.”
      Welche Stühle und Bänke meinen Sie? Auch die kommende Generation wird die Stühle und Bänke neu streichen!

      Eine Selbsteinschätzung kann trügen, wenn man sich überhöht darstellt!
      Ihre Sprache nicht meine: “Als Kadermitglied habe ich vielen Menschen zum Eigenheim (Besitz) und zu finanziellen Geschäftsgrundlagen verholfen! Dabei habe ich kriselnden Eigenheimbesitzern und Gewerbebetrieben, entgegen der Usanz, die Zinsen gegen Null gesenkt, damit sie die Schulden abbauen konnten!”

      Korrekt:​ Nicht mein Verdienst, sondern mit dem VR abgesprochen!

      Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo Sie mitgeholfen haben, mir ein besseres Leben zu gönnen! Vielleicht tue ich Ihnen unrecht, aber datieren Sie mich auf!?

      Sie müssen den Rest nicht kommentieren, nur wenn möglich Ihre Meinung dagegen stellen, damit ich meine Denkfehler ausmerzen kann!

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    • Juli 19, 2021

      unwahrscheinlich, wie Sie alles solange verdrehen, bis Sie Ihre Variante als korrekt betrachten können.

      Viel Glück

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Schweizer
      Eine Meinung verdrehen ist nicht meine Absicht!
      “Die spätere Generation wird aus der Aufgabenstellung heraus, die notwendigen Weichen stellen können! Oder neigen Sie zur Ansicht, dass die Generation vor ihnen, alles richtig gemacht hat!”

      Ich habe “ihnen” klein geschrieben, semantisch korrekt wäre “vorgängigen”!

      Aus der Meinung heraus, ist jedoch klar zu verstehen was gemeint ist, nämlich: “die spätere Generation braucht uns nicht zu kopieren, sie wird den für sie notwendigen Weg finden!”

      “Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo Sie mitgeholfen haben, mir ein besseres Leben zu gönnen? Vielleicht tue ich Ihnen unrecht, aber datieren Sie mich bitte auf!”

      “Aber zu viele fallen zwischen Stühle und Bänke.”
      Welche Stühle und Bänke meinen Sie? Auch die kommende Generation wird die Stühle und Bänke neu streichen!

      Wo bleiben die Aufklärungen, oder fehlen einfach die Begründungen?

      Viel​ Glück!

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    • Juli 19, 2021

      Noch immer gehen Sie nicht auf das effektiv Geschriebene ein und erzählen weiterhin von der künftigen Generation. Ich sprach jedoch von der Vergangenen.

      Aber ist ok – Viel Spass

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      In meinem Verständnis der deutschen Sprache, gehe ich auf die vergangene Generation ein!

      Übersetzt: Die lebenden Generationen müssen nicht zwingend die nicht mehr lebenden Generationen kopieren!
      Ihre Aussage sind Ansichten aus Ihrem Intellekt, ich dagegen überlasse das Denken und Handeln an die Menschen, welche sich damit befassen müssen, um glücklich leben zu können!
      Unsere Situation kenne ich, bin auch nicht mit allem einverstanden, finde aber meistens den korrekten Weg!

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  • April 8, 2016

    http://bazonline.ch/s​chweiz/standard/der-b​und-kritisiert-seine-​eigenen-beschaeftigun​gsprogramme/story/114​37901 Der Bund kritisiert seine eigenen Beschäftigungsprogram​me konnte man unlängst nachlesen. Hier frage ich mich, was denn der Bund dagegen eingeleitet hat?

    Man kann diesen Beschäftigungen auch 2. Arbeitsmarkt sagen: https://de.wikipedia.​org/wiki/Zweiter_Arbe​itsmarkt

    Bezüger können sich sicher querstellen. Doch was genau sind denn die Gründe der fehlenden Motivation, wenn man sich nicht mehr aufraffen will (Beispiele von Herrn Wagner z.B.)?

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser

      Kritik an einem Programm ist doch nichts schlimmes. Im Gegenteil, es zeigt, dass man sich über eine Ausführung Gedanken macht und ich bin auch überzeugt, dass diese Zuständigen (wenns auch lange geht in solchen Dingen) nach Lösungen oder Änderungen suchen wird.

      Es ist kaum anzunehmen, dass ein Mitarbeiter oder Zuständiger einer solchen Behörde daran interessiert ist jemanden absichtlich zu ärgern oder sein System abzuschaffen. Beides würde automatisch seinen Arbeitsplatz gefärden.

      Gründe, dass man sich nicht mehr “aufraffen” will gibt es viele. Wenn wir ein solches System aber nutzen möchten, müsste die betroffene Person sich auch dazu bewegen zu einer Hilfe zu gehen. Das hätte zwei sinnvolle Ansätze. Erstens bekommt er Termine welche er einhalten muss (geregelter Ablauf) und zweites hört er, dass es Menschen gibt, denen es nicht besser geht. Sich gegenseitig austauschen können oder könnten (soziale Kontakte) und daraus könnte sich dann auch evtl eine Motivation entwickeln.

      Wenn sich jedoch jemand quer stellt, wird man nichts tut können, ausser dieser Person “erklären” dass es finanzelle Folgen haben wird, und daraus wird dann auch ein “Zwang” entstehen. Sollte das nicht genügen ist eine Hilfe so oder so “Wasser in den Rhein getragen” und solche Personen gehören dann in die sog. Kategorie Sockelarbeitslosigkei​t oder ewige Sozialhilfeempfänger.​ Und diese wird es immer geben.

      Aber dieses ist genau was ich an der BGE kritisiere. Es mag sicherlich einen Sinn ergeben, dass man ein BGE hätte, aber daraus enstehen dann genau solche Fälle die keine Motivation mehr finden aus der Situation zu kommen. Und der Sinn des Menschen ist nun mal NICHT einfach eine Lebensgrundlage zu bekommen, sondern dafür etwas zu tun, damit man diese hat. Der sog. Sinn des Lebens.

      Auch wenn das nicht immer sichtbar ist. Aber Arbeit und Leistung für eine Gegenleistung ist nun mal Sinn im Leben. Eine gute “Kollegschaft, Partnerschaft” wird auch nicht funktionieren, wenn nur genommen wird und dies auch erwartet wird, dass man bekommt ohne zu geben.

      Wenn wir aber eine BGE z.B. in der Partnerschaft definieren würden, hätte eine solche kaum mehr Bestand. Dies ist und dürfte auch ein Grund sein, warum heutige Partnerschaften schneller getrennt werden als früher. Man geht davon aus, dass dies oder das “normal” ist und schon ist das Grundniveau der Anforderung gestiegen.

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    • Juli 19, 2021

      Das uniformierte Denken, dass Menschen mit Sozialhilfe zu Lasten der erwerbstätigen Bevölkerung, ihre Existenz sichern, ist schlicht und einfach falsch!

      Wir gehören zu den privilegierten Ländern, welche das notwendige, eigene Geld zur Bedürfnisabdeckung, drucken dürfen!

      Die Problematik der “Finanzierung” (Geldzirkulation) hat die Wirtschaft mit den entsprechenden Tauschwerten zu erfüllen! Die Verwerfungen sind in der Zuordnung der Wertschöpfung und dem politischen Fehlverhalten zu erkennen!

      Warum wird eigentlich immer am unteren Ende der “Wertigkeit” diskutiert, resp. angeprangert, anstatt die Profiteure der Geldmenge etwas Härter anzufassen?
      Dieses Verhalten ist Vorbeter belastet! Solange ein BR (Volksvertreter) die “dämliche” Ansicht vertritt, wonach die Reichen schon genug abliefern, nicht bezahlen, wird das Volk noch lange an der Nase herumgeführt!

      Es würde sich eben lohnen, das Geldkreislaufspiel zu verstehen! Dann würde man auch verstehen, dass die Aufbewahrung (Sparen auch Vorsorge) und Gewinne entweder mit höheren Schulden (Geldmengenerhöhung) oder Schuldengeldbesitzuml​agerung (Verluste und freier Abbau), zu realisieren ist! In diesem Zusammenhang muss man auch die irrsinnige Spielgestaltung der 2. Säule erwähnen (Demografie) und die Behauptung, dass der staatlichen Vorsorge (AHV), künftig das Geld (Schulden der Anderen) fehlen soll, entkräften!
      Diese Irrmeinungen beruhen auf dem Unverständnis wie Schulden in Form von Geld zirkulieren! Die Knappheit Ideologie ist eine infame Lüge!

      Diese Aufmerksamkeit fehlt, meiner Meinung nach, bewusst, weil man sich nicht mit der Geldzirkulation auseinandersetzen will, sondern lieber auf die Schwachen herumtrampeln möchte, wie wenn diese “Schuld” auf sich geladen hätten, dass es dem Einen oder Anderen Erwerbstätigen an Geld fehlt!

      Dummheit ist leider im Gegensatz zur Intelligenz, nicht beschränkt!

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    • Juli 19, 2021

      Woher nehmen Sie die Kenntnis, dass Ihre Meinung zum Geldsystem (welches Sie hier pausenlos missionieren) das Richtige sei?

      Woher nehmen Sie das Wissen, dass Andere nicht über das heutige Geldsystem Kenntnis hätten? Nur weil Sie glauben, dass Ihre Meinung oder sog. Wissen das Richtige sei?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Weil ich in meiner Praxis in allen Bereichen der Finanzindustrie, mich aktiv beschäftigen durfte! Dabei habe ich nicht nur kopiert, sondern mich mit der Problematik auseinandergesetzt resp. plausibilisiert! Die Briefkastenfirmen kenne ich schon seit 50 Jahren und weiss wie sie gemanagt werden! Jede Währung bleibt im eigenen Land, das Geld wird nur “auswärts” administriert!

      Ich​ erkläre das Geldsystem aus der Praxis!
      Aus welchem Geld (Schulden) wurden eigentlich Arbeitsplätze in der die Finanzindustrie geschaffen? Wie wird eigentlich die Steuer, Abgabe, Aufbewahrung und Gewinn generiert, wenn wir nur den frei verfügbaren Tauschwert Arbeit/Leistung in Umlauf bringen (aus bestehender Schulden/Geldmenge) und damit über den zugeordneten Pflichtanteil Staats- und Sozialausgaben, kein Verfügungsrecht haben?

      Warum fliesst von der Produktivität (Roboter etc.) kein Geld in das Sozialsystem zurück? Warum muss eine mathematisch festgestellte Deckungslücke im BVG zu unnötigen Massnahmen führen, wenn doch das vorhandene Volumen (Schulden aus zu hoher kalkulierten Wertschöpfung) niemals gegen Null tendieren kann? Das Bankensystem verfügt auch nicht über 100% gesetzliches Zahlungsmittel (ca. 90% ist nicht vorhanden)!

      Herr Schweizer, ich sage niemals das Andere keine Kenntnis hätten! Es wird mir jedoch dauernd unterstellt, dass die Beschreibung auf meinem Mist entstanden sei, ohne jegliche dezidierte Gegenrede! Auf meine Fragen wurde mit Pauschalurteilen geantwortet, oder wie beschreiben Sie, Ihre Wertungen?

      Wenn Geld fast ausschliesslich aus Bankschulden besteht, dann zirkulieren Schulden (kleiner Teil besteht aus nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen aller Art)! Aus diesem Naturgesetz, ergeben sich die Schlussfolgerungen!

      Wenn die Nationalbank, die Geldmenge schöpfen würde, würde das Geld nur als gesetzliches Zahlungsmittel bestehen! Das gesetzliche Zahlungsmittel entspricht aber nur gegen 10% der Geldmenge, welche die Geschäftsbanken zu 100% geschöpft haben! Das geschöpfte Buchgeld der Geschäftsbanken unterliegt, im Gegensatz zum Zentralbankgeld, dem Delkredererisiko!
      Di​e sog. Eigenmittel und Guthaben bei der Zentralbank, bestehen aus Schulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen!


      Oder woher glauben Sie, stammt das Geld? Es ist alles nur ein Spiel mit Regeln!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender

      Es wird Ihnen absolut nichts nützen, wenn Sie hier versuchen zu Missionieren mit Ihrer Ansicht des Geldsystems. Anderen permanent unterstellen, dass diese keine Kenntnis hätten über das System. Und das tun Sie regelmässig, wenn Sie hier erklären, dass man sich halt informieren müsse um das Geldsystem zu verstehen, dann hätte man mehr “Durchblick”

      Sie müssen mir auch dieses nicht erklären.

      Erstens – weil mich Geld nur am Rande interessiert. Man hat es einfach…..

      Zweit​es – dieses System nun einmal so entstanden ist und auch nicht verändert werden kann. Falls doch steht es Ihnen frei dies zu beginnen und zu reformieren. Aber kaum hier in Vimentis pausenlos über Ihr sog. Wissen über dieses Geldsystem zu schreiben.

      Über den Schluss der Geldmenge und der SNB liegen Sie zwar falsch, aber das überlasse ich Ihnen an diese Variante der Geldmenge und der Gegendeckung zu glauben. Wenn Sie jedoch über Buchgeld sprechen, dann könnte Ihre Darstellung etwa hinkommen.

      Aber auch die sog. Vollgeld-Politik könnte keine Veränderung erzielen. Aber das wäre erneut ein anderes Thema.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      Meine Darstellung kann nach dem Währung- und Zahlungsmittelgesetz (WZG), verifiziert werden! Ach ja dieses Gesetz interessiert Sie ja nicht, weil es um Schulden, äh Geld geht! Aber Pauschalurteile fällen, schon komisch!

      Ich habe nicht von Deckung geschrieben, sondern von der Schöpfung! Diese von den Geschäftsbanken realisierte Schöpfung wurde von den Kunden in Aktiven (Marktpreisbewertung = Menschen gemacht, wie die Wertschöpfung) getauscht! Schuldendeckung = Aktiven!
      Die Geschäftsbanken brauchen weder Kundengeld (Schulden von Anderen), noch die Zentralbank, um die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen! Die Eigenmittel- und Reserven Anforderungen sind zudem Spielformen aus Schulden! Die CS hat es vorgemacht!

      Ich will nicht das System ändern, sondern auf die Fehler aufmerksam machen! Den Banken, welche Geld schöpfen dürfen, sollte die Form der Aktiengesellschaft, verboten werden! Geld und Besitz sind die zwei Seiten der Geldmedaille, somit ist die Verbriefung/Haftung systemimmanent! Ohne Schulden kein Geld!

      Es gehört zu meinem Charakter, auch zu verstehen, warum ich eigentlich sparen konnte! Woher stammt das Geld? Sie können es nicht wissen,weil es Sie nicht interessiert! Ihr gutes Recht!

      Nebenbei: Beim Vollgeld kann man sein Buchgeld (Delkredererisiko) in Zentralbankgeld, zwar zinsfrei, umlegen! Die Zentralbank übernimmt in gleichem Ausmasse, das Delkredererisiko der Geschäftsbanken! Das Buchgeld wird in Zentralbankgeld umgelegt, wie wenn die Zentralbanken die Kredite der Geschäftsbanken übernehmen würde!

      Eine sehr wesentliche Veränderung, jedoch Geld interessiert Sie nicht!

      Die Geldschöpfung der Geschäftsbanken wird nur verlangsamt, jedoch nicht unterbunden, weil bei nachträglich fehlender Liquidität (Umwandlung auf Zentralbankgeld), die Zentralbank “aushelfen” muss!

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    • Juli 19, 2021

      “Ach ja dieses Gesetz interessiert Sie ja nicht, weil es um Schulden, äh Geld geht! “

      Reine unnötige Polemik

      “Wenn Geld fast ausschliesslich aus Bankschulden besteht, dann zirkulieren Schulden (kleiner Teil besteht aus nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen aller Art)! Aus diesem Naturgesetz, ergeben sich die Schlussfolgerungen!”

      Sie schreiben von GELD und nicht von Buchwerten. Geld ist nach dem WZG klar definiert, was das ist. Sicher kein Buchwert. Und dies habe ich klar und deutlich erklärt. Sie jedoch schweifen erneut ab und verdrehen meine Aussagen.

      Nein – Sie gehen sogar so weit und unterstellen mir eine pauschalisiertes Urteil, nur weil Sie nicht das lesen was steht.

      “Ich will nicht das System ändern, sondern auf die Fehler aufmerksam machen! “

      Sie können 1000x auf Fehler hinweisen aber weiterhin zusehen, wenn solche gemacht werden. somit ist es müssig überhaupt Fehler aufzeigen zu wollen, wenn man nicht bereit ist diese zu beheben.

      Es nützt niemandem etwas, wenn Sie hier versuchen uns zu erklären, wo welche Fehler gemacht würden, diese aber nicht beheben wollen oder sogar hier erklären, dass dies nicht behebbar seien. Für was erklären Sie uns denn, wo und welche Fehler gemacht würden?

      Naja. Sie müssen selber Wissen, was Sie mit Ihrem sog. Wissen tun oder nicht. Zumindest würde ICH nicht hier Missionieren mit Fehlern die man nicht bereit ist zu beheben. So wird jede weitere Erklärung zur überflüssigen Farce.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Dany Schweizer

      “So wird jede weitere Erklärung zur überflüssigen Farce”!
      Ein seltenes jedoch wunderschönes Eigengoal Herr Schweizer!

      „Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen
      und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man
      kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.”

      Ich moniere nicht das Geldsystem, sondern dessen Umsetzung! Wer selber Geld drucken kann, darf nicht die Form einer Aktiengesellschaft wählen können! Die Geldproduktion hat ab den 1990er Jahren massiv zugenommen, trotzdem behilft sich die Politik mit der Pflicht höhere Eigenmittel (zugeordnetes Delkredererisiko) zu kreieren! Die CS hat es vorgemacht wie man den Vorgabenunsinn, einfach erfüllt!

      “Aber auch die sog. Vollgeld-Politik könnte keine Veränderung erzielen. Aber das wäre erneut ein anderes Thema.”
      Eine weiter eklatante Veränderung möchte ich noch anfügen:
      Mit der Seigniorage (Geldmengenerhöhung) wird der Staat Schweiz nicht nur völlig entschuldet, sondern es besteht noch einen Überhang für das Gemeinwohl!

      Panama Paper: Briefkästen gab es schon vor mehr als 50 Jahren, in der Schweiz vor allem in Zug und Glarus!

      Zum Thema Geld möchte nochmals klar festhalten, dass nur die Zentralbank Geld als gesetzliches Zahlungsmittel, mittels Gegengeschäften mit den Geschäftsbanken, als Buchgeldumlage, schöpft! Damit besteht diese Zahlungsmittel vor allem aus Schulden aus dem Ausland (Devisen)! Nicht getilgte Schulden! Vernetztes Denken ist gefragt!
      Sollte Ihre Buchgeldguthaben, Ihre Bankverbindung verlassen, wird es über die Sichtguthaben bei der Zentralbank abgewickelt (Clearing)! Das gesetzliche Zahlungsmittel-Volume​n als Geldmengenanteil wird damit nicht verändert! Den Geld-, Gold- und Devisenhandel habe ich über Jahre als verantwortlicher Leiter verwaltet! Das Buchgeld unterliegt im Gegensatz zum Zentralbankgeld dem Delkredererisiko! In den Bilanzen der Nationalbank werden Sie die Position Forderung gegenüber den GB noch bei den Geschäftsbanken werden Sie eine Position Verpflichtung gegenüber der Nationalbank, finden! Die Geschäftsbanken brauchen weder die Nationalbank noch Kundenguthaben, um die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen!

      “Die Geschäftsbanken können Buchgeld kreieren, indem sie Kredite gewähren und Bankinvestitionen tätigen! Ihre Möglichkeiten, Buchgeld zu schaffen, werden durch die gesetzlichen Vorschriften über die Mindestreserven und durch die Bereitschaft der SNB, die Geldversorgung zu erhöhen oder zu verknappen, beeinflusst. Die SNB kann über ihr geldpolitisches Instrumentarium die Zinssätze am Geldmarkt und damit die Geldversorgung der Schweiz indirekt über die Nachfrage nach Krediten steuern (meine Anmerkung: fragwürdige Annahme).”

      Prof. Dr. Mathias Binswanger – Geld aus dem Nichts ISBN 978-3-527-50817-4
      Di​e jüngste Finanzkrise hat deutlich gemacht, dass Banken und ihre Kreditvergabe in heutigen Wirtschaften eine entscheidende Rolle spielen. Wie genau diese Kreditvergabe mit der Geldschöpfung zusammenhängt, ist für viele Menschen allerdings kaum ersichtlich.
      Mathias​ Binswanger schafft in seinem Buch nun endlich Klarheit und erklärt, wie Geld geschaffen wird, welche Bedeutung dieser Prozess in einer modernen Wirtschaft besitzt und welche Probleme er verursacht.
      Fundiert​ und differenziert zeigt er die Banken in ihrer Tätigkeit als Geldproduzenten: Sie leihen nicht Geld aus, welches vorher jemand bei ihnen deponiert hat, sondern sie schaffen neues Geld durch Kreditvergabe. Dank der Fähigkeit der Geldschöpfung ermöglichen Banken so Wachstum, indem Investitionen finanziert werden können, ohne dass vorher gespart wird. Der Autor zeigt aber auch die Schattenseiten des Prozesses: Ein Großteil des von den Banken geschaffenen Geldes wird in einer modernen Wirtschaft für den Kauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten verwendet, was zu spekulativen Blasen und Finanzkrisen führt.

      Googeln unter Geld aus dem Nichts = verschiedene Videos verfügbar!

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  • April 16, 2016

    Das uniformierte Denken, dass Menschen mit Sozialhilfe zu Lasten der erwerbstätigen Bevölkerung, ihre Existenz sichern, ist schlicht und einfach falsch!

    Wir gehören zu den privilegierten Ländern, welche das notwendige, eigene Geld zur Bedürfnisabdeckung, drucken dürfen!

    Die Problematik der “Finanzierung” (Geldzirkulation) hat die Wirtschaft mit den entsprechenden Tauschwerten zu erfüllen! Die Verwerfungen sind in der Zuordnung der Wertschöpfung und dem politischen Fehlverhalten zu erkennen!

    Warum wird eigentlich immer am unteren Ende der “Wertigkeit” diskutiert, resp. angeprangert, anstatt die Profiteure der Geldmenge etwas Härter anzufassen?
    Dieses Verhalten ist Vorbeter belastet! Solange ein BR (Volksvertreter) die “dämliche” Ansicht vertritt, wonach die Reichen schon genug abliefern, nicht bezahlen, wird das Volk noch lange an der Nase herumgeführt!

    Es würde sich eben lohnen, das Geldkreislaufspiel zu verstehen! Dann würde man auch verstehen, dass die Aufbewahrung (Sparen auch Vorsorge) und Gewinne entweder mit höheren Schulden (Geldmengenerhöhung) oder Schuldengeldbesitzuml​agerung (Verluste und freier Abbau), zu realisieren ist! In diesem Zusammenhang muss man auch die irrsinnige Spielgestaltung der 2. Säule erwähnen (Demografie) und die Behauptung, dass der staatlichen Vorsorge (AHV), künftig das Geld (Schulden der Anderen) fehlen soll, entkräften!
    Diese Irrmeinungen beruhen auf dem Unverständnis wie Schulden in Form von Geld zirkulieren! Die Knappheit Ideologie ist eine infame Lüge!

    Diese Aufmerksamkeit fehlt, meiner Meinung nach, bewusst, weil man sich nicht mit der Geldzirkulation auseinandersetzen will, sondern lieber auf die Schwachen herumtrampeln möchte, wie wenn diese “Schuld” auf sich geladen hätten, dass es dem Einen oder Anderen Erwerbstätigen an Geld fehlt!

    Dummheit ist leider im Gegensatz zur Intelligenz, nicht beschränkt!

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    • Juli 19, 2021

      Geld einfach drucken wenn man es braucht. Die Wirtschaft hat ihre Wertschöpfung der benötigten Geldmenge anzupassen.

      Selten​ war so eindeutig das SIE viele Dinge nicht verstehen, Herr Bender.

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    • Juli 19, 2021

      Genau Herr Wagner

      Verstehen ist so ein Ding? Welche Fähigkeit legitimiert Sie eigentlich, über mich zu werten? Ich werte nicht, sondern stelle meine differenzierte jedoch nicht pauschale Meinung dagegen! Im Dialog könnte Wissen entstehen?

      Es bestehen zwei verschiedene Geld- und Wirtschaftskreisläufe​! Die Wertschöpfung stammt aus der Realwirtschaft, weil die Finanzindustrie kein Mehrwert schaffen kann (Luft und Biswind)!

      Aus welchem Geld (Schulden) wurden eigentlich Arbeitsplätze in der die Finanzindustrie geschaffen? Wie wird eigentlich die Steuer, Abgabe, Aufbewahrung und Gewinn generiert, wenn wir nur den frei verfügbaren Tauschwert Arbeit/Leistung in Umlauf bringen (aus bestehender Schulden/Geldmenge) und damit über den zugeordneten Pflichtanteil Staats- und Sozialausgaben, kein Verfügungsrecht haben?

      Warum fliesst von der Produktivität (Roboter etc.) kein Geld in das Sozialsystem zurück? Warum muss eine mathematisch festgestellte Deckungslücke im BVG zu unnötigen Massnahmen führen, wenn doch das vorhandene Volumen (Schulden aus zu hoher kalkulierten Wertschöpfung) niemals gegen Null tendieren kann? Das Bankensystem verfügt auch nicht über 100% gesetzliches Zahlungsmittel (ca. 90% ist nicht vorhanden)!

      Anpass​en wem mit was? Wunsch oder Wirklichkeit! Wäre Ihre Ansicht, Realität, wir müssten keine Krisen befürchten!

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    • Juli 19, 2021

      Welche Fähigkeit legitimiert Sie eigentlich, Herr Bender, hier ständig allen möglichen Leuten zu erklären sie verstünden das Geldsystem nicht?

      Das Sie nicht mal grundlegende Begriffe der Betriebs- und Volkswirtschaft kennen hat der kleine “Test” mit “ceteris paribus” gut gezeigt. Ihre Idee einfach Geld zu drucken das man braucht, um die Last der Sozialleistungen der arbeitenden Bevölkerung zu nehmen ist abstrus.

      Wohin es führen kann wenn man ohne Sinn und Verstand, einfach nur nach Bedarf die (Papier)geldmenge erhöht kann man wunderschön sehen zum Beispiel in Deutschland zwischen 1914 und 1923. Oder Frankreich 1790. Sagt Ihnen der Begriff “Hyperinflation” etwas? Oder müssen Sie den auch erst nachschlagen?

      Sie sind ein Plauderi, Herr Bender. Einige der Dinge die Sie sagen sind nicht grundsätzlich falsch, aber im Zusammenhang oder in der Absolutheit die Sie vorbringen schon. Deshalb glaube ich nicht das Sie wirklich verstehen was Sie schreiben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank Wagner

      Mache ich nicht, sondern auf Grund meinem Wissenstand, richtig oder falsch, stelle ich meine Ansichten dagegen, also habe ich der Logik folgend, eine andere Meinung!
      “Wenn man auch versteht was man schreibt, muss das Gesagte noch lange nicht stimmen: denn die Grundlagen könnten ja falsch sein!”

      “Ceterus paribus” hatte ich nicht intus! Ich stehe zu meinem Unwissen! Ich verstehe nun die Umsetzung, vielleicht im Gegensatz zu Ihnen!

      Ich würde Ihnen empfehlen, das Währungs- und Zahlungsmittelgesetz (WZG) zu studieren und versuchen daraus den Geldkreislauf zu rekonstruieren! Ohne Geld = Gütertausch! Wenn der frei verfügbare Tauschwert der Arbeit (Kosten) zirkuliert und wieder auf das Lohnkonto zurückfliesst, woher werden die Aufbewahrung (Sparen auf Bankkonto), Steuern, Abgaben und Gewinne, generiert? Tauschhandel = Geld im Umlauf, nicht identisch mit der gesamten Geldmenge!

      Auch die erwähnten Hyperinflationen waren auch Mensch gemacht (gewollt?)! Es ist alles nur ein Spiel!

      Ja genau, in diesen grauen Vorzeiten, hatten sie die gleiche Wirtschaftlichen Bedingungen wie heute! Die Welt ist damals untergegangen und nicht wieder aufgestanden?

      Sowohl die Steuer- als auch die Sozialanteile eines Lohnes, beeinflussen den frei verfügbaren Tauschwert der Arbeit nicht! Aus diesem Nettowert heraus, habe ich meinen Bruttowert errechnet und immer erhalten! Soviel zu Ihrer Theorie von Wertschöpfung! Es ist mir bewusst, dass meine Vorgehensweise nicht Usanz ist, jedoch der Hinweis, sich auf den frei verfügbaren Tauschwert zu konzentrieren, würde schon viel verändern! Es würde nämlich, die Zuständigkeiten aufdecken!

      Es ist alles nur ein Spiel mit kreierten Formen und Regeln! Alles Menschen gemacht! Darum ist die Verteilung der Geldmenge (Aufbewahrung aus Schulden) auch so einseitig!

      Die Ökonomen als Orakel im Dienste der Elite!
      Meine betreute Weiterbildung beruht auf dem eidg. Buchhalter- und Bankbeamtendiplom und Marketing auf der Stufe HWV! Immer mit der Praxis verbunden! Freizeit?

      Somit kann ich ein Preis kalkulieren, jedoch mit dem Wissen, dass z.B der Gewinn nur realisiert werden kann, wenn einerseits das Produkt verkauft (marktfähig) und einhergeht mit der notwendig erhöhten Geldmenge, oder Geldbesitzumlage (Abbau oder Verlust)! Sollten Sie mir Widersprechen wollen, so bitte ich Sie, dies detailliert zu begründen!

      Pauscha​lurteile sind wertlos, weil sie den Denkfehler nicht aufzeigt, aber es zeigt die Denkweise des Beurteilers auf!

      Sowohl mein Intellekt und Charakter als auch Selbstbewusstsein benötigt keine “Diffamierungen” um abzugrenzen!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner
      “Sie sind ein Plauderi, Herr Bender. Deshalb glaube ich nicht das Sie wirklich verstehen was Sie schreiben.”

      Ich kann mich Ihrer Meinung nur anschließen.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Frischknecht

      Ich äussere meine “erarbeitete” Meinung! Es entspricht nicht meinem Charakter und Intellekt die Mitmenschen wegen Ihrem evt. falschen Verständnis zu diffamieren!
      Wie ich schon mehrmals erwähnt habe, ist kopieren sehr viel einfacher als selber zu Denken!

      Als Idee einer Umbildung (Neugierde!)! Ich wünsche viel Spass beim Erarbeiten von Einsichten! Ein “mea culpa” darf ich doch von anständigen Menschen erwarten dürfen?
      Man kann sich auch überhöhen und die Meinung vertreten, dass sich Herr Prof. M. Binswanger, einer der wenigen Ökonomen, welcher sich mit dem Geldsystem auseinandersetzt, irren kann und demnach seinen Studenten, wo möglich, falsches Wissen vermittelt! Irren ist menschlich!

      “Wirts​chaftsprofessor Mathias Binswanger, Dozent an verschiedenen Unis, schafft in seinem Buch nun endlich Klarheit und erklärt, wie Geld geschaffen wird, welche Bedeutung dieser Prozess in einer modernen Wirtschaft besitzt und welche Probleme er verursacht.
      Fundiert​ und differenziert zeigt er die Banken in ihrer Tätigkeit als Geldproduzenten: Sie leihen nicht Geld aus, welches vorher jemand bei ihnen deponiert hat, sondern sie schaffen neues Geld durch Kreditvergabe. Dank der Fähigkeit der Geldschöpfung ermöglichen Banken so Wachstum, indem Investitionen finanziert werden können, ohne dass vorher gespart wird. Der Autor zeigt aber auch die Schattenseiten des Prozesses: Ein Großteil des von den Banken geschaffenen Geldes wird in einer modernen Wirtschaft für den Kauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten verwendet, was zu spekulativen Blasen und Finanzkrisen führt.

      Googeln unter Geld aus dem Nichts = verschiedene Videos verfügbar!”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender
      Zur Erinnerung das Thema wäre “Sozialhilfe gestrichen!”
      Da sie permanent auf Ihre Geldtheorie ausweichen macht es für mich keinen Sinn weiter zu diskutieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frischknecht

      Hat die Sozialhilfe nichts mit dem Geld- Arbeits- und Demütigungssystem zu tun?

      Die Sozialhilfe ist ein MUSS in einem Land in welchem das Bankensystem, den Wohlstand ermöglichen darf!
      Ich zitiere Wirtschaftsprofessor M. Binswanger:
      “Dank der Fähigkeit der Geldschöpfung ermöglichen Banken so Wachstum, indem Investitionen finanziert werden können, ohne dass vorher gespart wird”

      Wenn Sie die Auswirkung richtig einschätzen, können Sie feststellen, dass die Sozialhilfe, dem Spieltrieb der Politik und Arbeitsplatzschaffung​ “geopfert” wird! Diese Menschen haben nach meinem Empfinden, eine besseren Umgang verdient!

      Es wird den Erwerbstätigen, weder Geld vorenthalten, noch gestohlen! Auch der Staat (Steuern und Soziales) ist nicht dafür verantwortlich, dass der frei verfügbare Tauschwert der Arbeit nicht den individuell unterschiedlichen Vorstellungen entspricht!

      Nehmen​ Sie die Wirtschaft und Gewerkschaften und Politik in die Pflicht und nicht die Schwächsten in unserer Bevölkerung! Fragen Sie sich lieber, warum die Reichen immer reicher werden dürfen und der Finanzminister, BR Maurer, ihnen sogar noch Steuervermeidung zubilligt, auch wenn sie, wie alle anderen Bürger auch, nur die ihnen zugeordnete im Tauschwert einkalkulierte, Staatsquote (Steuern), zum Rückzahlung, verlangt! Die Steuervermeidung, bedeutet für mich, juristisch: Unterschlagung und nicht Steuerhinterziehung! Diese Einschätzung steht im Einklang mit dem Geldsystem!

      Die Profilierung – Politikerspiele sind m.E. in unserem Land Menschenunwürdig!

      ​Auf das “mea cula” warte ich gerne, weil Menschen mit Charakter, sehen ihre Fehler ein!

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    • Juli 19, 2021

      “Sowohl die Steuer- als auch die Sozialanteile eines Lohnes, beeinflussen den frei verfügbaren Tauschwert der Arbeit nicht!”

      Solche Aussagen, Herr Bender, zeigen mir das es überhaupt keinen Sinn hat irgendein wirtschaftliches Thema mit Ihnen zu diskutieren.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Frank Wagner
      “Sowohl die Steuer- als auch die Sozialanteile eines Lohnes, beeinflussen den frei verfügbaren Tauschwert der Arbeit nicht!”

      Ihre Aussage umgesetzt: Beim Neubau eines Hauses wird das Dach zuerst errichtet!
      Die Preiskalkulation beginnt beim Brutto und endet beim Rohmaterial!

      In meiner Praxis habe ich es genau umgekehrt, wie gelernt, umgesetzt! In der Theorie “Wirtschaftsstudium” haben Sie also eine andere Instruktion erhalten? Erstaunt mich eigentlich nicht! Im Unverständnis des Schuldengeldkreislauf​s (Geld besteht aus nicht getilgten Bankschulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen), setzt sich die Qualität der Ökonomielehre fort!

      Wenn Sie meine Aussage 1 : 1 übernehmen, ohne die Auswirkung verstehen zu wollen, dann ist mir einiges klar geworden!
      Richtig verstanden: Wenn an den Pflichtleistungen, also vom Dach aus gesehen, Veränderungen vorgenommen werden, muss der frei verfügbare Tauschwert angepasst werden! Der frei verfügbare Tauschwert ist für den individuellen Lebensstandard massgebend, weil der Rückfluss der Pflichtleistungen erfolgt von den Empfängern!
      Meine Aussage: Die Bedürfnisse einer Bevölkerung werden durch Arbeit/Leistung erbracht! Die entsprechenden Faktoren Preis und Geldmenge lassen sich organisieren!
      Die Wettbewerbsfähigkeit bei der Teilnahme an den Volkswirtschaftskrieg​en (Export) muss mit geeigneten Massnahmen begleitet werden, wobei der Schwerpunkt auf Innovation und Qualität gelegt sein soll! Bei der künstlichen Intelligenz (Automatisation) muss man bedenken, dass der Roboter, weder ein Konsument noch ein Investor ist! Die Kaufkraft muss erhalten bleiben, darum zeigt das BGE den Weg!

      Ich bin bei meiner Gehaltskalkulation immer vom frei verfügbaren Tauschwert ausgegangen, studierte Ökonomen, wie Figura eben zeigt, nicht!
      Aus der Betriebsbuchhaltung resp. BAB Ist/Soll, lassen sich auch “Schwachstellen” erkennen!

      Darum plädiere ich für eine Auseinandersetzung von Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber auf der Basis des frei verfügbaren Tauschwerts! Die zugeordnete Staatquote als Produkte-/Leistungspr​eisanteil (Steuern und Soziales), sollte zwischen Wirtschaft und Staat abgewickelt werden!
      Ich überlasse es Ihrer Phantasie die Auswirkung auf Arbeitsplätze, etc. zu erkennen!
      Eine Art “geistig künstliche Intelligenz”!

      “Hoc​hmut kommt meistens vor dem Fall!”

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  • April 16, 2016

    Erwerbsarbeit = Sinn des Leberns?

    Wir müssen uns von der Erwerbstätigkeit als Sinn des Lebens verabschieden! Die Wirtschaft resp. Arbeitsmarkt wird sich dramatisch verändern, ob es den Ökonomiegelehrten passt oder nicht! Oder entwickeln die Uniabsolventen eine Zerstörung der Automatisation (künstliche Intelligenz), um den Arbeitsmarkt als Sinn für den Menschen, zu retten? Mea culpa, maxima culpa, oder “ceterus paribus”!

    Das geltende Sozialsystem beruht auch auf der Demütigungsstrategie!​ Die Arbeitsplätze für Arbeits- Psychologen, oder Psychiater konnten so geschaffen werden! Es dreht sich immer um Arbeitsplätze, weil Arbeit, Sinn des Lebens bedeuten muss! Diese dämliche Denklehre, findet den Ursprung im Ökonomiestudium! Gewinne maximieren, aber nicht wissen woher das Geld fliesst!

    Andernfalls hätten die Ökonomen, die Fehlkonstruktion des Steuern- und Sozialsystems längst erkannt! Die Demografie- und Generationsgeschichte​ als Märchen entlarven, würde zwar Arbeitsplätze “kosten”, aber die Menschen glücklicher machen! Dafür haben die Studenten jedoch nicht Ökonomie studiert!

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  • August 10, 2016

    „Beschäftigungsprogra​mm“ ist schon verlogen. Es handelt sich um staatliche Zwangsarbeit, Juristen sprechen von Nötigung. Man wird als finanziell vom Staat Abhängiger verfassungswidrig in einen Vertrag gepreßt, das ist meine Formulierung. Ich würde mich nicht so scharf ausdrücken, ja überhaupt hier schreiben, hätte ich es nicht selber erlebt. In meinem Wohnkanton wurde ich zu einem Monat gemeinnütziger Arbeit verdonnert, der Lohn betrug Fr. 2728. Es war zum Teil leichte Arbeit, zum Teil schwere körperliche Arbeit im Freien, Dezember-Januar 2014-15. Das Boshafte am ganzen Spiel ist, daß ich mit dem Lohn über den Sozialabzug bei den Steuern komme, man will von den Fr. 300, die man mir als steuerbares Einkommen ausweist, 22¼ Prozent. So sieht es im bis in die Knochen korrupten Geldland Schweiz aus, bei Fr. 21’121 satzbestimmendem Einkommen muß ich noch Steuern zahlen!

    Wir sind einfach rückständig und als Staatsbürger noch nicht in der heutigen Zeit angekommen, zumindest diejenigen, die so doof abstimmen, während sie keine Ahnung davon haben, was im Sozialhilfekuchen für Früchtchen stecken. Es wird fortlaufend professionalisiert, wie beim Schach, wo man sich geschickt aufstellt, um nicht angreifbar zu sein. Dann: Matt! Der Mann, von dem die Rede war, hat Rückgrat bewiesen, ich bin ganz bei ihm. Der Staat hat nicht zu sanktionieren, sondern die Selbsthilfe anzuerkennen. In meinem Fall stellt sich das Sozialamt mir in den Weg, an ein zinsloses Darlehen für eine neue Selbständigkeit zu kommen, das NOTA BENE von einer Stiftung ausbezahlt werden würde, nicht vom Staat. Man schiebt Wettbewerbsverzerrung​ und befürchtete Verschuldung vor. Die Exekutive hat jedoch kein Recht, auch nur zwischen unselbständig und selbständig für mich zu wählen. So sieht es im bis ins Mark verrotteten Rechtsverständnis der immer noch feudalen Schweiz aus.

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  • August 23, 2016

    Wer in einer Stadt neu Sozialhilfe bezieht, hat meistens bereits vorher dort gelebt. Nur jeder zwölfte Bezüger ist als solcher zugezogen. Fälle von “Sozialhilfetourismus​​” sind laut der “Städteinitiative” selten.

    Dies zeigt ein Bericht der Berner Fachhochschule und der Städteinitiative Sozialpolitik.

    Mehr hier, unter dem Titel “Fälle von “Sozialhilfetourismus​​” sind laut Städteinitiative selten”:
    (freiburger​​-nachrichten.ch/schw​e​iz/faelle-von-sozia​lh​ilfetourismus-sind​-la​ut-staedteinitiat​ive-​selten)

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  • Juni 20, 2018

    Die SVP will die Sozialhilfe von der geleisteten Arbeit abhängig machen. Die Sozialhilfe-Konferenz​ wehrt sich. So liest man hier. http://www.20min.ch/s​chweiz/news/story/-Me​hr-Millionaere-als-So​zialhilfebezueger–21​115968 Ja, was soll denn das und wie soll das gehen? Jugendarbeitslosigkei​t, Ansprüche der Unternehmen (Jung mit viel Erfahrung etc., Digitalisierung, Jobvernichtung und Auslagerungen so mal als Stichworte). Sollen mehr und mehr «Hotel Mamas» geschaffen werden, wenn der Betrag nicht reicht und Eltern mit ev. auch knappem Budget das Leben lang für den Nachwuchs aufkommen? Sprich, man muss ja jemandem zuerst die Möglichkeit geben dem Staat und Gesellschaft was zurückzugeben bevor man solche Forderungen stellen kann. Einseitigkeit (Unternehmen schützen und stützen und nur auf Bezügern entsprechenden Druckausüben geht nicht). Einen Laib Brot, sprich das Leben in der Schweiz ohne Luxus, kostet für jeden gleich viel. Sollte durch Armut die Kriminalität gefördert werden, kostet dies den Staat auch.

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    • Juni 20, 2018

      Die Einstellung, Frau Sägesser, „man müsse ja jemandem zuerst die Möglichkeit geben, dem Staat und der Gesellschaft was zurückzugeben“ ist fatal. Sie geht ja davon aus, dass also der Staat grundsätzlich „etwas geben soll“, bevor man „etwas zurückgeben kann“. Aber der Staat hat gar nichts was er geben könnte, ausser das was er seinen Bürgern unter Zwangsandrohungen stiehlt. Es geht also nur um die zwangsweise Umverteilung der von Produktiven erschaffenen Werte zu angepassten Bittstellern, ohne dass die eine Gegenleistung „zurückgeben“.

      Ich​ habe überhaupt kein Problem mit der abschätzig als „Hotel Mama“ denunzierten Unterstützungsstrateg​ie. Es handelt sich dabei um begrüssenswerte Familienhilfe. Die wieder aufkommende Lebensform ist nichts anderes als das früher vollkommen normale Zusammenleben mehrerer Generationen unter demselben Dach.
      Warum ein Leben besser sein soll, wenn jedermann in einer eigenen abgeschotteten Wohnung alleine vor dem Fernseher sitzt und seine Freizeit abgesondert vor dem IT-Gadget verbringt, erschliesst sich kaum jemandem wirklich.

      Die „Staat-gib-mir-Lebens​haltung“ ist eine Manie, die sich in die Köpfe der „aufgeschlossenen“, „modernen“ und „progressiven“ Lebensform-Vorschreib​er eingeprägt hat.
      Das ohne richtige Eltern geborene Kind soll umgehend in die Einsamkeit der staatlichen Fremdbetreuung überführt werden, eine Jugend ohne verlässliche Wertevorstellungen eingeprägt bekommen, möglichst früh auch von der Restfamilie getrennt und in ein staatsabhängiges Sklavenmodell verwandelt werden. Ihm werden dann vom überwachenden Staat entsprechende Unterstützungs- Förderungs- oder Anreiz-Gelder zugeteilt, die er allerdings nur dann erhält, wenn er sich an die obrigkeitlichen Vorgaben hält.

      Nur die Selbsthilfe und die Familienhilfe und die Nachbarschaftshilfe und die Unterstützung durch Freunde oder Verwandte werden nicht belohnt. Sie werden mit allen Mitteln erschwert. Ein krasses Beispiel solcher Bestrebungen war die (dann abgeschwächte) Vorschrift, dass sogar Grossmütter eine staatliche Bewilligung haben müssen, wenn sie ihre Enkelkinder teilbetreuen.

      Der Staat ist betreffend die Entfaltung eines freien Lebens bloss ein Hindernis und eine Zwangsjacke, welche sich nur bereits zum Untertanen durchgegenderte Abhängigkeitszombies freiwillig anziehen.

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