1. Umwelt, Klima & Energie

Täuschung als Geschäftsmodell

Dass VW die Ab­gas­mes­sun­gen von Die­sel­fahr­zeu­gen weltweit und mil­lio­nen­fach ma­ni­pu­liert hat ist Fakt. Wer aber meint, damit habe es sein Be­wen­den, muss zur Kennt­nis neh­men, dass an­dere Kon­zerne ge­nauso oder noch dreis­ter ma­ni­pu­lie­ren. Sys­te­ma­ti­sche Täu­schung der Kun­din­nen und Kun­den ist of­fen­bar Ge­schäfts­mo­dell in Tei­len der Au­to­mo­bil­in­dus­t​rie. In einer In­ter­pel­la­tion habe ich den Bun­des­rat an­ge­fragt, ob er be­reit ist, sol­chen Fahr­zeu­gen die Zu­las­sung in der Schweiz zu ver­wei­gern, wie das in einem Ab­kom­men zwi­schen der Schweiz und der EU vor­ge­se­hen ist.

Vor gut fünf Jahren stand ich vor dem Kauf eines neuen Autos. Energieeffizienz und geringer Schadstoffausstoss standen oben auf meiner Prioritätenliste. Der Entscheid fiel auf einen VW Polo Diesel mit Partikelfilter. Jahre später musste ich feststellen: mein Kleinwagen stösst wesentlich mehr Schadstoffe aus als ein moderner Lastwagen. Mit dem Einsatz von betrügerischer Software hat VW die Kundinnen und Kunden weltweit und millionenfach getäuscht. Rund 180’000 Autos der Volkswagengruppe sind in der Schweiz davon betroffen. Damit aber nicht genug. Andere Konzerne manipulieren genauso. Im Prüfmodus werden Abgaswerte vorgegaukelt, die im Fahrmodus auf der Strasse massiv überschritten werden. Möglich wird das z.B. durch Einrichtungen zur Abschaltung der Abgasreinigung. Das Auto des Jahres 2017 etwa, der Renault Mégane überschreitet, gemäss Messungen der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), den Stickoxidausstoss um das 17fache! Besonders stossend für die Schweiz ist, dass Abgasreinigungsanlage​n unterhalb einer bestimmten Temperatur ausgeschaltet werden, z.T. bereits unter 17°C, oder über einer Höhe von 850 m.ü.M., wie auch 22 Minuten nach Fahrtbeginn (genau 2 Minuten nach dem gesetzlich vorgeschriebenen 20-minütigen Messzyklus). Ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages kommt zum Schluss, dass solche Abschalteinrichtungen​ in PKWs Illegal sind. Denn gemäss der auch von der Schweiz übernommenen EU-Verordnung 2007/715, Art. 4 sind Auspuffemissionen während der gesamten normalen Lebensdauer eines Fahrzeuges bei normalen Nutzungsbedingungen wirkungsvoll zu begrenzen.

Solcherart​ manipulierte Fahrzeuge tragen in der Schweiz – abgesehen von der Täuschung der Käuferinnen und Käufer – wesentlich dazu bei, dass die Stickoxid-Belastung in Städten und auch kleineren Orten entlang der Hauptverkehrsachsen permanent zu hoch ist (vgl. NABEL Luftbelastung 2015, S.33). Trotzdem hat die Schweiz bis heute keine Importbeschränkungen gegen solche Dreckfahrzeuge, welche die zulässigen Grenzwerte massiv überschreiten erlassen. Und das, obwohl das Abkommen Schweiz-EU ausdrücklich festhält, dass neuen Fahrzeugen, welche die Umwelt oder die öffentliche Gesundheit ernsthaft gefährden, die Zulassung, oder deren Verkauf oder die Inbetriebnahme für eine Dauer von sechs Monaten untersagt werden kann.

In einer Interpellation wollte ich vom Bundesrat u.a. wissen, ob er bereit sei, von den Handlungsmöglichkeite​n des Abkommens Gebrauch zu machen. Höchste Zeit wäre es! Denn eine derart krasse Täuschung der Konsumentinnen und Konsumenten, verbunden mit erheblicher, vorsätzlicher Umweltbelastung gehört per sofort unterbunden.

In seiner am 15. Februar 2017 veröffentlichten Antwort hält der Bundesrat fest, dass er sich vorbehält, von den Handlungsmöglichkeite​n des Abkommens Gebrauch zu machen, wenn ein Neuwagen-Modell die Umwelt oder die öffentliche Gesundheit ernsthaft gefährdet. Erstaunlicherweise stellt der Bundesrat in seiner Antwort aber auch fest, dass bis heute keine entsprechenden Prüfungen stattgefunden haben. Und das, obwohl die Empa solche Messungen gemacht hat. Genügen diese Messungen dem Bundesrat aus mir unbekannten Gründen nicht, so ist es höchste Zeit, dass er solche veranlasst. Denn mit Passivität und Wegschauen lassen sich die systematischen Täuschungen und Umgehungsmanöver der Automobilindustrie nicht beseitigen. Auch Passivität kann sich zum Skandal entwickeln!

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Comments to: Täuschung als Geschäftsmodell
  • Februar 22, 2017

    Bis jetzt konnten die Autohersteller sich mit der “Einhaltung der gesetzlichen Abgasnormen” zufrieden geben. Allerdings konnte man als Konsument schon lange wissen, dass die Zahlen eigentlich unehrlich waren. Denn schon vor Jahren gab es Artikel, welche die Messpraxis der Autohersteller in Frage stellten. ( 1 leichter Fahrer, keine sitze im Auto, kein Licht, kein Radio, keine Lüftung angestellt).
    Neu war zu lesen, dass Messungen mit Belastung (vier Personen) und mit Steigungen, Bergfahrt, durchgeführt werden sollen. Und zwar auf der Strasse.

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  • Februar 22, 2017

    Deshalb bin ich für ein Verbot des Verkaufs neuer Diesel-PW, Herr NR Vogler. Sie unternehmen im Parlament bestimmt etwas in dieser Richtung.

    https://​www.vimentis.ch/dialo​g/readarticle/fuer-ei​n-verbot-von-diesel-f​ahrzeugen/

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  • Februar 22, 2017

    Neben Diesel-PWs würden sie auch die Autobahnen zu Velowegen umbauen
    Zum Glück haben Sie nichts zu sagen Herr Oberli.

    Leider kann man ja auf Ihre Kommentare nicht direkt antworten, die werden regelmässig gelöscht

    (3 Stimmen)
    Rudolf Oberli sagte Vor 2 Stunden

    Deshalb bin ich für ein Verbot des Verkaufs neuer Diesel-PW, Herr NR Vogler. Sie unternehmen im Parlament bestimmt etwas in dieser Richtung.

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  • Februar 24, 2017

    “Und das, obwohl die Empa solche Messungen gemacht hat. Genügen diese Messungen dem Bundesrat aus mir unbekannten Gründen nicht, so ist es höchste Zeit, dass er solche veranlasst. Denn mit Passivität und Wegschauen lassen sich die systematischen Täuschungen und Umgehungsmanöver der Automobilindustrie nicht beseitigen. “

    Was haben Sie denn erwartet, Herr Vogler, etwa dass der Bundesrat eingesteht, dass im die Interessen der Wirtschaft einmal mehr halt einfach wichtiger sind? Und Sie nun wollen uns weis machen, dass Ihnen das immer noch “schleierhaft” ist? Exgüssi, aber diese Naivität, kauf ich Ihnen nicht ab!

    Was Sie betreiben ist doch reine Symthombekämpfung, weil keiner den Mum hat, dem wuchernden “Tumor” und seinen “Lakaien” endlich die Stirn zu bieten! Lieber macht man einen Eiertanz um den heissen Brei herum, auf dem Buckel jener die eh schon die Beschissenen sind!

    Man kann von Trump halten was man will. Aber das es in einer globalisierten Welt mehr Verlierer als Gewinner gibt, hat ER begriffen! Ebenso, wie das von der Wirtschaft freiwillig Nicht’s zurück kommt! Uns will man aber weiter glauben machen, der Storch bringe die Baby’s. Und wen wir nicht Liebe mit dem Storch sind, sterben wir aus. Das ist der eigentliche Skandal!

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  • Februar 24, 2017

    Das Geschäftsmodell der “Täuschung” ist die Folge des Geschäftsmodells des überbordenden Regulierungswahns…

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  • Februar 25, 2017

    Die Interessen der entsprechen Industrie/Lobby ist eben wichtiger.

    Kein Politiker möchte die Steuern, Arbeitsplätze und Einfluss auf die Zulieferer gefährden.

    Schlies​slicht ist das Land Niedersachsen an VW beteilitgt und VW ist wichtig für Deutschland.

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  • Februar 26, 2017

    Ist der Prüfbericht der Empa (Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) betreffend Messungen, bei denen Autos einen Stickoxidausstoss um das 17fache überschreiten, öffentlich?

    Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass die Schweiz Importe von Fahrzeugen zulässt, welche die zulässigen Grenzwerte überschreiten.

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  • Februar 26, 2017

    Konsequenterweise könnte man einfach zukünftig darauf verzichten, Fahrzeuge solcher Hersteller zu erwerben, aber dann würde man sich ja in seiner eigenen Meinungsbildung negativ beeinflussen, man will ja schliesslich nicht auf Qualität verzichten, nur, weil man den im Auto hintendran vielleicht etwas verstinkt.

    Aber so ist es halt, wenn man sich auf Etwas verlässt, was aus dem Kaiserreich Europa stammt, und seien es nur Zulassungsdokumente, die in Luxemburg, oder anderswo, wo’s tolerante Leute gibt, erstellt wurden, und dann, unkontrolliert, in und für ganz Europa gelten sollen. Und kein Mensch interessiert sich nachher dafür, dabei geht es doch um echtes Gift, und nicht nur Zigirauch.

    Und der Mann, der dafür jedes Jahr 16 Millionen Euro Lohn erhielt, weil es so ein Penibler war, und alles selber wissen wollte, tat dann so, als hätte er von Nichts gewusst. Genau so, wie jüngst Frau Merkel, die auch keine Ahnung davon hatte, was ihr Gehemindienst so betrieb.

    Daher, es gibt kein Zurück. Ausser, man tut es selbst. Und wenn Alle ihre Verantwortung wahrnehmen würden, als sich nur darüber aufzuregen, überall dort, wo beschissen und betrogen wird, dann könnte man auch etwas bewirken. Aber so, wie es in der Realität zugeht, wird wohl jeder Versuch, etwas daran zu ändern, nur als versuchter Rückschritt in die alten Zeiten des Nationalismus interpretiert, ausgehend von den bösen Rechten im Land, und statt über VW flucht man dann plötzlich wieder nur noch über Blocher und seine Getreuen…

    Man kann halt nicht Beides haben, in Europa, und aus Europa, gutgemeinte Verträge, und eine erlebte Realität, wo Recht interpretiert wird, wie es der Grossmächtigen in Deutschland grad am besten passt.

    Soviel zumindest sollten wir daraus gelernt haben, völlig unabhängig davon, auf welcher politischen Seite man steht. Mit links und rechts hat es nämlich auch gar nicht zu tun, mehr doch mit Anstand und Ehrlichkeit.

    Meine ich wenigstens.

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    • Juli 19, 2021

      Für die betrügerischen Messungen des Schadstoffausstosses sind die CEO der Autofabriken verantwortlich, Herr Jacob. Diese Angaben haben nichts mit Europa zu tun. Oder meinen Sie vielleicht die EU?

      Für die falschen Abgaskontrollen in der Schweiz sind die Schweizer Behörden verantwortlich. Auch hier sollte man also die verantwortlichen Personen anklagen. Aber es geschieht seit Jahren nichts.

      https://ww​w.vimentis.ch/d/dialo​g/readarticle/fuer-ei​n-verbot-von-diesel-f​ahrzeugen/

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    • Juli 19, 2021

      Herr Oberli, Sie unterliegen einem fundamentalen Irrtum, eine Europäische Prüf- und Zulassungs-Anstalt hat den überstaatlichen Auftrag, die Einhaltung vorgeschriebener Kriterien zu überprüfen, und innerhalb der Europ. Union muss man sich darauf dann auch verlassen können, sonst würde es ja auch gar keinen Sinn machen, Zertifikate, gemäss Europ.Recht, übernehmen zu müssen, ohne eigene Kontrollen.

      Die Vorgaben aber macht doch die Politik, und vor Allem die Politik der Länder, wo man Autos baut, oder zumindest davon profitiert, als Zulieferer, wir die Schweiz.. Und man weiss, dass ganze Völkerstämme von Auto-Lobbyisten ununterbrochen damit beschäftigt sind, politisch dafür zu sorgen, dass diees Prüfkriterien so ‘statisch’ wie nur möglich bleiben, um die Auto-Wirtschaft damit nicht zu gefährden. Und es war immer schon nur Theorie, mit rollentest-eruierten Daten, die noch nie wirklichen Resultaten entsprachen. Wie mit dem Treibstoff-Verbrauch,​ laut Katalog, aber nur die Ami’s schafften es je, die Hersteller für solche Falschmeldungen zur Kasse zu beten, unsere und die Europ. Politik interessierte sowas nie.

      Die Schweizer Behörden sind daher sicher nicht verantwortlich, man verfügt ja nicht einmal über Prüfanlagen, um sowas überhaupt kontrollieren zu können. Und zudem ist man, durch Europ.Recht, dazu gezwungen, sich die die bestehenden Prüfvorschriften zu halten, die ja in der EU auch vornehmlich vom Geldgeberland Deutschland diktiert werden.

      Das ist gemischtwirtschaftlic​h organisierte Politik, Herr Oberli, und so funktionieren ganz Syteme, bei uns doch genau so wie fast überall sonst auch.

      Vergleichen Sie es doch einfach mit unserer Drogenindustrie, da bestimmen auch die Pharma-Unternehmen, unter Zuhilfenahme von hunderten von Millionen an auch noch steuerlich abziehbarem Werbe- und Verteiebsaufwand jährlich, was legal sein dürfe, und unter welchen Bedingungen, völlig fern von Realitäten und Gegenenheiten, und nur mit dem einzigen Ziel, die eigenen Pfründe zu schützen.

      Das Leben ist nicht so kompliziert, wie Sie sich das wohl manchmal vorstellen, es geht ALLEN immer nur um das Gleiche, möglichst viel Geld, und damit möglichst viel eigene Sicherheit und Wohlbefinden. Und die, es es nicht (ganz) schaffen, das sind dann Die, die immer von den armen Anderen, wie zum Beispiel Kinder, oder Frauen, reden, die es zu beschützen gälte, vor irgendwelchen bösen und kohlegeilen Männern, oder zumindest Mächtigen, es gibt ja auch böse und kohlegeile Frauen, auch in der Politik…

      Nur, um so geschlechtsneutral zu bleiben…

      Aber klagen muss man deswegen nicht, eher doch sich ganz einfach beim nächsten Mal einen Japser oder Koreaner reinziehen. Das wäre doch eine mündige Entscheidung eines politisch dankenden und handelnden Menschen. Aber wenn die Mehrheit es dann trotzdem nicht tut, ist auch das nicht mehr als eine politische Entscheidung, getroffen in einem System, das man offenbar so will.

      Wir alle wissen, seit Jahrzehnten, wie giftig Diesel ist. Vergleichbar mit dem Rauchen müssten daher doch grosse und agressive Warnschilder auf jede Zapfsäule, und hinten und vorn auf jedes Fahrzeug, welches mit Diesel fährt. Wäre man wirklich politisch und gesellschaftlich daran interessiert, sogenannt ‘schädliche’ Dinge zumindest gleichwertig zu behandeln.

      Aber davon sind wir noch sehr weit entfernt. Und wir entfernen uns zudem immer weiter dazu, insbesondere, solange die Mehrheit denen am TV glaubt, die etwas am optisch Schönsten und Besten rüberbringen. Ob es stimmt, oder dann nicht, hat aber wenig oder keine Relevanz mehr, wir suchen und wollen Show’s, und die macht man für uns, genau so, dass die eigentliche Botschaft dahinter möglichst wirkungsvollst rüberkommt.

      Es ist das Geschäft, wovon man lebt. Für ALLE Beteiligten, die Aktiven sowie den Rest.
      Wahrheit, Seriosität, Ehrlichkeit, Anstand, alles Dinge, mit Denen heute kein Geld mehr zu verdienen ist. Es wurde alles Spiel, um Geld, Ansehen, und Macht, und es vergeht keine Stunde, wo wir nicht irgendwo über WICHTIGE orientiert werden, die sich gar irgendwo selber feieren. Wir brauchen es sogar schon, als tägliche (legale) Droge, wohl, um wenigstens noch das Gefühl mit verspüren zu können, wie geil das Leben doch eigentlich sei. Für die zumindest, die es sich leisten können.

      Und die blossen Mitfahrer|innen des realen Lebens waren immer schon nur rein ‘mengenmässig’ von Bedeutung. Der Mensch zählt letztlich für Andere nur, zu was er sich selber trimmt, und es gibt kein Anrecht für Alle, für Dinge, die nur durch eigene Arbeit entstehen. Wer damit klar kommt, hat es einfacher im Leben.

      Glaube ich wenigstens.
      Und wie immer, vom Hirn direkt in die Finger…

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Jacob,
      Prüfanlagen für Abgasmessungen gibt es schon – aber nicht in den Strassenverkehrsämter​n. Die Messwerte, welche “gesetzeskonform” erreicht werden müssen werden “sauber” gemessen. Aber die Normen dafür wurden wahrscheinlich im Parlament durch die Vertreter der Transportindustrie und der Autohändler so “schonungsvoll wie möglich” zu Ungunsten der Luft ausgehandelt.
      Vielleicht kann – nach den Skandalen der Autohersteller – eine neue Runde für sauberere Luft eingeläutet werden. Aber > das dauert – bis dann bin ich nicht mehr.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig, Herr Müller, nur, in unserer gespaltenen Nation wird sich mit Sicherheit niemand von Rechts dafür einsetzen, oder dagegen, je nach dem, was man unternehmen möchte, denn nur ein Tölpel würde die Grünen unterstützen, unter den vorherrschenden Bedingungen und Gegebenheiten zumindest.

      Es sind die Gräben, die die starren Fronten zur Folge haben, und/aber auch das Wissen, dass unsere Politik und Verwaltung es immer wieder schaffte, selbst die beste Idee letztlich nur zum ausgereiften Schwachsinn werden zu lassen.

      Und wenn es dann auch noch um Zuwendungen geht, die sonst halt andernorts ‘abgeladen’ werden, zu Weihnachten, Neujahr, Bärzelitag, Ostern, Geburi, und Chlaus, werden selbst Politkanonen wie der Giezi aus Transportlingen schwach, und behaupten plötzlich, die untaugliche und unsägliche Verkehrsleit-Idee, wie sie von Hunzi bis Dieti bereits alltäglich nur Stau’s und Unfälle proditiert, sei eine gute Idee.

      Daher, verstunken ist ja noch keiner, zumindest kurzfristig, dann doch lieber Nichts, als nur teuren Schwachsinn, der sowieso nichts nützt. Zumindest nicht Denen, die ja davon betroffen sind. Wir sind ja alle sowieso nur noch Verdingkinder des Systems, und wie man mit Solchen am besten umgeht, weiss man spätestens seit Pro Juventute. Die waren ja auch FÜR Etwas, auch wenn heute niemand mehr weiss, für was.
      Muss wohl damals schon Giezi’s gegeben haben…, irgendwas muss es ja sein.

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    • Juli 19, 2021

      ich habe nicht geirrt, wegen Giezi, er macht jetzt sogar etwas zusammen mit der Grünen Ritz, oder wie Dame heisst, sobald es halt um die unliebsame Konkurrenz geht, geht er halt auch mit Denen ins politische Bett, die doch sonst kein einziges gutes Haar an einem Rechten finden.

      Aber auch nationale Politiker|innen sind halt so, wie normale Menschen auch, es geht schliesslich um einen Haufen Geld, den man aus Bern jährlich erhält, und so hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus, in der gelebten Realität zumindest, man ist nett zueinander, und nur, wenn Medien in der Nähe sind, oder gar Mikrofone, tut man dann so, als meine man es ernst.

      Kein Wunder auch, dass damals der Giezi im Tele Zueri höhnisch lachend meinte, der Trump sei doch nur ein Clown. Es was noch vor den Wahlen, und er glaubte wohl auch, dass die gemeinsame Interessen-Clique es schon schaffen würde, Einen, der doch von echter Politik gar nichts versteht, und erst noch nur ein richtiger AMI Plagöri ist, politisch draussen zu halten.

      Nun, er hat sich genau so geirrt, wie wohl alle Anderen Systemprofiteure dieser Welt auch. Und dass, nachdem man die ehemaligen Erzfeinde der echten Demoktratie nahtlos in die Euro-westlichen Gefilde eingegliedert hat, und Deutsch/Franz/Norwege​n Europa wahrscheinlich glaubte, der echte gelebte Staats-Sozialismus stünde unmittelbar bevor, in Konjunktion mit dem Kapital, jetzt kam halt Einer, der zwar auch reich ist, aber von den bislang Gepflogenheiten und Gewohnheiten zwischen Macht, Staat, und Politik, überhaupt nichts mehr wissen will.

      Bei uns sprach man vom Polteri der Nation, wenn man über Gieti sprach, und er fühlte sich deswegen wahrscheinlich sogar geehrt, aber so richtig ernst meinte er es wahrscheinlich nie.

      Vielleicht, weil er gar nie merkte, dass Trump doch eigentlich nur die US-Version eines Herrn Blocher ist. Und Beide hatten und haben eine Vision, und doch eigentlich ziemlich genau die Gleiche dazu, wir, und UNSER Land, zuerst.

      Nur, vielleicht bändelt er ja nur mit der Frau Ritz an, weil er nochmals die Partei wechseln will. Wer weiss es denn schon, er kam ja schliesslich auch rüber von der AP, weil er sonst nicht länger Nationalrat geblieben wäre, die AP war im Abwind, und das Gleiche fürchtet er villeicht jetzt von der SVP.

      Nur als satirisches Beispiel, über Eine|n Derer, die uns lenken möchten, sollten, und wollen. Wie auf der Autobahn, mit Riesentafeln, millionenschwer, and good for Nothing, ausser den Geschenken und Zuwendungen von Denen und an die, die sich auf Kosten des Systems bereichern.

      Und alle wären nur doch blöd, es nicht zu tun. Jede|r ist sich selbst der/die Nächste.

      Deshalb sollte man sowieso nur Solche wählen, die es gar nicht mehr nötig haben, dafür auch noch bezahlt zu werden. Es wäre wenigstens ehrlicher, ganz speziell in einer Zeit, wo der nationale Zusammenhalt zunehmend eine gesellschaftlich überlebenswichtige Bedeutung erlangt.

      Man könnte sich den Grossraum DETROIT / Michigan eigentlich als sehr gutes Vorbild nehmen, sich im Web ein paar Bilder ansehen, z.B. in ehemaligen Theatern, Bahnhöfen, Vorstädten, und so weiter. Es dauerte nur ein/zwei Jahrzehnte, und Milliarden-Investitio​nen waren nur noch Schrott. Als Denkanstoss, was bei uns passieren könnte, mit irgenwann leeren Kassen, und X Kulturen die sich, im privaten und gesellschaftlichen Leben zumindest, eigentlich gar gar nie etwas zu sagen hatten.

      Oder so wie im nahen Osten, wo im Osten der Stadt die EINEN, und im Westen die ANDERN leben, und es ganz opffenbar keine Sau interessiert, wie’s Denen im anderen Teil wohl gehen mag…

      TRUMP spricht es aus. Und deshalb wohl hat er auch so Viele Feinde. Zuviele profitieren längst davon, dass es so ist, und hoffentlich auch noch so lange wie möglich bleibt.

      Meine Meinung, und immer unzensiert.

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  • Februar 27, 2017

    Trotzdem stieg der Gewinn weiter, die Leute kauften KdF-Wagen, kein Absatzeinbruch z.B. in Europa.

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  • Februar 27, 2017

    Normen sind fast immer im Interesse der Wirtschaft. Es ist die deutsche Autoinsdustrie, die sich in Brüssel durchgesetzt hat, nicht nur bei den Abgasen, auch beim Lärm. Die Schweiz übernimmt klangheimlich die meisten Vorschriften. Deshalb haben die Diesel-Personenwagen sehr zugenommen. Das Resultat: mehr statt weniger Feinstaub und viel Lärm bei Motorrädern und einigen Autotypen.

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt nicht ganz….. 🙂

      Die Dieselentwicklung ist aufgrund der Überproduktion der Ölförderer entstanden. Falls Sie die Raffinerierung von Öl nicht bekannt ist. Es entsteht bei der Produktion von Benzin immer Diesel und Schweröl. Eine Menge die nicht verändert werden kann. Daraus schliesst, wenn kein Diesel oder Schweröl zurück in den Boden gepumpt werden soll, muss das Verhältnis zwischen Benzin/Diesel/Schwerö​l sich in der “Waage” halten.

      Was auch nicht stimmt, ist dass der Diesel mehr Feinstaub produziere. Benzin hat einen derart feinen Feinstaub, der “noch” nicht gemessen wird. Sie dürfen sich aber bald darauf freuen, denn wenn das Dieselfahrzeug “ausgelaugt” ist mit Vorschriften und Abgaben, kommt der Benziner an die Reihe. Dann werden die Benziner noch zu “Ader” gelassen um daraus noch mehr Profit zu generieren.

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  • März 27, 2017

    Na ja, Täuschung und Unwahrheit ist des Politikers Alltag.

    Nirgends wird der Bürger mehr angelogen als von den Politikern.

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  • April 2, 2017

    Herr Vogler

    ” mein Kleinwagen stösst wesentlich mehr Schadstoffe aus als ein moderner Lastwagen.”

    Das wird der “Kleindiesel immer”, auch bei Einhaltung der Messnorm. Zumindest wird das solange so sein, bis die LKW-Dieselmotoren auch derart hoch getrimmt werden, dass die Verbrennungstemperatu​ren exorbitant hoch sind um Leistung aus kleinem Motor zu gewinnen. Das mit wenigst oder minimalstem Verbrauch.

    Sie dürfen aber auch davon ausgehen, dass LKW-Diesel schneller und effizienter der Kontrolle unterstehen. Ein LKW eingelöst mit Gefahrengutzulassung (die Meisten in der Schweiz) müssen jährlich zur Kontrolle mit Abgasmessung. Ein PW aber muss bei Neukauf (in den meisten Kantonen) erst nach 5 Jahren das erste Mal die MFK besuchen zur Messung.

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  • April 6, 2017

    Wie finanzieren eigentlich deutsche Politiker ihren Wahlkampf? Ähnlich wie in den USA, wo sogenannt “gemeinnützige Organisationen” das Schmiergeld der Konzerne und Clans waschen, bevor sie es für den Wahlkampf von Politikern und Richtern spenden? Wenn man die Doku in ZDF Historie gestern gesehen hat, wird einem klar, wieso wir Verbraucher mit der Co2 Story munter abkassiert werden, als wäre die Erderwärmung mit Geld zu stoppen. Und gleichzeitig muter Dreckschleudern produziert werden, ohne das irgend einen kratzt.

    Das einzige was in diesem Game nicht käuflich ist, ist die Natur! Bienen sind es wohl auch nicht! Aber mit deren Aussterben, lässt sich offenbar halt kein Geld verdienen. Oder mit leer gefischten Meeren und einem Plastik-müll-Kontinen​t.

    Der Mensch, ich bezogen wie er nun mal ist, sieht nur die Küstengebiete die dereinst ev. untergehen könnten. Die Natur wird ein paar Milliarden weniger Homosapiens jedoch locker verkraften, selbst unser Aussterben schadet der Natur nicht…. Also müsste das eigentlich nicht Klima oder Naturschutz heissen sondern EGOISMUS MIT SCHEUPKLAPPEN. Die Welt geht sowieso bachab, aber Hauptsache das Klima erwärmt sich dabei nicht! Weil DAS den Menschen, Milliarden kosten würde….

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