1. Sonstiges

Was verschleiert der Schleierdiskurs?

Ich bin der An­sicht, dass es in einer Ge­sell­schaft, wo Mimik zen­tra­ler Be­stand­teil der Kom­mu­ni­ka­tion ist und die Iden­ti­fi­ka­tion über Ge­sichts­er­ken­nung​ läuft, weder sinn­voll noch rich­tig ist, das Ge­sicht zu ver­hül­len. Dass es dazu aber ein Ge­setz braucht ist wi­der­sin­nig. Das ein­zi­ge, was es braucht, ist, mit­ein­an­der ge­sell­schaft­li­che​s Wis­sen aus­zut­au­schen. Nur ver­schwin­dend we­nige hier le­bende Mus­li­min­nen trifft diese Frage wirk­lich. Mehr­heit­lich sehe ich Tou­ris­tin­nen aus ara­bi­schen Län­dern mit Ni­qab. Ein Ni­qab-­Ver­bot zeigt die­sen nur, wie Frauen in der Schweiz be­vor­mun­det wer­den und dass sie sogar in sim­plen Hand­lun­gen wie der Klei­der­wahl un­frei sind. Ein Ni­qab-­Ver­bot setzt Frau­en­rechte aus und wi­der­spricht Eman­zi­pa­ti­on.

Mir wundert, dass etablierte Politiker_innen sich mit diesem Thema etablieren müssen. Es scheint Zeichen einer Themen-Minderbemittlu​ng zu sein, wenn ein Frauen-Kleidungsstück​ zu einem politischen Hype gemacht wird, statt sich um dringende gesellschaftliche Fragen zu kümmern, die es sehr wohl gibt in unserem Land.

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Comments to: Was verschleiert der Schleierdiskurs?
  • September 22, 2016

    “Ein Ni­qab-­Ver­bot zeigt die­sen nur, wie Frauen in der Schweiz be­vor­mun­det wer­den und dass sie sogar in sim­plen Hand­lun­gen wie der Klei­der­wahl un­frei sind. Ein Ni­qab-­Ver­bot setzt Frau­en­rechte aus und wi­der­spricht Eman­zi­pa­ti­on.”


    Ober eben genau umgekehrt! Wenn wir tolerieren das Frauen diese tragen, tolerieren wir, dass sie bevormundet werden und dass sie sogar in simplen Handlungen, nicht nur der Kleiderwahl, unfrei sind.
    Dies widerspricht der Emanzipation. Und unserer Verfassung!
    (Wozu bei einem Niqab noch von einem Kleidungsstück zu reden, zumindest für mich schon etwas fragwürdig ist.)

    Ob es heute nur wenige und hauptsächlich Touristinnen sind, spielt grundsätzlich gar keine Rolle. Entweder stehen wir zu unseren Werten, oder wir biegen Sie. Für die Wirtschaft, denn einzig Die profitiert ja davon. Mit Frauenrecht, hat das Ganze doch rein gar nichts zu tun. Denn wir reden hauptsächlich von kaufkräftigen Touristen.
    Der Rest ist Politik! Der gesellschaftliche Austausch, der findet global, Frau Borer, schon seit rund 20 Jahren digital statt. Also geht es für den Bürger, lediglich um die Frage, wie weit wir uns für “individuelle und extreme Religionsauslegung” prostituieren wollen.

    Beim Niqab und der Burke, ist bei mir persönlich Schluss und wenn ich Ihre einführenden Worte richtig verstehe, dann bei Ihnen, doch eigentlich auch? Oder setzten Sie eine Obergrenze, das “Niqab-Kontingent”.
    Ist ja wohl ein Scherz!

    Was verschleiert der Diskurs?, 😉 Das frag ich mich auch, Frau Borer!

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    • Juli 19, 2021

      “Entweder stehen wir zu unseren Werten […]”

      Und ich dachte unsere Werte beinhalten Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen. Anscheinend täusche ich mich da.

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    • Juli 19, 2021

      Genau, Offenheit.
      Offenheit​ ist nicht gegeben, wenn sich jemand hinter einem Tuch versteckt!
      Das ist es doch, Herr Zoller.

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    • Juli 19, 2021

      Und Tolleranz erwarte ich von Gästen, die in unser Land kommen und somit zu tollerieren haben, dass wir hier andere Sitten und Gebräuche haben.

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    • Juli 19, 2021

      🙂 Amen, Herr Zoller

      Was offenbar nicht nur mich, an Ihrer und Frau Borers “Religion” befremdet ist, wie ihr Toleranz und Offenheit missbraucht, um der Unterdrückung dieser Frauen (inzwischen müssen es ja sogar schon Frauen in Europa spüren) nicht die Stirn bieten zu müssen.

      Frauen die unter diesen Dingern stecken müssen, sind nicht frei! Wieso zum Teufel sollte ich dem gegenüber tolerant und offen sein? Genau so gut könnte ich einer pädophilen Sekte gegenüber offen sein! Der einzige Unterschied und die “Legitimation”, sind 2000 Jahre und ein Buch.

      Ihr Glaube lässt das offenbar gelten, meiner nun mal nicht. Wenn Sie mir deshalb absprechen müssen, ein offener toleranter Mensch zu sein, muss ich damit wohl leben.

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    • Juli 19, 2021

      “Offenheit​ ist nicht gegeben, wenn sich jemand hinter einem Tuch versteckt!”

      Richti​g Herr Krähenbühl. Ich sprach auch nicht von der Offenheit von Moslems sondern von der Offenheit derjenigen, die meinen Schweizer Werte zu leben.

      Tja Herr Schweizer, wer von anderen etwas erwartet das er selber nicht einhält ist unglaubwürdig.

      Fra​u Stutz

      “Frauen die unter diesen Dingern stecken müssen, sind nicht frei!”

      Das ist in vielen Fällen wohl so. Es ist meiner Meinung nach jedoch nicht die Aufgabe der Politik, zu solchen religiösen Sachen Stellung zu nehmen und Gesetze zu erlassen. Dies verstösst gegen die Religionsfreiheit. Ich finde Kleidervorschriften in der Verfassung hochgradig bescheuert um es harmlos auszudrücken.

      “Ihr​ Glaube lässt das offenbar gelten”

      Ich bin konfessionslos und nicht gläubig.

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    • Juli 19, 2021

      Wenn man unter Freiheit und Emanzipation versteht, den Frauen vorzuschreiben, wie sie sich in der Oeffentlichkeit bewegen, frage ich mich, um welche Freiheit hier gehandelt wird. Aus Gesprächen weiss ich, dass nicht Zwang zum Tragen von Niqab / Burka führen, sondern Erziehung, Ueberzeugung und die eigene Identität.
      Und ja, das Gesicht hat bei uns einen wichtigen Anteil in der Kommunikation und sollte dem Gegenüber sichtbar sein. Nur ist das bereits bei Sonnenbrillen, Hüten, Bärten und in deren Kombination genau so wenig gegeben.
      Ein Gesetz ist da, um die Grundzüge unseres gesellschaftlichen Umgangs zu regeln, nicht religiöse, persönliche Kleiderwahlen. Wenn man mit diesen nicht einverstanden ist, gibt es die Möglichkeit zur Thematisierung in Gesprächen und Integrationskursen.
      ​Ein Burkaverbot einzuführen ist Raubbau an unseren Gesetzeswerken.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zoller

      Von Konfession war meinerseits auch nicht unbedingt die Rede.

      “Das ist in vielen Fällen wohl so. Es ist meiner Meinung nach jedoch nicht die Aufgabe der Politik, zu solchen religiösen Sachen Stellung zu nehmen und Gesetze zu erlassen.”

      So?! Und wie sehen Sie das z.B. bei Zwangsehen mit Minderjährigen?

      Herr Zoller, hüh oder hot! Irgendwann, muss man sich doch entscheiden! Oder gelten meine Rechte, für diese Frauen etwa nicht? Weil sie mit der “falschen” Religion geboren wurden? Es ist die Aufgabe unserer Gesellschaft, dazu Stellung zu nehmen und in einer direkten Demokratie, kann das halt zum Politikum werden.

      ” Dies verstösst gegen die Religionsfreiheit.”

      Demnach, besitzt Religion “Narrenfreiheit”!? Kann ich nicht nachvollziehen, nicht im 2016! Aus meiner Sicht, ist es feige da einfach weg zu sehen. Und nichts Anderes, Herr Zoller, tuen wir! Die Diskussion um diesen Lumpen, steht doch für noch viel mehr. Das ist ja nur das Offensichtliche.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Borer, wer die Burka oder die Niqab auf ein Kleidungsstück, wie Hut und Brille, reduzieren muss, kann ich in dieser Frage leider nicht ganz ernst nehmen. Denn über meinen Kleidungsstil, muss mit mir niemand diskutieren. Über religiösen Fundamentalisums gern, denn darum geht’s hier primär. Vor der Emanzipation träumen wir da ja noch! 😉

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    • Juli 19, 2021

      “z.B. bei Zwangsehen mit Minderjährigen?”

      D​as ist was anderes. Das ist in der Schweiz verboten.

      “Die Diskussion um diesen Lumpen, steht doch für noch viel mehr.”

      Dann sollten wir vielleicht mal über “viel mehr” diskutieren statt über die “Lumpen”.

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    • Juli 19, 2021

      Nein, nicht gleiche Rechte für alle überall, sondern: die Rechte eines Landes, die in der Gemeinschaft entstanden sind, sollen gelten. In der Schweiz ist klar unser Rechtssystem der Rahmen in dem wir uns bewegen. Genau deshalb soll dieser Rahmen nicht ausgefranst werden mit sinnlosen Gesetzen.
      Unter einer Burka/einem Niqab verstecken sich nicht Fundamentalistinnen – wie sie sagen – sondern Frauen, die das Recht haben, sich zu entscheiden für ihr Leben. Genau das meint Emanzipation, dass nicht ständig Männer und andere über einen entscheiden – selbstverständlich im rechtlich gültigen Rahmen.

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    • Juli 19, 2021

      In der Schweiz zeigt man Gesicht.
      Wer eine Bank ausrauben will, einen Überfall machen will, bedeckt sein Gesicht mit einer Maske, damit man den Räuber nicht erkennt.
      Wer bei Demos Steine werfen will, sich als Vandale aufführen will, bedeckt / verschleiert sein Gesicht, um nicht erkannt zu werden.
      Wir haben ein Vermummungsverbot.
      D​as Gesicht muss man erkennen können, damit man jemanden identifizieren kann, so ist das bei uns.
      Abgesehen, wir haben Kleidervorschriften, denn, bei uns ist es verboten, einfach so Nackt in der Öffentlichkeit herumzulaufen. Nun ist es halt auch verboten, sein Gesicht zu bedecken, also kein Drama, eigentlich….

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    • Juli 19, 2021

      “http://www.20min.ch/​schweiz/basel/story/N​ackte-Milo-Moire-posi​ert-mit-Passanten-in-​Basel-20389489”

      Kö​nnen Sie den Gesetzesartikel verlinken der nackt sein in der Öffentlichkeit verbietet? Würde mich interessieren. Milo Moiré wurde so viel ich weiss nicht einmal gebüsst als sie nackt durch die Basler Innenstadt spazierte.

      “D​as Gesicht muss man erkennen können, damit man jemanden identifizieren kann, so ist das bei uns.”

      Dann müsste aber wie andernorts von jemandem erwähnt, auch das Tragen von Bärten, Sonnenbrillen, Kapuzenpullovern und Mützen / Hüten usw. verboten werden. Denn damit ist das Gesicht auch nur teilweise erkennbar.
      Aber schon klar: Es geht hier nicht um eine sicherheitsrelevante Frage. Es geht wie bei der Minarett-Initiative eigentlich nur darum, dem Islam öffentlich ans Bein zu pinkeln.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller,
      § 183a StGB Erregung öffentlichen Ärgernisses, darunter fällt, nackt in der Gegend herum spazieren.

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller,
      Es gibt ihn auch noch den Anstand. Wenn ich die Sonnenbrille ablege, oder den Schal herunternehme, damit mich andere MitbürgerInnen erkennen können.
      Wenn ich in die Tanke gehe, den Helm samt Kopfpariser ausziehe, damit man sieht, ich bin kein Tankstellen Räuber…und so weiter und so fort.

      Es gab mal eine Zeit, als Junge, da wurde die erste Moschee in der Schweiz eingeweiht, es ging absolut keine Gefahr vom Islam aus, ja war halt damals…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon

      Artikel 183 StGb betrifft Freiheitsberaubung und Entführung…

      Arti​kel 198 StGb betrifft Übertretungen gegen die sexuelle Integrität.

      Sexuel​le Belästigungen
      Wer vor jemandem, der dies nicht erwartet, eine sexuelle Handlung vornimmt und dadurch Ärgernis erregt, wer jemanden tätlich oder in grober Weise durch Worte sexuell belästigt, wird, auf Antrag, mit Busse bestraft.

      Nackt herumlaufen ist keine sexuelle Handlung. Somit dürften Sie mit diesen beiden Artikeln vor Gericht nicht weit kommen.

      “es ging absolut keine Gefahr vom Islam aus, ja war halt damals… “

      Ist heute auch noch so. Wenn Sie heute wegen ein paar Terroristen Angst vor jedem Moslem und jeder Moschee haben ist das Ihr Problem.

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    • Juli 19, 2021

      bin zuerst auf dem deutschen StGB gelandet..habs dann korrigiert…

      Ich hab überhaupt keine Angst, weder von Muslimen noch vor Terroristen, trotzdem zeigen wir Gesicht.

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    • Juli 19, 2021

      Gut, dann wandern weiterhin die Nacktwanderer unbehelligt in der Gegend herum, auch nicht mein Problem…

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    • Juli 19, 2021

      Irgend wie heisst es, der Wortwahl nach..

      es braucht keine bestimmte Zeit, weder einen bestimmten Ort, um mit deinem Gott zu sprechen, das kannst du überall und jederzeit. Und zwar kannst du so vor den schöpfer treten wie er dich erschaffen hat. usw….
      Ausserdem ist Glaube Privatsache, gehört nicht ins Politische leben….würde man meinen

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    • Juli 19, 2021

      “Bruno Zoller sagte Vor 22 Stunden

      “z.B. bei Zwangsehen mit Minderjährigen?”

      D​​as ist was anderes. Das ist in der Schweiz verboten.

      “Die Diskussion um diesen Lumpen, steht doch für noch viel mehr.”

      Dann sollten wir vielleicht mal über “viel mehr” diskutieren statt über die “Lumpen”.”

      Aber gern doch! Nehme wir Mehrfachehen. Ist in der Schweiz verboten. In Deutschland auch, aber da steht man inzwischen, genau vor diesem Problem!

      Nehmen wir Gewalt in den Ehen, verboten…
      Gewalt in der Erziehung, verboten…
      Zwangseh​en, verboten…

      Der Lehrerin den Anstand verweigern, muss wohl erst noch verboten werden…
      Und dieser Lumpen auch! denn eines ist offenbar so klar wie das Amen in der Kirche, Leute wie Sie, finden immer Ausreden.

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    • Juli 19, 2021

      “Genau das meint Emanzipation, dass nicht ständig Männer und andere über einen entscheiden – selbstverständlich im rechtlich gültigen Recht.”

      Das, klingt mir zu schwer nach, Nora Illi! Da muss ich passen…

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    • Juli 19, 2021

      “Und zwar kannst du so vor den schöpfer treten wie er dich erschaffen hat. usw….”

      Ja kannst du. Musst du aber nicht. Zumindest noch nicht…

      “Ausserde​m ist Glaube Privatsache, gehört nicht ins Politische leben….würde man meinen”

      Sehe ich auch so.

      “Aber gern doch! Nehme wir Mehrfachehen. Ist in der Schweiz verboten. In Deutschland auch, aber da steht man inzwischen, genau vor diesem Problem!

      Nehmen wir Gewalt in den Ehen, verboten…
      Gewalt in der Erziehung, verboten…
      Zwangseh​​en, verboten…”

      Genau​ Frau Stutz. Diese Dinge sind alle zu Recht verboten und müssen aufs schärfste geahndet und bekämpft werden. Was aber haben diese Dinge mit einer Burka zu tun?
      Haben Sie das Gefühl, mit einem Burkaverbot können Sie obgenannte Verbrechen bekämpfen?

      “Der Lehrerin den Anstand verweigern, muss wohl erst noch verboten werden…
      Und dieser Lumpen auch!”

      Genau, dann können Sie im selben Zug auch noch das herumspucken, das “Zeitung im Zug liegen lassen”, das “furzen in der Öffentlichkeit” und Nägelkauen und sonstige Unanständigkeiten verbieten. Dann wird unsere Bundesverfassung richtig dick und unübersichtlich. Bravo!

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller,
      sehen sie, das ist eben das was den Islam heute etwas unangenehm macht. Übrigens, Frauen die Kein Kopftuch tragen, sind in dieser Hinsicht mehr emanzipiert, und können den Glauben doch ausüben.
      Nein, den konservativen Islam möchte ich nicht.

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    • Juli 19, 2021

      “Genau​ Frau Stutz. Diese Dinge sind alle zu Recht verboten und müssen aufs schärfste geahndet und bekämpft werden. Was aber haben diese Dinge mit einer Burka zu tun?”

      Exgüssi, Herr Zoller, aber sind Sie wirklich so Begriffsstutzig? Der Lumpen, ist das sichtbare Zeichen für die Unterdrückung, dieser Frauen!

      “Haben Sie das Gefühl, mit einem Burkaverbot können Sie obgenannte Verbrechen bekämpfen?”

      Das ist nicht meine Aufgabe, Herr Zoller! Aber da ich ja nicht jedem Muffti der fünf Meter vor seiner Burka geht, ins Gesicht schleudern kann was ich von ihm halte, könnten wir wenigstens ein Zeichen setzen! Bei uns ist “diese Kultur” NICHT erwünscht, bei UNS sind man und Frau gleichwertig.

      Wir stünden zu unsren werten und täten nicht nur so…! Wäre das denn so schlimm?

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  • September 23, 2016

    Sehr gut geschrieben Frau Borer. Bin absolut Ihrer Meinung

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  • September 23, 2016

    Ich lese immer Burkaverbot was so schon mal nicht stimmt. Es geht um ein Verhüllungsverbot.«Ve​​rbot der Verhüllung des eigenen Gesichts»

    Ich sehe auch keinen Nachteil, dass jemand an einer Demo oder Sportveranstaltung aufgrund einer Vermummung kontrolliert und gebüsst werden kann. Vermummte haben meistens nichts Friedliches vor.

    Da es wie Sie auch schreiben, Tou­ris­tin­nen aus ara­bi­schen Län­dern betrifft, ist soweit auch nicht ein wirkliches Problem wie man aus der Presse entnehmen konnte. Die überwiegende Mehrheit hat ohne Probleme den Schleier gelüftet.

    Ob es nun ein Gesetz braucht, da lässt sich streiten, aber scheinbar ist es ein Bedürfnis ansonsten hätten die Tessiner es nicht angenommen.

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  • September 24, 2016

    Frau Borer wundert sich, dass „gewisse etablierte Politiker/innen mit einem Niqab-Verbot etablieren müssen“. Sie glaubt, dass mit einem solchen Verbot die Freiheit der Schweizerfrauen in Sachen Kleidungswahl eingeschränkt würde! Da schimmert wohl ein bisschen Fundamentalismus durch. Absurder könnte diese Ansicht wohl nicht sein…

    Da fand kürzlich in Bern eine sehr, sehr fromme Demonstration fundamentaler Christen statt. Ich bin zwar christlich erzogen und lebe die christliche Kultur – was Ethik anbelangt. Dennoch lehne ich jede Form von Fundamentalismus ab.
    Der Gedanke, dass man nicht sterben darf, wenn man will und wenn man genug hat vom Leben,
    Der Gedanke an Abtreibungsverbot,
    Der Gedanke an ein Verbot der Homosexualität, ist mir höchst zuwider.
    Genau solche abstrusen Forderungen verlangen auch die islamischen Fundamentalisten.

    ​Die Demo wurde von Bürgern gewisser fundamentalpolitische​r Richtung, es waren auch Ausländer dabei, gestört. Nun frage ich mich, ob jene Gegendemonstranten bei einer Gegendemonstration gegen eine islamische Fundamentalistendemo,​ die zwar kaum bewilligt würde, ebenfalls zugegen gewesen wären. Ich glaube nicht. Hingegen glaube ich, dass jene Gegendemonstranten die Grenztore zur Schweiz für die Prediger und Priester aus dem Morgenland total öffnen möchten – gleiche Rechte für Alle auf dieser Welt. So wollen sich Gruppierungen wie BastA! etablieren. Und das ist gefährlich.

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  • September 25, 2016

    Ich denke, wenn eine Frau sich freiwillig entsprechend bedeckt, soll sie es tun. Man bedenke auch den Korinther und die “Empfehlung” an die Frauen sich zu bedecken und die Kleidung der Nonnen und Diakonissen. Sollte eine Frau wirklich unterdrückt werden, ist die Kleidung wohl noch das kleinste Übel (O.K., wir haben in der Schweiz und Welt noch ganz andere Probleme als die Kleidung der Frau im Sinne der Religion und Unterdrückung). Noch etwas: auch ich sehe nicht einmal jeden Monat eine Frau mit Burka obwohl ich nicht ländlich wohne. Also mal die Relationen anschauen und mal schauen, was in der Bibel steht und Paralellen zum Islam suchen. Denn diese kann man finden.

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    • Juli 19, 2021

      “Ich denke, wenn eine Frau sich freiwillig entsprechend bedeckt, soll sie es tun”

      Das heisst defacto, Frau Sägesser, wenn ich freiwillig mit einem Kopfpariser herumlaufen will, kann ich das mit Ihrem Segen tun! Oder einem Integralhelm, einem Batman-Kostüm etc. etc., denn ich tue dies ja aus persönlicher Überzeugung! Ich bin Catwomen oder so…

      Ihnen ist schon klar, das ein Niqab oder eine Burka, kein Kopftuch oder eine Mütze ist?!

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  • September 27, 2016

    Manchmal hilft es, den Blickwinkel zu wechseln.

    Westlich​e Frauen, die als Touristinnen in muslimischen Ländern unterwegs sind, dürfen sich westlich kleiden und an den Stränden im Bikini rumlaufen. Da ist es nur fair, wenn Touristinnen aus islamischen Ländern sich hier auch so kleiden dürfen, wie sie es von zuhause gewohnt sind. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn die Schweizer Touristin zum Tragen einer Burka gezwungen würde.

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    • Juli 19, 2021

      Aber dies sollten sie als Frau in einem konservativen muslimischen Land eher nicht ausprobieren und auch in den weniger konservativen Ländern ist dies zwar in Touristenregionen toleriert aber keineswegs außerhalb dieser Regionen erwünscht.

      Übrigen​s kommen die Burka Damen hauptsächlich aus Saudi Arabien und dort sind sie als Christ nicht erwünscht ausser als Arbeitskraft. Christliche Symbole oder gar Kirchen sind bei Strafe verboten.

      Es ist auch für einen westlichen Tourist angebracht sich den Länderspezifischen Gepflogenheiten anzupassen sowie eben umgekehrt.

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    • Juli 19, 2021

      Was sicherlich auch Herr Pfister wüsste, wäre er nicht ein reiner Theoretiker!
      Oder das Sie als Tourist, bei Ramadan zwar essen, trinken und rauchen dürfen, aber nur versteckt und abgeschirmt, damit sie ja kein Gläubiger Moslem dabei sehen kann…

      Und mal ehrlich, würde man nicht vom Tourismus leben, wäre garantiert selbst das, zu
      viel der Toleranz!
      Aber eben, wenn man die Vermummung so einfach ausblenden und das Ding als “Kleidungsstück” hinstellen kann, dann kann man auch den Rest der Fakten, ausblenden!

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    • Juli 19, 2021

      Glauben Sie, dass Sie den Saudi-Touristinnen in irgendeiner Art helfen, wenn Sie sie zum Ausziehen der Burka zwingen? Sobald sie wieder zuhause sind, ziehen sie sie wieder an. Das Problem ist ja nicht das Kleidungsstück, sondern die erzkonservative Ideologie, die dahintersteht. Bei den rechtsextremen Glatzen ist es dasselbe. Die bleiben rechtsextrem, auch wenn man ihnen Haare vorschreibt.

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    • Juli 19, 2021

      Ist doch nicht unsere Aufgabe Burkatragenden Saudi-Touristinnen in irgendeiner Art helfen.
      Persönlich ist mir die Burkaverbot auch ziemlich egal, für mich steht das Verhüllungsverbot im Vordergrund. «Ve​​rbot der Verhüllung des eigenen Gesichts»

      Dies geht in erster Linie gegen Chaoten oder Rowdys die vermummt durch die Strassen ziehen, so wie bei der 1.Mai Demo in ZH.

      Es gibt auch sicherheitsrelevante Gründe gegen einen Helmtragenden Bahnkunden oder eben auch Burkaträgerinnen

      >Senegal< >Zur Vorbeugung gegen mögliche Selbstmordattentate will (Stand November 2015) die Regierung des Senegal die Ganzkörperverschleier​​ung von Frauen verbieten. Der senegalesische Innenminister Abdoulaye Diallo, selbst Muslim, äußerte, die Ganzkörperverschleier​​ung sei keine religiöse Angelegenheit und entspreche nicht „unserer Kultur“.

      Es gab zuvor mehrere Selbstmordattentate von Burkaträgerinnen oder von mit Burka verkleideten Männern, zum Beispiel rissen im Norden Kameruns zwei Männer in Burkas 14 Menschen mit in den Tod.< Wikipedia Wir schweifen ab Ihre Behauptung war, “Westlich​e Frauen, die als Touristinnen in muslimischen Ländern unterwegs sind, dürfen sich westlich kleiden und an den Stränden im Bikini rumlaufen.”

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    • Juli 19, 2021

      Herr Stefan Pfister,
      **Westlich​​e Frauen, die als Touristinnen in muslimischen Ländern unterwegs sind, dürfen sich westlich kleiden und an den Stränden im Bikini rumlaufen.**

      Zeigen sie bitte den Ort, wo das explizit steht, zum Beispiel für Saudiarabien?

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    • Juli 19, 2021

      “Glauben Sie, dass Sie den Saudi-Touristinnen in irgendeiner Art helfen, wenn Sie sie zum Ausziehen der Burka zwingen?”

      E​lsi D. Stutz sagte Vor 6 Tagen
      ” Ob es heute nur wenige und hauptsächlich Touristinnen sind, spielt grundsätzlich gar keine Rolle. Entweder stehen wir zu unseren Werten, oder wir biegen Sie. Für die Wirtschaft, denn einzig Die profitiert ja davon. Mit Frauenrecht, hat das Ganze doch rein gar nichts zu tun. Denn wir reden hauptsächlich von kaufkräftigen Touristen.
      Der Rest ist Politik! Der gesellschaftliche Austausch, der findet global, Frau Borer, schon seit rund 20 Jahren digital statt. Also geht es für den Bürger, lediglich um die Frage, wie weit wir uns für “individuelle und extreme Religionsauslegung” prostituieren wollen.

      Beim Niqab und der Burke, ist bei mir persönlich Schluss…”

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  • September 28, 2016

    Hooligans dürfen sich nicht vermummen.

    Arabisc​he Frauen sollen das dürfen?

    In Deutschland gibt es das Vermummungsverbot schon seit den 80ern. Damals gegen die RAF gerichtet. Heute eher gegen Hooligans. In der Schweiz gibt es meines Wissens ebenfalls Vermummungsverbote.

    Unter der Burka lässt sich ja ausser dem Gesicht gar Mancherlei verbergen…

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    • Juli 19, 2021

      “Unter der Burka lässt sich ja ausser dem Gesicht gar Mancherlei verbergen…”

      Jaja​, Angstmacherei erster Güte. Was glauben Sie denn, hat eine Burkafrau unter der Burka versteckt? Eine bengalische Fackel? 😀
      Oder ein Gewehr, damit sie im Coop ein Massaker anrichten kann?
      Ein solches Gewehr könnte sie auch in einem normalen Mantel verstecken, dazu braucht sie keine Burka.
      Ausserdem: Bis jetzt ist eine Burka noch nicht verboten. Wieso gab es noch nirgendwo Anschläge bei denen Burkas als Waffenversteck dienten?

      Ich finde Sie sollten besser vor afrikanischen Killerbienen warnen, oder dass uns der Himmel auf den Kopf fällt.

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    • Juli 19, 2021

      Warum so aufgebracht, Herr Zoller?
      Warum diese einfältigen Witze?
      Warum diese albernen Fragen?
      Antworten finden Sie bei Google zu Hauf.

      Zum Beispiel Schweizerpolitik:
      ht​tp://www.nzz.ch/schwe​iz/fehrs-aussagen-zum​-burkaverbot-die-burk​a-debatte-loest-sich-​von-den-partei-linien​-ld.110462

      Zum Beispiel Attentate mit Hilfe der Burka:
      https://www.w​elt.de/politik/auslan​d/article11820051/Fra​u-in-Burka-veruebt-Se​lbstmordanschlag-viel​e-Tote.html
      http://w​ww.nachrichten.at/nac​hrichten/ticker/Burka​-Verbot-nach-blutigem​-Anschlag;art449,1859​902

      Und viele Beispiele mehr, wenn Sie weiter Googeln wollen.

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    • Juli 19, 2021

      Sie können noch so viele Artikel mit Attentaten von Burkaträgern verlinken, meine Herren. Dies nützt allerdings nichts wenn nicht bewiesen ist, dass die Burka wesentlich zum Anschlag beigetragen hat. Hätte ein Burkaverbot diese Anschläge verhindert? Wohl kaum ! Ein paar Handgranaten kann ich auch in einem Rucksack, oder einer präparierten Jacke mitnehmen. Dazu benötige ich keine Burka.
      Ein Burkaverbot verhindert keine Anschläge.
      Wie schon einmal gesagt ist es Symptombekämpfung wenn man nach einem Anschlag einfach das Kleid verbietet das der Täter trug.

      Es ist absurd in der Schweiz ein Kleidungsstück zum Politikum zu machen, das kaum jemand trägt. Ich zumindest sah noch nie eine Burka in der Schweiz. Höchstens einen Niqab. Und auch diese kann ich an einer Hand abzählen.

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    • Juli 19, 2021

      Was für ein Burkaverbot ?
      Es geht um ein Verhüllungsverbot.«Ve​​​rbot der Verhüllung des eigenen Gesichts»

      Ich sehe auch keinen Nachteil, dass jemand an einer Demo oder Sportveranstaltung aufgrund einer Vermummung kontrolliert und gebüsst werden kann. Vermummte haben meistens nichts Friedliches vor.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zoller
      Das Problem ist nicht schweizerisch – es ist international ein Thema.
      Aber es hat keinen Sinn, weiter zu diskutieren.
      Es ist als ob man versucht, einem Blinden die Farbe Rot zu erklären.

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    • Juli 19, 2021

      Das ist eine super Antwort (;-)

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    • Juli 19, 2021

      ” ein Kleidungsstück zum Politikum zu machen”

      Der ist aber auch gut! Wenn ich mir einen Sack über den Kopf stülpe, wird der Sack deshalb doch nicht automatisch zum Kleidungsstück! Selbst wenn es ein Jutten-Sack ist nicht!

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  • September 29, 2016

    Es ist schon etwas befremdend, um es mal gelinde auszudrücken, wenn nicht muslimische Schweizer Politiker und möchte gern Volksvertreter ja sogar selbsternannte Frauenrechtlerinnen, sich so in Zeug legen, gegen ein Verbot, dass ausser vom IKRZ, von allen Vertretern der Muslime in der Schweiz, sogar gutgeheissen und gewünscht wird!

    Und dann noch ohne rot zu werden behaupten können, dies habe mit Fundamentalismus und Salafismus rein gar nichts zu tun! Sondern mit Freiheitsrechten!!!!è​

    Die Sekte um Nora Illi und der IKRZ, sind aber die einzigen Muslime in der Schweiz, die behaupten, dieser Lumpen gehöre zu ihrer Religion.

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    • Juli 19, 2021

      Liebe Frau Stutz,
      Sie haben mich gründlich missverstanden, ich bin durchaus gegen das Tragen eines Ganzkörperschleiers und für offene Gesichter. Nur eben auch dagegen, dass dies über ein Gesetz geregelt wird. Vierlmehr bin ich dafür, hiesige Werte in Integrationskursen, in der Schule und im Dialog zu vernutteln.
      Frau Illi und ihre Entourage sind eine extreme Gruppierung, die den Islam diffamiert und viele andere Musliminnen in ein schlechtes Licht rückt.Sie sind keineswegs repräsentativ für Andere.
      Aber wie despektierlich, von ‘Lumpen’ zu sprechen! Der Ton der Beiträge erstaunt mich manchmal schon sehr.
      Was mich auch sehr stört, ist, dass immer auf den Schwächsten einer Gemeinschaft rumgehackt wird. Statt unterdrückende Männer an den Pranger zu stellen, stimmen sich alle auf die Frauen ein, die erfahrungsgemäss ohnehin integrationswilliger sind als Männer.
      Uebrigens bin ich seit 32 Jahren Muslimin und habe mich gründlich mit verschiedenen Aspekten des Ilsams befasst.

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    • Juli 19, 2021

      “Frau Illi und ihre Entourage sind eine extreme Gruppierung, die den Islam diffamiert und viele andere Musliminnen in ein schlechtes Licht rückt. Sie sind keineswegs repräsentativ für Andere.”

      Zumindest​ in diesem Punkt, Frau Borer, sind wir uns ja offenbar einig!

      Aber statt Integrationskurse, für die nächsten drei Generationen importierter Hard-Core Matchos, würde ich ein Gesetz vorziehen. Weil als Steuerzahler, sehe es nicht als meine Aufgabe, diese Menschen in die gegenwahrt zu führen, schon gar nicht mit dem Wattebausch und guten Zureden, das wäre wenn denn schon, Sache von euch Muslimen selbst!
      Oder anders gesagt Frau Borer, löst eure Probleme, doch bitte selber und nicht auf unsere Kosten! Weil Gratis, sind diese Kurse ja nicht und bringen werden sie wenig, denn Voraussetzung für den Erfolg, wäre ja der Wille… und den, erkenne ich da leider nicht!

      Schafft den IKRZ ab! Verbannt ihn und seine saudischen Geldgeber! Distanziert euch ganz klar davon. Dann und nur dann, wäre das Problem schon bedeutend kleiner. Und nehmt dieser irren Illi, die Plattform! Als gläubige Muslima, wäre das wirklich die letzte Frau, die ich in meinem Namen sprechen lassen möchte…!

      PS: Ich halte mich an die ewige Religon, die immer war und immer sein wird… Die 10 Gebote, die jedem von uns in die Seele geschrieben wurden. Mehr braucht’s nicht! Diese Religion, aus der alle Religionen entspringen, ist bedeutend älter als Jesus und Mohamed! Beide Gesandten, wollten auch gar Nichts neues dazu bringen, sondern NUR an sie erinnern! Damit die Menschen sie nicht vergessen, sie lehrten beide nur Gottes Wort.
      Der Rest ist Menschgemacht und genau das hat uns dahin geführt wo wir seit bald 2000 Jahren sind…. Religionskriege, Terror, Verfolgung und Unterdrückung!
      Nur so als Gedankenanstoss…

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    • Juli 19, 2021

      Frau Dora Borer,
      wie blauäugig sind sie denn? Sie können keinem Fundamentalen Macho Mann etwas über Frauenrechte beibringen. Weder Juden, Christen, noch Muslimen.
      Also muss man zu diesem Schutz, solche Gewänder verbieten. Ausserdem ihnen erlauben, wieder dahin zu reisen, wo das Tragen erlaubt ist.

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  • Januar 11, 2017

    Gerne wird , wenn es um andere Religionen geht – um Äusserlichkeiten gefeilscht, welche mit dem Inhalt der Religion oftmals wenig zu tun haben. Höchstens mit einer Kultur.
    In der Schweiz geht man z.B. im Oberwallis am Sonntags mit Hut bedeckt zur Kirche. Die Männer müssen den Hut beim Eintritt in die Kirche abnehmen. die Frauen aber explizit anbehalten. Weiss jemand warum?
    Ein Witwe trug früher bei der Beerdigung einen sog. Schleier. Für was? In der Bibel steht nichts darüber.
    Und im Koran – den ich einmal gelesen habe – gibt es keine “Sure”, welche darauf hinweist, dass die Ganzverschleierung eine religiöse Vorschrift wäre. Oder habe ich etwas übersehen?
    In der Schweiz können wir einfach den aufgeklärten säkularen Weg weitergehen. Die Religionen können sie in ihren Gotteshäusern und Gemeinschaften leben. Was wir noch nachholen können, ist dass die Berufsausübung der der muslimischen Prediger in hiesigen Moscheen dann erlaubt ist, wenn sie ihr Studium in einer Schweizer Universität abgeschlossen haben. Dann könnten eingeschleuste rückwärtsgewandte Prediger hier gar nicht auftreten. Und die gemässigten Muslime könnten sich per Gesetz gegen Salafisten und Co. schützen.

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    • Juli 19, 2021

      ja, genau.
      Betr. Verschleierung gibt es an 2 Stellen im Koran den Hinweis sich zu bedecken. Wie das zu geschehen hat, wird eben unterschiedlich interpretiert (von Busen abdecken bis zu Ganzkörperverschleier​ung). Hingegen liest man eigentlich häufig Anleitungen zu gutem Umgang miteinander. Aber das ist eben nicht so plakativ darzustellen und zu kontrollieren. Die Ganzkörperverschleier​ung war und ist ohnehin nur einem beschränkten Kreis an Frauen möglich. Man stelle sich vor, wie so auf einem Feld gearbeitet werden sollte….
      Betr. Predigern: leider gibt es noch zu wenig Ausbildungsmöglichkei​ten für muslimische Religion und Theologie in Europa, so dass darüber wohl der Bedarf nicht gedeckt werden kann. Zudem gibt es bei den Sunniten keinen Klerus im eigentlichen Sinne, die Imame sind die Vorbeter, in der Regel die in Religion Bestausgebildeten – es handelt sich also häufig nicht um Angestellte der Moschee. Es beraucht aber sicher eine Form von Qualitätskontrolle (Prüfung von Personen und der Inhalten, die sie vertreten). Hier gäbe es gewiss Möglichkeitenn der Einflussnahme durch die Behörden.

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