1. Sonstiges

Wer heute unter 40 ist…

… wie die Zeit ver­geht, in der Tat…

Wie ich gerade publiziert habe:

“Wer heute 40 Jahre oder jünger ist, kann sich nicht mehr daran erinnern,

wie absolut verschissen das Leben unter dem Kommunismus war. Kommen

daher die zunehmenden Sprüche von den wenigen Reichen, den vielen

Armen, den working poor u.s.w.?”

 

Dazu noch ein kleiner Aufsatz von mir:

 

http://texte​pollert.wordpress.com​/2012/05/16/mai2012/

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Wer heute unter 40 ist…
  • Oktober 10, 2013

    Das bedingungslose Grundeinkommen BGE ist ein interessantes Modell. Und wer das Konzept mal genau studiert hat, wird feststellen, dass es sich in keiner Weise um kommunistische Denkweisen handelt, sogar um das genaue Gegenteil. Es geht beim BGE nur um eine radikal-revolutionäre​ Vereinfachung der heutigen Verteilmechanismen. Das BGE haben wir defacto heute schon, sie haben einfach viele Namen wie IV, Sozialgeld, AHV, Ergänzungsleistungen,​ ALV usw
    Wer heute nicht arbeiten will, wird einen Weg finden, einen dieser Leistungsträger zu aktivieren. Sicher mühsam aber letztendlich erfolgreich. Um mit dem Nachteil dass ein riesiger Verwaltungsmoloch immense Kosten aufwirft, welche keinen Volkswirtschaftlichen​ Endnutzen darstellt.
    Beim BGE geht es vorallem um die Lösung wie wir auf die demografischen Entwicklungen der nächsten 50 Jahre reagieren. Rein statistisch ist ein Kollaps der AHV schon in den nächsten 30 Jahren vorprogrammiert. So müsste es von höchstem Interesse sein, die ausgetretenen Pfade zu verlassen, und neue Wege nach Rom zu suchen…

    Das grösste Problem dürfte heute nicht die Finanzierung sein, sondern die Abgrenzung gegenüber Europa und dem Rest der Welt.

    Kommentar melden
  • Oktober 11, 2013

    Herr Gerber
    Ich freue mich, dass ich hier auf Vimentis nicht alleine das BGE vertreten muss, fühlte mich schon ganz einsam. Aber Spass beiseite. Auch in der EU läuft z.Zt. eine Initiative für die Einführung des BGE. Innert Jahresfrist müssen 1 Million Unterschriften gesammelt werden. Das sollte bei den sozialen Missständen, die in der EU herrschen, locker machbar sein. Zwar hat in der EU eine Initiative nicht denselben Stellenwert wie bei uns, ich denke aber, dass es sich Brüssel kaum leisten können wird, den Wunsch von 1 Million seiner Einwohner zu ignorieren. Ein BGE in der EU würde den Immigrationsdruck bei uns sehr vermindern.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Ja die beste Voraussetzung wäre natürlich wenn die umliegenden Staaten ähnliche Systeme installieren würden. Somit könnten wir uns gemeinsam mit der EU um die Sicherung der Grenzen bemühen. Das “Pièce de Résistance” wird sein, das nicht ganz Afrika und Eurasien in Europa einfallen und partizipieren wollen.

      Was sich viele nicht bewusst sind, beim BGE handelt es sich um einen ersten Konzeptentwurf, wie ein überkompliziertes, unfaires Schattensystem abgeschafft wird zugunsten simpler Mechanismen und für alle gleichen Grundvoraussetzungen.​

      Das Problem ist nur, dass viele Leute denken es gehe einfach nicht anders als heute..

      Dabei ist gerade eine eingetretene Arbeitslosigkeit der beste Beweis dafür, dass es funktionieren würde. Praktisch jeder Betroffene versucht so schnell wie möglich wieder eine Stelle zu finden. Man könnte ja aber 400 Tage abwarten und die Füsse strecken.. aber genau das passiert ja nicht…

      auf jeden Fall ist der erste Stein nun geworfen, es werden interessante Diskussionen folgen..

      Kommentar melden
  • Oktober 11, 2013

    Herr Pollert
    Was wollen Sie uns mit Ihrem Beitrag sagen? Der Kommunismus ist gescheitert, niemand wünscht ihn zurück. Die neoliberale Wirtschafts- und Finanzpolitik ist ein Auslaufmodell. Können wir zu einer sozialen Marktwirtschaft zurückkehren? Oder müssen wir für die Zukunft ganz neue Modelle finden?

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Das wesentliche Problem der parlamentarischen Staaten Europas liegt darin, dass die die politischen Verantwortungsträger zwar den Keynesianismus inszenierten, jedoch das wichtigste Gebot von Keynes völlig ignorierten. Deswegen ist das, was wir in den vergangenen 15 Jahren erlebt haben, kein Neokapitalismus, sondern einfach nur die Handlungsunfähigkeit der grossen Staaten EU-Europas, weil sie kein Geld mehr haben. Die sind alle pleite, müssten aber Zeug bezahlen… haben das Geld dafür aber schon lange fortgeschafft. Die Rückkehr in EU-Europa zu einem tragfähigen Sozialstaat bestünde im zügigen Schuldenabbau und einer scharfen Ausgabenkontrolle (und zwar nicht zuvorderst bei den Sozialausgaben, sondern bei all den Schildbürgerstreichen​, die die sich so leisten).

      Hängen Sie mir bitte nicht das Image des rechtsstehenden Primitivlings an.

      http://textepo​llert.wordpress.com/2​010/11/29/achim-h-pol​lert-gegen-den-strom/​

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Pollert
      Vielen Dank für Ihre Erläuterungen. Mir war bis jetzt nur Milton Friedman, bzw. die negative Einkommenssteuer, die er von Juliet Rhys-William übernommen hatte und die eine Art Vorgänger des BGE’s ist, bekannt. John Maynard Keynes kannte ich nur im Zusammenhang mit der Bloomsbury Group, mit deren Mitglieder er zeitweise in einer Art Wohngemeinschaft gelebt hatte. Ich bin immer sehr froh, wenn ich Neues dazulernen kann. In den Keynesianismus muss ich mich noch einlesen.

      Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Ausländer- & Migrationspolitik
Verfassungsbruch: Die Masseneinwanderungs-Initiative wurde weitgehend nicht umgesetzt! Nicht nur, dass Parlament und Bundesrat einen schändlichen Verfassungsbruch begangen haben. Es gibt auch noch Rechtswissenschaftler, die dies unterstützen mit allerlei Theorien. (Ch. Blocher in Weltwoche vom 26.1.2023)

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen




Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu