1. Gesellschaft

SP ist Familienfreundlich

Ich musste auf­grund frue­he­rer Blogs fest­stel­len, dass es Bu­er­ger gibt, die nur be­stimmte Fa­mi­li­en­kon­stel­​la­tio­nen als Fa­mi­lien an­er­ken­nen, und wel­che der SP, da diese alle Arten von Fa­mi­lien un­ters­tu­ezt gar als fa­mi­li­en­feind­lic​h be­zeich­nen.

Ich moechte kurz aufgrund der SP Wahlplattform darstellen, wie die SP Familien helfen will:

  1. 100’000 neue Arbeitsplaetze dank erneuerbaren Energien. In einer Zeit, mit der grossen Angst vor Arbeitslosigkeit und geringen Wirtschaftswachstum, helfen neue Arbeitsplaetze allen. Zudem erhalten wir mit erneuerbaren Energien unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Welt.  -> im weitesten Sinn auch familienfreundlich.
  2. Eine oeffentliche Krankenkasse statt Versicherungsfilz:  Die heutigen Kopfpraemien belasten insbesondere Familien unverhaeltnismaessig.​ Dies hilft Familien, handle es sich hierbei um eine traditionelle Familie (Vater verdient, Mutter ist Familienfrau) , um eine Einelternfamilie, um eine Familie mit Doppelverdienst oder eine Patchworkfamilie. Fazit in 95% der Faelle familienfreundlich, ausgenommen der absoluten Topverdiener, welche etwas mehr zahlen muessen.
  3. Existenzsic​herende Mindestloehne fuer alle statt Lohndumping. Dies hilft allen Familien, mit existenzsicherenden Loehnen besteht auch eine echte Chance fuer alle, Familie und Arbeit zu verbinden, sei dies mit einem Alleinverdiener, mit Zusatzverdiener oder mit “Job-Sharing” in der Familie, d.h. beide teilen sich Erwerbsarbeit und Familienarbeit. Manche werden sich auch nur bei existenzsichernden Loehnen ueberhaupt fuer eine Familiengruendung entschliessen. Fazit Familienfreundlich.
  4. Bezahlbarer Wohnraum fuer alle statt Profit fuer einige Wenige. Auch hier, gerade fuer Familien sind die Mieten  ein Punkt, welche viele Familien an den Rand der Armut bringen. Bezahlbarer Wohnraum ist immens wichtig fuer Familien oder solche, die es werden woollen.  Fazit: Familienfreundlich.
  5. Chancengleichheit fuer alle dank Tagesschulen statt der Schule von Vorgestern:  Nur mit Tagesschulen, haben Familien eine wirkliche Wahl, sollte ein Zusatz- oder Zweitverdienst noetig oder die persoenliche Wahl sein, ist dies moeglich. Selbstverstaendlich heisst dies nicht, dass eine Familie nicht die Wahl treffen kann, dass ein Elternteil als Familienfrau/mann zu Hause bleibt. Fazit familienfreundlich.
  6. Eine Weiterbildungsoffensi​ve fuer alle statt pserspektivlosigkeit fuer Tiefqualifizierte: Gerade fuer Familien, welche von Arbeitslosigkeit betroffen sind, immens wichtig. Nicht nur fuer die Eltern, welche so wieder Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhalten, sondern auch fuer die Kinder, die so eine gute Arbeitsmoral von ihren Eltern mitbekommen.
  7. Eine Erbschaftssteuer zur Finanzierung der AHV statt weiterer Steuerprivilegien: Als Eltern woollen wir natuerlich dass unsere Kinder von uns erben koennen. Mit dem Freibeitrag von 2 Millionen ist dies fuer den Grossteil der Bevoelkerung eindeutig gewaehrleistet, bei Landwirtschafts- und Kleinbetrieben, gibt es Sonderregelungen, welche die Aufrechtserhaltung des Betriebes garantieren. Im Gegenzug haben wir Eltern die Gewissheit, dass unsere Kinder nicht unverhaeltnismaessig hohe Sozialabzuege bezahlen muessen um unsere Renten im Umlageverfahren zu finanzieren. Fazit familienfreundlich.
  8. Ein Lebensarbeitszeitmode​ll fuer die AHV statt eines (pauschal) hoeheren Rentenalters. Das Recht auf Rente muss von der beruflichen Laufbahn und den Belastungen der verrichteten Arbeit abhaengig gemacht werden. Wissen Sie, dass z.B. Maurer meist nicht bis zum Rentenalter arbeiten koennen, sondern wegen massive Rueckenschaeden schon oft anfangs 50 invalid werden? Finden Sie es gerecht, wenn ein Arbeiter von 16 bis 65 AHV Beitraege leistet, also 49 Jahre Beitraege, waehrend jemand mit Studienabschluss von 26 – 65 Beitraege leistet, also 10 Jahre weniger? Dieser Punkt kann nicht als eindeutig familienfreundlich, aber sehr wohl als menschlich, gerecht und sozial eingestuft werden.
  9. Ein flaechendeckender Service Public statt eines Ausspielens von Stadt und Land: Von einem starken Service Public und guten Infrastrukturen profitiert die ganze Bevoelkerung, sie halten unser Land zusammen und sorgen fuer Lebensqualitaet und Arbeitsplaetze. Gerade der oeffentliche Verkehr muss ausgebaut werden und der Schwerverkehr auf die Schiene verlagert werden. Dies bringt uns allen etwas und insbesondere Familien sind darauf angewiesen.
  10. Einen starken Werkplatz statt einer Dominanz der Banken. 200’000’000’000’000 Franken kostete die Finanzkrise weltweit und das Ende ist noch nicht abzusehen. Die Finanzkrise hat gezeigt, dass Investmentbanking und Hedgefonds unsere Realwirtschaft in Geiselhaft genommen haben. Die vergangenen Jahre wurden von Dereguliertung und Selbstkontrolle gepraegt, dieses System hat versagt. Darum braucht es Regeln fuer den Finanzplatz und Unterstuetzung fuer die Realwirtschaft. Wenn die Finanzwelt fuer die Kosten ihrer Krisen aufkommen muss, werden wir Steuerzahler nicht zur Kasse gebeten oder verlieren Familienvaeter/muette​r nicht deren Arbeit, da die Finanzwelt die Realwirtschaft bedroht. Auch Sie haben sicher Freunde, Verwandte oder Bekannte, welche aufgrund der Finanzkrise Ihre Stelle verloren, da die Banken deren Arbeitgeber, meist KMU Betriebe in den Konkurs trieben. Fazit, auch dies hilft Familien.

Die SP vertritt die Interessen von uns allen, insbesondere von Familien in all ihrer heutigen Vielfalt.  Wir treten ein fuer alle Familienformen. Wir alle moegen unser ganz persoenliches Familienideal haben, welches wir persoenlich anstreben und vielleicht auch erreichen. Das Programm der SP hilft Ihnen Ihr persoenliches Ideal zu erreichen, ob Sie nun das traditionelle Familienbild anstreben oder ob Sie ein anderes Ideal oder eine andere Realitaet haben.  Es soll hier keinerlei Wertung geben, jede Familienform ist unterstuetzungswert.

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Comments to: SP ist Familienfreundlich
  • Oktober 10, 2011

    Mit Ihren Forderungen vernichten sie viele KMU, welche von Familien geführt werden. Ein Beispiel: Bei einem von Ihnen geforderten Mindestlohn von CHF 4000.00 kann ich und meine Familie mein Gasthaus schliessen. Förderung von erneuerbaren Energien, Abschaltung aller AKW’s: Dies bedeutet 3-4 mal höhere Stromkosten: So müsste ich meien Betrieb schliessen. – Wenn Sie für Familien sind unterstützen sie doch bitte die Steuerbefreiung der Kinderzulagen oder den Steuerabzug für Familien die ihre Kinder selber betreuen. Unter Familie verstehen Sie die Abgabe von Veranwortung von den Eltern an den Staat. Karrieredenken der Eltern kommt bei Ihnen vor dem Wohl der Kinder. Familienbetriebe wollen Sie zerstören und dafür reichlich bezahlte Alleinerziehung fördern. – Und Sie behaupten ernsthaft, die SP seien für Familien. Da bleibt nur noch ein Kopfschütteln!

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    • Juli 19, 2021

      Es tut mir leid, ein Mindestlohn muss sein. Es darf nicht angehen, dass Menschen, welche 100% arbeiten auf Fuersorge angewiesen sind, um ueber die Runden zu kommen. Wenn ein Betrieb nur durch “Ausbeutung” existieren kann, ist etwas in der Betriebsrechnung falsch. Vielleicht zu hohe Mieten, zu lange Oeffnungszeiten, dies muss von Fall zu Fall im Detail betrachtet werden.
      Bezueglich der AKW’s schliesse ich mich zu 100% der Meinung von Herrn Utzinger an. Betrachten Sie doch bitte auch die Langzeitkosten von Sommerfield, Tschernobyl und aktuell in Japan. Eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen mit all den Strahlengeschaedigten​, auch ihre Praemien wuerden hier ins uferlose wachsen.
      Bezueglich der Steuerbefreiung von Kinderzulagen oder Steuerabzuegen fuer Familien, die keine Tagesschulen beanspruchen, gehe ich mit Ihnen uebrigens einig. Ich stehe dafuer ein, dass jede Familie die Wahl haben soll.
      Ich war jedoch selbst in der Lage, als meine aelteste Tochter zur Welt kam, dass ich meine Stelle aufgeben musste und keine Teilzeitstelle finden konnte. Trotz massiver Einschraenkung, so zogen wir von einer 4 1/2 Zimmer Dachwohnung in eine 3-Zimmer Altbauwohnung mit Oelofen, reichte der Lohn meines Partners nicht aus, um den Familienunterhalt zu bestreiten. Wir mussten Fuersorgehilfe beziehen. Ein Jahr spaeter, also 1990 fand ich dann eine Teilzeitstelle bei einem aeusserst sozial eingestellten Arbeitgeber. Seither habe ich immer gearbeitet und auch meine Kinder erzogen, zum Wohle meiner Kinder, da meine Toechter heute beide in der Uni sind, mein 15jaehriger Sohn ist noch zu Hause, kann diese Erziehung nicht so schlecht sein. Ich waere Ihnen jedoch dankbar, wenn sie mir erlaeutern koennten, wie die reichlich bezahlte Alleinerziehung funktioniert. Leider kamen wir nicht in deren Genuss.

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    • Juli 19, 2021

      Einem Arbeitslosen nützt der Mindeslohn aber gar nichts. Die SP setzt sich für Fürsorgeempfänger ein nicht für die Arbeitslosen.

      Die Mindestlöhne werden vom Staat mit Beschäftigungsprogram​me und Praktika (“zu Ausbildungszwecke”) umgangen. Wollen wir mal schauen, ob die Stadt Zürich den fliegenden Tramreiniger 4000 Fr / Monat bezahlt und die Scheinselbständigen Fürsorgeempfänger, die als Taxifahrer arbeiten, korrekt entlöhnt.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat CRR: “Es tut mir leid, ein Mindestlohn muss sein.”

      So wie im SP-Vorbildland D mit den einflussreichen Gewerkschaften?
      http​://www.faz.net/aktuel​l/wirtschaft/wirtscha​ftspolitik/mindestloh​n-debatte-3-18-euro-p​ro-stunde-sind-in-ord​nung-1435033.html

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  • Oktober 10, 2011

    Herr Stalder, wieviele Angestellte haben Sie denn? Ich nehme an, sie kochen, Ihre Frau macht die Bedienung. Ich komme aus dem Gastgewerbe, ich weiss wie gerne Gastwirte jammern – und das schon immer.

    Wer besagt, dass bei Abschaltung der AKws höhere Kosten auf Sie zukommen? Das sind bisher nur Befürworter der Atomkraft. Richtige Argumente haben sie nicht, es wird nur vermutet, dass die Energiekosten evt. steigen könnten. Nehmen Sie mal alle Subventionen aus dem Atomstrom raus, das ist dann der reale Preis, den Sie für Strom bezahlen, die Suche für ein Endlager, die wirkliche Entsorgung der Brennstäbe und die Stillegung und Weiterbeschäftigung der Arbeiter auf mindestens zehn Jahre. Dann wird ihnen Angst und Bange, wie teuer der heutige Strom aus AKWs ist. Das kann langfrristig mit erneuerbaren Energien nur billiger werden.

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    • Juli 19, 2021

      Momentan betreut meine Frau die zwei kleinen Kinder. Ich habe ein 120 % Pensum und arbeite an der Front, in der Küche und im Service. Wenn bei Ihnen Forderungen nach weniger Staat und bessere Rahmenbedingungen für KMU = Jammern bedeutet, wieso sollte ich dann mit Ihnen diskutieren. Eine bodenlose Frechheit von Ihnen, Herr Utzinger. Es gibt unabhängige Studien, welche belegen, dass AKW-Strom die effizienteste Energiegewinnung und auch die Günstigste ist. Wieso bitte schön wollen die USA, GB und Frankreich nicht auf diese Technik verzichten: Aus wirtschaftlichen Gründen.- Und Sie posaunen was von ineffizienten Alternativenergien. Schönfärbereien sind das. Aber von der SP ist man sich ja nichts anderes gewöhnt. Von der realen Wirtschaft (Chrampfer und Büezer, welche ihr eigentlich vertreten solltet) hat sich eure Elite längst verabschiedet. Kommt wieder auf den Boden der Realität!

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    • Juli 19, 2021

      Ja, dank Subventionen scheint AKW Strom guenstig zu sein. Ist Ihnen bewusst, dass die drei von Ihnen aufgefuehrten Nationen alle Atomwaffen haben? Hier in Grossbrittanien gibt es z.B. grosse Wasserreservoire, welche nur Wasser an Staedte und Industrie liefern, ohne durch Turbinen zu laufen und gleichzeitig Strom zu erzeugen, aber damit kann ja keine militaerische Waffe hergestellt werden. Auch Iran baut jetzt ein AKW, glauben Sie wirklich, dass ein oelreiches Land wie Iran, dies bezueglich Energieeffizienz macht?
      Ich befuerworte bessere Bedinungen fuer Arbeitnehmer und KMU, jedoch strengere Vorschriften fuer die Finanzbranche und die Grossunternehmen, welche mit nur dem kurzfristigen Gewinn nachrennen, mit ueberrissenen Gehaeltern und Boni fuer Manager. KMU sind oft Familienbetriebe und schauen deshalb nicht nur auf den kurzfristigen Gewinn, sondern auf die Erhaltbarkeit des Geschaeftes, auch die Kinder sollen etwas davon haben. Dies ist zu unterstuetzen, da gehe ich mit Ihnen einig.
      Die besseren Bedingungen sollen jedoch nicht zu Lohndumping fuehren, Steuererleichterung fuer verantwortungsbewusst​e Arbeitgeber, unter Einhaltung der 1:12 Regelung, d.h. wenn z.B. Ihr schlechtest bezahlter Arbeiter Fr. 3’000.– monatlich verdient, duerfen Sie als Arbeitgeber maximal Fr. 36’000.– monatlich verdienen. Ich bin ueberzeugt, dass kein KMU damit Probleme haben wuerde, die Banken und gewisse Grosskonzerne auf dem Aktienmarkt muessten jedoch Ihre Lohnstrukturen sehr wohl zum Wohle der Arbeitnehmer, aber auch der Steuerbehoerde und der Aktionaere aendern.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Roosa-Riedener,

      da​ss die 1:12-Regelung praktisch ausschliesslich bei globalen
      Grosskonzernen zur Anwendung käme und auch nur global
      gelten müsste, wissen die SPS-Strategen genau. Nun geben
      letztere vor, diese in der Schweiz einführen zu wollen,
      doch die schweizerischen Niederlassungen hätten sofort keine
      Top-Manager mehr, weil diese natürlich eine Arbeitsstelle
      ausser​halb der Schweiz bevorzugen. Das Postulat der SPS
      hat also nur den Zweck der Wahlpropaganda. Sie wollen
      doch nicht etwa behaupten, mit der vorgeschlagenen
      Schweizer Regelung würde das Ausland prompt nachziehen?
      Ihre Werbetrommel kommt bei den Vimentis-Teilnehmern

      überhaupt nicht an, da müssten Sie potentielles Stimm- und
      Wahlvieh von erheblich tieferem Niveau ansprechen.

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  • Oktober 11, 2011

    Frau Cordula Roosa-Riedener, SP, Herr Willi Utzinnger, SP,
    Auslandschweizerlis​te, der SP,

    Mit der SP Politik können Sie Beide ja weiter das Land Schweiz ruinieren. Falls Sie Beide dann einmal in die Schweiz zurückkommen möchten, dann aber feststellen dass es nicht mehr bezahlbar ist dank Ihrer Politik welche Sie anstreben, können Sie dann da bleiben wo Sie sind.

    Wir hier schon immer lebenden werden aber die Folgen zu tragen haben einer verfehlten Politik.
    Eigentlich sollte man Auslandschweizern so lange sie im Ausland leben, das “Stimm und Wahlrecht” absprechen, geschweige diese Personen noch als National und oder Ständeräte zulassen.
    Zumindest aber die Forderung aufstellen, dass nur wer auf Schweizer Boden lebt, gewählt werden darf.

    freundliche Grüsse.

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    • Juli 19, 2021

      Sie haben ihre Meinung, und diese duerfen Sie auch in der demokratischen Schweiz vertreten. Ihrer Meinung nach ruiniert die SP Politik die Schweiz, meiner Meinung nach ruinieren z.B. die ungenuegend regulierte Finanzwelt sowie ueberrissene Managerloehne, waehrend es gleichzeitig Personen gibt, die mit 100% Arbeit nicht davon leben koennen, die Schweiz und deren Grundwerte.
      Uebrigens sind Auslandschweizer sehr wohl direkt von Schweizer Politik betroffen und viele von uns, sind in unserer globalen Arbeitswelt fuer einige Jahre im Ausland taetig und bringen diese Erfahrungen zum Nutzen der Schweiz zurueck.

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    • Juli 19, 2021

      @WN: Herr Utzinger macht ja gar keinen Hehl daraus, dass er die Interessen der Auslandschweizer (also seine eigenen) vertritt, und ihm die der Inlandschweizer egal sind, wie gerade an der PFZ deutlich wird. Vonwegen “Für alle statt für wenige”… aber bei den Orwellisten muss man halt immer den Slogan umdrehen (War is Peace, Freedom is Slavery, Ignorance is Strength, …).

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    • Juli 19, 2021

      Herr Reuss, natuerlich vertreten wir Vertreter der SP International unter anderem die Interessen der Auslandschweizer. Die Schweiz ist auch auf Auslaender angewiesen, schauen wir uns doch im hochqualifizierten Bereich z.B. die Pharmaforschung an, diese auslaendischen Forscher schaffen oder erhalten Arbeitsstellen in der Schweiz oder schauen wir uns im niedrigqualifizierten​ Bereich z.B. die Gastwirtschaft oder Fliessbandarbeit an, viele Betriebe muessten ohne auslaendische Arbeitnehmer schliessen, wobei dann auch die Schweizer Mitarbeiter deren Stellen verlieren wuerden. Zudem ist die Schweizer Realwirtschaft auf Export angewiesen und dieser geht bekanntermassen hauptsaechlich ins europaeische Ausland.
      Ich gehe davon aus, dass auch Sie Ihre eigenen Interessen vertreten, oder zumindest glauben, dies zu tun. Es scheint, dass Sie nur sehen, was sie sehen wollen. Ein schweizerischer Grundwert ist die Solidaritaet, der Arbeits- und Sozialfrieden, welcher einen Vertrag zwischen Arbeitnehmerschaft und Arbeitgebern voraussetzt, der Ausbeutung verhindern soll und mit Rechten auch Pflichten, fuer beide Seiten nach sich zieht. Heute liegen leider die Mehrheit der Pflichten beim einfachen Arbeitnehmer.

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    • Juli 19, 2021

      Sicher Frau Cordula Roosa-Riedener,
      Was würden die Sozialisten ohne diese Arbeitgeber, diese Manager und Eigentümer denn machen?
      Es ginge jenen, die heute schon 100% geben, auch nicht besser! Und warum? Weil man in Sozialistisch geführte Länder schauen kann, da bekommt der “Arme” gar nichts, weil der Staat nichts zu verteilen hat.

      Einfach wieder einmal zur Erinnerung, der Ursprung von Sozialismus liegt in der Zeit, als Monarchen Gott ähnlich regiert hatten. Als Adelstitel vergeben wurden, wie in Indien das Kastengebilde, keine Chance hatte, wer nicht dahinein geboren wurde.
      Ich spreche für die Schweiz, hier sind die Grundlagen so, dass sich jeder der sich einsetzt, ein anständiges Leben leisten kann, das soll auch so bleiben.
      Eben lass ich, der Ausländeranteil beträgt 23,koma Prozente ohne die dank den Linken schnell Eingebürgerten.
      Das sind Wachstumsraten die zu denken geben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nebulon, Sie scheinen die Sozialdemokratie mit dem totalitaeren Kommunismus zu verwechseln. Dieser hat wirklich nicht funktioniert und ist auch nie das Ziel der Sozialdemokraten gewesen.

      Ein Fehlschluss gleichen Ausmasses waere es, wenn ich die buergerlichen mit totalitaeren Diktatoren oder Faschisten vergleichen wuerde.

      Weder sind Sozialdemokraten Kommunisten, noch sind unsere buergerlichen Faschisten.

      Wenn Sie sich Staaten mit starken Sozialdemokratischem Einfluss anschauen, wie Norwegen und Schweden, dann sehen Sie dass dies keine Armen Staaten sind. Die Skandinavier duerfen wir uns durchaus zum Vorbild nehmen.

      Auch in Deutschland floriert die Produktionswirtschaft​ sehr gut, Deutschland ist das Powerhaus der EU und dort sind die Gewerkschaften, gerade in der Metallbranche sehr stark – und doch oder vielleicht gerade deswegen floriert die deutsche Automobilindustrie und Deutschland weist einen Exportueberschuss auf.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat CRR: “Herr Reuss, natuerlich vertreten wir Vertreter der SP International unter anderem die Interessen der Auslandschweizer.”

      Bei der PFZ nur diese, genauergesagt sogar nur die in der EU, denn die Auslandschweizer ausserhalb der EU haben ja nichts von der PFZ. Wieder für Wenige statt für Alle!

      Zitat: “Die Schweiz ist auch auf Auslaender angewiesen, schauen wir uns doch im hochqualifizierten Bereich z.B. die Pharmaforschung an ….”

      Dafür brauchen wir KEINE PFZ!

      Zitat: “Ich gehe davon aus, dass auch Sie Ihre eigenen Interessen vertreten, oder zumindest glauben, dies zu tun. Es scheint, dass Sie nur sehen, was sie sehen wollen.”

      Indem ich gegen die PFZ bin, vertrete ich die Interessen der Schweiz. Die paar geringen Vorteile der PFZ für Auslandschweizer in der EU stehen in keinem Verhältnis zu den grossen Nachteilen für die Inlandschweizer.

      Z​itat: “Ein schweizerischer Grundwert ist die Solidaritaet, der Arbeits- und Sozialfrieden ….”

      Dem stehen PFZ und EU-Beitritt entgegen. Die SP will aber beides. Sie halten mir also Ihre eigenen Fehler vor.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat CRR: “Herr Nebulon, Sie scheinen die Sozialdemokratie mit dem totalitaeren Kommunismus zu verwechseln. Dieser hat wirklich nicht funktioniert und ist auch nie das Ziel der Sozialdemokraten gewesen.”

      Warum sind denn SP-Grössen wie NR Peter Vollmer nach Ostberlin zum “Bruderkuss” mit der totalitären DDR-Führung gepilgert? Um diese zum Kopieren des Schweizer Systems zu überreden, oder eher umgekehrt? Tja, 1989 war die DDR ja erledigt, nun pilgern die SP-Grössen nach Brüssel…

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Cordula Roosa-Riedener, SP,

      Der Ursprung des „Sozialismus“ liegt ganz klar in der Ende 18/ bis Mitte 19 Jahrhundert, Arbeiterbewegung, industrielle Aufklärung, französischen Revolution.

      Es gilt noch zu unterscheiden, zwischen verschiedenen Arten von Sozialismus, jedoch diese Ziele sind schon bei allen etwa die gleichen. Welche Art von Sozialismus betreiben Sie denn?

      Und Nein, ich verwechsle es nicht mit dem Kommunismus.

      Da ich übrigens oft in Skandinavischen Staaten unterwegs bin, kann ich Ihre Einschätzung wie diese Staaten mit den „Armen“ „Asozialen“ „Randständigen“ oder wie man diese Menschen nennen soll, nicht ganz teilen.

      Dass die Staaten selber „sprich Norwegen“ nicht arm sind, stimmt. Was aber Norwegen mit diesen eben „Armen“ macht, das als Erdölexporteur, gibt wieder Fragen auf.
      Da wir grad dabei sind: Die KK in Schweden sind in 21 Regionen aufgeteilt. Schweden hat trotz grosser Fläche nur 9.5Mio Einwohner. In Südschweden sind die Berechnungen anders als in Nordschweden.
      Und dann wäre noch ein Volk zu erwähnen, die Samen, aber das ist ein anderes Thema.
      Oft schaut es vor Ort anders aus, als hier die Medien berichten.

      Freundl​iche Grüsse

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    • Juli 19, 2021

      Zitat WN: “Dass die Staaten selber „sprich Norwegen“ nicht arm sind, stimmt. Was aber Norwegen mit diesen eben „Armen“ macht, das als Erdölexporteur, gibt wieder Fragen auf.”

      Norwegen “verdient” hunderte Milliarden am Erdöl, pro Kopf das Doppelte von Saudi-Arabien (das sind die mit den goldenen WC-Deckeln)! Aber Norwegen ist noch nicht aufgefallen mit Investitionen in Forschung für erneuerbare Energien — sie wollen sich ja nicht ins eigene Ölgeschäft schneiden… Das sind also Ihre “vorbildlichen, grünen” Sozis, Frau Roosa-Riedener.

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  • Oktober 11, 2011

    Zitat CRR: “Ich musste auf­grund frue­he­rer Blogs fest­stel­len, dass es Bu­er­ger gibt, die nur be­stimmte Fa­mi­li­en­kon­stel­​la­tio­nen als Fa­mi­lien an­er­ken­nen,”

    K​inder brauchen eine Mutter und einen Vater (nicht nur biologisch, sondern auch sozial). Ein Velo mit nur 1 Rad können Sie auch noch ein Velo nennen, aber es fährt nicht mehr.

    Zitat: “und wel­che der SP, da diese alle Arten von Fa­mi­lien un­ters­tu­ezt gar als fa­mi­li­en­feind­lic​h be­zeich­nen.”

    Ni​ cht deshalb, sondern aufgrund der SP-Politik, die zum Ziel hat, die Familien auseinander zu bringen, um die Kinder der staatlichen Gleichschaltung auszuliefern, wie im sozialistischen Einheitsstaat.

    Zit​at: “Ich moechte kurz aufgrund der SP Wahlplattform darstellen, wie die SP Familien helfen will:”

    An allen Haaren herbeigezogen sind Ihre Punkte, derweil vertuschen Sie, dass die SP in viel wichtigeren Punkten für den Alltag eine Anti-Familien-Politik​ betreibt — z.B. mit Überfremdung und -Kriminalität, Drogenlegalisierung/-​Laisserfaire, hoher MwSt via EU-Beitritt (wie familienfreundlich ist es z.B., wenn man auf alle Velos 20-25% MwSt zahlen muss?), etc.

    > 1. 100’000 neue Arbeitsplaetze dank erneuerbaren Energien.

    Wenn Arbeitsplätze familienfreundlich sind, dann ist die FDP ja DIE Familienpartei…

    ​> 2. Eine oeffentliche Krankenkasse

    Ob eine Monopolkasse für Familien besser wäre, ist höchst fraglich. Die SP treibt mit ihrer Immigrations- und Drogenpolitik die Prämien massiv in die Höhe.

    > 3. Existenzsicherende Mindestloehne fuer alle statt Lohndumping.
    > 4. Bezahlbarer Wohnraum fuer alle statt Profit fuer einige Wenige.

    Mit PFZ und EU-Beitritt erreicht die SP genau das Gegenteil!

    > 5. Tagesschulen

    Entfr​emdung von Kindern und Eltern nützt weder der Familie noch der Gesellschaft, aber wenigen Profiteuren.

    Zitat​ : “Selbstverstaendlich​ heisst dies nicht, dass eine Familie nicht die Wahl treffen kann, dass ein Elternteil als Familienfrau/mann zu Hause bleibt.”

    Scheinhe​ilig. Bei der PFZ-Lohndrückerei bleibt keine andere Wahl mehr!

    > 6. Eine Weiterbildungsoffensi​ve fuer alle statt
    > pserspektivlosigkeit fuer Tiefqualifizierte

    ​… indem die SP möglichst viele Tiefqualifizierte in die Schweiz holt?

    > 7. Eine Erbschaftssteuer

    A​ls ob es den Schweizer Finanzen nützen würde, wenn das Geld ins Ausland flüchtet…

    > 8. … Dieser Punkt kann nicht als eindeutig
    > familienfreundlich … eingestuft werden.

    Eben. Wieder allzu weit hergeholt.

    > 9. Ein flaechendeckender Service Public

    Bahnhofs- und Poststellen-Schliessu​ngen en masse, wie durch Ihre SP-Genossen Moritz Leuenberger und Ulrich Gigy!

    > 10. Einen starken Werkplatz

    Die SP tut so ziemlich alles GEGEN den Werk- und Finanzplatz Schweiz.

    > Die SP vertritt die Interessen von uns allen

    Nicht mit PFZ, Schengen, EU-Beitritt etc.

    Zitat: “Das Programm der SP hilft Ihnen Ihr persoenliches Ideal zu erreichen, ob Sie nun das traditionelle Familienbild anstreben”

    Nein, die SP-Politik zerstört das traditionelle Familienbild. Dazu gehen Sie so weit, die Familie orwell’sch umzudefinieren.

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  • Oktober 11, 2011

    Die Sp ist ein Debatierclub… und leidet meines Erachtens an Digitaler Demenz.

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