1. Wirtschaft

Viele Milliarden $ Busse

Kann uns je­mand sa­gen, was mit den vie­len Mil­li­ar­den Buss­gel­dern, die den Ban­ken auf­er­legt wer­den geschieht?

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Comments to: Viele Milliarden $ Busse
  • Mai 21, 2015

    Da fragen Sie am besten den Herrn Obama!Ganz bestimmt nicht an amerikanische Wohlfahrts-Einrichtun​gen,wohin es eigentlich fliessen müsste,weil es ja zumeist keine Bussen,sondern Vergleiche sind,um den Geschäfts-Ruf nicht zu rapponieren.Sehr dubiose Geldeintreibung eines demokratischen Staates unwürdig, der sich “Rechts-Staat” nennen tut,und es längst nicht mehr ist.

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Gut,wenn das so ist,dann müssten die EU-Bonzen alle eingeklagt werden,da ja der EZB- Leitzins längst kein Markt-Zins mehr ist,sondern ein von der Eu-Kommissioen festgelegter Niedrig-Zins,da ansonsten bei einem marktgerechtem Leitzins längst alle pleite wären rund um uns herum, ausgenommen vielleicht Deutschland.Nur spricht man da nicht von Manipulation.Zumindes​t aber ist es ein schwerer Eingriff in die sog. Freie Marktwirtschaft,der sie sonst alles unterstellen. Es ist also ein rein politischer Entscheid!Tja Gleiches ist eben nicht immer “Gleiches”.Wenn Mächtige für sich Gesetze erlassen,die nur für die Schwächeren gelten,für sich selbst aber einen “Persilschein” ausstellen.In den USA ist es dasselbe.Der Schuldenberg ist so hoch,das ein marktgerechter Zinssatz die Zahlungsunfähigkeit zur Folge hätte.Damit keine weiteren Schulden gemacht werden,hätten die Banken ihre Zinssätze längst höher ansetzen müssen,wenn sie es dann gedurft hätten!Ist ihnen aber verboten worden,um keinen Kollaps zu riskieren!Ja..!..schö​ne,verrückte Welt!..oder Griechenland lässt grüssen…!

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    • Juli 19, 2021

      @Jürg Wolfensperger; Das Geld ist als Tauschwert und nicht zur Aufbewahrung geschaffen worden! Weil Geld nur aus Schulden entstehen kann und die Besitzer der Aufbewahrung, ihr Geld für den Lebensunterhalt nicht brauchen (ausgeben), müssen die Banken Kredite sprechen, damit weiter Aufbewahrung (auch Kleinsparer) möglich ist!
      Staatschulden schont die Wirtschaft, weil die Amortisation nicht in den Preisen einkalkuliert werden müssen! Wettbewerbsfähigkeit für die Volkswirtschaftskrieg​e und Wachstum!
      Die Funktion des Geldsystems verstehen, führt zu korrekten “Argumentationen”!

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    • Juli 19, 2021

      Genauso ist mein kurzes Schreiberchen oben zu verstehen!Die “Pereversion” unserer sog.freien Marktwirtschaft ist durch schändliche Macht-Tünkel gezeichnet,denen sich kleinere Länder,wie die CH nur schlecht entziehen können.Schlimm ist,wie unsolidarisch die hiesige Medien-Landschaft noch Oel ins Feuer giesst,bei den Drangsalierungen,die aus der EU und aus den USA hierher schwappen.Auch wenn man klein ist,könnte man mal ein bisschen “Rauchzeichen” setzen und sich nicht wirklich alles und jedes gefallen lassen..!!

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    • Juli 19, 2021

      Werter censeo; Ich habe mich von Berufswegen längst aufgemacht das Geldsystem zu verstehen! Nur nach meiner Pension vor 10 Jahren habe ich einen anderen Blick auf das System bekommen (Loyalität)!

      Ich spreche im speziellen die Auswirkung des Naturgesetzes, Geld dreht sich im Kreise, an! Der Warenumsatz ist nicht identisch mit dem viel kleineren Geldeinsatz! Wer generiert das Nettolohneinkommen, Steuern und Abgaben? Im Geldtauschwert Arbeit/Leistung sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren eingespeist! Die Jungen (Aktiven) bezahlen keinen Rappen für die Alten (Rentner)! Die Ursache dieses Denkfehlers liegt im falsch angelegten System (Umlage)! Davon profitiert, oh Wunder, die Wirtschaft! Die Ökonomie gibt das Denken vor (Manipulation?)! Wer hinterfragt deren Spiele, welche sie täglich kommentieren (Medien)!
      Die gestrige Arena-Sendung “Erbschaft” war ein leuchtendes Beispiel für Manipulation!
      Das Geldsystem ist von der Politik, bewusst für das Banksystem als Schneeballsystem legalisiert worden! Daran ändert das Vollgeld, auch wenn die Initianten es behaupten, überhaupt nichts! Die Monetative verschont einerseits die Geldvermögenden vor Verlusten und übernimmt die bestehenden die anteiligen Kreditrisiken! Aus jeder Bankbilanz ist die Risikohaftung (Verbriefung) ersichtlich! Die Suprime-Obligationen haben diese existierenden Risiken verbrieft und als Finanzanlagen angeboten! Damit haben die Banken, ihre Risiken offengelegt! Verstanden?
      Nicht die Schulden (Geld) sind ein Problem, sondern die einseitige Besitz – Verteilung auf eine dünne Oberschicht, welche ihre Bedürfnisse längst befriedigt haben! Die Staatschulden verschont die Wirtschaft!
      Die Marktpreisbewertung, anstatt Nachhaltigkeit der Aktiven (Deckung des Geldes) ist ebenso ein von den Ökonomen erfundenes Gewinn/Verlierer-Spie​l! Dazu gehören auch die sog. Steuer-Optimierungssp​iele für Besserverdienende! Die Kompensation ist längst in den Tarifen eingespeist und auf andere Substrate umgelegt!

      Das Schneeballgeldsystem kann auf Knopfdruck, wie 2008 durch Unterbrechung zu gewollten Krisen führen! Nur die Geldbesitzer können die Schulden reduzieren!

      Satire; “wenn das Geld den Sinn verliert (tauschen nicht horten), kann es auch vernichtet werden! Schuldenabbau!”

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    • Juli 19, 2021

      @Jürg Wolfensperger; Sie haben völlig recht! Aber die Arbeitsplatzlüge wird derzeit bei der Exportwirtschaft vorgeführt! Der (zu) schwache Euro (nicht Frankenstärke) verändert die Wettbewerbsbedingunge​n negativ! Nur der Import schafft viel mehr Arbeitsplätze! Kein Land braucht Export zur Abdeckung seiner Bedürfnisse! Zudem lassen sich im Binnenmarkt die Bedingungen (Geld und Arbeitskraft) organisieren! Die Volkswirtschaftskrieg​e sollten mit Produktivität und Qualität und nicht mit Sklaverei (Niedriglohn, länger arbeiten, etc.), gewonnen werden!
      Die Freihandelsabkommen nehmen die Freiheit! Die Wirtschaft diktiert und die Politik kuscht!
      Das erwerbslose Leben muss organisiert werden! Die Y und Z Generation wird es hoffentlich schaffen!

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    • Juli 19, 2021

      Da ist ziemlich viel Wahres dran,wie Sie es obig beschreiben,nur stehen Hochlohn-Länder,wie die Schweiz,nicht massiv unter Druck,wenn man das Lohngefälle innerhalb der EU betrachtet?…Außerha​lb der EU ist die Diskrepanz noch viel größer!Die Politik muss wohl kuschen!

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    • Juli 19, 2021

      @Jürg Wolfensperger; Unsere Exportindustrie “zwingt” ihre Mitarbeiter, Arbeitsplatzerhaltung​smassnahmen zu unterstützen! Der Gegenwert der Arbeit/Leistung und Arbeitsbedingungen dürfen niemals, negativ verändert werden! Die Politik muss vorausschauend “regieren”! Es führt kein Weg an der Organisation “Rückzug vom Erwerbsleben” vorbei!

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  • Mai 22, 2015

    Kann jemand sagen, woher die Banken diese immensen Bussgelder eigentlich nehmen???

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    • Juli 19, 2021

      Bussen sind Strafen für das “illegale” Geschäftsgebaren, welches zum hohen Erfolg geführt hat!
      Ein Teil des für die Schweiz scheinbar legal “erwirtschafteten” Gewinns, floss in die Staatskassen! Der Staat muss in der Konsequenz, den Deckungsbeitragsantei​l für die zu hohen Gewinne, als Gewinnungskosten akzeptieren! Der Bussenanteil ist jedoch fraglich, weil man die Gesetze in den entsprechenden Staat respektieren!

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    • Juli 19, 2021

      Mit anderen Worten: alle haben davon bisher gut gelebt und zwar nicht nur in der Schweiz und dort auch die Linken.

      Und gerade jene warten sehnlichst z. B. in Zürich, dass von den Banken endlich wieder ersehnter Geldregen kommt, der dann vom grünen Finanzstadtrat handkehrum auch gleich wieder politische ‘verkauft’ wird, nicht wahr?

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    • Juli 19, 2021

      @Lars von Limaa; In einem Bürgerlichen Haushalt und Berufskarriere, habe ich sachlich diskutieren und nicht Menschen nach ihrem Denken einstufen gelernt!
      Es geht hier nicht um Profitzuordnung, sondern um ein korrektes Wirtschaften, welches die Gesetze respektiert! Das Marketing Segment Steuern, aus nicht verstandener Geldsystem – Funktion heraus, wurde in der Schweiz erfolgreich umgesetzt!
      Der Staat sollte dem Gemeinwohl dienen! Dafür haben wir Bürger zu sorgen (Kontrolle!)! Der zugeordnete anteilige Preis der Gemeinwohldienstleist​ung ist im Tauschwert Arbeit/Leistung einkalkuliert! Geldkreislauf = Geld dreht sich im Kreise!

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    • Juli 19, 2021

      Ich werde nicht auf Ihre ‘Zuordnungen’ antworten.

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    • Juli 19, 2021

      Sachliche Zuordnungen ohne Personifizierung, sind einzig sinnstiftend?

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    • Juli 19, 2021

      Dann freue ich mich, wenn man sich daran hält, Herr Bender. Trotzdem werde ich meine Erfahrungen mit gewissen ‘Denkten’ nicht zuordnend darlegen. Danke.

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    • Juli 19, 2021

      Grüezi Herr Bender, wie Sie Ihre sanften Erfahrungen formulieren, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Ob Sie das mit Gefühle oder unterstellendem Gefühl in Richtung Dritter tun, auch. Belassen wir es dabei, es ist für mich offesichtlich erneut unterstellend.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Herr Limaa! Jede anderslautende Meinung, beinhaltet eine gewissen “Unterstellung” (unterschiedliche Denkweise)! Wenn dies nicht so wäre, würde keine Auseinandersetzung stattfinden!

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    • Juli 19, 2021

      Respekt und Anstand stehen vor Schubladisierung und Zuordnung, mein Lieber. Das ist der Unterschied zur gegensätzlichen Auseinandersetzung mit angeblichen Zuweisungen.

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  • Mai 22, 2015

    Soviel ich mir zusammenreimen kann:
    – Die in den letzten Jahren aufgelaufenen Busszahlungen der grossen Banken (wegen Vergehen gegen verschiedene Gesetze: z. B. Steuerhinterziehung, Kartellabsprachen, Beihilfe zur Steuerhinterziehung) machen zusammen eine Summ welche das Jahresbudget der Eidgenossenschaft übertrifft.
    – Wegen den Bussen, welche an den Steuern abgezogen werden dürfen, kommen seit 2009 von diesen Instituten keine Steuerabgaben mehr in unsere Staatskassen.
    – Die Bussen bedeuten für die Bankaktionäre, dass sie weniger Ausschüttung erhalten und die Aktie weniger Wert ist, als vor der Bussenzeit.

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  • Mai 22, 2015

    Liebe Kommentatoren
    Besten​ Dank für Eure Meinungen.
    Man stelle sich vor, diese Milliarden fliessen im Falle der USA in jene klamme Staatskassen, die durch unnötige Kriege so grauenhaft geschröpft wurden.
    Es wäre wirklich zu begrüssen, wenn die USA endlich hier und dort die Not, die sie durch ihre Aktivitäten verursacht haben, lindern helfen würden.
    Das Nachsehen haben natürlich jene zahlreichen Familien, die durch das Hypothekendesaster 2007 ihr Hab und Gut verloren haben. Ein grosser Teil der Bussen sollte für die Entschädigung jener Familien eingesetzt werden werden.
    Stattdessen wird Washington bereits am nächsten Vergewaltigungsabente​uer irgendwo auf der Welt planen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Krähenbühl

      Interes​santer Kommentar. Was hat dies aber mit der Schweizer Politik zu tun?

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    • Juli 19, 2021

      …und was hat Ihre interessante Frage mit dem Blog zu tun, Herr Maequis?

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    • Juli 19, 2021

      Die schweizerische Politik hat wenig Einfluss auf ein Vergehen, das eine schweizerische Bank im Ausland macht.

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    • Juli 19, 2021

      Wieso glauben Sie, dass es sich bei den Bussen NUR um schweizerische Banken handelt?
      Haben Sie in meinem kurzen Blog etwas von schweizerischer Politik gelesen?

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    • Juli 19, 2021

      @Franz Krähenbühl; Soweit ich die Hypothekensituation richtig einschätzen kann, wurden den Besitzerfamilien (Gegensatz Eigentum) das “geliehene” Dach über dem Kopf entzogen! Also nicht Haben! Das Einlagenrisiko (Besitz nicht Eigentum) ist aus jeder Bankbilanz ersichtlich! Diese Verbriefung (Risiko für die Geldvermögenden senken), wurde mit der Verbriefung offen dargestellt und der Finanzindustrie, für ihre Geldvermögenden (Gier) zur Renditeanlage überstellt! Dieses Risiko ist den Geldbesitzern viel zu wenig bekannt! Die Krise 2008 wurde mit der Unterbrechung des Schneeballsystems Geld ausgelöst! Die Politik hat nicht im Einklang mit der Funktion des Geldsystems gehandelt! Jede Bank kann man abwickeln! Wo ein Wille, ist ein Weg!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bender
      Ich wollte mich nicht in eine wirtschaftsrechtliche​ Debatte begeben. Dennoch, wenn ich von „Hab und Gut“ spreche, bedeutet dies für mich eine Redensart für grossen Verlust.

      Wobei Ihr Einwand über Besitzrecht und Eigentumsrecht natürlich richtig ist.

      Im Fall den ich anspreche, hat man in solchen Dingen weniger gebildete Familien betrogen, indem man ihnen vorrechnete, dass ein Eigenheim für ihr Einkommen finanzierbar sei. Das ganze ging gut, bis die vereinbarten höheren Hypozinsen in Kraft traten. Viele Familien gingen Konkurs und verarmten. Das war voraussehbar, und das war auch das Verbrechen.

      Das ist das Problem. Die Geprellten gehen leer aus. Der US-Rechtsstaat erfüllt seine Pflicht nicht. Skandalös.

      Zurück zur Ursache des Hypothekenskandals, der eine Weltwirtschaftskrise auslöste. Man wollte die kreditrisikobehaftete​n Hypotheken weiter verkaufen. Um bessere Handelbarkeit zu gewährlisten, kreierte man sog. Verbriefungen. Das Fatale an der Geschichte war, dass diese Ramsch-Verbriefungen durch die Ratingagenturen mit erstklassigem AAA-Rating versehen wurden. An den Provisionen haben die europäischen Grossbanken kräftig mitverdient.

      Nun noch eine Buchempfehlung, Herr Bender.
      „The Big Short“ `Inside the Doomsday Machine` von Michael Lewis (auch in Deutsch erhältlich) Campus Verlag
      Da Sie sich für Finanz- und Wirtschaftsprobleme interessieren, werden Sie dieses Buch möglicherweise kennen. M. Lewis hat sich schon lange vom Investmentbanking verabschiedet. Mit diesem Sachbuch hat er sich monatelang auf der Bestsellerliste der New York Times gefunden. Als Wirtschaftsjournalist​ hat er sich weltweit längst etabliert. Das Buch handelt sich konkret um die Subprime-Krise 2007. Eigentlich schon alt. Aber spannend wie ein Kriminalroman…

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    • Juli 19, 2021

      Werter Herr Franz Krähenbühl

      Vorweg,​ möchte ich Ihnen für die wohltuende Wortwahl in dieser Auseinandersetzung, herzlich danken!

      In meiner 40 Jährigen Bankkarriere, in leitender Position in fast allen Bereichen des Bankgeschäfts, habe ich die „Zerwürfnisse“ in der Finanzindustrie, hautnah miterleben müssen! Ich lese höchstens Fachbücher, um die Manipulationen zu erkennen! Die Spielformen haben die Aussteiger mit zu verantworten! Mit Büchern noch einfach zusätzlich Geld verdienen, unglaublich! Geld kann man nicht retten!

      Die Krise wurde (bewusst?) ausgelöst! Die Krisen und Lösungen sind im Geldschneeballsystem angelegt! Die Krise 2008 wurde mit Unterbrechung (Knopfdruck = Testlauf?) des Schneeballsystems ausgelöst! Anstatt die im Einklang mit dem Geldsystem stehende Lösung vorzunehmen, hat man die Geldvermögenden vor Verlusten, verschont! Das Aufbewahrungsrisiko aus geschöpfter Geldmenge (Geld aus dem Nichts), ist aus jeder Bankbilanz ersichtlich! Kein Mensch versteht dieses Risiko! Diese Verbriefung wurde mit dem Struktur-Produkt „Suprime-Hypotheken“,​ zur Geldmengenreduzierung​ offen dargestellt und auf Obligationen umgelegt (Gegründete Firmen haben die Hypotheken gekauft, gebündelt und in Obli-Form der Finanzindustrie, auf Wunsch, angeboten!

      Zeitraf​fer: Das Szenario wurde von A – Z geplant! Nach 9/11 wurde die Sozialisierung mit Verschuldung (jedem seine Hütte) umgesetzt! Vorgängig wurden die Zinsen tief gehalten, damit es in das Budget passt! Neue Arbeitsplätze als Immobilienverkäufer wurden geschaffen! Die Banken mussten mitmachen (Befehl von oben = Elite)! Die Finanzindustrie hatte Anlagenotstand für die geschöpfte Aufbewahrung angemeldet! Mathematiker und Technokraten (keine Banker) haben die Produkte (AAA) entwickelt! Von den hohen Renditen wollten viele Banken profitieren! Die meisten Banken machten nach dem allzeit bewährten Motto (Mit gehangen = Mitgefangen = kein Fehler)! Nun musste man Bewegung ins Spiel bringen = Zinserhöhung (bekanntes Modell)! Die Krise habe ich vorgängig beschrieben!

      Der Hüttenraub hätte sozialer ablaufen dürfen, da gehe ich mit Ihnen einig! Sie waren plötzlich ohne Dach über dem Kopf, der Arbeitsplatz verloren und die Armut folgte! Arm waren sie schon vorher, alles auf Pump, Wohnungseinrichtung, 2 Auto etc.! Die ganze Wirtschaft profitierte vom Schneeballsystem! Aber mit der Schlüsselabgabe sind auch die Schulden und die Zinsverpflichtung beendet! Die Krisen auf Knopfdruck sind weiterhin latent vorhanden! Warum die Politik für das Bankensystem, ein Schneeballsystem erlaubt, bleibt für mich ein Rätsel? Ein Gesetz welches die vorhandene Verbriefung offenlegt, fehlt weit und breit! Meine Idee; Staatliche Sicherung einer ordentlichen Vorsorge (Fonds der Banken inkl.), bei Verlusten, Umlagerung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital Spezial! Bis das EK Spezial abgebaut ist, dürfen keine Dividenden bezahlt werden! In Ergänzung dazu muss der Staat eine einheitliche (Kopf) Altersrente im Verhältnis zur Lebensarbeitszeit, welche einen ordentlichen Lebensunterhalt, gewährleistet organisieren! Eine höhere Vorsorge bleibt Privatsache (keine Steueroptimierung)! Die Wirtschaftskraft kann eine solche Absicherung mit Leichtigkeit absorbieren! Die BRD hat 17 Mio. Wirtschaftsflüchtling​e aufnehmen können! Die Funktion des Geldsystems zeigt dazu die Lösung auf! Im Binnenmarkt lassen sich die Bedingungen (Geld und Arbeitskraft) organisieren!

      Herr​ Krähenbühl, haben Sie meinen Kommentar (Vorschlag) zur Erbschaftsteuer gelesen? Was meinen Sie dazu?

      Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und schöne Zeit!
      Georg Bender

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    • Juli 19, 2021

      Ein bisschen Provokation. Stichwort „Hüttenraub“.
      Mein Slogan, als ich noch Kommunist war. (30er 19.Jahrh.)
      „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ Georg Büchner
      Ich habe dann gemerkt, dass sich die Nomenklatura der Sowjetunion Paläste baut…

      Ihr erster Satz zum Thema sagt mir, dass Sie von meiner Buchempfehlung nicht erbaut sind. Ich gehe nochmals darauf ein, Herr Bender. Ihr Zitat „Die Spielformen haben die Aussteiger mit zu verantworten! Mit Büchern noch einfach zusätzlich Geld verdienen, unglaublich! Geld kann man nicht retten!“ sagt mir das.

      Nun, der Verfasser Michael Lewis ist bereits im Jahr 1988 ausgestiegen. Und er hat schon vorher erfolgreiche Bücher und Artikel in Finanz-Zeitungen geschrieben. Und sich dem zufolge mit der Materie befasst.

      Hier einige Worte aus seinem Vorwort:
      “Warum mir eine Investmentbank an der Wall Street so bereitwillig Hunderttausende US-Dollar dafür zahlte, dass ich erwachsenen Menschen erklärte, wie sie ihre Geld anlegen sollten, ist mir bis heute schleierhaft. Ich war 24 Jahre alt und hatte weder Erfahrung damit noch ein besonderes Interesse daran zu erraten, welche Aktien und Anleihen steigen und welche fallen würden… Ich hatte keinen blassen Schimmer davon… Ich hatte nie einen Kurs in Rechnungswesen belegt, nie ein Unternehmen geführt, ja, nicht einmal irgendwann eigene Ersparnisse gehabt… Irgendwie war ich dennoch an einen Job bei Salomon Brothers gekommen, den ich 1988 mit deutlich mehr Geld auf meinem Konto wieder aufgab…”

      Wie Sie sehen, Herr Bender, Lewis hat sich in der Finanzwelt einen Namen gemacht. Beat Kappeler ist schweizweit ein begehrter Publizist. Lewis ist es weltweit.

      Ferner sagen Sie,
      „Mathematiker und Technokraten (keine Banker) haben die Produkte (AAA) entwickelt! Von den hohen Renditen wollten viele Banken profitieren! Die meisten Banken machten nach dem allzeit bewährten Motto (Mit gehangen = Mitgefangen = kein Fehler)!“

      Das sagt der Autor des genannten Buches ebenfalls. Allerdings mit dem Unterschied, dass er die Bankenwelt nicht entlastet! Aber dieses Zitat sagt noch etwas anderes aus. Nämlich dass sich die Theorie manchmal irrt. Denn die Mathematiker und Softwareingenieure stützten sich allein auf theoretisches Wissen und Erkenntnisse. In unserem Fall führte dieses „Wissen“ zu einem fatalen Desaster – weltweit.

      Es liegt mir fern, Ihre Ansichten zu kritisieren, Herr Bender. Denn mit Ihrer 40-jährigen Erfahrung im Bankenwesen könnte ich Ihnen kaum das Wasser reichen. Da Sie mich nach meiner Meinung zu Ihrem Erbschaftsteuer-Komme​ntar bitten, äussere ich mich hierzu folgendermassen. Ich finde sinngemäss keine Widersprüche. Wenn ich dennoch etwas zu Ihren korrekten Texten sagen darf. Ich finde, dass sie zu theoretisch und mit zu vielen Fachausdrücken gesegnet sind. Für den Leser, insbesondere dem Laien, dem Sie auf dieser Plattform begegnen, wirken sie holperig und schwer verständlich.

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    • Juli 19, 2021

      Werter Franz Krähenbühl
      Ich danke Ihnen für Ihre Darstellung! Nur im Dialog lassen sich Denkfehler ausmerzen!
      Der Reihe nach:
      1. Ich sehe die Tragik der einzelnen Bürger! Jegliche Animierung betrachte ich natürlich als verwerflich! Die Bürger sind jedoch für ihr Handeln verantwortlich (Selbstverantwortung)​!
      2. Ein Dach über dem Kopf ohne Eigenmittel, bedeutet eigentlich mieten! Die Verhältnisse in den USA bevorzugt jedoch Wohnbesitz! Auch die Wohnungseinrichtung und Autos wurde auf Pump (Kreditkarten) erworben! Sozialisierung auf Pump nennt man diesen Vorgang!
      3. Weil ich aus beruflicher Sicht, mit der Auswirkung der Verbriefungsausweitun​g auf Suprime-Hypotheken ab dem 21. JH. vertraut bin, muss ich darüber keine Bücher lesen!
      4. Die Ausweitung der Hypothekarvergaben, hatte in den USA wirtschaftliche und soziale Gründe! Mit der Zunahme von Wohnbesitz (rechtlicher Unterschied zu Eigentum) im Verhältnis der Bevölkerung, ab Mitte der 90er Jahre, stiegen die Immobilienpreise und deren Werte!
      5. Die Suprime-Verbriefung war geboren! Die Bewertung musste AAA lauten um die Obligationen in den Finanzmarkt zu bringen!
      6. Die Bewertungsagenturen gehören den Banken! Einen Zusammenhang mit der Bewertung ist also nicht von der Hand zu weisen! Verwerflich! Die Fachleute müssen jedoch das Strategiespiel verstanden haben?
      7. Die Zinsen wurden vom FED erhöht! Wer gab den Befehl? Die Elite der Strategie?
      8. Die Zinszahlungen blieben aus! Die Marktpreisbewertung anstatt Nachhaltigkeit, gehört zum Aufbewahrungs-Strateg​iespiel! Das Absinken der Immobilienwerte führte dazu, dass der Suprime-Verbriefungsm​arkt zum Erliegen kam! Das Schneeballsystem wurde auf Knopfdruck unterbrochen!
      9. Der Crash war auf Wunsch geboren?
      10. Unsere Grossbanken haben noch 2007 wissentlich, ihre „Papiere“ an die Sparer zur Risikoreduktion, übergeben, weil die Absicherung der Emittenten hervorgehoben wurde! Wer musste den Verlust tragen? Wo blieb unsere Justiz?
      11. Beispiel CS: Wer mehr als 40% des Depotwerts, solche strukturierte Produkte besass, ging leer aus! Die meisten Sparer hatten nur diese eine „animierte“ Anlage! Rechne!
      12. Anekdote: Raiffeisen „Investmentbanker“ Herr Vincenz, wollte die Möglichkeit von Auslandaktiven in die Statuten aufnehmen! Als Delegierter war ich Mitinitiator gegen dieses Ansinnen! Der Antrag wurde abgelehnt! Nicht auszudenken was aus Raiffeisen geworden wäre?
      13. Unser Geldschneeballsystem ist eine „Wundertüte“! Wer sitzt am Schalthebel?
      14. Solange die meisten Bürger (inkl. Ökonomen und Politiker), die Funktion nicht verstehen können oder wollen, lässt die nächste Krise nur auf sich warten! Niemand hat es kommen sehen!

      Die Steuer- und Sozialproblematik hat auch mit dem Verständnis des Geldsystems zu tun! Die Aufteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer (Begriffverwendung, semantisch seitenverkehrt) ist für den Deckungsbeitrag der Staats- und Sozialausgaben nicht notwendig! Vernebelt den Geist und schafft unnötige Optimierungsspiele (Kompensation wo?), unnötige Arbeitsplätze und Administrativaufwand für die Bürger (keine Steuererklärung mehr)!
      1. Die Wirtschaftskraft (Wirtschaftleistung) beinhaltet die Summe des Tauschhandels! Aus diesem Wert (Deckungsbeitrag ist in Tauschwerten einkalkuliert) kann die Abgabe an der Quelle (Arbeitgebern und Selbständige) erhoben werden!
      2. Der Preis darf die Wirtschaftlichkeit nicht gefährden, wobei im Binnenmarkt lassen sich eigentlich die Bedingungen (Tauschwerte Arbeit – Güter = Balance) organisieren (Voraussetzung Geldschneeballsystem verstehen)!
      3. Die Produktivität und Gewinne käme damit auch bei den Sozialsystemen an!
      4. Auch die Profilierungsspiele der Politiker wären beendet!
      Ich beschreibe die Realität! Ich bin darauf angewiesen, dass man mir daraus die konkreten Fragen stellt! Wobei die Wissensgrundlage wäre eben das Verstehen der Auswirkung des Geldschneeballsystems​! Man muss zuerst das Alphabet beherrschen, bevor man Schreiben und Bücher lesen kann! Diese Aufgabe hätten die Schulen und Medien abzudecken! Die Antwort vom SRF = sie würden die Bedürfnisse der Bevölkerung abdecken! Es würden keine Bedürfnisse angemeldet, darum sei kein Handlungsbedarf gegeben! Unglaublich aber wahr!
      Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
      Geor​g Bender

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend, Herr Bender.
      Ich erlaube mir einige wenige Ergänzungen zu Ihrem Text.

      Sie verlangen unter Punkt 1 Selbstverantwortung für den einzelnen Bürger. Da haben Sie recht. Aber in Geldsachen bräuchte es, wie Sie es unter Punkt 4, Abschnitt Steuer- und Sozialproblematik angetönt haben, eine angemessene Ausbildung. Schulung in den Gewerbeschulen, Gymnasien usw. Dies müsste doch eigentlich von den Finanzdiensteistern finanziert werden. Statt dass jede Bank ein mehr oder weniger intelligentes Anlagebulletin herausgibt, könnten sie gemeinsam, mit Ausbildnern und Lehrkräften ein geeignetes Lehrmittel kreieren.

      Unter Punkt 7 Die Zinsen wurden vom Fed erhöht! Das stimmt schon. Aber vorher noch, ist etwas anderes passiert. Die in den Hypothekenverträgen vereinbarten tiefen Zinsen sind einige Monate nach den ersten Zinszahlungen vertragsgemäss erhöht worden. Der „Hauseigentümer“ hätte das wissen müssen. Aber der Makler hat ihm den saftigen Speck so schön durch den Mund gezogen, dass dieser es schlicht vergessen hat. Erst viel später hat das FED die Zinsen den damaligen Gegebenheiten angepasst. Man darf davon ausgehen, dass noch nicht voraussehbar war, was sich da für eine Katastrophe zusammenbraut. Greenspan oder Bernanke – die sind ja nicht dumm!

      Zu Punkt 9. Der Crash wollte niemand. Aber Insider wussten, dieses System kann nur in den Abgrund führen. Sie wissen ja, Herr Bender, Geld macht die meisten Leute schwach und blind.

      Abschnitt Steuer- und Sozialproblematik Punkt 4
      Wäre wirklich eine notwendige und wichtige Aufgabe für die Bildungsverantwortlic​hen in der Schweiz. Es gilt ja auch, die Jungen vom Kleinkreditwesen zu schützen. Die Pensionskasse dürfte nicht ausbezahlt werden. Es gibt viele Massnahmen, die sich aufdrängen würden.

      Besten Dank für Ihre lehrreichen Reaktionen, Herr Bender.
      Jetzt möchte ich diese interessante Diskussion schliessen, um mich anderem zuzuwenden.
      Nochmals​ vielen Dank.

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    • Juli 19, 2021

      Guten Abend Herr Krähenbühl
      Vielen Dank für Ihre Sicht der Dinge! Im Sinne eines Dialoges, meine Meinungen:
      1. Zur Ausbildung;
      a) Ich meine, dass die Funktion des Geldsystems, zum Grundwissen gehört und demnach der Staat diesen Bildungsauftrag erfüllen muss! Ich meine ab dem 12. Lebensjahr ist dies als Pflichtfach zu etablieren! Die Einstellung zum Staat und Wirtschaft würde sich drastisch verändern!
      b) Viele Nichtberater würden ihren Job anders gestalten müssen!
      2. Zinsanpassungen
      a) Ihr beschriebenes Szenario war meiner Meinung nach „part oft he games“! Ihre Beurteilung von Greenspan oder Bernanke sind richtig!
      b) Anekdote: Satire Sendung „Die Anstalt“ vom 26.05.15 ZDF Mediathek
      Das BND hat dem US Geheimdienst angebliche Atomwaffen im Irak signalisiert! Wahrscheinlich das gleiche Szenario „um 6 Uhr wird zurückgeschossen“? SPD und Grüne -Deutschland hat die Beteiligung im Sinne des Volkes abgelehnt! Höhere Ziele ergeben Kollateralschäden! Wer wurde zur Verantwortung gezogen?
      3. Crash = gleicher Vorgang wie 2b) möglich? Sobald das Geld nicht mehr nachgeschoben wird, kollabiert das System! Ein ständiger Begleiter des Schneeballsystems! Von den Ökonomen werden andere Symptome analysiert um zu Verschleiern!
      4. Steuer- und Sozialpolitik
      Würde sich als logische Folge zu 1), selbst erledigen, resp. Reformieren! Der Automatische Datenaustausch wäre Makalatur! Die Beziehung zum Staat und Wirtschaft würde sich drastisch verändern! Will man nicht man will spielen! Arbeitsplätze!
      5. Anekdote FIFA; meiner Meinung nach, ein Unternehmen der Finanzindustrie! Der Lebensstil ist Ausdruck des erhaltenen Geldes?
      Recht herzlichen Dank für den fairen Dialog! Georg Bender

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