1. Umwelt, Klima & Energie

Umweltschutz

Umweltschutz kann man auch das Schützen von uns Men­schen als Le­be­we­sen ge­se­hen werden.  Und gegen die Er­hal­tung der Men­schen kann doch nie­mand sein. Oder etwa doch?

Entsprechend fragt sich ob man den Um­welt­schutz nicht vom BIP ent­kop­peln soll. Denn schliess­lich sollte die Er­hal­tung der Spe­zies Mensch be­reits Lohn genug sein. Die Erde braucht uns Men­schen nicht, doch wir sie…

Fällt also der ma­te­ri­elle Aspekt im Um­welt­schutz weg und trägt jeder Sorge zur Um­welt gäbe es ev. keine Übertreibungen im kom­mer­zi­el­len Sinne mehr wie z.B. „Waldsterben“. Ev. trägt man auch mehr Sorge zur Um­welt (als Po­li­ti­ker, als Tou­rist, als Kon­su­ment und als Bürger etc.) und bei Kli­ma­kon­fe­ren­zen​ würde auch mehr her­aus­kom­men. Aber eben…. Es scheint, dass man ein­fa­cher neues lernt als um­zu­ler­nen/um­zu­d​en­ken. Ent­spre­chend wütend, frus­triert, enttäuscht, trau­rig bin ich wenn ich über die Ab­fall­schie­be­rei aus fi­nan­zi­el­len Gründen er­fah­re, das Thema „Littering“ be­trach­te, die Sorg­lo­sig­keit des Kon­sum­ver­hal­tens,​ die Preis­po­li­tik betr. Ener­gie und Fir­men nebst an­de­rem mehr an­schaue.

In der glo­ba­li­sier­ten Welt spielt es wirk­lich keine Rolle mehr, wer wo wohnt. Denn egal wo – er braucht Nah­rung und Ener­gie. Die Schweiz kann nicht mal zur Hälfte der Bevölkerung sel­ber ver­sor­gen. Der Rest wird im­por­tiert. Ent­spre­chend kann „Abschottung“ nur in den Ab­grund führen. Denn ir­gend­wann ver­schlies­sen sich auch an­dere Länder vor uns. Den Rest, der Versorgungsmöglichkei​ten betr. EU etc. kann man sich sel­ber er­ar­bei­ten. Wenn sich die Länder welt­weit immer wei­ter „entwickeln“ und der Kon­sum mit der Ent­wick­lung „linear“ steigt, fin­det man bald nichts mehr, was man im­por­tie­ren kann. So gab es vor we­ni­gen Jah­ren ein Ex­port­ver­bot von Russ­land auf Ge­trei­de, was ent­spre­chende Re­ak­tio­nen auslöste http://de.ria.ru/opin​ion/20100928/25735503​9.html . Auch dazu fin­den sich mehr In­for­ma­tio­nen im In­ter­net, resp. können bei ent­spre­chen­den Stel­len an­ge­for­dert wer­den.

Will man also den Krieg um Roh­stof­fe, Nah­rung und Was­ser? Ich hoffe nicht. Ef­fi­zi­enz und Nach­hal­tig­keit wären für mich wünschenswerter…. Denn nochmals: hier geht es um den Er­halt der Le­bens­art „Mensch“.

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Comments to: Umweltschutz
  • Februar 27, 2014

    Frau Sägesser was ist Umweltschutz?

    Umwe​ltschutz ist doch der Schutz unserer Umwelt vor den negativen Auswirkungen des Menschen auf dieser Welt. Der Mensch ist nämlich das einzige Lebewesen auf dieser Erde das die Möglichkeit und Fähigkeit hat, seine Umwelt zu zerstören.

    Somit muss unsere Umwelt vor dem Menschen geschützt werden. Dabei ist das grösste Problem die Überbevölkerung. Nicht nur gesammtheitlich sonder noch viel extremer in einzelnen Regionen wo der Mensch in Zentren (Städten)seine eigene Welt schafft in der die Natur beinahe Komplett verdrängt wird.

    Es ist auch nicht egal wo Leute wohnen. Es gibt Gebiete in denen die Leute mit dem lokal gültigen Lebensstandard bedeutend weniger Resourcen verbrauchen (und somit seine Umwelt weniger schädigt) als in anderen Regionen.

    Ein Normalbürger der z.B. in der Schweiz lebt, belastet die Umwelt bedeutend mehr, als jemand der in Nigeria lebt.

    Wenn man z.B. die Umweltbelastung über den CO2 Ausstoss ermittelt, dann verbraucht ein schweizer Normalbürger etwa 10 Mal mehr als ein Normalbürger in einem Afrikanischen Land.
    Somit ist es sehr wohl massgebend, wo jemand wohnt.

    Auch zeigt dies klar auf, wass das Ziel von uns allen sein sollte. Wenn wir allen Menschen einen Lebensstandard wie in der Schweiz zugestehen wollen, dann ist dies nur möglich, wenn die Weltbevölkerung wieder abnimmt.

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    • Juli 19, 2021

      Darum finde ich auch, dass der Ansatz der Initiative von ECOPOP in die richtige Richtung geht. Sie versucht als erstes das Bevölkerungswachstum in der Schweiz zu reduzieren und gleichzeitig auch die Entwicklung in anderen Ländern entsprechend zu beeinflussen.

      Wir gehen mit gutem Beispiel voran und fordern andere Länder dazu auf, unserem Beispiel zu folgen.

      Deshalb ein überzeugtes “Ja” zu ECOPOP.

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    • Juli 19, 2021

      Roland Steiner,gehe ich richtig in der Annahme,dass Sie auch JA für die MEI gestimmt haben.Wenn Nein aus welchem Grund.

      Wenn nicht,frage ich mich,wie wollen Sie den Bevölkerungs – Wachstum in der Schweiz reduzieren.Etwa indem,wir Schweizer halt auswandern müssen.Dies werden so oder so immer mehr Schweizer freiwillig tun.

      Nun zu Ihrer Beruhigung.Auf meine JA Stimme,zur ECOPOP Iniative müssen Sie nicht verzichten.Mir ist es egal welche Partei oder Interessengruppe die Unterschriften gesammelt hat.Ich Stimme nicht gegen eine Partei,sondern in der Sache.

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    • Juli 19, 2021

      Richtig Herr Rohner. Ich habe auch der MEI zugestimmt. Sie ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
      Dieses politische Geplänkel zwischen den Parteien interessiert mich nämlich nicht. Egal von welcher Seite eine Initiative kommt: Wenn der Inhalt für mich stimmt, stimme ich “ja”, wenn nicht “nein”.

      So einfach.

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    • Juli 19, 2021

      @alle. Bitte vor Bewertung und Antwort vollständig diese Zeilen inkl. Links lesen. Danke! Danke auch für Ihre Bewertung und Beiträge. Ich plädiere allerdings weiterhin auf globalen Umweltschutz, der entkoppelt von finanziellen Aspekten ist. Denn ich sprach über die Erhaltung unserer Art und nicht um die Einwanderungsthematik​ (der Schweiz und die Erhaltung der Rasse „Schweizer“…).

      Das​ CO2, das Wasser etc. macht vor den Grenzen nicht halt. Es spielt entsprechend keine Rolle ob jemand in Konstanz oder in Küsnacht wohnt.

      Wenn Staaten allerdings wirtschaftlich vorwärtskommen (Beispiel China) sieht man wohin dies führt. Soll denn Afrika den jetzigen Standard beibehalten müssen samt Aus- und Neben-wirkungen?

      Sollen zudem Skandale wie z.B. jener betr. Trafigura-Frachter Probo Koala http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Trafigura / http://afri-russ-arch​iv.blog.de/2010/06/04​/giftmuellprozess-fra​chter-probo-koala-elf​enbeinkueste-in-amste​rdam-eroeffnet-dechet​s-toxiques-probo-koal​a-le-proces-ouvert-a-​amsterdam-8733134/ oder das SEVESO-Unglück http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Sevesoungl%C3​%BCck weiter stattfinden können, bloss weil Geld, Wissen, Technologie und Wille für Beseitigung/Verwertun​g und Kontrollen fehlen?

      Bei diesen Überlegungen nützt aus meiner Sicht weder die MEI noch die ECOPOP -> wünscht man keine Wanderungen der Menschen, so schaut man aus meiner Sicht, dass diese in ihren Heimatländern ein Ein- und Auskommen haben, resp. solche Abfallschieberei und Umweltbelastungen (Gesetzgebung „Basler Konvention, Kyoto- und Nagoya-Protokolle etc.) nebst anderem nicht mehr geschehen, was auch zu einem Kassenspielt führt. Ansonsten gilt der „Selbsterhaltungstrie​b und der Satz: „Not macht erfinderisch“. Mit den „Völkerwanderungen“ ist nebst den wirtschaftlichen Aspekten auch der weltweite Umweltschutz nebst anderem gekoppelt. Dies in der globalen, vernetzten Welt. Die Schweiz mag diesbezüglich (noch) Joker in der Hand haben. Doch wie lange noch? Wie sehr ist die Welt/die EU wirklich auf die Schweiz angewiesen? Denn auch die anderen Ländern können ihre Grenzen gegenüber der Schweiz dicht machen.

      Wenn ich mir jedoch die Kommentare und Bewertungen anschaue, so bin ich mir nicht sicher, ob man lieber einfach „nur“ die Grenzen dicht machen und weiterhin Geld verdienen möchte, was auf Dauer nichts Nachhaltiges ist.

      P.S.: Ich höre und lese viel, dass man der Meinung ist nur die SVP bringt Lösungen und schaut zur Schweiz. Doch wenn ich mir die Parteiprogramme, Motionen, Vorstösse, Reden, etc. anschaue, dann bieten auch die anderen etwas. Auch wenn dies nicht „die Lösungen“ für alle und alles sind. Man hört und spricht einfach weniger darüber. Zu alldem kommen noch die Abstimmungsresultate im Parlament…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, wie wollen wir die welweite Umwelt schützen, wenn wir nicht einmal im eigenen Lande fähig sind im Einklang mit der Natur zu leben.
      Wie wollen wir andere Leute dazu bringen die Umwelt zu schützen, wenn wir selber nicht dazu fähig sind. Und dies in einem Land das vom finanziellen Aspekt her sicher die besten Voraussetzungen dazu hätte.
      Wir in der Schweiz hätten doch die besten Voraussetzungen aufzuzeigen, dass ein Land auch ohne Bevölkerungswachstum erfolgreich sein kann. Dass ein Land erfolgreich sein kann indem es nur qualitativ wächst.

      Erst wenn wir als Schweiz dies vorweisen können, haben wir auch das Recht, dasselbe von anderen Staaten einzufordern.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser, bezüglich Wohnort bin überhaupt nicht ihrer Meinung. Sie mögen zwar recht haben, wenn sie die Wohnorte Konstanz und Küsnacht vergleichen. Wenn wir aber nur schon etwas weiter östlich gehen und z.B. Ungarn mit der Schweiz vergleichen, sieht die Sache wieder ganz anders aus. Der ökologische Fussabdruck einer Person ist in der Schweiz bedeutend grösser als in vielen Ländern. Und wenn jeder Bewohner der Welt den gleichen Fussabdruck wie z.B. der Durchschnittseinwohne​r der USA hätte, wäre unsere Umwelt schon lange zerstört und mit ihr ein grosser Teil der Menschheit.

      Ich gebe ihnen aber Recht: um den Wanderungsdruck zu reduzieren, muss man diesen Leuten eine Perspektive im eigenen Lande bieten. Bevor man also all die Arbeitskräfte zu uns holt, würde man besser gewisse Arbeiten in diese Länder auslagern.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Steiner. Betr. Vergleich gebe ich Ihnen bedingt Recht. Denn wenn in einem Land zu wenig produziert wird, muss es importieren (egal was und egal wie viele Menschen im Land wohnen (Siedlungsdichte). Russland zum Beispiel erliess Exportverbot für Getreide http://www.n-tv.de/wi​rtschaft/Russland-ver​laengert-Exportverbot​-article1410051.html Es sollten also nicht zu viele Länder vom Import und anderen Ländern abhängig sein. Da wir global vernetzt sind (Verträge, Wanderungen, Konsumverhalten etc.) spielt es weniger eine Rolle, wo wer wohnt.

      Ich sah mir vor kurzem die Ausstellung „wir essen die Welt“ an. http://www.kaefigturm​.ch/d/ausstellungen/a​ktuell/Seiten/WirEsse​nDieWelt.aspx

      Wir essen die Welt (21. Februar – 24. Mai 2014

      Eine Ausstellung von Helvetas über Genuss, Geschäft und Globalisierung.

      De​r Mensch muss essen, will er leben. Und er entscheidet täglich aufs Neue, was auf den Teller kommt. Woher stammen die Lebensmittel? Wie wurden sie produziert? Unsere Kaufentscheide haben Auswirkungen auf unsere Gesundheit, die Umwelt und das Leben
      anderer Menschen.

      Die Ausstellung lädt zu einer kulinarischen Weltreise der besonderen Art ein. Sie beleuchtet Facetten rund um das Essen, die Nahrungsproduktion und den Handel, um Genuss und Geschäft, Hunger und Überfluss. Im Begleitprogramm bitten wir zu Tisch und präsentieren
      ein vielfältiges Veranstaltungsgedeck – en Guete!

      Was ich von dieser Ausstellung durch verschiedene Länder mitnahm ist folgendes in Stichworten in der Hoffnung, Sie können diesen folgen:
      – Aus Brasilien (hoffe, dass noch immer aus diesem Land gentechfreies Soja kommt): lebt vom Soja als Tierfutter und verwendet dafür Pestizide. Das Soja könnte man für hungernde Menschen verwenden
      – Aus Peru: Wegen weniger Regen werden Dämme gebaut samt Konsequenzen für die Gegend
      – Aus Honduras: Helvetas unterstützt dort biologischen Anbau und dank Fairtradeprämien können dort Schulen und Spitäler errichtet werden
      – Aus USA: Lebensmittelspekulati​onen (Exportverbote erhöhen Preise wenn noch alle „kaufen wollen), Dürre, vermehrter Fleischkonsum, Verarbeitung von Soja zu Biotreibstoff und Tierfutter erhöhen Preise für Soja
      – Aus Indien: wegen dem Reisanbau sinkt der Wasserspiegel, Verschuldungen wegen Pachtzins, das Saatgut teuer einkaufen müssen und deshalb Kredite aufnehmen müssen, hohe Selbstmordrate
      – Aus Bangladesh: Krevettenzucht fordert Hektare an Mangroven (Mangrovenwälder halten das Meer zurück und jetzt ist der Boden „versalzen“). Die Becken der Krevettenzucht sind nach einiger Zeit verseucht mit Antibiotikas und Pestiziden
      – Aus Burkina Faso: veränderte Essgewohnheiten (Brot statt Hirse) und liberaler Markt machen das Leben schwer, es gibt noch keine Inustrie die Mangos verarbeitet
      – Aus Ethiopien: Fruchtbare Erde wird weggeschwemmt, Hungersnöte, Rollenverteilung
      Dies sind sicher nicht alle Aus- und Nebenwirkungen in der globalen Welt. Fazit: Der Markt ist heute verzerrt, die Lebensmittel sollten zum Genuss sein und der Vertrieb vor Ort. Entsprechend hat auch unser Konsumverhalten einen Einfluss und man sollte sich Lieferketten bewusst sein.

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  • April 24, 2015

    Seit fast 30 Jahren gibt es bei der Kantonspolizei Bern eine Abteilung für Umweltdelikte. Gestartet als Einmanneinheit kümmern sich heute vier Polizisten um Verbrechen gegen die Umwelt. http://www.bernerzeit​ung.ch/region/kanton-​bern/Eine-Spezialeinh​eit-gegen-Verbrechen-​an-der-Umwelt/story/2​4495878

    Wenn die Menschen sorgfältig mit der Umwelt umgehen würden und entsprechenden Respekt (auch sich selber und dem nächsten) zeigen würden wäre die Umweltpolizei in dem Umfang möglicherweise nicht notwendig. Aber die Firmen und die Menschen sind in der Entsorgung offenbar kreativ…. Samt Inkaufnahme, dass die Verschmutzung durch irgendwelche Wege auf dem eigenen Teller landet…

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