1. Wirtschaft

Stellenabbau bei Novartis

Stellenabbau bei No­var­tis: Braucht es die in­ter­na­tio­nale Ex­pan­sion der Gi­gan­ten der Wirtschaft?

Wie steht es um die internationale Expansion der Giganten der Wirtschaft, die Quintessenz der kapitalistischen Globalisierung? Ohne Zweifel sind internationaler Austausch von Waren und Dienstleistungen und internationale Arbeitsteilung, so sie auf Gleichberechtigung und nicht auf Ausbeutung beruhen, ökonomisch sinnvoll und steigern den verfügbaren Reichtum. Auch gibt es technologisch bedingte Betriebsgrössen, die nicht ohne Produktivitätsverlust​ unterschritten werden können. Weder Telefon- oder Schienennetze noch Anlagen zur Produktion von Automobilen sind mit der Kapitalbasis eines Mittelstandsbetriebes​ zu warten, geschweige denn auf je modernstem Stand zu betreiben. Dennoch: es gibt keinen ökonomisch plausiblen Grund dafür, über ein Drittel des globalen Handels innerhalb der Strukturen von einhundert allmächtigen Wirtschaftsriesen abzuwickeln.

Der „Synergieeffekt“ internationaler Übernahmen und Fusionen basiert in der Regel nicht auf einem realen Zugewinn an Produktivität, sondern auf Arbeitsplatzvernichtu​ng, auf der Stilllegung von Kapazitäten sowie auf erhöhter wirtschaftlicher Konzentration und damit Marktbeherrschung. Die verschachtelten und verschlungenen Hierarchien der Konzerne sind kein Gebot der Effizienz, sondern die Grundlage ihrer Macht, Zulieferern, Abnehmern und Regierungen ihre Konditionen zu diktieren. Deshalb, nur deshalb, zahlt sich das globale Monopoly für ihre Anteilseigner aus.

Ein Grossteil der konzerninternen Transaktionen hat ohnehin nichts mehr mit der Bewegung realer Güter und Dienste zu tun, nichts mit komparativen Vorteilen internationaler Arbeitsteilung. Sie dienen der blossen Manipulation von Computerzahlen, sei es für globales Steuerdumping mit sozial verheerenden Folgen, sei es für eine rein spekulative Finanzakrobatik, die die imaginären Gewinne erhöht. Wie viel Phantasie und Geist, welche Anstrengungen von Kreativität und Gedanken werden nutzlos verschleudert, wenn sich das Aufgabenfeld ganzer Abteilungen im virtuosen Spiel mit sinnlosen Buchungsvorgängen erschöpft!

Wessen Wohl dient ein Europa, in dem eine Handvoll Wirtschaftsgiganten diktieren und die übergrosse Mehrheit mit Einbussen und Existenzängsten zahlt? Wessen Wohl dient eine Welt, in der grausamste Armut neben blasiertem, übersättigtem Reichtum gedeiht? (Nach S. Wagenknecht, Kapitalismus im Koma, „No Alternative?“, 2003)

Die Macht der Wirtschaftsgiganten muss gebändigt werden durch internationale Verträge, die Kartell- und Sozialgesetzgebung sowie durch Mitarbeiter- und Staatsbeteiligung. Der globale Strukturwandel soll nicht verhindert, aber sein Tempo auf ein sozial verträgliches Niveau abgesenkt werden.

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Comments to: Stellenabbau bei Novartis
  • September 25, 2018

    Eine Diskussion eines Volkswirtschaftlers, auf den Grundlagen der betreuten Bildung!
    Die Geldschöpfung aus dem Nichts zur Abdeckung der Leistungserbringung kann bedarfsgerecht zugeordnet werden. Aus dieser Schöpfung heraus kann kein Mangel entstehen. Einen Mangel wird durch die von den Ökonomen und Regierenden mit Unterstützung der “geistig versklavten” Medien, kreierten Spielformen über die Lohnsumme.

    Würde der Rückfluss der Pflichtanteile “Steuern und Soziales”, über den Endpreis an den Konsumenten oder Nutzer, sowohl in der Real- als Finanzwirtschaft und nicht in betrügerischer Absicht (Zahler-Mythos als Virus im Denkvermögen eingeimpft) über die Lohnsumme, zugeordnet, müssten die Giganten der Wirtschaft, wohl anders denken?

    Paradigma Wechsel von Wohnort zu Tatort, da wo das Geld in Güter eingetauscht wird!

    Die Ökonomen und Regierende hätten fast ausgedient?

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  • September 25, 2018

    Da haben die Konzern – Kuscher unter der Politikern wohl ihre Ohrfeige bekommen.
    Schneider Ammann verdrückt sich wohl rechtzeitig?
    Trotz Steuergeschenken, sehr wirtschaftsfreundlich​ ausgegangenen Abstimmungen, wo auf mehr Ferien, gerechtere Einkommen (1:12), Mindestlohn usw. verzichtet wurde und dem fast neoliberalen Arbeitsgesetz in der Schweiz passiert so etwas! Und dies nicht das erste mal, man denke an General Electric.

    Die Konzerne stellen zwar viele Arbeitsplätze zur Verfügung, aber wenn es “kracht” (Und sei es nur aus Geldgier der Investoren und Aktionäre) gibt es auch eben so viele Entlassungen.

    Wie heisst es? “Wenn man seine Freiheit opfert um mehr Sicherheit zu gewinnen wird man am Ende beides verlieren”

    Die Politik sollte viel besser kleinere Firmen mehr unterstützen wo das “Klumpenrisiko” bei Entlassungen kleiner ist als bei den Konzernen.

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  • September 26, 2018

    Man muss sich im klaren sein, global agierende Firmen haben kein Vaterland, insbesonders da heute diese Firmen grösstenteils ausländische Manager und Aktionäre haben.

    Auslageru​ngen ins Ausland wird auch durch die weltweite IT-Vernetzung begünstigt, da ist es egal ob das Konstruktionsbüro, die Verwaltung usw. im Nachbarbüro oder in Übersee ist. Alle Arbeitsstellen die nicht ortsgebunden sind wie Baustellen usw. sind in Gefahr ins Ausland ausgelagert zu werden. Ich würde heute keinem mehr empfehlen z.B. das KV zu machen, diese Stellen werden durch die KI abgelöst und ins Ausland verlagert.

    Dieser Trend wird anhalten, und der erste grosse solcher wird eine Lawine auslösen.

    Ich warte nur bis der Bund und die Kantone ihre Verwaltungen ist Ausland auslagern. Ausgeschlossen ? seit ihr da ganz sicher ?

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    • September 26, 2018

      Herr Karlos Gutier

      Die Automatisierung macht vor keinem berechenbaren Erwerb halt!
      Jetzt müssen Sie nur noch erklären, wie die Kaufkraft zum Konsumenten und Nutzer als Grundsicherung fliesst?
      Sicher nicht über die Lohnsumme oder anderen Phantasiezuordnungen.​ Maschinensteuer, wie werden sie bewertet.
      Nochmals: Im Preis für das Endprodukt an den Konsumenten oder Nutzer ist die Wertschöpfungskette abgebildet. Der Staat definiert die Tarife, welche branchenbedingt unterschiedlich ausfallen können. Weder die Unternehmen noch die Erwerbstätigen bezahlen für die Produkte. Mit dem zugeordneten frei verfügbaren Gegenwert der Arbeit oder Anspruch, bestehend aus nicht getilgten Bankschulden oder nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen, aus dem Nichts geschöpft, wird das Wirtschaftsleben bestritten.

      Dies​er real existierende Wirtschaftsgrundsatz,​ welcher in der betreuten Bildung nicht gelehrt wird, sollte doch endlich begriffen werden. Wir stehen im 21. JH!

      Beispiel: Umsatz 100 = 50 an den Staat für die Grundsicherung und Steuern.

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    • September 26, 2018

      Das Land was diese Grundsicherung einführt, verliert diese Konzerne, die wandern in andere Staaten ab, welche diese Grundsicherung nicht kennen.

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    • September 26, 2018

      Herr Werner Nabulon
      Die Grundsicherung wird eine unabdingbare Bedingung um die Kaufkraft zu sichern! Es ist immer der Konsument oder Nutzer, welcher die Kaufkraft in Umlauf bringt. Ohne Kaufkraft (Schulden) keine Wirtschaft!
      Die Konzerne können das Geld auch nicht vom Pflaumenbaum schütteln!

      Die Schweiz wäre aus Vorreiter in allen Belangen prädestiniert!

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    • September 26, 2018

      Je Herr Georg Bender,
      danach könnte man in Dollar oder Euro hier kaufen, weil dem Schweizer Franken der echte Wert fehlt. Aber weiter so.

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    • September 26, 2018

      Den Euro kann man in der Schweiz schon in Güter umtauschen. Sie werden es kaum glauben, auch der Preis für Importware wird in CHF umgerechnet! Geld hat an sich kein Wert! Die Arbeit oder Leistung oder Rechtsanspruch wird mit der Währung aufgewogen und besteht aus nicht getilgten Schulden! So viel ich weiss ist die Landeswährung in der Schweiz, Schweizerfranken! Daran wird sich kaum etwas ändern!

      Die Wertschöpfungskette ist in jeder Währung abgebildet! Sind die importierten Güter keine echten Werte?

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    • September 27, 2018

      Eben: „Die Arbeit oder Leistung oder Rechtsanspruch wird mit der Währung aufgewogen.
      Heisst in CHF. 100.- sind so viel Leistung drin. Leistung = Arbeit mal Zeit. Wenn in der Schweiz die Leistung nicht mehr drin ist, da diese Arbeit in xy wo stattfindet, wird dieses Geld wertlos. Sicher ist Importware echtes Gut, nur die Wertschöpfung findet anderswo statt.
      Das scheinen Sie nicht zu kapieren. Und ja, der Import wird umgerechnet, in Schweizer Franken, die Sofa Importeure (Kartelle und Monopole) schlagen tüchtig drauf, …was Diebstahl gleichkommt.
      Früher vor langer Zeit arbeitete ich in Russland. Die Einstellung zum Rubel war so schlecht, dass alle Dollar wollten.
      Eine Währung muss einen Realen Gegenwert verkörpern. Gold als ein Edelmetall muss begehrt sein, damit es einen Wert verkörpert.
      Heute sind Verbrennungs-Motorfah​rzeuge noch begehrt, (Luxus) da man mit ihnen etwas machen kann. Fehlt der Treibstoff, werden die zu nutz und wertlosen Blechhaufen.
      Importiert eine Schweiz nur noch, wird die Schweiz zu einem Land wo niemand mehr hin will, die welche hier sind, wollen weg, da nichts mehr einen Wert verkörpert. Nicht mehr gearbeitet wird. Es wird nur noch abgehängt, Freizeit, Vergnügen, herum gewandert die Natur angeschaut, sog Kultur in Form von Theater angeschaut….grauenhaf​t.
      Jede Hochkultur (der Westen ist so eine) ging an der Dekadenz der Bewohner zu Grunde, weil nur noch solchen Ideen nachstudiert wurde.

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    • September 27, 2018

      Herr Nabulon

      Nein in den Einheiten 100 ist die ganze Wertschöpfung enthalten, woher sie auch produziert wird.
      Der Import wird dem Exporteur mit CHF abgedeckt (Banken rechnen um und übernehmen das Risiko).

      Die Auswirkung müssen Sie kapieren? Solange genügend Kaufkraft vorhanden ist, spielt doch der Prei keine Rolle!

      Es gibt Länder welche sich im sehr hohen Masse vom Ausland abhängig machen. Es sind meistens wunderschöne Destinationen, welche den Reichen vorbehalten sind. Bringen die Reichen nun die Kaufkraft in das Land oder nicht!

      Alles was mit Geld aus Schulden aus der Natur veredelt wird hat ein Wert. Die Dekadenz hat damals noch keine Roboter!

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    • September 27, 2018

      Herr Nabulon

      “Eine Währung muss einen Realen Gegenwert verkörpern. Gold als ein Edelmetall muss begehrt sein, damit es einen Wert verkörpert.”

      Zeige​n Sie mir die Werte in den rund 350’000 Finanzprodukten, welche als “Deckung” von einem grossen Teil des Geldes dienen soll.
      Vergessen? Die Banken schöpfen Geld indem sie Kredite vergeben und Investitionen tätigen.
      Und gemäss Christoph Pfluger landen eben 3/4 des neuen Geldes im Kapitalmarkt wo eben diese 350’000 Finanzprodukte, auch Geldspielwaren genannt, sich befinden.

      Um das Geld trotzdem als “wertvoll” hinzustellen und begehrt zu machen hält man es einfach künstlich knapp. Wobei man noch unter Bargeld und Buchgeld unterscheiden muss.

      Sicher wäre es gut, wenn die Gesamtgeldmenge durch reale Gegenwerte oder Arbeit / Wertschöpfung verkörpert wäre, aber wenn das Wörtchen “wenn” nicht wär…
      Dann hätten wir kein Finanzcasino, keine Blasen etc.mehr

      Darum wären eben die Vorschläge von G.Bender umzusetzen, wonach die Geldschöpfer keine AG mehr sein dürfen und weder direkte noch indirekte Teilnehmer am Geldspielwarenmarkt mehr sein dürfen. Und auch keine Eigengeschäfte mehr tätigen.

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    • September 28, 2018

      Herr Emil Huber
      Die Geldschöpfung ist endlos, wird von den Ökonomen mit Tricks aber nur knapp gespielt.
      Rückflussa​bwicklung der Staats- und Sozialausgaben über die Lohnsumme anstatt Umsatz in welchem die ganze Wertschöpfungskette abgebildet ist.
      Dieser Irreführung hängt mit der Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie zusammen, wonach Kundenguthaben für Kreditvergaben verwendet würden. Die Bevölkerung meint auch, dass die Banken mit Kundengeld, ihre Eigengeschäfte tätigen.
      Dieser Betrug erkennen ca. 2% der Bevölkerung! Sie und ich gehören dazu!

      Nebenbei: Auch in den Finanzprodukten stecken Werte. Die Geldschöpfung wird aus dem Nichts zur Abdeckung jeglicher Leistungserbringung.

      Auch das Edelmetall wurde auch mit Geld aus dem Nichts erworben (ausgebeutet). Der Wert ist wie alles, Menschen gemacht.

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    • September 28, 2018

      Emil Huber
      Die Menschen wollen Güter. Das Neue Auto, das Neue Haus, Nahrungsmittel, Ferien, weitere Güter…
      Sie wollen der Frau als Status Symbol Schmuck umhängen, sie in “teure edle Designerkleidung” stecken, weils grad Inn ist…das begehren die Menschen.

      Und als Tauschmittel dient Geld, ich kann so Dienstleistungen einfordern, in den Ferien, am Abend ..in den Ausgang gehen. Es ist Praktisch zu tragen…elektronisch​ noch besser..

      Nehmen sie das Geld, gehen in die Wüste und bezahlen die Palme dafür, dass sie Wasser abgibt. Ev hat sie einen Bankomat Schlitz..
      Geld Gold etc ist nur so lange wertvoll, wie es akzeptiert wird. Erinnert nur daran, dass es eine Zeit gab, bei welcher das Brot 10’000 kostete, am Tag darauf 20’000 am nächsten Tag gab es kein Brot mehr.

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    • September 28, 2018

      Auch das Edelmetall wurde auch mit Geld aus dem Nichts erworben (ausgebeutet). Der Wert ist wie alles, Menschen gemacht.

      Das stimmt einfach nicht. Wenn ich per Zufall einen Goldklumpen auflese, an bestimmten Orten, wird rein gar nichts und niemand ausgebeutet.

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    • September 28, 2018

      Das Problem ist die Begehrtheit, die Sucht nach Macht, …
      Das Problem ist, die Menschen zum Konsum zu bringen, in ihnen das “unbedingt haben muss” auszulösen..
      Und das noch grössere Problem, sich erst in die Schuld zu begeben, einen Kredit aufzunehmen, den danach abarbeiten…
      Das müssen die Menschen erkennen, dass dies Falsch ist

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    • September 28, 2018

      Sicher bringen “Reiche” z. B Dollar in ein Land, eine Währung die noch anerkannt ist. Lassen sie einsalben und verwöhnen, sprich konsumieren Dienstleistungen…un​d zerstören so schöne Destinationen…
      Die​ einheimischen haben fast nichts ausser dem Sklavenlohn, denn sog Investoren bekommen die Gewinne, dem Land bleibt die Armut und der Abfall,….

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    • September 28, 2018

      Herr Werner Nabulon
      Die Geldschöpfung seit bestehend der Menschheit resp. Umsetzung aus dem Nichts geschöpft, dient zur Abdeckung der Leistungserbringung. Der Geldgegenwert dieser Leistungserbringung wird von Menschen, wie alles in der Welt, festgelegt.

      Wie Marx schon richtig feststellte, wird der Gewinn (keine Gegenleistung) zum Problem des Kapitalismus. Erschwerend kommt in der Neuzeit noch hinzu, dass die Ersparnisse im Gegenwert der Arbeit, jedes Mass verloren hat. Die Gewinne sind exorbitant hoch.

      Lebenshaltun​gskosten CHF 200’000 frei verfügbares Einkommen CHF 3 Mio. Gewinn höher als 30%?

      Wäre es beim zufälligen Finden geblieben, würde ich Ihnen recht geben! Auch dieser Klumpen wurde mit der Geldschöpfung aus dem Nichts getauscht!

      Ohne Konsum oder Nutzung gäbe es keine Wirtschaft! Ihr Einkommen, woher?

      Der Sklavenlohn hängt mit dem Nichtverstehen der Auswirkung der Geldschöpfung zusammen. Mehrfach erörtert, nicht begriffen?

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    • September 29, 2018

      Wenn sie sich erinnern Herr Georg Bender, begann das Schreiben ums Geld mit dem bedingungslosen Grundeinkommen. Sie erklärten dann, Geld wird aus dem “nichts” geschöpft. okay.
      Dieses Geld muss aber einen Gegenwert, eine Akzeptanz beinhalten, denn Geld ist eine Willensäusserung, dass Wir alle, den Wert akzeptieren, anerkennen. Machen wir das nicht, können sie mit dem Blick an der Kasse bezahlen.
      Akzeptiere​n wir bargeldloses Bezahlen nicht, ja es kann ja jeder am Bankomat oder der Kasse seine Zahl eintippen, behaupten es wird bezahlt.

      Ergo muss, damit Geld funktioniert einen Wert beinhalten.

      Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ist der Wert nicht mehr gegeben, meine Sichtweise.

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    • September 29, 2018

      Sie scheinen echte Werte und fiktive Werte nicht unterscheiden zu können.

      Ein echter Wert kann ich essen, trinken, darin wohnen…ich zähle sogar Edelmetalle und Edelsteine dazu. Physisch bleiben die, unbekannt der Wert der bestehen bleibt.
      Papier bedruckt mit einer Zahl, Banknote genannt, bleibt das Papier am Schluss. Bei den Münzen der Materialwert.
      Bei den Zahlen in den Büchern, nichts mehr. Danach kann sich einer erfreuen, 40Mia in den Büchern besitzt zu haben, in einer was für einer Währung…? Akzeptieren wir nicht mehr, vergiss es.

      Das schlimmste was der Mensch machen kann, ist hinter sogenannten Denkern herzu rennen, auch wenn sie vorzüglich reden. Und alle die heute an Geldsystemen herum denken machen das nicht aus Menschlichkeit, sondern um sich in eine neue Machtposition zu versetzen.
      Es wird nichts ohne Bedingungen gegeben.

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    • September 29, 2018

      Herr Werner Nabulon
      Sie müssen schon korrekt sein?
      Die Geldschöpfung entsteht aus dem Nichts, wie denn sonst? …zur Abdeckung der Leistungserbring (Werte!).
      Die Grundsicherung auf Antrag kann nur umgesetzt werden, wenn die vorhandene Erwerbsarbeit und Automatisierung (Leistungserbringung)​ die Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken.

      Die Auswirkungen dieser ökonomischen Grundlagen gilt es zu begreifen, Herr Nabulon!

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    • September 30, 2018

      “”Die Grundsicherung auf Antrag kann nur umgesetzt werden, wenn die vorhandene Erwerbsarbeit und Automatisierung (Leistungserbringung)​​ die Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken.””

      Eben; und sie Herr Bender glauben, dass jemand diese Arbeit erbringen wird?

      Und ich weiss: Mein Motor vorwärtskommen ist, war die Aussicht, wenn ich es gut mache habe ich die Chance mehr zu verdienen. Wenn das gelingt, die Chance mir mehr kaufen zu können. Zum Beispiel ein Haus zu kaufen, Land erwerben, Sicherheiten darauf aufbauen.
      Damit diese Idee gereift ist, musste ich erst mal erfahren (leider), was es heisst, ende Monat, leerer Kühlschrank, kein Geld. Da raus zukommen, nicht mehr auf Lohngelder von Firmen abhängig zu sein, hat mich damals dazu gebracht, zu Arbeiten, Selbst und Ständig. Meine klugen Ideen umzusetzen, nicht die von einem Id….

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    • September 30, 2018

      Das dümmste was eine Gesellschaft, Politiker machen können, ist die Sicherheit zu zerstören.
      Wenn Geld ergaunert wird, von Gewissenlosen “Heinis” so verstossen die gegen Gesetze, Stellenabbau, usw, die man deswegen belangen könnte, Gross Konzerne..Bonzen..


      Aber auf die Mittelschicht und all die Ehrlichen Losgehen, wie das getan wird heute, ist das falscheste was man tun kann.
      So fördert man Nationalisten und sog Rechte, die per Programm behaupten, diese Sicherheit zu geben.

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    • September 30, 2018

      Wenn in der Politik Sozialisten und Kommunisten im Vormarsch sind, sind die Rechten Bürgerlichen, das Kapital daran Schuld, dass sich die WählerInnen dahin gezogen fühlen.

      Umgekehrt genau gleich. Wenn Links und Mitte nur Mist bauen, ist die Konsequenz, dass die WählerInnen Rechts wählen.

      Richtig wäre; Hinzuhören vor was die BürgerInnen Angst haben, was sie bedrückt. Wäre ja auch die Aufgabe der Politik, für die BürgerInnen, die WählerInnen dazu sein, in dem Land wo sie gewählt wurden.

      Aber das soll man einmal erklären, wenn die ganze Welt die Welt retten will. So züchtet man Idioten.

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    • September 30, 2018

      “Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ist der Wert nicht mehr gegeben, meine Sichtweise.”

      Nun in diesem Fall handelt es sich einfach um ein leistungsloses Einkommen, der Wert kann von jemand anderem bereitgestellt worden sein.

      Letztendlich​ haben wir alle einmal von bedingungslosem Einkommen profitiert, nämlich als wir noch Kleinkinder waren.
      Für den Wert hinter dem Geld haben die Eltern gesorgt.

      Der “Geldkuchen” der Familie wurde dadurch weder grösser noch kleiner.
      So ist es auch bei einem bedingungslosen Einkommen durch den Staat.
      Die Gesamtgeldmenge in welcher alles Geld enthalten ist um Staat, Wirtschaft und Bevölkerung sowie Profite aller Art abzudecken würde sich durch ein bedingungsloses Einkommen nicht verändern, lediglich fliesst das Geld über andere Kanäle.

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    • September 30, 2018

      @ Georg Bender

      “Nebenbei: Auch in den Finanzprodukten stecken Werte.”

      Können Werte stecken, wer kennt sich bei 350’000 Produkten denn noch aus?
      Es soll auch Ramschprodukte geben, aber keine Sorgen, es gibt ja Rating Agenturen im Spiel…

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    • Oktober 1, 2018

      Werter Emil Huber
      In jeder Bankbilanz ist Ramsch enthalten. Demnach sind auch die Teile der Guthaben Ramsch (Gesetzgebung = Delkredererisiko welches ich nicht für richtig finde und dagegen kämpfe)!
      Kein Mensch wird gezwungen, strukturierte Produkte zu erwerben, aber irgendwie muss doch Geld vernichtet werden? Es ist alles nur ein Spiel!

      Würde das Bankensystem im Einklang mit der Geldschöpfung reformiert, zwingend erforderlich, würde die Judikative nicht in verordneter Agonie verweilen, es wären Investmentfirmen (kein Bankenstatus), Kunden (heue tw. Schattenbanken) der Geschäftsbanken welche die Produkte anbieten! Die Geldmenge würde bei Ablösung der Bankkredite “vernichtet”!

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    • Oktober 1, 2018

      “”Letztendlich​ haben wir alle einmal von bedingungslosem Einkommen profitiert, nämlich als wir noch Kleinkinder waren.
      Für den Wert hinter dem Geld haben die Eltern gesorgt.””

      Ha ja, und genau diese Eltern haben gearbeitet und diesen Zahler Mythos in die Welt gesetzt.
      Eltern welche keine Arbeit mehr hatten, bekamen Zahlungsschwierigkeit​en.

      Und damals hatte man noch keine ALV die einfach so eingesprungen ist. Plus es gab nicht einfach so Kredit…
      Als die Kleinkredite begannen, wurde dagegen gekämpft, dass sich Leute überschulden…denn, wer bezahlt befiehlt…

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    • Oktober 1, 2018

      Ja Herr Nabulon, so ist wohl der Zahler Mythos entstanden da man meint, der Staat funktioniere gleich wie eine Familie oder Firma.
      Der Unterschied ist eben, dass die Versorger der Familie das Geld nicht selbst erzeugen können wie die Banken um damit auf “Einkaufstour” zu gehen.

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    • Oktober 3, 2018

      Ich würde es mal so schreiben.
      Der Staat, das ist das Volk, was auf dem Gebiet was als Staat bezeichnet wird lebt.
      Beim Zahler Mythos wird der Staat als ? fast etwas ausserirdisches Bezeichnet, etwas Fremdes, was befiehlt. Das mag in der Diktatur so sein, oder in Staaten in denen das Volk keine oder nur eingeschränkte Rechte hat.
      Aber, Fakt ist, am Schluss bezahlen ja die Bürger die Schulden, sie müssen dafür grade stehen, wenn sich ein Staat so über- verschuldet hat, dass niemand mehr deren Geld will, da es Wertlos ist. Und Geld wird dann wertlos, wenn keine Werte (Arbeitsleistung) mehr drin ist. Wenn der Staat Noten druckt, weiss der Staat, dass diese Noten durch das erarbeitete Bruttosozialprodukt abgedeckt ist. Sprich diese Leistung erarbeitet wird.
      Warum glauben sie bekomme ich schon lange keinen 5er Bölle mehr? Weil das Geld nichts mehr Wert ist. Und ja, Banken gehen auf Einkaufstour, handeln mit Papieren die ab dem Tag X nichts mehr wert sind, wenn das Volk die Werte nicht mehr anerkennt.
      Sprich, als Bauer habe ich genug zu essen, könnte etwas abgeben. Da kommt einer mit Papier daher und will mir eine halbe Sau abkaufen. Ich akzeptiere das Papier nicht mehr, wenn der was will, kann er mir was bringen, tauschen was für mich nützlich ist. Toilettenpapier habe ich genug, Tapeten auch. Ok, etwas Gold ein anderes Edelmetall oder auch einen Edelstein würd ich noch nehmen.

      Also, da wird an etwas herum studiert, was eigentlich absolut nichts wert ist. Und dann meint man mit Gratis abgeben löse man Probleme.

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    • Oktober 3, 2018

      Herr Werner Nabulon
      Sie müssen den Staat einfach als Gemeinwohlunternehmen​ betrachten. Das Unternehmen bedient sich ursächlich verstanden, aus Bankkrediten und kann die Ausgaben, im Gegensatz zu den privaten Unternehmen zum Pflicht Rückfluss (Steuern) zuordnen. Früher waren die Steuern physikalischer Natur, also Verzehr! Jetzt muss ökonomisch betrachtet, der Pflichtanteil nur in die Preise einfliessen! Würde die Steuern und Soziales aus Umsatz, was eigentlich korrekt wäre, direkt zwischen Wirtschaft und Staat abgewickelt, würden die Argumentationen auf das Wesentliche reduziert!

      Das Geld entsteht aus Bankschulden und bis zum Rückfluss zum Bankschuldner (ewig) entstehen Arbeitsplätze, Lebensunterhalt, Gewinne und Ersparnisse. Für die Arbeit oder Leistung wird ein frei verfügbarer und Pflicht – Geldbetrag zugeordnet. Diese Zuordnung kann auch als Grundsicherung, also ohne Erwerb zugeordnet werden. Alle diese Faktoren sind im Endpreis des Produktes einkalkuliert und diese Produkte werden mit dem zugeordneten Geldbetrag umgetauscht.

      Was man “Bezahlen” nennt ist in Tat und Wahrheit Umlage!

      Einfach einmal fernab der betreuten Bildung, sein Denkvermögen aktivieren. Es ist nicht möglich, Geld auszugeben wenn es vorher kein anderer getan hat! Logik PUR, wird leider nicht begriffen, weil 1 + 1 = ? ist sehr schwer!

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  • September 26, 2018

    Warum dieser Aufschrei?
    2000 Entlassungen bei Novartis kann die Schweiz gut verkraften.
    Novartis​ wird wahrscheinlich bei den vielen Grenzgängern ansetzen.

    Einersei​ts wird gejammert, es gäbe zu wenig offene Stellen, man müsse Arbeitskräfte importieren, gleichzeitigt jammert man über das Verschwinden von Grünflächen und unüberwindbares Verkehrsaufkommen, und damit über vermehrte Umweltbelastung.

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    • September 26, 2018

      Wir leben einfach in einer, immer mehr Vernetzten globalen Welt.
      Buchhaltungsdaten können wir im „sonst wo“ buchen lassen, was vor der Globalen Vernetzung noch unmöglich war. Man könnte schon lange im Home Office arbeiten, und die ganzen Arbeitswege ersparen. Und und…es gäbe viele Möglichkeiten.
      Man kann per Schiff oder auch Flugzeug die Güter schnell und günstig ein paar mal um den Planeten karren, ohne dass Kosten entstehen, die höher sind wie die Produktion im Land. Dazu dann (das Gesundheitswesen ausnehmen) mit Gigantisch teuren Medikamenten, die am Ende schon heute in Billiglohnländern produziert werden.
      Das Ei haben wir gelegt, so langsam wird sichtbar, was für ein Ding aus dem Ei schlüpft.

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  • September 26, 2018

    Die Automatisierung macht vor keinem berechenbaren Erwerb halt!
    Jetzt müssen Sie nur noch erklären, wie die Kaufkraft zum Konsumenten und Nutzer als Grundsicherung fliesst.
    Sicher nicht über die Lohnsumme oder anderen Phantasiezuordnungen.​ Maschinensteuer, wie werden sie bewertet.
    Nochmals: Im Preis für das Endprodukt an den Konsumenten oder Nutzer ist die Wertschöpfungskette abgebildet. Der Staat definiert die Tarife, welche branchenbedingt unterschiedlich ausfallen können. Weder die Unternehmen noch die Erwerbstätigen bezahlen für die Produkte. Mit dem zugeordneten frei verfügbaren Gegenwert der Arbeit oder Anspruch, bestehend aus nicht getilgten Bankschulden oder nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen, aus dem Nichts geschöpft, wird das Wirtschaftsleben bestritten.

    Dieser​ real existierende Wirtschaftsgrundsatz,​ welcher in der betreuten Bildung bewusst nicht gelehrt wird, sollte doch endlich begriffen werden. Wir stehen im 21. JH!

    Beispiel: Umsatz 100 = 50 an den Staat für die Grundsicherung und Steuern.

    Daumen nach unten = Betrügereien akzeptieren. Realität: Die Erwerbsarbeit ist Beschäftigung, geht sie aus, muss die sinnvolle Beschäftigung überdacht werden. Zukunftsaufgabe im Einklang mit dem endlichen Leben, Natur und Umwelt!

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    • September 26, 2018

      Man muss kein Daumenbeweger sein, um seine Ansicht kund zu tun.

      Diese Firmen machen das, was sie können, Gewinne optimieren. 2000 Arbeitsplätze umlagern in ein anderes Land ergibt mehr Gewinn.
      Die Aktionäre = Auch Pensionskassen = freut das.

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    • September 26, 2018

      Herr Werner Nabulon
      Es ist völlig in Ordnung, wenn eine Firma dort produziert, wo sie die Produkte verkauft!
      Wenn die Kaufkraft abnimmt, so wird auch die Geldschöpfung abnehmen und die Gewinne werden einbrechen!

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    • September 26, 2018

      Ja Herr Georg Bender,
      Und die werden in der Schweiz einbrechen.

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    • September 26, 2018

      Herr Werner Nabulon
      Wenn die Schweiz wegen fehlender Kaufkraft kein Absatzmarkt mehr ist, fehlt Geld in der Kasse der Unternehmen. Soweit kommt es nicht!
      Nur mit höherer Geldschöpfung können Arbeitsplätze oder Gewinne oder Ersparnisse erzielt werden. brauchen wir noch mehr Arbeitsplätze zur Abdeckung der Bedürfnisse der Menschen?
      Der Gewinn im Preis ist das Problem des Kapitalismus, es muss immer mehr geschöpft werden (Wachstum zu Lasten der Umwelt)!

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    • September 27, 2018

      Herr Georg Bender,
      Es erstaunt mich dass in Ihrem Szenario die “Wahrscheinlichkeit fehlt” dass ein Land was “bedingungsloses Grundeinkommen abgibt” ohne den Zwang auf Leistung zu erbringen, seine Währung noch halten kann.

      Der Gewinn im Kapitalismus ist das Problem, da gebe ich ihnen Recht.
      Nur, in der Idee vom Kapitalismus steht nirgends geschrieben, dass es 30% Gewinn sein muss, was bei einem Demografischen Wachstum von 2% unnatürlich ist.
      Solche Gewinne können dann erzielt werden, wenn neue innovative Produkte auf den Markt kommen, also schnell ein Bedürfnis gedeckt werden muss. Alle wollen es haben. Haben es die Meisten, sinken die Preise in den Keller, Angebot und Nachfrage.

      Und da ist die Schweinerei: Trotz sinkender Nachfrage wollen die Aktionäre den Top Gewinn. also die 30%. Und ab dem Zeitpunkt versucht man mit Rationalisieren Stellenabbau diese Gewinne zu erzielen. Da man ohne Angestellte nicht mehr produzieren kann, verlagert man diese Arbeit in Billiglohnländer, wo mit Sklaven ähnlichen Zuständen produziert wird.
      Das ist die Schweinerei = die unerhörte Gier der Menschen…

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    • September 27, 2018

      Bei den Nahrungsmitteln, warum funktioniert es? Schauen sie das Problem Fettleibigkeit an, die Leute sollten Konsumieren “fressen” was sie nicht schaffen wird weggeschmissen. Auch zu Hause, logisch nach dem Kauf…
      Der Import von Lebensmittel könnte um die Hälfte reduziert werden….und nur das gekauft werden, was wir auch wirklich benötigen.

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    • September 27, 2018

      Herr Werner Nabulon
      Wenn man das antrainierte Wissen aus der betreuten Bildung anwendet, so ist das Denken falsch! Ohne Kaufkraft wird auch nicht produziert! Auswirkung?

      Nein, Gewinne sind nur möglich wenn die Geldmenge entsprechend erhöht wird! Wie viel Gewinne sind in der Erwerbsarbeit enthalten? Diese Gewinne müssen über die Neuverschuldung in den Umlauf, andernfalls das Volumen beim Unternehmen resp. Erwerbstätigen nicht ankommt! Logik PUR! Wird nicht verstanden, wie fast alles rund um die Geldschöpfung. Die Auswirkungen werden von der betreuten Bildung, bewusst nicht gelehrt, andernfalls würden 10% der Politiker völlig ausreichen. Für die Betrügereien braucht es eben mehr Mitläufer!

      Stellen​abbau hat nur einen kurzfristigen Erfolg, denn die umlaufende Kaufkraft wird gesenkt, wenn die Entlassenen keine neue Stelle finden!

      Wenn ein Geldaggregat vernichtet wird, wie zB SRF, so fehlt die Kaufkraft für die umliegenden Geschäfte!

      Man wird mit viel weniger Menschen produzieren können. Der Erwerb der Produkte braucht Kaufkraft nicht Erwerb! Der Mensch ist nicht per se zum Arbeiten geboren, er wird damit beschäftigt. Solange es Menschen für die Bedürfnisabdeckung braucht, ist die Beschäftigung über den Erwerb völlig in Ordnung. Aber er muss vom Erwerb ein ordentlichen Lebensunterhalt führen können.

      Die Sozialstandards sollten der Stärke der Volkswirtschaft angepasst werden. Sklaverei ist weltumspannend zu verbieten. In jedem Land muss man vom Erwerb oder Ersatzleistung ein Leben in Würde führen dürfen. Unterschiedliches Niveau von Preis und Leistung ist dabei völlig in Ordnung. Das Niveau wird sich anpassen. Importe sind nur zu bewilligen, wenn das Importland, die Bedürfnisse nicht selbst abdecken kann (z.B. Erdöl)!

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    • September 27, 2018

      Herr Georg Bender,
      Ich lass offen wer wie denkt. Seine Leistung die er erbracht hatte, Güter transportieren, mit Pferden. Egal. Anstelle Geld wollte der Mann 19 Kühe und einen Bullen.

      Nach einem Jahr hatte er 35 Tiere. 5 löste gegen andere ein. nach 5 Jahren hatte der Mann eine Herde von über 2000 Tiere. Wenn er Nahrung brauchte, schlachtete man ein Tier. Brauchte er andere Güter, tauschte er gegen Tiere.
      Nahrung für die Tiere liefert die Natur.

      Das ist “Geld” Schöpfung…alles andere ist Kindergarten, sorry

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    • September 27, 2018

      Bingo:

      “”Stellen​a​bbau hat nur einen kurzfristigen Erfolg, denn die umlaufende Kaufkraft wird gesenkt, wenn die Entlassenen keine neue Stelle finden!””

      also

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    • September 27, 2018

      Herr Werner Nabulon
      Der Tauschhandel (unterschiedliche Werte = Herstellung und Nutzen) wurde mit Geld als Gegenwert der Arbeit abgelöst. Die Produktion steht also immer in Relation zur Kaufkraft! Die Tiere sind keine Schöpfung?

      Untersc​hätzen Sie den Kindergarten nicht, diese Kinder sind noch neugierig!

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    • September 28, 2018

      Da hätte wohl eine Bank oder ein Privater ein Problem, müsste er 4 Milliarden Rinder als sein Vermögen versorgen…

      Erwac​hsener Kindergarten ist das schlimmste was es gibt….mit denen funktioniert alles, ohne dass sie etwas hinterfragen….Kinde​r hinterfragen…ja, sind neugierig, mit Ihnen würde so ein System nicht funktionieren..

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  • September 26, 2018

    Die Macht der Wirtschaftsgiganten kann reduziert werden, wenn wir keine Aktien mehr kaufen von ihnen, und keine Produkte, wo wir wissen dass sie von so einer Firma stammen…

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    • September 27, 2018

      Geradezu lächerlich, dieser Kommentar, Herr Nabulon.
      Nein, das ist in keiner Weise möglich.

      Zumal ein Pharmamulti lebenserhaltende Produkte herstellt.
      Möchte sehen was Sie sagen würden, wenn Sie persönlich plötzlich auf ein solches Medikament angewiesen wären.

      Echte Wirschaftsgiganten, wie Sie es nennen, sind weltweit tätig.
      Da sind die Bewohner eines 8-Millionenstaates absolut machtlos.

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    • September 27, 2018

      Herr Franz Krähenbühl parteifrei,
      Ich wäre auf so ein Produkt angewiesen, da ich Diabetiker bin.
      Ich gehe aber den Weg der für mich klugen Ernährung, und Verzicht auf dieses und jenes. Und so habe ich nach 7 Jahren meine Werte so, dass es unbedenklich ist. Nun auch Cholesterin.
      Und okay, sie sehen es als lächerlich an. Aber vieles könnte und kann man ohne Pharma in den Griff kriegen. (ich gebe recht, bei Medis die jemand wirklich braucht)

      Da sind aber auch die sogenannten “Markenprodukte” von Sportartikeln über Nahrungsmittel, usw, bis hin zu Händy PC usw, deren Produkte durch Nichtmarkenartikel ersetzt werden können.

      Ich sehe aber die Probleme, Budget oder Prix Garantie etc wird als Minderwertig angesehen…

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    • September 27, 2018

      Zumal ein Pharmamulti lebenserhaltende Produkte herstellt.

      In einem TV Bericht (irgend ein Deutscher Sender) wurde festgestellt, dass wir unsere Pillen die wir benötigen, in Europa schon lange nicht mehr herstellen.
      Wir sind also soweit, dass ein Multi sie unter seinem Namen verkauft, die Produktion aber zum Beispiel in Pakistan und Indien stattfindet.
      Was die dann gezeigt haben wo? Da wurde mir schlecht, was die sich erlauben, unfassbar.

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    • September 27, 2018
    • September 27, 2018

      Herr Nabulon

      Wissen Sie denn, woher das elektronische Gerät ( Computer, Tablet ), mit dem sie diese Texte schreiben kommt, wie und wo es hergestellt wird und welche Firmen dahinter stecken?

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    • September 28, 2018

      So plus minus ja, sind weltweit noch ca 4 Hersteller…

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    • September 29, 2018

      Herr Nabulon

      Nur die Aktienkapital-Bildung​ oder Erhöhung gibt dem Unternehmen Eigenkapital. Der Handel ist ein Spiel im Geldspielwarenladen!

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    • September 30, 2018

      Herr Georg Bender,
      Was heisst da Eigenkapital? Die bekommen nicht getilgte Schulden.

      Gemäss erlernter Bildung: übernimmt ein Aktionär mit dem Aktienkauf die Pflicht, für den Wachstum und das Vorwärtskommen so einer Firma mitverantwortlich zu sein.
      Ist die Firma erfolgreich, wird mehr produziert mehr erarbeitet.
      Wenn diese Firma wächst, auch Zweigstellen aufbaut, ist man als Aktionär für das Wohlergehen der Belegschaft (auch wenn die in Anderswo ist) verantwortlich. Soziale Verpflichtung.
      Seit aber verkokste (Kokain) Nasen in diesem Börsen Wettbewerb Spielkasino mit Menschenexistenzen mitmischen, sind Soziale und Emotionale Kompetenz, ab Handen gekommen. Die Börsenzocker heute sind absolut Gewissenlose Menschen.

      Die sind aber nicht alleine, diese Händler. Da stehen Banken, Versicherungen, Investment, Pension und andere Kassen dahinter, die noch Prämien bezahlen, für das ungeheuerliche Verhalten.
      Als Trostpflaster hat man die Arbeitslosen Kassen erfunden (Sozialisten haben das gefordert) um sich keinerlei Gedanken machen zu müssen, wenn man Personal entlässt oder Umlagert.
      Man redet von Grosszügigen Sozialplan, aber vergisst, was es emotional und in der Psyche in einem Menschen auslösst, wenn der nach Zig Jahren einfach so den Blauen Brief bekommt.
      Wieder einmal mehr, Geldgeilheit, Machtgeilheit, …das sogar von den angeblich Sozialen Kassen, die Gelder im grossen Stil da angelegt haben.
      Wo bleibt die Verantwortung? Nirgends…
      Wieder ein Punkt mehr, nicht das System oder die Geldschöpfung ist schuld…

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  • September 27, 2018

    Das Novartis – Werk in Stein AG kenne ich von innen.

    Ich hatte dort als PC – Supporter gearbeitet, als die Firma noch Ciba Geigy hiess.

    Ich der Schule lernte ich, dass die Schweiz vor allem Uhren und Käse exportiert.

    Beim Käse stimmt das schon lange nicht mehr.

    Im Novartis Werk in Stein AG werden Pillen produziert und exportiert, die wertmässig den ganzen Käse – Export der Schweiz übertreffen.

    https://www.aarga​uerzeitung.ch/wirtsch​aft/folgen-fuer-die-h​andelsbilanz-so-bedeu​tend-ist-der-stellena​bbau-bei-novartis-133​510631

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  • September 28, 2018

    Die Schweiz sollte stolz auf Novartis, Roche, CS und UBS sein.

    Allein mit Käse und Uhren ist man noch keine grosse Exportnation.

    Oft waren es Immigranten die neue Techniken und neues Wissen mitbrachten, das sehr nützlich war.

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  • Oktober 10, 2018

    Der Unternehmenszweck privater Unternehmen ist nicht möglichst viele Mitarbeiter zu beschäftigen. Eine Firma die international Geld verdient darf sich auch von den Standorten her international aufstellen.

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