1. Sonstiges

Traumimmobilie freistehendes Einfamilienhaus

„Jeder dritte Käu­fer sucht län­ger als ein Jahr nach einer Traum­im­mo­bi­lie, die für 49 Pro­zent der Be­frag­ten das frei­ste­hende Ein­fa­mi­li­en­haus an ru­hi­ger Lage und mit Blick ins Grüne bleibt. Die Ei­gen­heim­käu­fer fass­ten aber aus fi­nan­zi­el­len Ü­ber­le­gun­gen ver­mehrt den Er­werb eines Rei­hen­ein­fa­mi­li­​en­hau­ses ins Auge. Es werde drei­mal so häu­fig wie noch im Vor­jahr als idea­les Ei­gen­heim in Be­tracht ge­zo­gen, hiess es. Für die Stu­die wur­den ins­ge­samt rund 1000 Ei­gen­heim­be­sit­ze​r und Mie­ter im Zeit­raum von Ok­to­ber 2018 bis Fe­bruar 2019 be­frag­t.“ („­Preise zwin­gen Schwei­zer zum Kauf von Rei­hen­häu­sern“ in BaZ vom 20. Mai 2019)

Eine qualitativ hochwertige Verdichtung der Besiedlung ist zu begrüssen und entspricht auch den Vorlieben der urban gesinnten Leute. Es gibt aber einen grossen Bevölkerungsanteil, der gerne sein „Hüsli mit Garten“ hat, ob das nun den Architekten und Stadtplanern passt oder nicht. Im Übrigen weist der Modetrend des „urban gardening“ darauf hin, dass auch bei den urban Gesinnten noch ein Rest an Natursehnsucht vorhanden ist, der gerne im Wohnumfeld erfüllt werden will. Den Individualisten in den Einfamilienhäusern wird allerdings ihr Individualismus bald durch die Mehrheit der dicht Wohnenden ausgetrieben werden.

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Comments to: Traumimmobilie freistehendes Einfamilienhaus
  • November 30, 2019

    Ich fand schon vor 30 Jahren sehr bedauerlich wie stark zersiedelt die Schweiz ist, in manchen Bergregionen alle hundert Meter ein einzelnes Haus, ausser im Hochgebirge.

    Mein Wohntraum wäre in einem Hochhaus zu leben, mit komfortablen Wohnungen und vielleicht verschiedensten Dienstleistungen im Haus die sich erst ab einer gewissen Grösse der Wohngemeinschaft lohnen, dafür aber grössere, naturbelassene Flächen in der Umgebung.

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    • Dezember 1, 2019

      Nun ja, in den Städten finde ich, ist er Ort für Naturbelassene Flächen nicht grade geeignet. Parks sind ja keine Naturbelassenen Flächen..

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    • Dezember 1, 2019

      Herr Werner Nabulon
      Es gibt auch intelligente Bauformen, welche Gärten im Gebäude selbst vorsehen!

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    • Dezember 1, 2019

      Ich sprach von der Umgebung, Herr Nabulon, nicht von direkter Nachbarschaft zum Gebäude. Dazu würde reichen auf Inseln (Städten) möglichst dicht zu leben, dafür aber die Umgebung dieser Inseln/Städte möglichst naturbelassen zu lassen.

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    • Dezember 1, 2019

      Das ist ihre Sichtweise Frank Wagner, mir gefallen Hochhäuser oder so verdichtetes Bauen nicht.
      Das verdichtete Bauen bringt viele Gefahren mit sich, Sozial, (man geht sich mit was auch immer auf die Nerven), oder bei Bränden, wo die Brandbekämpfung sehr schwierig wird, bei Seuchen, Grippewellen, wo Distanz fehlt…
      Sie dürfen…ich möchte nicht

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    • Dezember 9, 2019

      Das eigentliche Problem beim verdichteten Bauen ist, so lange es modern sprich neu ist, findet sich das “gute” Klientel für die Mietwohnungen (Keiner der bei Trost ist würde sich in einem Hochhaus in den Suburbs eine Eigentumswohnung kaufen), aber wenn das Gebäude in die Jahre kommt wechseln die Mieter. Bestes Beispiel in Bern ist, wie vielerorts wo man solche Trabantenstädte errichtet hat, dass Tscharnergut. 1958-1965 aus dem Boden gestampft und nicht natürlich gewachsen, bot die Siedlung für 5’000 Personen Platz. Am Anfang lief alles nach Plan: Büezer und Beamte lebten mit ihren Familien in den zur damaligen Zeit luxuriösen 3,5-Zimmer-Wohnungen.​ Günstiger Wohnraum und autofreie Bereiche, dazu eine moderne Einbauküche und ein Lift, der in den Zwischengeschossen hält. Das alles war revolutionär für diese Zeit.
      In den 1980ern begannen die ersten Hochhauspioniere wegzusterben oder ins Pflegeheim umzuziehen. Nachgezogen sind vor allem Menschen mit Migrationshintergrund​ (andere wollen nicht in Kaninchenställen Leben und billig ist eben die Hauptsache). In ganz Bethlehem leben 5700 Menschen mit ausländischem Pass zusammen mit 8700 Schweizerinnen. 2500 Menschen, also knapp ein Fünftel, sind über 65 Jahre alt.
      Kriminalität und Drogen sind normal im Viertel. Dass Jugendliche vor der Kirche kiffen, gehört ebenso zum Bethlehemer Selbstverständnis wie die Tatsache, dass der Kiosk im Tscharnergut letztes Jahr schon siebenmal ausgeraubt wurde.
      Ist nicht gerade das Umfeld in welchem junge Schweizer ihren Nachwuchs aufziehen möchten.
      Die Häuser haben kaum mehr einen Wert, sind veraltet, Renovation lohnt sich ohne solvente Besitzer von Eigentumswohnungen nicht und wird durch die Vorschriften der Denkmalpflege sowieso ein Ding der Unmöglichkeit.

      htt​ps://www.derbund.ch/b​ern/stadt/trotz-denkm​alschutz-droht-im-tsc​harni-der-erste-abbru​ch/story/14932899

      ​Also wird nur das nötigste gemacht und an jene vermietet bei welchen der billige Mietzins ausschlaggebend ist.

      Kaufen Sie mal ein Einfamilienhaus mit der Bauzeit um 58-65, dann werden sie sehen wie viel vom Wert erhalten geblieben ist. Mein Großvater hat sich damals ein EFH für 80’000.- (inkl. Land) gebaut und dieses wurde für einigen Jahren für 600’000.- verkauft (einige kleine Renovationen, keine Sanierung). Die Plattenbauten haben heute, wenn überhaupt, noch gerade den Landwert, insofern man sie abreißen und neu bauen könnte, ansonsten nicht einmal das.

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    • Dezember 9, 2019

      Phil A.
      Alles korrekt erwähnt. Nur die schuldigen Politiker haben Sie aussen vor gelassen!
      Wie viel kostet heute der Bau inkl. Bauland eines Einfamilienhauses in der Grossvaters Gegend. Sie werden leicht feststellen, dass der Mehrwert hauptsächlich aus Kaufkraftsicherung besteht. Diese Kaufkraftsicherung wird jedoch je nach Kanton als Liegenschaftsgewinn taxiert und der Rückfluss (Steuern) zugeordnet. Eine Schweinerei, es geht nicht um Steuern bezahlen, sondern um die Zuordnung des Preises für die Leistung des Staates als Bestandteil der Geldschöpfung!

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  • November 30, 2019

    Jeder sieht seinen Wohntraum etwas anders. Als die Mieten (bis 3’000.-/Mt) so stark erhöht wurden in den 1990 ger Jahren, die Wohnflächen immer weniger wurden, die Familie sich vergrösserte, …war nachdenken und nachrechnen gefragt.
    Herr Georg Bender wird das wieder nicht gefallen, aber, da war etwas Erspartes, was erlaubte, eine Eigentumswohnung zu erwerben. Das rechnete sich, ausserdem war noch etwas “übrig” um die Hypo zu reduzieren in den Jahren.
    Komfortable Eigentums Wohnung, Erdgeschoss, Tierhaltung erlaubt, direkt im Grünen, eigentlich eine riesige Überbauung, aber nicht mehr wie 3 Stockwerke pro Haus.
    Da es in den Jahren schon Eigentümer Wechsel gegeben hat, unfassbar zu was für Preisen diese Wohnungen heute gehandelt werden.

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    • November 30, 2019

      Herr Werner Nabulon
      Sie scheinen etwas zu verwechseln. Aufbewahrung (Schulden von Dritten) zur Umsetzung eines Planes ist doch völlig ok.
      Nun sollte man für die Geldschöpfung keinen Zins bezahlen, dafür aber die Schuld reduzieren. Geld vernichten das Notwendige jeder Schöpfung!

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    • Dezember 1, 2019

      Her Georg Bender,
      also, Aufbewahrung zur Umsetzung eines Planes ist ok. Gut, Okay, mir hat aber niemand vorzuschreiben, wie viel ich Aufbewahre um welchen Plan auch immer umzusetzen.

      Den Begriff : Schulden Dritter lasse ich weg, weil den Aufbewahrungsteil habe ich mir verdient. Das ist meiner.
      Naja, wenn ich für die Hypo keinen Zins bezahlen muss, sondern nur die Hypo zurück zu zahlen, werde ich auch nicht böse.

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    • Dezember 1, 2019

      Schreibt Ihnen auch niemand vor, aber zuerst muss jemand Schulden machen; denn die Geldentstehung funktioniert leider nur über Schulden, ob Sie es begreifen wollen oder nicht. Der Gewinn oder Ersparnis ist das CO2 des Geldes, weniger ausgegeben als es ein Dritter getan hat, Darum muss es im Zeitverlauf vernichtet werden, nicht wie heute von den lieben Ökonomen, Regierenden und Judikative als Gewinn- und Verliererspiel zelebriert!

      Nur die Amortisation ist bis zum vollständigen Abbau (Vernichtung) gleichbleibend hoch und ist damit höher als jede Miete! Dafür erhalten Sie, Eigentum aus der Natur veredelt!

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    • Dezember 1, 2019

      Und wenn wir das Bedingungslose Grundeinkommen machen, sind es alle BürgerInnen die bei dieser Geldschöpfung Schulden machen…Tolles System

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    • Dezember 1, 2019

      Ob sie sich nach Greta und CO2 Wahn dann noch etwas kaufen können, steht ganz wo anders, ich bezweifle es

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    • Dezember 1, 2019

      Es gibt kein Bedingungsloses Grundeinkommen! Nur eine Grundsicherung mit Bedingungen!
      Nein es ist die Wirtschaft, wie heute auch, das Geld steckt in der Leistung ob mit oder ohne Erwerb. Die Geldschöpfung kann man einzig der Zentralbank überlassen, dann wären alle Eigenmittel-, Liquiditäts- und Delkredererisikospiel​e beendet!
      Einfach nur logisch denken, Geldschöpfung zur Abdeckung der gegenseitigen Leistung = Wirtschaftseinnahmen > Rückfluss an die Berechtigten > Ausgaben = Wirtschaftseinnahmen = Geld- und Wirtschaftskreislauf

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    • Dezember 3, 2019

      Ja und mein Job in der Zukunft, konsumieren…genau..​.

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