1. Sicherheit & Kriminalität

Wir brauchen die Armee als starkes Rückgrat in der Sicherhei

Wenn es um die Si­cher­heit der Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer geht, darf nun nicht wei­ter immer nur ge­spart wer­den. Eine sich schnell und stän­dig än­dernde Be­dro­hungs­lage er­for­dert eine Ar­mee, wel­che un­mit­tel­bar und ef­fi­zi­ent un­sere Be­völ­ke­rung schüt­zen und si­chern kann. Ge­fah­ren­herde wie Cy­ber­kri­mi­na­litä​t und Ter­ro­ris­mus er­for­dern neue und an­dere Fähig­kei­ten und Ka­pa­zitäten. Auch die Flücht­lings­krise ist zu­neh­mend ein Thema der in­ne­ren Si­cher­heit, wie die Ent­wick­lung in Deutsch­land, Ös­ter­reich und vor allem in Grie­chen­land und Ita­lien zeigt. In all den ge­nann­ten Be­rei­chen kann die Armee eine un­ter­stüt­zende oder sogar eine führende Rolle ü­ber­neh­men. Die Wei­ter­ent­wick­lung​ der Armee (WEA) ist des­halb eine wich­tige Re­form, um die Armee der Zu­kunft zu rea­li­sie­ren. Un­sere For­de­run­gen bei der FDP sind klar und ein­fach: wir wol­len einen Rah­men­kre­dit von 20 Mil­li­ar­den auf 4 Jahre ver­teilt, einen Soll­be­stand von 100‘000 Sol­da­ten und die Mo­der­ni­sie­rung der In­fra­struk­tur und Aus­rüs­tung vor­an­trei­ben. Die Armee muss glaub­wür­dig sein, sie ist das Rück­grat der Si­cher­heit der Schweiz.

Letzte Woche hat der Bundesrat die Armeebotschaft 2016 verabschiedet: er hat gestrichen und das Budget gesenkt auf einen Zahlungsrahmen von 18.8 Milliarden für die Jahre 2017-2020. Dem Beschluss des Parlaments, der eine Rahmenkredit von 20 Milliarden bestimmt hat, wird mit diesem Entscheid schlicht nicht Rechnung getragen. Dies ist inakzeptabel. Das Eidgenössische Department für Verteidigung und Bevölkerungsschutz (VBS) hat während den letzten Jahren bereits immer Einsparungen getätigt. Will die Armee ihre verfassungsmässigen Aufgaben aber auch wirklich wahrnehmen können, müssen wir ihr die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen.

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Comments to: Wir brauchen die Armee als starkes Rückgrat in der Sicherhei
  • März 16, 2016

    Für die Sicherheit in der Schweiz garantiert in erster Linie die Polizei und die Wirtschaft. Die Armee wird momentan nur bei zwei Szenarien benötigt:
    1. Als Reservepool bei Katastrophen (Lawinen, Überschwemmungen, Erdrutsch etc.)
    2. Als Unterstützung der Polizei bei Grossanlässen (Basel World, WEF etc.)

    Ansonsten ist sie ein Betrieb der mit unmotiviertem Personal, mit veraltetem Material veraltete Kriegssituationen übt und eine Unmenge an Geld schluckt.
    Der ursprüngliche Grund, weshalb es die Armee überhaupt gibt, ist meiner Meinung nach ebenfalls veraltet.
    Wenn Sie mir, Frau Schneeberger, eine Bedrohung schildern können, welche realistisch ist und die Armee in ihrer jetzigen Form rechtfertigt, lasse ich mich vielleicht umstimmen.

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    • Juli 19, 2021

      Am besten machen Sie es wie der Heiland, wenn der eine Klatsche kriegt hält er nachher die andere Wange hin.

      Das ist ja auch eine Einstellung, junger Mann – und erst noch eine “gesunde”!

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    • Juli 19, 2021

      Bei Ihrer Anspielung mit dem Heiland kann ich Ihnen nicht ganz folgen. Wer bekommt von wem eine Klatsche?
      Grundsätzl​ich ist das Hinhalten der anderen Wange ein gutes, deeskalierendes Verhalten das gefördert werden sollte. Von wem dies kommt finde ich nicht einmal relevant.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Zoller, es ist wohl so, dass Herr Krähenbühl meint, dass die, gegen die das Schweizer Militär meist eingesetzt wurde, auch die andere Wange und immer anzubieten haben. Wer das ist? Schauen Sie mal:
      1868: Militärmobilisation gegen streikende Basler Bandweber
      1869: Aufgrund von Bauarbeiterstreiks in Lausanne und Genf sowie eines Uhrmacherstreiks in Genf
      1871: Der Zürcher Tonhallekrawall wird durch die Armee aufgelöst. Mehrere Tote.
      1875: Streik der Stollenarbeiter im Gotthardtunnel. Armeeeinsatz: 4 Tote, 12 Schwerverletzte.
      188​​9/90: Nachdem im Tessin nacheinander Liberale und Konservative putschen, werden Truppen aufgeboten.
      1893: Gegen die Berner Käfigturm-Manifestati​​on („Käfigturmkrawall“) werden Truppen aufgeboten. Mehrere Verletzte.
      1896: Rekruten und Soldaten werden gegen die „Italiener-Unruhen“ in Zürich eingesetzt.
      1897: Truppen ziehen mit scharf geladenen Gewehren und blanken Säbeln durch die Strassen Luzerns. Grund: Bauarbeiterstreik.
      1​​898: Erneut Truppen in Genf auf Pikett gegen streikende Bauarbeiter.
      1899: Zum Schutz der Unternehmer beim Streik der Tunnelarbeiter im Simplon.
      1901: Erneut Streik im Simplon. Truppen „schützen arbeitswillige Arbeiter“. 4 verletzte Arbeiter.
      1902: Massives Truppenaufgebot gegen Genfer Generalstreik. Kavallerieattacken und Bajonettangriff; 50 Verletzte. – Aufmarsch gegen einen Bauarbeiterstreik in Basel.
      1904: Niederschlagung eines Tunnelarbeiterstreiks​​ im Ricken (SG) und eines Maurerstreiks in La Chaux-de-Fonds.
      1905​​: Truppen gegen streikende Giessereiarbeiter in Rorschach und gegen einen Bauarbeiterstreik in Locarno.
      1906: Einsatz gegen streikende Metallarbeiter und Maurer. Zahlreiche Verwundete.
      1907: Truppenmobilisierung gegen den Generalstreik der Metallarbeiter in Hochdorf (LU), gegen streikende Maurer in St. Maurice, gegen den Waadtländer Generalstreik sowie gegen den Streik beim Bau der Berninabahn in St. Moritz und Pontresina.
      1912: Aussperrung organisierter Arbeiter durch Truppen während des Zürcher Generalstreiks.
      1913​​: Truppenaufgebot während des Streiks der Tunnelarbeiter in Grenchen.
      1915: Truppen lösen im Tessin deutschfeindliche Demonstrationen auf.
      1916: Truppen lösen in Lausanne Demonstration nach einem Prozess gegen einen Obersten auf. Ebenfalls in Lausanne werden fünf streikende Typografen militärisch zur Arbeit und damit zum Streikabbruch gezwungen. Zur Verhinderung von Demonstrationen am „Roten Sonntag“ werden in der ganzen Schweiz Truppen aufgeboten. Eine Demonstration in La Chaux-de-Fonds wird mit scharfer Munition aufgelöst.
      1917: In Chippis VS werden streikende Aluminiumarbeiter militärisch aufgeboten und zum Streikbrechen gezwungen. Bewaffneter Angriff der Truppen auf Streikende. Mehrere Verletzte. Ein geplanter Generalstreik wird verboten und Truppen werden aufgeboten. Truppenverlegungen nach Bodio und Biasca, wo Arbeiter der Gotthard- und Nitrowerke streiken. 2300 Soldaten im Einsatz gegen Munitionsarbeiter; 4 Tote. 2’300 Soldaten in Zürich gegen streikende Munitionsarbeiter; 4 Tote. Im Zürcher Arbeiterquartier Aussersihl brechen Unruhen aus. Zürich wird im November militärisch besetzt und der Belagerungszustand wird verhängt. Bei Unruhen in Lausanne werden Truppen stationiert.
      1918: Zur Maifeier in Zürich werden Truppen aufgeboten. 8. Juli: Strassenkämpfe in Biel. Truppen greifen ein. Mehrere Verletzte, 1 Toter. – Landesstreik im November: Insgesamt werden 95’000 Mann aufgeboten, 3 Tote in Grenchen und mehrere Verletzte in Zürich, Biel und Grenchen.
      1919: Streik der Basler Färbereiarbeiter und Generalstreik in Basel mit Waffengewalt unterdrückt. Aus Militärcamions wird in die Menge gefeuert: 5 Tote, mehrere Verletzte. – Generalstreik in Zürich. Truppen fahren auf. 1 Toter, mehrere Verletzte.
      1929: Zur Verhinderung des kommunistischen „Roten Treffens“ werden im Tessin Truppen auf Pikett gestellt. Das Treffen, das nun in Basel stattfinden soll, wird durch Truppen verhindert. Der „Internationale Kampftag gegen den Faschismus“ wird in der ganzen Schweiz verboten. Truppen werden zusammengezogen. In Basel bei Auseinandersetzungen mehrere Verletzte.
      1930 Truppenaufgebote gegen kommunistische Kundgebungen und Treffen in Baden, Zürich, Basel und Schaffhausen.
      1932: In Genf Truppeneinsatz gegen Demonstranten (Unruhen von Genf 1932). Am 9. November werden zur Verhinderung von Ausschreitungen zwischen Teilnehmer einer faschistischen Grossveranstaltung und der kommunistischen Gegendemonstration Rekruten aufgeboten. Als diese von Teilnehmern der kommunistischen Gegendemonstration angegriffen werden, erteilt der Platzkommandant den Feuerbefehl. 13 Tote, über 65 Verletzte. Aus Solidarität mit den Opfern sind in der ganzen Schweiz Kundgebungen geplant. Truppenmobilisierunge​​n in der Waadt, in Bern, in Freiburg. Der Zwischenfall in Genf hat zur Folge, dass der Einsatz von Rekruten als Aktivdienst-Einheiten​​ verboten wird.
      1945: Truppenaufgebot gegen eine verbotene kommunistische Kundgebung in Bern. – Die Wut der Demonstranten richtete sich gegen bekannte Faschisten im Tessin. Deshalb werden Truppen aufgeboten und gegen Demonstrationen eingesetzt.
      1964: Um eine jurassische Demonstration an der Expo 64 zu verhindern, werden in Lausanne Truppen bereitgestellt.

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    • Juli 19, 2021

      Vielen Dank Herr Barner. Sehr interessant Ihre Auflistung!

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  • März 16, 2016

    Raumsicherung, subsidiäre Einsätze, Katastrophenhilfe und Friedensfördernung sind bereits heute wichtige Bereiche unserer Armee. Sie sollen die Eckpfeiler unserer zukünftigen Militärstrategie sein. Leistungsfähige Armeehelikopter helfen uns dabei.

    Raumsicheru​​ng …
    … kommt zum Einsatz, wenn drohende Gewaltakte von überregionalem, nationalem oder internationalem Ausmass die Möglichkeiten unserer zivilen Truppen (Polizei, Grenzdienst, …) überfordern.

    Subsi​​diäre Einsätze …
    … umfassen Sicherungseinsätze verschiedenster Art (z.B. bei internat. Konferenzen). Auch Anlässe von nationaler Bedeutung sind oftmals ohne die Unterstützung durch unsere Armee nicht möglich. Da solche Aufgaben in der Regel eine neue Erfahrung sind, werden die eingesetzten Truppen in Schulungen (auch mental) auf diesen Dienst vorbereitet.

    Katas​​trophenhilfe …
    … ist bei grossen Ereignissen auch in andern Ländern ohne Armeeeinsatz nicht denkbar.

    Friedensf​​ördernde Einsätze …
    … leistet unsere Armee in Bosnien Herzegowina, Kosovo, West Sahara, Mali, Ghana, Kongo, Burundi, Südsudan, Somaliland/Puntland, Naher Osten, Kaschmir und Südkorea. Das ist eine schwierige international koordiniert zu erbringende Aufgabe, welche für den Weltfrieden von entscheidender Bedeutung ist.

    Kriegerische Auseinandersetzungen wie in Syrien oder unlängst in der Ukraine bedrohen uns in der Schweiz hingegen nicht. Mit unsern Nachbarn pflegen wir eine gute Gesprächskultur. Interne Spannungen im Land vermeiden wir mit unserer direkten Demokratie. Terroranschläge bringen uns hingegen heute ein ungleich grösseres Risiko. Viele veraltete Waffensysteme und die an ihnen ausgebildeten Truppeneinheiten sind nicht mehr zeitgemäss. Unsere Armee kann diese Truppen schrittweise abbauen und so Kosten einsparen.

    Sinnvol​le grössere Beschaffungen sollten im Parlament zielorientiert diskutiert und finanziell ermöglicht werden. Gesamtbudgets bringen die Neuorientierung unserer Armee nicht.

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  • März 16, 2016

    Die Armee in dieser Form ist seit spätestens Ende des Kalten Krieges nicht mehr Zeitgemäss. Die Bedrohungslage hat sich radikal geändert, da nützt kein Kampfflugzeug oder die idiotische Sanierungen des DURO.
    Die Gefahren sind sind heute Terrorismus nicht unsere Nachbarn, somit brauchen wir eine Armee die im Notfall sofort zur Verfügung steht, dass kann der Bürger in Uniform nicht erfüllen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Willi Frischknecht,
      Da liegen sie mit ihrer Ansicht meines Erachtens absolut falsch.

      Terrorismus der sich wie man bei einer IS sehen kann, in einen Bürgerkrieg ausweitet. Und wer fliegt nun gezielte Lufteinsätze?
      Wer wurde um Hilfe gebeten, da einzugreiffen?

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    • Juli 19, 2021

      Nur sind wir in Europa und nicht in Syrien und sehr weit weg ( zum Glück) von einem Bürgerkrieg im eignen Land. Eine Luftwaffe macht soweit also Sinn wenn man diese als Mitglied eines Bündnisses und deren Mandate auch einsetzen will (Schweizerische Neutralität verbietet dies) oder zur Verteidigung im Kriegsfall. Wobei dies im 2 Weltkrieg schon nicht funktioniert hat, da dies durch General Guisan verboten wurde.
      “Am 20. Juni 1940 (und bis Ende Oktober 1943) verbot General Guisan deshalb aus politischen Gründen Luftkämpfe über schweizerischem Hoheitsgebiet”
      Schlu​ssendlich bleiben wenige Aufgaben (Luftpolizei) die mit den verbleibenden Flugzeugen ohne Probleme lösbar sind. Über der Spott der Bürozeiten Luftwaffe wollen wir gar nicht reden.

      “Und wer fliegt nun gezielte Lufteinsätze?” Was sollen dass für welche sein ??

      Was die Schweiz aber sicherlich braucht ist eine Sicherheitsreserve in Form einer Berufsarmee oder Bundespolizei für Aufgaben wie Grenzsicherung und Polizeiunterstützung und Zivilschutz in
      Katastrophenfällen.​

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    • Juli 19, 2021

      Herr Willi Frischknecht,
      Syrien​ ist auf dem Weg nach Europa, plus noch ein paar andere Afrikanische Staaten. Also, man wird es nicht Bügrgerkrieg nennen, die Lage kann sehr schnell eskalieren.
      Ja, man liess lieber fremde Flieger übers Land fliegen, hatte damals so seine Gründe, so zu Handeln.
      “”Und wer fliegt nun gezielte Lufteinsätze?”” Ich empfehle ihnen mehr News und Informationen zu lesen, hören, es werden Russen genannt…z.B. Bereits schon Eu Flieger als Beobachter…
      Ich persönlich finde das alte system, jeder Bürger / neu dann Frau und Mann muss Dienstleisten als eine hervorragende Sache.
      Berufsarmee find ich mit der Schweizer Verfassung nicht vereinbar.

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    • Juli 19, 2021

      Ob Sie das finden eine Berufsarmee sei mit der Schweizer Verfassung nicht vereinbar ist irrelevant. Fakt ist wir haben schon heute Berufsmilitär.
      Eine Eskalation die zu einem Bürgerkrieg führt in der Schweiz und für da werden wir Kampfjets brauchen, echt glauben Sie dass selber nicht …
      N.B. Bin sehr gut informiert und mir sind auch die Gefahren bekannt. Aber zu dessen Abwehr nützen weder neue Kampfjet noch überteuerte DURO Sanierungen. Ausser man sieht diese Armee als Heilige Kuh an und dass mache ich klar nicht.

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    • Juli 19, 2021

      Nun, Herr Willi Frischknecht,
      Für mich ist eine Armee keine heilige Kuh. Und ja, wir haben bereits Berufs Armee, das braucht es auch weil es gewisse technische Gerätschaften gibt, welche man am besten dem gut ausgebildeten Profi anvertraut.
      Ausserdem muss jemand die Fähigkeit haben, Miliz Soldaten gewissenhaft auszubilden.

      Wir haben in verschiedenen Bereichen vom Öffentlichen Leben Fachleute, wie Polizei, Feuerwehr, Sanität, Grenzschutz, …
      So bald es aussergewöhnliche Ereignisse gibt, sollte man auf einen Katastrofenschutz, Zivielschutz, Armee zurückgreifen können, das heisst, wenn ein Nicht Feuerwehr- mann/frau ohne Kenntnisse gegen ein Feuer antritt, kommt es nicht gut.
      Wenn jemand ohne entsprechende Kenntnisse Erste Hilfe leistet, kommt es wiederum nicht gut.

      Eskaliert die Lage im Land, ist man gut beraten, ausgebildete “normale BürgerInnen” zu haben, die wissen was es heisst, koordiniert geführt zu werden.
      Wenn es nach einer Katastrofe heisst, diesen Wasserdamm müsst ihr auf alle Fälle halten, die Milizmenschen das ernst nehmen, diesen “Befehl” auch ausführen, ihr Bestes geben. und nicht Lekami Stimmung haben….
      Ob Kampfjets nun in einem Bürgerkrieg zum einsatz kämen, doch, um Bodentruppen zu schonen, daran blaub ich. Genau so wie man Haubitzen verwenden würde, was auch immer..
      Friede ist kein Geschenk, da es immer wieder Aggressoren welche uns unsere Freiheit und Frieden wegnehmen wollen.

      Gut, ich kann mich auch nie wehren, mit mir machen lassen, was andere mit mir machen wollen…das mag Ihre einstellung sein Herr Willi Frischknecht, meine ist das nicht, sorry…

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    • Juli 19, 2021

      Von welchen Aggressoren schreiben Sie da genau Herr Nabulon?

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Nabulon
      Auch wenn ich bei Katastrophenfällen noch einigermassen Ihren Ausführungen folgen kann und unsere Differenz vermutlich nur gering sind, musste ich lachen über Ihre Meinung von Kampfjets. Diese Allzweck Jet gibt es nicht wirklich. Zwar gibt es Erdkampfflieger aber diese sind dann wiederum nicht für den Raumschutz ( Luftkampf) geeignet. Zudem wird gerne vergessen,dass die heutige Waffentechnik insbesondere Kampfjets nicht mehr Miliztauglich sind.

      “Friede ist kein Geschenk, da es immer wieder Aggressoren welche uns unsere Freiheit und Frieden wegnehmen wollen. ” Wo sehen Sie diese ? Ich meine die die wir militärisch abwehren müssen.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller,
      wenn wir die Aggressoren sehen, spüren, ist es zu spät, etwas aufzurüsten.
      Beim Gesundheitswesen wiederspricht niemand, fast niemand, wenn das Bundesamt Warnungen und Impfempfehlungen herausgibt, da Viren im Anmarsch sind. Ist ja auch etwas anderes, daran können Menschen sterben.
      Ukraine oder Syrien sind nicht so weit weg, bereits sind in der Türkei grössere Probleme vorhaben, die Griechen sind mit der Situation überfordert, nebst dem dass sie noch ein eigenes Problem haben, man baut in dem so freien Europa Grenzzäune wegen der Flüchtlinge, die uns nicht alle wohlgesonnen und dankbar sind.
      Und sie stellen die Frage nach Aggressoren? In Deutschland haben Wahlen einen Rechtsrutsch ergeben. Auch damals haben die Politiker zugesehen, als in einem Land Veränderungen stattfanden, was daraus wurde ist bekannt.
      Auch damals wurde nach Aggressoren gefragt.
      Genau jene welche diese Fragen gestellt hatten, waren dann jene, sind es noch heute, welche die Massnahmen der Schweiz noch heute verspotten.

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    • Juli 19, 2021

      schauen sie Herr Willi Frischknecht,
      Nein, ich bin nicht der Kampfjet Spezialist, sicher nicht. Wenn gesagt wurde, dieses oder jenes Modell sei geeignet, neige ich dazu, zu vertrauen.

      Persönl​ich würd ich eher ein Boden Luft Abwehr System vorziehen, aber es heisst, man müsse oben nachkucken, wer da verbotener Weise herumfliegt.
      Offenbar verfügen so wie informiert bin, Russen und auch Türken so wie USA über Jets, welche gegen einen IS eingesetzt werden können.
      Macht man nicht so gerne wegen der Kollateral Schäden .

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Nabulon
      Ich bin Flugzeuginteressiert aber sicher kein Profi, aber Ihr Vertrauen wird hier missbraucht zumindest was eine Neubeschaffung betrifft.
      Darum empfehle ich Ihnen mal folgende Artikel.
      http://www.tagesanz​eiger.ch/ausland/US-N​avy-begeistert-von-Sc​hweizer-Schrotthaufen​-/story/19243279
      htt​p://www.tagesanzeiger​.ch/schweiz/standard/​Schweiz-verscherbelt-​Jets-die-Brasilien-bi​llig-aufruestet-/stor​y/13104123
      Unsere verbleibenden Douglas F/A-18 und wenn nachrüstet und auch die Northrop F-5E / F-5F Tiger II würden die Bedürfnisse mehr als genug abdecken.(Oben Nachschauen)

      Die Russen so wie die USA haben andere Bedürfnisse als unser neutrales Land, zumal sie mal wieder in den alten Wettkampf abrutschen und beide Weltmacht sein wollen. Dies geht natürlich nur mit den entsprechenden verschieden Flugzeug Typen.

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    • Juli 19, 2021

      Zitat Herr Nabulon:
      “Beim Gesundheitswesen wiederspricht niemand, fast niemand, wenn das Bundesamt Warnungen und Impfempfehlungen herausgibt, da Viren im Anmarsch sind. Ist ja auch etwas anderes, daran können Menschen sterben”

      Das ist ein interessanter Vergleich. Da gebe ich Ihnen sogar recht. Für mich ist das die selbe Ebene, Leute die vor Krieg und Aggressoren warnen und solche die vor Viren und Epidemien warnen. Ist für mich das selbe. Ich fürchte mich vor beidem nicht übermässig.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Bruno Zoller,
      Ich fürchte mich ebensowenig von beidem.
      Trotzdem baut man mit einer Selbstverständlichkei​t das Gesundheitswesen und deren Vorsorge weiter aus. Ja logisch, es heisst ja eben, es geht um die Gesundheit.
      Dem Herr Willi Frischknecht könnt ich Antworten, auch im Gesundheitswesen sind die Ansichten von “Fachleuten” gespallten, von den Gesundbetern und Fanatikern bis hin zu den pragmatisch Handelnden.

      Eigent​lich kann man solches Tun und Handeln weiterverfolgen, Naturschutz, von Untergangsszenarien bis zu geht mich doch nichts an, Verhalten.

      Und, naja, nach 15Jahren wohnen in Dübendorf am Militärflugplatz, technischer Beruf, Flugzeug “Fan” nicht wirklich, aber sicher ebenso Interessierter, Herr Willi Frischknecht, masse ich mir nicht an, aus gelesenen Berichten heraus, Urteile zu fällen.
      Ich kann so SchreiberInnen leider mehrheitlich heute nur noch als “Schmierfinken” bezeichnen, die sich als “Fachleute” ausgeben, was sie definitiv nicht sind.

      Wir haben schon lange eine Gilde von freischaffenden Journalisten, Freelancer, denen jedes Mittel recht ist, einen Bericht in eine Zeitung zu kriegen..

      Beobacht​en sie die Reaktionen nach Brüssel genau, es lohnt sich.

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    • Juli 19, 2021

      @ Herr Nabulon
      Bei den Journalisten gibt es alles möglich von Links bis Rechts, was die Berichte betrifft kann Ihre abschätzige Verallgemeinerung nicht nachvollziehen.
      Ich sehe schon, was nicht von Bern vorgebetet wird glauben Sie eher nicht. Kommentare zu Blogs machen nur Sinn wenn man sich wirklich austauschen möchte.

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    • Juli 19, 2021

      Herr Willi Frischknecht,
      Ich weiss nicht wer da vorgefasste Ansicht hat? Übrigens hat schlechter Journalismus nichts mit links rechts zu tun, sondern mit der Tatsache, dass unzählige Journalisten schlicht und einfach über Gebiete und Probleme schreiben, jemandem nachschreiben, selber aber keine Ahnung haben.
      Was von Bern vorgebetet wird, hab ich grösste Mühe das zu glauben, da hack ich nach, so gut es geht.
      Thema: Wir brauchen eine gute Armnee
      Thema: Wir brauchen eine gute Luftwaffe
      Thema: Wir brauchen auch gute Truppen am Boden
      Thema
      Thema..​.
      Da ich bis auf das Gebiet Bodentruppen kein Spezialist bin, nehme ich Informationen von z.B Piloten an, orientiere ich mich am Weltgeschehen, wie reagiert wird, mit was, mit Erfolg? Wenn man da in dem Zusammenhang so schreiben darf.
      Ich habe nicht die Nein Nein Platte drauf, und alles was an Terror abgeht, überrascht nicht wirklich, ebenso wenig die Flüchtlingswelle..

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    • Juli 19, 2021

      Wie schon gesagt,
      Kommentare zu Blogs machen nur Sinn wenn man sich wirklich austauschen möchte.

      Wenn Sie Ihre Meinung zum Beitrag von Frau Schneeberger abgeben wollen müssen
      [ Neuen Kommentar verfassen ] .ganz oben drücken.

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    • Juli 19, 2021

      Nun ja Herr Willi Frischknecht,
      Nehmen​ wir ein aktuelles 2016 Beispiel, Palmyra, Wüstenstadt in Syrien.

      Mit Hilfe von “fremden” Kampfjets plus Kampfhelikopter ist es gelungen, (das es ausgerechnet russische sind, …) die Bodentruppen so zu unterstützen, die IS Truppen zu vertreiben.

      Das sind die Fakten

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    • Juli 19, 2021
    • Juli 19, 2021

      Blick der Spezialist in allem….

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    • Juli 19, 2021

      Nein aber passt und da sie wiederholt gesagt haben, dass sie kein Spezialist sind können Sie es auch nicht bewerten.

      Wissen Sie ausser viel verdummter eigenen Zeit in der Armee hat es den Steuerzahler viel Geld gekostet für kaum einem Nutzen. Zumindest militärisch und die nötigen Genietruppen sind auch anders möglich.

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    • Juli 19, 2021

      Der Blickleser der den Durchblcik hat, ja genau….

      Nun Herr Willi Frischknecht, Sie wollten, wie haben sie geschrieben, Ansichten asustauschen? Einen Dialog führen?

      Was ich lese, einen Menschen, der sich seine Ansicht schon lange einreden hat lassen. Ui, ja, es war ja furchtbar im Millitär, was man da alles tun musste, was da alles befohlen wurde, einfach unglaublich.
      Ich bin froh, hat es keinen Knall gegeben, wurde die Stärke der Armee nicht gefragt. Ich bin auch froh, wenn ich die Feuerlöscher die Überall in meinen Gebäuden verteilt sind, nie zum Einsatz kommen….
      Ach ja, wenn man nicht als Soldat oder als Angestellter sein Leben fristen will, muss man dafür sorgen, (ob Blickleser das können) sich gewisse Positionen erarbeiten…

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon ich weiss nicht was Sie arbeiten oder nicht, genauso wie sie meine Position nicht kennen, wobei dies auch irrelevant wäre. Aber darf Sie beruhigen auch wenn ich nicht ein Befürworter Ihrer Armee bin, war ich in meinem Leben nicht all zulange Angestellter wie sie so abschätzig schreiben.

      Sind sie was besseres, dass ihnen das Recht gibt auf “einfache” Menschen (Soldaten und Angestellten) herunter schauen?

      „Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.“
      von Jean-Jacques Rousseau

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    • Juli 19, 2021

      Wenn man sich seine Positionen sei es in der Armee, oder im Privaten erarbeitet hat, darf man darauf zu recht stolz sein.
      Wer so eine Aussage als Beleidigung anschaut, ist selber schuld.

      Es ist nicht meine Armee, wenn schon ist es die Armee von uns Allen, oder eben nicht. In der Schweizer Demokratie, falls man sie begriffen hat, sollte man sich noch über vieles im Klaren sein.

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    • Juli 19, 2021

      “Ach ja, wenn man nicht als Soldat oder als Angestellter sein Leben fristen will, muss man dafür sorgen, (ob Blickleser das können) sich gewisse Positionen erarbeiten… “
      Vielleicht haben recht es ist “nur” herablassend….. Macht es aber auch nicht freundlicher

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    • Juli 19, 2021

      Herr Nabulon, Ihnen ist s wohl lieber, wenn sich gewisse Herren gleich selber die Presse kaufen und dann in IHRER Zeitung IHRE Wahrheit verkünden. Ob die dann stimmt?

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    • Juli 19, 2021

      Herr Helmut Barner,
      Unglaublich,​ was da für Einstellungen vorhanden sind.
      Nein, eigentlich geht es um den Wahrheitsgehalt, der, wenn Realitäts bezogen geschrieben wird, ohne wenn und aber gleich ausschaut für alle.
      Ich persöhnlich muss mir das nicht antun, irgend verdrehte tendenziös geschriebene Berichte reinziehen..

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    • Juli 19, 2021

      Recht so, dann lesen Sie weder die Weltwoche noch die BAZ. Das ist schon ein guter Ansatz….

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    • Juli 19, 2021

      Meinen sie, ich unterscheide zwischen linkem und rechtem tendenziös verfassten Schriften?
      Worauf ich aber sicher nicht reinfalle, einen reisserischen Titel, danach bereits die abgeschwächte zusammenfassung, danach im Artikel selber ist alles nur noch spekullativ, ..
      so dass so ein Artikel eigentlich gar nicht geschrieben hätte werden dürfen, da keine Fakten vorliegen…

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    • Juli 19, 2021

      Sie wissen natürlich, dass keine Fakten vorliegen. Sind Sie der liebe Gott oder nehmen Sie die Fakten einfach nicht zur Kenntnis? Oder entscheiden Sie, was ein Fakt ist?

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  • März 30, 2016

    Nun, Herr Willi Frischknecht,
    wenn ich mich “entgegen Ihrer Ansicht” pro Armee und Sicherheit einsetze, zu diesem System stehe, wird mir recht schnell “Fachunkundigkeit” unterstellt, was in gewissen Bereichen auch tatsächlich so ist.
    Ich bin kein Kampfjet Pilot, muss meine Informationen also bei Fachleuten holen, .., oder bekomme durch Medienberichte Eindrücke, was für Jets wo und für was eingesetzt werden.

    Bei der Grippen Diskussion wurde nicht sachlich, sondern emotional, wirr “diskutiert”, einfach um sich und seiner Gesinnung wieder mal ein Erfolgserlebnis zu gönnen.

    Dass ich über den Blick und seine Leser herziehe, diesen und weiteren Medien sehr kritisch gegenüberstehe, hat den einen Grund, die wollen ein Erfolgserlebnis was Einschaltquoten und Auflagen anbelangt. Mit was für Texten und Berichten scheint nicht so relevant zu sein. Man versucht schon lange, genau das in dem Zeitpunkt zu schreiben, was gelesen werden will.

    Sachliche Berichte wären Neutral, nicht reisserisch,

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