Der ganz alltägliche Teamgeist
TEAMWORK – dieses schöne Neudeutsche Wort versinnbildlicht die gute Zusammenarbeit.
Nun, woher kommt dieses Wort?
Zusammenarbeit / engl. teamwork „Zusammenarbeit“, aus engl. team „Gespann, Reihe zusammengespannter Tiere, Arbeitsgruppe, Mannschaft“, mundartlich auch „Kette, mit der Tiere zusammengespannt werden“ (mengl. teme, altengl. tēam „Gespann“, zu altnord. taumr „Zaum, Zügel“, eigtl. „etwas zum Ziehen“) und engl. work „Arbeit, Werk“.
Teamwork kommt also aus dem Tierreich.
Die heutige Definition dieses Wortes bedeutet in der Wirtschaft, dass zwangsweise zusammenrekrutierte Individuen an einer Aufgabe arbeiten und diese erfolgreich und kostengünstig meistern.
Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Ein aus dem Tierreich entlehntes Wort wird dem Menschen aufs Auge gedrückt, um ihm mitzuteilen, dass er gefälligst eine Aufgabe mit anderen zusammen zu lösen hat.
In Unternehmen werden, um Teamwork zu gestalten deshalb zu Tricks gegriffen. Je jünger die Teammitglieder und kleiner die Teams, desto geringer die Reibungsflächen. Ein Teamleader übernimmt die Chefposition. Er mimt das Alphatier und teilt allen mit, ohne Worte natürlich, dass das was er/sie sagt, gilt. Mit diesem weiteren Trick werden die Teammitglieder motiviert.
Ausserdienstliche Aktivitäten sind erwünscht. Besonders beliebt sind gemeinsame Essen. Probates Mittel dabei ist die Informationsbeschaffung. Je mehr Privates ausgeplaudert wird, desto besser für das Unternehmen. Den Informationen über Krankheiten, schlechten Charaktereigenschaften und Drogenkonsum sind besonders willkommen. Geht es hart auf hart, werden solche Infos immer und ausnahmslos gegen einen verwendet.
Teams und das sogenannte Teamwork sind nicht menschengewollt. Sondern die Esel ziehen den Karren, solange der Eselstreiber sie immer wieder von neuem motiviert. Eine ganze Industrie geht aus oben angetönten Konsequenzen dazu über, teamgeistfördernde Kurse anzubieten und diese teuer den grösseren Firmen zu verkaufen. Es geht soviel Energie mit Teamwork verloren. Dringend wären neue Arbeitsmodelle gefordert. Jedoch kaum umgesetzt. Die Unternehmenschefs trauen nämlich niemandem über den Weg. Und deshalb wird wohl alles so bleiben, wie es ist.
Aber eines ist sicher: der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.
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Kommentare anzeigen Hide comments..wenn so gearbeitet würde,wie oben beschrieben,ist die Firma ein halbes Jahr später pleite!..Ich rate dem Herr Juso…sich mal zuerst ein Bild zu machen über die tatsächlichen Begebenheiten in einem erfolgreichen Betrieb,bevor man solche komischen Zusammenhänge schriftlich abgibt,so nach der Methode,…alle Arbeitgeber sind böse Menschenschinder und nützen jeden bis auf`s Hemd aus.Das ist nicht das Erfolgs-Modell,um dann jedem einen anständigen Lohn auszahlen zu können!Also,ich rate diesem Juso dringend,zu einem Praktikum in einem tollen,erfolgreichen Betrieb,mit flachen Hierachien,einem tollen Arbeitsklima!Nur so können gute Leistungen abgerufen werden!Wenn es so zu und her gehen würde,wie es der junge Mann da beschreibt,laufen die guten Leute schnell in ein anderes Unternehmen,und genau…!!…dann geht der Krug tatsächlich so lange zum Brunnen,bis er bricht…!!!..und das geht dann relativ schnell..!!!
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