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Von einem Ja zu einem Nein

Anlässlich der Delegiertenversammlun​g der EDU Schweiz in Olten plädierte ich noch für ein Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht. Hierbei kritisierte ich Referent Nationalrat und Offizier Kurt Fluri FDP betreff Ablehnung des Gegenvorschlags im Parlament die Armeereform zu ändern. Deshalb war ich an der DV in Olten für ein Ja, dies aus Prinzip und Demonstration gegen Bundes-Bern. Die desolaten Zustände in der Armee sind nicht länger zu dulden. Kein Treibstoff, um mit dem Panzer zu fahren oder zu wenig Munition, um den Gegner zu bekämpfen, oder nicht geniessbares Essen sowie schlechte Unterkünfte u.s.w. Tatsache bleibt: Die Armee verzehrt im Jahr einfach zu viele Steuergelder, die anders eingesetzt werden könnten. Eine Reform im Sinne des Gegenvorschlags wäre durchaus angebracht gewesen. Bei der EDU Mitgliederversammlung​ hatte ich bereits eine Enthaltung zum «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht». Ich war zur Überzeugung gekommen, dass die einzige freiwillige Armee «Die Heilsarmee» schon heute Probleme hat, Soldaten zu rekrutieren. Wie will dann die zukünftige Armee freiwillige Rekruten ausheben? Per SP-Flugblatt oder GSoA-Facebook-Link? Als zweifacher Soldat mit Fachausweis liegt hier der Haken dieser Vorlage, die durchaus gute Argumente nennt, aber nicht bis zum Schluss durchdacht wurde. Tatsache ist, dass Armee-Fachmänner bei der GSoA fehlen. Es gibt durchaus Abteilungen wie z. B. Armeespiel, das durch den Musikverband der Heilsarmee übernommen werden könnte. Den Nationalräten in Bern fehlt es einfach an den Ideen der einfachen Soldaten aus Deitingen. Nach langem Hin und Her bin ich doch noch zum «Nein»-Lager der bürgerlichen Mehrheit gestossen, denn lieber eine Milizarmee als keine.

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Comments to: Von einem Ja zu einem Nein
  • September 7, 2013

    Adrian Roth, es ist bis zum Abstimmungssonntag nie zu spät, noch die NEIN Kurfe zu kriegen. Gratuliere zu Ihrer noch frühzeitigen Einsicht.

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