1. Sonstiges

Vernunft und Besonnenheit nicht wieder in den Keller

Neu haben bei uns Ver­nunft und Be­son­nen­heit die Re­gie­rungs­ge­walt an sich ge­ris­sen: Nicht nur der Um­satz son­dern auch Men­schen zählen. Ein­schnei­dende Mass­nah­men wer­den mit Au­gen­mass ge­trof­fen. So gar die SV­P-­Bun­des­räte darf man dafür lo­ben, dass sie für ein­mal un­sere KMUs nicht ver­ges­sen ha­ben. Ver­schüt­tet ge­glaubte So­li­da­rität unter Mit­bür­gern ist breit­flächig auf­ge­flammt.

Wirklich jedem ist derzeit klar, dass nicht Manager, Banker oder Wirtschaftsprüfer unseren Hals retten sondern diejenigen, die wir seit Jahrzehnten immer schlechter meinen bezahlen zu müssen: Pflegepersonal, Verkaufspersonal, KinderbetreuerInnen, LehrerInnen und Spitalärzte brauchen wir derzeit eindeutig dringender. Das Krisenmanagement von Trump & Co ist derart miserabel, dass deren Rezepte hier niemand mehr serviert haben will. Wer in der Schweiz jetzt noch einen Trump will, der soll sich seinen Blocher aus dem Milliardärskühlschran​k nehmen, austrinken – und gehen.

Das Acien Regime ist aber verschwunden. Und auf Vimentis dreht die altbekannte Clique von Verschwörungstheoreti​kern wieder mal am Rad.

Manager mahnen in den letzten Tagen nun an, dass die “Solidarität mit den Risikogruppen” nicht die Wirtschaft des Landes zerstören dürfe. Einzelne Politiker fordern eine baldige Aufhebung der beschlossenen Massnahmen zugunsten von wirkungslosen Clownereien und dem strikten Ausschluss von Risikopatienten. Ökonomen warnen davor, dass die drohende Wirtschaftskrise Menschenleben kosten könnte.

Zum ersten sei gesagt, dass ein kollabiertes Gesundheitswesen die gesamte Bevölkerung betreffen wird. Den zweiten sei erwidert, dass vor allem Besserwisser in strikte Quarantäne gehören: Weil ein vorschnelles Aufheben der Massnahmen die bereits erbrachten Opfer wirkungslos zu machen droht.

Den dritten will ich zugestehen, dass eine Wirtschaftkrise schlimme Folgen hat. Demgegenüber müssen wir aber auch sagen: Unser ungebremster “normaler” Turbokapitalismus fordert ebenfalls beträchtliche Opfer! Ausgesteuerte, Invalide oder ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sortieren wir schonungslos aus. Atemwegserkrankungen aufgrund von Luftverschmutzung leisten wir uns weil wir der Wirtschaft schärfere Abgasnormen “nicht zumuten” wollen. In wenigen Jahrzehnten werden wir jährlich 5% unseres BIP für die Schäden der Klimakatastrophe beiseite legen müssen. Millionen von Flüchtlingen klopfen auch an unsere Tür weil unsere Firmen straflos Landschaften zerstört, Trinkwasser abgegraben, Politiker korrumpiert oder von angezettelten Rohstoffkriegen schamlos profitiert haben. Sie werden seit Jahrzehnten steuerlich begünstigt. Die Ressourcen für diese Vergünstigungen haben wir oft bei denen eingespart, die uns heute den Hals retten.

Vernunft und Besonnenheit müssen jetzt noch einige Zeit weiter regieren bis diese Krise überwunden ist. Dann ist ein Reboot fällig. Dabei werden wir die beiden aber nicht wieder derart in den Keller wegsperren, wie wir es bis anhin getan haben!

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Comments to: Vernunft und Besonnenheit nicht wieder in den Keller
  • April 4, 2020
    • April 4, 2020

      Lieber Herr Brunner
      Was ich da lese sind nicht “die richtigen Fragen” sondern das selbstverliebte Geschwafel eines kastrierten Beraters!

      Ihnen ist schon aufgefallen: Unsere Regierung wird auch in “normalen” Zeiten von Beratern umzingelt, welche ihr einflüstern was “alternativlos” sei?

      Vor Corona wurde vor allem Manager Gehör geschenkt welche überall vor Arbeitsplatzverluste warnten: Sie selbst wurden dabei tagtäglich an der Börse für Streichung ebenjener Arbeitsplätze mit Bonis abgefeiert. Vor Corona durften PR-Leute ein jedes Parlamentarierohr mit schamlosester “Beratung” abfüllen. “It’s the Economy, stupid!” wurde durch ein “It’s only the Economy, stupid!” abgelöst.

      Der Unterschied ist, dass in der Krise zum guten Glück auf die Wissenschaft und nicht bloss auf die Interessen der Kamprads, Oeris und Blochers gehört wird.

      Zum guten Glück haben wir rechtzeitig in Form von Steuern “den Menschen Geld gestohlen”, damit wir heute Spitäler, Behörden und Wirtschaftshilfen zur Verfügung haben.

      Normalerweise haben eben “Philosophen und Unternehmensberater” wie der Artikelschreiber Reinhard K. Sprenger selbst die Deutungshoheit darüber, was “sinnvoll” und was “wirtschaftschädigend​” sei. Und die möchte der Herr nun gern zurück. Wissenschaft soll wieder zurück ins Körbchen und der entmannte Unternehmensberater selbst wieder zurück an die Macht!

      Deshalb erzählt er uns etwas von verlorener Freiheit und appelliert an unseren Wunsch nach Normalität… ganz so als ob der Typ nicht nur Fragen der Freiheit sondern auch epidemiologische Zusammenhänge kompetent überblicken könnte: Ein typischer Berater eben.

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    • April 4, 2020

      An Adrian Michel, prüfen Sie bitte Ihre Worte am aktuellen Vorgehen der Regierung. Entweder sind Sie selbst Teil der Propaganda oder aber ein Paradebeispiel für die Wirksamkeit der harmonsisierten Propaganda, so wie Sie trotz Bildung, Intelligenz und geistiger Gesundheit den Machtinhaber und Machtansichreissern, der aktuellen perfiden, diktatorischen Regierungs-Clique aufsitzen.

      Niemand​ bestreitet, dass die Ausgangslage nicht bereits korrupt war und von Grund auf sanierungsbedürftig und gar bedrohlich instabil. Die Missstände und die Misspolitik betreffen jedoch das ganze Spektrum,.links wie angeblich sozial wie rechts wie angeblich liberal. Nebenbei, wo sind überhaupt jetzt die Liberalen ?

      Doch keinerlei Ausgangslage in einem Rechtsstaat und in einer Demokratie rechtfertigen den aktuellen Putsch der Regierung gegen die Gesellschaft.

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    • April 4, 2020

      Lieber Herr Brunner

      In Ernstfall wird die Feuerwehr Ihre Tür aufbrechen und Ihre Wohnung unter Wasser setzen. Ist nicht die feine Art von Besuch, die wir uns wünschen.

      Ist aber nötig und leuchtet Jedem ein.
      Na gut: Fast Jedem.

      Wenn unser Gesundheitswesen kollabiert so ist das in etwa so wie wenn Ihr Herz aussetzt: Das kann ganz fatale Folgen haben. Für die ganze Gesellschaft und Wirtschaft.

      Leuchtet Jedem ein.
      Na gut: Fast Jedem.

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    • April 4, 2020

      An Adrian Michel, Sie schreiben “In Ernstfall wird die Feuerwehr Ihre Tür aufbrechen und Ihre Wohnung unter Wasser setzen. Ist nicht die feine Art von Besuch, die wir uns wünschen. Ist aber nötig und leuchtet Jedem ein. Na gut: Fast Jedem. Wenn unser Gesundheitswesen kollabiert so ist das in etwa so wie wenn Ihr Herz aussetzt: Das kann ganz fatale Folgen haben. Für die ganze Gesellschaft und Wirtschaft. Leuchtet Jedem ein. Na gut: Fast Jedem.”

      Wenn Sie das ernst meinen, was ich befürchte, dann kann ich nur sagen: In so einem System möchte ich nicht leben. Punkt Aus Amen.

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    • April 5, 2020

      Lieber Herr Brunner

      Sie bleiben also lieber im ungestört in ihrem Zimmer sitzen um zu verbrennen?
      Das ist… einerseits traurig und andererseits….

      D​ie Feuerwehr hat keine Wahl: Sie muss – auch unter Lebensgefahr – ausnahmlsos jeden aus einem brennenden Zimmer befreien. Egal ob er oder sie ebensmüde, undankbar oder einfach unverständig ist.

      Die “Feuerwehr”- Leute aus dem Spital bitten Sie nun inständig, einfach zuhause zu bleiben und unter keinen Umständen Feuer zu machen.

      Ist nicht zu viel verlangt…
      Punkt Aus Amen.

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    • April 5, 2020

      Adrian Michel
      Besteht die Wissenshaft nur einseitig auf den Virologen?

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    • April 6, 2020

      Herr Michel,
      wenn der Wasserschaden der Feuerwehr grösser ist als der Schaden durch das Feuer, ist die Feuerwehr einfach unfähig und gehört ersetzt.

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    • April 6, 2020

      Lieber Herr b rabe
      Die Tatsache, dass es in der Schweiz in praktisch jedem Dorf eine eigene Feuerwehr gibt, legt nahe, dass dies sehr selten der Fall ist.

      Aber falls Sie die Feuerwehr so sehr fürchten: Jemen, Afghanistan oder Syrien gibt’s nicht so viele davon wie hier…

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    • April 7, 2020

      Herr Michel, wie soll ich es sagen. Mit solchen Aussagen mimen Sie für mich einen merkwürdigen Michel.

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    • April 7, 2020

      Geniessen wir die freie Meinungsbildung. Soweit. Solange.

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    • April 10, 2020

      Die einen wissen was sie schreiben, der Herr Michel offenbar nicht, kann es geben…

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  • April 4, 2020

    “Vernunft und Besonnenheit müssen jetzt noch einige Zeit weiter regieren bis diese Krise überwunden ist.”

    Bei​m Corona-Virus steckt jeder Gesunde oder Kranke im Schnitt 3 weitere an. Ohne Massnahmen würde das Total der Ansteckungen eine geometrische Folge bilden:

    3+9+27+81+​​​​243+729 …

    Die Inkubationszeit beträgt 5 bis 14 Tage. Wenn man mit 1 Woche rechnet, entstehen so in 6 Wochen aus der Ansteckung durch die 1. Person über 1000 neue Ansteckungen. Auf einer Kurve würden die Ansteckungen eine steil ansteigende Parabel bilden. Von diesen 1000 angesteckten Menschen, die eine einzige gesunde oder kranke Person verschuldet, würden 50 bis 100 sterben.

    Damit die Spitalpflege nicht kollabiert, muss deshalb schnell eine flach bis sinkend verlaufende Kurve erreicht werden. Die Ansteckungskurve kann nur verflacht werden, wenn im Schnitt die 3 Ansteckungen auf “nur” 1 Ansteckung gesenkt werden können. Das heisst zwei Drittel der Bevölkerung, Gesunde UND Kranke, müssen in der Wohnung bleiben, bis die Ansteckungskurve flach bis sinkend verläuft.

    Ohne Massnahmen oder mit einer Quarantäne nur für Angesteckte sinkt die Ansteckungsrate nicht, sondern sie steigt. Diese Forderung ist nicht nur eine Seldwylerei sondern den Menschen gegenüber völlig unverantwortlich.

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    • April 4, 2020

      Denkfehler Herr Oberli
      Ich könnte den Job bei den Medien nicht machen, denn ich bin meinem Gewissen verpflichtet.
      Tagtäg​lich wird berichtet, dass die Zahl der neu Infizierten zunimmt. Eine verdammte Lüge.
      Die Infizierten waren schon immer infiziert. Wie viele Menschen sind nun betroffen, zeigen keine Symptome oder sind gar gesund. Diese Daten fehlen. Demnach darf man niemals ein shutdown beschliessen, wenn die Menschen im Fokus stehen sollen.
      1957, 1969 und 2017, waren viel mehr Menschen infiziert und sind gestorben.
      Median 83 Jahre! Noch Fragen?

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    • April 10, 2020

      Ach Herr Bender,
      sie kennen ja den rudolf oberli, mit seinen? Berichten und Ansichten? Der und Logisch denken? Nein. Er kann nur “andere” Ansichten weitergeben, egal was für ein Schwachsinn es ist.
      Und oh wunder, wenn ein ganzes Volk den Schwachsinn glaubt, ist es auf einmal Normalität, so verdreht sprich manipuliert man Denkweisen..

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    • April 10, 2020

      Herr Werner Nabulon
      Mit Herrn Oberli, haben Sie auch alle Daumen nach Unten Werter angesprochen?

      Wer jetzt noch nicht versteht, dass die Kaufkraft ein Planspiel der Regierenden und Wirtschaft, dem kann sprichwörtlich nicht mehr geholfen werden.
      Eine Leistungserbringung, gleich welcher Art, kann ohne weiteres, mit einer frei verfügbaren Kaufkraft, abgedeckt werden, welche eine Leben in Würde ermöglicht. Das Zugemüse als Weiterleitung und Abzug, haben wir nun doch alle als Betrug erkannt!
      Geldkreisla​uf = Ausgaben = Wirtschaftseinnahmen = Kaufkraft = Ausgaben
      Der Spieltrieb aller Politiker ist eingedämmt. Lügen beendet.

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  • April 4, 2020

    Angsterzeugung im neoliberalen Präventions- und Sicherheitsstaat, Vortrag vom 3. Februar 2019:
    https://www.yo​utube.com/watch?v=-kL​zmatet8w
    “Die Masse … muss im Zaum gehalten werden durch diffuse Ängste und Schreckensbilder”

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    • April 4, 2020

      Lieber Herr Brunner
      Den Kern des “neoliberalen Staates” symbolisiert der Artikelschreiber Reinhard K. Sprenger in Ihrem Kommentar unten viel besser….

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    • April 4, 2020

      Wie geht es den Vertretern der Linken, Maduro und Kimg Jong Un?

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    • April 4, 2020

      Lieber Herr Eberhadrt
      Wie nett, dass Sie sich auch um Leute aus fernen Kontinenten Sorgen.
      Sie selbst sind wohlauf?

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    • April 4, 2020

      Was sagen die einzig wahren Linken Jean Ziegler und Andrea Stauffacher zu den erwähnten Freunden aller Linken?

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    • April 4, 2020

      Sie haben sich im Blog geirrt, lieber Herr Eberhart: Ist nicht Facebook hier, wo sie Freunde aus aller Welt treffen.

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    • April 4, 2020

      Den Linken geht so gut wie es die Rechten wollen, nicht umgekehrt, aber um diese Zusammenhänge zu begreifen, müsste man sich vom Vorbeter Wissen befreien!

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    • April 4, 2020

      Herr David Brunner
      Ich setze noch einen drauf.
      Wer den Neoliberalismus als ökonomische Lehre und nicht als Herrschaftsinstrument​ begreift, hat im Studium nur abgeschrieben, ohne sein Denkapparat aktivieren zu müssen!
      Das ist der Grund, warum die Regierungen, weltweit koordiniert dabei sind, drakonische Notstandgesetze zu formulieren, mit denen ein längerfristiges Ziel verfolgt wird als das gegenwärtige der Ansteckungsverhütung.​
      Westliche Regierungen werden zu dem Schluss kommen, dass es an der Zeit ist, das Immunsystem des Kapitalismus gegen ihre eigene Öffentlichkeit in Stellung zu bringen. Meiner Meinung nach besteht die Gefahr, dass sie – angesichts der Chancen, die sich hier bieten – anfangen werden, uns und nicht das Virus als die eigentliche Plage zu behandeln.
      Seien wir wachsam, und beenden die Betrügereien, es liegt an uns Menschen

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    • April 4, 2020

      Die klimajugend ist erschuettert, dass linksgruen derart ihr ultimatum ignoriert und der klimawandel nicht mit grossen abstand auf rang 1 steht.

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  • April 4, 2020

    Bei welchem, Herr Michel, sozialistischen Sklavenblättchen haben sie diesen Komplettmist wohl wieder abgeschrieben? Ihr eigener Text ist es sicher nicht, das kann man daran erkennen, dass Sie ansonsten schon stilistisch und wortwahlmässig nie eine solche Abhandlung zu schreiben in der Lage sind.

    Dazu nur soviel: Es ist reines Propagandanachplapper​​n, wenn nun dauerwiederholt wird, dass „Pflegepersonal, Verkaufspersonal, KinderbetreuerInnen, LehrerInnen und Spitalärzte unseren Hals retten“ würden. Denn die tun gar nichts, was sie ansonsten nicht auch tun. Es sind einfach praktisch die Einzigen, die das überhaupt noch tun dürfen. Sie dafür zu bewundern ist zwar freundlich, aber völlig unbegründet.

    Die Lobhudelei und das Gesocks von wegen es sei „solidarisch“ wenn man sich diktatorischen Zwangsmassnahmen unterzieht, wird nur zur Ablenkung verordnet. Es soll davon ablenken, sich Gedanken darüber zu machen, ob die Zwangsverordnungen tatsächlich gerechtfertigt sind. Und davon, sich darüber klar zu werden, was es bedeutet, wenn selbsternannte Obrigkeiten die Macht an sich reissen und sie mit polizeilicher und militärischer Gewalt durchsetzen. Je länger dieser angebliche „Ausnahmezustand“ anhält, umso mehr werden wir die hässlichen Seiten der Unterdrückungsmassnah​​men zu spüren bekommen.

    Wenn die Polizei vermehrt Leute verhaftet weil sie sich ohne spezielle Bewilligung draussen aufhalten. Wenn die Zensur von nicht genehmen Äusserungen noch verstärkt wird. Wenn die verordnete Geldschwemme die Preise für immer weniger vorhandene Güter in die inflationäre Spirale treibt. Wenn die einzige noch angebotene „Hilfe“ in einer weltweit „koordinierten“ Gleichschaltung kulminiert und die „Weltregierung“ und das „Weltgeld“ eingeführt wird.

    Dann können Sie dann kommen und von der Befreiung der „Opfer des normalen Turbokapitalismus“ leiern die dann erfolgreich zu Sklaven der sozialistischen Weltordnung mutieren.

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    • April 4, 2020

      Zu unseren liebsten und wertvollsten Freunden gehört natürlich auch der Shitstormsurfer!

      D​er wirft sich ohne Scham in jede Brandung und reitet das Scheisswasser bis zum Strand.

      Dem Rettungsschwimmer zeigt er immer den Mittelfinger, wenn dieser ihn auf gefährliche Wellen hinweist. Und wenn der Surfer dann aufgrund seiner Dummheit unter Lebensgefahr aus der mörderischen Brandung gerettet werden muss, verklagt er den Rettungsschwimmer danach zum Dank wegen Freiheitsberaubung.

      Hat er im Keller ein neoliberal koscheres Atemgerät in Reserve stehen oder benutzt er im Ernstfall dann doch lieber ein mit öffentlichen Geldern finanziertes in einem öffentlich finanzierten Spital?

      Peinlich!

      Schäbig!

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    • April 4, 2020

      Wer in diesem Zusammenhang politische Gezänke füttert, hat nicht alle Tassen geordnet im Schrank.
      Tatsache ist: Die Geldschöpfung aus dem Nichts kann unendlich bedarfsgerecht erfolgen. Frau Uschi von der Leyen, hat es zusammen mit ihre Ratskollegen, endlich begriffen. Nur Merkel ist noch vom Rollstuhlfahrer geblendet!

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  • April 4, 2020

    “Ver­schüt­tet ge­glaubte So­li­da­rität unter Mit­bür­gern ist breit­flächig auf­ge­flammt.”

    Ic​h weiß nicht, ob man das Solidarität nennen kann, wenn Mitbürger Hamsterkäufe tätigen bis für diejenigen, welche tatsächlich etwas brauchen, nichts mehr übrig bleibt.
    Und Arztpraxen und Spitäler wegen jedem kleinsten Symptom einrennen. Die Crona – Paranoia fördert geradezu Hypochonder.

    Auch stellt sich die Frage, ob von den Finanzhilfen des Bundes die richtigen, auch die Einzelfirmen profitieren oder nur grössere Firmen, eine KMU ist oft nicht so klein wie man meint. Und ob da nicht zu viel Geld bei Verwaltungsräten und Dividendenempfängern landet.

    “Nationalb​ank-Präsident Thomas Jordan hilft den Banken – und warnt sie
    Finanzspritze ist nicht für Dividenden!”

    Aber hoffen wir, dass es bald wärmer wird, das mögen Viren nicht und der ganze Spuk dann ein Ende hat.
    Die Frage die bleibt, wie geht es mit der Überwachung weiter?

    «Das geht zu weit»: Überwachungs-Vollmach​t für Aargauer Polizei stösst auf Kritik – aber nicht überall

    https://ww​w.aargauerzeitung.ch/​aargau/kanton-aargau/​das-geht-zu-weit-uebe​rwachungs-vollmacht-f​uer-aargauer-polizei-​stoesst-auf-kritik-ab​er-nicht-ueberall-137​587126

    http://blau​erbote.com/2020/03/24​/psychologe-harald-ha​as-corona-kampf-statt​-buergerrechte-der-no​rmale-mensch-wird-gef​aehrlich/

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    • April 4, 2020

      Lieber Herr Huber
      Bei uns in der Nachbarschaft wird ausgeholfen und für andere eingekauft, es wird Rücksicht genommen und der Ball generell flach gehalten. Muss nicht überall so sein.

      Natürlich hätte Maurers Vision von KMU-Hilfe sich wahrscheinlich in der Vergabe von Krediten erschöpft, Parmelin hat aber doch auch einiges realisiert, was man in der SVP und bei Bürgerlichen sonst als Teufelszeug verworfen hätte.

      In Krisenzeiten darf man nicht ganz so kleinlich sein wie sonst.

      Es könnte sich als fataler Irrtum erweisen, wenn man das Coronazeugs einfach so mit den Grippe gleichsetzt und auf den Sommer hofft – könnte sein, wäre aber fatal wenn man deswegen die Vorsicht fahren lässt.

      In Asien gibt es zweite Ansteckungswellen bei bereits sommerlichen Temperaturen. Wir sind trotz Frühling noch nicht über dem Berg.

      Nichts ist verständlicher als der Wunsch nach Normalität. Aber wenn wir schon einen so versch* Saisonbeginn hatten sollten wir einen hoffentlich glimpfindlicheren Verlauf nicht auf den letzten Metern durch unbedachte Frühlingsgefühle verkacken….

      Weis​en Sie die Shitstormsurfer weiterhin in die Schranken und bleiben Sie noch einem Moment zu Hause!
      Bis nicht hemdsärmlige Polterer und Besserwisser – sondern Fakten eine Entwarnung nahelegen.

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    • April 4, 2020

      Herr Adrian Michel,
      Das Leben bracht etwas Mut. Schon immer. Mit, ja was könnte noch alles geschehen? Fragen…

      Wir sind freie “bezweifle ich langsam” Bürgerinnen und Bürger eines “Freien Landes” die selber genug Verstand haben, für die “für jeden selber” richtigen Entscheidungen.

      Wer Angst hat, bitte, es bleibt jedem selber überlassen, noch Monate von der Wohnung auf den Balkon zu pilgern, vor geschlossenen Dachgärten zu stehen, weil ein Irrer diese abgeschlossen hat….vor Parks, weil jemand Angst hat,

      Nach dieser Corona Krise ist vor der nächsten Grippe (Corona, was auch immer) Welle…nein, wir lassen uns das Leben nicht weiter versauen!!!

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    • April 4, 2020

      Lieber Herr Nabulon

      Wir sprechen hier nicht von Angst sondern von Vernunft.

      Wir sprechen davon, dass unsere Bürger genug Selbstverantwortung aufbringen sollten, damit wir in diesem Land keine Ausgehverbote brauchen. Das sie genug Grips im Hirn haben um zu sehen, dass es immer noch ernst gilt.

      Auch wenn irgendwelche Honks was anderes daherplapern.

      Wer diejenigen als Angsthasen bezeichnet, welche sich aus Vernunft auch an unliebsame Regeln halten ist Teil des Problems – Nicht Teil der Lösung.

      War schon immer so.

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    • April 4, 2020

      Herr Emil Huber

      Wenn der Rückfluss den Gewinnern der Krise, die gibt es, denn es wird ja Geld gedruckt, zugeordnet wird, dann sind alle Mahnungen völlig unnötig! Aber eben Jordan darf ja das Geldsystem auch nicht verstehen, wenn er meint, er stelle den Banken die notwendig Liquidität zur Verfügung!
      Banken brauchen systembedingt keine Liquidität (Manövriermasse für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr), sie wurde vom Gesetzgeber erfunden, damit die Betrugsspiele, zelebriert werden können. Celebration!

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    • April 4, 2020

      Herr Adrian Michel, Sie dürfen aus meiner 40-jährigen Bankerfahrung in Kaderstufen, auch in Zürich, glauben, dass man mit Bankkrediten zur Abdeckung der Betriebsliquidität eine Todsünde begeht. Wer solche Massnahmen umsetzt, hat entweder nicht alle Tassen geordnet im Schrank, oder er verfolgt andere Ziele. Interessant in diesem Zusammenhang finde ich noch, dass die Massnahmen sich nicht von Regelungen in den anderen Länder abweichen. Koordinierter Betrug!

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    • April 4, 2020

      Herr Adrian Michel,
      Ohne Angst vor dem tödlichen Virus, bleiben die Leute aus Vernunft wie sie das nennen nicht zu Hause.
      es scheint, der Virus sei etwas gefährlicher….da streiten sich die Virologen…wem soll ich glauben? Die Test werden angezweifelt, heisst, wer Positiv ist, das heisst gar nichts.

      1. Junge gesunde Menschen erleben oder eben nicht, eine Grippe, was in der Art, das wars.
      2. Es heisst, bis ca 65J, wenn man nicht zur “Risikogruppe” gehört, geschieht auch nicht so viel.
      3. Wer älter ist, gesund, soll nach meiner Ansicht selber entscheiden, bleib ich zu Hause, gehe ich raus, wie verhalte ich mich draussen, und so weiter…

      So, wenn man es hinkriegt, dass die Menschen Angst haben, (bei der normalen Grippe war das nie der Fall), machen die jenigen alles, was befohlen wird.

      Wenn ich höre, wie zaghaft dann diese Lockerung stattfinden soll, nur schon wer daran denkt, dass nach dem 19April Ende ist, wird zum ??? keine Ahnung was….bitte Herr Michel, bleiben sie zu Hause, verkriechen sie sich, glauben sie an was sie wollen, ich gehöre nicht zu diesen “Gläubigen”..

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    • April 4, 2020

      Herr Werner Nabulon
      Hervorragend​, so sehe ich es aus. Die nächste Grippe kommt bestimmt.
      Heute sollten nach Rickli, sämtliche Intensivplätze und Betten in den Spitälern in Zürich und Umgebung belegt sein! Alles wird dem Corona untergeordnet, unglaublich aber wahr!
      1957, 1969 und 2017 gab es mehr Todesfälle! Das Gesundheitswesen wurde dem Neoliberalismus geopfert. Auslagerungen und Reduktion, wie wenn der Staat, Geld sparen müsste. Diese Betrügerei dieser Vollpfosten muss geahndet nicht belobigt werden, so viel Intelligenz kann man den Menschen zumuten!

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    • April 5, 2020

      Lieber Herr Nabulon
      Als mein Sohn Ihren Eintrag gelesen hat meinte er : “Mega asozial!

      Dem habe ich nichts zuzufügen.

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    • April 5, 2020

      Ja, dann ist das so

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    • April 5, 2020

      Herr Adrian Michel,
      den lieben können sie sich stecken. Fakt ist; in Krisenzeiten braucht es Menschen mit klarem Verstand die versuchen das richtige zu tun.
      Sie haben absolut keinen Plan, keine Idee, was ich in der Zeit mache. Aber ich bin von mir überzeugt, ich mache genau das richtige. Mit “es braucht etwas Mut” aber auch Verstand, diese unerträgliche Isolation durchbrechen, helfen, hach was schreibe ich da überhaupt mit einem Idioten vom Dienst..

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    • April 5, 2020

      Sogar Corona BAG – Koch musste zugeben:

      «Corona-T​ote sind im Mittel 83 Jahre alt»

      https://www.b​lick.ch/news/politik/​pressekonferenz-mit-c​orona-experten-muesse​n-risikogruppen-zur-a​rbeit-id15830113.html​

      Also, was wäre die Lösung?
      Besondere Maßnahmen für Risikogruppen, wobei diese Gruppen eigenverantwortlich entscheiden können , ob sie z.B Ausgangssperren einhalten oder nicht, das Risiko haben sie dann auch alleine zu tragen. Ebenso Massnahmen in Altersheimen und Spitäler, wo Besucher Masken tragen müssten & Schuhe wechseln vor dem Eintritt.

      Dann öffentlich Maskenpflicht nur für Personen mit irgendwelchen Erkrankungen der Atemwege, sprich für diejenigen, welche ständig herumhusten im öffentlichen Bereich.
      Herumspucke​n auf den Strassen und Bahnhöfen unter Strafe stellen.

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    • April 5, 2020

      Herr Emil Huber
      Was heisst zugeben, er eiert doch permanent im Auftrage seiner Vorgesetzten. Wie die Medienleute. Ich könnte diesen Job nicht ausführen, denn ich bin und war immer dem Gewissen verpflichtet!
      Ein solche Massnahme mit diesen extremen Auswirkung auf das Leben, kann doch nicht auf Grund einer abgesprochenen Meinung der Virologen erfolgen. Wenn dazu noch, unter den ankerkannten Fachleuten, unterschiedliche Meinungen vorherrschen, darf es niemals zu solchen einschneidenden Massnahmen kommen, welche alle Menschen betreffen. Für mich wird die Demokratie gerade zu Grabe getragen, und fast alle tragen s mit Fassung.
      Anstatt die Täter (Neoliberalismus) zu tadeln, werden sie belobigt, denn sogar die wirtschaftliche Krisenbewältigung bringen sie nicht aus die notwendige Reihe. Habe es mehrfach beschrieben, sie verstehen unisono das Geldsystem nicht, oder eher sie folgen der Betrugslehrmeinung, dass der Mensch lebt, ohne gezeugt und geboren zu sein.

      Meine Frau und ich leben über den Winter in einem Mietappartement auf Teneriffa. Was diese infame Aussperrung mit dem Archipel anstellt, wird auf Jahre hinaus nicht gut gemacht werden können.
      Die Virologen können sich endlich profilieren und die Dummheit folgt ihnen!
      14.03.20 Virus entwickelt sich exponentiell, heisst nach 15 Tagen müssten 4,7 Mio. Menschen infiziert sein. Tagtäglich wird diesem Szenario nachgelebt.
      Wahrsche​inlich, werden wir 2020 auf Tenerife verbringen, Grossteils im Gefängnis ohne Gitter, mit Terrasse und Meerblick.

      Mit den Massnahmen bin ich einverstanden, nur die neusten Erkenntnisse zeigen, dass ein totes Virus nicht mehr wiederbelebt werden kann. Also Schuhe ausziehen, oder Angst vor Türklinken, Fehlanzeige!

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    • April 5, 2020

      Herr Adrian Michel

      Ihr Sohn, wird, wie ich es auch getan habe, den Vorbetern folgen!
      Bringen Sie ihm lieber bei, dass wir im Einklang mit der Gelschöpfung aus dem Nichts, Geld muss vorhanden, andernfalls ist kein Tausch möglich, keine Zahler sein können und niemand für die Allgemeinheit keinen Rappen für aufbringen,
      Alles aus der Milchbüchlirechnung aus bereuter Bildung antrainiert, hinzufügen und abziehen, dann sind wir Zahler! Einfältiger geht es nicht!

      ASSOZIAL als Regierungsform um den Spieltrieb ausleben zu können!

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  • April 4, 2020

    Wo bleiben die drakonischen Massnahmen von Linksgrün, die man dem Ultimatenstellern der “Klimajugend” versprochen hat? Der Verbrauch von Co-2 muss deutlich fühlbar ein und v.a bei Unter- und Mittelschicht zu einem Umdenken führen.

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    • April 4, 2020
    • April 4, 2020

      Wer diese Krise, noch mit Parteiengezänk füttert, sollte seine Einstellung überprüfen.

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    • April 4, 2020

      Parteiengezänk?
      Das machen Sie ja ständig.
      Sie greifen die SVP und die FDP an, wo Sie nur können.

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    • April 5, 2020

      Offenbar hat Parteizugehörigkeit etwas mit der Denkweise, Gedankengut zu tun?

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    • April 5, 2020

      Genau, ein frei denkender Mensch, hat seine eigene Meinung und schliesst sich keiner Partei an. Ich greife doch die SVP im besonderen nicht an, sondern ihre Denkweise!

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    • April 5, 2020
    • April 5, 2020

      Vor der Corona Krise, aber auch früher ab und an, hätte man mich dazu bringen können, das zu einem freien Land gehören, eine direkte Demokratie pflegen, und so Sachen..

      Fakt ist: Niemand konnte so was sehen kommen…(möglicherwe​ise in den dunkeln geheimnisvollen Büchern von Geheimbunden steht so was), wie man die Welt versklaven kann…

      Tatsache: nicht nur wegen der Distanz, Social Distancing, ist der ÖV am unbrauchbar…

      nic​ht nur wegen den Kranken zeigt sich, das Gesundheitswesen ist nicht das was versprochen wurde…

      Europäisc​he Solidarität zeichnete sich zu erst durch ausgeprägten Nationalismus aus..Grenzen dicht machen,
      In der Schweiz fordern ganz Hirnlose das Tessin abzuklemmen, wie hirnlos ist das denn?

      jeder der noch einen einigermassen funktionierenden Verstand hat Frau wie Mann, rausgeht an die Sonne, wird mit Verachtung und Argwohn angesehen…man will unbedingt diese Isolation in den Wohnungen, dass die Menschen noch mehr plemplem werden..

      man hat Angst nur schon darüber zu reden, wie starten wir nach dem 19 April in die Zukunft?
      ich liebe diese Denkweise, Pläne in die Zukunft zu schieden..

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    • April 5, 2020

      Nein die Solidarität wird umgesetzt, wenn der Empfangende immer noch unterdrückt bleibt. Siehe die Krise!
      Wer ohne Datensicherheit, nur einer Meinung folgt, ist ein Scharlatan. Die Virologen lieben ihren Job, wie alle anderen auch, nun können sie sich endlich profilieren. Es geht ihnen nicht um die Gesundheit der Menschen, andernfalls sie ganzheitlich denken würden.
      Wenn die Fachleute, mathematisch unterschiedlicher Meinung sind, kann nicht eine Meinung stimmen. Diese Logik sollte den Regierenden bekannt sein. Es geht um was ganz anderes!
      Erinnerung:​ 14.03.20 Virus entfalte sich exponentiell:
      Nach 15 Tagen = 4,7 Mio. Infizierte!
      Diese Rechnung wird tagtäglich neu extrapoliert. Die Spitäler sind randvoll mit Corina, alle anderen wichtigen Operationen werden hinausgeschoben. Mit welchem Recht?

      Diese Viruswelle hat einen bestimmten Ausschlag, aber nie wie 1957, 1969 und 2018!

      Mit meiner Frau zusammen leben wir über den Winter in Miete in Teneriffa. Der Archipel wird auf Jahre hinaus ausgestorben sein! Was macht diese infame Aussperrung mit den Menschen, ihr einfältigen Entscheidungsträger?

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    • April 5, 2020

      Mathematik im Gegensatz zu Worten lügt nie, jawohl

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  • April 4, 2020

    Ich zitiere Uschi von der Leyen: Geld ist nie das Problem, das Drucken der Staat bedarfsgerecht. Darum stellen wir der EU vorerst 10 Milliarden zur Verfügung!
    Nur die Deutschen wollen das System nicht begreifen und meinen das Land würde haften. Letztlich übernehmen die Zentralbanken die Verpflichtungen gegenüber dem Geldspielwarenmarkt, sie sind autonom, können jedoch von Gesetz wegen nicht in Insolvenz kommen. Sie verbuchen einfach eine gewisse Summe als “Negative Geldmenge. Habe ich mehrfach beschrieben, siehe auch Prof. Stieglitz.
    Noch Fragen, von Seiten der Steuerzahler Phantomen?

    Nun frage ich: Der Staat verhindert den Dominoeffekt. Wer profitiert und sollte einen Solidaritätsbeitrag an den Staat zurückgeben, damit die Geldmenge (Realwirtschaft) nicht noch mehr anwächst? So nun warte ich auf die Daumen nach unten Drücker!! Butter bei den Fischen, bitte!

    Eine fehlende Betriebsliquidität darf unter keinem Titel mit Bankkrediten abgedeckt werden! Todsünde! Diese Aufgabe hat der Staat, als Machthaber, zu übernehmen.
    Umorgani​sation des Rückflusses: Branchendefinierter Tarif für den Nettogewinn zuzüglich frei verfügbare Leistungsentschädigun​g. Die Messe ist gesungen und das Phantom Zahler verschwunden.

    Vern​unft und Besonnenheit kann man von Machthabern nicht erwarten. Wenn diese Spezies dann noch die Demokratie aushebeln, dann wird der Souverän gefragt. Dieser ist Obrigkeitshörig und bedankt sich, anstatt die Täter zu tadeln. Wer den Neoliberalismus, keine ökonomische Lehre, sondern als Herrschaftsinstrument​ aus dem Hause Ökonomie, konzipiert, als Glücksbringer bezeichnet, warum man nun diese Rettung vornehmen kann, hat nicht alle Tassen geordnet im Schrank.

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  • April 4, 2020

    Es ist bezeichnend und nicht wirklich eine Überraschung, dass sich die Schweiz in Krisenzeiten nicht auf die “Patriotische Front” bei Vimentis verlassen kann.

    Erbärmlich.

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    • April 4, 2020

      Aber auf die, die in ostberlin die hand von egon krenz geschuettelt haben?

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    • April 5, 2020

      Lieber Herr Eberhart
      Es interessiert höchstens einen Epidemiologen, wem Sie alles die Hand geschüttelt haben: Egon Krenz gehört jedenfalls zur Hochrisikogruppe.


      Sie selbst jedenfalls gehören auch zu dieser Gruppe:
      Die Schönwetter Patrioten, die mit “Schweiz” – Parolen Ausländer verbal prügeln und zum heiligen Krieg gegen Europa aufrufen aber kneiffen, wenn das Vaterland einen Dienst von Ihnen fordert.

      Die unzuverlässigen Fussoldaten, die auch in der grössten Krise den eigenen Offizieren in den Rücken feuern.

      Die aufgeregten Hühner, die auch dann noch Verschöhrungstheorien​ herumgackern, wenn es einmal wirklich auf Besonnenheit und Zusammenhalt ankäme.

      Die disziplinlose Gesellen, die nie – aber auch wirklich gar nie – aufs Maul sitzen können und mit ihrem Besserwissen bis nach dem Sturm zuwarten können.

      Kurz: Genau die Truppe von Maulhelden und Dummschwätzern, die man seinen grössten Gegnern in die Reihen wünscht.

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    • April 5, 2020

      Herr Adrian Michel, Maulheld ist man, auch in dieser Krise, wenn man nicht Mensch genug ist, gilt für Frau und Mann, raus zugehen, an die Sonne, was schon immer die heilende Kraft gegen Seuchen war.
      Aber es gibt ja diese Virologen, (sollte man erschiessen so einen Affen) die von Millionen Toten sprechen, tausende in der Schweiz, wir sind verloren…

      Ja, Herr Adrian Michel, mit solchen Menschen wie Ihnen sind wir verloren…

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    • April 5, 2020

      **Die unzuverlässigen Fussoldaten, die auch in der grössten Krise den eigenen Offizieren in den Rücken feuern.**

      Vorfahre​n im 2WK, haben genau gewusst, wer von den Offizieren eine Nazi Binde getragen hat, und die hätten sie als erste erschossen, haben sie geschworen.

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    • April 5, 2020

      So, so . Was sagen sie zu den (linken) 5 G Gegnern, die hinter der Corona-Sache eine böse Verschwörung sehen, ausgelöst durch ein US-Labor?

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    • April 5, 2020

      Merkwürdig, dass gerade die LInken, die Armee abschaffen wollen (Gsoa), sich als Vaterlandsvertediger aufführen.

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    • April 10, 2020

      Es ist war Herr Nabulon, die Soldaten im 2.WK kannten ihre Offiziere. Im Ernstfall, so wurde mir berichtet, war für deutschfreundliches Gesindel je eine HG bereit.

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  • April 5, 2020

    Corona und Menschen
    Wir haben, nichts neues, Menschen die hinter dem Goldenen Kalb herrennen, das anbeten, verkokst in Börsen wie die Affen vor den Bildschirmen hocken, meinen, ihr lausiger Job würde der Menschheit den Segen bringen. Das Gegenteil ist der Fall, es ruiniert die Menschheit.
    Dann haben wir, aus Adel, wegen Geld, oder anderswie Prommi, eine Gilde die angehimmelt wird, Prominente die nicht wissen wie blöd sie mit der Macht und dem Geld umgehen sollen, protzen, weiss man wie sie ihr Geld verdient haben, als Sportsklaven, oder Minnesäger wobei Gesang genauer definiert werden müsste, der einfache Pöbel sieht diese Prommis und Co gerne in den Medien…auch zu dieser Gilde gehören Drogen mit zum Leben. Ein Skandal nach dem Anderen.
    Eine eher neuere, meint man Gruppe sind jene die hinter dem Jungbrunnen herrennen. Ewiges Leben, Paradies auf Erden, Kaffesatzlesen, in die Zukunft schauen, mit der Angst, die Welt geht unter. Nein, nichts Neues auf dem Planeten, diese Scharlatane geb es schon immer, Angst vor allem was die Menschen in die Zukunft bringen kann. Auch die sind Sinnesverändernden Substanzen sehr zugetan.
    Die Geschichte der Menschheit zeigt auf, Seuchen gab es schon immer. Katastrophen ebenso, aber die kamen nicht dann wenn alle „Geistig Hochgebildeten“ diese erwarteten, auch nicht in der Form wie das prophezeit wurde, nein, sie kamen wie sie wollten, Natur eben.
    Mir persönlich ist es egal, was andere machen, oder denken. Aber deren Freiheit hört da auf, wo meine Freiheit eingeschränkt wird. Da ist Ende Gelände. Niemand muss mich Massregeln, wenn ich mein Grundrecht auf gesunde Luft wahrnehme, mit den Hunden draussen bin, vor allem nicht mich darauf ansprechen. Keine Privaten, keine Polizei, oder andere Dummschwätzer.

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    • April 5, 2020

      @ Werner Nabulon

      Genau so verhält es sich, ein sehr guter Beitrag Herr Nabulon, danke.

      Ein guter Ansatz ist mehr Solidarität, wozu aktuell die sogenannte Corona-Krise viel beiträgt.

      Und erziehen wir Eltern unsere Kinder nicht viel besser indem wir alles ihnen erst mal selber vorleben, nämlich was richtig oder falsch, gut oder böse ist, nicht aber mit Standpauken?

      Polit​ikerInnen vernächlässigen mehrheitlich auch dieses Prinzip.

      Mit gutem Beispiel voran: Seehofer verweigert Merkel wegen dem Coronavirus den Handschlag:

      https:​//​www.youtube.com/wa​tch​?v=uf5xNTeqP90


      Diese Leitlinien sollte man i.d. Coruna-Thematik akzeptieren und durchführen zum eigenen Schutz; Hände vielfach reinigen, Abstand halten, sich also nicht willkürlich Ansteckungen aussetzen.
      Noch wichtiger ist jedoch selber immer alles auch zu hinterfragen. Vor allem sein eigenes Immunsystem stärken, 1. gesunder Ernährung, 2. viel Bewegung an frischer Luft, viel Sonne (zeitlich beschränkt) auf der Haut, aber ohne diese “Schutzfilter-Pasten,​ weil sich da die Vitamine nicht bilden können, welche unser Immunsystem stärken.

      Es ist auch längstens bekannt, dass unsere Gesellschaft, die Schulmedizin in fast allen Bereichen nur Symptombekämpfung betreibt. Anders ist es gar nicht möglich, so viele Leute, Spezialisten und Partialidioten zu beschäftigen.

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    • April 5, 2020

      Polizisten als Dummschwätzer zu bezeichnen offenbart eine primitive Gesinnung, Herr Nabulon!

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    • April 5, 2020

      @ Urs Scheiwiller

      Sie sehen da etwas ganz falsch im Beitrag von Werner Nabulon. Er schrieb:

      “Niemand muss mich Massregeln, wenn ich mein Grundrecht auf gesunde Luft wahrnehme, mit den Hunden draussen bin, vor allem nicht mich darauf ansprechen.

      “Keine Privaten, keine Polizei, oder andere Dummschwätzer”.

      Ic​h verstehen den letzten Satz nämlich so: Keine Privaten, keine Polizei, oder ANDERE Dummschwätzer. Also hat er die Polizei keinesfalls als Dummschwätzer bezeichnet, sondern eben ANDERE.

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    • April 5, 2020

      Herr Hottinger, jetzt hat er den Satz auch korrigiert, aber ich habe schon so viele Blogs von Herrn Nabulon gelesen, dass ich überzeugt bin, dass er es so gemeint, wie ursprünglich geschrieben.

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    • April 5, 2020

      @ Urs Scheiwiller

      Sie schreiben: “Jetzt hat er (Hr. Nabulon) auch korrigiert”. Dies ist deshalb falsch:

      Der von Ihnen monierte Satz von Herr Nabulon steht noch da wie zuvor. Er ist vor 1 Std. verfasst worden.

      Ihr Vorwurf an Hr. Nabulon, er offenbare eine primitive (heftig) Gesinnung, erfolgte vor ca. 34 Minuten.

      Entlarvt Ihren Vorwurf er habe den Satz jetzt korrigiert von “gerade eben” als bewusste Falschbehauptung, ist also eine glatte Verleumdung,

      Lügen​ haben immer kurze Beine Herr Scheiwiller. Würde auch lieber Positives über Sie schreiben. Vielleicht das nächste Mal?

      Bleiben wir also immer sachlich in unserer Kritik, niemals persönlich, gar lügenhaft verächtlich werden. Danke.

      Grüessli und Ihnen noch einen schönen sonnigen Tag.

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    • April 5, 2020

      Was habe ich, Urs Scheiwiller? Meinen Eintrag korrigiert? Nein. Erlauben sie mir, sie Herr Urs Scheiwiller einen Lügner zu nennen?
      Und was soll ich haben? Zur Polizei? Eine schlechte Gesinnung oder was?
      Tatsache ist: ich stehe hinter dem Gesetz, wenn ich etwas falsch mache, Strassenverkehr oder was auch immer, sind diese Beamten verpflichtet, das zu Regeln.
      Das Problem, wenn es eines gibt, was es gibt, sind jene, welche solche Gesetze und Vorschriften erlassen.
      Auch sie urteilen über einen Menschen, Herr Scheiwiller, ohne den Hintergrund eines Menschen zu kennen.

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  • April 5, 2020

    Ueli Hofer hat mir diese Nachricht, zukommen lassen, welche er scheinbar wieder gelöscht hat.
    ueli hofer schreibt:
    Selbstvers​tändlich ist Ihre Denkweise nicht angreifbar. Selbst wenn Sie ständig mit Ihrem gegenwärtigen Modewort “Neoliberalismus” um sich schlagen, ohne exakt zu wissen, was es überhaupt bedeutet. Gottseidank kann Wikipedia Ihnen da weiter helfen.”

    Ich brauche Wikipedia nicht um zu wissen, wer die Vordenker vom Neoliberalismus waren und welche Ziele das Herrschaftsinstrument​ verfolgt. Oberbegriff “alles dem Markt unterordnen” Die wirtschaftliche Krisenbewältigung wird nun auch mit diesem Unfug umgesetzt.
    Sie werden versuchen, unsere Unterordnung unter ein System zu sichern, das unseren Planeten und die Zukunft unserer Kinder zerstört hat.
    Das wird nicht ewig funktionieren, was uns allen nur allzu bewusst ist. Das ist der Grund, warum die Regierungen, weltweit koordiniert dabei sind, drakonische Notstandgesetze zu formulieren, mit denen ein längerfristiges Ziel verfolgt wird als das gegenwärtige der Ansteckungsverhütung.​
    Westliche Regierungen werden zu dem Schluss kommen, dass es an der Zeit ist, das Immunsystem des Kapitalismus gegen ihre eigene Öffentlichkeit in Stellung zu bringen. Meiner Meinung nach besteht die Gefahr, dass sie – angesichts der Chancen, die sich hier bieten – anfangen werden, uns und nicht das Virus als die eigentliche Plage zu behandeln.
    Seien wir wachsam, und beenden die Betrügereien, es liegt an uns Menschen!

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    • April 7, 2020

      Das was sie hier zum Besten geben ist eine schlichte Lüge, wie schon anlässlich der Krise von 2008 sucht die Politik den schuldigen immer an anderer Stelle. Das Kapitalismusbashing ist wieder “en vogue”, mit der vermeintlichen Ansicht dass kein Schaden daraus entsteht. Sie verdanken ihren Wohlstand dem Kapitalismus und jenem Teil der Märkte welcher noch frei ist und geben sich dazu hin zu Totengräbern einer freien Marktwirtschaft zu werden.
      Soll ich ihnen sagen was am Anfang der Krise von 2008 stand?
      Gesetze (Community Reinvestment Act, Zero Downpayment Act und Federal Housing Enterprises Financial Safety and Soundness Act) und ausserdem wurden mit zwei halbstaatlichen Banken Fannie Mae und Freddie Mac Institutionen gegründet, welche mit der Eigenschaft ausgestattet wurden, Gewinne zu privatisieren, Verluste jedoch zu sozialisieren. Der Sonderstatus GSE wurde mit Blick auf die staatliche Eigenheimförderung gerechtfertigt und erlaubte es den beiden Hypothekenbanken, ihren Wettbewerb auszuschalten und sich die Vormachtstellung auf dem Sekundärmarkt für Hypotheken zu sichern. Das Handeln der FED und last but not least die Ratingagenturen von welchen es genau drei gab und bei welchen es, durch den Gesetzgeber, mittels unmöglich zu erfüllenden Auflagen verunmöglicht wurde, dass mehrere Ratingagenturen am Markt entstanden sind. Das Raiting von Investments war seit 1936, ihr werdet es ahnen, gesetzliche Pflicht. Erfüllt wurde die pro Forma Überprüfung von den üblichen Verdächtigen welche am Suprime-Markt verdient haben, nämlich von Standard&Poor’s, Moody’s und Fitch. Gekauft wurden die Toxischen Papierchen vor allen anderen von Institutionellen Anlegern die zu blöd waren die Tripple-A-Scheisse von normaler Scheisse zu unterscheiden, nur weil die drei oben erwähnten ein Tripple-A vorne dran gesetzt haben. Wenn man keine Ahnung von einem Investment hat sollte man wohl besser die Finger davon lassen. Aber als Institutioneller Anleger kann man ja nicht gut nach der Krise vor die eigenen Bürger hin Stehen, welche jetzt für den Schaden aufzukommen haben und sagen: “Sorry, völlig falsches Investment, wir hatten keine Ahnung und haben uns verzockt….” Da wird dann groß auf die Gierbanker eingeklatscht, buhuuu die bösen haben uns über den Tisch gezogen, dabei hatte es Tripple-A und war gaaanz sicher, diese gierigen Mistkerle, sollten alle verboten werden….“
      Den traurigen Anfang jedoch machte die FED 2002 mit sensationell tiefen Zinsen und hat jeden der ein wenig oder gar kein eigenes Geld hatte in den Immobilienmarkt gelockt. Die niedrigen Zinsen waren ebenfalls ausschlaggebend für zahlreiche Refinanzierungen bestehender Hypothekenkredite, wobei von 1998 bis 2007 nahezu die Hälfte aller im Sinne einer Refinanzierung abgeschlossenen Hypothekenkredite die eigentlich notwendige Höhe um mindestens 5% überschritten. In 2006 galt dies sogar für 89% aller Refinanzierungen. Im Zusammenhang mit der sehr geringen privaten Sparquote lässt dies die Schlussfolgerung zu, dass die amerikanischen Haushalte ihren Konsum über neue Hypothekenkredite finanzierten. (sowie über das sensationelle Aussenhandelsdefizit)​ Die niedrigen Zinsen hatten allerdings auch Auswirkungen auf die Banken. Ihnen war es nicht mehr möglich, die gewohnten Gewinnmargen zwischen dem teuren Verleihen von Geld und den niedrigen Einlagenzinsen zu erzielen. (Ich glaube wir kennen alle dieses Spielchen, ein wiederkehrender running-gag welcher uns soeben wieder auf die Füsse fällt….Aber hey, wer zu blöd zum Lernen ist, muss halt mehrere Male gegen die Wand fahren.)
      So lange man am Ende der Kette einen blöden findet, welchem man irgendwelchen Mist andrehen kann, funktioniert das Spielchen, trotz „staatlicher Aufsicht“ und vor allem anderen wegen der Zentralbank.
      Nachdem​ die FED den Leitzins ab 01 von 6.5% auf 1.0% runtergebügelt hat und ab 04 bis 06 mit dem Zins auf 5.2% angezogen hat, war es für die meisten Privatspekulanten vorbei mit der Immobilienrendite, die Zinsen wurden nicht mehr zahlbar und die Hauskäufer sind im monetären Sinne reihenweise auf ihren Immobilien verreckt. Das grosse Sterben war absehbar, auch das die Banken in Schwierigkeiten geraten sind war voraus zu sehen. Für Banken mit einer geringen Eigenkapitalquote wie sie damals noch üblich war, ist der geringe Zins ein tödliches Spiel. Wenn man jetzt über Jahre einen geringen Zins hat, so wie jetzt, hat dies genau denselben Effekt, durch die höhere Eigenkapitalquote und Rettungsschirm der EZB dauert es einfach ein wenig länger bis die Folgen bemerkbar sind und das werden sie demnächst auf Grund der Coronakrise.

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    • April 7, 2020

      Herr Phil A.
      Etwas zu lang, Ihre Predigt!
      Schulden als Liquidität haben den Wohlstand ermöglicht. Im Wissen, dass man unendlich Geld bedarfsgerecht drucken kann, ist jede Schuldenbremse oder Einsparungen vom Staat, als infamste Idiotie zu bezeichnen.
      Wer sich also immer noch als Steuer- oder Sozialzahler oder Sonstwaszahler wähnt, hat nicht alle Tassen geordnet im Schrank. Diese Unordnung machen sich die Regierenden zunutze, und frönen ihrem Spieltrieb.
      Warum brauchen Banken eigentlich Liquidität von den ZB, wenn sie doch für die Wirtschaft, Liquidität schöpfen. Die Gesetzbücher müssten alle geändert werden.
      Geld entsteht nicht aus Guthaben und der Zahler ist ein kreiertes Phantom!

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    • April 9, 2020

      Nicht Schulden als Liquidität haben Wohlstand ermöglicht Herr Bender, sondern schlicht und ergreifend Innovation, Erfindergeist, Arbeit, Fleiß, ein Haushälterischer Umgang mit den Ressourcen und weise Voraussicht. Geld schafft dies alles nicht, es schafft lediglich Anreize (manchmal auch die falschen) und die Möglichkeit zur Bewertung um ein eigenes Geschäft zu tätigen und beurteilen zu können ob dieses am Markt funktioniert.
      Schuld​en, Herr Bender, muss man aus gutem Grund machen, wenn man sich aus Unverstand, mangelnder Voraussicht, Faulheit (oder durch die zu geringe Zinsen der Mittel beraubt welche einem den Unterschied eines schlechten und eines guten Investments aufzeigen können) in die Schulden begibt, so ist das Verlustrisiko gross. Das wäre im Einzelfall nicht weiter schlimm, könnte man nicht über den Staat, bzw. über den Gesetzgeber und die Zentralbanken die eigenen Risiken, die fehlende Voraussicht, die eigene Gewinnsucht, die eigene Faulheit und das Unvermögen ein selbstverantwortliche​s Leben zu führen andauernd auf andere abwälzen. Staat und Zentralbanken schaffen erst die Möglichkeiten der Beraubung vor welcher sie uns zu schützen geloben, dies teils in einem solch monströsem Ausmass das Millionen Menschen in Hunger, Armut und Krieg versinken können.
      Der Staat als Institution hat sich mit einem Taschenspielertrick seine Berechtigung ergaunert beinahe über sämtliche Bereiche der Lebensführung seiner Insassen bestimmen zu können, an ihrer Arbeit, ihren Ideen und ihrer Schöpferkraft partizipieren zu können. Das Versprechen von “Sicherheit”, was letztlich gleichbedeutend mit der „Sicherheit“ von Eigentum (eigene Unversehrtheit, eigenes Leben, Eigentum an der eigenen Arbeit, Vertragsfreiheit) ist wurde dem Bürger gegeben, damit er sich den Bestimmungen des Staates unterordnet. Mit dem inflationären Zuwachs an staatlicher Kontrolle und Einfluss geht eine Zersetzung der Eigentumsrechte einher, was ausnahmslos in der Enteignung der Bürger endet.
      Hier in Europa haben wir es auf die Spitze getrieben. Die Europäische Union beherbergt ca. 7% der Weltbevölkerung und erzeugt ¼ des weltweiten BIP, aber diese 7% (bzw. jener Anteil der 7% welcher überhaupt noch einer wertschöpfenden Tätigkeit nachgeht) bezahlen auch über 50% der weltweit geleisteten Sozialausgaben.
      Bei uns in der Schweiz lagen die Ausgaben für soziale Sicherung pro Kopf 2012 bei ca. 17‘000.- (EU ca. 10‘000.-). Diese Ressourcen sind unwiederbringlich verbraucht.
      Es gibt verschiedene Formen der Investitionen, letztgenannte (Sozialausgabe) ist der Verbrauch.
      Es gibt die werterhaltende Investition (Unterhalt, Infrastruktur, Nutzung und Instandhaltung bestehender Prozesse), die wertsteigernde Investition (Investitionen in die Ausbildung, Entwicklung neuer Güter, Technologien, Dienstleistungen, sowie Arbeits- und Produktionsprozesse) und die wertmindernde Investition (reiner Verbrauch). Haben wir eine Umverteilung welche den grössten Teil unserer Investitionen in den Verbrauch fliessen lässt, führt dies zu einem Ungleichgewicht. Die Investitionen in die soziale Sicherheit schmälern in demselben Masse wie sie zunehmen die Möglichkeit in zukünftigen Wohlstand zu investieren, sowie, wenn das Ausmass der Umverteilung schon sehr weit fortgeschritten ist, zu einem verminderten Unterhalt bestehender Strukturen und einem langsamen aber stetigen Rückgang des Wohlstandes.

      Wir sind die einzigen Wesen auf dieser Erde welche ihre Investitionen in die Zukunft und den damit einhergehenden möglichen Gewinn bewusst planen können, was manche von uns zu der misslichen Annahme verleiten kann, zukünftige Gewinne bereits in der Gegenwart einzuplanen oder zu beziehen, oder von vergangenen Gewinnen auf die Zukunft zu schliessen. Ein Fehler, da sich die Bedingungen oft schneller ändern als uns lieb sein mag und letztlich ist kein Gewinn ein Gewinn so lange er noch nicht realisiert wurde.
      Schulden sind nichts anderes als gegenwärtige Verluste welche man in die Zukunft verschiebt. Den einzigen Grund für eine solche Handlungsweise sehe ich alleine in dem Umstand, dass man diesen Verlust durch eine sinnvolle Investition in der Gegenwart zu einem zukünftigen Gewinn machen kann. Reine Konsumkredite sind ebensolch ausgemachter Blödsinn wie das Staat oder Zentralbanken Verluste machen sollen um den gegenwärtigen Konsum anzukurbeln oder zu unterstützen.

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  • April 7, 2020

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