1. Wirtschaft

Wie weit darf “Billig” gehen?

Da die Mei­nun­gen über die be­vor­ste­hende Ab­stim­mun­gen im gros­sen und gan­zen be­reits ge­macht wur­den mal eine Frage an die Po­li­ti­ker und Konsumenten….

Wie weit darf “­Bil­lig” ge­hen? Leih­ar­bei­ter bei Ama­zon sind nur ein Bei­spiel von meh­re­ren …. http://www.ardmediath​ek.de/das-erste/repor​tage-dokumentation/au​sgeliefert-leiharbeit​er-bei-amazon?documen​tId=13402260 / http://www.hna.de/lok​ales/rotenburg-bebra/​amazon-leiharbeiter-a​usgeliefert-bedroht-2​751925.html

Massive Kri­tik am Um­gang mit Saisonarbeitskräften bei Deutsch­lands größtem Versandhändler übt die ARD-­Do­ku­men­ta­tio​n „Ausgeliefert! Leih­ar­bei­ter bei Amazon“, die am Mitt­wo­cha­bend aus­ge­strahlt wur­de. Im Weihnachtsgeschäft 2012 hat­ten die Au­to­ren spa­ni­sche Leih­ar­bei­ter be­glei­tet, die im Lo­gis­tik­zen­trum Bad Hers­feld ge­ar­bei­tet haben und im Fe­ri­en­dorf am Kirch­hei­mer See­park un­ter­ge­bracht wa­ren. Die Leih­ar­bei­ter sol­len laut Film unter Be­tei­li­gung der Ar­beit­s­agen­tur als Saisonkräfte für das Weihnachtsgeschäft an­ge­wor­ben wor­den, dann aber zu deut­lich schlech­teren Be­din­gun­gen bei einer Zeit­ar­beits­firma an­ge­stellt wor­den sein.Auch von der Un­ter­brin­gung der Ar­bei­ter im Kirch­hei­mer See­park zeich­net der Be­richt ein er­schre­cken­des Bild: Männer und Frau­en, die dort auf engs­tem Raum un­ter­ge­bracht und rund um die Uhr von einem Si­cher­heits­dienst überwacht wurden.

Der Geschäftsführer des Kirch­hei­mer See­parks, An­dreas En­gel­ho­ven, war am Tag nach der Aus­strah­lung nicht er­reich­bar. Er be­finde sich im Ur­laub und werde die Vorwürfe am Mon­tag rich­tig­stel­len, hieß es. Auch die be­tei­lig­ten Dienst­leis­ter gaben sich zugeknöpft: Eine Ant­wort der Zeit­ar­beits­firma Trenk­wal­der stand bis Re­dak­ti­ons­schluss​ aus, die Firma Coco Job Tou­ris­tik sieht der­zeit keine Not­wen­dig­keit sich zu äußern und ver­weist auf Ver­trags­part­ner Amazon.

Schlecht weg kommt in dem Bei­trag auch die Firma H.E.S.S. Se­cu­ri­ty, die im See­park Kirch­heim für „Ordnung“ sor­gen soll­te. Die­ser wer­den unter an­de­rem Ver­bin­dun­gen zur Hoo­li­gan- und zur Neo­na­zi­szene vor­ge­wor­fen. Die Geschäftsleitung sei für Stel­lung­nah­men ak­tu­ell nicht zu er­rei­chen, hieß es ges­tern aus der Kas­se­ler Fir­men­zen­tra­le. Von wem der Si­cher­heits­dienst überhaupt en­ga­giert wur­de, ließ sich ges­tern nicht klären.

Von schlech­ten Be­din­gun­gen für Leih­ar­bei­ter weiß auch Hei­ner Rei­mann zu be­rich­ten, Ver­di-An­sprech­part​­ner für Bad Hers­feld. „Da der Ver­trags­part­ner der Leih­ar­bei­ter aber nicht Ama­zon ist, ist es schwie­rig, Ama­zon einen Strick dar­aus zu drehen“, so Rei­mann, der auch im Film zu Wort kommt. Al­ler­dings: „Amazon muss auf die Durchführung der Verträge achten.“

Einen Spa­nier, der sich über das Essen be­schwert habe, hätten Si­cher­heits­leute sogar ge­schla­gen. „Solche Fälle sind mir bekannt“, sagt Reimann.

Von den auffällig vie­len Si­cher­heits­be­dien​s­te­ten und den Be­schwer­den hätten sei­ner Mei­nung nach auch die örtlichen Ama­zon-­Ma­na­ger wis­sen müssen.

Bus-Unternehme​r widerspricht

Die Ar­beit­s­agen­tur hat laut Wal­de­mar Dom­brow­ski, Lei­ter der Agen­tur für Ar­beit Bad Hers­feld-­Fulda, den ge­setz­li­chen Auf­trag, Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­ge­ber zusammenzuführen, dabei mache es kei­nen Un­ter­schied, ob es sich um einen klas­si­schen Ar­beit­ge­ber oder eine Zeit­ar­beits­firma han­de­le. „Wir prüfen aber, ob ta­rif- oder ortsübliche Ent­gelte ge­zahlt werden“, be­tont Dombrowski.

Saisonkräf​te aus dem europäischen Aus­land würden zu­sam­men mit der Zen­tra­len Aus­lands- und Fach­ver­mitt­lung in Bonn ver­mit­telt. Für die Or­ga­ni­sa­tion von An­reise und Un­ter­kunft sei al­lein der Ar­beit­ge­ber verantwortlich.“ Ob die­ser dafür einen Drit­ten be­auf­trage sei ihm überlassen. „Der Ver­mitt­lungs­pro­ze​ss ist sau­ber gelaufen“, be­tont Dom­brow­ski. Be­schwer­den seien der Agen­tur bis­lang nicht be­kannt gewesen.

Ein zen­tra­ler Kri­tik­punkt der ARD-­Do­ku­men­ta­tio​n: Die Ar­bei­ter würden in überfüllten Bus­sen vom Kirch­hei­mer See­park zum Lo­gis­tik­zen­trum ge­karrt. Wegen ungünstiger Ab­fahrts­zei­ten müssten die Leih­ar­bei­ter dort lange War­te­zei­ten in Kauf neh­men. Mehr­fach sind im Bei­trag Busse des Nie­derau­laer Om­ni­bus­be­trie­bes​ Käberich zu se­hen. In­ha­ber Tho­mas Reich­wein weist die Vorwürfe zurück. Zwar seien die Busse während des Weihnachtsgeschäftes deut­lich vol­ler, die ge­neh­migte Zahl der Stehplätze sei aber nie überschritten wor­den. Außerem seien die Fahr­zeuge mit ste­hen­den Fahrgästen nicht über die Au­to­bahn ge­fah­ren. „Sobald nicht jeder einen Sitz­platz hat, fah­ren wir über die Landstraße“, be­tont Reichwein.

Probleme mit An­kunfts­zei­ten habe es ge­ge­ben, dar­auf sei aber mit zusätzlichen Fahr­ten rea­giert wor­den, so Reich­wein, der seit gut zehn Jah­ren im Auf­trag von Ama­zon fährt.

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Comments to: Wie weit darf “Billig” gehen?
  • Februar 18, 2013
    • Juli 19, 2021

      @Danke Herr Anderegg.

      Es gibt Kunden, welche über Amazon (sicher auch bei anderen Firmen, welche solche Bedingungen stellen) erzürnt sind und der Firma davon laufen…. Soviel auch zum knacken der Hochpreisinsel Schweiz….

      http:/​/www.welt.de/wirtscha​ft/article113687137/E​rzuernte-Kunden-lasse​n-Amazon-Konten-loesc​hen.html
      https://dok​mz.wordpress.com/2013​/02/17/erzurnte-kunde​n-lassen-amazon-konte​n-loschen/

      Betr. Abgaben und Gebühren und Steuern denke ich, dass ich hier durchaus meine Meinung schrieb. Auch ich habe nicht Freude daran. Doch ob immer Links schuld ist? Wenn man z.B. seinen Müll selber wegräumt (auch als auswärtiger Arbeitnehmer) kommen weniger Kosten für die Räumung zu lasten der Einwohner. Oder etwa nicht? Dies kann dann entsprechend auch verwendet werden um Gebühren/Steuern flach zu halten (gilt im übrigen auch für Transportkosten im ÖV wenn man seinen Müll nicht einfach irgendwo und irgendwie drinnen liegen lässt). Über Aufgaben, welche Bund, Kanton und Gemeinde zu tragen haben schrieb ich auch. Ein schlanker Staat = Übertrag Arbeiten auf Private = Kosten zahlen an Private. Ob so unter dem Strich mehr im Portemonaie bleibt ist dann fraglich. Es sei denn der Bürger hat und nimmt sich die Zeit, diese Aufgaben dann selber zu erledigen oder es ist nicht schlimm, wenn diese dann nicht mehr wahrgenommen wird. Beachten auch, dass weniger Arbeitsplätze = höhere Sozialausgaben. Nur so überlegungen noch zu ihrem Link “Pro Swissness”.

      Betr.​ Kroatien, PFZ und Neuverhandlung Verträge. Ich weiss nicht, ob eine Neuverhandlung der Verträge was besseres für die Schweiz hervorbringt. Denn die EU braucht Geld, der Druck ist gestiegen. Dazu nochmals meine bereits kundgetane Meinung betr. Völkerwanderung und zusehen dass Menschen in ihrem Heimatland ein Ein- und Auskommen haben. Doch auch dies ist ein Kassenspiel.

      Alles​ also um die Frage: Wollen wir mehr Menschen und für diese hier bezahlen oder wollen wir mehr für ein Produkt und ein Rohstoff bezahlen und dafür bleiben die Menschen dort wo sie sind – wenn möglich unter menschenwürdigen Bedingungen?

      Geiz ist Geil ist meines Erachtens nicht immer Geil.

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  • Februar 19, 2013

    Amazon scheint gegen keine deutsche Gesetzte verstossen zu haben.

    Weshalb haben diese Leiharbeter sich nicht einen anderen Job gesucht? Weil die anderen Jobs für Unqualifizierte noch weniger entlöhnt werden und die Arbe3iter schlechter behandelt werden. Die in Deutschland Lebenden spüren die Folgen der Personenfreizügigkeit​. Nur ist es dort ein grosses Tabu, das enorme europaweite Angebot an Billigarbeitskräften zu thematisieren und die Personenfreizügigkeit​ zu steuern.

    Wenn wir in der Schweiz so weitermachen, werden wir ähnliche Verhältnisse haben. Wollen wir das?

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    • Juli 19, 2021

      Das ist so Herr Keller

      Wir haben mit der Personenfreizügigkeit​ nicht nur das Lohnproblem, sondern wir “importieren” damit ganz andere Lebensweisen. Wir werden uns so automatisch dem EU-Niveau angelichen und all die gleichen Probleme bekommen die in der EU bereits vorhanden sind, und unter den Tisch gekehrt werden.

      Das ist nicht nur bei Anstellungen so, sondern auch bei der Verschuldung, sinnlosen Normvorgaben, uneinsichtigen Denkweisen und so auch die NUR wirtschaftlich denkenden Multiunternehmen, welche in keinster Weise ökologisch handeln.

      Unsere Kleinbetriebe, die den grössten Anteil der Wirtschaft und der Arbeitsplätze ausmachen sind meistens regional, emotionell verbunden. Nur in seltenen Fällen können sich solche Kleinbetriebe leisten rein wirtschaftliches Handeln umzusetzen, das “Ansehen” in der Region verlangt eindeutig auch das soziale Denken und so auch das ökologische. Alles andere Spricht sich schnell herum und die Aufträge bleiben somit aus.

      Dass da immer noch der Faktor “Geld” ins spiel kommt ist logisch, jeder ist seinen Geldbeutels am Nächsten. Und solange dieses Gelddenken vorhanden ist, werde wir immer mit solchen Problemen kämpfen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Keller, wenn Sie schon etwas beschreiben und beurteilen wollen, dann aber bitte auch richtig;Deutschland hat mitnichten mit der PFZ zu kämpfen!
      Die Probleme in BRD wurden durch den Sozi Schröder verursacht, mit seiner Politik der Dumpinglöhne, der HartzIV-Regeln und der 400 resp. 1 Eurojobs. Dadruch lebt Schland auf Kosten der anderen EU-Länder und sorgt für die dortige Arbeitslosigkeit mit seinen Exporten, seiner Austeritätspolitik etc.

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    • Juli 19, 2021

      Noch nicht bemerkt, Herr Zbinden, hier auf Vimentis ist NIE ein SOZI an irgendetwas schuld 🙂 Weder an Schlechtem, noch an Gutem. Ist wie im richtigen Leben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wummer

      Ist für Sie die Schuldfrage ein Richtungsweiser?

      S​ind nicht die Lösungen die aus vielen Links bis Rechts die massgebende Richtung die wir einschlagen müssen oder sollen?

      Schuldzuwe​isungen, Vorhaltungen anderen Denkweisen gegenüber haben noch nie sinnvolle Lösungen zu Tag gebracht, sondern lediglich dazu geführt, dass Aggressionen und ein Sturdenken entstanden ist.

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    • Juli 19, 2021

      Grundsätzlich haben Sie Recht, Herr Schweizer. Es bringt nichts “Schuldige” zu suchen, wir sollten uns auf die Suche nach Lösungen machen!
      Nur, es bringt natürlich auch nichts, begangene Fehler immer und immer wieder zu wiederholen, nur weil man/frau in irgendeiner roten, schwarzen oder sonstigen Ideologie gefangen ist. Lösungen die helfen, bedingen vorgängiges freies Denken. Das gelingt Ihnen nicht, wenn Sie von einem Parteibuch abhängig sind, das Ihnen vorgibt, was Sie zu Tun und zu Denken haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Wummer

      Es wäre illusorisch zu denken, dass Ihre Ausführung irgendwann man zur Anwendung kommen könnte. Es wird immer Menschen geben, die sich irgendwelchen Meinungen unterwerfen, sich diesen anpassen. Da nützt es auch nichts, wenn man versucht diese Menschen von dieser abzubringen. Selbst “stet der Tropfen” nützt bei solchen Menschen nichts.

      Auf solche dürfen wir aber auch keine “rücksicht” nehmen und wir können auch davon ausgehen, dass es in alle Richtungen solche gibt. Somit heben diese sich aufgrund der “Verteilungslogik” wieder gegenseitig auf. Und die “Freidenker” können dann mit der eigenen Meinung von null eine Lösung erarbeiten. Der Rest hebt sich gegenseitig auf.

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  • Februar 19, 2013

    @Herr Keller. Danke Ihnen für Ihre Antwort. Dachte ich hätte Ihnen heute Abend bereits geantwortet? Nachgesehen und nichts gefunden. Deshalb nochmals ein Versuch wenn auch mit etwas anderem Text, doch ohne grundsätzliche Inhaltsveränderung.

    Manchmal ist man durchs Arbeitsamt gezwungen eine Arbeit anzunehmen damit die Arbeitslosenkassen entlastet werden. Auch denke ich nicht, dass die Menschen, welche für Amazon arbeiten alle einen Hochschulabschluss haben. Betr. Personenfreizügigkeit​ mache ich mal den Link zum Gastarbeiter in der Schweiz. Also hatten Firmen schon früher die Möglichkeit Ausländer einzustellen Beispiele können sicher dazu gefunden werden (wenn man diese dann auch suchen will). So kamen zum Beispiel Gastarbeiter aus Ex-Jugoslawien um 1960 (bis 1980 http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Serben_in_der​_Schweiz). Ob in der Schweiz Verhältnisse wie bei Amazon herrschen, weiss ich nicht. Mir ist jedenfalls nichts solches bekannt. Allerdings aber solches was der Beobachter beschreibt http://www.beobachter​.ch/arbeit-bildung/ar​beitslosigkeit/artike​l/hungerloehne_wie-bi​llig-darf-arbeit-sein​/ (Arbeit auf Abruf, nicht weiter vermittelbar weil 100 % “präsent sein” zu einem “Hungerlohn” und dann noch den Lohn einklagen….). Nein, solche Verhältnisse wünsche ich nicht! Ist dies das Ausmass einer liberalen Wirtschaftspolitik?

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  • Juli 2, 2013

    Das überrascht nicht wirklich, was der Filmbericht zeigt. Irgend jemand bezahlt dafür, für diese Geiz ist Geil Art. Dass es nicht die Chefetagen sind, selbstredend.
    Jedoch​ wie im Speziellen vorgegangen wird, das überrascht hingegen schon.

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    • Juli 19, 2021

      @Herr Nabulon. Besten Dank für Ihren Beitrag. Ja, einer bezahlt dafür. Vieles ist in unserem System ein Kassenspiel. Doch weshalb erstaunt Sie im Speziellen das Vorgehen? Ich habe bereits einiges erlebt und mich überrascht diesbezüglich weniger – wenn auch ich nicht davor gefeit bin… Leider werden solche Machenschaften – wenn auch verständlicherweise – allerdings zu wenig berücksichtig, wenn es um das eigene Portemonnaie geht. Da müsste schon noch mehr im Rahmen der Möglichkeiten ein Umdenken stattfinden.

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  • Oktober 17, 2014

    Eine Jeans braucht ca. 15‘000 Liter Wasser. Der grösste Verbrauch ist im Anbau, der Veredelung, der Färbung, der Enzymwäsche. Dies hat Auswirkungen z.B. auf den Aralsee

    http://altes-gymn​asium.schule.bremen.d​e/wasserprojekt/arals​ee/lang_aralsee.htm#G​ruende

    Durch moderne Verfahren lässt sich der Wasserverbrauch allerdings um 70 % reduzieren und der Konsument kann durch sein Verhalten steuern. Wenn ich z.B. eine Jungen Regular Fit Jeans bei WE Fashion zum Kaufpreis für z.B. CHF 8.00 und gestrandete Schiffe auf einem See sehe, so stelle ich die Nachhaltigkeit in Frage.

    http://www​.tagesanzeiger.ch/sch​weiz/standard/Die-uns​ichtbare-100Milliarde​nInfrastruktur/story/​29540836

    Unlängst war in der Presse über die Kanalisation zu lesen. Ob die Abwassergebühren etc. die Kosten für den Unterhalt etc. der Kanalisationen decken, kann jeder selber herausfinden. Sollte dies nicht der Fall sein, so sollte man sich nach dem Grund fragen. Schade finde ich, wenn man aus dem Geiz-ist-Geil-Grund und kein Geld/nicht noch mehr/höhere Gebühren etc. der Umwelt, sich selber und anderen schadet. Denn der Schutz der Umwelt, der Menschen und der Gesundheit sollte einen Wert haben.

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    • Juli 19, 2021

      Danke für die erste negative Bewertung, die sehr rasch nach der Einstellung erfolgte. Doch wo genau ist derjenige, der bewertet hat nicht einverstanden?

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    • Juli 19, 2021

      Frau “Sägesser”

      Wo Sie sind ists auch Frau “WAnner” nicht weit weg….

      Zu Ihrer Ausführung:
      Sie haben sicherlich recht, wenn Sie bemängeln, dass es besser oder umweltschondende Varianten einer Herstellung gibt. Doch was heisst Nachhaltigkeit?

      NA​chhaltigkeit ist nicht rein ökoligisch oder wirtschaftlich, sondern immer auf die Zukunft gerichtet. Wenn Sie jedoch einfach die Produktion solcher Herstellungsverfahren​ einstellen lassen, um dann auf ein neues Produktionsverfahren umzustellen, hat das frappante Folgen.

      Sie entziehen genau den Regionen die versuchen sich am “Leben” zu erhalten die Lebensgrundlage, und lösen somit eine erneute Welle von Flüchtlingen auf Europe oder den Westen aus.

      Eine effektive und nachhaltige Umstellung auf ökologischer Basis können Sie nur erwirken, wenn Sie die bestehenden Betriebe helfen umzustellen. Dies ist aber mit heutigen Handelpartner, und auch den Regierungen in diesen Ländern nicht oder nur schwer möglich.

      Erst wenn der ganze Handel unter Druck garaten würde (inkl. der ganzen Handelsbörse) können Sie in solchen Regionen erwirken, dass solche Herstellungsverfahren​ umgestellt werden. Einfach auf ein anderes Produkt umzusteigen ist nicht die Lösung, sondern der Entzug einer Lebensgrundlage.

      (​Hier sie jedoch vermerkt, dass es nur im jene Betriebe geht, die nicht schon in Euroäischer, oder Westlicher Hand liegen)

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    • Juli 19, 2021

      Das ist doch jetzt aber eher merkwürdig, welche Schlussfolgrungen und Verknüpfungen sie hier ziehen!
      1. Die Ursache für den Wasserrückgang im Aralsee ist nicht die Jeansherstellung, sondern der Anbau von Baumwolle!
      2. Durch Billigexporte ist hier die USA der grösste Verursacher für die Zerstörung der einheimischen Märkte
      3. erst jetzt kommt die Produktion der Jeans mit schädlichen Stoffen und Hilfsmitteln in Billiglohn-Ländern
      4​. Und zum Schluss auch noch der völlig überhöhte Preis für das Produkt in den westlichen Ländern, nur für den Namen

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zbinden

      Dann sind wir uns ja einig. Ich empfinde Ihre Schlussfolgerung und Aufzählung auch eher als merkwürdig.

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  • Oktober 19, 2014

    Besten Dank allen für die Kommentare und Bewertung zum Jeans-Herstellung/Kan​alisationsbeitrag. Da keine Gegenstimme (kostendeckend oder zu teuer) kam, gehe ich davon aus, dass den meisten die Lieferkette von Kleidungsstücken samt (möglichen) Auswirkungen auf Natur und Menschen egal ist. Hauptsache, nicht viel bezahlen. Ich gehe auch davon aus, dass es den meisten egal ist, ob Abwasser in den Boden versickert/ins Grundwasser gelangen kann. Hauptsache nicht möglichst keine Gebühren bezahlen. Gesundheitsbereich (Brech-Durchfall etc.) inkl. @Herr Schweizer. Was wir als Konsument tun können ist im Rahmen unseres Budgets auf die Herstellung/Lieferket​te achten. Die Nachhaltigkeit ist in unserer Verfassung verankert und wird leider so nicht umgesetzt, weil der Fokus zu sehr auf den wirtschaftlichen Teil fixiert ist. Will man Handel treiben (Import/Export etc.), so muss man wohl mit den Ländern Abkommen abschliessen. Egal, ob und wie gut sie zu ihren Menschen schauen resp. schauen können. Die Globalisierung nebst anderem treiben ihre Blüten und wir dürfen mit allen guten und weniger guten Seiten leben. Wenn man noch die Rolle von England und Amerika betr. Setzung von Regierungen miteinschliesst, so bekommt man noch eine ganz andere Sichtweise…

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    • Juli 19, 2021

      Frau “Sägesser”

      Sie haben scheinbar meine Ausführung nicht gelesen, dass Sie hier so global definieren es sei uns egal. Sie könnten Ihren Fokus mal erweitern, das Sichtfeld und die Auswirkungen auf die ganzen Entstehungen dieser Tatsache ausweiten.

      Es ist und war schon immer meine Aussage, dass Wirtschaft NIE ökologisch war, ist oder werden wird.

      Es ist aber auch ein Wunschdenken, dass man mit internationalen Verträgen in solchen Ländern effektiv eine Veränderung erwirken kann. Es gibt da nur 2 Varianten:

      Entwede​r wir sperren die Einfuhr/Einkauf solcher Länder, oder wir verpflichten unsere Importeure dazu, dass die westlichen Umweltstandarts eingehalten werden, ansonsten keine Einfuhr erlaubt wäre.

      Zweiteres ist jedoch sehr schwierig, da wir als Käufer/Importeur keine Berechtigung haben in solchen Ländern Bestimmungen zu erstellen. Investitionen in solchen Ländern zu tätigen ist auch relativ schwierig, da die Gelder meist an die falschen Orte sickern und eine direkte Investition in die bestimmte Branche nur mit Einwilligung der Landesregierung statthaft ist, jedoch meists verwehrt wird (Egoismus und zuerst wollen diese Geld sehen, bevor ein Investor etwas investieren kann)

      Vielleicht erkennt man jetzt langsam, was die ganze Globalisierung mit sich bringt. Nur Aerger, Umweltverschmutzung und massive Glaubenskonflikte die dann nicht mehr über die Landesgrenzen abgegrenzt werden, sondern multikulti vermischt querbeet.

      Und wir können uns das einfach Vorstellen. Ein Glas das nur mit Wasser und Eines mit Sirup gefüllt ist. Beides gibt einen Sinn. Mischt man diese Zwei ist das nur erträglich, wenn es in einer bestimmten Menge ist. Diese Menge sollte oder müsste von uns reguliert werden. Jegliche Übermenge eines der Beiden ergibt ein nicht mehr trinkbares und sinnloses Getränk. Das sollte man sich mal überlegen…..

      Und​ solange der Mensch eine Geldwährung so hoch hält, wird immer der “Geldsäckel” das Nächste sein. Wir die Menschen müssen (werden wir aber nicht) lernen, dass nicht das Geld zur Zufriedenheit führt, sondern das Leben.

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    • Juli 19, 2021

      Früher hiess das internationaler Handel. Was heute unter ‘Globalisierung’ verstanden wird, beruht in etlichen Aspekte auf Fehlentwicklungen, die auch von supra regionalen Wirtschaftsgemeinscha​ften wie z. B. die EU ‘befeuert’ werden. Über die teilweise idiotischen EU Richtlinien zu Nahrungsmitteln will ich mich hier nicht weiter auslassen. Das weiss bald jedes Kind.

      Die zunehmenden Abhängigkeiten der Handelsbilanzen erzwingen eben auch ‘Konzessionen’ bei Produkten in Richtung Qualität versus Wertschöpfung usw.

      Weder die EU noch die Schweiz kann z. B. dem Staat Bangla Desh ‘befehlen’, wie er sich werteinhaltlich zu seiner Textilindustrie zu benehmen hat. Das hat retrokolloniale Aspekte. Und schliesslich kann man zur Durchsetzung dieser netten Ideen auch keine Truppen schicken!

      Nein, ich sehe nur den Weg, dass sich diese betroffenen Länder, wie Indien, Bangla Desh, Pakistan, Vietnam usw. gewerkschaftlich wehren. Aber da spielen auch wieder Werteverständnisse hinein. Die Hindus würden das vermutlich noch schaffen, aber die islambeeinflussten Länder? Da habe ich grosse Zweifel.

      Die kürzliche Aussage von Asylanten: das Reinigen von Asylunterkünften sei Sache von Frauen spricht Wertebände und die im TV gezeigten Unterkünfte schier unglaubliche Dreckbände.

      Und die EU hat es mit ihrer beispiellosen Reglementierungspolit​ik geschafft, dass der ganze EU Süden verarmt. Und nun will sie die Sozialsysteme ‘harmonisieren’. Was das alleine heisst, bedeutet eine Sozialbombe!

      Mir tun die TextilarbeiterInnen auch leid. Hier bei uns gibt es nur ein Mittel gegen solchen Unsinn: Nichtkauf von z. B. solcher hinterasiatischer Produkte

      Und nun das ABER:

      Fast die gesamte Elektronikindustrie (Bauteile) kommen heute aus Thailand und China. Was geschieht, wenn in z. B. Thailand Wetterkapriolen ganze Grosswerke lahm legen, konnten wir vor ca. 2 Jahren sehen. Diese Industrie stand still.

      Hier geht es nicht nur um ‘Abhängigkeiten’, sondern auch um die zunehmende Erpressbarkeit ganzer Wirtschaftszweige.


      Wie so etwas funktioniert, sehen wir am Beispiel der Ukraine, die wegen fast völliger Pleite einfach für Gas aus Russland, bestimmt für Europa, für sich selbst ‘abzeigt’.

      Schöne neue Globalisierungswelt, die ‘Grany Smith’ Äpfel von Südafrika nach Europa importiert, weil wir hier ja kaum solche Früchte selbst haben.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Limaa

      Grob erklärt – sehr gut. Da gibt es nähmlich noch viele andere Faktoren die es verhindern die von Frau Sägesser angesprochenen Probleme zu lösen.

      Alleine schon der Gedanke, dass sämtliche Kriege eine Einnahmequelle für Banken sind lässt mich im Gedanken erschaudern. Denn man überlege, wer heute die “Macht” hat in der Wirtschaft? Wohl am ehesten die Banken die global, international in allen Branchen tätig sind. Reine Spekulaten und Profiteure von Schulden zu Lasten der Schuldner.

      Wer hat die grössten Interessen, dass ein Land sich mit Krieg verschuldet? Nun wird man sagen, dass ein Land sich nicht verschulden können für Krieg. Auch falsch. Das Land war schon verschuldet als der Krieg begann und ist somit in der Abhängigkeit der Banken, die wiederum weiterhin den Krieg finanzieren (indirekt), damit die Schuldenlast höher wird. Denn die meisten Schulden der Länder wurden auf irgendwelche Weise immer bezahlt oder getilgt. Schlussendlich von der inter.Gemeinschaft oder durch das Volk, das wiederum mühsam ein Land aufgebaut hat.

      Daraus können wir sehen, dass das Scheuklappendenken der Frau Sägesser wohl richtig ist bei der “Verurteilung” des Zustandes, aber falsch in der möglichen Lösung. Diese liegt an einem anderen Ort…. unter anderem auch bei Frau Merkeline die etwas antreibt, was wiederum das auslöst, was Frau Sägesser verurteilt.

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    • Juli 19, 2021

      Frau Sägesser stellt die Jeans als ‘Auswirkung’ zur Diskussion.

      Die Ursachen für diese Entwicklung liegen, wie Sie richtig sagen, ganz wo anders.

      Aber wir können uns noch lange über Einzelerscheinungen die Finger wund schreiben, wenn jene Ursachen nicht rigoros bekämpft werden.

      Die ‘Verarbeitung’ von indischen Kuhhäuten in Bangla Desh ist auch so eine Werteverrücktheit.


      ​Kühe sind in Indien heilige Tiere und geschützt, weshalb man tausende dieser Tiere nach Bangla Desh karrt, denn in dem islamischen Land sind es Kühe nicht.

      Was dann dort damit mit gemacht wird und das WIE der dortigen ‘Industrie’ ist ein Grauen.

      Aber das kümmert hier auch niemanden. Auch nicht die Vergiftung ganzer Gewässer dort!

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    • Juli 19, 2021

      Wir könnten noch weiter gehen. Die ganzen Normen die wir in den westlichen Gebieten herstellen. Wie kürzlich ein guter Bericht gezeigt (Bananen).

      All die Aussschüsse 8aus der Norm gefallene Bananen) produzieren ein grösseres Flächenwachstum der Plantagen und somit eine Verdrängung der örtlichen Bauern. Entzieht somit den regionalen Bauern die Lebensgrundlage. Und wir die westliche Welt brüsten uns über unsere klugen Gesetze, Normen und Richtlinien.

      Und nun? Wie können wir das stoppen? Wir können nicht in die Landverteilung solcher Länder eingreifen, das ist politisch nicht machbar. So wird es nun weiter passieren, dass die hoch gelobte freie Wirtschaft weiterhin mittels solcher “Tricks” die weniger industrialisierten Länder “ausbeutet”.

      Und daher kommt auch meine Aussage, dass freie Wirtschaft NIE ökologisch wird. Es ist wohl für den Konsumenten im Preis interessant, aber da wir Menschen ja denken, dass wir global denken würden, zeigt sich genau in solchem frei Wirtschaftsdenken klar, dass es reiner Egoismus ist. Und den werden wir mittels Finanzdenken nicht los.

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    • Juli 19, 2021

      Überschüssigen Hühnerproduktion in Holland,
      welche per Tiefkühllieferungen und EU Unterstützung nach Westafrika exportiert wird.
      Folge: der einheimische Bauer hat auf seinem Markt keine Chancen mehr!

      Hochseefis​ch​erei von EU Kähnen
      vor Westafrikanischen Küsten, die dort das Fangen regelrecht industriell betreiben, alles mit Bewilligung von betroffenen afrikanischen Regierungen.
      Folge​:​ die lokalen Küstenfischer haben keine Chance mehr und müssen aufgeben, auch wenn einige Anstellungen und EU Trawlern erhalten haben.

      Versenden von norddeutschem ‘Granat’,
      genannt Krabben, nach Marokko, weil die dortigen Frauen die ‘Entkleidung’ der Ficher günstiger machen.
      Anschliessen​d wieder nach Norddeutschland retour und als Nordseekrabben verkauft. Die EU macht es möglich.

      Herumfuhr​​en von EU Kartoffeln
      nach Griechenland, um dort die notwendigen Vorbereitungen für Pommechips zu erreichen.
      Anschlies​send wieder retour zu den mitteleuropäischen Chipskäufern. CO2 Bilanz: wen interessiert denn das!

      Und so könnte man mit Joghurt und weiteren Produkten weiterfahren. Das Vimentisforum würde kaum reichen für diesen EU Unsinn.

      Und jetzt etwas bissig: dass die westafrikanische Bevölkerung viele Textilien trägt, die in der Schweiz gratis eingesammelt worden sind, ist ja schön. Aber in Westafrika ist damit ein flotter bezahlter Handel entstanden. Wie schön und helfend!

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    • Juli 19, 2021

      Danke für Ihre Beiträge.
      @Herr Schweizer. Haben Sie den Dank an die Bewertung (diese liegt ja so ziemlich unter 50 %) überlesen/ausgeblende​t, dass sie folgendes schrieben „Sie haben scheinbar meine Ausführung nicht gelesen, dass Sie hier so global definieren es sei uns egal…“? Zudem schrieb ich nicht alle, sondern die meisten. In meinem Blog geht es zudem nicht um das Bankensystem – auch dies ist eine Baustelle und kann in einem anderen Blog inkl. Lösungsmöglichkeiten behandelt werden – sondern das Konsumverhalten -> möglichst billig eben. Wenn man über die Lösungen bei Banken sprechen will, so frage ich mich wie weit der Einfluss von jedem einzelnen dort ist, wenn man sieht wer und was alles mitmischt. Am besten kann der Mensch was in seinem kleinen und bescheidenen Rahmen und Garten tun und hoffen, dass andere Mal mitziehen.
      @Herr Selk. Betr. der Wasserverunreinigung kann/darf es allerdings nicht egal sein, wenn man an mögliche Wanderungen denkt und dass das Wasser – nebst anderen Dingen – vor Grenzen nicht Halt macht. Auch wenn es weit weg scheint… Und ja, ihre Aufzählungen zeigen auch wunderbar, dass das System so nicht funktioniert. Doch dies ist sicher nicht nur EU-Unsinn und die Schweiz hängt auch mit drin und es gibt noch andere Orte, die kräftig mitmischen. Will man was ändern, muss die Schweiz global mitsprechen können. Durch Abschottung geht dies allerdings nicht… und es ist auch fragwürdig wieviel mehr Gewicht als jetzt die Schweiz denn hätte.
      P.S.: Weshalb wohl auch meine Kommentare über Job- und Bodenvernichtung? Interessantes und gutes Beispiel Herr Schweizer.

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    • Juli 19, 2021

      Frau “Sägesser”

      Es ist mir eigentlich egal wieviele der XY User (womöglich vom gleichen) hier einloggen um einen Daumen zu drücken.

      Da Sie aber nicht “verstanden” haben, dass Sie ein Problem an der Wurzel anpacken müssen, dieses mit div. politischen Problemen verbunden ist, dürfen Sie ungeniert weiter im Glauben leben, dass Ihre Therorie irgendwann zur Anwendung kommt.

      Wenn das die Logik der Entwicklung wäre, dann hätte unsere Grüne-Partei in der Schweiz bereits einen Anteil von über 50%. Sie kämpft aber seit Jahren um jedes einzelne Prozent. Das zeigt, klar dass der Mensch nur bedingt bereit ist Ihre Idee umzusetzen.

      Zu Ihrem Mitsprache-BlaBla bei der EU. Das ist auch wiederum eine Theorie. Denn eine EU ist ein Wirtschaftsraum. Und eine Wirtschaft wird sich selber nicht freiwillig strafen mit Gesetzen die der Umwelt nützen, aber der Wirtschaft schaden.

      Wir die Schweiz haben früher schon und können das auch weiterhin, direkt vor Ort schneller, effizenter und besser für “Ordnung” sorgen. Leider hat unser BR das bisher versäumt und rennt lieber der BlaBla-EU nach. Stopft unsere Finanzen in die EU-Verteilungsschleud​er, statt dass wir direkt vor Ort unsere bereit gestellten Milliarden einsetzen.

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  • Oktober 29, 2014

    Am 28.10.2014 auf ARTE war folgendes zu sehen: Hunger/Durst und Kapitalismus. Zu sehen war, wie es läuft mit den Wasserlizenzen und „Bauernsterben“. Zu sehen war, wie es läuft, wenn man die eigene Wirtschaft vorwärtstreibt und die andere untergräbt und Jobs vernichtet. Spannend war auch das Gespräch mit Jean Feyder und seine Aussage betr. Nahrungsmitteln. Dies brachte mich auf den Gedanken, dass man die ungesunden Nahrungsmittel verteuern sollte (anstelle die Krankenkassenprämie für z.B. fettleibige erhöhen) und so das Konsumverhalten zu gesunden Nahrungsmitteln lenken. Aber jeder kann sich ja selber ein Bild und Gedanken darüber machen…. http://www.arte.tv/gu​ide/de/20141028

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  • April 18, 2015

    Kann es denn sein, dass Firmen Aufträge an andere weitergeben, da ev. billiger und wegen Auslastung?. Kann es denn sein, dass Straftäter in Protectasuniform mit Waffen, resp. auch ohne Waffenschein Waffen im Dienst tragen? http://www.srf.ch/kon​sum/themen/arbeit/pro​tectas-setzt-bewaffne​te-straftaeter-fuer-s​icherheitsdienst-ein

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  • November 8, 2015

    http://www.20min.ch/s​chweiz/bern/story/117​26451 In Berner Wäldern wurden in diesem Sommer mehr Bauschutt und Baumaterialien illegal entsorgt. Die Fachstelle für Umweltdelikte ermittelt. Ob sich das Ganze unter dem Strich (je nach Fahrtstrecke, Busse etc.) rentiert? Gibt es doch auch Entsorgungshöfe oder es kann auch abgeholt werden. Wie auch immer die Aus- und Nebenwirkungen können den Menschen direkt oder indirekt (nicht nur finanziell) treffen. Wenn da der Staat nicht eingreifen muss, denn schliesslich sollte er für Gesundheit und Natur sorgen … Oder soll aus des werten Lesers und Schreibers Sicht der Staat nicht eingreifen und machen lassen?

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