Ich finde es toll, dass in unserer Gesellschaft alle gleich behandelt werden. Beispiel? Sowohl bei Reichen wie bei Bedürftigen wird gekürzt. Bei den Reichen die zu bezahlenden Steuern, bei den Bedürftigen die Bezüge. Soviel zum Thema “soziale Gerechtigkeit”.
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Kommentare anzeigen Hide commentsSteuergeschenke an wirtschaftliche Gruppen sind gegen die verfassungsmässige Besteuerung nach Einkommen. In diesen Gruppen verschaffen sie jenen Vorteile innerhalb dieser Gruppe, die hohe Steuern bezahlen müssten. Wer in der Gruppe wenig bis nichts zum Versteuern einnimmt, hat nichts von diesen Geschenken. Im Gegenteil: Die Steuergeschenke verschaffen jenen weitere Konkurrenzvorteile, die bereits ein einträgliches Geschäft haben.
Steuergeschenke???..es gibt keine Steuergeschenke..!!!!!!!!..es gibt nur bessere oder schlechtere Rahmenbedingungen unter denen ein Betrieb bereit ist,sich an einem bestimmten Ort anzusiedeln,diesem Ort Arbeit zu generieren,und u.U. sogar einen gewissen Wohlstand !!Ob Firmen oder Menschen,…man soll bitte sowohl Mensch als auch Unternehmungen beim Einzug von Steuern mit Vernunft behandeln und nur dass,was der Staat wirklich braucht auch zur Verfügung stellen.Nur dank dem Umstand,dass bei uns der Bürger über diese Beträge ein Wörtchen mitbestimmen kann,sind bei uns die Schulden noch halbwegs moderat im Vergleich zum EU Raum.Niemand Herr Oberli soll dem Staat was schenken!..sondern allenfalls stellt man dem Staat etwas zur Verfügung,dass der Allgemeinheit dienen soll,um deren Lebensqualität zu verbessern.Alles andere ist eine schamlose Politik der “Hohlen Hand”,wie sie leider auch bei uns in diversen Bereichen auch schon praktiziert wird!
Herr Wolfensperger, sagen Sie mir einen vernünftigen Grund, warum Unternehmen sehr viel “gegeben” wird, um dann die Aktionäre noch einmal zu begünstigen. In der Schweiz sprechen wir vor allem von KMU’s und Ku’s, sehr viele davon sind aber Aktiengesellschaften. Ich kenne einige “Inhaber” welche nicht nur für Geschäft steuerliche Vorteile geniessen, sondern genau über diesen Kanal auf Sachen abwickeln, welche diese in erster Linie privat benützen und so doppelt profitieren. Dazu kommt, dass es nicht darum geht, den Staat zu beschenken, da bin ich Ihrer Meinung, wenn man aber berücksichtigt, dass genau dieser Staat (und auch die Kantone) sparen müssen und noch einmal sparen müssen (vor allem im Bereich Bildung, Gesundheit und Soziales) dann kann keine Rede davon sein, dass der Staat beschenkt wird. Die Infrastruktur, die Bildung usw, das nutzt nicht nur den Privaten etwas, sondern vor allem den Unternehmen, also ist es doch einfach so, dass Unternehmen und Reichen gegeben wird, bezahlen tun es die normalen Bürger oder eben jungen und minderbemittelte. Und nur so nebenbei, auch der Mittelstand wird langsam aber sicher ausgerottet. In Bezug auf Ihre Bemerkung wegen den guten Rahmenbedingungen bringe ich stellvertretend die Beispiele Nokia und GE. Nokia hat, nachdem Sie von der Standort-Stadt enorme Steuergeschenke für ein paar Jahre erhielt und dazu auf Kosten der Steuerzahler die gesamte Infrastruktur für die Firma angepasst wurde, die Fabrik geschlossen, nach dem die Steuerentlastung zeitlich abgelaufen war. GE hat Alstom übernommen und gesagt, es werde nicht zum grossen Stellenabbau kommen, nun fallen fast 1500 Stellen weg. Das in Bezug auf Nachhaltigkeit und Fairness.