1. Sonstiges

UNO korrigiert Bevölkerungsprognosen​ nach oben

Die UNO kor­ri­giert ihre Bevölkerungsprognose nach oben.

Im Jahre 2100 erwartet sie 11,2 Milliarden Menschen.

 

Weltwei​t 80 Millionen ungewollte Schwangerschaften

So​wohl die Schweiz als auch die UNO (global) korrigieren die Bevölkerungsprognosen​ laufend nach oben weil der Zuwachs seit langem unterschätzt wird. Skandalös daran ist, dass in den meisten von starkem Bevölkerungswachstum betroffenen Ländern ein Hauptfaktor der unzureichende Zugang zu Aufklärung und Verhütung ist. Pro Jahr gibt es weltweit 80 Millionen ungewollte Schwangerschaften. Daraus resultieren ca. 50 Millionen Abtreibungen. 30 Millionen „unerwünschte“ Kinder tragen massiv zum weltweiten Zuwachs von jährlich über 80 Millionen Menschen bei.

 

Familienplan​ung ist nötiger denn je – Schweiz missachtet Millenniumsziele

Eco​pop sieht sich einmal mehr bestätigt. Es ist dringender denn je nötig, dass die Schweiz und die Weltgemeinschaft das UNO-Menschenrecht auf selbstbestimmte Fortpflanzung nicht nur verbal sondern auch mit den nötigen finanziellen Mitteln ernsthaft unterstützt. In vielen der ärmsten Länder kann damit für die betroffenen Frauen eines ihrer grössten Probleme gelöst werden und so der Weg zu Bildung, Gesundheit und ökonomischer Verbesserung geebnet werden. Die von der Schweiz mitunterzeichneten Millenniumsziele der UNO, welche alle Staaten dazu auffordert, in ihren Ländern das Bevölkerungswachstum zu stoppen, werden von der Schweiz willentlich missachtet.

 

Kampf​ um Ressourcen wird sich dramatisch zuspitzen
Ecopop ist überzeugt, dass sich der Kampf um die lebensnotwendigen Ressourcen angesichts dieser Bevölkerungsprognosen​ künftig noch dramatisch zuspitzen wird. Schon heute versuchen bevölkerungsreiche Staaten wie China oder Indien ihre Nahrungsversorgung mit massiven Landkäufen – vorab in Afrika – abzusichern. In Afrika wächst aber gleichzeitig die Bevölkerung am stärksten. Bis 2050 soll sich, laut Prognose, in 28 Länder des Kontinents die Einwohnerzahl verdoppeln.

 

Weltw​eiter Mangel an Süsswasser

Weltweit ist der Wasserverbrauch in den vergangenen 50 Jahren etwa doppelt so schnell gestiegen wie die Weltbevölkerung. Schuld daran ist der massive Ausbau der Bewässerungs-landwirt​schaft. Qualitativ und quantitativ sind die Wasservorkommen vor allem im Nahen Osten und Nordafrika, Zentralasien und Teilen von Australien bereits heute an einem kritischen Punkt angekommen. In Spanien entsteht die erste Wüste Europas, viele Seen –darunter der Aralsee- und Flüsse trocknen aus. Eine massive Zunahme der Wasserprobleme erwarten Experten künftig ausserdem im südlichen Afrika, in Pakistan sowie in China und in Indien. Im Jahr 2025 werden 1,8 Milliarden Menschen nach Angaben der FAO in Ländern oder gar Regionen mit absolutem Wassermangel leben.

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Comments to: UNO korrigiert Bevölkerungsprognosen​ nach oben
  • September 5, 2015

    Was ist das eigentlich für eine hinterhältige Abstimmung oben? Die Frage lautet “Soll sich die Schweiz stärker für Familienplanung engagieren?”, aber wenn man auf den Button “abstimmen” klickt bekommt man nicht die Möglichkeit “Ja” oder “Nein” zu wählen, sondern bekommt nur die Bestätigung “Abstimmt”.

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    • Juli 19, 2021

      Hinterhältig?

      Defi​nieren Sie doch einfach, dass da vielleicht ein Fehler gemacht wurde, man könne nicht korrekt abstimmen. Das reicht….

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    • Juli 19, 2021

      Vielleicht ein technischer Fehler. Vielleicht will er auch sagen können, dass alle für seine Massnahmen sind.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Pfister

      Und daher meine Frage Hinterhältig….

      M​an muss nicht gleich von Hinterhältigkeit ausgehen. Es könnte tatsächleich einfach ein Versehen oder Fehler sein. Aber so kann man erkennen, mit welchem Negativgedankengut hier argumentiert wird.

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    • Juli 19, 2021

      Ich habe niemandem direkt einen Vorwurf gemacht. Ich habe nur gesagt das so wie sie ist die Umfrage hinterhältig ist, weil man scheinbar unabsichtlich abstimmt.

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    • Juli 19, 2021

      Auch hier Herr Wagner

      IHRE Worte: “Was ist das eigentlich für eine hinterhältige Abstimmung oben?”

      Behaupten Sie also nicht, dass Sie keinen Vorwurf der Hinterhältigkeit gemacht hätten.
      Es reicht wirklich. Und fangen Sie bitte nicht auch wieder hier an alles nun zu verdrehen und Andere als Lügner hinzustellen, weil Sie Ihre eigenen Texte nicht mehr lesen, bevor Sie reagieren. Es reicht.

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  • September 5, 2015

    Um nicht alle Argumente gegen ECOPOP wiederkäuen zu müssen, verweise ich auf Hans Rosling, der sehr gut erklärt, was hilft und was nicht:

    https://www.youtu​be.com/watch?v=ezVk1a​hRF78

    Wer es lieber auf deutsch will, dem sei ein Interview mit Mathis Wackernagel empfohlen. Der Basler WIssenschaftler ist der Erfinder des ökologischen Fussabdrucks, der von Ecopop gerne als Argument angeführt wird. Wackernagel war auch gegen die Ecopop-Initiative:

    http://www.bzbase​l.ch/basel/basel-stad​t/er-ist-das-unfreiwi​llige-vorbild-der-eco​pop-initianten-127707​461

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    • Juli 19, 2021

      Stimmt – man muss nicht alles erneut “durchkauen”

      Es ist “gegessen” und zu respektieren – dementsprechend zu Handeln, dass die nötigen Schritte eingeleitet werden. Man sollte endlich beginnen mit Handlungen, oder möchte man in das gleiche Fahrwasser geraten wie die EU mit Ihren Dauerverhandlungen wer welche Flüchtlingsmenge aufnehmen solle können wolle oder müsse? Welche Massnahmen nun endlich getroffen werden VOR ORT das Problem zu lösen.

      Beim Probelm Syrien fragt man sich nämlich, warum die USA nicht ihr sog. Superdronen einsetzt gegen die Widersacher. Angeblich könne man das auf den Meter genau platzieren, warum tut man das nicht? Menschen die Menschen in die Fluch schlagen um Ihren Glauben durchzusetzen machen eindeutig eine ethnische Säuberung. Dies verstösst in allen Punkten gegen die MRK und man “brutzelt” immer noch herum…. Mit heutigen angebl. vorhandenen Mitteln wäre es möglich, gezielt Widersacher so zu dezimieren, dass das Volk nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, welches heute flüchten muss, will oder soll.

      Da liegt das Problem und nicht in den Auffanglagern, welche immer vollner werden, und die EU berät immer noch, die USA “blödelt” im Gebiet rum und die Nachbarstaaten sind mit der Sitation überfordert da die Mittel zur gezielten Bekämpfung solcher menschenverachtenden Tätern.

      Da müssen wir auch nicht über Kondome erneut diskutieren……

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer,

      Sie wollen, dass die neutrale Schweiz vor Ort eingreift? Ich staune.

      Und noch etwas anderes verwundert mich. Wenn mich nicht alles täuscht, befürworten Sie die Anti-Menschenrechts-I​nitiative der SVP. Und jetzt empören Sie sich, dass die USA gegen etwas verstossen, das Ihnen eh ein Dorn im Auge ist? (Mal davon abgesehen haben die USA die EMRK auch nicht unterschrieben)

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Auch wenn Sie staunen, es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen Eingreifen und Eingreifen. Aber ich stauene doch schon etwas mehr als Sie, denn es steht doch nirgends, dass die neutrale Schweiz einschreiten solle?

      Und ja Sie dürfen verwundert sein, ich habe noch nie die Anti-Menschenrechts-I​nitiative der SVP befürwortet, sondern lediglich Punkte daraus gezogen, welche für mich stimmen und welche nicht. Sie vergessen leider zu schnell, dass ich Ihnen schon mehrmals erklärt habe, dass ich kein SVP-Anhänger bin und somit nicht mit allem einverstanden sein muss.

      Ich habe auch nicht gesagt, dass die USA in der MRK sei, sondern gegen diese in Syrien verstossen werde und niemand unternimmt was. Was mir EH ein Dorn im Auge sein soll weiss ich nicht, aber wenn Sie einverstanden sind, dass man in Syrien aus Glaubensinteressen oder ethnischen Säuberungen einfach weiterhin zuschauen möchte, erstaunt das mich etwas.

      Und ja es ist wohl ein Unterschied gegen Unrecht vorzugehen und da einzuschreiten,
      Oder wenn man in einem Staat nicht einschreitet, weil es Hoheitsgebiet ist dieses Staates, welcher aber nicht Menschen in die Flucht schlägt.

      Es ist ja wohl auch korrekt wenn ei Polizist gegen Unrecht vorgeht, aber es nicht tut, wenn der Betroffene kein Unrecht begangen hat.

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    • Juli 19, 2021

      Sie produzieren wieder Worthülsen.

      “ich habe noch nie die Anti-Menschenrechts-I​​nitiative der SVP befürwortet, sondern lediglich Punkte daraus gezogen, welche für mich stimmen und welche nicht.”

      So so.
      1. Welche “Punkte daraus” stimmen denn für Sie und welche nicht?
      2. Wenn heute darüber abgestimmt würde, wie würden Sie stimmen?
      [ ] Ja
      [ ] Nein
      [ ] Enthaltung

      Und was soll denn nun Ihrer Meinung nach konkret vor Ort geschehen und wer soll das tun? Die Schweiz? Die EU? Die USA? Die UNO? Sonst wer?

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    • Juli 19, 2021

      es steht klar im Text, wer was tun könnte, weil er behauptet “er sei der Beste”

      Da ich aus der Logik komme mache ich mir wohl kaum zur Zeit effektive Gedanken was und wie ich abstimmen würde, wenn…. Bis es soweit ist ändert sich noch viel und ich werde dann reagieren, wenn es soweit ist.

      Es ist Ihre Entscheidung, wenn Sie sich schon ein vielfaches vor der Entscheidung eine Meinung bilden. Ich habe und werde diese nicht tun, und meine definitive Meinung über eine Entscheidung immer erst dann fixieren, wenn es soweit ist. Bis dahin ist und bleibt es eine vorläufige Meinung einiger Punkte. Schliesslich gehöre ich nicht zu den “Hampelmännern/frauen​” einer Partei die genau das wählen/abstimmen was die vorkauen.

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    • Juli 19, 2021

      Also bekommen ich von Ihnen wieder keine konkreten Antworten. Schwach. Sie können nicht mal konkret sagen, was Ihnen denn an der Anti-Menschenrechts-I​nitiative gefällt und was nicht. Stattdessen werden Sie beleidigend.

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    • Juli 19, 2021

      Nennen Sie wie Sie es wollen. Die Definition von “Schwach” lasse ich hier mal im Raum stehen, denn ob es Schwach ist nicht mit einer sturen Meinung in eine Abstimmungsdefinition​ zu gehen, müssen Sie selber für sich entscheiden. Für mich ist es Stärke, bereit zu sein auch seine pers. Meinung zu ändern, aufgrund entstehender Grundlagenpunkte die in einem Vorfeld einer Abstimmung entstehen.

      Ihre Einstellung ist scheinbar, dass man in eine Abstimmung geht mit einer vordefinierten Meinung und diese glaubt mit allen Mittel vertreten zu wollen – völlig uneinsichtig der Gegenargumente.

      In​ welchem Wort ich Sie beleidigt hätte ist mir zwar nicht klar, aber erneut können Sie einfach nicht akzeptieren, dass es Menschen gibt, die auf Situationen sich orientieren, Meinungen bilden indem man Argumente und Gegenargumente erforscht und nicht mit einer vordefinierten Meinung in eine Auswahl geht.

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    • Juli 19, 2021

      Sie können klar dafür sein und Pro-Argumente aufzählen.
      Sie können klar dagegen sein und Contra-Argumente aufzählen.
      Sie können auch unentschlossen sein und Argumente für beide Seiten aufzählen.

      Sie dagegen haben bisher KEINE Argumente geliefert. Nur hohle Phrasen und Beleidigungen gegen meine Person. DAS ist schwach, Herr Schweizer.

      Daher nochmal meine Frage, Herr Schweizer: Haben Sie Argumente? Und falls ja, welche?

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    • Juli 19, 2021

      Ich erkläre es Ihnen gerne nochmals Herr Pfister

      Ich habe, will oder muss mich z.Zeit damit auseinander setzen, denn es ist noch kein Thema und somit auch nicht Massgebend für eine Meinungsbildung von mir. Sobald es zum Thema wird, ich eine Entscheidung fällen muss, soll oder möchte, werde ich die nötigen Argumente sammeln für mich pers. eine Meinung bilden und diese dann auch mittels Argumenten auch deklarieren.

      Wie schon geschrieben – Es ist Ihre Meinung was Schwach ist. Ich bin lieber Schwach in Ihrem Sinne, als dass ich mittels sturer Meinung einen evtl. Unsinn verteidige mit Argumenten die nur zur Polemik oder Hetze genutzt werden.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schwiezer, ich zitiere Sie:

      “ich habe noch nie die Anti-Menschenrechts-I​​nitiative der SVP befürwortet, sondern lediglich Punkte daraus gezogen, welche für mich stimmen und welche nicht. “

      Sie sagen, dass Sie irgendwelche “Punkte herausgezogen” haben, von denen einige für Sie stimmen und welche nicht. Das bedeutet, dass Sie sich schon mit der Sache auseinandergesetzt haben. Jetzt behaupten Sie plötzlich, dass Sie sich noch gar nicht damit beschäftigt hätten.

      Es ist nicht das erste Mal, dass Sie sich um konkrete Statements drücken und/oder Ihre eigenen Aussagen abstreiten.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Pfister

      Ich erkläre Ihnen es gerne ein weiteres Mal.

      Eine Meinungsbildung basiert auf der Vielfalt bestehender Grundlagen, welche zu einem Ergebnis in der eigenen Meinungsbildung führen.

      Da ich im Gegensatz zu Ihnen ohne vordefinierte Meinung in ein solches Thema gehe, wenn ich das tue, dann entsteht eine Meinung. Da aber bis zum heutigen Tag für mich kein Anlass bestand mich um eine solche Initiative zu “kümmern” (oder haben Sie einen Abstimmungszettel erhalten?) ist es für mich kein Thema ob und in welcher Weise ich mich für oder gegen eine solche Initiative entscheiden würde.

      Und ich werde hier sicherlich nicht speziell wegen Ihnen und Ihrer vermutlich bereits bestehender Meinung (aufgrund der Parteizugehörigkeit definiert) damit befassen. Dies tue ich dann, wenn es konkret zu einer Abstimmung kommt. Und dieses ist zur Zeit noch nicht der Fall.

      Sie können mich also weiterhin versuchen zu einer Aussage zu bewegen, indem Sie hier erneut entwertende Aussagen über User präsentieren. Sie vergessen mein Motto: “Es ist mir egal, wie man über mich spricht, aber man spricht über mich”. Das zeigt mir Ihr explizit auf mich bezogenes Verhalten, dass dies scheinbar immer noch funktioniert.

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