energie

Das Kyoto-Protokoll gibt vor, die Treibhausgasemissionen im Zeitraum von 2008-2012 um durchschnittlich 5.2% unter das Niveau von 1990 zu senken. Es ist seit 2005 in Kraft und gilt auch für die Schweiz. Die letzten Klimagipfel in Posen (2008), Kopenhagen (2009) und Cancun (2010), an denen die Nachfolgeregelung hätte ausgehandelt werden müssen, gelten aber als gescheitert. Dieser Text gibt darüber Aufschluss, warum wir überhaupt CO2 senken sollen, was bisher von der Schweiz unternommen wurde und gibt einen Ausblick auf die kommenden Entwicklungen.
Zurzeit wird heftig diskutiert, wie die zukünftige Stromversorgung der Schweiz aussehen soll. 2020 werden die ersten drei Atomkraftwerke (Benznau I & II und Mühleberg) altersbedingt abgeschaltet. Bis 2045 sollen auch die anderen zwei (Gösgen und Leibstadt) folgen. Gleichzeitig laufen auch die Stromimportverträge mit Frankreich 2020 aus. Deshalb steht nun zur Debatte, ob die Atomkraftwerke erneuert werden sollen.
Der Stromverbrauch der Schweiz steigt seit Jahrzehnten ohne Unterbruch an. Ab dem Jahr 2020 werden die Atomkraftwerke (AKW) der Schweiz aus Altersgründen nach und nach abgeschaltet. Gleichzeitig läuft ein wichtiger Strom-Importvertrag mit Frankreich aus. Damit steht der wachsende Stromverbrauch einer nur noch halb so grossen Stromproduktion gegenüber. Wenn diese Stromversorgungslücke nicht durch Stromsparen oder neue Stromproduktionsmöglichkeiten geschlossen wird, droht das Schweizer Stromnetz ab 2020 zusammen zu brechen. Dieser Text zeigt, wie sich der Stromverbrauch entwickelt hat, wie der Strom heute erzeugt wird und welche Möglichkeiten es gibt, die Stromversorgungslücke abzuwenden.
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