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Warum die Familieninitiative nicht durchdacht ist

Die Befürworter der Fa­mi­lie­nini­tia­ti​ve spre­chen von einer Dis­kri­mi­nie­rung selbst be­treu­en­der El­tern. Ich frage mich, wie diese an­geb­li­che Dis­kri­mi­nie­rung sich präsentieren soll? Wer­fen wir einen Blick auf zwei Fa­mi­lien mit dem glei­chen Ein­kom­men, bei der einen Fa­mi­lie je­doch wird die­ses durch einen El­tern­teil al­lein er­wirt­schaf­tet, die an­dere er­reicht die­ses Ein­kom­men nur da­durch, dass beide El­tern­teile erwerbstätig sind. Bei der ers­ten Fa­mi­lie be­treut ein El­tern­teil die Kin­der zu Hau­se, es fal­len also für die Kin­der­be­treu­ung durch dritte keine Kos­ten an, bei der an­de­ren Fa­mi­lie je­doch fal­len Kos­ten für die Fremd­be­treu­ung an. Ein Steu­er­ab­zug nur für die Fa­mi­li­en, die ihre Kin­der fremd­be­treuen las­sen, ist dem­zu­folge gar keine Dis­kri­mi­nie­rung, denn es geht le­dig­lich dar­um, einen ge­wis­sen Aus­gleich zu er­hal­ten für Mehr­aus­ga­ben, die tatsächlich an­fal­len. Im Ge­gen­teil könnte man ar­gu­men­tie­ren, dass El­tern, die ihre Kin­der fremd­be­treuen las­sen im Ver­gleich mit selbst­be­treu­en­den​ El­tern dis­kri­mi­niert würden, wenn ein Abzug nun für alle gel­ten soll­te, ob­wohl die einen keine fi­nan­zi­el­len Mehr­auf­wen­dun­gen ha­ben.

Nicht alle Befürworter, aber doch eine beträchtliche Anzahl aus ihrem Kreis argumentieren mit „zu geringe Wertschätzung der Arbeit einer Mutter“ oder mit „Unterstützung von intakten Familienverhältnissen​“. Da ist der Verdacht schon nicht ganz von der Hand zu weisen, dass es im Grunde nur darum geht, die traditionelle Familienform zu zementieren, was wiederum alle Frauen an den Pranger stellt, die arbeiten müssen (die gibt es tatsächlich!!), aber natürlich vor allem auch jene, die arbeiten wollen. Zudem wird damit auch indirekt (mit dem Zaunpfahl) ausgesagt, dass Familienverhältnisse nicht intakt sein können, wenn die Frau arbeitet. Diese kausale Verknüpfung weise ich zurück, denn Selbstbetreuung der Kinder beinhaltet nicht zwingend eine intakte Familie, sowie arbeitende Eltern nicht gleichbedeutend ist mit nicht intakten Verhältnissen. Aber dies ist ein anderes Thema!

Ich erlaube mir doch auch noch anzumerken, dass Eltern (um wieder von „nur Mama kann’s“ wegzukommen) auch erziehen und die Kinder betreuen, wenn sie arbeitstätig sind. Wer betreut die Kinder am Abend und den Wochenenden, wenn nicht die Eltern?  Mutter und Vater ist man nicht nur von Mo-Fr von 08.00-17.00h, sondern 7x24h. Des Weiteren sind die meisten Kinder nicht während 5 Wochentagen fremdbetreut, sondern im Durchschnitt wohl an 3-4 Tagen, weil es sehr vielen arbeitenden Eltern wichtig ist, einen hohen Anteil an der Betreuung selbst übernehmen zu können.

Und ja, ich habe gewisses Verständnis dafür, dass man sich wünscht, die Kinderbetreuung würde mehr wertgeschätzt. Höhere Wertschätzung erreicht man aber nicht einfach durch eine finanzielle Entschädigung und zudem können wir uns das nicht leisten. Wir können uns leisten, einen Steuerabzug zu gewähren, wenn tatsächlich Kosten entstehen und mehr Steuern generiert werden, mehr aber nicht.

Es ist tatsächlich erstaunlich, dass ausgerechnet eine Partei, die immer propagiert, der Staat müsste schlanker werden, die Ausgaben verringert, die Steuern ebenso, nun mit einem solchen Vorschlag kommt. Dies empfinde ich als einen krassen Widerspruch.

Einen weiteren Widerspruch sehe ich darin, dass zwar die einen die Mütter wieder am Herd und nicht auf dem Arbeitsmarkt haben wollen, auf der anderen Seite aber die Einwanderung von Arbeitskräften bekämpfen……. Wo da nur die Logik bleibt?

Was aber am unerfreulichsten ist an der Initiative, wenn es um die Bundessteuern geht, nur die gut verdienenden, die überhaupt Direkte Bundessteuern bezahlen, würden profitieren. Die Familien im unteren Lohnsegment gehen leer aus und das sind nicht wenige. Soll nun tatsächlich eine Familie mit z.B. 200’000.- Einkommen ohne Ausgaben für die Fremdbetreuung der Kinder einen Steuerabzug für die Kinderbetreuung geltend machen können? Wenn wir uns dies dann mal leisten können, dann geht es uns wirklich gut!

Meine Erläuterungen lassen nur eine Entscheidung zu: NEIN ZUR FAMILIENINITIATIVE, denn sie schafft neue Ungerechtigkeiten und wir können es uns nicht leisten.

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Comments to: Warum die Familieninitiative nicht durchdacht ist
  • Oktober 21, 2013

    Sehr geehrte Frau Bally

    Erlauben Sie eine Frage: Aber nach einem Nein einmal mehr hböhere Kinderzulagen fordern und Giesskannenprinzip-mä​ssig verteilen, wie es Frau Jacqueline Fehr (SP) heute Mittag gefordert hat, das geht dann?

    Familien-Ini​tiative JA, wir brauchen nicht noch mehr versteckte Anreize für Zuwanderer.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Habegger
      Und Sie wollen in dem Fall nur besser Verdienende belohnen (ob nun CH oder Zugewanderte)?
      Im übrigen habe ich in meinem Artikel nichts dessen geschrieben, was Sie jetzt in mich hineinprojizieren.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bally

      Habe eine Frage gestellt, nicht etwas in Sie projiziert.

      Meiner Meinung nach, wäre es langsam Zeit endlich AUCH mal wieder an die eigene Bevölkerung zu denken.

      Hierzuland​e wird an Kranken, Aelteren und Behinderten gespart und im Gegenzug verschleudert man jegliche Ressourcen in alle Himmelsrichtungen.

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    • Juli 19, 2021

      höhere Kinderzulagen -> höheres Einkommen -> höhere Steuern.
      Ich würde mir einen höheren Kinderabzug wünschen – dieser wäre auch für einkommensschwache und mittelständische Familien viel wertvoller.

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    • Juli 19, 2021

      Höherer Kinderabzug = Giesskannenprinzip. Nein! Denken Sie an all die Zuwanderer und Co.

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  • Oktober 21, 2013

    Sehr geehrte Frau Bally

    Mit dem heutigen Abzug profitieren alle Familien, welche ihre Kinder extern bezahlt betreuen lassen. Somit auch Familien, welche einen solchen Abzug gar nicht nötig hätten (also auch die mit CHF 200’000.- EK). Wie war das gleich mit dem Giesskannen-Prinzip?
    Familien, welche die Betreuung bei Grosseltern und/oder Nachbarn organisiert haben, weil die Krippe zu teuer ist – können auch keinen Abzug geltend machen.
    Finanzierung: Als man die Abzüge für Krippen eingeführt hatte, fragte auch keiner nach den draus folgenden Steuerausfällen. Ein bisschen weniger Asyl-Gelder und die CH-Familien würden gestärkt.
    Es gibt Familien, welche zu Hause bleiben müssen, weil sie sich gar keine Krippe leisten können. Ok, diese zahlen vermutlich auch keine dir. Bundestteuern und können von der Initiative nicht wirklich profitieren. Es gibt aber etliche mittelständische Familien, welche sich für eine Selbstbetreuung entschieden haben – sich knapp über Wasser halten können, auf einen zweiten Lohn verzichten, weniger AHV und Pension im Alter haben, aber trotzdem auch dir. Bundessteuern zahlen. Wieso soll hier nicht ein sog. Opportunitäts-Abzug gewährt werden? Nur weil sie sich nicht für das staatliche Betreuungs-Modell entschieden haben? Wieso soll nur ein Betreuungs-Modell vom Staat gefördert werden?
    Gleiches für Alle oder nichts für Alle.

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    • Juli 19, 2021

      Der heutige Abzug steht nur den Familien zu, die ihre Kinder wegen einer Erwerbstätigkeit fremdbetreuen lassen. Es handelt sich um Gewinnungskosten wie die Kosten des Arbeitswegs und Mehraufwand für auswärtige Verpflegung. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass man diese Kosten vom Einkommen (egal wie hoch das ist) abziehen kann und nicht ein Einkommen versteuern muss, das man unter dem Strich gar nicht hat.

      Ausserdem ist der Abzug beim Bund und den meisten Kantonen begrenzt und entspricht nur den Kosten einer Betreuung von 1-2 Tagen pro Woche.

      Wer die Kinder in die Krippe gibt, um einen freien Tag zu haben, bekommt keinen Abzug.

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    • Juli 19, 2021

      Gewinnungskosten vs. Opportunitätskosten
      ​Verpflegungskosten vs. Eigenmietwert-Versteu​erung

      Vermutlich werden wir hier nie eine finanzielle Gerechtigkeit haben. Trotzdem haben wir in der Schweiz ein Gleichstellungs-geset​z. Somit sind Familien, welche ihre Kinder zu Hause betreuen genau gleich fiskalisch zu befreien, wie Familien, die auswärts (evtl. sogar noch subventioniert) betreuen lassen.

      “Wer die Kinder in die Krippe gibt, um einen freien Tag zu haben, bekommt keinen Abzug.” -> wer kontrolliert das??? Träumen Sie weiter…

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  • Oktober 21, 2013

    Es geht bei der Initiative darum die absurde Situation aus der Welt zu schaffen, dass ein Elternpaar bei der aktuellen Regelung dafür bestraft wird sein Kind selber zu betreuen, während die Doppelverdienerfamile​ zusätzlich zu zwei Einkommen auch noch staatliche Unterstützung zur Betreuung bekommt.
    Sie sagen, dass vor allem die reichen Einverdienerpaare von dieser Initiative profitieren würden. Es gibt sicher solche, die davon profitierten; es gibt aber sicher gleich viele reiche Zweiverdienerfamilien​, die von den heute möglichen Fremdbetreuungsabzüge​n profitieren. Oft geht in der Diskussion unter, dass viele Einverdienerfamilien finanziell auf sehr vieles verzichten, um diese Familienform aus Überzeugung leben zu können. Dies verdient grosse Anerkennung und auch entsprechende Unterstützung. Nicht nur von der Gesellschaft, sondern auch vom Staat. Ich sehe deswegen nicht, dass die vielzitierte Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch die Initiative verletzt wird.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Diethelm

      Schauen Sie meinen ersten Abschnitt an. Das Ehepaar wird nicht bestraft, wenn es das Kind selbst betreut. Es geht lediglich darum, dass man nur einen Abzug geltend machen kann, wenn man auch Mehrauslagen hat.

      Und das ganze hat nichts mit fehlender Wertschätzung gegenüber dem Elternteil zu tun, der die Betreuung zu Hause übernimmt.

      Es gibt kein staatliches Betreuungsmodell, es gibt lediglich Möglichkeiten des Abzugs, wenn Kosten für die externe Kinderbetreuung anfallen, so wie es Abzüge gibt für Weiterbildungen etc. Es liegen aber immer effektive Auslagen zu Grunde.

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    • Juli 19, 2021

      “Schauen Sie meinen ersten Abschnitt an. Das Ehepaar wird nicht bestraft, wenn es das Kind selbst betreut.”

      Klar wird die Frau, welche die Kinder nicht dem Staat abliefern wird bestraft, denn Sie wird ja diskriminiert, weil sie die Abzüge nicht machen kann gegenüber jenen welche die Verantwortung dem Vater Staat verschenkt.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Bally Frehner

      Also Mehrauslagen darf man abziehen, mit Mindereinnahmen (Verzicht auf einen 2. Lohn, weniger AHV/Pension im Alter, keine 3.Säule-Einzahlungen/​Abzüge, Unfall, etc.) muss man leben, wenn man sich nicht für das staatliche, von uns allen subventionierte Fremdbetreuungs-Model​l entscheidet?
      Als Frau würde ich mich verarscht fühlen – entschuldigen Sie meine Ausdruckform. Das sind doch Die Schattenseiten der Emanzipation! Denn einerseits fordern Frauen zulasten von Männern mehr Lohn vom Kuchen – andererseits beklagen sie sich wiederum darüber, wenn ihre Ehemänner zu wenig Einkommen für die Familie nach Hause bringen und sie sich deswegen dazu gezwungen sehen, den einkommenslosen Vollzeitjob als Mutter und Hausfrau mit einer Zweitverdiener-Anstel​lung unter einen Hut bringen zu müssen.

      “es gibt lediglich Möglichkeiten des Abzugs, wenn Kosten für die externe Kinderbetreuung anfallen, so wie es Abzüge gibt für Weiterbildungen etc. Es liegen aber immer effektive Auslagen zu Grunde liegen” – da erwiedere ich: Eigenmietwert versteuern für einen Nicht-Mieter!
      Also anstelle einer “Herdprämie” (Unwort des Jahres!!!) – würde ich von einem Opportunitäts-Abzug sprechen.

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  • Oktober 22, 2013

    Da ist wieder so ein Beitrag, die das Ziel hat die Familie zu schwächen, ja zu zerstören. Als Beispiel füge ich unten einen Leserbrief ein, den ich als Antwort, auf einen Beitrag von einer linken Politikerin, vor 22 Jahren geschrieben wurde, mit dem Titel:
    (“Ich will in zehn Jahren nicht mit zwei Kindern am Rockzipfel am Herd stehen!“
    Veröffentli​cht am 15. Februar 1991 in einer Zeitung, als „Kopf der Woche“ Frontseite.
    Leserbri​ef:
    Das sind Worte einer Mutter, die es als überholt sieht, wenn eine Mutter ihre Kinder am Rockzipfel hat und am Herd steht? Dieser Satz, dieses nicht wollen mit Kindern am Herd stehen, gibt mir sehr zu denken. Wo müssen dann die Kinder sein? Etwa im Kinderhort? Auf der Strasse mit Sackgeld? Im Drogengestrüpp? In der Disco? Mutterpflichten wie Vaterpflichten sind halt in unserer modernen Welt verpönt, aber sie sind nicht überholt und veraltet. Wie viele Kinder können und dürfen nicht am Rockzipfel ihrer Mutter die Tränen trocknen, Geborgenheit und Wärme empfangen. Häusliche Nestwärme empfangen, umsorgt von liebenden Mutterhänden mit einem Herz das da ist für die Kinder. Ein Herz das da ist, für das schönste und wertvollste Geschöpf auf Erden das Kind mit seinen unschuldigen Augen. Damit das heranwachsende Kind in einer geborgenen Umwelt aufwaschen kann und darf. Ein liebendes Vorbild immer vor Augen, seine über alles liebste Mutter, die wacht, damit das Kind nicht im “Dornengestrüpp“ der Welt Schaden nimmt an Leib und Seele. “Wer eines dieser Kleinen aufnimmt, nimmt mich auf“ Worte Jesus! Und diese Worte gelten vor allem den Müttern. Liebende, opferwillige Mütter, die bereit sind ihr Leben für die Kinder, für die Familie zu leben, in ehelicher Gemeinschaft. Das schreckliche Wort “Emanze“ passt ganz und gar nicht in eine lebensfähige, intakte und christliche Familie hinein. Es ist ein Fremdwort das abstösst, das kalt macht, das keine Wärme ausstrahlt. Um die Welt, die Menschen und das Zusammenleben zu verbessern, müssen wir alle gewillt sein, das Fundament der christlichen Familie zu stärken und neu zum Aufblühen verhelfen. Ja, wir brauchen wieder junge Familien, wo die junge Frau ganz Mutter werden kann und auch will. Die das Opfer auf sich bereit ist zu nehmen, so Gott will und JA sagt zum Kindersegen, ohne Wenn und Aber. Ohne künstliche Familienplanung. Wo die junge Mutter JA sagt zum Kind, das an ihrem Rockzipfel hängt. So und nur so kann die junge Mutter, Kinder für Gott und für eine bessere Welt erziehen und ihnen ein gutes Vorbild sein. Die Mutter ist vor allem die Person, die es in der Hand hat, aus ihren Kindern charaktervolle, Gottesliebende und opferbereite Menschen heranzubilden und zu Formen, so wie es keine anderen Menschen, als Mutter und Vater in einer christlichen Familie, imstande sind.)
    Sie, liebe Leserinnen und Leser, Sie sehen ja im Rückblick, wie die Familie geschwächt, oder besser gesagt zerstört wird. Es werden alle anderen Formen von gemeinsamen zusammen Leben gefördert, mit dem Ziel, die Gott gewollte Familie zu entzweien (Ehescheidung), die Kinder den Eltern (Mutter und Vater), wegzunehmen um in staatlichen „Erziehungsanstalten“​, in einem Familienfeindlichen Umfeld, nach deren Zielen umzuerziehen! Die Politik müsste alles daran setzen, die Urzelle des menschlichen Zusammenlebens (unauflösliche Ehe), so wie es Gott angeordnet hat zu unterstützen und zu schützen. Damit die Mutter die häuslichen Arbeiten erledigen und für die Kinder daheim sein kann.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Suter

      Es geht doch in keiner Weise darum, die Familien zu zerstören!!

      Ich persönlich habe schon alle Formen erfahren:
      – Ich musste arbeiten
      – Ich wollte arbeiten
      – Ich habe mich auf die Familie konzentriert
      Alles hatte seine Berechtigung und war auch von äusseren Umständen beeinflusst. In keiner der oben genannten Phasen aber, waren mein Mann und ich nicht Eltern. Wir waren immer Eltern und immer da für unser Kind, auch wenn es fremd betreut war. Und es war uns immer wichtig, dass unser Kind gut betreut war (übrigens nicht in einer staatlich subventionierten KiTa…..).
      Es wäre uns aber in der Zeit, in der wir keine Fremdbetreuung beanspruchten nie und nimmer eingefallen, dass wir trotzdem für die fehlende Fremdbetreuung Steuerabzüge machen können sollten.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Bally
      Mit meinem Beitrag habe ich Sie nicht verletzen wollen, sondern nur aufgezeigt, wie schon seit vielen Jahren die Mutter, die zu den Kindern schaut zu Hause, blöd hingestellt wurde und immer noch wird. Ich kann aus eigener Erfahrung hier mitdiskutieren, da meine Frau und ich 9 Kinder gross gezogen und zu charaktervollen, christlichen Menschen gezogen haben. Die alle eine sehr gute Berufsausbildung gemacht haben und heute mit beiden Beinen in dieser Welt stehen, mit tiefen Wurzeln verankert im christlichen Glauben.
      Grundsätzli​ch bin ich mit solchen Initiativen nicht einverstanden, die nur Flickarbeit sind, in einer verfehlten Familienpolitik. Eigentlich sollte der Vater mit seinem Arbeitsverdienst, für die Familie sorgen können, ohne dass die Frau und Mutter noch dazu verdienen müsste. Doch um dieses Thema intensiv zu diskutieren, reicht hier der Platz nicht aus.
      Nur einen Punkt möchte ich doch erwähnen: Die Familie ist die Urzelle eines Volks und Staates. Wenn diese Zelle geschwächt oder gar zerstört wird, wird auch das Volk kränkeln und eingehen. Aufgabe des Staates sollte es sein, die Grundlagen und Voraussetzungen zu schaffen, damit die Familie in einem Familiengerechten Umfeld sich entwickeln und gedeihen kann. Dem Staat darf nicht die Aufgabe übertragen werden, noch darf er sie aneignen, die Erziehung und das Beaufsichtigen der Kinder den Eltern wegzunehmen, noch sich in die Familieninternen Angelegenheiten einzumischen. Wenn der Staat und die Politik sich an das halten würden, gäbe es keine solchen Konflikte, um die Erziehung der Kinder und um die Finanzierung der Familien.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Suter

      Mit Ihrem Beitrag konnten Sie wohl kaum jemanden verletzen, denn es ist Ihr gutes Recht die freie Meinung z äussern.

      Ein Nein zur FamilienIni ist bestenfalls eine Art “Selbstzerstümmelung​” von Frauen, welche mit einem Nein am eigenen Ast sägen auf welchem sie sitzen.

      Es gibt nichts Wertvolleres als Kinder. Diese einfach so “abzuliefern”, meistens nur um Selbstverwirklichung zu betreiben oder auf Nichts verzichten zu wollen, ist für mich fragwürdig.

      Es geht in dieser Initiative um Frauen, welche mit einem Nein etwas nicht Ersetzbares verschenken.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Suter

      Sie haben mich nicht verletzt, danke für Ihre Worte.
      Ich bin einfach der Meinung, dass Fremdbetreuung nicht gleichbedeutend ist mit Zerstörung der Familie, sowie Selbstbetreuung nicht automatisch bedeutet, dass man eine intakte Familie ist. Dieser kausale Zusammenhang wäre zu einfach und vor allem gibt es leider zuviele der sogenannt “intakten Familien” bei denen sich Abgründe auftun, wenn man etwas am Lack kratzt. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

      Ich persönlich verurteile eine Verunglimpfung von Müttern, die wie sie erwähnen zu Hause schauen. Und ich verstehe, wenn Sie sich dagegen wehren. Ich bin einfach der Überzeugung, dass es verschiedene gute Familienmodelle gibt und verurteile deshalb auch, wenn Frauen verunglimpft werden, die arbeiten wollen oder müssen.

      Ich habe grosse Bewunderung dafür, dass Sie und Ihre Frau 9 Kinder gross gezogen haben und es freut mich, dass alle einen guten Weg gemacht haben.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bally

      was Sie unterstützen ist das sog. höchst im Trend übrigens “Outsourcing” der schönsten Aufgabe einer Mutter/Familie!

      Mo​tto: Lieber Staat wir Schweizer-Mütter sind Gebährmaschinen für Eure Sozialindustrien, schaut danach gefälligst was ihr damit anfängt?!

      Hoffentl​ich werden diese “ougesourcten” Kinder dieses Gedankengut nicht weitertragen… denke da nur so einen Augenblick an das Alter jener, welche den Staat statt die Familien schützen mit ihrem Nein. (N.B. auch an Ihres). Intakte Familien sind nicht käuflich und schon gar nicht durch einen Staat “ougesourcet weil grad Mode” regulierbar.
      Denke zumindest ich, welche Erfahrungen am eigenen Leib kennt…. Na ja. vielleicht sollten Politiker/INNEN mal wieder Betroffenen glauben/ist aber nicht zwingend.

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    • Juli 19, 2021

      Den Gegnern dieser Initiave, geht’s anscheinend vorwiegend ums Geld, wie immer wieder beweisen mit andauernden “Steuergequasel”!

      Für mich ein denkbar armseliges Argument, denn es geht um ein wichtiges Fundament, wenn nicht gar das Wichtigste dieser Gesellschaft.

      Das Ganze ist ein selbstgezüchtete Töipelerei (Vereinbarkeit Familie und Beruf = versteckte Verstaatlichungsversu​che) durch mehrheitlich Frauen/Familien, welche glauben auf nichts verzichten zu können, Selbstverwirklichung vor Kindswohl stellen und selbstredend die Kosten der Allgemeinheit auferlegen wollen

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Habegger

      An Polemik fehlt es Ihnen nicht, auch nicht an überschäumender Phantasie, was Sie alles in die Gegner der Initiative projizieren.

      Ich habe Sie verstanden: Nur die Mutter kann Kinder betreuen und nur dann ist dem Kind eine gute Zukunft beschert und nur dann gilt eine Familie als intakt. Eine andere Familienform darf nicht existieren und vor allem Frauen, die für eine solche sprechen sind egoistische dumme Menschen, die für ihre Kinder keine Liebe empfinden und grundsätzlich alles falsch machen.

      Ihre Nachricht wurde verstanden, aus meiner Sicht, müssen Sie diese hier nicht noch mehrmals wiederholen.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Schlatter

      Im zweiten Abschnitt schreiben Sie, “Die Vorstellung dass alle Eltern die ihre Kinder in eine Krippe geben gut betucht sind und dies ohne Not tun, ist falsch” – dasselbe gibt es aber auch umgekehrt. Es gibt Fam. mit wenig bis mittleren Einkommen, welche sich bewusst für die Selbstbetreuung entschieden haben. Was soll daran falsch sein? Dass aber nur Eltern, welche sich für die bezahlte Drittbetreuung entschieden haben, steuerlich entlastet werden sollen, geht für mich nicht auf. Was soll daran gerecht sein? Wenn dieser Abzug wenigstens noch Einkommens-Abhängig wäre, aber es profitieren eben alle! Wir sollten vor dem Fiskus alle gleichgestellt sein! Darum gebe ich Herrn Selk zu 100% recht: Wenn eine Leistung nicht erbracht werden kann/will, dann muss man diese eben einkaufen.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Bally

      haben Sie Kinder? Kennen Sie z. B. wie ich übrigens persönlich beide Versionen aus eigener Erfahrung? Es ist einfach mit Polemik um sich zu werfen und Betroffenen Phantasie anzuwerfen.

      Lassen wir es, wir werden sehen welche Argumente am 23.11.2013 den künftigen Weg weisen. Ich hoffe auf ein JA, weil ich beides kenne und nicht vom Hören sagen…! Danke für Ihre Anwürfe trotzdem. Die Politik sollte evtl. wieder lernen auf Betroffene zuzugehen und derer Erfahrungen einfliessen lassen. Ich als Lokalpolitikerin halte es jedenfalls so. Alles Gute.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Habegger
      Ich persönlich habe schon alle Formen selbst erfahren:
      – Ich musste arbeiten
      – Ich wollte arbeiten
      – Ich habe mich auf die Familie konzentriert
      Alles hatte seine Berechtigung und war auch von äusseren Umständen beeinflusst. In keiner der oben genannten Phasen aber, waren mein Mann und ich nicht Eltern. Wir waren immer Eltern und immer da für unser Kind, auch wenn es fremd betreut war. Und es war uns immer wichtig, dass unser Kind gut betreut war (übrigens nicht in einer staatlich subventionierten KiTa…..).
      Es wäre uns aber in der Zeit, in der wir keine Fremdbetreuung beanspruchten nie und nimmer eingefallen, dass wir trotzdem für die fehlende Fremdbetreuung Steuerabzüge machen können sollten.

      Das habe ich übrigens weiter oben schon gestern geschrieben. Und ich kenne tatsächlich auch Betroffene und unterhalte mich auch mit Ihnen.

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    • Juli 19, 2021

      Geschätzte Frau Bally

      entnehme Ihrem Beitrag:

      1. Sie kennen Fremdbetreuung also nicht selber aus der Sicht als Kind, wissen aber Bescheid was gut ist. Nun ich nenne so etwas Anmassung.

      2. Warum setzten sich denn dafür ein, dass jetzt nur “Staatskinder” unterstützt werden sollen, wenn Sie gemäss Ihren Worten doch eigentlich dagegen sind?

      Ihre eigenen Worte:(übrigens nicht in einer staatlich subventionierten KiTa…..).

      Inkonsequenz anmutende Aussage.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Schlatter

      Vielen Dank für die sachliche Diskussion.

      Oft geht in der Diskussion unter, dass viele Einverdienerfamilien finanziell auf sehr vieles verzichten – ich sehe dies in meinem Umfeld –, um diese Familienform aus Überzeugung leben zu können. Dies verdient grosse Anerkennung und auch entsprechende Unterstützung. Nicht nur von der Gesellschaft, sondern auch vom Staat. Ich sehe deswegen nicht, dass die vielzitierte Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch die Initiative verletzt wird.
      Für mich steht die Gewährleistung der Wahlfreiheit zwischen Fremd- und Eigenbetreuung im Zentrum. Mir ist bewusst, dass Heute ein Bedürfnis nach Fremdbetreuung besteht. Viele Eltern kommen neben ihrer oft auch aus finanziellen Gründen notwendigen beruflichen Tätigkeit nicht darum herum, ihre Kinder auch fremdbetreuen zu lassen. Leider sind heute gerade in Städten und Agglomerationen die nachbarschaftlichen und familiären Bindungen immer öfter zu schwach, und eine Betreuung aus diesem Kreis ist daher unmöglich. D.h. der Staat müsste dafür sorgen, dass entsprechende Dienstleistungen bedarfsgerecht und flächendeckend im ganzen Land angeboten werden. Ich finde es aber falsch, dass Personen, die zu Recht von diesen Angeboten profitieren, die in den meisten Fällen von der öffentlichen Hand unterstützt werden, zusätzlich auch noch steuerlich bessergestellt werden. Dies ist nicht nur gegenüber den Einverdienerfamilien falsch, sondern auch gegenüber jenen Familien, welche die Kinderbetreuung innerhalb der Verwandtschaft oder des Bekanntenkreises regeln. Die verschiedenen Familienmodelle darf man aber nicht gegeneinander ausspielen. Jede Familie soll nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen das geeignete Familienmodell auswählen können. Vor dem Fiskus sollen jedoch alle gleichgestellt sein.

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    • Juli 19, 2021

      Mütter/Familien und Kinder sind Fundamente der Gesellschaft. Alles ist käuflich geworden . Soziaker Frieden kann man weder am Bancomat erwerben, noch indem man Kinder “outsorcet” und der Allgemeinheit die Kosten übergibt, weil ein paar RG Ravioligruppen- Emanzen glauben sie müssen sich verwirklichen. Ja zur FamilienIni, denn die Gegner haben bereits ein neues Giesskannenprinzip zu Lasten der Allgemeinheit in der Pipeline. Mehr Kinderzulagen.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Samuel Schmid
      In Ihrem Beitrag haben sie kapituliert vor der modernen Kindererziehung und den schlechten Einflüssen, die von aussen auf die Kinder einwirken. Sie erwähnen mit keinem Wort den göttlichen Auftrag an die Eltern. Da muss ich Thomas Hunziker voll und ganz Recht geben, die Erkenntnisse in seinem Beitrag. Wir sind ja alle auf ein Ziel hin gerichtet auf dieser Welt. Ob wir es wollen oder nicht – ist dieses Ziel: Gott und die Glückseligkeit im Himmel – oder der Teufel (das Böse) die ewige Verdammnis in der Hölle: Das ist die Realität, die jeder Mensch zu entscheiden hat. Gott will dass alle Menschen zu ihm in den Himmel kommen. Damit die Kinder dieses Ziel am sichersten erreichen, hat er für das Kind die Familie, als geschützte Zelle und mit der Verantwortung den Eltern – Vater und Mutter, in der unauflöslichen Ehe, anvertraut. Alle anderen Familien-Formen sind nicht von Gott und nicht für das Wohl des Kindes (Die Ein- Eltern-Teil-Familie, infolge Tot von Vater oder Mutter ausgenommen). Der Staat hat nur für die Familie, die Grundlagen zu schaffen und darf nur die Familie in ihrer geschützten Form unterstützen. Damit die Menschen die Kraft haben eine Familie, nach Gottes Willen zu gründen, gibt Ihnen Gott die Gnade und den Segen dazu.
      Jesus sagte: „Ohne mich könnt ihr nichts machen.“ Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen: Mein Frau und ich haben alles dem lieben Gott anvertraut, ihn gebeten: ER soll doch den Kindern Schutz und Segen geben, damit sie gute rechtschaffene Menschen werden, um einmal bei IHM im Himmel zu sein. Wenn wir schon nichts ohne Jesus, dem Sohne Gottes machen können, warum sträuben sich dann so viele Menschen, Eltern, Kinder und vor allem die Politik und die Regierungen, denn Willen Gottes zu erfüllen? Unsere 9 Kinder wurden auch in diese Welt geboren und aufgewachsen, sie haben die öffentlichen Schulen ohne Schwierigkeiten besucht. Sie haben dabei in keiner Weise an Leib und Seele Schaden genommen. Für meine Frau und mir war es selbstverständlich, jeden Tag für unsere Kinder zu beten, sie dem Schutz und Segen Gottes anzuempfehlen. Ja, wir und unsere Kinder mussten auf vieles verzichteten. Wir konnten unseren Kindern nicht allen Luxus bieten, dadurch haben sie wirkliche Kinderfreuden in einer intakten Familie erleben dürfen. Wir hielten die Kinder fern von der Disco, rock Musik, sittlich schlechten Medien, Filmen und Literatur. Wir haben die Verantwortung gegenüber Gott ernst genommen und den Kindern den Glauben an Gott, von klein auf ins Herz gelegt und sie beten gelernt. Unsere Kinder leben jetzt in dieser Welt und bewahren die christliche Erziehung in einem tiefen Glauben an Jesus. Sie sind in ihrem Umkreis, Vorbilder für andere Menschen und Wegweiser für den Weg zu Gott zu gehen.
      Mit diesen Ausführungen, will ich hier aufzeigen, dass es heute noch Eltern gibt (ich kenne viele solche Familien), die Kinder zu Gott erziehen und die den Eltern gehorchen. Kinder die in der Schule keine Probleme machen, Kinder die das Leben ernst nehmen, Kinder die höhere Schulen bestehen, Kinder die sich zurecht finden und die vielen Gefahren meiden, die ihnen schlechte Kameradinnen und Kameraden anbieten, Kinder die Kraft und Mut haben, die Verführungen dieser Welt zu meiden. Wir Eltern müssen einmal vor Gott Rechenschaft ablegen, was wir aus unseren Kindern gemacht haben

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  • Oktober 23, 2013

    Sie haben es genau auf den Punkt gebracht, Frau Bally Frehner. Danke für den Artikel!

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  • Oktober 23, 2013

    hallo, stimmt teilweise; es gibt kindern die brauchen nicht nur die betreung der mutter zu 100% sondern es gibt auch diese kindern die brauchen mal 2 eine betreung, sogar zu 150% oder 200% … usw
    man kann nicht nur wegen diesen problemkindern ‘was zu bestimmen.
    problemki​ndern in einer klasse von 24 kindern sind lediglich 2% bis 4%, alle anderen machen sie mit und folgen die schulleitung. meistens ist es nur ein einziges kind der kommt zuerst mit ideen von rauchen oder alkohol zu trinken,…dann folgen anderen wegen den gruppen zwang oder auch nicht!. ich habe 2 brudern die in kant. schulen arbeiten. ich hab’s auch selber erlebt und bei meine geschwister wieder bestätigt, das es so ist.
    >wie ist die situation von diesen eltern, welche ihren kindern in privatschulen schicken?
    >in vielen ländern wo die staatlichen schulen nicht ein gutes schulniveau anbieten, werden die kindern in privatschulen geschickt!
    >beispiel von schweizernschulen in ausland (privatschulen): die kindern fangen schon um 7:00 oder 7:30 an, klein kindern in der kindergarten 1 und 2, bis mittag; je nachdem mit mittagessen oder nicht, je nach eltern, je nach fall! man hat aber die wahl; weil jede familie andere bedürfnise haben! so kann die mutter 50% arbeiten. dannach bleiben die kindern bis 16:30 in der schule später sogar bis 18:30 und die mutter kann länger arbeiten.
    allein durch diese massnahmen billionen von muttern bzw frauen dürfen auch das was sie gelernt haben in der berufsschulen oder universitäten in der arbeitswelt ausüben!
    die zeiten wo sich die frauen und mädchen nur für den haushalt und die kindern aufzupassen ist in die moderne welt nicht mehr zu erwarten! die schulkosten muss man halt gem. der einkommen beide fairweise festlegen.
    >die kindern oder jugendtliche die wollen alkohol, tabak, oder sonst was nehmen, die machen es sowieso, versteckt nach der schule, bei sportanlässe, geburtstagsparties…​ etc etc… weil diese privatschulen geschlossen sind (kindern dürfen nicht raus gehen) bleiben dabei unter kontrolle der schule und beobachtung,… dannach übernehmen die eltern die aufgabe,…
    >verbitten und kontrolle nach mutterliche polizist zu spielen bringt auch nichts! gespräche und aufklärung ist gem. erfahrung das beste mittel.
    > man kann nicht kindern/jugendtliche 100% unter kontrolle und beobachtung halten!
    freundliche grüsse

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  • Oktober 23, 2013

    Die Frage und die Diskussion ist sehr kontrovers.
    Als selbständige Unternehmerin arbeite ich im Home Office. Aber eben ARBEITE.
    Warum wird die Familie zerstört, wenn ein Kind fremdbetreut wird? Viele gehen in die Spielgruppe – Kindergarten und danach in die Schule. Das ist doch auch “Fremdbetreut”?? oder nicht?

    Jede Familie soll selber entscheiden können, welches Familienmodell sie wählen. Egal ob beide Arbeiten oder ein Elternteil zu Hause.
    Übrigends es gibt MÄNNER die freiwillig zu Hause bleiben möchten.

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  • Oktober 23, 2013

    Sehr geehrte Frau Bally

    Ich habe mich persönlich als ich den Artikel gelesen habe, die Frage gestellt, ob sie persönlich selber Kinder haben die sie zu Hause betreuen? Ich glaube eher nicht. Schade. Ich glaube, wenn sie Kinder selber zu Hause betreuen würden, würden sie die Familien-Initiative aus einem anderen Blickwinkel sehen und den Artikel siehe oben noch einmals überarbeiten.

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Hunziker
      Ich persönlich habe schon alle Formen selbst erfahren:
      – Ich musste arbeiten
      – Ich wollte arbeiten
      – Ich habe mich auf die Familie konzentriert
      Alles hatte seine Berechtigung und war auch von äusseren Umständen beeinflusst. In keiner der oben genannten Phasen aber, waren mein Mann und ich nicht Eltern. Wir waren immer Eltern und immer da für unser Kind, auch wenn es fremd betreut war. Und es war uns immer wichtig, dass unser Kind gut betreut war (übrigens nicht in einer staatlich subventionierten KiTa…..).
      Es wäre uns aber in der Zeit, in der wir keine Fremdbetreuung beanspruchten nie und nimmer eingefallen, dass wir trotzdem für die fehlende Fremdbetreuung Steuerabzüge machen können sollten.

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    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrte Frau Frehner

      Danke das sie auf meinen Artikel zurückschreiben. Ich bewundere ihr Durchhaltevermögen und ihr Einsatzwille und entschuldige mich für meine Unterstellungen. Allerdings habe ich oben im Blog nicht von einem Kind gesprochen, von dem sie hier geschrieben haben, ich habe mehrere Kinder gemeint. Dies unter dem Wort Kinder als Mehrzahl.

      Wie sie wissen, kosten mehrere Kinder mehr Geld. Für Familien die viele Kinder haben und ohnehin nicht viel verdienen, was oftmals ja der Fall ist, wären eine Familienabzug meiner Meinung nach höchste Zeit. Frau Frehner leider vermögen es nicht alle Eltern ihre Kinder fremd zu betreuen.

      Abgesehen davon gibt es darunter auch Eltern, die ihre Kinder auch nicht fremdbetreuen wollen und das hat wie sie ja selber sagen, seine Berechtigung. Diese Eltern sollten wir nicht strafen, indem wir ihnen keinen Steuerabzug gewähren.

      In der Schweiz haben wir eine tiefe Geburtenrate bei Schweizerinnen und Schweizer. Wenn das so weiter geht, stirbt der Schweizer einmal aus, wir müssen ein Anreizsystem schaffen. Die Familieniniziative wäre da ein erster Schritt, aber sicherlich noch nicht alles.

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  • Oktober 24, 2013

    Liebe Frau Bally, rechnen wir mal weiter.

    Die erziehende Mutter arbeitet an 5 Tagen a 8 Stunden für die Kids. Ergiebt 20 mal 8 = 160 Stunden, à 30.- ergibt pro Monat einen finanziellen Aufwand von 4’800.- die diese Frau in die Kids investiert, da ist ein Steuerabzug doch gerechtfertigt!
    Idea​lerweise müsste sie nun die Steuerersparnis in eine Altersvorsorge anlegen können.

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  • Oktober 24, 2013

    1. Von Frau Bally würde ich gerne mal wissen, wer hier davon sprach, die Mütter wieder an den Herd zurückzubringen, wann und wo?? Ich halte das nämlich für eine polemische Unterstellung der Gegnerschaft.

    2. Ich müsste mich schwer täuschen, aber war nicht auch die BDP 2011 dafür, dass man die Fremdbetreuung der Kinder von den Steuern abziehen darf? Der hier propagierte Steuerabzug spielt für Frau Frau Bally anscheinend keine Rolle. Dummerweise profiteren hier aber auch reiche Eltern mit einem Jahreseinkommen von 180.000 Franken.

    http://bazonline.​ch/zuerich/stadt/Subv​entionen-fuer-Eltern-​mit-180-000-Franken-E​inkommen/story/137883​00?comments=1

    3. Die SVP Familien-Initiative vom 24. November 2013 ist nichts als gerecht. Die Krippentarife sind heute derart hoch( pro Kind z.T um die 2200.- pro Monat) dass sich hier vor allem Gut- und Besserverdiener für ihre Kinder einen Krippenplatz leisten können, während Eltern mit weniger Geld auf der Strecke bleiben. Es ist dabei nicht fair, wenn hier gut und besserverdienende Eltern für ihre Krippenkinder noch steuerlich entlastet werde, während viele andere Eltern aus finanziellen Gründen auf die Fremdbetreuung verzichten müssen, sprich gar keine andere Wahl haben, als die Kinder zu Hause zu betreuen, aber deswegen keine Steuerabzüge geltend machen dürfen. Deshalb schafft hier die SVP Familieninitiative einen Ausgleich und sollte unbedingt angenommen werden.

    Meines Erachtens verstösst diese einseitige steuerliche Bevorzugung von Krippenkindern auch gegen die Bundesverfassung und manifestiert Zweiklassenkinder. Die Grundsätze der Allgemeinheit und der Gleichmässigkeit im Steuerwesen sind hier krass verletzt.

    Art. 127 Grundsätze der Besteuerung

    Aber vor allem können hier selbst Ehepaare mit dem heutigen System, die ein steuerbares Jahreseinkommen von 180.000 Franken haben und ihre Kinder in die Krippe schicken, dadurch Steuerabzüge tätigen, was bei so einem hohen Einkommen übertrieben ist, zumal der Schweizer Durchschnittslohn bei rund 6000.- liegt, das oben genante Einkommen aber für einen Ehepartner alleine schon einen Monatslohn von 6900.- ergibt. Das sind eindeutig Besserverdiner die man nicht subventionieren sollte!!

    http://bazonline.​ch/zuerich/stadt/Subv​entionen-fuer-Eltern-​mit-180-000-Franken-E​inkommen/story/137883​00?comments=1

    Au​f der anderen Seite ist es dann unsozial, wenn Wenig- und Geringverdiner keinen Steuerabzug für ihre Kinder erhalten, wenn sie diese selber betreuen ( müssen). Die $P möchte aber an dieser Ungerechtigkeit festhalten, in dem diese gegen die SVP Familieninitiative votiert. Die $P schafft hier Zweiklassenkinder, Steuerungerechtigkeit​ und bestraft Betreuungsmodelle, die nicht nach dem Gusto der $P sind!!

    Mehr dazu auf diesem ausgezeichneten Blog:

    http://www.pro-sw​issness.ch/2013/10/21​/die-p-als-partei-der​-besser-und-vielverdi​ener/

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    • Juli 19, 2021

      Lieber Herr Anderegg

      Schauen Sie sich all die Kommentare an……. schauen Sie sich die Argumente von vielen Befürwortern an…. da kommt immer und immer wieder das Votum der intakten Familie und der Mutter als alleinige Betreuerin. Es handelt sich also nicht um eine polemische Unterstellung von mir.

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    • Juli 19, 2021

      Aber Frau Bally, oben tönte es noch etwas anders von Ihnen. Da sprachen Sie nämlich davon, dass die Befürworter die Mütter an den Herd zurückbringen wollen. Sie sollten da schon Ihre eigenen Statements richtig zitieren.

      Aber auch Ihre Antwort, wonach die Befürworter pauschal die Mutter als alleinige Betreuerin betrachten ist reine Polemik der Gegnerschaft. Viele Befürworter der Initiative haben einfach die Schnauze voll, dass die Gegner der Initiative eine Zweiklassengesellscha​ft schaffen und das eine Betreuungsmodell gegen das andere ausspielen. Ansonsten würden Sie auch einen Steuerabzug für jene Eltern gutheißen, die ihre Kinder selber betreuen. Die Befürworter möchten kein Betreuungmodell gegen das andere ausspielen, sondern schlicht und einfach soziale Gerechtigkeit, gleich lange Spieße und keine Zweiklassenkinder. Nadja Pieren ist der beste Beweis dafür, dass man nicht das eine Modell gegen das andere Model ausspielt, wie die Gegner der Initiative das hauptsächlich machen.

      Oder ist Ihnen ein Krippenkind mehr wert, als eines das zu Hause betreut wird?? Auch schon mal an Rentner gedacht, die kaum Rente bekommen und ohne Steuerabzug die Kinder ihrer Kinder betreuen?? Wissen Sie eigentlich wie unsere Wirtschaft davon profitiert??

      Nur weil ich gegen die Initiative bin, heisst das noch lange nicht, dass ich automatisch gegen Kinderkrippen wäre und meine Frau zurück an den Herd möchte. Vielleicht kann ich für meine zwei Kinder schlicht und einfach nicht 4000 Franken pro Monat für die Krippe bezahlen, plus 2000 Franken für ein 4 Zimmerwohnung. Ich habe hier eher das Gefühl, dass Ihre Seite die Reichen unterstützt, zumal in Zürich selbst Ehepaare mit 180.000 Franken Jahreseinkommen subventioniert werden für ihre Krippenkinder!!

      We​r 4000 Franken im Monat für seine Kinder aufbringen kann, damit diese in eine Krippe können, der ist doch relativ reich, wenn er daneben noch über 2000 Franken für eine Mietwohnung bezahlen kann, die Kinder mit dem teuren Landrover zur Krippe bringt und abholt, was in den rot-grünen Zentren keine Seltenheit ist. Es ist jetzt mal an der Zeit das auch die ärmeren Familien steuerlich entlastet werden und nicht bloss jene der teuren Lifestyle-Krippenkind​er!!

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  • Oktober 25, 2013

    JA zur Familieninitiative

    BUNDESRECHT

    1. Kapitel: Grundrechte

    Art. 8 Rechtsgleichheit

    A​bsatz 2 besagt/ Zitat: Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Lebensform.

    Ein Nein diskriminiert somit klar Eltern, welche die traditionelle Familienlebensform bevorzugen und bevorteilt Eltern welche Kinder fremdbetreuen lassen.

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  • Oktober 27, 2013

    Einige Leute machen hier einen Denkfehler. Es geht ja nicht alleine darum, dass erwerbstätige Eltern steuerlich anders behandelt werden als solche, wo nur ein Elternteil einer Erwerbsarbeit nachgeht. Es geht vor allem auch darum, dass jene Eltern, die ihre Kinder selber betreuen ( müssen), auch die Krippen mit subventionieren. Darum werden hier die Eltern von Krippenkindern gleich doppelt bevorteilt und jene die ihre Kinder selber behüten doppelt benachteiligt. Entweder schafft man diese unfaire Quersubventionierung ab, oder dann bekommen all jene Eltern einen Ausgleich in Form eines Steuerabzugs, die ihre Kinder selber betreuen und gleichzeitig die Kinderkrippen subventionieren. Da das erstere nicht der Fall sein wird, müssen wir den zweiten Teil umsetzen, da der Status Quo mit gleichzeitiger Subventionierung von Krippen und Krippeneltern zu Lasten anderer gegen die BV verstösst.

    BUNDESRECHT

    1.​ Kapitel: Grundrechte

    Art. 8 Rechtsgleichheit

    A​bsatz 2 / Zitat: Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Lebensform.

    Es ist nun mal so, das jene Eltern die Ihre Kinder fremdbetreuen eine gewerbliche Dienstleistung in Anspruch nehmen ( so wie andere zum Coiffeur gehen oder eine Putzfrau anstellen), wofür für Dritte nicht bezahlen sollten. Es eben auch so, dass in einer Marktwirtschaft das bezahlt wird, was man auch effektiv konsumiert. Aber eben der Konsument sollte dafür bezahlen und nicht Unbeteiligte. Sonst läuft es bei den Linken auch immer nach dem Verursacherprinzip. Wer nur den ÖV benützt, der bezahlt schließlich auch keine Motorfahrzeugsteuer!!​

    Die reichen Eltern die ihre Kinder in die Krippe bringen, subventionieren auch gleichzeitig die ärmeren, da sie mehr für den Krippenplatz bezahlen. Damit werden die ärmeren Eltern von Krippenkindern so gleich dreifach bevorteilt: Mit einem Steuerabzug, durch reiche Eltern von Krippenkindern, wie auch durch die Eltern die ihre Kinder zu Hause betreuen. Die Eltern die Ihre Kinder selber betreuen werden damit klar diskriminiert!!

    All diese Gründe sprechen für eine Annahme der SVP Familieninitiative. Die Linken schaffen hier eine Gesellschaft von Zweiklassenkindern. Kinder zu Hause zu betreuen ist auch ein Aufwand, entbindet die Wirtschaft und den Staat vor zusätzlichen Krippenplätzen und schmälert auch die Karrieremöglichkeiten​ von Frauen. Als Ausgleich dazu und weil Kinder ein wichtiges Gut für die Zukunft sind, muss jegliche Kinderbetreuung honoriert werden. Eine Gesellschaft von Zweiklassenkindern zu manifestieren, wie dies den Linken mit den heutigen System vorschwebt, ist total asozial!!

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    • Juli 19, 2021

      Möchten sie auch die Kosten für die Fahrt zum Arbeitsplatz nicht mehr anziehen als Erwerbskosten? Wieso soll einer, der über der Schreinerei wohnt mir meine Pendlerei zahlen? Weil es Ausgaben sind, die ich für die Ausübung der Arbeit benötige, die von meinem Lohn direkt wieder weggehen, aber meinen Lohn erst ermöglichen und die einhergehende Produktivität und deren Steuern für Papa Staat…

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  • November 3, 2013

    Liebe Frau Bally – Daumen hoch für Ihre absolut sachliche Argumentation, der nichts mehr hinzuzufügen ist.

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