1. Sicherheit & Kriminalität

Weil ich nicht will, dass passiert, was passieren kann!

Weil ich nicht will, dass pas­siert, was pas­sie­ren kann, bin ich für eine starke Ar­mee!

20.04.2014

Ant​wort an Frau E. Schlatter, weil mein Text an der für Antworten auf Kommentare vorgesehenen Stelle sofort wieder gelöscht wurde.

Sehr geehrte Frau Schlatter, Ich wollte Ihren Namen ohne Ihre Erlaubnis nicht in der weiteren Öffentlichkeit streuen, da ich ja nicht Ihnen persönlich an der Stelle antworten konnte, die dafür vorgesehen ist, sondern das in einem für jedermann sichtbaren Artikel tun musste. Ihrer Reaktion entnehme ich, dass es sie nicht stört, genannt zu werden.

Ich antworte hier an Sie direkt an der dafür vorgesehenen Stelle, unmittelbar nach Ihrem Kommentar. Aber wenn es wieder nicht funktioniert, weil meine Antwort sofort beim Senden gelöscht wird, muss ich Ihnen wieder in einem Artikel antworten. (Es hat wieder nicht funktioniert.)

Ich​ glaube, wie Sie richtig verstanden haben, dass ein Volk, dass nicht zur Unterwerfung bereit ist, nicht unterworfen werden kann, es sein denn, ein Krieg wird mit Massenvernichtungswaf​fen geführt, was meines Erachtens das Ende der modernen Welt bedeuten würde. Das heisst aber nicht, dass wir nicht eine sehr starke Landesverteidigung haben sollten, die die Schrecken eines Krieges von uns fernhalten kann. Warum sollen wir die riesigen Opfer an Menschenleben und Zerstörungen erbringen, die die Völker in den von mir genannten Beispielen für ihre Unabhängigkeit oder für die Verteidigung erbracht haben, wenn wir das mit einer starken Armee verhindern können?

In einem meiner Artikel auf vimentis.ch habe ich darauf hingewiesen, dass der Zwischenfall mit dem äthiopischen Verkehrsflugzeug, der zeigte, dass die Schweizer, eines der reichsten Völker, nicht einmal im Frieden den eigenen Luftraum sichern können, die weltweite Wahrnehmung unseres Landes als friedfertigstes aber wehrhaftestes Volk zerstört hat. In allen Artikeln , selbst in China, Indien, Sri Lanka, Australien, kurz, überall, wurde am Schluss der hämischen Artikel noch darauf hingewiesen, dass Bundesrat und Parlament die Lücken mit dem Gripen schliessen wollen, das Vorhaben laut Umfragen in der Volksabstimmung aber scheitern könnte. Sie können sich darauf verlassen, sollte das passieren, dann wird das nochmals weltweit negative Schlagzeilen machen und die Meinung festigen, die reichen, übersatten Schweizer seien nicht mehr bereit, ihre einmaliges Land mit seiner direkten Demokratie zu verteidigen.

Und ob eine Macht uns angreift oder nicht, hängt nur davon ab, wie stark sie unser Landesverteidigung einschätzt, bzw. wie hoch sie ihre eigenen Kosten im Vergleich zum Nutzen der Besetzung unseres Landes beurteilt. Abgesehen von diesen Überlegungen, sind wir nach internationalem Neutralitätsrecht verpflichtet, allen Kriegsparteien die Benützung unseres Luftraumes und unseres Territoriums zu verwehren.

Wenn wir keine starke Landesverteidigung haben, werden wir in einen Krieg gerissen, ob wir das wollen oder nicht, weil unser Land für jeden Kriegführenden in Europa viel zu wichtig ist (nicht nur unsere Wirtschaft, auch die Alpentransversalen, die Flugplätze, das Verkehrsnetz, der Luftraum, die Wasserreseren in den Alpen).

Ich will eine starke Landesverteidigung, weil ich nicht will, dass unser Volk all die Greuel und Zertörungen eines Krieges über sich ergehen lassen muss. Heute war ich bei strahlendem Frühlingswetter spazieren. Überall schöne Häuser, blühende Gärten, die Vögel sangen. Der weltweit fast einmalige hohe Lebensstandard war mit Händen zu greifen. Da dachte ich mir: Es ist wahrscheinlich wirklich zu viel verlangt von einer Generation (ich nehme an, Sie gehörten dazu), die sicherheitspolitisch und wirtschaftlich nur schönes Wetter erlebt hat, zu erwarten, dass sie versteht, dass auch in unserem Umfeld alles so schnell umschlagen kann und dann die andere Seite der menschlischen Natur mit ihrem leider auch vorhandenen fürchterlichen Potenzial durchbrechen kann.

Der bedeutende deutsche Staatsmann Bismarck hat schon vor langer Zeit darauf hingewiesen, auch der Staatsmann könne die Richtung des geschichtlichen Stromes nicht verändern. Er könne nur entscheiden, sich vom Strom auf der linken Seite, in der Mitte oder auf der rechten Seite dorthin tragen zu lassen, wohin der Strom fliesst. Vielleicht hat der lange Wohlstand dazu geführt, dass die Mehrheit nicht mehr den Willen und die Kraft hat, sich für eine starke Landesverteidigung einzusetzen, um unser Land aus einem Krieg herauszuhalten und wir vom Strom in den Untergang getrieben werden. Wenn die Menschen in tausend Jahren auf diese Zeit zurückblicken, wird das, was unser Volk möglicherweise in den kommenden Jahren durchmacht, nicht mehr wichtig sein, wie schrecklich es für die heutige Generation dann auch gewesen war. Ich wurde etwas lang, aber das Thema ist sehr wichtig. Mit freundlichen Grüssen Gotthard

 

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Weil ich nicht will, dass passiert, was passieren kann!
  • April 21, 2014

    Und, haben wir unseren bewachten Luftraum für Überflüge kriegsführender Nationen gesperrt, Herr Frick? Nein! Trotz bester Flugzeuge und der weltbesten Armee! Streng neutral haben wir die Augen zugedrückt….

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  • April 21, 2014

    Herr Barner, Sie schreiben am Thema fuliminant vorbei.

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    • Juli 19, 2021

      Frick: “Abgesehen von diesen Überlegungen, sind wir nach internationalem Neutralitätsrecht verpflichtet, allen Kriegsparteien die Benützung unseres Luftraumes und unseres Territoriums zu verwehren.”
      Herr Limaaa, wo bin ich da daneben? Sie haben fulminant keine Ahnung, bellen immer nur irgendwelchen Herrchen nach………..

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