1. Ausländer- & Migrationspolitik

Vom Dschihad, von Flüchtlingen und vom Journalismus

Die mus­li­mi­sche Frau Souad Mek­hen­net bemüht sich um Wahr­haf­tig­keit – und erzählt ihre Geschichte:

“Kürzli​ch habe ich meine Umra unternommen, die kleine Pilgerfahrt nach Mekka, wo Frauen nicht das Gesicht verhüllen müssen und es auch keine Geschlechtertrennung gibt. Wie können wir von Frauen verlangen, sich zu verschleiern und unter sich zu bleiben, wenn dies nicht einmal an der heiligsten Stätte des Islam vorgeschrieben ist?”

Ein Rezitat 21. April 2018 von Ulrich Reitz, deutcher Journalist:

Eine Reporterin erzählt vom Dschihad, von Flüchtlingen und vom Journalismus in Deutschland

Bemüht um Wahrhaftigkeit

“Im​ sumpfigen Niemandsland zwischen Angela Merkels und Horst Seehofers symbolpolitischen Islam-Erkundungen bemüht sich eine muslimische Frau um Wahrhaftigkeit – und erzählt ihre Geschichte: „Kürzlich habe ich meine Umra unternommen, die kleine Pilgerfahrt nach Mekka, wo Frauen nicht das Gesicht verhüllen müssen und es auch keine Geschlechtertrennung gibt. Wie können wir von Frauen verlangen, sich zu verschleiern und unter sich zu bleiben, wenn dies nicht einmal an der heiligsten Stätte des Islam vorgeschrieben ist?“ Wenn aber die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, so unnütz ist wie die bipolaren Antworten darauf, um was sollte es dann gehen? Die Alternative ist schmerzhaft. Der Islam und islamischen Gesellschaften, auch in Deutschland, müssten sich endlich klar werden, „was sich durch unseren Glauben rechtfertigen lässt und was nicht“. Denn: „Nicht die Religion radikalisiert den Menschen; der Mensch radikalisiert die Religion.“
Souad Mekhennet sieht gut aus, lächelt gewinnend und spricht mit warmer Radiostimme. Dabei erspart die Reporterin doch Niemandem etwas: Nicht sich, nicht ihren Chefs, nicht ihren Lesern und schon gar nicht den Terroristen, die sie in den vergangenen 20 Jahren (!) auf den abenteuerlichsten, lebensgefährlichen Pfaden aufgesucht hat, um deren tödlichen Hass auf den Westen zu dokumentieren und begreifbar zu machen.

Frau Mekhennet nimmt nicht Partei.

Sie macht sich nicht gemein. Sie ist unbestechlich. Das glaubten ihr auch die Dschihadisten, westliche Geheimdienste waren soviel Unabhängigkeit nicht gewohnt. Weshalb die Tochter einer schiitischen Mutter und eines sunnitischen Vaters mit diesen Tugenden, die ein Hanns-Joachim Friedrichs noch für selbstverständlich hielt, eine journalistischen Ausnahmeerscheinung werden konnte, davon berichtet die selbstkritische Investigativ-Reporter​​in anhand von Selbsterlebtem – eine schmerzliche Auseinandersetzung mit deutschen Kollegen, wovon übrigens in den meisten Rezensionen über sie nicht die Rede ist.

Als Teenagerin schaut Mekhennet im Kino

„Die Unbestechlichen“.

Die Verfilmung der Geschichte von Bob Woodward und Carl Bernstein, die Watergate aufdeckten. Da weiss sie, was sie werden und wie sie den journalistischen Beruf ausüben will, denn „nichts hatte sie (Woodward/Bernstein) von ihrer Suche nach der Wahrheit abbringen können“. Dann jedoch folgen eine Reihe von Realitätsschocks. Sie gründet die Schülerzeitung „Phantom“ und trifft auf einer Veranstaltung Gerhard Schröder. Unerschrocken spricht sie den Ministerpräsidenten an – und wird dabei fotografiert. Am nächsten Tag ist das Bild von Schröder und ihr in der Zeitung, Schlagzeile: „Gerhard Schröder erklärt jungem Parteimitglied die Politik.“ Das Problem: Mekhennet ist nicht in der SPD. Entrüstet ruft sie bei dem Blatt an und verlangt Richtigstellung. „Aber die Leute in der Redaktion lachten nur.“

Frau Souad Mekhennet wird als erste Tochter muslimischer Gastarbeiter überhaupt in der renommierten Henri-Nannen-Schule angenommen.

Kurz darauf wird sie als erste Tochter muslimischer Gastarbeiter überhaupt in der renommierten Henri-Nannen-Schule angenommen. Eines Tages breitet dort ein Star-Reporter seine Iran-Recherchen aus. „Waren Sie selbst dort“, bohrt Mekhennet nach – und erfährt, dass der Mann nur per Telefon interviewt. Darauf sie, die Quellenschutz-Methode​​n von Woodward und Bernstein im Sinn: „Ist Ihnen nicht bewusst, dass die Geheimdienste mithören könnten und Sie Ihre Kontakte womöglich in größte Schwierigkeiten bringen?“ Von ihren journalistischen Mitstudenten muss sie sich darauf Vorwürfe gefallen lassen: die wollen eines ihrer Idole nicht beschädigt sehen.
Nach ihrem Abschluss arbeitet sie beim Radio – und bewirbt sich für eine Stelle in Marokko. Der Redaktionsleiter sagt, dort könne sie nicht arbeiten, sie habe doch marokkanische Wurzeln. „Gemäß seiner Logik, sagte ich, müsse er dann ja wohl alle richtigen Deutschen feuern, die aus dem Inland berichteten, und stattdessen Ausländer einstellen.“ Der Redaktionsmann beendet das Gespräch.
Unmittelbar nach 9/11 fährt Mekhennet nach Hamburg und recherchiert auf eigene Faust im islamistischen Umfeld der in Deutschland radikalisierten Zwillingsturm-Attentä​​ter. So kommt sie zum „Spiegel“. Sie wird auf Dennis Justin aufmerksam, den späteren Rapper-Terroristen Deso Dogg. Als sie dessen Eltern interviewen will, bescheidet sie ein „Spiegel“-Redakteur: „Also, wenn Sie bei mir vor der Tür stünden, würde ich Sie wahrscheinlich für eine Spionin der Taliban halten.“ Sie holt sich die Story trotzdem, doch ihr ist klar: die Tage beim „Spiegel“ sind gezählt. Nach diesen „niederschmetternden“​​ Erfahrungen schafft sie es, bei der „New York Times“ anzuheuern.

Heute ist Mekhennet Sicherheits-Reportern​​ bei der „Washington Post“, in den Fußstapfen von Woodward und Bernstein.

Wieviel ist im Journalismus Schönfärberei, der Haltung geschuldet, Fakten der Gesinnung unterzuordnen im Bestreben, bei den Guten zu sein und dafür den meisten Applaus zu bekommen? Ist „fake news“ ausschließlich bei Trump daheim?
Im September 2015 ist Mekhennet vor Ort in Wien, um über die Flüchtlingskrise zu berichten. „Politiker und Medien verbreiteten eine schier überbordende Euphorie, kritische Worte waren nirgends zu vernehmen.“ Der erfahrenen Mekhennet aber ist, als Merkel noch „Wir schaffen das“ sagt, klar, „dass der endlose Flüchtlingsstrom für alle möglichen Dschihadistengruppen die perfekte Gelegenheit war, Kämpfer nach Europa zu schleusen, die hier Schläferzellen bilden sollten.“ Sie trifft einen „Hamza“ aus Algerien, der erzählt ihr unverblümt, er sei wegen Drogenhandels und versuchten Mordes verurteilt, habe sein halbes Leben im Gefängnis verbracht. Hamza flog nach Istanbul, fuhr mit dem Bus nach Izmir. „Dort haben wir unsere Pässe weggeworfen und uns unter die syrischen Flüchtlinge gemischt.“ Ein österreichischer Sicherheitsbeamter erklärt Mekhennet den Schwarzhandel mit syrischen Pässen, von „echten“ Syrern erfährt sie, dass diese hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa gekommen seien. Fragt die Reporterin, ob sie für die Vergünstigungen hier auch bereit wären zu arbeiten, bekommt sie oft zur Antwort: „Ich will nicht, dass meine Frau oder meine Tochter arbeiten müssen.“

86 Prozent der syrischen Flüchtlinge seien gebildet, behauptet dann eine Studie für den UN-Flüchtlingskommiss​​ar.

Frau Mekhennet hat es anders ermittelt: „Die meisten Flüchtlinge, mit denen ich auf den Wiener Bahnhöfen sprach, waren Bauern oder ungelernte Arbeiter.“ Die Frage liegt nah, tut aber weh: Wer hat damals eigentlich so etwas recherchiert und aufgeschrieben? Er hätte schliesslich auch jemandem wie Daimler-Chef Zetsche entgegentreten müssen, der die Flüchtlinge sogar als Chance auf ein neues Wirtschaftswunder sah.

Vor ein paar Tagen holte sich Souad Mekhennet in Hamburg den Nannen-Preis ab. Ende Mai bekommt sie in der Paulskirche eine der wichtigsten Literatur-Auszeichnun​​gen, den Ludwig-Börne-Preis. In ihrem jüngsten Buch („Nur wenn Du allein kommt“) hat sie ihr einmaliges Leben aufgeschrieben. Wer schon alles weiss, sollte es nicht kaufen.

Ulrich Reitz geb. am 22.10.1060 ist einer der wenigen der Realität nicht ferner deutscher Journalist. Er war zwischen Oktober 2014 und Februar 2016 Chefredakteur des Magazins Focus.

https://de.w​​ikipedia.org/wiki/Ul​r​ich_Reitz

Eine Umfrage im Jahre 2018 bei den Bürgerinnen & Bürgern in Deutschland ergab:

Wie gross ist Ihr Vertrauen in die Politik in Deutschland?

Sehr gross 3,5%
Eher gross 18,9%
Unentschied​​en 11,0%
Weniger gross 31,0%
Gar kein Vertrauen 35,6%

Wie gross ist Ihr Vertrauen in die Politik in der Schweiz?

Gibt es hier bei uns in der Schweiz auch eine diesbezügliche “Umfrage”, wenn nein, warum eigentlich nicht?

So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das still stehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Vom Dschihad, von Flüchtlingen und vom Journalismus
  • August 31, 2018

    Und jetzt hat die Schweiz beschlossen, Waffen auch in Kriegsgebiete zu verschachern. Krieg vertreibt Menschen. Sie werden kommen. Sie werden dahin gehen, wohin das Geld fliesst, dahin, wo geschäftstüchtige Waffenlobbis die Waffen verkaufen, mit denen sie verjagt, terrorisiert, getötet werden. Hauptsache, die Waffenhändler verdienen genug. Und die Schweiz schickt dann nachher das Rote Kreuz…..

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  • September 1, 2018

    So, wie der Mensch auf einem Bundesrat Sessel hockt, und vor lauter Selbstüberzeugung und Gewinnsucht, das Menschsein vergist, so verkommt sein Geist an Übung!
    Auch bei uns kann doch das Vertrauen nicht mehr so gross sein, nach den vielen negativen SDchlagzeilen, die wir in letzter Zeit lesen mussten!
    (Hochseesch​ifffahrt, Post Skandfal, Ausverkauf unserer Heimat, Waffengesetz u.s.w.)

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  • September 1, 2018

    Guter Beitrag, Hr. Hottinger. Ich muss zugeben, ich weiss von der muslimischen Kultur nur sehr wenig. Das ist eigentlich schade. Auch was in noch früheren Kulturen der Aegypter, und Perser alles erschaffen wurde, sollte mehr verbreitet sein. Früher gab es den Begriff Morgen- und Abendland. Wir Abendländer haben uns mehr mit unserem Christentum beschäftigt. Das Morgenland war viele Pferderitte weit weg. Heute ist alles – wegen der Informationstechnik – ganz “nah”. Und es ist wie eine Lawine, die nie aufhört. Wer Mittel und Macht hat, kann die ganze Welt mit Sinn und Unsinn “bedienen”. Es kommt also nicht mehr darauf an, ob jemand – wie oben erwähnt -etwas zu sagen hat, sondern wie oft eine Person oder eine Meinung “präsent” ist.

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    • September 1, 2018

      Die Kulturen, Herr Müller, der Ägypter und Perser die vieles erschaffen haben, waren genauso wie die Hochkulturen der Sumerer, Babylonier, Assyrer oder Hethiter und vieler anderer Völker allesamt nicht muslimisch. Die letzte altorientalische Hochkultur, die der Sassaniden ging mit der Ausdehnung des Islam unter.

      Muslimische Kulturen hingegen, haben ausser dem Koran, der Scharia und dem ideologisierten Hass auf Nichtgläubige, bis zum heutigen Tag noch rein gar nichts erschaffen oder hervorgebracht.

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    • September 1, 2018

      Danke Herr Knall für die Erweiterungen. Der Koran wurde auch erst ca 600 Jahre nach dem Christentum geschrieben. Und die Geschichte der Entstehung des Korans (so in einer Arte-Sendung gesehen) ist eine ebenso lange und verzweigte wie die Entstehung des alten und neuen Testamentes. Islam und das Christentum haben Berührungspunkte. so ist in der Bibel Mohamend erwähnt und im Koran Christus.( Allerdings wird er nicht als “Gottes Sohn” anerkannt.

      Noch ein Satz zu heute: Ich habe das Gefühl, dass alle Kriege, welche momentan am laufen sind, den Ursprung in einer Ideologie innehaben. Sei es wegen religiösen oder ethnischen Unterschieden oder auch ideologisch geführten Auseinandersetzungen zwischen “Marktteilnehmern. Wie z.B. die gegenwärtigen Streitigkeiten um die Frage, welche Handelsart auf der Welt gelten soll.

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    • September 1, 2018

      Genau ausgedrückt, Herr Knall, weder erschaffen, noch irgend etwas dazu gelernt!
      Da sind sie ganz Imun dagegen.

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    • September 1, 2018

      Unbedarfte Multikultler und selbstverleugnende Allestolerierer bringen oft die Legende von „den Berührungspunkten“ welche der Islam mit dem Christentum haben soll, Herr Müller. Das mag gut gemeint sein, aber der Islam ist der offene Feind des Christentums!

      Als Beispiel sei hier die Funktion von Jesus im Islam dargestellt. Er soll dort als eine respektierte und verehrte Figur wahrgenommen werden, wird jeweils geheuchelt. Aber die zentrale Gestalt des Christentums wird im Islam vollständig umgedeutet und damit ins Gegenteil pervertiert.
      So lesen wir im Hadith des Bukhari folgendes Endzeitphantasma. Es ist die detaillierte Darstellung der Rolle des islamischen Jesus am Ende der Tage:

      „Jesus wird am Ende der Tage in Damaskus auf die Erde zurückkehren, den Antichristen mit dem Schwert vernichten, alle Kreuze zerbrechen, alle Schweine töten, alle Synagogen und Kirchen zerstören und alle Christen töten, die dann nicht an den Islam glauben wollen. Dann wird er in der Moschee in Jerusalem das islamische Gebet verrichten. Dabei wird der dortige Führer ihm seinen Platz als Vorbeter überlassen wollen; Jesus reiht sich jedoch ein in die Gemeinde der Betenden, womit er ausdrücklich die Vorrangstellung des islamischen Vorbeters, ja des Islam selbst anerkennt und demonstriert. Wenn er den Anti-Christen getötet hat, werden alle „Leute der Schrift“ an ihn glauben und es wird nur noch eine Glaubensgemeinschaft,​ nämlich die des Islam geben. Es werden Gerechtigkeit und Frieden auf der Erde herrschen (so die schiitische Sichtweise), sogar im Tierreich. Nach 40 Jahren wird Jesus sterben und in Medina neben Mohammed zwischen Abu Bakr und Umar begraben werden.“ (Ch. Schirrmacher: Der Islam, Band 2, Seite 225, Verlag Hänsler, Holzgerlingen, 2003).

      Insofern sind die genannten „Berührungspunkte“ zwischen dem Islam und dem Christentum allesamt von der aggressiven Aversion und den Vernichtungsdogmen des Islam durchtränkt.

      Und nebenbei, Mohammed wird in der Bibel sicher nirgends „erwähnt“. Es sei denn als einer der vorausgesagten „falschen Propheten“…

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    • September 3, 2018

      Was finde wir in der Bibel? Mal schauen:
      “Vom Weltgericht
      31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, 32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.
      34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. 36 Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.
      37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? 39 Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
      41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. 43 Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht.
      44 Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. 46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.”

      O,o, das ist hart. Und wenn er mit den Geringsten diese Flüchtlinge meint, die wir am liebsten ersaufen lassen würden?

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    • September 19, 2018

      Und es steht auch geschrieben:
      “Wer nicht in den “Weinberg” geht und arbeitet, der bekommt nichts zu essen”. Warum denn dies, ist dies etwa nicht unmenschlich?

      Nein​, denn das Leben ist ein grosses Geschenk, also bewegt Euch und füllt eurer Leben mit Tatendrang aus, sonst hab ihr es nämlich gleich selber auf diese Weise schnell verwirkt.

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    • September 20, 2018

      Sind das jetzt die “Berührungspunkte” die Sie zwischen dem Koran und der Bibel gefunden haben?

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