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SP entäuscht-Berner Steuerzahler berappen’s einmal mehr !

Tanzdemo in Hin­ter­kap­pe­len

 

eskalierte beim Schulhaus

Es sollte ein Strassentanz als Demonstration gegen das Ortspolizeireglement werden. Doch am Schluss kam es beim Schulhaus Hinterkappelen zu noch ungeklärten Vorfällen, bei denen ein Demonstrant verletzt wurde.

 

http://w​ww.bernerzeitung.ch/r​egion/bern/Tanzdemo-i​n-Hinterkappelen-eska​lierte-beim-Schulhaus​/story/14856154

 (Be​rner Zeitung 16.02.2014)

 

Gut zwei Dutzend junge Frauen und Männer schützen sich am Samstag um 19 Uhr vor dem starken Regen unter der Store vor dem Altersheim in Hinterkappelen. Es sind Mitglieder der Autonomen Jugend Wohlen, die auf dem Internet zu einer Tanzdemo gegen das vor einer Woche angenommene Ortspolizeireglement (siehe Kasten) aufgerufen hatten. Einer der jungen Männer trinkt aus einer Vodkaflasche.

Minute​n später sind der neue Gemeindepräsident Bänz Müller (SP plus) und sein Vorgänger Eduard Knecht (FDP) im Gespräch mit den Demonstranten. «Wir wollen eine Eskalation vermeiden. Sie haben uns versprochen, dass sie friedlich durch den Kappelenring marschieren werden», sagt Müller gegenüber den Medien. Jetzt fährt ein blaugrauer VW-Bus vor.

Schwarzgekleide​te Männer steigen aus und vermummen ihr Gesicht mit weissen Masken oder dunklen Tüchern – Aktivisten aus der Berner Reitschule. Sie bringen den Lautsprecher auf dem Bus in Gang und rollen eine Transparent aus mit der Aufschrift «Mehr Freiraum statt Repression».

Gewalt beim Schulhaus

Der Demozug setzt sich in Bewegung. Leuchtpetarden erhellen die Nacht, Knallkörper erschrecken vorbeifahrende Automobilisten. Auf halber Route brechen die Demonstrierenden das Versprechen gegenüber dem Gemeindepräsidenten und biegen vom Kappelenring zum Schulhaus ab. Dort, zwischen der Abwartswohnung und dem Schulhaus, fordern die Jungen lautstark mehr Freiraum.

Die Vermummten halten die Medienleute mit verbalen Drohungen, Rempeleien und sogar mit Würgegriffen auf Distanz. Bei der Wohnung von Abwart Otto Trachsel werden Fenster zertümmert und die Briefkästen vermöbelt. Auch Stühle und Tische vor der Abwartswohnung werden zerstört. Plötzlich fährt ein Rettungswagen der Sanitätspolizei Bern zum Schulhaus. Ein Aktivist aus Bern wird ins Spital gefahren. Die Demo löst sich in der Folge auf.

Zielte Abwart mit Gewehr auf Demonstranten?

Am Sonntag erhielt diese Zeitung aus dem Umfeld der Demonstranten eine anonyme Mail. Der Schulhausabwart habe mit einem Gewehr auf den Kopf einer Mannes gezielt, der auf dem Dach gestanden habe, um ein Transparent anzubringen. Aus Angst sei ein Demonstrant fünf Meter in die Tiefe gesprungen und habe sich Knochenbrüche am Fuss zugezogen. Abwart Otto Trachsel wies am Sonntag vor seiner Wohnung diesen Vorwurf zurück: «Ich hatte nie eine Schusswaffe in der Hand und bedrohte auch keinen der Demonstranten», sagte er.

In ihrer Pressemitteilung über den Vorfälle in Wohlen machte die Kantonspolizei Bern am Sonntag keine detaillierten Angaben dazu. «Im Zuge der Kundgebung kletterten mehrere Personen auf das Dach und die Terrasse einer Liegenschaft beim Schulhaus», heisst es darin. «Aus noch zu klärenden Gründen sprang ein junger Mann von der Terrasse und wurde dabei verletzt.»

In Absprache mit der Gemeinde Wohlen habe die Polizei entschieden, die Kundgebung vorerst starten zu lassen. Doch als die Situation beim Schulhaus zu eskalieren drohte, hätten die Einsatzkräfte interveniert.

Bänz Müller ist enttäuscht

Der Wohlener Gemeindepräsident Bänz Müller war gestern über den Ausgang der Kundgebung enttäuscht: «Ich bedauere es sehr, dass die Demo eskalierte», sagte er. Und: «Es ist möglich, dass der Schulhausabwart zur Zielscheibe der Jungen Autonomen geworden ist.» Es sei auch schade, dass sich die jungen, friedlichen Leute aus der Region Wohlen von den Aktivisten aus Bern einspannen liessen, so Müller.

Er habe diese Schützenhilfe aus Bern wohl unterschätzt. «Offenbar wollen Stadtberner Linksextreme hier in Wohlen einen Ableger aufbauen.» Diese Entwicklung müsse sehr ernst genommen werden. Die Kundgebungen in Wohlen müssten an der nächsten Gemeinderatssitzung unbedingt thematisiert werden, erklärte der Gemeindepräsident.

 ​

Wann lernen es die linken Verantwortlichen Berns endlich, dass die Bevölkerung nicht dazu da ist um solches zu finanziren und dulden?

 

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Comments to: SP entäuscht-Berner Steuerzahler berappen’s einmal mehr !
  • Februar 16, 2014

    Bea Habegger, offensichtlich müssen die Bürger, die die Gewinner einer Abstimmung langsam warm anziehen. Wenn dies den Gegnern nicht gefällt, gibts Demonstrationen und Sachbeschädigungen. Das nennt man in diesen Kreisen dann wohl Demokratie. Was hat man mir in der Schule über demokratisch zustande gekommene Entscheidungen nur für einen Sch…. beigebracht. Hetzutage nur noch absolut unbrauchbar.

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    • Juli 19, 2021

      Die Linken (oder Linksextremisten) wollen folgende Wortumdeutung /Neusprech* einführen:
      Direkte Demokratie sei die Diktatur der Mehrheit – als ob eine Minderheit keine Diktatur führen könnte. Insbesondere wenn man an diverse Tyrannen und Diktatoren der Vergangenheit denkt.

      Da passt folgendes Zitat von Winston Churchill:
      “Many forms of Government have been tried and will be tried in this world of sin and woe. No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that democracy is the worst form of government except all those other forms that have been tried from time to time.” – Speech in the House of Commons 1947-11-11

      *u.a. George Orwell warnte vor solchen Wortumdeutungen.

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  • Februar 17, 2014

    Wenn die Verbote nicht umgesetzt werden, wird es einmal Eskalieren !Was denkt eigentlich, diese Linke, Berner Regierung !

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    • Juli 19, 2021

      Was die Linken denken?

      Längst mehr als offensichtlich: Für diese Entouragen ist solches doch gute Sache, so sind ihre unfähigen Bürokraten nachhaltig beschäftigt zu Lasten der Allgemeinheit.

      Im Gegenzug werden Betagte, Kranke, Behinderte bürokratisch auch noch bewirtschaftet, statt dass man den eigenen Bürger/Innen zur Seite steht.

      Die Linken fahren diese schöne Stadt mit Effizienz und Nachhaltigkeit in den Sumpf.

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    • Juli 19, 2021

      Haben wir eigentlich nur noch “verhätschelter”, Unerzogenen Nachwuchs, in der Schweiz ! Wissen die überhaupt, was Verboten und Zusammenschlagen heisst !Und was haben diese Radaumacher, für Eltern ? Denn wir Anständigen Bürger, bezahlen diese Schäden zum X ten Mal ! Ich begreife diesen Abwart! Denn die Polizei schaut wie immer zu !Einige Verhaften und ein paar Tage in die KISTE !

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    • Juli 19, 2021

      Die Jugendlichen suchen Grenzen, welche die von Ihnen erwähnten Verhätscheler nicht gewillt sind zu stecken, weil so die linken Bürokraten/-Techokrat​en-Industrien nachhaltig gehegt und gepflegt werden können. Mediziner, Psychotruppen, Soziotruppen, Juristen und Co.

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    • Juli 19, 2021

      Paradebeispiel heute/Kindergärten wollen an der Fasnacht keine Spielzeugwaffen, linker Starpsychoguru Guggenbühl klar schon, denn so kann er seine Klientel nachhaltig hegen und pflegen auf Kosten der Allgemeinheit/dass sich Vermarkter von solchen Spielzeugen nicht wehren ist ohnehin logisch:

      http://ww​w.20min.ch/schweiz/ne​ws/story/Keine-Kaepsl​ipistolen-an-der-Kind​erfasnacht-14239965

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    • Juli 19, 2021

      Frau Habegger
      haben Sie mal die Kommentare gelesen?

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    • Juli 19, 2021

      Frau Schopfer

      pflege nicht dem Mainstream nachzurennen.

      Die zuständige Schulbehörde hat das entschieden, somit ist die Angelegenheit zu respektieren.

      Es riecht immer mehr nach Psychosozialer Schizophrenie von Möchtegern-Experten, welche glauben sich überall einmischen zu müssen.

      Auf der einen Seite wollen genau jene Entouragen gestandenen Soldaten ihre Dienst-Waffen wegnehmen, auf der anderen Seite kann diese Entourage nicht früh genug beginnen Kindern solche Dinger/wenn auch nur Attrappen, andrehen zu lassen.

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    • Juli 19, 2021

      @Bea Habegger
      “Paradebei​spiel heute/Kindergärten wollen an der Fasnacht keine Spielzeugwaffen, linker Starpsychoguru Guggenbühl klar schon […]”

      Es wäre an der Zeit, dass die Kinder einen verantwortungsvollen mit Waffen (inkl. Pistolen) lernen, und sicher nicht wildes Verumfuchteln mit Waffen. Analog ist auch der verantwortungslose Umgang mit Waffen in vielen linken Hollywood-Filmen Gift.

      Für gewisse souveränitätsfeindlic​he Gruppierungen und Ideologien sind aber Kinder wie erwachsene Frauen und Mannen, welche angstfrei aber verantwortungsvoll mit Waffen umgehen können ein rotes Tuch. Beispielsweise Frauen müssten dann nicht immer hilflos auf den Staat warten, wenn beispielsweise ein Vergewaltiger einer Frau die Kleider vom Leib reissen will. Der Vergewaltiger käme schnell mal an die falsche Frau und würde nicht alt werden – insbesondere wenn es ein Serienvergewaltiger ist. Dies wäre aber für Therapeuten und Juristen mit dem akademischen Stockholm-Syndrom schlecht für’s Geschäft, denn mit toten Verbrechern kann man beispielsweise keine Reittherapien durchführen, um sie danach bis zum nächsten Verbrechen wieder auf die Gesellschaft loszulassen.
      (Wobei letzteres auch geschieht, weil die Psychologen und Richter quasi über dem Gesetz stehen (siehe den Fall Marie) sowie weil Psychologen kaum moderene Befragungstechnologie​n anwenden.)

      Und nicht zuletzt Möchtegern-Tyrannen und Diktatoren mögen kein Volk, dass den sicheren Umgang mit Waffen kennt – denn man kann ihm nur schlecht die Souveränität und Selbstbestimmung wegnehmen.

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  • Februar 18, 2014

    Der Mummenschanz der Vermummten ist leider keine Fassnacht, deren Zerstöruzngen auch nicht. die Schweiz lässt sich in Zürich und Bern schon viel zu lange von diese Linksterroristen vorführen.

    Aber deren Denkweise wird ja noch subventioniert und den Rückzugsorten wie Rote Fabrik und Hausbesetzerszenen und Reithalle kulturell geschützt.

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