Der Dich­ter Adolf Muschg schämt sich für uns – ich schäme mich über Adolf Muschg.

Adolf Muschg empfindet angesichts der Abstimmung „ein Stück Scham.

 

Das Ergebnis zeige „einen tiefen Mangel an kosmopolitischer Substanz“.

 

Er gehe davon aus, dass sein Land für die Begrenzung der Zuwanderung einen hohen politischen Preis zahlen werde. Muschg forderte die EU am Montag dazu auf, nicht „windelweich“ zu reagieren. Die Schweizer sollten merken, was sie angerichtet haben.

In: „Deutschlandfunk“, vom 09.02.2014; Link: https://www.facebook.​com/deutschlandfunk/p​osts/488174654621983?​stream_ref=10

Die Schweizer haben sich mit hauchdünner Mehrheit für eine Begrenzung der Zuwanderung ausgesprochen. In einer Volksabstimmung votierten 50,3 Prozent für die von der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei auf den Weg gebrachte Initiative. Dies meldet das Schweizer Fernsehen unter Berufung auf die vorläufigen Ergebnisse aus den Kantonen. Die Initiative “Gegen Masseneinwanderung”,​ die die Regierung innerhalb von drei Jahren umsetzen muss, sieht jährliche Höchstzahlen sowie Kontingente für die Zuwanderung von Ausländern vor. Treffen wird eine Neuregelung vor allem EU-Bürger, die bisher ohne spezielle Genehmigung in die Schweiz ziehen können, wenn sie dort Arbeit haben. Brüssel hat bereits angekündigt, einen Verstoß gegen die Freizügigkeitsregelun​gen nicht hinzunehmen. In den vergangenen fünf Jahren kamen jeweils 80-tausend Einwanderer in die Schweiz, die meisten aus der EU. Das Land hat inzwischen einen Ausländeranteil von knapp 25 Prozent. – Soweit unsere Nachrichten.

Der Deutschlandfunk hat darüber mit dem Schriftsteller Adolf Muschg [geboren 1934] gesprochen.

 

„Schr​iftsteller Muschg schämt sich für Landsleute“

„Focus“, vom 10.02.2014;

Link: http://www.focus.de/p​olitik/ausland/volksa​bstimmung-in-der-schw​eiz-schriftsteller-mu​schg-schaemt-sich-fue​r-landsleute_id_36031​17.html

Er empfinde angesichts der Abstimmung „ein Stück Scham“, sagte Muschg im Deutschlandradio. Das Ergebnis zeige „einen tiefen Mangel an kosmopolitischer Substanz“. Er gehe davon aus, dass sein Land für die Begrenzung der Zuwanderung einen hohen politischen Preis zahlen werde. Muschg forderte die EU am Montag dazu auf, nicht „windelweich“ zu reagieren. Die Schweizer sollten merken, was sie angerichtet haben. Die Eidgenossen hatten sich am Sonntag mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, die Zuwanderung aus der EU zu drosseln und Höchstgrenzen festzulegen.

 

Rhoe​nblicks Kommentar:

Muschg spricht von „kosmopolitischer Substanz“ – bin ich der Einzige, der das nicht versteht?

Ich schäme mich über Adolf Muschg,

denn … Am 15. März 2010 veröffentlichte Adolf Muschg in der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ und im Schweizer „Tages-Anzeiger“ einen Beitrag, in dem er den ehemaligen Direktor der Odenwaldschule Gerold Becker gegen den Vorwurf des Missbrauchs mehrerer seiner Schüler verteidigte. Die Berichterstattung über die Missbrauchsvorwürfe …

[Gerold Ummo Becker (* 12. April 1936; † 7. Juli 2010 in Berlin) war ein deutscher Erziehungswissenschaf​tler und Pädagoge. Er war von 1972 bis 1985 Leiter der reformpädagogisch orientierten Odenwaldschule im Heppenheimer Stadtteil Ober-Hambach.

Im Abschlussbericht über die „sexuelle Ausbeutung von Schülern und Schülerinnen an der Odenwaldschule im Zeitraum 1960 bis 2010“ bezeichnen ihn die beiden unabhängigen Aufklärerinnen als „Haupttäter“ („Pädophiler in einem permanenten sexuellen Erregungszustand“); Claudia Burgsmüller, Brigitte Tilmann: Abschlussbericht über die bisherigen Mitteilungen über sexuelle Ausbeutung von Schülern und Schülerinnen an der Odenwaldschule im Zeitraum 1960 bis 2010

Link: http.//www.robertcaes​ar.files.wordpress.co​m/2010/12/odenwaldsch​ule-abschlussbericht-​17-dezember-2010.pdf

Christian Füller: Odenwaldtäter beim Namen genannt”; TAZ, 17. Dezember 2010; Link: http://taz.de/!63045/​ Gerold Becker hat bis zu seinem Tod seine pädophilen Handlungen als richtig betrachtet.] Quelle: Wikipedia; Link: http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Gerold_Becker​

… bezeichnete Muschg als „Kampagne“ und „Heuchelei“. Er stellte vielmehr eine Verbindung zwischen dem von dem griechischen Philosophen Platon formulierten „pädagogischen Eros“ [die alten Griechen waren pädophil – die Vornehmen unter ihnen konnten sich das leisten] und den von Becker nicht bestrittenen sexuellen Handlungen an mehreren seiner Schüler her. Einen Tag darauf, am 16. März distanzierte sich der Chefredakteur des Tagesspiegels, Lorenz Maroldt, von Muschgs Beitrag in dem Leitartikel der Zeitung.

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Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
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Comments to: Wer schämt sich für wen?
  • Februar 21, 2014

    “Der Dich­ter Adolf Muschg schämt sich für uns – ich schäme mich über Adolf Muschg.”

    …und ich schäme mich weder für Sie noch für Herrn Muschg, weil ich Fremdschämen für Unsinn halte.

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  • Februar 21, 2014

    Der Genosse Adolf Muschg ist doch ein ewig gestriger Träumer, der den Gulasch seiner linken Extrem-Genossen in der Ex-UDSSR zu lange schon verdrängt.
    Er selber segelt aber immer noch im gleichen Fahrwasser, völlig uneinsichtig in die Geschichte, deren Wahrheit ihn schon lange überholt hat.

    Für mich ist sein Gelabbere darum so unbedeutend, höchstens noch von Belang, weil es seine mangelnde Vaterlandsliebe brutal offenbart.

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  • Februar 21, 2014

    Also, mit Verlaub, ich denke gerade an Schirm, Charme und Melone.

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