1. Sonstiges

Streichung des Sparbonus in der Energiestrategie

Die Um­welt­kom­mis­sion tor­pe­diert die Ener­gie­wende und ze­men­tiert den Sta­tus Quo. Statt den spar­sa­men Um­gang mit Strom zu be­loh­nen, för­dert sie wei­ter­hin die Energieverschwendung.​

Die bürgerliche Mehrheit der Umweltkommission des Ständerats hat Effizienzvorgaben für Netzbetreiber aus der Energiestrategie 2050 gestrichen. Damit fällt der beste finanzielle Anreiz auf Angebots-Seite weg, Strom zu sparen. Heute verdienen die Versorger pro verkaufte Energiemenge – sparen zahlt sich für sie daher nicht aus. Dass ausgerechnet die preisgünstigste Energieform – der eingesparte Strom – aus der Vorlage gekippt wird, ist für die Grünen absolut unverständlich.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Streichung des Sparbonus in der Energiestrategie
  • November 8, 2015

    Aber klar, Herr Girod, jeder bürgerliche Politiker, der entweder schon in einem Aufsichtsrat eines Energieunternehmens hockt oder noch da zu landen vor hat, wird dagegen sein, dass Elektrizität eingespart wird. Denn nur der Strom, der verkauft wird, bringt Kohle. Schauen Sie doch nur, wie viel Steuerfranken im Atomstrom steckt! Diese Herren der FDP, SVP und CVP, die wollen ihre Aufsichtsratsgehälter​ beziehen, wenn möglich immer mehr….

    Kommentar melden
  • November 9, 2015

    Erst ist man gegen fossile Brennstoffe vorgegangen der Grund dafür, die Wald Sterbe Lüge. El-Strom wurde favorisiert.
    Man solle auf Erdgas ausweichen fürs Heizen, man solle Isolieren, man solle, man solle, haben wir getan. Bis zu Kleinwagen erwerben, Smart, da sollte es Belohnungen geben.
    Wollte man mit Solarzellen arbeiten, gab es verschiedenste Widerstände, Baugesetze, Heimatschutz, Naturschutz, // Nachbarn//, usw. Übrigens, dieses Thema, Behörden, was bewilligt wird, was nicht, ob es Einsprachen gibt oder nicht, ist 2015 immer noch da.
    Als Folge von Fukushima wurde diese 2050 Hysterie losgetreten, verbal wenigstens, was man alles sofort ändern wolle, real geschehen ist, als Folge gleicher Einsprachen, siehe oben, nichts. Ja, man darf ein paar m2 Solarzellen ohne spezielle Bewilligung aufbauen. Wenn man aber 1200m2 erstellen wollte, warum soll ich dazu eine Bewilligung brauchen?
    Da der Herbst etwas wärmer ist wie gewohnt, / fast identische Temperatur kurve wie 1978 / am 2. Januar 1979 versank dann Norddeutschland im Schnee, beginnt man bereits wieder mit dieser Welt Klima Erwärmung.
    Möglicher​weise ist diese Grüne Politik zu wenig Glaubwürdig.

    Kommentar melden
  • November 9, 2015

    Wenn die 2500 hochbezahlten IPCC Klimaexperten(wovon die meisten nichts mit dem Klima zu tun haben) zugeben würden, dass es keine menschenverursachte Klimaveränderung gibt, dann wären die arbeitslos! Auch ein Bastien Girod wäre Arbeitslos! Alles klar?
    Dann könnte man die Menschheit auch nicht mehr mit einer neuerfundenen CO2 Steuer melken, wie es Al Gore oder die Regierungen von hochverschuldetet Länder machen!!

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Umwelt, Klima & Energie
Alpine Solaranlagen: Produzieren wenig oder gar nichts Ende 2019 ging das Kraftwerk Mühleberg vom Netz. Es hatte zuverlässig Jahr für Jahr rund 3000 Gigawattstunden (GWh) produziert. Die neuen Erneuerbaren produzierten 2019 bloss 2250 Gwh. Im Winter, wenn der Bedarf am grössten ist, produzieren sie wenig oder gar nichts.

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu