1. Sonstiges

Wer definiert den richtigen Schweizer?

Die CVP Bern lässt eine junge Schwei­ze­rin mit ko­so­va­ri­schen Wur­zeln für den Na­tio­nal­rat kan­di­die­ren. Kaum wurde der Ar­ti­kel im Web auf­ge­schal­tet, ha­gelte es On­li­ne­kom­men­ta­r​e. In guter Stamm­tisch­ma­nier wurde ver­langt, dass nur „echte Schweizer“ für den Na­tio­nal­rat kan­di­die­ren sollen.

Wenn eine 28-jährige Frau mit ausländischen Wurzeln aber mit Schweizer Pass sich so für Politik interessiert, dass sie bereit ist, politisch aktiv zu werden, sollten wir doch jubeln. Sie vertritt die drei Millionen Schweizer mit ausländischen Wurzeln, die eigentlich die Hälfte der Wahlberechtigten ausmachen, aber im Nationalrat kaum vertreten sind.

Von diesem Menschen, ihren Wurzeln und ihrer Erfahrung kann die Schweiz doch profitieren. Unser Land ist in den verschiedensten Bereichen stark vernetzt, und wir sind mobil. In einer Stunde sind wir in Prag, in zwei in Madrid und in einem halben Tag fliegen wir nach Indien. Wir brauchen Menschen, die uns ihr Wissen über Sprache, Land und Leute bringen. Je mehr sich unsere Exportindustrie in ausländischen Märkten vernetzt, desto wichtiger werden Menschen, die sich als Katalysator dieses Netzwerkes auskennen. Wie können wir beispielsweise mit China einen effizienten Freihandel betreiben, wenn wir uns der fremden Kultur in diesem Land verweigern? Profitieren wir doch von jenen Menschen, die uns und unserem Land Neues bringen und lernen können.

Was kann denn so falsch daran sein, eine motivierte junge und gescheite Schweizerin mit kosovarischen Wurzeln in den Nationalrat zu wählen? Selbst die SVP greift immer gerne auf Menschen mit ausländischen Wurzeln zurück und motiviert diese, sich für unser demokratisches System einzusetzen. Mit Nationalrätin Yvette Estermann (geb. Iveta Gavlasová) hat sie eine Politikerin gefördert, bei deren Sprache ihre slowakischen Wurzeln deutlich wahrzunehmen sind. Dass diese Frau nun sogar als Ständerätin in ihrem Kanton kandidiert, zeigt doch, wie integriert Menschen mit ausländischen Wurzeln sein können.

Kann sich die CVP als Partei aller Menschen in unserem Land etablieren? Kann sie erstarken, weil sie nicht mit dem Finger auf Secondos zeigt und die Meinung vertritt, dass diese nicht in der Lage sind, unser Land zu vertreten? Ich wünsche es mir. Schauen wir doch alle mal unsere Stammbäume an. Meine Kinder heissen Schneider und haben neben gutschweizerischem auch italienisches, spanisches und französisches Blut. Niemand käme auf die Idee, ihren Status als Schweizer in Frage zu stellen. Mit einer immer radikaleren Ausländerpolitik ohne Ziele und Lösungen manövrieren wir uns nur in eine Sackgasse. Packen wir die Risiken der Zuwanderung ohne parteipolitische Scheuklappen an und bauen wir deren Chancen aus. Wenn wir beginnen, die Schweizer in zwei Gruppen aufzuteilen, in echte und in unechte Schweizer, begeben wir uns auf ein gefährliches Parkett. Wer definiert letztlich den „richtigen“ Schweizer?

In diesem Sinne freue ich mich auf die Kandidatur der jungen Schweizerin mit kosovarischen Wurzeln, Keshtjella Pepshi, und wünsche ihr viel Erfolg am 18. Oktober 2015.

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Comments to: Wer definiert den richtigen Schweizer?
  • August 1, 2015

    Ob eingekauft in die Schweiz und als Schönheitskönigin in Kosovo gewählt, das richtige Rüstzeug als Nationalrätin ist müssen die Wähler selbst enrscheiden. Bis anhin habe ich noch wenig bis nichts von dieser Kandidatin in Sachen Politik gehört im Kanton Bern. National und Ständeratswahlen sind keine Misswahlen.

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  • August 1, 2015

    Sie sprechen mir aus dem Herzen, Frau Schneider-Schneiter. Danke für diesen Beitrag!

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  • August 1, 2015

    @ Frau E. Scheider-Schneiter,

    Ich habe nichts gegen eine Volksvertreterin mit ausländischen Wurzeln, doch ob eine “Schönheitskönigin” deren adäquat richtige Vertreterin ist, bezweifle ich stark.

    https://www​.youtube.com/watch?v=​pkh6qTGpaFg

    Oder aber dann ist die CVP schon viel weiter im “Tal der Tränen” als ich mir das je vorstellen konnte. Das “C” bedeutet sicher christlich im Parteilogo, oder nicht ?
    Christus sagte doch;

    “Seit wahrhaftig, so baut ihr auf Felsen,
    seit ihr verlogen, so baut ihr auf Sand.”

    Wie war das nochmals, bei den Kriegsflüchtlingen aus dem Kosovo, da versprach doch der Bundesrat vollmundig, wir nehmen alle aus dem Kosovo grosszügig im Kollektiv auf,
    denn nach dem Krieg müssen sie wieder in ihre Heimat zurück, dies zerstörte Heimat aufbauen helfen. Ich war auch für die Aufnahme unter den gegebenen Umständen. Hier hat uns aber der Bundesrat schon wieder angelogen, weil der Wohlstand in der Schweiz behagte ihnen einfach selbstsüchtig besser, folglich gingen sie einfach nicht mehr zurück. Dafür hat die Schweiz jetzt immer noch 800 Swiss-Boys der Schweiz im Kosovo stationiert, die man schon lange heimholen müsste.

    Und eine “Schönheitskönigin” im Dienste einer “CVP” die würde ich jedenfalls niemals wählen.

    Wenn man in einer Demokratie nicht wachsam ist,
    wacht man in einer Diktatur wieder auf”.

    Johann Wolfgang von Goethe

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  • August 1, 2015

    Hier hat es einige User die behaupten zwischen den Zeilen lesen zu können. Vielleicht steht die Wahrheit der Onlinekritik auch zwischen solchen.

    Wenn Sie Stammtischgeschnorr als “Standard” annehmen muten Sie dem unserem Volk schon sehr wenig Vernunft und Intelligenz zu. Diese Person darf oder kann sich ungeniert aufstellen lassen. Sollte Sie den Qualifikationen die das Volk für diesen Posten als ausreichend ansehen, wird oder kann sie selben auch sicher einnehmen.

    Sie darf oder kann sich ungeniert öffentlich den Fragen stellen – und damit zeigen, dass Sie auch als “eingekaufte” Schweizerin in der Lage ist die Mentalität und Lebensphilosophie der Schweizer umsetz oder verstanden hat. Ob Sie auch in der Lage ist, nebst Schönheitsidealen auch sachlichen Verstand zu präsentieren und umzusetzen.

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  • August 1, 2015

    Frau Schneider-Schneiter
    ​Sie haben recht mit Ihrer Aussage: “Wenn wir beginnen, die Schweizer in zwei Gruppen aufzuteilen, in echte und in unechte Schweizer, begeben wir uns auf ein gefährliches Parkett. Wer definiert letztlich den “richtigen” Schweizer?”

    Diese Aussage von Ihnen erachte ich als Kernaussage Ihres Blogs.

    Ich beobachte seit geraumer Zeit diese unheilvolle Entwicklung, indem gewisse Kreise versuchen, sich als “echte” Schweizer, als “Eidgenossen” abzugrenzen und sich als “richtige” Schweizer quasi zu erhöhen. Dies ist eine gefährliche Entwicklung für den Zusammenhalt der Bevölkerung und für das ganze Land. Dem Anspruch dieser selbsternannten “Patrioten” auf alleiniges Anrecht “richtige” Schweizer zu sein, gilt es mit Entschiedenheit entgegen zu treten. Niemand hat das Recht zu definieren, wer ein “richtiger” Schweizer ist. Die SchweizerInnen sind – wie auch die ganze Schweiz – kein uniformes Gebilde, sondern vielschichtig, unterschiedlich, individuell. Diese Vielfältigkeit ist die Stärke der Schweiz.

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  • August 1, 2015

    Die CVP kann sie ja als Kandidatin aufstellen.Dann soll sie den harten Wahlkampf durchstehen,und sich mit den harten Fragen der Wähler auseinander setzen,Erfahrungen sammeln,und dann irgendwann mit 50zig oder mehr Jahren hat sie vielleicht die reale Change,gewählt zu werden….!

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  • August 2, 2015

    Alles richtig, was Sie schreiben, Frau Schneider Schneiter. Diese Schweizerin aus dem Kosovo hat das Recht, für den NR zu kandidieren. Die Frage, die ich nicht beantworten kann und die Sie auch nicht beantwortet haben, ist: Für was steht die Kandidatin ? Ist sie eine linke oder bürgerliche CVPlerin ? Welches sind ihre Politikschwerpunkte ? Hat sie Lösungsvorschläge zu bieten für dringende Probleme ? Die Kandidatin könnte sich hier in vimentis vorstellen. Schlagen Sie ihr das doch vor.

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  • August 2, 2015

    Wenn man hingeht und erneut mit falschen Vergleichen oder Aussagen definiert was ein Schweizer ist, dann mag Ihre Aussage stimmen.

    Ein “Eingewanderter” der mittels Geld, Geschick oder sonst was ein Papier sich erstanden hat um den Schweizer Pass zu erhalten ist noch lange kein Schweizer. Ein Papier sagt überhaupt nichts aus. Nur wer das Gedankengut, das in der Schweiz üblich ist und auch das Schweizerische Nationsgefühl und deren Lebensweisen umsetzt ist ein Schweizer Bürger – egal ob er das Papier hat oder nicht.

    Wer einem Verrein beitritt ist noch lange nicht ein integriertes Mitglied, auch wenn er den Mitgliederbeitrag bezahlt. Erst wenn er das Gedankengut im Verrein umsetzt, sich in das bestehende Gebilde einfügt und sich da integriet ist so dann ein richtiges Vereinsmitglied. Ansonsten ist er lediglich ein Mitfinanzierer in einem System, welches er benutzt um seine Vorteile zu nutzen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, Frage zu Ihrem Zitat: “Nur wer das Gedankengut, das in der Schweiz üblich ist und auch das Schweizerische Nationsgefühl und deren Lebensweisen umsetzt ist ein Schweizer Bürger”:

      Und wer bestimmt über die Richtigkeit von Lebensweisen und nationalen Gefühlen? Und was meinen Sie mit “üblich”? Die Menschen und damit auch die SchweizerInnen haben ganz unterschiedliche Denkweisen, geistige Haltungen und Weltanschauungen. Es gibt keine stereotype Einordnung für “richtige” SchweizerInnen. Sich in eine Gemeinschaft einbringen kann man auf vielfältige Weise, sei es politisch, kulturell, sozial, je nach Interesse, verfügbarer Zeit und persönlichen Neigungen. Auch Desinteresse muss seinen Platz haben, oder glauben Sie ernsthaft, dass sich alle “Eingeborenen” für das Wohlergehen der Schweiz interessieren? Sind diese also auch keine “echten” SchweizerInnen? Ich wehre mich gegen Bestrebungen, SchweizerInnen in Erst- und ZweitklassbürgerInnen​ aufzuteilen.

      Hier die Definition von Gedankengut: Denkart, Denkweise, geistige Haltung, Weltanschauung

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    • Juli 19, 2021

      Sie müssten doch wissen, Frau Rotzetter, einzig und alleine rechtskonservatives Gedankengut ist Schweizer Gedankengut. Alle anderen sind Volksverräter. Kann man doch hier oft genug lesen.

      Es ist schon empörend wie hier so manche versuchen Ihre Ideologien für allgemeingültig und “einzig richtig” zu erklären. Sie haben völlig recht.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Rotzetter

      Nur wer die Ansicht hat, dass man Schweizer so in 2 Klassen verteile, denkt so. Ich sehe das nicht so. Und niemand hat irgendwo geschrieben, dass es eine Definition braucht. Es ist der einzelne Mensch der das so für sich entscheidet. So wie Sie auch für sich entscheiden, welche Menschen für Sie einer Diskussion würdig sind oder nicht. So wie Sie auch Nachbarn haben, mit denen sie es “nicht können”.

      Aber wer in ein Land geht, sich nicht an die Gebräuche und Lebensweise anpasst, der wird auch mittels Papier nie ein “Bestandteil” des Landes werden. Und wen Sie nun das Wort “üblich” als Anhaltspunkt wählen möchten um meine Aussage zu zerpflücken, kann ich so auch erkennen, dass Sie nicht verstanden haben, oder nicht verstehen möchten, was in meinem Text steht.

      Es geht in keinster Weise darum eine Definition von gut oder böse zu erstellen, sondern um das mögliche Zusammenleben mit jemandem der Anfangs ein Gastrecht nutzt und sich dann durch das “Verhalten” der Lebensanschauung welche hier herrscht anpasst.

      Aber solange Sie hier erneut das typische Rassismus, Rassendenken anprangern, haben Sie halt nicht verstanden um was es mir geht. Es geht nicht um Ausgrenzung weil man Ausländer ist, sondern um die pers. Einstellung ob man bereit ist Emotionell und Gedanklich auch sich in diesem Land zu Hause zu fühlen. Und mit dem Papier-Pass ist es nicht getan.

      Auch habe ich nicht geschrieben, dass ich Menschen die glauben mit Papierpass nun schweizer zu sein, solche nicht akzeptieren oder respektieren würde. So muss oder wird halt wie bei der “Definition” wer Freund wird oder nicht halt nicht nur das Papier massgeben, sondern das Verhalten, Ansichten. Und dies das ist auch mir klar, kann man nicht mittels Fragebogen oder Gesetz definieren. Das macht JEDER der hierher kommt selber und ob er integriert wird ist auch JEDEM der hierher kommt.

      Wer in meine “Wohnung” kommt und glaubt er müsse gleich alle umstellen, definieren was zu tun wäre usw. der wird sicherlich kaum weitere “Einladungen” erhalten. Leider scheint man heute die Verhaltensregeln in der Gesellschaft nicht mehr wirklich zu kennen oder glaubt in Form von Egoismus diese nicht respektieren zu müssen, weil man ein Gesetz hat welches klar definiert was man darf und was nicht. Aber dabei vergisst, dass es mehr braucht als die Einhaltung der Gesetze um ein Schweizer in Fleisch und Blut zu sein.

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    • Juli 19, 2021

      “Sie müssten doch wissen, Frau Rotzetter, einzig und alleine rechtskonservatives Gedankengut ist Schweizer Gedankengut. Alle anderen sind Volksverräter. Kann man doch hier oft genug lesen.

      Es ist schon empörend wie hier so manche versuchen Ihre Ideologien für allgemeingültig und “einzig richtig” zu erklären. Sie haben völlig recht.”

      Herr Wagner

      Verzeihung,​ aber nun kann ich Sie tatsächlich nicht mehr Ernst nehmen. Wer Partiotismus als Rechtsextrem bezeichnet hat tatsächlich keine Wurzeln in seinem Land, ist auch Einer Jener welcher einen Kaufpass hat, oder nie etwas von Heimatgefühl erlebt oder gelebt.

      Und ja es ist empöhrend, wie Sie erneut durch Ihr Schwarz/Weissdenken in den “Dreck” ziehen. Und aber in anderen Bloggs sich dann wundern, wenn Sie dazu beitragen, dass User “expoldieren”.

      Sorry – aber was Sie da geschrieben haben ist (ihre Worte) Unsinn.

      Und wenn ich mir das genau überlege, weiss ich nicht genau wer mehr ein Rassist ist. Sie oder ein Patriot. Denn ein Patriot lässt andere Menschen und Meinungen zu. Sie jedoch ziehen alles was nicht Ihrer Meinung entsprich in den “Dreck” oder machen es lächerlich.

      Wer ist nun der respektsvollere Mensch? Der Patriot der noch Werte hat die er hütet und behütet, oder Jener der wie Sie andere lächerlich macht, weil Ihnen deren Einstellung (welche niemandem weh tut) nicht passt und Sie diese nicht respektieren?
      Und ja wenn ich ein Patriot bin, dies auch lebe tue ich niemandem Weh, aber das können oder werden Sie nie verstehen, weil für Sie bedeutet Wurzeln zu haben in einer Heimat die einem etwas bedeutet – Rassismu oder Ausgrenzung – Was ist denn andere Meinungen nicht zu respektieren, in den “Dreck” ziehen oder lächerlich machen?

      Nun einigen Menschen würde ich vorschlagen, dass Sie mal sich über die Selbstkompetenz Gedanken machen sollten. Vielleicht bekommen Sie dann endlich den “Weitblick” und hören auf andere Meinungen als Rechtsextrem, Rassistisch zu bezeichnen.

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    • Juli 19, 2021

      @ Dany Schweizer,

      Alles 100 % richtig was Sie schreiben Herr Schweizer, ich glaube auch nicht, dass die beiden so dumm sind Sie nicht zu verstehen, die wollen Sie höchstens nicht verstehen.

      *******

      Was nennen die Menschen am liebsten dumm ?
      Das Gescheite, das sie nicht verstehen.

      von Marie von Ebner-Eschenbach

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, ich habe nirgendwo geschrieben das Patriotismus “rechtsextrem” ist. Ich sprach von “rechtskonvervativ”, und spiele damit auf die vielen Beispiele an wo Anhänger einer bestimmten Partei gern mit dem Wort “Landesverräter” um sich geworfen haben. Oder auch wo von dieser Partei behauptet wird als einzige Schweizer Werte zu verteidigen … und … und … und …

      Leider ist die Toleranz gegenüber anderen Menschen und Meinungen kein Merkmal des Patriotismus. Ganz im Gegenteil, mit der Unterscheidung zwischen “Schweizer” und “Papierschweizer” wertet man andere Menschen ab, bzw. versucht sich selbst gegenüber anderen Menschen aufzuwerten.

      Patri​otismus per se lehne ich nicht ab, nur die Art Patriotismus der andere Menschen abwertet. Der sich in Extremfällen so äussert das man sich zum Beispiel an fremdländisch aussehenden Menschen an Bahnhöfen stört, wie das Herr Hottinger einmal schrieb. Und die traurige Art Extrempatriotismus zu dem Menschen neigen die sonst nichts haben um sich zu definieren als die Staatsangehörigkeit, was man viel in rechtsextremen Kreisen findet (kein Schulabschluss, keine Arbeit, aber gegen Asylunterkünfte mitmarschieren, wie man es in Deutschland zur Zeit häufig sieht).

      Herr Hottinger, soll ich mich jetzt auch wegen strafrechtsrelevanter​ Beleidigung beklagen?

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    • Juli 19, 2021

      “Ein großer Teil von dem, was heutzutage für Vaterlandsliebe ausgegeben wird, besteht aus bloßem Pharisäertum und aus Engherzigkeit, die sich als nationale Vorurteile, nationale Eitelkeit und nationaler Haß äußern.”

      Samuel Smiles, englischer Arzt, Biograph und Sozialreformer

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      Die Definition Partriot schein Ihnen nicht wirklich geläufig zu sein.

      “Als Patriotismus wird eine emotionale Verbundenheit mit der eigenen Nation bezeichnet. Im Deutschen wird anstelle des Lehnwortes auch der Begriff „Vaterlandsliebe“ synonym verwendet.
      Patriotis​mus wird heute allgemein von Nationalismus und Chauvinismus unterschieden, insofern Patrioten sich mit dem eigenen Land und Volk identifizieren, ohne dieses über andere zu stellen und andere Völker implizit abzuwerten.”

      Und der letzte Teil sagt klar aus, dass es hierbei nicht um eine wertende Weise ist oder irgend welche konservativen oder radikalen Ansichten beinhaltet.

      Zwisch​en Rechtsextrem und Rechtskonservativ liegt wohl eher nur noch der Unterschied, ob man tätlich wird oder einfach so seine Ansichten vertritt. Und Beides entspricht nicht meiner Meinung.

      Und dass Menschen nun mal dazu neigen, wenn sie sich angegriffen fühlen, glauben es sei der beste Weg in die Offensive zu gehen, ist nun halt mal so. Und je mehr Links polemisiert, umso aggressiver wird die Aussagekraft der rechten Seite werden. Grundsätzlich ist auch da beides falsch, denn bekanntlich liegt die Würze in der Ausgewogenheit. Und wenn Links und Rechts endlich einsehen würden, dass beide im Grunde das Gleiche wollen und sachlich die “Mitte” suchen würden, müsste nicht mit viel unnötiger Energie Zeit und Geld verschwendet werden, welches man für Sinnvolles einsetzen könnte.

      Da nun aber die Politik immer mehr zur Boulevard-Politik wird ist dieses Extremverhalten einfach nun mal Fakt. Und wie man aus dem Wort Extremverhalten lesen kann, spielt es dabei keine Rolle ob Links oder Rechts. Beide können oder sind je nach Verhalten Extrem. Ich möchte mich nicht mal genau dazu äussern, ob nun Links oder Rechtsextrem weniger gefährlich sei.

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    • Juli 19, 2021

      Ob Sie sich selbst “Patriot” nennen und meinen, nur aufgrund der Definition des Wortes Patriot könnte man Ihnen keine Abwertung anderer unterstellen, ist nicht relevant. Mit der Unterscheidung zwischen “Schweizer/Eidgenosse​” und “Papierschweizer” werten Sie eingebürgerte Schweizer trotzdem ab.

      Links und Rechts müssen nicht sachlich die Mitte suchen, wir brauchen keine gleichgeschalteten Parteien. Politischer Pluralismus ist meiner Meinung nach etwas Gutes, ein fairer Wettbewerb zwischen Interessen und Meinungen. Leider hapert es in der realen Welt manchmal mit dem “fairen” Wettbewerb.

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    • Juli 19, 2021

      Denke ich nicht Herr Wagner

      An was es feht ist, die Tolleranz – das darf man ja erneut aus Ihrem Text erkennen.

      Sie bemängeln, dass ich abwertend sei? Aber selber werten Sie auch meine pers. Einstellung ab in dem Sie sogar Mike Shiva dazu verwenden und scheinbar genau Wissen wer und was ich bin.

      Und Sie dürfen es ungeniert meiner pers. Meinung überlassen. Denn Sie haben einfach noch nicht verstanden, warum man nicht automatisch ein Schweizer ist weil man das Papier dazu hat. Ich bin es jedoch müssig, erneut mit Ihnen eine Detaildiskussion zu führen, denn wie üblich tun Sie genau das was Sie andern vorwerfen. Abwerten und das mit unhaltbaren, nicht bewiesenen Behauptungen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer, das abwerten von Mitmenschen aufgrund der Herkunft im Vergleich zu sich selber verdient keine Toleranz.

      Ich habe keine Ahnung wer oder was Sie sind, und kann nicht erkennen wo ich Mike Shiva verwendet haben soll.

      Ich habe schon verstanden warum NACH IHRER DEFINITION ein eingebürgerter Ausländer noch kein Schweizer ist. Ihre Definition ist jedoch nicht allgemeingültig, wahrscheinlich erfüllt selbst so mancher Schweizer durch den Zufall der Geburt Ihre Vorstellungen von Nationalbewusstsein usw. nicht. Die allgemeingültigen Kriterien dafür stehen im BüG.

      Wenn Sie sich abgewertet fühlen weil ich nicht zu allem was Sie sagen “ja, Herr Schweizer”, “toll, Herr Schweizer” oder “Sie haben ja sooooo recht, Herr Schweizer” sage kann ich das nicht ändern. Hier auf Vimentis wird diskutiert, und nicht gekuschelt.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      1. Nur weil Sie mir unterstellen kein Patriot zu sein, heisst das noch lange nicht, dass Sie abwertend meine Einstellung in Frage stellen dürfen. Dies, wenn Sie das respektieren würden, wäre eben die Tolleranz, welche man haben sollte für verschiedene Meinungen und Einstellungen. Wenn Sie für sich entscheiden, dass Sie das anders leben möchten, ist das Ihre Sache, aber zeigt von Intolleranz, wenn Sie andern unterstellen sie täten es nicht.

      2. Fühle ich mich nicht abgewertet. Aus was das Sie das nun wieder erkannt haben wollen ist mir schleierhaft.

      3. Niemand hat hier behauptet, dass auch zufällig hier geborene das seien. Sie haben jedoch im Lauf des Erwachsenwerdens einen “Prozess” durchlaufen, den wir auch in einem bestimmten Umfeld durchlaufen haben. Wer in einem andern Umfeld (ethische, religiöse oder strukturbedingte) aufwächst hat sicher nicht das gleiche “Gedankengut” wie jene die von einem anderen Umfeld her zuwandern.

      Aber nun sind wir wiederum am gleichen Punkt angelangt wie immer. Sie verdrehen Aussagen – stellen pers. Meinungen oder Lebensweisen dem Gegenüber in Frage und massen sich an, deren Ansichten zu ignorieren oder sogar noch zu behaupten, dass man diese nicht hätte.

      Eine Diskussion, wie Sie das hier definieren, ist oder muss nicht nur politischer Natur sein. Der Mensch besteht nicht nur aus Gesetzen und Vorschriften, welche, viele davon unnötig würden, wenn Mensch wieder lernen würde Tolleranter zu sein.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Schweizer:

      1. Ich unterstelle Ihnen nicht, kein Patriot zu sein.

      2. Dann ist es ja ok. Und Sie hätten eigentlich keinen Grund immer wieder beleidigt zu sein. Obwohl Sie das offensichtlich dann doch gleich wieder sind.

      3. Welches Gedankengut setzen Sie denn voraus bei einem “echten” Schweizer? Wie gesagt, die objektiven Regeln setzt das BüG fest. Und auch für Schweizer durch den Zufall der Geburt gibt es kein “Normgedankengut”. Keine Ahnung was Sie meinen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wagner

      “1. Ich unterstelle Ihnen nicht, kein Patriot zu sein.”

      Wenn Sie mich ansprechen und definieren dass oder was ein Patriot ist, diese meine Aussage in Frage stellen ist das klar eine Definition, dass Sie meiner Meinung keine Tolleranz entgegen bringen oder diese nicht respektieren. Sogar noch darlegen, dass Grundlagen eines Patriots kein Tolleranz benötige. Naja

      “2. Dann ist es ja ok. Und Sie hätten eigentlich keinen Grund immer wieder beleidigt zu sein. Obwohl Sie das offensichtlich dann doch gleich wieder sind.”

      Es mag Ihr Empfinden sein, dass ich beleidigt sei. Es könnte aber eher sein, dass Sie aus Ihrer Sicht einfach annehmen es sei so, oder sich das sogar vielleicht wünschen, es sei so. Sollte Ihre Wortwahl tatsächlich beleidigend sein mir gegenüber, dann haben Sie sicherlich schon bemerkt, dass ich das Ihnen deklariere.

      “3. Welches Gedankengut setzen Sie denn voraus bei einem “echten” Schweizer? Wie gesagt, die objektiven Regeln setzt das BüG fest. Und auch für Schweizer durch den Zufall der Geburt gibt es kein “Normgedankengut”. Keine Ahnung was Sie meinen.”

      Es scheint Ihnen demzufolge noch nicht aufgefallen zu sein, dass Menschen welche an bestimmten Orten aufgewachsen sind auch deren Lebensweisen übernehmen. So gehe ich davon aus, dass Sie der Meinung sind, dass egal woher man kommt man die gleichen (z.B. Pünktlichkeit, Genauigkeit und was auch immer) auslebt.

      So würde ich Ihnen vorschlagen, dass Sie mal in Länder reisen sollten, welche in den europäischen Staaten als Flüchtlinge kommen. Aber bitte erschrecken Sie nicht, wenn Sie in Afrika, Tansania, Syrien, Irak, Iran, Sudan oder wo auch immer, an der Bushaltestelle stehen und der Fahrplan nicht in Minuten oder Stunden ist, sondern in Tagen…. falls er wirklich kommen sollte…. Oder waren Sie mal in Russland? Auch diese Menschen haben eine ganz andere Einstellung von Menschenrechten, Sozialgedanken oder Lebenseinstellung.


      Und so hat Jeder, der in einer bestimmten Region aufgewachsen ist seine Einstellung mit auf den Weg bekommen. Ich behaupte ja auch nicht, das man eine Umstellung nicht lernen könne, oder dies keiner täte. Aber die Grundelemente die man in seiner Entwicklung gemacht hat, sind nun einfach von Land zu Land verschieden. Das sollte Ihnen eigentlich schon auffallen wenn Sie nur schon ins Tessin gehen. Das ist bereits schon ein anderer Lebensstil. Und ich würde mir nie anmassen, dass ich ins Tessin ginge und glaubte ich sei nach Einbürgerung bereits ein Tessiner.

      So und nun habe ich es Ihnen lang wie breit erklärt und jegliche weiteren Fragen erübrigen sich somit – denn auch meine Einstellung ist nun halt mal anders als Ihre. Meine sieht nicht nur das Gesetz sondern auch die Vernunft und Logik. Und meine Einstellung ist bestimmt nicht weit weg von dem was gut ist. Dazu habe ich zuviel mit Selbstkompetenz zu tun.

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Oh Herr Pfister

      In der Realität angekommen? Und gleich erneut irgendwelche Haarsträubenden Boulevardberichte herbeigezogen? Muss gar nicht sehen wen Sie ansprechen damit – Es wird wohl NUR die SVP sein, denn Sie haben es halt immer noch nicht verstanden. Sie machen ungewollt sogar noch Werbung. Tja Pech….

      Aggressiv​es Vorgehen hat noch nie wirklich was gebracht…..

      PS: Und je globaler Sie mithelfen die Welt zu machen umso mehr Möglichkeiten entstehen, dass es noch unfairer wird. Jene die das Unfaire betreiben bekommen damit die Möglichkeit sich nicht mehr in einem Land zu rechtfertigen, sondern “verschwinden” einfach ins Nächste.

      NB: Fairness beginnt bei sich selber und nicht bei den Andern.

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  • August 3, 2015

    Von Kështjella Pepshi ist eigentlich nur bekannt, dass sie sich für die Integration – wohl von
    ihresgleichen – einsetzen will. Sie selbst wird sich wohl integriert haben, doch muss so etwas vom Individuum heraus-kommen, und diesbezügliche Bemühungen vonseiten der Politik ist eine
    Sisyphusarbeit; höchstens mit neuen Gesetzen, die aber die Chancen anderer Miteinwohner hintanstellen würden, wäre diesem Bestreben ein wenn auch nur halbbatziger Erfolg beschieden. Ernsthaft wird ihre
    Kandidatur nicht sein, denn in Bern ist ihre CVP erst recht eine ausgesprochene Chlütteri-Partei mit null Nationalräten. Da wird wohl eher die Absicht dahinter stecken, etwas PR für die Model-Ambitionen der Kandidatin zu betreiben. Stimmen wird sie durchaus erhalten, nämlich von unbedarften Stimmbürgern,
    die aus Langweile an die Urnen gehen und politische Wahlen einer Schönheitskonkurrenz gleichstellen.
    Es ist durchaus bezeichnend für die serbelnde CVP, mit Galgenhumor eine Kandidatin ohne bisheriges politisches Amt gleich auf der Nationalratsliste aufzustellen.

    Die Frage, ob sich die CVP „als Partei aller Menschen in unserem Land“ etablieren könne ist ebenso
    wenig ernsthaft, zumal die CVP ja noch weiter zu schrumpfen verspricht. Sie hat gleichermassen starke rechte und linke Flügel, so dass sich ihr insgesamt kein politisches Credo zumessen lässt und die Partei weder als bürgerlich noch links-progressiv gehalten werden kann; ihre ambitionierteren Mitglieder kandidieren denn normalerweise auch nur, weil sie – und das springt bei den CVP-lern ganz besonders
    hervor – aus rein persönlichen pekuniären Gründen darauf aus sind, das reichhaltige Füllhorn von
    Pfründen und Sitzungsgeldern in den teilweisen unnötigen Kommissionen über sich ergiessen zu lassen.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Urs Gassmann,

      Sehr gut & zutreffend formuliert, ein grosses Dankeschön. Bin zu 100 % Ihrer fachkundigen Meinung, die Hand & Fuss hat.

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    • Juli 19, 2021

      Fakt ist und bleibt…

      … persönlich ist es mir egal welcher Partei sich die Kandidatin näher fühlt. Und wenn Sie denkt, als Schönheitskönigin sinnvolles leisten zu können für die Schweiz, dann soll sie das tun. Es muss oder soll nicht immer eine “studierte” Person sein, welche gute und ideale Grundvoraussetzungen hat.

      Es ist so oder so falsch, dass KandidatenInnen immer schon politisch tätig gewesen sein müssten, eine Kariere als Manager oder sonstigen Vorsitz gehabt zu haben. Vernünftige und kluge Lösungen müssen nicht von solchen Menschen kommen, da Politik eigentlich eine gute Mischung zwischen Logik, Vernunft, Menschlichkeit und klaren Strukturen sein sollte. Für die Ideenfindung muss oder sollte nicht immer nur die ges. Grundlage im Vordergrund stehen.

      Für die ges. Seite einer Entscheidung hat jeder Politiker seine “Helfer” an der Hand, welche ihn beraten, was geht und was nicht. Und vielleicht wäre es doch mal sinnvoll, endlich unsere Politik wieder mittels Ideenreichtum auf den “richtigen” Weg zu bringen. Und nicht einfach mit Managertum.

      So könnte vielleicht ohne grosse Machtkämpfe unsere Schweiz wieder zu einem Ideenreichen, menschlichen und mit Idealen versehenen Land werden, was es war. Denn wir sind in der ganzen Welt bekannt, weil wir unser Land und unsere Ideale hoch werten. Mit einem geglaubten Gigantismus werden wir immer mehr zur allgemeinen Masse und werden so unsere Autonomie und geschätzten Eigenschaften verlieren.

      Aber solange die Politik mittels “Machtkampf” ihre Energie mit streiten verpufft, fehlt die Zeit um logisch, vernünftig und menschlich zu denken. Manchmal bräuchte es auch “verrückte” Ideen um Neues zu schaffen, denn nur die “verrücktesten Erfinder” habe wirklich Neues erfunden.

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  • August 3, 2015

    Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP
    Einerseits “das Ausland”… die Welt, so wie wir wahrgenommen werden…

    Dann wir selber, so wie wir sind……die ECHTE Schweiz ist eher ein Märchen, und, wandelt sich fortlaufend, die Zeit bleibt ja nicht stehen…

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  • August 4, 2015

    “In diesem Sinne freue ich mich auf die Kandidatur der jungen Schweizerin mit kosovarischen Wurzeln, Keshtjella Pepshi, und wünsche ihr viel Erfolg am 18. Oktober 2015.”

    Ich wünsche Ihr als Mensch viel Erfolg…..

    Nur schon das herausheben der Herkunft zeigt mir, dass man noch immer nicht verstanden hat, warum es Rassismus gibt.

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  • August 5, 2015

    Kenne die Details dieser fremdländischen “Kandidatin” nicht. Aber es ist doch inzwischen sonnenklar, dass unser Land mit hierzulande unüblichen Mentalitäten geradezu überschwemmt wird ! Sehen sie nur die allermeisten (es gibt Ausnahmen) Leute aus dem Balkan. Dort gibt es kaum ein anerzogenes Gedankengut betreffend einem klaren “Mein” und “Dein”, geschweige denn von einem Schutz des Eigentums. Jeder nimmt sich, was nicht mit Ketten angebunden ist. Seht doch auch all diese Art Probleme mit den jungen Immigranten, auch aus all den andern Ländern, gleiches Mentalitätsproblem, hauptsächlich dasjenige “der Staat soll mich alimentieren”). Der Erwerb des Passes ist noch längst keine Garantie dass jemand die Schweizer Tugenden ints hat !!! Mit Leuten aus unserer Umngebung, Italien, Spanien, Deutschland ist das Problem sehr viel kleiner, weil auch sie “ähnlich zivilisiert und sozialisiert” sind wie wir. Wenn jemand aus Problemländern hier z. Bsp. hier in 2ter Generation aufgewachsen und zur Schule gegangen ist, und auch gut integriert ist, ist das Problem auch viel kleiner. Aber nur Nationalrat zum Selbszweck zu werden ist verwerflich, gilt auch für “echte” Schweizerinnen.

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    • Juli 19, 2021

      Ich kenne die Details der Kandidatur auch nicht, aber Ihr “Artikel” verrät sehr viel über sie. Und ganau darum geht es ja auch in diesem Artikel: In einer Demokratie darf jeder bei einer Wahl antreten, der die Voraussetzungen erfüllt. Und diese Voraussetzungen liegen explizit NICHT in einer Gedankenprüfung sondern an anderen Orten.
      Wenn Kandidaten für politische Ämter nur von einer kleinen Gruppe bestimmt werden dürfte, welche bestimmt, was “Schweizer Werte” sind und somit Kandidaten genehm sind, darf sich die Schweiz nicht mehr demokratisch nennen sondern ist lediglich noch eine braune Diktatur!

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    • Juli 19, 2021

      J. Wolf hören sie doch mit diesem Schubladendenken auf. Diktaturen gibt es in allen Varianten. Es kann eine Erzkatholische, eine Kommunistische, Sozialistische, Nationalsozialistisch​e, aber auch eine durch den Islam, das Judentum, und so weiter und so fort sein.
      Fakt ist: Sobald ein Volk nichts mehr zu sagen hat wie in der Direkten Demokratie, ist diese mal futsch. Wenn die Abgeordneten bei indirekten Demokratien nicht mehr das umsetzen, was sie als Wahlversprechen ab gegeben haben, ist diese futsch.
      Wenn man mittels Polizei, Millitär, Denuzieren, Zensieren, das Volk knechtet, das Volk abzockt mit unsinnigen Steuern und Abgaben, (nein ich denke nicht an die “Brauen” sondern Sozi kommen mir in den Sinn) sind wir näher an einer Diktatur wie wir meinen.

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    • Juli 19, 2021

      Danke Herr Nabulon. Zu Herrn Wolf: Grundsätzlich haben sie recht, alle sind wählbar. Viele Nationen gingen aber zu Grunde, weil sie zu sehr an “Grundsätzen” festhielten. Herr Nabulon zählt ihnen richtig auf, wie das in der Geschichte ging und geht.
      Wer aber die Entwicklung nur schon in der Schweiz z. Bsp die letzten 20 Jahre ideologiefrei verfolgt, sieht die vielen Juristinnen und Juristen, oder die naiven grossmauligen Greenhorns und Schnellredern (Bsp. Wehrmuth, der allerdings endlich ein klein wenig begriffen hat, dass man auch leisten muss), oder dass wir inzwischen einen Uebrhnag an Frauen in den Parlamenten haben, wovon man weiss, dass sie eher mit dem Bauch (mit momentanen Gefühlen) argumentieren und agieren. Sehen sie nur schon den Schaden was gewisse Bundesrätinnen der Schweiz beigefügt haben. Leider gibt es Männer, die vorgeben liberal zu sein, aber sich sehr erzlinks verhalten, wie im EDA. Herr Wolf: Mit “braun” hat das alles rein gar nichts zu tun !!!

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Herr Nabulon

      Bezüglich der Diktaturen haben Sie recht. Da gibt es nicht nur braune sondern auch gelbe, schwarze etc. Aber alle farblichen und ideologischen Schattierungen haben weitgehend ähnliche Auswirkungen. Ich denke, hier sind wir auf der selben Seite.

      Ihre als “Fakt” aufgezählten Dinge sind dann aber schon mal ein bisschen schräg – denn ausser der Schweiz kenne ich keine andere direkte Demokratie, womit Ihre Aufzählung, wann eine direkte Demokratie futsch ist, so also folglich gar nicht stimmen kann.

      Im weiteren behaupten Sie, dass in der Schweiz tatsächlich das Volk geknechtet sei von Polizei und Militär, dass Denunziert und Zensiert wird, dass das Volk mit unsinnigen Steuern und Abgaben abgezockt wird?
      Ist das alles Ihr Ernst?
      In welchem Land leben Sie?

      Also auf die Schweiz, die ICH kenne, trifft keines der genannten Attribute zu. Aber Sie dürfen mich gerne einweihen in die Verschwörungstheorien​ die sie scheinbar kennen und ich nicht!
      Ich bin gespannt.

      Hallo Herr Speiser

      Vielen Dank für Ihr Votum, denn es zeigt mir sehr viel von Ihnen als Mensch.
      Denn scheinbar halten Sie nicht viel von Grundsätzen. Ist ja auch viel zu anstrengend. Man müsste sich ja noch mal daran erinnern und noch viel schlimmer, sich daran messen lassen. Und das wäre schlimm, weil man da flach herauskommen könnte.
      Scheinbar halten Sie auch nicht viel von Juristen, sonst würden sie nicht so negativ darüber schreiben.
      Und von “den Linken” halten Sie auch nicht viel. Aber da haben Sie wenigstens ein Prachtsexemplar gefunden an dem alle Ihre wunderbaren Vorurteile projiziert werden können. Schön für Sie.
      Und von Frauen halten Sie scheinbar erst recht nichts, da diese nicht richtig denken können.

      Ich rechne mal zusammen:
      Frauen: 52% plus Juristen (sagen wir mal 4%), macht 56% plus die Linken mit 20% und die Liberalen mit 15% (geteilt durch 2 da wir mal annehmen, dass die Hälfte der Links-Wähler Frauen sind, also schon enthalten sind), macht 73%.

      Sie wollen also fast drei Viertel der Schweizer einfach so pauschal Ihre grundlegenden demokratischen Rechte entziehen, damit Sie die Demokratie retten wollen?
      Jetzt echt?

      Ich glaube jetzt nicht, dass ich Ihnen jetzt sagen muss, wie man ein System nennt, bei dem drei Viertel der Bevölkerung per Definition keine demokratischen Rechte haben. Oder?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wolf. Die Rechte die man hat sind die eine Sache, aber da sind doch auch viele Pflichten, oder etwa nicht? Ja sie haben recht, Rechte nehmen alle in Anspruch (auch die Illegalen, durchgestzt eben vom Heer unserer Juristen), aber vor den Pflichten lässt sich in der Schweiz leicht ausweichen ! Und wenn ich unsere Steuern, Gebühren und Abgaben (letztere werden ja ohne Absegnung vom Souverän laufend erhöht), dann wissen sie selbst, dass die Schweiz weit weg ist von einem “Steuerparadies” für (noch) arbeitende Leute, denn korrekte Vergleiche mit den Belastungen im Ausland belegen klar, dass wir sogar mehr “gerupft” werden als in “nicht direkt demokratischen” Ländern.
      Grundsätze etc., sind hgut, aber wenn sie sehen, wie bei uns die Staatsquote steigt, ist das erschreckend, denn das Einkommen des Staates kommt vorwiegend aus den Steuern und Abgaben von privaten Arbeitern, KMU’s, Firmen. und nun probieren sie mal
      herauszufinden, wieviele solcher steuerrelevanten Einzel- und Firmenzahlern es noch sind ! Immer weniger, denn ja, vorwiegend linke “Nice to have’s” und dumme Initiativen haben allzuviele Produktionsjobs bei uns vertrieben. Dienstleistungen sind ja schön, aber die zahlenden “Benutzer” dieser Leistungen gehen zurück, und was bleibt sind rasant ansteigende neue Staatsjobs, aber wer zahlt am Schluss ? Ja, der IWF, die EZB villeicht auch, (falls sie ihr Beitrittsziel erreicht hätten), also Schulden, Schulden und nochmals Schulden. wenn das Ihr Credo ist, dann “Guet Nacht am Sächsi”.

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    • Juli 19, 2021

      *Lach*

      dass bei dieser Rechnung nicht schon lange die üblichen Reaktionen gekommen sind, erstaunt mich etwas, aber die scheinen am PC eingeschlafen zu sein:

      “Ich rechne mal zusammen:
      Frauen: 52% plus Juristen (sagen wir mal 4%), macht 56% plus die Linken mit 20% und die Liberalen mit 15% (geteilt durch 2 da wir mal annehmen, dass die Hälfte der Links-Wähler Frauen sind, also schon enthalten sind), macht 73%.”

      Frauen können oder sind auch Juristen, ergo 52% der 4% weniger, und Sie haben die Nullbock-Menschen noch nicht abgezogen, die Mitläufer, Dauerstänkerer und was auch immer. So sind wir bei Summarum-Summe bei 50,4%

      Und trotzdem – es ist schon bei einer Zahl von 0.01% falsch dem Volk eine direkte Demokratie zu entziehen. Nur schon ein Umstieg auf die Parlamentarische Demokratie ist ein massiver Abstieg in den Volksrechten.

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    • Juli 19, 2021

      Hallo Herr Speiser

      Ja, mit den Rechten und Pflichten ist das manchmal wirklich so eine Sache.

      Und da wir zum Glück in einer zivilisierten Demokratie leben, haben alle die selben Rechte. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Gesinnung oder sonstigen Kriterien. Denn sonst wären wir ja wieder bei einem Staat, der – naja, Sie wissen schon!

      Und da wir zum Glück auch in einem Rechtsstaat sind, haben alle auch die selben Pflichten. Festgehalten in Verfassung, Gesetzen und Verordnungen. So werden Sie wohl kaum bezweifeln, dass alle Verkehrsteilnehmer auf der Strasse eine ganze Reihe von Pflichten haben. Zum Beispiel, dass man auf der Rechten Strassenseite fährt (das wurde übrigens so nie vom Volk bestimmt!).

      Und da wir zusätzlich auch noch in einem schönen und steuerlich attraktiven Land leben, kommen immer wieder viele Wirtschaftsflüchtling​e zu uns, weil sie in ihrem Heimatstaat viel höhere Steuern abgeben müssten. Sebastian Vettel in Walchwil zum Beispiel. Oder Jan Ullrich am Bodensee. Oder Johnny Hallyday in Gstaad, James Blunt und Diana Ross in Verbier. Die Liste dieser Wirtschaftsflüchtling​e ist lang.

      Ach ja, was wollten Sie uns schon wieder sagen zum Thema “Die Schweiz ist weit weg von einem Steuerparadies”…? Ich habe den springenden Punkt noch nicht gefunden! Danke für die Hilfe.

      Und auch die “steigende Staatsquote”: Welche Kantone haben zuletzt z.T. massive Steuersenkungen durchgezogen? Schwyz, Obwalden, Luzern? Und dank diesen Steuersenkungen schnürt der Kanton Sparpaket um Sparpaket. Schulen müssen geschlossen werden. Die Stadtreinigung wird heruntergefahren, kaputte Bänkli in der ganzen Stadt werden nicht mehr von der Stadt repariert sondern müssen auf privater Basis gepflegt werden weil sonst ein Imageschaden droht….

      Also nochmals: wie ist das mit dem “gerupft” werden?

      Viele Grüsse

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    • Juli 19, 2021

      Gut zu Wissen, dass ironische Polemik der Sachlichkeit dient… (auch ironisch)

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  • August 7, 2015

    Sie stellen die falschen Fragen Frau Schneider-Schneiter. Die Frage heisst: Was hat eine Miss Kosovo im Nationalrat verloren? Wennn sie sich politisch für ihre Landsleute engagieren will, ist das ja löblich, nur kann ich leider nirgens erkennen, dass ich mich als Schweizerin auch dazu zählen darf…. 😉

    Da hätte Frau Katzenberger, bessere Chancen, auch ohne roten Pass.

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    • Juli 19, 2021

      Dass Sie sich bei all den Doppelbürgern in der Schweiz immer noch nicht vorstellen können, dass man mehr als nur ein Land lieben kann….

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    • Juli 19, 2021

      Was haben Doppelbürgerschaften automatisch damit zu tun, dass man beide Staaten liebt oder lieben muss oder lieben kann oder lieben soll? Gibts darauf eine Antwort?

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    • Juli 19, 2021

      Frau Stutz,
      Gegenfrage: was hat der Basler Felix Gutzwiller im Zürcher Ständerat verloren? Warum ist der Glarner Ruedi Noser Nationalrat für den Kanton Zürich? Warum kandidiert die Zürcherin Magdalena Martullo in Graubünden für den Nationalrat?

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    • Juli 19, 2021

      Wir halten fest “Gegenfrage…” Frage nicht beantwortet. Was soll jetzt das? Gilt da auch der Vergleich mit Doppelbürgerschaften.​ Nochmal meine Frage Was haben Doppelbürgerschaften automatisch damit zu tun, dass man beide Staaten liebt oder lieben muss oder lieben kann oder lieben soll? Gibts darauf eine Antwort?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Weber

      … korrekte Fragen. Würde mich auch interessieren, was das damit zu tun hat.

      Herr Pfister

      Was diese Ihre Aufgezählen gemeinsam haben? Den Schweizer-Pass und die meisten eine langjährige Politkarriere (hier sei dahingestellt ob gut oder schlecht) und Ihre Aufgezählten beziehen sich immer innerhalb eines politischen Systems, welches bei der Angesprochen Person die sich auch so etablieren kann oder darf, nicht erwähnt werden kann.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Weber

      Hier wird sehr viel mit Fragen und Gegenfragen aber ohne Antworten operiert.
      Ich versuche mal, Ihre Frage zu beantworten.

      Ihre Frage lautete:
      Was haben Doppelbürgerschaften automatisch damit zu tun, dass man beide Staaten liebt oder lieben muss oder lieben kann oder lieben soll? Gibts darauf eine Antwort?

      Die Antwort ist so vielfältig wie die Personen, welche mehr als einen Pass haben. Während der eine sehr innig mit beiden Ländern verbunden ist, kann sich der Andere nicht erinnern, jemals dort gewesen zu sein und hat den Pass nur noch aus historischen Gründen. Eine allgemeingültige Antwort findet sich somit nicht. Kann sich auch nicht finden lassen.

      Hingegen bezieht sich die Gegenfrage auf ganz konkrete Personen, worauf es auch ganz sicher konkrete Antworten gibt – wenn auch nicht unbedingt übereinstimmende von der Person selbst und deren Kritiker….!

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    • Juli 19, 2021

      Dass ein gebürtiger Glarner auf der Zürcher Nationalratsliste steht, weil er halt heute in Zürich lebt (Ruedi Noser, siehe oben) , oder ein Zuger in Bern aus demselben Grund (Jo Lang), das ist für uns völlig normal. Niemand sagt “der ist Glarner, der versteht uns Zürcher ja nicht, der kann uns nicht vertreten”. Dass eine gebürtige Kosovarin, die seit vielen Jahren in der Schweiz lebt, hier fürs Parlament kandidiert, sollte ebenso selbstverständlich sein.

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    • Juli 19, 2021

      Aber Sie sind schon überzeugt von dem was Sie hier erzählen?

      Bringen Vergleiche, welche… naja

      Was macht Herr Pfister bei den JG wenn er nicht über das “Grüne” hier schreibt, sondern nur pauselos über Menschen herzieht, welche sich in Schweiz durch Arbeitsplatz, politischem Engagement, den Wohnort INNERHALB der Schweiz verlegen?

      Bin ich nun ein schlechter Schweizer, weil ich im einem Kanton wohne, in einem Andern geboren, im nicht in diesem aufgewachsen aber in diesem dann arbeite? Naja diese Logik muss ja zuerst einer verstehen…..

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  • August 11, 2015

    Es soll ja gar keine Schwarz-Weiss sondern nur GRAU-Politik geben. Wenn z. B. unser Grossaktionär W, russischer Herkunft, bei uns Steuern zahlt, ist er sogar ein gewünschter – nicht nur echter – Schweizer, der
    vielleicht noch grössere Wahlchancen als ein Unbekannter hätte; nur muss man sich fragen, ob er auch als “echter Schweizer” die rechte Stimme für die Zukunft unseres Landes in die Urne legen würde.

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  • August 12, 2015

    Eigentlich ist es ja ganz logisch, nach der Quoten-Frau, kommt jetzt der Quoten-Doppelbürger, gefolgt unter Garantie vom Quoten Muslim. Miss Kosovo, muss man ihr lassen, erfüllt wohl alle Attribute auf einmal, wenn dies die einzigen Kriterien sind. Offenbar ist das bei der CVP so?

    Aber wir sind hier NICHT bei der Nationalrat sucht das Quoten-Model Frau Scheider Bindestich Schneiter!

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag Frau Stutz

      Ich weiss jetzt nicht, woher Sie diese alarmistische Haltung haben und Panik verbreiten? Wir haben in unseren Räten weder Quoten für Frauen noch Quoten für sonst noch was. Oder habe ich etwas verpasst…?

      Es entscheidet am Ende der Bürger, resp. die Gesamtheit der Bürger der Schweiz. Unabhängig von Vorgaben oder ideologischen Kästen. Und das ist auch gut so!

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    • Juli 19, 2021

      Guten Tag J.Wolf

      “Oder habe ich etwas verpasst…?”
      Die Forderung solcher Quoten, haben Sie offenbar verpasst! 😉

      Und eine andere logische Erklärung, fällt mir zu dieser CVP Kandidatur leider schlicht nicht ein! Ihnen etwa schon?!

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  • August 15, 2015

    Nichts ist dagegen einzuwenden, Eingebürgerte auf Wahllisten zu setzen. Die Grenze besteht für mich, wenn jemand die Scharia verteidigt. Die Scharia steht über der Verfassung.

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  • August 16, 2015

    Definition eines Schweizers:

    1. Wenn eine schweizer Mannschaft im internationalen Vergleich gewonnen hat, jubelt der Schweizer spontan (wenn es sich nicht gerade um Mannschaften mit über 60% Ausländeranteil handelt)
    2. Man schwenkt bei einem Sieg, bei der man für eine schweizer Mannschaft spielt, nicht die Fahne seiner Väter
    3. Man fährt nicht bei jeder Gelegenheit in seine oder in die Heimat seiner Vorfahren
    4. Man spricht auch zu hause die Sprache des Landes
    5. Man nimmt am gesellschaftlichen Leben teil (Sport, Verein o. ä.)
    6. Man akzeptiert die Religion und die Gesetzte des Landes und nicht die seiner Familie

    Diese Liste könnte man beliebig fortsetzen, diese 6 Punkte aber wären schon ein Fortschritt…

    So,​ jetzt könne die Träumer und ewig Blauäugigen wieder über Rassismus und Intoleranz schreiben…

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    • Juli 19, 2021

      Sie können noch soviele Punkte aufzählen wie sie wollen. Auch Sie haben nicht erkannt, um was es geht, das kann man aus dem (auch wenn ironisch) Text erkennen kann.

      Es geht nicht um Schweizer, echte oder falsche. Anpassung oder nicht,…..

      Es geht darum dass wir auch mit allem guten Willen es nicht erreichen werden, dass wir die vielen verschiedenen Menschen “vermischen” können, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen.

      Wie in anderen Blogs schon erklärt. Es gibt die Gattung Tier oder Mensch und in dieser sind weitere Arten enthalten. Auch wenn wir uns über die Gattung Tier stellen, sind wir auch nur ein Lebewesen. Ein Lebewesen, das wie in der Tierwelt auch in Arten unterteilt ist, ob wir das wollen oder nicht. Was auch nicht als Abwertend gilt, sondern als Faktum.

      Sie würden auch nie eine Gazelle und ein Krokodil in das gleiche “Gehege” verbringen. Warum wohl? Aber wir Menschen glauben, dass wir intelligenter seinen als Tiere, vergessen aber klar, dass auch wir einen Instinkt haben, wie die Tiere. Und Sie können ein Krokodil zu einem Goodtier machen wie Sie möchten, wenn es dem Instinkt irgendwann aus irgendwelchen Gründen nachgibt, wird es die Gazelle reissen.

      Aber wir können logisch als intelligente Menschen diese Arten “bescheissen”. Wir füttern das Krokodil einfach solange bis es keinen Hunger mehr hat und die Gazelle in Ruhe lässt. Aber mit was füttern wir? Klar mit anderem Fleisch, was das Krokodil will, braucht oder besorgt. So können wir und drehen und wenden. Fütterungen durchführen in unserer Gattung wie wir wollen, irgendwo muss das Futter herkommen, welches Sie pausenlos verfüttern wollen um sich selber zu “bescheissen” um ihr menschliches Dasein zu belügen, betrügen oder hintergehen.

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    • Juli 19, 2021

      Und ich dachte, die Zeiten der “Schweizermacher” seien vorbei. Jetzt will Toni von Teufen den Leuten vorschreiben, welche Sprache sie zuhause sprechen, wo sie ihren Urlaub zu verbringen und welcher Fussballmannschaft sie zuzujubeln haben.

      PS: ob Toni von Teufen wohl Lars von Limaa kennt?

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    • Juli 19, 2021

      blöde unnötige Polemik – ohne sachlichen Inhalt

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  • August 22, 2015

    Wenn Frau Keshtjella Pepshi mit dem Slogen hin steht «Wir Albaner müssen mitreden» wie der Blick titelt, so kann man in diesem Fall sagen: Das ist eine Kosovarin mit zusätzlichem CH Pass.
    Aber dieses Beispiel zeigt nur einmal mehr, der CH Pass allein macht eben keine Schweizer/in.

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  • August 24, 2015

    Das Problem ist, ich als gebürtiger schweizer Mann ohne Kinder und Frau würde auch gerne mal politisch Vertreten sein!

    Und so wie in der Schweiz der rote Pass verschenkt wird, solltet ihr euch nicht wundern, dass es einen “echten Schweizer” kalt lässt wenn es heisst er oder sie sei Schweizer. Das heisst heute genau nichts mehr. Wer von diesen traurigen Profiteuren hat schon mal einen Staatsdienst (Armee, Zivilschutz etc.) für die Allgemeinheit geleistet? Wohl kaum mehr als 25%. Aber nicht so schlimm Frau Schneider-Schneiter, sie können da bestimmt auch nicht mithalten.

    Was ist für mich einen “echten Schweizer”: Einer/eine, dessen Ur Ur Grossvater schon Schweizer war.

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  • August 25, 2015

    Schweizermacher

    Sc​hweizer werden kann ja bald jeder werden. Also fremde Richter bestimmen weitgehend wer Schweizer werden darf, nicht wir in den Gemeinden und Städten. Nur sein werden es die wenigsten. Das zeigt wieder dieses Beispiel zum Bericht von Frau E.Schneider-Schneiter​.

    Das Minderheiten auch das Recht auf einen Vertreter haben dürfen ist mir völlig klar und bewusst. Dies soll sich auch in Zukunft so halten. Ich bin aber nicht der Meinung das sogenannte eingekaufte Schweizer (So betitelte man sie früher) also mit ausländischen Wurzeln, Minderheiten ihres Ursprünglichen Heimatlandes deren Interessen in unserem Land vertreten.

    Unser Parlament und deren Mitglieder in Bern sollen und müssen die Interessen der CH Bevölkerung vertreten und nicht Emigranten ihrer ehemaligen Heimat. Es langt Beileibe schon wenn unsere eigenen Politiker schon Lobbyiren auf Teufel komm raus, und alles andere wichtiger ist als die eigene Bevölkerung Da brauchen wir keine zusätzlichen Parlamentarier mehr, die sich für diverse andere Kulturvölker in Bern stark machen.

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