1. Medien & Kommunikation

SRG: Wo sparen?

In Art. 93 Abs. 2 der Bun­des­ver­fas­sung (BV) heisst es: „Ra­dio und Fern­se­hen tra­gen zur Bil­dung und kul­tu­rel­len Ent­fal­tung, zur freien Mei­nungs­bil­dung und zur Un­ter­hal­tung bei“. Ich frage mich, wieso die per­ma­nente Aus­strah­lung von

  • Kriminal-, Gewalt-, Horror- und zynischen Sendungen und Trailern bildungsmässig und kulturell wertvoll sein sollte.
  • Auto- und Töffrennen etwas zur Bildung von verantwortlichen Motorfahrzeuglenkern beitragen sollten.
  • SVP-Bashing Sendungen wie Deville oder Zytlupe etwas zur freien Meinungsbildung beitragen sollten. SRF ist gleichgeschaltet mit dem Sender 3sat. Dieser veräppelt konstant und langweilig hauptsächlich die AfD in Deutschland. Das Ganze kommt mir vor wie die mediale Kommunistenhatz in den 60er Jahren.

Bei diesen Programmsparten liegt doch noch ein grosses Sparpotenzial!

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: SRG: Wo sparen?
  • März 3, 2022

    Braucht es die SRG überhaupt noch?
    Eine offizielle Anstalt sendet, draussen im Lande hören und sehen alle an ihren Empfängern zu: Die heutige Medienordnung ist ein Auslaufmodell. Deshalb sollten wir nun eine völlig liberalisierte Medienverfassung entwerfen.

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  • März 5, 2022

    SVP-Vertreter müssen allenfalls in der Arena Gegenargumente parieren bzw. ertragen. Daran ist doch nichts auszusetzen; dafür ist ja die Arena da. Weshalb setzen Sie das mit den notwendigen Informationen über die rechtsnationale AfD in Deutschland gleich, Herr Schneider?

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  • März 6, 2022

    Hab ich etwas gegen die \”Arena\” gesagt? Stossend ist dort lediglich die teilweise ungleichen Vertretungen bei einem kontroversen Abstimmungsthema. Dort sind doch die Kontrahenten in gleicher personellen Stärke zur Diskussion zuzulassen! Thomas Matter/SVP allein gegen alle andern Grossparteien antreten zu lassen, ist einseitige Parteinahme und stärkt den Eindruck von der SRG als Staatsfernsehen.

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