1. Gesellschaft

Trump: „Wir alle sind vereint im Glauben an unseren Schöpfer

Vielbeachtete Trump-Re­de: „Wir alle sind ver­eint im Glau­ben an un­se­ren Schöpfer“

Trumps Rede beim „National Prayer Breakfast“ in Washington D.C. äusserte sehr direkt seine Weltanschauung. Außerdem machte er die sensationelle Ankündigung: Er will die Abschaffung des “JOHNSON ADMENDMENTS”, einer Regelung, die die politische Redefreiheit der Geistlichen einschränkt.

Er will universelle Werte und Glaubensfreiheit gegen Terror und andere „vielseitige“ Bedrohungen verteidigen: US-Präsident Trump hat heute Morgen eine vielbeachtete Rede gehalten.

Artik​​el von Rosemarie Frühauf, EPOCH TIMES, 2. February 2017

Hier die wichtigsten Passagen:

„Amerika ist eine Nation der Gläubigen. In Städten überall in unserem Land ist das zu sehen, was wir so leicht vergessen: Dass unsere Lebensqualität nicht von materiellen Erfolg definiert wird, sondern vom spirituellen Erfolg. Ich sage Ihnen das aus der Perspektive eines Menschen, der materiellen Erfolg gehabt und enorm viele materiell erfolgreiche Menschen kennengelernt hat:

Die materiell Allererfolgreichsten – viele von denen sind sehr, sehr elendig unglückliche Menschen.

Und ich kenne eine Menge Leute, die nichts dergleichen haben, die großartige Familien haben, grossen Glauben haben, kein Geld haben – das heisst, nicht annähernd in dieser Grössenordnung – und die sind glücklich. Und aus meiner Sicht sind DAS die erfolgreichen Menschen.“

„Ich hatte das Glück, in einer gläubigen Familie aufzuwachsen. Meine Mutter und mein Vater haben mich gelehrt:

Wem viel gegeben wird, von dem wird auch viel erwartet.“

„Die Menschen in diesem Raum haben so viele verschiedene Hintergründe, Sie repräsentieren so viele Religionen, so viele Ansichten … aber wir alle sind vereint im Glauben an unseren Schöpfer und in der festen Überzeugung, dass wir in seinen Augen alle gleich sind. Wir sind nicht nur Fleisch, Knochen und Blut. Wir sind menschliche Wesen mit Seelen. Unserer Republik wurde gegründet auf der Überzeugung,

dass Freiheit kein Geschenk einer Regierung, sondern ein Geschenk Gottes ist.“

„Jefferson hat gesagt: „Der Gott der uns das Leben gab, gab uns Freiheit.“

„Jeffer​​son fragte: ‚Können die Freiheiten einer Nation gesichert sein, wenn wir die Überzeugung aufgegeben haben, dass diese Freiheiten das Geschenk Gottes sind?‘ Zu diesen Freiheiten gehört das Recht, seinen Glauben gemäß der eigenen Überzeugung auszuüben, und deshalb werde ich das Johnson-Amendment loswerden und völlig zerstören und unseren Glaubensrepräsentante​​n erlauben, frei und ohne Furcht von Vergeltung zu sprechen – das werde ich tun.“

Hintergrund: Das Johnson-Amendment war im Jahr 1954 eingeführt worden und droht Kirchen und Glaubensvereinigungen​​ mit dem Verlust ihrer Steuerbefreiung, sollten sie für oder gegen politische Kandidaten Partei ergreifen.

Trump sagte weiter in Bezug auf IS und andere:

„Wir haben unvorstellbare Gewaltakte im Namen von Religion gesehen … Terrorismus ist eine grundlegende Gefahr für Glaubensfreiheit. Das wird gestoppt werden – dürfte eine Zeit lang nicht schön werden, aber wird gestoppt.“

„Die Glaubensfreiheit ist ein heiliges Recht, aber es ist auch ein Recht, das überall um uns herum in Gefahr ist und die Welt ist in ernsthafter, ernsthafter Gefahr in so vielerlei Hinsicht – und ich habe das niemals so sehr und so offen gesehen, wie seitdem ich das Präsidentenamt inne habe. Die Welt ist in Schwierigkeiten. Aber wir werden das gerade rücken, OK? Das ist es, was ich tue. Ich repariere Sachen … Wir werden das geraderücken.“

Weit​​er sagte Trump noch:

„Alle Nationen müssen sich gegen Völkermord aussprechen.“

„Wir haben gesehen, wie friedliche Muslime von ISIS-Killern brutal behandelt, zu Opfern gemacht, ermordet und unterdrückt wurden.“

„Meine Regierung wird alles in ihrer Macht stehende tun, um die Glaubensfreiheit in unserem Land zu verteidigen.“

„Amerik​​a soll für immer eine Gesellschaft sein, in der jedem Glauben Toleranz entgegengebracht wird und in der sich jeder sicher fühlen kann.“

„Werden sicherstellen, dass Einwanderer unsere religiöse und persönliche Freiheit respektieren.“

Der umstrittene Einreise-Stopp sei derzeit nötig, damit Amerikas Großzügigkeit und Freiheiten nicht von „bösen“ Leuten ausgenutzt werden, so Trump.

„Wollen Einwanderer, die uns und unsere Werte respektieren und nicht hassen.“

„In Amerika sollen auch die Schwächsten eine Chance haben.“

Schluss​fo​lgerung

“Die Wahrheit ist immer dort, wo man sie am wenigsten vermutet wird”

(altgriechi​sch​er Philosoph)

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Comments to: Trump: „Wir alle sind vereint im Glauben an unseren Schöpfer
  • November 14, 2018

    Geschnorre, solange seine Taten im Gegenteil liegen! Grapschen und dann beten. Oder umgekehrt?

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    • November 16, 2018

      ..es kommt immer drauf an,ob die “Bewilligung” (bei der Frau!!!..und nicht vom lieben Gott!!!) zum Grapschen da ist oder nicht…!!!..vielleic​ht betet er ja auch,ob er grapschen darf oder nicht…!!!

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    • November 18, 2018

      Glaub ich nicht, der grapscht einfach…

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  • November 14, 2018

    Herr Gilbert Hottinger, Republikaner

    Sie wären prädestiniert Fake News als Wahrheit zu verkaufen!

    Wasser predigen, Wein saufen ist das Merkmal der Republikaner!

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    • November 15, 2018

      Gibt es denn überhaupt Politiker, welche die Wahrheit sagen und Medien, die keine Fake News bringen?

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    • November 15, 2018

      Es wird immer die Wahrheit gesagt, einfach nur auf der Basis von Allgemeinwissen!
      Wür​den die Menschen die Auswirkung der Geldschöpfung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft verstehen, demnach den Virus Zahler Mythen besiegt haben, bekämen wir völlig andere Wahrheiten zu hören!

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  • November 14, 2018

    So wie der Text dieser Rede dasteht, hat Trump ihn nicht selber geschrieben. Und das Ziel der Rede ist natürlich nicht, Gott oder Jefferon zu loben, sondern einfach dreister Wahlkampf. Von wegen “Freiheit von Gott! Das galt nicht bei der Vernichtung der Indiander und gilt auch heute noch nicht ganz für die schwarze Bevölkerung Amerikas. Die Vermengung von Politik und Glaube ist ja gerade der Grund für fast alle gegenwärtigen Auseinandersetzungen auf der Welt. Und jetzt will Trump der Geistlichkeit die Möglichkeit geben von der Kanzel aus Amerikanische Politik zu machen.
    In der Schweiz sind wir gut gefahren, dass z,B. Bischöfe nicht Nationalrat werden dürfen.

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    • November 14, 2018

      Es gibt nur wenige Politiker,die ihre Rede selber schreiben!Na ja, und die Amerikaner sind sehr religiös!Sie glauben fest daran,dass,wer an Gott glaubt,auch mit Reichtum und Wohlergehen in seinem Leben “belohnt” wird.Aber viele gutbetuchte US-Bürger,sind auch Weltmeister im Spenden,und die Zahl an Wohltätigkeits-Organi​sationen ist wohl kaum in einem Land derart hoch,wie in den USA.Viele Reiche,von denen es in Amerika nach wie vor mehr hat,als in jedem anderen Land,leben sehr christlich und sind bei grossen Hilfswerken mitbeteiligt und aktiv.Nach wie vor haben die Vereinigten Staaten eine nicht nachlassende “Sogwirkung” für Menschen,die Hoffnung,auf ein besseres Leben in diesem Lande haben.Sie können sich sogar einen Präsidenten “leisten”,der sich Woche für Woche allerlei “Tabubrüche” leistet,ohne dass dieses riesige Land daran zerbricht.Auch wenn es vielen schwerfällt,ist es wohl nicht an uns,mit den Fingern auf dieses Land zu zeigen,weil jedes Land seine dunklen Seiten hat.Die Frage ist,wie damit umgegangen wird,und ob man daraus auch die richtigen Lehren gezogen hat und weiter ziehen will.Aber das ist,wie bei jedem Menschen,die guten Willens sind und sich auch täglich verbessern wollen.Bei so grossen Nationen ist das halt alles schwerfälliger,aber es dauert an.

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  • November 15, 2018

    Bekanntlich braucht Trump die Evangikalen, auch wenn er bekanntermassen nicht wie ein Heiliger lebt und sich in seinem persönlichen Leben nicht gerade christlich verhält.

    Aber solange er die Gericht bis zum Supreme court mit konservativen Richtern besetzt, sei ihm sein sündhaftes leben und Twitter-Gebrauch verziehen.

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