1. Sicherheit & Kriminalität

Wieviel Zeit bleibt uns noch?

Wieviel Zeit bleibt uns noch?

Kommentar des Verfassers auf der GIARDINO Nachrichten Plattform zu einem Bericht über ein Dokument der Pro Militia zur Armee

Bottmingen, 1.03.2017

Ich schreibe als “NATIONALKONSERVATIVE​R NEUTRALITÄTS-APOSTEL”​. Dieser Ehrentitel wurde heute von der NZZ im Zusammenhang mit dem Besuch des NATO-Generalsekretärs​ allen denjenigen verliehen, die der Meinung sind, die Schweiz müsse sich treu bleiben, eine integrale Neutralität aufrechterhalten und sich dafür als glaubwürdiger Vermittler für sämtliche Parteien – ob von der UNO anerkannt oder nicht – in Konflikten zur Verfügung halten. Für unser Engagement als Befürworter einer verfassungsmässigen Armee hatte uns die NZZ ja schon im Dezember 2016 den Titel “KALTE KRIEGER” verliehen.

Ich muss nochmals abschweifen. Dem heutigen NZZ-Artikel entnehme ich auch, dass die Schweiz, die kein Geld mehr für die eigene Landesvereidigung hat, dem NATO-TRUST-FUND finanzielle Mittel überwiesen hat, die laut NZZ „in Ländern wie Jordanien, Mauretanien und Georgien zur Ausbildung und Stärkung lokaler Streitkräfte beitragen”. Ein weitere Möglichkeit der Zusammenarbeit hat der NATO-Generalsekretär genannt: “ein verstärktes Engagement zur Ausbildung von Streitkräften in Nordafrika und im Nahen Osten…..”.

Nun zum heutigen GIARDINO-Bericht über das Pro Militia Dokument:

Wir müssen uns in erster Linie die entscheidende Frage stellen, ob wir überhaupt noch Zeit haben, wenigstens die Rumpfarmee WEA , einschliesslich Luftwaffe und Fliegerabwehr, zu verwirklichen. Die gegenwärtig laufende Aufrüstung Russlands wird 2020 eine wichtige Stufe erreicht haben. So werden bis dann sehr wahrscheinlich z.B. die zu einer neuen Generation gehörenden, gegenwärtig produzierten 2400 schweren ARMATA-Panzer einsatzbereit sein. Der abgeschlossene Wiederaufbau der 1.Garde-PanzerARMEE wurde schon im Februar 2016 gemeldet. Dazu kommen alle die anderen Aufrüstungsmassnahmen​, die starke Roboterisierung und die ausserordentlichen Fähigkeiten in Cyberkriegführung bis zur Lahmlegung jeglicher Kommunikation des Feindes (ich berufe mich bei der Roboterisierung und Cyberfähigkeit auf die Rede des Generalstabschef der US Army vom 4.10.2016)

Mit der WEA sollen 35’000 Mann wieder “schnell” mobilisiert und sogar auch ausgerüstet werden können. Für unsere Politiker, die die Weitere Eliminierung der Armee beschlossen haben, heisst “schnell” 10 Tage.

Man muss sich deshalb fragen, welche Chance nur schon aus Zeitgründen unsere Soldaten in einem zukünftigen Krieg noch haben, nachdem in Russland in den letzen zwei Jahren immer wieder ohne jegliche Voranmeldung sehr grosse Verbände (bis zu 155’000 Mann) alarmiert und innerhalb von 3 (DREI!) Tagen, oft in weit entfernten Gebieten Manöver, begannen. Dazu noch zur Erinnerung: Russland hat auch 4 Luftlandedivisionen. Laut einem Interview mit deren Oberkommandierenden sind sie jederzeit bereit, irgendwo in der Welt eingesetzt zu werden.

Putin hat verschiedentlich darauf hingewiesen (das verschweigen unsere Medien), dass Russland das militärische Näherrücken des Westens nicht akzeptieren könne. Einmal wurde er sehr deutlich und sagte, er strebe eine einvernehmliche Lösung an, aber wenn die zu nichts führe, müsse Russland gegen die Bedrohungen an seiner Haustüre militärisch vergehen. Dazu dürfte es in 3-4 Jahren bereit sein. Das entspricht spiegelbildlich der Lage von 1962, als die Sowjetunion auf Kuba 50 Atomraketen installierte und weitere auf U-Booten in den dortigen Gewässern hatte, die alle das gesamte Territorium der USA erreichen konnten. Wie Ihr Euch erinnert, drohte damals Präsident Kennedy mit Krieg, falls diese Raketen nicht abgezogen würden, was Chruschtschow dann tat.

Präsident Trump hat in seinem Wahlkampf verschiedentlich gesagt, er wolle mit Russland ein einvernehmliches Verhältnis aufbauen. Falls das gelänge, würde die Friedensperiode in Europa wahrscheinlich um Jahre verlängert.

Das Lager der US Kriegstreiber um Senator John McCain hat Trump aber schon zurückgepfiffen. Darauf folgend hat Trump gesagt, Russland müsse die Krim an die Ukraine zurückgegeben. Russland hat sehr irritiert geantwortet, sein Territorium sei kein Verhandlungsgegenstan​d. Also steht Trump’s ursprüngliche Absicht schon unter einem schlechten Stern.

Russland weist immer wieder darauf hin, dass es seine Fähigkeit, im Angriffsfall atomar zurück zu schiessen als bedroht sieht. Dies wegen der Kündigung durch die USA des Anti-Ballistic Missiles Treaty, der das “Gleichgewicht des Schreckens” garantierte, und der seitherigen Installation, besonders auch an seinen Grenze, von Antiraketensystemen durch die USA. (Gegenwärtig installieren die USA ja auch in Südkorea ein solches System, auf das China soeben ausserordentlich heftig reagiert hat.) Russland hatte schon im Zusammenhang mit der Entwicklung von Prompt Global Strike Waffen (haben konventionelle Sprengköpfe) durch die USA gesagt, bei deren Einsatz werde es sofort mit seinem gesamten nuklear Arsenal zurück schiessen (inzwischen entwickeln sowohl Russland wie auch China solche Waffen). Interessanterweise haben auch während der Debatte im US Kongress über das Budget für diese Waffen mehrere US Parlamentarier und zahlreihe US Think Tanks darauf hingewiesen, dass bei deren Einsatz Russland und China gar keine andere Wahl hätten, als sofort massiv atomar zurück zu schiessen.

So ist es m.E. denkbar, dass Russland, sobald es bereit ist, z.B die in Polen und Rumänien neu in Betrieb genommenen Teile des Anti-Raktensystems zerstören oder Teile von US Truppen an seinen Grenzen, z.B. in den baltischen Staaten, angreifen könnte.

Falls es Trump nicht gelingt, mit Russland ein einvernehmliches Verhältnis aufzubauen, kann ein baldiger Konflikt nur schwer verhindert werden. Da wir die uns durch das Haager Abkommen (Rechte und Pflichten der Neutralen) auferlegte Pflicht, die Verwendung unseres Territoriums, einschliesslich Luftraums, jeder Partei “GEWALTSAM” zu verwehren, mit den wenigen Truppen und des Fehlens einer Fliegerabwehr und Luftwaffe nicht erfüllen können, und die USA/NATO unseren Luftraum, ev. auch die höchst leistungsfähigen Alpentransversalen für ihre Zwecke benützen werden, kann Russland militärisch völlig legitim bei uns eingreifen. Damit sind wir bei meinem cetero censeo, d.h. selbstverschuldet im Krieg.

Wir könnten ev. noch mit einer gigantischen Anstrengung und der sofortigen Bereitstellung von 15-20 Milliarden Franken einige Lücken schliessen und die Auflösung von Verbänden und Zerstörung von Einrichtungen und Material stoppen . Aber das bedingte ein sofortiges Aufwachen unseres Volkes aus seinem tiefen Konsumrausch. Und das ist nun wirklich Wunschdenken.

Personen haben auf diesen Beitrag kommentiert.
Kommentare anzeigen Hide comments
Comments to: Wieviel Zeit bleibt uns noch?
  • März 1, 2017

    Lieber Herr Frick,
    ihre Ausführungen sind eindrücklich informativ. Ach in der bürgerlichen Presse wird nicht so detailliert über militärische Bewaffnung von anderen Ländern berichtet. – Doch habe ich einige Male gelesen, dass Russland zwar neue Waffensysteme (Panzer /Flugzeuge etc.) entwickelt habe, aber wegen schlechter Wirtschaftslage nicht in der Lage wäre, einen Krieg in Europa anzuzetteln.
    – Welchen Kommentaren müsste ich also eher vertrauen? Ihrer Auslegung des Rüstungszustandes oder den Beschwichtigungen, welche Russland keinen Krieg zutrauen?
    – Dann hätte ich noch eine Frage zu ihrem zweitletzten Satz im Artikel “”…. über das sofortige Aufwachen unseres Volkes aus seinem tiefen Konsumrausch”? Meinen Sie damit etwa, wir müssten die Industrie umstellen auf Kriegsaufrüstung?

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Müller, wir haben die einst verfassungsmässige (BV Art. 58) “kriegsverhindernde” Armee abgeschafft. Heute wissen alle Generalstäbe, dass unser Land leicht zu haben ist und ein schwere Beute für sie ist, Mit dem Aufwachen erhoffte ich mir, dass wir so rasch wie möglich wieder eine Armee aufbauen, die so stark ist, dass alle Mächte, wie im 2. Weltkrieg einen Angriff als zu aufwändig betrachten und uns nicht angreifen.
      Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Auch wenn, Herr Müller, Russland zur Zeit aus wirtschaftlichen Gründen einen Krieg in Europa nicht finanzieren könnte (was niemand so genau weiss), so braucht es nur ein Anziehen der Öl- und Gaspreise, und Russland schwimmt im Geld.

      Nur so zum sagen: Seit anfang dieses Jahres ist der Ölpreis Brent bereits von 36 auf 56 Dollar, also um mehr als 50% gestiegen.

      Eine Einschätzung der Kriegsgefahr aufgrund der wirtschaftlichen Lage ist heikel. Gerade Länder in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sehen oft einen Ausweg im Krieg.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Russland führt seit 2014 einen Krieg in Europa. Russland und die Ukraine sind die beiden osteuropäischen Länder. (Beide Sätze geben ganz einfach Tatsachen wider – ohne Wertung.)

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Die beiden, Herr Oberli, Sätze geben, zumindest in Kombination keine Tatsachen wieder. Russland führt keinen Krieg gagen die Ukraine. Und auch umgekehrt führt die Ukraine auch keinen Krieg gegen Russland.

      In der Ukraine findet ein klassischer Bürgerkrieg statt, dessen Parteien sich jeweils auf die Unterstützung ihrer Einflusssphären- resp. Machtkonstrukte (EU / Russland) berufen.

      Kommentar melden
  • März 2, 2017

    Aufgrund neuer Szenarien, würde ich mal sagen, dass wir unsere Armee auf keinen Fall weiter abbauen dürfen und dazu mit erstklassigem Material ausrüsten. Die Armee dient zu Sicherung unseres Territoriums und ich denke wir werden bestimmt nie von der NATO angegriffen. Aber die Verantwortung für das eigene Land müssen wir trotzdem selber tragen und das kostet Geld. Ich würde die Aufgaben unserer Armee noch ausweiten und sie heute schon für den Grenzschutz einsetzten, das wären mal sinnvolle Aufgaben und gute Übungen für unsere Soldaten. Illegal Einreisende über die grüne Grenze gibt es ja genug.

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Sehr geehrter Herr Hagmann, vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir werden nicht von der NATO angegriffen, aber sie wird unseren Luftraum benützen – was wir nicht verhindern können – und möglicherweise unsere höchst leistunsfähigen und auf lange Strecken unverwundbaren (Tunnel) Alpentransversalen übernehmen – was wir auch nicht mehr verhindern können – um z.B den Nachschub ab Genua nach Deutschland-Nordeurop​a zu bringen. Russland kann dann nach Kriegsrecht legal bei uns intervenieren. Damit sind wir im Krieg. Im 2. Weltkrieg wurden alle Neutralen, die über keine starke Armee verfügten, das waren anfänglich alle ausser Polen, Frankreich, England, Italien, von Deutschland UND den Alliierten angegriffen, besetzt, oder zu schwerwiegenden Konzessionen gezwungen – ausser der Schweiz, deren Armee trotz aller Schwächen zu stark war. Wir heutigen sind uns zu wenig bewusst, dass ein Krieg Kampf auf Leben und Tod bedeutet. Da werden absolut keine Rücksichten genommen. Es zählt nur, was den Kriegsparteien nützt. Die Schweiz im Zentrum des NATO-Raumes in Westeuorpa ist für die NATO im Kriegsfall von höchster strategischer Bedeutung.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Herr Frick, Stimmen sie mir zu, dass wir in der Schweiz unser freiheitliches Waffenrecht gegen die von der EU geplante “Entwaffnung” mündiger und aufrichtiger Bürger verteidigen müssen. Ich weiss, dass es teilweise unpopulär ist sich für sowas einzusetzen. Die SP, wie wir sie heute kennen hat mich als Mitglied längst verloren, weil die Jungen denken mit ein bisschen diskutieren könne man alle Probleme lösen. Ich denke nicht, das sich z.Bsp. eine Gruppe Fanatiker wie der IS von schönen Reden einwickeln lässt. Und natürlich verteidige ich auch das Recht der Schweizer, Waffen zu besitzen, wie man sie benutzt wird einem ja schliesslich von Staates wegen gezeigt. Ich habe lieber etwas, dass ich nie brauche als dass ich etwas brauche, dass ich nicht habe. Das gilt auch für die Armee.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Bottmingen, 2.03.2017

      Sehr geehrter Herr Hagmann,

      Ich bin ganz Ihrer Meinung. Was die SPS betrifft, ist sie auf der nationalen Ebene in meiner Sicht zu einer Sekte geworden. Ich bin lebenslanges Mitglied und bleibe, weil ich immer noch an
      den seinerzeitigen Grund zum Beitritt glaube: Das in einem guten Staat eine Gleichgewicht zwischen Sozialstaat und Unternehmertum bestehen sollte. Meine Hoffnung, dass ich noch
      ihre Rückkehr als staatstragende Partei erlebe, ist wahrscheinlich eine Illusion.

      Und was unser Land betrifft: Dass wir eine verfassungsmässige Landesverteidigung brauchen, die laut Art. 58 vor allem „KRIEGSVERHINDERND“ ist, d.h. so stark, dass jeder potenzielle
      Angreifer in seiner Kosten-Nutzenrechchnu​ng zu Schluss kommt, es sei zu „teuer“ oder wenigstens, wie der US Generalstab 1944, ein Erfolg eines Angriffes sei „zweifelhaft“ oder wie ein
      Deutscher General in seiner Angriffsplanung am Schluss des Kapitels „Stärkebeurteilung der Schweizer Landesverteidigung“ meinte: „Die Bezwingung der sich erbittert verteidigenden Truppen im
      Hochalpenreduit wird eine schwer zu lösende Aufgabe darstellen“. Sollte es doch zum Krieg kommen, die lange erfolgreich kämpfen kann – wie die Griechen 1940/41 gegen die Achsenmächte
      (6 Monate) oder die Finnen 1939/40 gegen die Sowjetunion (4 Monate). Alle anderen angegriffenen europäischen Staaten, die meisten waren neutral, vor allen Frankreich, waren schon vor dem
      deutschen Angriff so demoralisiert, dass sie innert kürzester Zeit zusammenklappten und (fast) alle anderen Neutralen wurden von den Deutschen oder den Alliierten angegriffen, da sie keine
      starke Landesverteidigung hatten.

      Sie wissen, dass Griechenland am 28. Oktober einen Nationalen Feiertag feiert, der „NEIN-Gedenktag“ heisst? Am 28. Oktober 1940 gab es morgens um 0300 ein italienisches Ultimatum,
      falls Griechenland ablehne, sei Krieg. Der Premierminister Metaxas soll geantwortet haben: „Dann ist also Krieg“ und am gleichen Tag skandierten die Griechen an Massenkundgebungen
      auf öffentlichen Plätzen nur „Ochi, Ochi, Ochi“, Nein zur Unterwerfung.

      Ich will nicht länger werden.

      Mit freundlichen Grüssen

      Gotthard Frick

      Kommentar melden
  • März 3, 2017

    Was ich als ernstere Gefahr sehe sind Bürgerkriege in den Ländern um uns herum. Man weiss, dass die Armeen, z.B. auch die Österreichische, extrem aufrüsten auch die Polizeikräfte, so auch unsere Kantonspolizei, z.B. mit Sturmgewehren.
    Auch extrem viele Privatpersonen rüsten sich mit Waffen und Munition auf, teilweise wird die Munition in den Waffenläden knapp.

    Eine Gefahr schwebt in den Ländern Europas, der Gegner ist nicht im Ausland sondern schon hier unter uns, sieht man nach Frankreich hat in den Grossstädten schon die Gewaltexzesse begonnen. bald werden die Niederlande, Belgien, Schweden, Norwegen und Deutschland brennen.
    Ich hoffe, dass es noch verhindert werden kann aber die Vorzeichen sind klar da.

    Kommentar melden
  • März 3, 2017

    Sehr geehrter Herr Goutier: In meinem cetero censea ist die 2. Bedrohung der Schweiz – nach dem Krieg – die von Ihnen genannte Möglichkeit, die ich generell als “flächendeckende, chaotische, gewalttätige Zusammenbrüche” nenne. Neben den von Herrn Goutier genannten Gründen gibt es noch andere, z.B.die gigantischen Schulden u.a.

    Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

    Kommentar melden
  • März 3, 2017

    Es fällt auch auf, dass die Türkei täglich die Lufträume ihrer europäischer Nachbarn, vor allem Griechenland, vorsätzlich mit Kampfjet verletzt.
    Auffallen tut auch, dass ich gehört habe dass Griechenland für 10 Milliarden Kampfjet bestellt hat und eine der stärksten Panzerarmeen neben Russland hat.

    Was braut sich da zusammen ?

    Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Eigentlich wird der grundlegende Neuaufbau der Schweizer Armee nicht dringlicher, Herr Gutier, weil andere Länder aufrüsten oder weil die gefühlte Kriegsgefahr steigt. Er ist auch unabhängig davon unabdingbar für das langfristige Fortbestehen der Schweiz.

      Unsere Armee hat den immerwährenden Auftrag, die Unabhängigkeit der Schweiz und die Freiheit deren Bürger zu verteidigen. Aber das kann sie nicht. Ob die anderen nun mehr oder weniger Panzer haben.

      Kommentar melden
    • Juli 19, 2021

      Das ist mir schon klar Herr Knall, ich mache damit nur auf Konfliktherde aufmerksam die bis zu uns durchdringen können.

      Es gibt ja bei uns immer noch eine denkfaule Mehrheit die der Meinung ist, dass es nie mehr Krieg gibt und wir deshalb keine Armee braucht, es gibt auch eine Minderheit die immer und jederzeit kapitulieren will, egal wer uns bedroht, unglaublich!

      Ich glaube, dass zur Zeit nur eine Minderheit, ist die den Schutz von Land und Menschen als Ziel sehen. Leider.

      Kommentar melden
  • März 9, 2017

    Herr Frick
    wenn ich Ihren Text richtig verstanden habe, geht es darum die Ausgaben für die Armee zu erhöhen weil es andere
    Staaten auch machen. Es ist offensichtlich, das die USA die Nato missbrauchen um ihre Macht in Osteuropa auszubauen. Das hat schlussendlich zur Ukraine-Krise geführt und es ist sehr weit entfernt von der usprünglichen Idee des Verteidigunsbündnisse​s. Oder was haben denn US-Truppen in den Baltischen Staaten und in Polen zu suchen? Bei der Auflösung des Warschaupaktes hat niemand daran gedacht, dort Nato-Truppen zu installieren. Eine blockfreie, friedliche Zone wäre möglich gewesen. Das haben die USA zusammen mit Frau Merkel verhindert. Die deutsche Kanzlerin hätte mit ihrer Macht die Osterweiterung der Nato, und somit die Ukraine-Krise, verhindern können.
    Stattdessen schickt sie ihre Kriegsministerin in die USA um dem neuen wankelmütigen Präsidenten zu huldigen. Nun will sie die Militärausgaben für Deutschland aufstocken um Putin zu zeigen, was Sache ist. Frau Merkel und Frau Von der Leyen würden besser die deutsche Geschichte studieren, dann wüssten sie, dass es nie gut herausgekommen ist, wenn deutsche Soldaten gegen Russland gezogen sind. Mein Fazit: ich hoffe auf einen neuen Bundeskanzler, vielleicht sind dann friedliche Lösungen ohne unsinnige militärische Aufrüstung möglich.

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

Neuste Artikel

  1. Umwelt, Klima & Energie
Biodiversität: Wir haben zu wenig Schutzflächen! Die Leistungen der Ökosysteme müssen in Zielsetzungen und Steuerungsinstrumente der Politik und Wirtschaft einfliessen. Ein zu enger Aktionsplan des Bundes reicht dafür trotz guter Ansätze nicht.“ (Markus Fischer Der Professor für Pflanzenphysiologie ist Mitglied des Expertengremiums des Weltbiodiversitätsrats in BaZ vom 1.10.2020)

Bleiben Sie informiert

Neuste Diskussionen


  1. 10 Jahre ökologischer Fussabdruck bei Vimentis: \"Unser ökologischer Fuss­ab­druck in der Schweiz ist min­des­ten 3 x zu gross. Immer noch…



Willkommen bei Vimentis
Werden auch Sie Mitglied der grössten Schweizer Politik Community mit mehr als 200'000 Mitgliedern
Tretten Sie Vimentis bei

Mit der Registierung stimmst du unseren Blogrichtlinien zu